[go: up one dir, main page]

DE10358565A1 - Aufnahmeelement zum Aufnehmen eines aus einer biologischen Masse mittels Laserstrahlung herausgelösten Objekts - Google Patents

Aufnahmeelement zum Aufnehmen eines aus einer biologischen Masse mittels Laserstrahlung herausgelösten Objekts Download PDF

Info

Publication number
DE10358565A1
DE10358565A1 DE10358565A DE10358565A DE10358565A1 DE 10358565 A1 DE10358565 A1 DE 10358565A1 DE 10358565 A DE10358565 A DE 10358565A DE 10358565 A DE10358565 A DE 10358565A DE 10358565 A1 DE10358565 A1 DE 10358565A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
receiving element
receiving
hydrogel
adhesive
biological
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE10358565A
Other languages
English (en)
Other versions
DE10358565B4 (de
Inventor
Yilmaz Dr. Niyaz
Karin Dr. Schütze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Zeiss Microscopy GmbH
Original Assignee
PALM Microlaser Technologies GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PALM Microlaser Technologies GmbH filed Critical PALM Microlaser Technologies GmbH
Priority to DE10358565A priority Critical patent/DE10358565B4/de
Priority to US10/582,832 priority patent/US20080032034A1/en
Priority to PCT/EP2004/014311 priority patent/WO2005057179A1/de
Publication of DE10358565A1 publication Critical patent/DE10358565A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE10358565B4 publication Critical patent/DE10358565B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N1/00Sampling; Preparing specimens for investigation
    • G01N1/28Preparing specimens for investigation including physical details of (bio-)chemical methods covered elsewhere, e.g. G01N33/50, C12Q
    • G01N1/2813Producing thin layers of samples on a substrate, e.g. smearing, spinning-on
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N1/00Sampling; Preparing specimens for investigation
    • G01N1/28Preparing specimens for investigation including physical details of (bio-)chemical methods covered elsewhere, e.g. G01N33/50, C12Q
    • G01N1/2813Producing thin layers of samples on a substrate, e.g. smearing, spinning-on
    • G01N2001/2833Collecting samples on a sticky, tacky, adhesive surface

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Apparatus Associated With Microorganisms And Enzymes (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Abstract

