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DE1035965B - Brennkraftmaschine, insbesondere im Zweitaktverfahren arbeitende Dieselmaschine - Google Patents

Brennkraftmaschine, insbesondere im Zweitaktverfahren arbeitende Dieselmaschine

Info

Publication number
DE1035965B
DE1035965B DEL25997A DEL0025997A DE1035965B DE 1035965 B DE1035965 B DE 1035965B DE L25997 A DEL25997 A DE L25997A DE L0025997 A DEL0025997 A DE L0025997A DE 1035965 B DE1035965 B DE 1035965B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
combustion chamber
internal combustion
combustion
combustion engine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL25997A
Other languages
English (en)
Inventor
Manfred Boening
Erich Kloss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heinrich Lanz AG
Original Assignee
Heinrich Lanz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heinrich Lanz AG filed Critical Heinrich Lanz AG
Priority to DEL25997A priority Critical patent/DE1035965B/de
Publication of DE1035965B publication Critical patent/DE1035965B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B25/00Engines characterised by using fresh charge for scavenging cylinders
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2720/00Engines with liquid fuel
    • F02B2720/23Two stroke engines
    • F02B2720/237Two stroke engines with measures for improving combustion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description

  • Brennkraftmaschine, insbesondere im Zweitaktverfahren arbeitende Dieselmaschine Die Erfindung betrifft eine Brennkraftmaschine, insbesondere im Zweitaktverfahren arbeitende Dieselmaschine, mit einem im Zylinderkopf angeordneten, zum Zylinder hin offenen Brennraum mit einer kreisförmigen Grundfläche, deren Durchmesser kleiner ist als der Zylinderdurchmesser, wobei an der Übergangsstelle zum Zylinder eine ringförmige Fläche gebildet wird, in die den Zylinder mit dem Brennraum verbindende Kanäle eingearbeitet sind, welche, von der ringförmigen Fläche des Zylinderkopfbo.dens ausgehend, schräg nach innen und schräg nach oben zum Brennraum führen, so daß beim Spülvorgang Verbrennungsluft mit einem gewissen Drall in den Brennraum geleitet wird. Die mit dem Erfindungsgegenstand zu lösende Aufgabe wird vornehmlich in der Verbesserung d'es Wirkungsgrades der Brennkraftmaschine gesehen.
  • Die bekannten Brennkraftmaschinen nach dem Gattungsbegriff, insbesondere schnell laufende Maschinen, haben hinsichtlich der Spülung und der Gemischbildung noch Mängel zu verzeichnen. So bleiben beispielsweise nach dem Spülvorgang noch Abgasnester in unerwünscht großem Maße im Brennraum und Zylinder zurück, während die Mischung von Brennstoff und Verbrennungsluft beim Einspritzvorgang noch an Intensität zu wünschen übrig läßt.
  • Es ist zwar eine Vorkammerdieselmaschine bekannt, bei der der Verbrennungsraum mit dem Arbeitszvlinder durch einen zentralen Schußkanal verbunden ist, so daß sich ebenfalls an der Übergangsstelle zum Zylinder eine ringförmige Fläche bildet. In diese Fläche sind den Zylinder mit dem Brennraum verbindende Kanäle eingearbeitet, die schräg nach oben in Richtung des Brennraumes ansteigen. Der Verlauf der Kanäle erfolgt hierbei jedoch nicht in der Weise, daß die aus den Kanälen in den Brennraum einströmende Luft so geführt ist, daß ein Festsetzen von Ölrückständen hinter dem Auslaßschlitz des Zylinders wirksam vermieden wird.
