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DE1035750B - Einphasen-Asynchronmotor - Google Patents

Einphasen-Asynchronmotor

Info

Publication number
DE1035750B
DE1035750B DET9059A DET0009059A DE1035750B DE 1035750 B DE1035750 B DE 1035750B DE T9059 A DET9059 A DE T9059A DE T0009059 A DET0009059 A DE T0009059A DE 1035750 B DE1035750 B DE 1035750B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
stator
rotor
phase asynchronous
legs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET9059A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Nater
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET9059A priority Critical patent/DE1035750B/de
Publication of DE1035750B publication Critical patent/DE1035750B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/04Asynchronous induction motors for single phase current
    • H02K17/10Motors with auxiliary phase obtained by split-pole carrying short-circuited windings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)

Description

  • Einphasen-Asynchronmotor Es sind Einphasen-Asynchronmotoren mit Kurzschlußläufer bekannt, bei denen das Drehfeld durch Kurzschlußringe auf den Hilfspolen erzeugt wird. Diese Motoren werden zum Antrieb von Plattenspielern, Plattenwechslern, Magnettongeräten u. dgl. verwendet. Bei diesen Geräten kommt es auf die Einhaltung einer vorgeschriebenen Drehzahl an. Die Drehzahl ist durch die Reibung in den Lagern des Motors selbst und der angetriebenen Teile bestimmt. Da sich jedoch die Reibung schon wegen der verschiedenen Betriebstemperaturen nicht genügend konstant halten läßt, ist ein Motor erwünscht, der eine möglichst geringe Abhängigkeit der Drehzahl vom Drehmoment und damit von der zu überwindenden Reibung hat. Diese Forderung kann durch Verwendung eines entsprechend leistungsstarken Motors leicht erfüllt werden, da bei diesem die Kennlinie für die Abhängigkeit der Drehzahl vom Drehmoment steiler als bei einem schwächeren Motor verläuft. Da aber die höheren Kosten eines größeren Motors im allgemeinen nicht aufgewendet werden können, mußte man bisher die Nachteile eines kleinen Motors in Kauf nehmen, deren Art von der Ausführungsform des Motors abhängt.
  • Es sind zwei Ausführungsformen solcher Motoren bekannt. Bei der einen Ausführungsform ist der Stator U-förmig ausgebildet. Die beiden Schenkel werden durch ein Joch verbunden, welches die Wicklung trägt. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß die Streuung verhältnismäßig groß ist. Die Leistung des Motors ist deshalb geringer, als sie beim Fehlen einer solchen Streuung sein würde. Ferner hat die Streuung zur Folge, daß Brummstörungen dadurch entstehen, daß das Chassis des Plattenspielers durch das magnetische Streufeld zu Schwingungen angeregt wird und damit den Tonabnehmer beeinflußt. Man könnte diese Beeinflussung durch ein zwischen Motor und Chassis angeordnetes Stahlblech verhindern, jedoch entzieht ein solches Blech dem Motor wegen der vorhandenen Streuung noch mehr magnetische Energie, so daß die Leistung des Motors noch mehr herabgesetzt wird.
  • Diese Nachteile sind bei der anderen Ausführungsform der Motoren nicht vorhanden. Bei dieser anderen Ausführungsform befindet sich je eine Wicklung auf den beiden Hauptpolen des Stators, also in unmittelbarer Nähe des Läufers. Der Stator hat Mantelform, so daß der magnetische Fluß nach beiden Seiten durch das Statorpaket verläuft. Diese Anordnung ist sehr streuarm, hat aber den Nachteil, daß bei der Fabrikation die erforderliche Toleranz der Eigenschaften des Motors nicht eingehalten werden kann. Dies kommt daher, daß die Bleche des Statorpaketes den Rotor nicht ganz umgeben können, weil die beiden Hauptpole zwecks Einschiebens der Spulen für den Stator einen Abstand haben müssen, der gleich der Spulenhöhe ist. Es müssen deshalb zur Ausbildung der Hilfspole nachträglich Polschuhe eingesetzt werden. Die hierbei auftretenden Luftspalte lassen sich bei der Fabrikation nicht genügend gleichmäßig erzielen. Man kann also bei Verwendung dieser Ausführungsform von Motoren in der Fabrikation nicht mit genügender Sicherheit die erforderliche Drehzahl erzielen.