Es wird ein Aufnahmeelement (1) zum Aufnehmen eines aus einer biologischen Masse mittels Laserstrahlung herausgelösten biologischen Objekts bereitgestellt, wobei das Aufnahmeelement eine Aufnahmefläche zum Aufnehmen des Objekts aufweist, wobei die Aufnahmefläche ein Haftmittel (4) zur Verbesserung der Haftung des jeweiligen Objekts an der Aufnahmefläche aufweist. Das Haftmittel (4) unterdrückt das Auftreten von auf das Objekt wirkenden elektrostatischen Kräften in dem Aufnahmeelement (1), ist ohne Beschädigung des Objekts auflösbar und/oder kann Mittel zur weiteren Verarbeitung des Objekts aufnehmen. Als Haftmittel (4) eignet sich dabei insbesondere ein Hydrogel wie beispielsweise Agarose. Ein derartiges Aufnahmeelement (1) eignet sich insbesondere zum Auffangen von aus der biologischen Masse (7) herauskatapultierten Objekten.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Aufnahmeelement zum Aufnehmen eines aus einer biologischen Masse mittels Laserstrahlung herausgelösten und insbesondere herauskatapultierten, das heißt unter Übertragung eines Impulses herausgelösten, biologischen Objekts.
  • In der WO 97/29355 A der Anmelderin wird ein neuartiges Verfahren zur Sortierung und zur Gewinnung von einzelnen biologischen Objekten, welche auf einem Träger angeordnet sind, vorgeschlagen. Insbesondere wird in dieser Druckschrift vorgeschlagen, ein zuvor selektiertes biologisches Objekt von der umgebenden weiteren biologischen Masse durch einen Laserstrahl abzutrennen, so dass das selektierte biologische Objekt von der weiteren biologischen Masse frei präpariert ist. Das somit frei präparierte biologische Objekt wird anschließend mit Hilfe eines Laserschusses von dem Träger zu einer Auffangvorrichtung katapultiert, wo es von einem Auffang- oder Aufnahmeelement, insbesondere in Form eines topfförmigen Behälters, aufgefangen und gehalten wird. Ebenso ist bei entsprechender Einstellung der Laserenergie und/oder des Laserfokus ein direktes Herauskatapultieren des selektierten biologischen Objekts aus der umgebenden biologischen Masse mit Hilfe lediglich eines einzigen Laserschusses möglich, so dass eine separate Laserbestrahlung zum Herausschneiden des gewünschten biologischen Objekts nicht erforderlich ist.
  • Unter "biologischen Objekten" werden allgemein im Rahmen der vorliegenden Patentanmeldung vor allem lebende oder fixierte biologische Zellen oder Zellbestandteile verstanden, die Bestandteil eines flüssigen oder festen biologischen Materials, wie beispielsweise eines Zellgewebes, eines Abstriches oder einer Zellkultur etc. sind.
  • Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend anhand des Anwendungsbereichs der Bearbeitung biologischer Objekte beschrieben.
  • In 3 ist der Aufbau eines Laser-Mikroskop-Systems dargestellt, wie es zur Verwendung mit einer zuvor beschriebenen Auffangvorrichtung bzw. einem zuvor beschriebenen Aufnahme- bzw. Auffangelement eingesetzt werden kann. Das System ist modular aufgebaut und kann somit an unterschiedliche experimentelle Anforderungen individuell angepasst werden.
  • Das in 3 gezeigte System umfasst eine Laservorrichtung 17, in welcher eine Laserlichtquelle zur Erzeugung eines Laserlichtstrahls untergebracht ist. Des weiteren ist in der Laservorrichtung 17 eine Optik 15, 16 untergebracht, welche erforderlich ist, um den Laserstrahl in ein Mikroskop 13 einzukoppeln und den Laserfokus in der Objektebene auf den optischen Fokus des Mikroskops 13 abzustimmen. Im vorliegenden Fall kann es sich um einen gepulsten UV-Stickstofflaser handeln. Zur Steuerung der Laservorrichtung 17 kann ein Steuerpaneel vorgesehen sein, mit dessen Hilfe die Laserenergie und/oder der Laserfokus auf gewünschte Werte eingestellt werden kann. Zur präzisen Verstellung der Laserenergie ist ein Neutralfilter 15 senkrecht zum Laserstrahlpfad angeordnet, dessen Lage in Abhängigkeit von der am Steuerpaneel vorgenommenen Einstellung gesteuert werden kann, um somit die Laserenergie entsprechend einzustellen. Die Verstellung des Quarzfilters 5 kann dabei sowohl automatisch als auch manuell erfolgen. Neben der Einstellung der Laserenergie kann auch der Laserfokus unabhängig von dem Mikroskopfokus eingestellt werden, d.h. der Brennpunkt des Lasers kann in Z-Richtung relativ zur Objektebene des Mikroskops 13 verschoben werden. Auch der Laserfokus kann in Abhängigkeit von der am Steuerpaneel vorgenommenen Einstellung sowohl automatisch als auch manuell durch eine entsprechende Bewegung der Linsen 16 verstellt werden. Vorzugsweise kann über das erwähnte Steuerpaneel auch die Impulsrate des Lasers eingestellt werden, wobei zudem eine Anzeige über die am Steuerpaneel vorgenommenen Einstellung informiert.
  • Der Laserstrahl wird über mehrere beschichtete Strahlteiler in das Mikroskop 13 eingekoppelt und zu einem Objektiv 12 hin abgelenkt. Der über das Objektiv 12 emittierte Laserstrahl trifft schließlich auf einen motorisierten und computergesteuerten Mikroskop- oder Trägertisch 14, auf dem ein Objektträger mit einer zu bearbeitenden biologischen Masse angeordnet ist. Oberhalb des Trägertisches 14 befindet sich eine ebenfalls motorisierte und vorzugsweise computergesteuerte Auffangvorrichtung 19, welche ein oder mehrere Aufnahme- bzw. Auffangelemente oder Auffanggefäße 1 aufweist. Die Komponenten 14 und 19 ermöglichen eine exakte Objektpositionierung sowie ein präzises Auffangen von biologischen oder nichtbiologischen Objekten, welche mittels Laserbestrahlung von der auf dem Trägertisch 14 befindlichen Masse nach oben herauskatapultiert werden.