  • Bei einer weiteren bekannten Einspritzbrennkraftmaschine mit im Zylinderkopf liegender Wirbel- oder Brennraumkammer ist an der Übergangsstelle zwischen Brennraum und Arbeitszylinder ein ringförmiger Einsatz vorgesehen, der vier oder sechs Arme besitzen kann, die strahlenförmig verlaufen und sich in der Mitte des Einsatzes treffen, um hier eine geschlossene Fläche zu bilden. Der freie Raum zwischen den Armen bildet die Austrittsöffnung des Brennraumes. Zusätzlich können die Arme mit Durchbrüchen, beispielsweise in Form von Schräglöchern, als zusätzliche Luftleitöffnungen versehen sein. Auch diese Öffnungen sind nicht so geführt, daß Verschmutzungen der Auslaßschlitze mit Sicherheit vermieden sind. Bekannt ist schließlich ein Schwerölmotor mit :Misch- und Zündkammer, die eine doppelte Kegelstumpfform aufweist, d. h. sowohl an der Austrittsöffnung der Düse als auch am Übergang zum Arbeitszylinder verjüngt ist. An der Übergangsstelle zwischen Brennraum und Zylinder bzw. in der Halswandung sind Schraubennuten vorgesehen, die bewirken, daß di.e entzündeten Gase auf den Luftinhalt des Zylinders verteilt werden. Auch dieser bekannte Motor weist keine Maßnahmen auf, die eine sichere Reinigung des Auslaßschlitzes gewährleisten.
  • Die erwähnten Mängel werden gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch behoben, daß die aus den Kanälen in den Brennraum einströmende Luft in einer Richtung kreist, die der Richtung entgegengesetzt ist, in der der Auspuffkanal vom Zylinder aus weggeführt ist. Auf diese Weise wird bei Erzielung einer guten Spülung des Brennraumes sowie auf Grund der intensiven Verwirbelung der Verbrennungsluft im Brennraum wirkungsvoll verhindert, daß sich unmittelbar hinter dem Auslaßschlitz des Zylinders Ölrückstände festsetzen, welche bekanntlich zum Verschmutzen und schließlich sogar zu Verstopfungen der Auslaßschlitze führen. Der im Brennraum erzeugte Luftwirbel pflanzt sich gemäß der Erfindung auf der Mittelachse des Zylinders bis zu den Auslaßschlitzen fort, wobei er den an der Zylinderwandung entlangstreichenden Frischluftstrom nicht beeinträchtigt, so, daß die Luftströmung beim Spülvorgang ständig aufrechterhalten bleibt.
  • Der im Brennraum erzeugte Wirbel hält wenigstens bis zum Beginn des Verbrennungsvorganges an, wodurch die Vermischung des eingespritzten Brennstoffes mit der Verbrennungsluft wesentlich verbessert wird, was vor allem einen niedrigeren Brennstoffverbrauch bei gleicher Leistung mit sich bringt. Infolge der besseren Verbrennung des Kraftstoffes werden die mit den Abgasen abziehenden Rückstände an Ölkohle und unverbrauchtem Kraftstoff auf ein Minimum beschränkt, so daß die Absonderungen im Auspuff bedeutend geringer sind und dieser deshalb weniger oft gereinigt zu werden braucht als bisher. Außerdem ist die Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Verbrennung gleichmäßiger, was wiederum das Nagelgeräusch des Motors mindert. Besonders vorteilhaft wirkt sich die erfindungsgemäße Einrichtung beim Arbeiten des Motors in niedrigen Drehzahlbereichen aus. Dort wird durch die bessere Verbrennung eine wesentliche Leistungssteigerung erzielt.
  • Gemäß der Erfindung kann der Brennraum in an sich bekannter Weise kegelförmig sein und in der Höhe der Mündungen der ihn mit dem Zylinder verbindenden Kanäle seinen größten Querschnitt haben, ferner kann der Brennraum sich nach dem Zylinder hin wieder etwas verengen und mit einer scharfen Kante abschließen. Diese Ausbildung des Brennraumes begünstigt die Verwirbelung und damit die Gemischbildung, da an der scharfen Kante, insbesondere beim Kompressionshub, die Luftströmung abreißt und sich neue Wirbel bilden, die in Verbindung mit der durch die Kanäle in den Brennraum einströmenden Luft einen Bereich intensivster Luftwirbelung schaffen. In diesem Bereich kann der 'Brennstoff parallel oder nahezu parallel zur Wandung des Brennraumes eingespritzt werden.