  • Man stand also vor der Wahl, entweder bei Verwendung dieses Motors den Nachteil einer nicht festliegenden Drehzahl oder bei Verwendung des anderen Motors den Nachteil eines größeren Brummens und einer stark von der Reibung abhängigen Drehzahl in Kauf nehmen oder einen größeren Motor der letzteren Art verwenden zu müssen.
  • Die Erfindung zeigt eine neue Möglichkeit, ohne nennenswert größeren Aufwand einen Motor mit kleiner Streuung und trotzdem mit der verlangten Toleranz der Eigenschaften bauen zu können. Man braucht dann keinen größeren Motor als bisher.
  • Die Erfindung bezieht sich auf die oben. beschriebene erste Ausführungsform des Einphasen-Asynchromnotors mit Kurzschlußläufer, bei dem der durch eine Wirkung erzeugte magnetische Fluß durch ein U-förmiges Statorpaket, in dessen Basis der Rotor angeordnet ist, und ein abnehmbares Jochpaket verläuft, und bei dem das Drehfeld durch Kurzschlußringe auf dem von den Hauptpolen durch Einschnürungen des Statorpaketes getrennten Hilfspolen erzeugt wird. Erfindungsgemäß ist die in zwei gleiche oder annähernd gleiche Teile aufgeteilte Wicklung auf den beiden Schenkeln des U-förmigen Statorpaketes angeordnet. Auf diese Weise wird die Streuung des Motors so wesentlich herabgesetzt, daß die maximale Leistung um etwa 500/o heraufgeht. Dies hat zur Folge, daß die Kennlinie, die die Abhängigkeit des Drehmomentes von der Drehzahl darstellt, wesentlich steiler abfällt, so daß sich Änderungen des Drehmomentes infolge Änderungen der zu überwindenden Reibung weniger in einer Änderung der Drehzahl auswirken. Der erfindungsgemäße Motor verhält sich also genau so, als wenn man einen bekannten Motor mit einem dickeren Statorpaket verwendet hätte (z. B. 20 mm statt 14 mm Höhe des Statorpaketes).
  • Die Aufteilung der Spulen auf zwei Schenkel des Stators ist bei Motoren an sich bekannt. Ein bekannter selbstanlaufender Einphasen-Wechselstrommotor mit als Scheibe ausgebildetem Rotor, der durch in ihm erzeugte Wirbelströme in Drehungen versetzt wird, benötigt aber kein abnehmbares Joch zum Aufbringen der Spulen, weil diese vor dem Einbau des Rotors auf die Schenkel aufgeschoben werden können.
  • Bei einem anderen bekannten Motor mit schräg ausgebildetem Luftspalt zwischen den Haupt- und Hilfspolen sind ebenfalls die Spulen auf den Schenkeln des Stators aufgebracht, jedoch ist auch hier das Joch offenbar nicht abnehmbar angeordnet, weil dann der Stator aus drei Teilen bestehen würde, die zur Sicherung ihrer gegenseitigen Lage besonders am Luftspalt durch zusätzliche Mittel zusammengehalten werden müßten. Bei solchen Motoren mit nichtabnehmbarem Joch ist es von keinem wesentlichen Einfluß auf die Streuung, ob die Spule auf dem Joch oder auf den Schenkeln aufgebracht ist. Eine wesentliche Verringerung der Streuung bei Anbringen der Spulen auf den Schenkeln gegenüber einer Anordnung einer einzelnen Spule auf dem Joch macht sich erst dann bemerkbar, wenn man ein getrenntes Joch verwendet, das wegen der einfacheren Aufbringung der Spulen vorteilhafter ist, denn dann können die Stoßfugen zwischen dem Joch und den Schenkeln keine Ablenkung des magnetischen Flusses zwischen Spule und Rotor bewirken, weil sie auf der anderen Seite der Spule liegen. Die Anwendung eines abnehmbaren Joches wird bei der Erfindung durch die bekannten Einschnürungen der Statorbleche zwischen den Haupt-und den Hilfspolen ermöglicht, denn dann sind keine zusätzlichen Halterungen für die Statörbleche zur Einhaltung der Luftspalttoleranzen erforderlich.