  • Bei dem Mikroskop 13 kann es sich um ein beliebig ausgestaltetes Mikroskop handeln. Insbesondere ist grundsätzlich die Verwendung sowohl eines (in 3 gezeigten) inversen Mikroskops als auch eines aufrechten Mikroskops oder eines Lasermikroskops denkbar. Das Mikroskop 13 ist mit einer Videokamera ausgestattet, welche den Bereich des Objektträgers bzw. Trägertisches 14 oberhalb des Objektivs 12 aufnimmt. Das Videosignal dieser Videokamera wird einem handelsüblichen Computer 18 zugeführt und dort einer derartigen Bildverarbeitung unterzogen, dass das entsprechende Videobild in Echtzeit auf dem Bildschirm oder Monitor 8 des Computers 18 dargestellt werden kann.
  • In dem Computer 18 bzw. der darauf ablaufenden Software sind verschiedene Funktionen implementiert, welche sowohl eine rechnergestützte, d.h. automatische, Ansteuerung der Laservorrichtung 17 als auch des Mikroskops 13 bzw. des Trägertisches 14 und der Auffangvorrichtung 19 ermöglichen, so dass beispielsweise der Laser automatisch aktiviert wird und die Auffangvorrichtung 19 sowie der Trägertisch 14 automatisch verfahren und verstellt werden können. Zur Einstellung bzw. Auswahl dieser Funktionen sind herkömmliche Eingabemittel, wie beispielsweise eine Tastatur 9, eine Computermaus 10 oder ein (nicht gezeigter) Trackball, Joystick o. dgl. vorgesehen. Des weiteren ist der Laservorrichtung 17 ein Fußschalter 11 zugeordnet, durch dessen Betätigung der Laser manuell aktiviert werden kann.
  • Zum Schneiden der auf dem Objektträger bzw. dem Trägertisch 14 befindlichen biologischen Masse kann der Benutzer rechnergestützt eine geeignete Schnittlinie vorgeben, die durch entsprechende Ansteuerung der Laservorrichtung 17 und des Trägertisches 14 in eine entsprechende Relativbewegung zwischen dem Laserstrahl und dem Trägertisch 14 umgesetzt wird, so dass bei gleichzeitiger Aktivierung der Laservorrichtung 17 die biologische Masse entsprechend der vorgegebenen Schnittlinie mittels des Laserstrahls geschnitten wird.
  • Ein auf diese Weise aus der biologischen Masse ausgeschnittenes Objekt kann mit Hilfe einer weiteren Laserbestrahlung aus der biologischen Masse zu der darüber befindlichen Auffangvorrichtung 19 katapultiert werden. Zu diesem Zweck können die zu katapultierenden Objekte rechnergestützt definiert bzw. markiert und anschließend der Trägertisch 14 automatisch derart verstellt werden, dass die zu katapultierenden Objekte nacheinander über den Laserstrahl bewegt und durch Setzen eines kurzen Laserschusses jeweils aus der Objektebene zu der Auffangvorrichtung 19 katapultiert werden. Neben dem zuvor beschriebenen automatischen Erzeugen eines Laserschusses kann ein einzelner Laserimpuls oder Laserschuss auch durch einen kurzen Druck auf den in 3 gezeigten Fußschalter 11 ausgelöst werden.
  • Wie bereits zuvor erwähnt worden ist, ist es grundsätzlich auch möglich, durch eine entsprechende Laserbestrahlung einzelne Objekte direkt aus der umgebenden biologischen Masse herauszukatapultieren, wenn die Laserenergie und/oder der Laserfokus entsprechend eingestellt werden, so dass ein vorhergehendes Herausschneiden dann nicht mehr nötig ist.
  • Die Auffangvorrichtung 19, welche sich bei dem in 3 gezeigten inversen System oberhalb des Trägertisches 14 bzw. der Objektebene befindet, weist ein oder mehrere Aufnahme- bzw. Auffangelemente auf, welche ein von der Objektebene herauskatapultiertes Objekt auffangen und anschließend festhalten. Durch Fokussierung des Mikroskops 13 auf die Auffangvorrichtung 19 bzw. das jeweils im Lichtpfad des Mikroskops 13 befindliche Aufnahme- bzw. Auffangelement 1 kann anschließend über das Mikroskop 13 bzw. den Bildschirm 8 des Computers 18 das herauskatapultierte und von dem entsprechende Aufnahme- bzw. Auffangelement gehaltene biologische oder nichtbiologische Objekt betrachtet und untersucht werden, wobei zu diesem Zweck vorzugsweise eine Verstellmöglichkeit zur Verstellung der Auffangvorrichtung 19 parallel zur Objektebene vorgesehen ist, um das herauskatapultierte und in dem entsprechenden Aufnahme- bzw. Auffangelement 1 gehaltene Objekt mit dem Mikroskop 13 abfahren zu können.
  • Zu bemerken ist, dass der Abstand zwischen der Auffangvorrichtung 19 und dem Träger 14 in der Zeichnung nicht maßstabsgerecht ist. Es ist wünschenswert, hier einen möglichst kleinen Abstand vorzusehen, um ein präzises Auffangen der herauskatapultierten Objekte zu ermöglichen.
  • Um ein sicheres Haften des herauskatapultierten Objekts an einer Aufnahmefläche des Aufnahmeelements 1 sicherzustellen, ist es bekannt, eine derartige Aufnahmefläche mit einer Haftschicht zu versehen. Häufig stellt sich dann jedoch das Problem, die Objekte beschädigungsfrei zur Weiterverarbeitung von dieser Haftschicht zu lösen. Zudem können – beispielsweise bei Berührung des Aufnahmeelements durch einen Menschen – elektrostatische Kräfte auftreten, welche das Objekt anziehen, wodurch das Objekt nicht korrekt auf die Aufnahmefläche gelangt. Derartige elektrostatische Aufladungen können auch durch die Einwirkung des Laserstrahls erzeugt werden. Um dies zu vermeiden, wird herkömmlicherweise eine Flüssigkeit in die Aufnahmeeinheit gegeben, welche das Auftreten von elektrostatischen Kräften verhindern soll. Dies hat den Nachteil, dass diese Flüssigkeit vorher eingefüllt werden muss, was Zeit kostet und eine Gefahr der Kontamination mit sich bringt. Zudem kann eine derartige Flüssigkeit verdunsten, sie muss somit relativ kurz vor dem Katapultieren in die Aufnahmeeinheit gefüllt werden, was bei Vielfach-Aufnahmeeinheiten wie beispielsweise Mikrotiterplatten Schwierigkeiten bereiten kann.