  • Einzelheiten der Erfindung sind aus der nachstehenden Beschreibung und aus der Zeichnung ersichtlich, die ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
  • Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch den zylinderkopfseitigen Teil einer Zweitaktbrennkraftmaschine mit Kurbelkammerspülpumpe, Fig.2 die Draufsicht auf die dem Zylinder zugekehrte Seite des Zylinderkopfes, und Fig.3 zeigt schematisch einen in Höhe des Auspuffschlitzes gelegten Querschnitt durch den Maschinenzylinder in etwas kleinerem Maßstab.
  • In Fig. 1 ist mit 1 der von Kühlrippen 2 umgebene Zylinder des Motors bezeichnet, welcher einen Auslaßschlitz 3 sowie Einlaßschlitze 4 und 5 aufweist. Letztere sind durch Luftüberströmkanäle 6 und 7 mit der in der Zeichnung der Einfachheit halber nicht dargestellten, als Spülpumpe wirkenden Kurbelkammer der Brennkraftmaschine verbunden. Im Zylinder 1 arbeitet der Kolben 8, der in Fig. 1 in der unteren Totpunktlage eingezeichnet ist. Auf den Zylinder ist der ebenfalls mit Kühlrippen 9 versehene Zylinderkopf 10 aufgeschraubt. Dieser schließt den im wesentlichen kegelförmig ausgebildeten Brennraum 11 ein, in dessen Achse die Einspritzdüse 12 eingesetzt ist. Der Brennraum 11 hat zylinderseitig seinen größten Querschnitt, der jedoch kleiner ist als der Querschnitt des Zylinders 1, so daß an der Übergangsstelle zwischen Brennraum und Zylinder eine ringförmige Fläche 13 verbleibt. Von dieser Fläche aus führen Bohrungen 14 nach dem Brennraum il, die schräg nach innen sowie schräg nach oben verlaufen. Der Brennraum 11 hat dort, wo die Bohrungen 14 einmünden, seinen weitesten Querschnitt. Zur Zylinderseite hin verengt sich der Brennraum 11 und bildet mit dem inneren Umfang der ringförmigen Fläche 13 eine scharfe Kante 15.
  • Die Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Motors ist folgendermaßen: Beim Arbeitshub des Kolbens 8 wird die Verbrennungsluft in der in der Zeichnung nicht dargestellten Kurbelkammer des Motors komprimiert. Der entstehende Druck pflanzt sich durch die Überströmkanäle 6 und 7 bis vor die Einlaßschlitze 4 und 5 fort, die aber zunächst noch durch den Kolben 8 verdeckt sind. Sobald der Kolben 8 nach Öffnen des Auspuffschlitzes 3 auch die Einlaßschlitze 4 und 5 öffnet, strömt Verbrennungsluft in den Zylinder 1 ein. Hierbei wird die einströmende Luft durch den Kolben 8, der ja die Einlaßschlitze 4 und 5 nicht schlagartig öffnet, abgelenkt und längs der Zylinderwandung nach oben auf die ringförmige Fläche 13 des Zylinderkopfes 10 geleitet. Dort angelangt, strömt ein Teil der Verbrennungsluft durch die Bohrungen 14 in den Brennraum 11 ein. Während des Durchströmens durch die Bohrungen 14 erfährt die Verbrennungsluft eine Richtungsänderung, derart, daß sie sich nach dem Austreten aus den Kanälen 14 in kreisförmigem Wirbel im Brennraum 11 bewegt. Dadurch wird eine saubere Spülung des Brennraumes 11 von den Brenngasen erreicht.
  • Der im Brennraum 11 entstehende Luftwirbel pflanzt sich vom Brennraum 11 aus in den Zylinder 1 fort, und zwar strömen die Abgase in der inneren Zone des Zylinderraumes wirbelartig dem Auslaßschlitz 3 zu, ohne daß der eintretende Verbrennungsluftstrom gestört wird (Fig. 1). Der Verlauf der Bohrungen 14 im Zylinderkopf 10 ist so gewählt, daß die Richtung, in der der im Brennraum 11 erzeugte, sich auf den Zylinder 1 fortpflanzende Wirbel kreist, entgegen der Wegführungsrichtung des Auspuffkanals 3 vom Zylinder 1 gerichtet ist (s. insbesondere Fig. 3). Dadurch wird vermieden, daß sich in den Abgasen enthaltene Ölrückstände unmittelbar hinter dem Auslaßschlitz 3 festsetzen und' das Abströmen der Gase behindern.