  • Die Abbildungen zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. In Abb. 1 ist eine Aufsicht und in Abb. 2 eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Motors dargestellt. Das Statorpaket 1 in Abb. 1 enthält auf der linken Seite eine kreisförmige Aussparung für den Läufer 2. Die beiden Hilfspole auf der rechten und linken Seite des Rotors werden in bekannter Weise durch Kurzschlußringe 3 und 4 erzeugt. Der Stator 1 besitzt auf der rechten Seite zwei Schenkel, über die ein Joch 5 gelegt ist. Bei den bekannten Motoren war die Wicklung auf diesem Joch 5 angeordnet. Bei Anwendung der Erfindung wird die in die beiden Teile 6 und 7 aufgeteilte Wicklung jedoch auf den Schenkeln angeordnet. Bei einer Netzwechselspannung von 110 Volt werden die beiden Wicklungen 6 und 7 parallel geschaltet, während sie bei 220 Volt in Reihe geschaltet werden.
  • In der Seitenansicht in Abb. 2 ist der Motor an einem Stahlblech 8 befestigt, welches zur Abschirmung des Streuflusses dient. Dieses Stahlblech 8 ist über Gummischeiben 9 am Chassis 10 des Plattenspielers befestigt. Wegen der geringen Streuung des Motors treten an sich schon geringere Brunimstörungen als bei Verwendung des bekannten Motors auf. Diese Brummstörungen lassen sich durch Verwendung des Abschirmbleches 8 noch weiter vermindern, weil die geringe Streuung des Motors zur Folge hat, daß das Abschirmblech die Leistung des Motors nur wenig verringert, so daß das Abschirmblech 8 keine stärkeren Änderungen der Drehzahl bei Änderungen der Reibung verursacht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einphasen-Asynchronmotor mit Kurzschluß-. Läufer, bei dem der durch eine Wicklung erzeugte magnetische Fluß durch ein U-förmiges Statorpaket, in dessen Basis der Rotor angeordnet ist, und ein abnehmbares Jochpaket verläuft, und bei dem das Drehfeld durch Kurzschlußringe auf dem von den Hauptpolen durch Einschnürungen des Statorpaketes getrennten Hilfspolen erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die in zwei gleiche oder annähernd gleiche Teile aufgeteilte Wicklung auf den beiden Schenkeln des U-förmigen Statorpaketes angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 660 767; schweizerische Patentschrift Nr. 168 836; USA.-Patentschriften Nr. 2 016 603, 2 487 258, 2492207.
DET9059A 1954-02-18 1954-02-18 Einphasen-Asynchronmotor Pending DE1035750B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET9059A DE1035750B (de) 1954-02-18 1954-02-18 Einphasen-Asynchronmotor

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET9059A DE1035750B (de) 1954-02-18 1954-02-18 Einphasen-Asynchronmotor

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1035750B true DE1035750B (de) 1958-08-07

Family

ID=7546018

Family Applications (1)

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DET9059A Pending DE1035750B (de) 1954-02-18 1954-02-18 Einphasen-Asynchronmotor

Country Status (1)

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DE (1) DE1035750B (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH168836A (de) * 1933-06-29 1934-04-30 Sauter Ag Einphasenwechselstrommotor.
US2016603A (en) * 1931-12-23 1935-10-08 John R James Self starting motor for alternating currents
DE660767C (de) * 1934-04-04 1938-06-02 Sebastian Seitner Einphasenwechselstrommotor, bei dem eine zusaetzliche Sekundaerwicklung zum Speisen von Verbrauchern mit herabgesetzter Spannung angeordnet ist
US2487258A (en) * 1946-11-29 1949-11-08 Zenith Radio Corp Shaded pole motor
US2492207A (en) * 1946-11-22 1949-12-27 Russell Electric Company Induction motor

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