  • Weiterhin besteht bei herkömmlichen Haftmitteln die Gefahr, dass es Schwierigkeiten geben kann, das Objekt zerstörungsfrei von dem Haftmittel zu lösen.
  • Zudem sind zur Weiterverarbeitung der Objekte, beispielsweise zur Gewinnung einer Zellkontur, eine Hinzugabe von beispielsweise Nährlösungen oder anderen Mitteln zur Weiterverarbeitung nötig. Hierbei besteht wiederum eine erhöhte Kontaminationsgefahr.
  • Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Aufnahmeeinheit bereitzustellen, welche zumindest einen Teil der dargestellten Probleme vermeidet. Insbesondere ist es wünschenswert, eine derartige Aufnahmeeinheit beispielsweise zur Serienverarbeitung von biologischem Material im Voraus herstellen zu können und die herauskatapultierten bzw. herausgelösten Objekte möglichst steril weiterverarbeiten zu können.
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Aufnahmeelement gemäß Anspruch 1, 2, 4 oder 5. Die abhängigen Ansprüche definieren bevorzugte Ausführungsbeispiele des Aufnahmeelements, eine bevorzugte Verwendung des Aufnahmeelements sowie ein Verfahren zur Gewinnung eines biologischen Objekts unter Benutzung des Aufnahmeelements.
  • Erfindungsgemäß wird ein Aufnahmeelement zum Aufnehmen eines aus einer biologischen Masse mittels Laserstrahlung herausgelösten Objekts bereitgestellt, wobei das Aufnahmeelement eine Aufnahmefläche zum Aufnehmen des Objekts aufweist und wobei die Aufnahmefläche ein Haftmittel zur Verbesserung der Haftung des jeweiligen Objekts an der Aufnahmefläche aufweist. Dieses Haftmittel ist erfindungsgemäß derart ausgestaltet, dass es das Auftreten von auf das Objekt wirkenden elektrostatischen Kräften in dem Aufnahmeelement unterdrückt. Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist das Haftmittel ohne Beschädigung des Objekts auflösbar, beispielsweise durch Zufuhr von Wärme verflüssigbar. Zudem oder alternativ kann das Haftmittel derart ausgestaltet sein, dass es Mittel zur weiteren Verarbeitung des Objekts wie beispielsweise eine Pufferlösung oder eine Nährlösung aufnehmen kann. Es ist selbstverständlich besonders bevorzugt, ein Haftmittel vorzusehen, welches zwei oder alle drei dieser Merkmale aufweist.
  • Des Weiteren stellt die Erfindung ein gattungsgemäßes Aufnahmeelement bereit, bei dem das Haftmittel ein Hydrogel ist. Dieses Hydrogel kann insbesondere die oben genannten Eigenschaften aufweisen. Allgemein versteht man unter einem Hydrogel ein Gel auf Basis hydrophiler, aber wasserunlöslicher Polymere, welche insbesondere als dreidimensionales Netzwerk vorliegen. Die Polymere können dabei sowohl natürliche Polymere als auch synthetische Polymere sein. Ein mögliches derartiges Hydrogel ist Agarose.
  • Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel umfasst das Aufnahmeelement einen Deckelabschnitt zum Abdecken eines Behälters und einen in dem Deckelabschnitt angebrachten Sockelabschnitt mit der Aufnahmefläche auf einer dem Deckelabschnitt abgewandten Seite. Der Sockelabschnitt weist dabei bevorzugt eine Höhe auf, welche so gewählt ist, dass der Abstand der Aufnahmefläche zu einem Boden des Behälters in einem Zustand, in dem der Deckelabschnitt den Behälter abdeckt, kleiner als 10 mm und bevorzugt zwischen 1 und 3 mm ist. Wird als Behälter ein für Laserstrahlung durchlässiger Behälter verwendet, insbesondere eine Petrischale mit Doppelmembranboden, kann dieser Behälter dann direkt als Träger für die biologische Masse verwendet werden und das Objekt einfach auf die Aufnahmefläche katapultiert werden, wenn der Deckelabschnitt den Behälter abdeckt.
  • Das Aufnahmeelement kann auch in Form einer Mehrfachkulturschale oder einer Mikrotiterplatte mit jeweils einer Vielzahl von Aufnahmevertiefungen ausgebildet sein, wobei die Aufnahmevertiefungen bis zu einer bestimmten Höhe mit dem Hydrogel gefüllt sind.
  • Die Erfindung wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung,
  • 2 ein zweites Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, und
  • 3 ein Lasersystem, bei dem die vorliegende Erfindung Verwendung finden kann.
  • 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung. Ein erfindungsgemäßes Aufnahmeelement 1 umfasst dabei eine Abdeckung oder einen Deckel 2 einer Zellkulturschale 5, beispielsweise einer Petrischale. Auf einer Innenseite des Deckels 1 ist ein Sockel oder Stützelement 3 angebracht. Das Stützelement 3 kann dabei beispielsweise kreisrund sein und aus Silikon oder Acrylglas gefertigt sein, es sind jedoch auch andere Formen und andere geeignete Materialien möglich. Für viele Anwendungen ist es wünschenswert, dass dieses Stützelement 3 autoklavierbar ist, um das Aufnahmeelement sterilisieren zu können. Dafür wird das Stützelement 3 sterilisiert und die Agaroseschicht 4 durch Gießen von hochprozentiger, sterilisierter, gefilterter Agarose in eine entsprechende Schablone aufgebracht. Das Stützelement 3 ist mit einem nichttoxischen Material an der Innenfläche des Deckels 2 angebracht, wobei diese Verbindung reversibel ist, um das Stützelement 3 auch bei Bedarf wieder entfernen zu können.
  • Auf einer unteren Seite des Stützelements 3 befindet sich eine Aufnahmefläche für insbesondere biologische Objekte, welcher mit einer Agaroseschicht 4 bevorzugt aus hochwertiger LE-Agarose bedeckt ist. Die Agaroseschicht dient dabei als Haftmittel, um die Objekte an der Aufnahmefläche festzuhalten. Prinzipiell kann anstelle der Agaroseschicht 4 auch ein anderes geeignetes Hydrogel oder ein anderes Haftmittel mit den gewünschten Eigenschaften verwendet werden.