  • Beim Verdichtungshub des Kolbens 8 bewirkt die scharfe Kante 15 des Zylinderkopfes 11 ein Abreißen der Luftströmung, so daß zusätzlich eine heftige Verwirhelung im unteren Bereich des Brennraumes 11 bzw. am Übergang zum Zylinder 1 entsteht. Der Kraftstoff wird gegen Ende des Verdichtungshubes durch die Düse 12 in den Brennraum 11 eingespritzt, und zwar in einem Strahlkegel, der parallel zur Brennraumwandung verläuft und in den «-eitesten Querschnitt des Brennraumes 11 gerichtet ist, in welchem die größte Wirbelung auftritt. Auf diese Weise findet eine gute Vermischung des eingespritzten Kraftstoffes mit der Verbrennungsluft statt, wodurch die Vorbedingung für eine höhere Leistung des Motors bei gleichbleibendem Brennstoffverbrauch oder niedrigerem Brennstoffverbrauch bei gleichbleibender Leistung gegeben ist. Die im Zylinderkopf angeordneten Bohrungen 14 können sich nicht verstopfen, da sie von der durchströmenden Frischluft immer wieder gereingt werden.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRI,CIIT: 1. Brennkraftmaschine, insbesondere im Zweitaktverfahren arbeitende Dieselmaschine, mit einem im Zylinderkopf angeordneten, zum Zylinder hin offenen Brennraum mit einer kreisförmigen Grundfläche, deren Durchmesser kleiner ist als der Zylinderdurchmesser, wobei an der übergangsstelle zum Zylinder eine ringförmige Fläche gebildet wird, in die den Zylinder mit dem Brennraum verbindende Kanäle eingearbeitet sind, welche, von der ringförmigen Fläche des Zylinderkopfbodens ausgehend, schräg nach innen und schräg nach oben zum Brennraum führen, so daß beim Spülvorgang Verbrennungsluft mit einem gewissen Drall in den Brennraum geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die aus den Kanälen (14) in den Brennraum (11) einströmende Luft in einer Richtung kreist, die der Richtung entgegengesetzt ist, in der der Auspuffkanal (3) vom Zylinder (1) aus -,veggeführt ist. z. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennraum (11) in an sich bekannter Weise kegelförmig ist und in Höhe der Mündungen der Kanäle (14) seinen größten Querschnitt hat und daß er sich nach dem Zylinder hin wieder etwas verengt und mit einer scharfen Kante (15) abschließt. 3. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d'aß der Brennstoff in an sich bekannter Weise parallel oder nahezu parallel zur kegeligen Wandung des Brennraumes (11) in dessen weitesten Querschnitt eingespritzt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 483 762, 452 460; deutsche Patentanmeldung K5894Ia/46a2 (bekanntgemacht am 13. 12. 1951) ; Patentschrift Nr. 9750 des Amtes für Erfindungs-und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands; USA.-Patentschrift Nr. 2 223 090; britische Patentschrift Nr. 652 584.
DEL25997A 1956-10-16 1956-10-16 Brennkraftmaschine, insbesondere im Zweitaktverfahren arbeitende Dieselmaschine Pending DE1035965B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1247060B (de) * 1961-07-28 1967-08-10 Fritz Eisfeld Dr Ing Luftverdichtende Einspritzbrennkraftmaschine
DE4030116A1 (de) * 1990-09-23 1992-03-26 Koepke Guenter Dr Ing Zweitaktbrennkraftmaschine

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GB652584A (en) * 1948-11-09 1951-04-25 Napier & Son Ltd Improvements in or relating to the port arrangements of internal combustion engines operated on the two-stroke cycle

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