  • Für den in der Beschreibungseinleitung ausführlich unter Bezugnahme auf 3 beschriebenen Katapultvorgang wird der Deckel 2 auf eine passende Petrischale 5 gesetzt. Die Petrischale 5 weist bevorzugt statt eines herkömmlichen Glasbodens eine Doppelmembran 5a als Bodenelement auf, welche eine Kombination aus einer lichtdurchlässigen und einer UV-absorbierenden Folie darstellt. Eine derartige Petrischale ist in der DE 100 39 979 A1 ausführlich beschrieben. Diese Petrischale 5 enthält beispielsweise auf der Doppelmembran 5a eine Zellkultur 7. Im aufgesetzten Zustand ist der Abstand der Aufnahmefläche bzw. des Hydrogels 4 von der Membran 5a kleiner als 10 mm, bevorzugt im Bereich von 1 bis 3 mm. Das so geschlossene Gefäß wird dann als Träger 14 in die Vorrichtung von 3 eingesetzt. Mit einem Laserstrahl wird ein gewünschter Teil der Zellkultur 7 ausgeschnitten und mittels eines Laserschusses auf das Hydrogel 4 katapultiert. Das Aufnahmeelement 1 ersetzt dabei gleichzeitig eine in 3 dargestellte Auffangeinrichtung 19.
  • Zur weiteren Verarbeitung wird das Aufnahmeelement 1 dann beispielsweise auf ein Zellkulturgefäß oder auch auf eine weitere Petrischale 5 mit Membran 5a aufgesetzt. Die auf das Hydrogel 4 katapultierten Zellen können durch leichte Bewegungen oder durch Erwärmung der Agaroseschicht 4 abgelöst werden. Dabei kann die weitere Petrischale 5 insbesondere mit einer Zellkulturflüssigkeit gefüllt sein, in welche das Hydrogel 4 eintaucht. Alternativ kann die Hydrogelschicht auch durch Zugabe von Agarase, einem Enzym, welches Agarose auflöst, vollständig aufgelöst werden. Danach kann das Aufnahmeelement 1 gegen einen herkömmlichen Deckel ausgetauscht werden und – gegebenenfalls nach einer Sterilisation – wiederverwendet werden. Werden die katapultierten Zellen so in eine weitere Petrischale 5 mit Membran 5a übertragen, kann nach Kultivierung in dieser Petrischale der Vorgang mit den dort entstandenen Zellkulturen wiederholt werden.
  • Die Verwendung des Hydrogels, in diesem Fall der Agaroseschicht 4, hat den Vorteil, dass beispielsweise durch die Lasereinstrahlung oder durch eine Berührung hervorgerufene elektrostatische Kräfte nicht dazu führen, dass die herauskatapultierten Zellen anstelle auf der Hydrogelschicht 4 an dem Deckel 2 hängen bleiben.
  • Ein Vorteil bei Verwendung einer derartigen Aufnahmeeinrichtung ist es auch, dass die Agaroseschicht 4 eine bessere Visualisierung der Zellkultur 7 sowie der herauskatapultierten Zellen mit einem Mikroskop ermöglicht, da der Kontrast verbessert wird.
  • In 2 ist ein zweites Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung gezeigt. Dabei handelt es sich um ein Aufnahmeelement 1 in Form von so genannten Mehrfachkulturschalen, das heißt, mehrere zusammenhängende schalenartige Vertiefungen 20. In dem dargestellten Beispiel sind drei derartige Schalen 20 dargestellt, welche mit Stegen 6 verbunden sind. Die Schalen können mit einem (nicht dargestellten) Deckel abgedeckt werden. Bei handelsüblichen Mehrfachkulturschalen bzw. Mehrfachkulturplatten sind üblicherweise wesentlich mehr dieser Schalen 20 vorhanden, beispielsweise vier Reihen mit je sechs derartigen Schalen 20. Die Schalen sind wiederum mit Agarose 4 oder einem anderen Hydrogel gefüllt. Bei einem Katapultiervorgang wie oben beschrieben wird diese Anordnung entsprechend mit der Öffnung nach unten in die Aufnahmeeinrichtung 19 des in 3 dargestellten Mikroskop angebracht, und von einem Träger 14 werden die gewünschten Zellen auf die Agaroseschichten 4 katapultiert. Die Höhe der Befüllung mit Agarose wird dabei derart gewählt, dass ein für das Katapultieren günstiger Abstand zu dem Träger 14 vorliegt, bevorzugt zwischen 1 und 3 mm.
  • Nach dem Katapultieren kann die Agarose 4 wiederum durch Zugabe von Agarase verflüssigt werden, so dass eine unmittelbare Weiterverwendung vorgenommen werden kann. Des Weiteren können in den Agaroseschichten 4 verschiedene Zusätze wie z. B. Zellkulturmedien oder Pufferlösungen eingebracht sein. Für eine folgende Kultivierung der katapultierten Zellen ist daher ein zusätzliches Einbringen dieser Mittel nicht mehr erforderlich, da diese nach dem Auflösen bzw. Verflüssigen der Agarose freigesetzt werden. Es wird daher ein Arbeitsschritt eingespart, auch die damit verbundene Kontaminierungsgefahr wird vermieden.
  • Anstelle der Mehrfachkulturschalen können auch so genannte Mikrotiterplatten bzw. 96-well-Mikrotiterplatten ähnlich wie in 2 mit feinporiger, feingelierender Agarose befüllt werden, so das wiederum ein optimaler Abstand für einen Katapultierprozess vorliegt. Auch hier können wieder für die Weiterverarbeitung der katapultierten Zellen gewünschte Gemische der Agarose beigemischt werden, beispielsweise Reaktionsgemische wie denaturierende Pufferlösungen oder enzymhaltige Voransätze. Damit kann für alle geernteten Zellen eine gewünschte Reaktion zum gleichen Zeitpunkt gestartet werden. Da die Agarose durch das Agaraseenzym aufgelöst werden kann, steht für folgende Anwendungen wie PCR bzw. MALDI (Polymerasekettenreaktion, Polymerase Chain Reaction bzw. matrixassistierte Laserdesorption/Ionisation) das volle Volumen der jeweiligen Vertiefungen zur Verfügung. Bei derartigen Anwendungen kann anstelle der Auflösung der Agarose mittels Agarase die Agarase auch durch ryklisches Erhitzen der Probe beispielsweise während des PCR-Vorgangs verflüssigt werden.
  • Selbstverständlich sind die hier dargestellten Ausführungsbeispiele nicht auf Agarose als Hydrogel beschränkt, es könne auch andere Hydrogele mit den gewünschten Eigenschaften verwendet werden. Möglich wären hier beispielsweise ein Hydrogel auf Basis von Collagen, Polyacrylamid oder ähnlichen Substanzen. Auch andere Formen der Aufnahmeeinheiten sind je nach gewünschter Anwendung möglich.

Claims (24)

  1. Aufnahmeelement (1) zum Aufnehmen eines aus einer biologischen Masse (7) mittels Laserstrahlung herausgelösten biologischen Objekts, wobei das Aufnahmeelement (1) eine Aufnahmefläche zum Aufnehmen des Objekts aufweist, wobei die Aufnahmefläche ein Haftmittel (4) zur Verbesserung der Haftung des jeweiligen Objekts an der Aufnahmefläche aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Haftmittel (4) derart ausgestaltet ist, dass es das Auftreten von auf das Objekt wirkenden elektrostatischen Kräften in dem Aufnahmeelement (1) unterdrückt.
  2. Aufnahmeelement (1) zum Aufnehmen eines aus einer biologischen Masse (7) mittels Laserstrahlung herausgelösten biologischen Objekts, wobei das Aufnahmeelement (1) eine Aufnahmefläche zum Aufnehmen des Objekts aufweist, wobei die Aufnahmefläche ein Haftmittel (4) zur Verbesserung der Haftung des jeweiligen Objekts an der Aufnahmefläche aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Haftmittel (4) ohne Beschädigung des Objekts auflösbar ist.
  3. Aufnahmeelement (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Haftmittel (4) zum Auflösen durch Zufuhr von Wärme verflüssigbar ist.
  4. Aufnahmeelement (1) zum Aufnehmen eines aus einer biologischen Masse (7) mittels Laserstrahlung herausgelösten biologischen Objekts, wobei das Aufnahmeelement (1) eine Aufnahmefläche zum Aufnehmen des Objekts aufweist, wobei die Aufnahmefläche ein Haftmittel (4) zur Verbesserung der Haftung des jeweiligen Objekts an der Aufnahmefläche aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Haftmittel (4) derart ausgestaltet ist, dass es Mittel zur weiteren Verarbeitung des Objekts aufnehmen kann.
  5. Aufnahmeelement (1) zum Aufnehmen eines aus einer biologischen Masse (7) mittels Laserstrahlung herausgelösten biologischen Objekts, wobei das Aufnahmeelement (1) eine Aufnahmefläche zum Aufnehmen des Objekts aufweist, wobei die Aufnahmefläche ein Haftmittel (4) zur Verbesserung der Haftung des jeweiligen Objekts an der Aufnahmefläche aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Haftmittel ein Hydrogel (4) ist.
  6. Aufnahmeelement (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Hydrogel (4) derart ausgestaltet ist, dass es das Auftreten von auf das Objekt wirkenden elektrostatischen Kräften in dem Aufnahmeelement (1) unterdrückt.
  7. Aufnahmeelement (1) nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Hydrogel (4) ohne Beschädigung des Objekts auflösbar ist.
  8. Aufnahmeelement (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Hydrogel (4) durch Zugabe eines Enzyms auflösbar ist.
  9. Aufnahmeelement (1) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Hydrogel (4) durch Zufuhr von Wärme zum Auflösen verflüssigbar ist.
  10. Aufnahmeelement (1) nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Hydrogel (4) derart ausgestaltet ist, dass es Mittel zur weiteren Verarbeitung des Objekts aufnehmen kann.
  11. Aufnahmeelement nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Hydrogel (4) die Mittel zur weiteren Verarbeitung des Objekts umfasst.
  12. Aufnahmeelement nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur weiteren Verarbeitung des Objekts Puffermittel, ein Zellkulturmedium und/oder einen Enzym-Voransatz umfassen.
  13. Aufnahmeelement (1) nach einem der Ansprüche 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Hydrogel (4) Agarose umfasst.
  14. Aufnahmeelement (1) nach einem der Ansprüche 5 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Hydrogel (4) ein Hydrogel auf Basis von Collagen oder Polyacrylamid umfasst.
  15. Aufnahmeelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeelement (1) einen Deckelabschnitt (2) zum Abdecken eines Behälters (5) und ein in dem Deckelabschnitt (2) angebrachtes Stützelement (3) mit der Aufnahmefläche auf einer dem Deckelabschnitt (2) abgewandten Seite aufweist.
  16. Aufnahmeelement (1) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (3) aus Silikon oder Acrylglas gefertigt ist.
  17. Aufnahmeelement (1) nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (3) eine Höhe aufweist, welche so gewählt ist, dass der Abstand des Hydrogels (4) zu einem Boden (5a) des Behälters (5) in einem Zustand, in dem der Deckelabschnitt (2) den Behälter (5) abdeckt, kleiner als 10 mm ist.
  18. Aufnahmeelement (1) nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (3) abnehmbar an dem Deckelabschnitt (2) angebracht ist.
  19. Aufnahmeelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeelement in Form einer Mehrfachkulturschale (1) ausgestaltet ist.
  20. Aufnahmeelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeelement in Form einer Mikrotiterplatte ausgestaltet ist.
  21. Aufnahmeelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Aufnahmevertiefungen (20) des Aufnahmeelements (1) bis zu einer vorgegebenen Höhe mit dem Haftmittel (4) gefüllt sind.
  22. Verwendung eines Aufnahmeelementes (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 21 zum Auffangen eines biologischen Objekts, welches mit Hilfe eines Laserstrahls aus einer biologischen Masse herausgelöst wurde.
  23. Verwendung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Herauslösen des Objekts aus der biologischen Masse (7) durch einen von einem Laserschuss ausgelösten Transportvorgang vorgenommen wird.
  24. Verfahren zur Gewinnung eines biologischen Objekts, dadurch gekennzeichnet, dass das Objekt mit einem Laserschuss aus einer biologischen Masse (7) herausgelöst und zu einem Aufnahmeelement (1) transportiert wird, dass das Objekt auf einer Aufnahmefläche des Aufnahmeelements (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 21 aufgenommen wird, und dass das Haftmittel (4) des Aufnahmeelements (1) aufgelöst wird.
DE10358565A 2003-12-15 2003-12-15 Aufnahmeelement zum Aufnehmen eines aus einer biologischen Masse mittels Laserstrahlung herausgelösten Objekts und Verfahren zur Gewinnung und Verarbeitung eines biologischen Objekts Expired - Lifetime DE10358565B4 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10358565A DE10358565B4 (de) 2003-12-15 2003-12-15 Aufnahmeelement zum Aufnehmen eines aus einer biologischen Masse mittels Laserstrahlung herausgelösten Objekts und Verfahren zur Gewinnung und Verarbeitung eines biologischen Objekts
US10/582,832 US20080032034A1 (en) 2003-12-15 2004-12-15 Receiving Element For Receiving An Object Which Dissolved From A Biological Material By Means Of Laser Radiation
PCT/EP2004/014311 WO2005057179A1 (de) 2003-12-15 2004-12-15 Aufnahmeelement zum aufnehmen eines aus einer biologischen masse mittels laserstrahlung herausgelösten objekts

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10358565A DE10358565B4 (de) 2003-12-15 2003-12-15 Aufnahmeelement zum Aufnehmen eines aus einer biologischen Masse mittels Laserstrahlung herausgelösten Objekts und Verfahren zur Gewinnung und Verarbeitung eines biologischen Objekts

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE10358565A1 true DE10358565A1 (de) 2005-07-14
DE10358565B4 DE10358565B4 (de) 2007-06-28

Family

ID=34672734

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE10358565A Expired - Lifetime DE10358565B4 (de) 2003-12-15 2003-12-15 Aufnahmeelement zum Aufnehmen eines aus einer biologischen Masse mittels Laserstrahlung herausgelösten Objekts und Verfahren zur Gewinnung und Verarbeitung eines biologischen Objekts

Country Status (3)

Country Link
US (1) US20080032034A1 (de)
DE (1) DE10358565B4 (de)
WO (1) WO2005057179A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005026540A1 (de) * 2005-06-08 2006-12-14 P.A.L.M. Microlaser Technologies Ag Verfahren und Vorrichtung zur Handhabung von Objekten
DE102004041941B4 (de) * 2004-08-30 2007-01-11 P.A.L.M. Microlaser Technologies Ag Verfahren zur Gewinnung von biologischen Objekten mit einer Aufnahmeeinheit
WO2008011944A1 (de) * 2006-07-28 2008-01-31 P.A.L.M. Microlaser Technologies Gmbh Verfahren und vorrichtung zum bearbeiten von biologischen objekten

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7807108B2 (en) * 2006-09-18 2010-10-05 Leica Microsystems Cms Gmbh Apparatus for receiving biological specimens
DE102013212811A1 (de) * 2013-07-01 2015-01-08 Leica Microsystems Cms Gmbh Lasermikrodissektionssystem und Untersuchungsverfahren für nukleinsäurehaltige Proben

Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3218532A1 (de) * 1982-05-17 1983-11-17 C.A. Greiner und Söhne GmbH & Co KG, 7440 Nürtingen Mit einem naehrboden gefuellte schale zur zuechtung von bakterien und kleinpilzen
DE19616216A1 (de) * 1996-04-23 1997-10-30 P A L M Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von laserdissektierten Partikeln wie biologische Zellen bzw. Zellorganellen, Chromosomenteilchen etc.
DE19806681A1 (de) * 1998-02-18 1999-08-19 Zeiss Carl Jena Gmbh Mikrotiterplatte
DE19856703A1 (de) * 1998-12-09 2000-07-06 Deutsches Rotes Kreuz Blutspen Verfahren zum Nachweis von Antikörpern oder Antigenen
WO2001077658A2 (en) * 2000-04-10 2001-10-18 Amersham Biosciences Corp Cassette for bufferless gel electrophoresis
DE10058316A1 (de) * 2000-11-24 2002-06-13 P A L M Gmbh Aufnahmeelement zum Aufnehmen eines mit einem Mikroskop zu betrachtenden Objekts, insbesondere eines biologischen Objekts
WO2002081084A2 (en) * 2000-11-28 2002-10-17 Nanogen, Inc. Microtiter plate format device and methods for separating differently charged molecules using an electric field

Family Cites Families (18)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CA924224A (en) * 1969-03-10 1973-04-10 A. King Paul Microbiological testing device and process for preparation
DE2644281C2 (de) * 1976-09-30 1979-02-01 Battelle-Institut E.V., 6000 Frankfurt Verfahren und Vorrichtung zur Entnahme und Gewinnung von Probenmaterial, insbesondere für wissenschaftliche oder diagnostische Untersuchungen
JPS5767860A (en) * 1980-10-15 1982-04-24 Fuji Photo Film Co Ltd Material for multilayer analysis
US4902295A (en) * 1985-08-26 1990-02-20 Hana Biologics, Inc. Transplantable artificial tissue
DK168420B1 (da) * 1992-03-27 1994-03-28 Coloplast As Varmebandage
US6284503B1 (en) * 1993-08-20 2001-09-04 University Of Utah Research Foundation Composition and method for regulating the adhesion of cells and biomolecules to hydrophobic surfaces
US6251516B1 (en) * 1994-03-01 2001-06-26 The United States Of America As Represented By The Department Of Health And Human Services Isolation of cellular material under microscopic visualization
US6251467B1 (en) * 1994-03-01 2001-06-26 The United States Of America As Represented By The Department Of Health And Human Services Isolation of cellular material under microscopic visualization
JP3865801B2 (ja) * 1995-04-27 2007-01-10 株式会社ヤクルト本社 新規なβ−アガラーゼ,その製造方法及びその用途
WO1997029354A1 (de) * 1996-02-05 1997-08-14 Bayer Aktiengesellschaft Verfahren und vorrichtung zum sortieren und zur gewinnung von planar ausgebrachten biologischen objekten wie biologische zellen bzw. zellorganellen, histologischen schnitten, chromosomenteilchen etc. mit laserstrahlen
US6027695A (en) * 1998-04-01 2000-02-22 Dupont Pharmaceuticals Company Apparatus for holding small volumes of liquids
US6391937B1 (en) * 1998-11-25 2002-05-21 Motorola, Inc. Polyacrylamide hydrogels and hydrogel arrays made from polyacrylamide reactive prepolymers
AU2001238462A1 (en) * 2000-02-16 2001-08-27 Arcturus Engineering, Inc. Transfer film for laser microcapture
US20030104347A1 (en) * 2000-03-21 2003-06-05 Yuichi Mori Coating material for living organism tissue, coated product from living organism tissue and method of coating living organism material
WO2002010751A2 (en) * 2000-07-26 2002-02-07 The Government Of The United States Of America, As Represented By The Secretary, Department Of Health & Human Services Transfer microdissection
DE10039979A1 (de) * 2000-08-16 2002-03-07 P A L M Gmbh Trägervorrichtung für ein Präparat zum Separieren einzelner Objekte aus dem Präparat mittels Laserstrahlung
US20020064809A1 (en) * 2000-11-29 2002-05-30 Mutz Mitchell W. Focused acoustic ejection cell sorting system and method
US20070275080A1 (en) * 2003-10-31 2007-11-29 Engineered Release Systems Inc. Polymer-Based Microstructures

Patent Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3218532A1 (de) * 1982-05-17 1983-11-17 C.A. Greiner und Söhne GmbH & Co KG, 7440 Nürtingen Mit einem naehrboden gefuellte schale zur zuechtung von bakterien und kleinpilzen
DE19616216A1 (de) * 1996-04-23 1997-10-30 P A L M Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von laserdissektierten Partikeln wie biologische Zellen bzw. Zellorganellen, Chromosomenteilchen etc.
DE19806681A1 (de) * 1998-02-18 1999-08-19 Zeiss Carl Jena Gmbh Mikrotiterplatte
DE19856703A1 (de) * 1998-12-09 2000-07-06 Deutsches Rotes Kreuz Blutspen Verfahren zum Nachweis von Antikörpern oder Antigenen
WO2001077658A2 (en) * 2000-04-10 2001-10-18 Amersham Biosciences Corp Cassette for bufferless gel electrophoresis
DE10058316A1 (de) * 2000-11-24 2002-06-13 P A L M Gmbh Aufnahmeelement zum Aufnehmen eines mit einem Mikroskop zu betrachtenden Objekts, insbesondere eines biologischen Objekts
WO2002081084A2 (en) * 2000-11-28 2002-10-17 Nanogen, Inc. Microtiter plate format device and methods for separating differently charged molecules using an electric field

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004041941B4 (de) * 2004-08-30 2007-01-11 P.A.L.M. Microlaser Technologies Ag Verfahren zur Gewinnung von biologischen Objekten mit einer Aufnahmeeinheit
DE102005026540A1 (de) * 2005-06-08 2006-12-14 P.A.L.M. Microlaser Technologies Ag Verfahren und Vorrichtung zur Handhabung von Objekten
US7923679B2 (en) 2005-06-08 2011-04-12 Carl Zeiss Microimaging Gmbh Method and device for handling objects
WO2008011944A1 (de) * 2006-07-28 2008-01-31 P.A.L.M. Microlaser Technologies Gmbh Verfahren und vorrichtung zum bearbeiten von biologischen objekten

Also Published As

Publication number Publication date
US20080032034A1 (en) 2008-02-07
DE10358565B4 (de) 2007-06-28
WO2005057179A1 (de) 2005-06-23

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1745270B1 (de) Verfahren zur bearbeitung einer masse mittels laserbestrahlung und steuersystem
DE29723120U1 (de) Vorrichtung zur berührungslosen Mikroinjektion sowie zum Sortieren und zur Gewinnung von planar ausgebrachten biologischen Objekten mit Laserstrahlen
EP3017296B1 (de) Lasermikrodissektionssystem und untersuchungsverfahren für nukleinsäurehaltige proben
DE19616216A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von laserdissektierten Partikeln wie biologische Zellen bzw. Zellorganellen, Chromosomenteilchen etc.
EP0292899A2 (de) Verfahren zur Mikroinjektion in Zellen bzw. zum Absaugen aus einzelnen Zellen oder ganzer Zellen aus Zellkulturen
EP3054003B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur reprogrammierung von lebenden zellen
EP1985987B1 (de) Laser-Mikrodissektionsverfahren und Laser-Mikrodissektionsvorrichtung
EP3705889A1 (de) Eieruntersuchungseinrichtung
DE102012207240A1 (de) Laser-Mikrodissektionsgerät und -verfahren
EP3039399A1 (de) Lasermikrodissektionssystem und lasermikrodissektionssystemsverfahren
EP1309846B1 (de) Trägervorrichtung für ein präparat zum separieren einzelner objekte aus dem präparat mittels laserstrahlung
DE19629143A1 (de) Vorrichtung zum Separieren von Mikroobjekten
EP1537401A1 (de) Trägervorrichtung für ein biologisches, mittels laser-mikrodissektion schneidbares präparat
DE10358565B4 (de) Aufnahmeelement zum Aufnehmen eines aus einer biologischen Masse mittels Laserstrahlung herausgelösten Objekts und Verfahren zur Gewinnung und Verarbeitung eines biologischen Objekts
EP1946173A1 (de) Probenmanipulationsvorrichtung
EP1539925B1 (de) Zellkulturkammer für ein zellkultursystem
DE102009022349A1 (de) Automatisches Trennen von Gewebeschichten
DE112011101997T5 (de) Vorrichtung und Verfahren für die Manipulation von lebenden Zahlen
DE10358566B4 (de) Haltevorrichtung zum Halten eines Aufnahmemittels für ein biologisches Objekt sowie entsprechendes Verfahren zur Laser-Mikrodissektion
WO2008037305A1 (de) Vorrichtung und verfahren für aufnahme, transport und ablage mikroskopischer proben
DE102004041941B4 (de) Verfahren zur Gewinnung von biologischen Objekten mit einer Aufnahmeeinheit
DE102019102852B3 (de) Verfahren zur Lasermikrodissektion, Lasermikrodissektionssystem und Computerprogramm
EP1894052B1 (de) Verfahren und vorrichtung zum laserinduzierten transportprozess von objekten
EP1890126B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden und Sammeln von Dissektaten
DE102007030320B4 (de) Laser-Mikrodissektionsverfahren und Laser-Mikrodissektionssystem

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8364 No opposition during term of opposition
R082 Change of representative

Representative=s name: PATENT- UND RECHTSANWAELTE KRAUS & WEISERT, DE

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: CARL ZEISS MICROSCOPY GMBH, DE

Free format text: FORMER OWNER: P.A.L.M. MICROLASER TECHNOLOGIES AG, 82347 BERNRIED, DE

Effective date: 20130118

R082 Change of representative

Representative=s name: KRAUS & WEISERT PATENTANWAELTE PARTGMBB, DE

Effective date: 20130118

Representative=s name: PATENT- UND RECHTSANWAELTE KRAUS & WEISERT, DE

Effective date: 20130118

R071 Expiry of right