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DE10357507A1 - Zündkerze - Google Patents

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Publication number
DE10357507A1
DE10357507A1 DE10357507A DE10357507A DE10357507A1 DE 10357507 A1 DE10357507 A1 DE 10357507A1 DE 10357507 A DE10357507 A DE 10357507A DE 10357507 A DE10357507 A DE 10357507A DE 10357507 A1 DE10357507 A1 DE 10357507A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spark plug
section
center electrode
columnar
conical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10357507A
Other languages
English (en)
Inventor
Masamichi Kariya Shibata
Tsunenobu Kariya Hori
Hitoshi Nishio Morita
Shinichi Nishio Okabe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Denso Corp
Original Assignee
Denso Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Denso Corp filed Critical Denso Corp
Publication of DE10357507A1 publication Critical patent/DE10357507A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T13/00Sparking plugs
    • H01T13/20Sparking plugs characterised by features of the electrodes or insulation
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T13/00Sparking plugs
    • H01T13/20Sparking plugs characterised by features of the electrodes or insulation
    • H01T13/39Selection of materials for electrodes

Landscapes

  • Spark Plugs (AREA)

Abstract

Eine Zündkerze besteht aus einer Metallhaupthalterung (10) mit zylinderförmigem Aufbau, einem der zylinderförmigen Metallhaupthalterung (10) angeordneten Isolator (20), einer Mittelelektrode (30), die so in den Isolator (20) eingepasst ist, dass ein vorderer Endabschnitt der Mittelelektrode über das eine Ende (21) des Isolators (20) hinausragt, und einer Masseelektrode (40), die an der Metallhauptleitung (10) angebracht ist und deren einer Endabschnitt über einen Funkenspalt (50) dazwischen dem vorderen Endabschnitt der Mittelelektrode (30) gegenüberliegt. Der vordere Endabschnitt der Mittelelektrode (30) umfasst einen konischen Abschnitt (31), der eine sich verjüngende Oberfläche mit einem Verjüngungswinkel (THETA1) von weniger als 80 DEG hat, und einen säulenförmigen Abschnitt (32), der an dem Kopfabschnitt des konischen Abschnitts (31) ausgebildet ist und einen Durchmesser (PHI1) in einem Bereich von 0,4 mm bis 0,8 mm hat.

Description

  • Die Erfindung befasst sich mit einer Zündkerze für beispielsweise einen Verbrennungsmotor, bei der insbesondere der Aufbau des vorderen Spitzen- bzw. Endabschnitts der Mittelelektrode verbessert wurde.
  • Eine Zündkerze umfasst im Allgemeinen eine zylinder- oder röhrenförmige Metallhaupthalterung, einen Isolator oder ein Isolationsbauteil, das in der Metallhaupthalterung untergebracht ist und in dieser gehalten wird, eine Mittelelektrode, die so in dem Isolator angeordnet ist und gehalten wird, dass der vordere Spitzen- bzw. Endabschnitt der Mittelelektrode außerhalb des Isolators frei liegt, und eine Masse- bzw. Erdungselektrode, die so an der Metallhaupthalterung angebracht ist, dass sie dem Spitzenabschnitt der Mittelelektrode mit einem Funkenspalt dazwischen gegenüberliegt.
  • In einer Zündkerze mit einem solchen Aufbau wird in dem Funkenspalt bei Anlegung einer Spannung ein Funken erzeugt. Wenn eine hohe Entladespannung angelegt wird, verbraucht sich die Elektrode bei dieser Funkenerzeugung früher, weswegen es wirkungsvoll ist, die Entladespannung zu reduzieren, damit ein solch früher Verbrauch der Elektrode unterdrückt wird.
  • Um den begrenzten Verbrennungsraum in einem Motor effektiv nutzen zu können, besteht darüber hinaus seit einiger Zeit die Anforderung, die Zündkerze und eine zum Anlegen der Spannung an die Zündkerze dienende Zündspule kompakt zu halten. Um den Aufbau der Zündkerze kompakt halten zu können, ist es jedoch im Allgemeinen erforderlich, die Dicke des die Mittelelektrode umgebenden Isolators zu verringern, was aber dazu führt, dass der Isolator in dieser Form der hohen Entladespannung nur schwer widerstehen kann. Daher ist es notwendig, die Entladespannung zum Zündzeitpunkt zu unterdrücken oder zu reduzieren.
  • Aus dem Stand der Technik ist als ein Verfahren, die Entladespannung zu reduzieren, bekannt, eine den Spitzenabschnitt der Mittelelektrode bildende säulenförmige Spitze so auszubilden, dass sie einen kleinen Durchmesser hat, damit sich das elektrische Feld an diesem feinen Spitzenabschnitt konzentriert.
  • Allerdings ist es schwer, durch das dünner Machen des Spitzenabschnitts der Mittelelektrode eine wirksame Reduzierung der Entladespannung zu erreichen, wobei sich zum Beispiel im Fall eines Spitzenabschnitts mit einem Durchmesser von weniger als 0,4 mm überhaupt kein Vorteil mehr erzielen ließ. Bei dem herkömmlichen Aufbau gibt es also eine kritische Grenze für das feiner Machen des Durchmessers des Spitzenabschnitts.
  • Darüber hinaus ist aus dem Stand der Technik auch ein Verfahren zur Reduzierung der Entladespannung bekannt, wie es beispielsweise in der JP 1-109675 A offenbart ist, laut der der Spitzenabschnitt der Mittelelektrode so ausgebildet ist, dass er einen feinen Durchmesser hat, und zwischen diesem Abschnitt feinen Durchmessers und dem Mittelelektrodenkörperabschnitt eine sich verjüngende Oberfläche ausgebildet ist. Allerdings hat diese sich verjüngende Oberfläche eine sich zur Achse der Mittelelektrode hin vertiefende Form und keine lineare Form. Bei diesem Aufbau des Spitzenabschnitts der Mittelelektrode mit der sich verjüngenden Oberfläche ist es schwierig, den vertieften Abschnitt mit gleichmäßigen Abmessungen auszubilden oder herauszuarbeiten, weswegen dies ebenfalls von Nachteil ist.
  • Darüber hinaus wurde auch ein Aufbau für den einen solchen sich verjüngenden Vertiefungsabschnitt aufweisenden Spitzenabschnitt der Mittelelektrode vorgeschlagen, bei dem die Länge zwischen dem Abschnitt kleinen Durchmessers des Spitzenabschnitts und dem Verbindungsabschnitt der sich verjüngenden Oberfläche größer ist. Mit diesem Aufbau lässt sich die Entladespannung weiter reduzieren. Wenn bei diesem Aufbau jedoch die Länge mit beispielsweise mehr als 1,3 mm zu groß ist, ist die Temperatur an dem Spitzenabschnitt recht hoch und verbraucht sich die Elektrode daher früher, was ebenfalls ungelegen kommt.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die oben genannten, aus dem Stand der Technik bekannten Nachteile oder Fehler auszuräumen und eine Zündkerze mit kompaktem Aufbau zur Verfügung zu stellen, bei der die Entladespannung wirksam reduziert werden kann.
  • Um die obige Aufgabe zu lösen, führten die Erfinder verschiedene Untersuchungen und Versuche durch, bei denen sie die Mittelelektrode mit einem konischen Abschnitt und einem säulenförmigen Abschnitt versahen und bei denen sie den Durchmesser des säulenförmigen Abschnitts und den Verjüngungswinkel des konischen Abschnitts änderten.
  • Auf Basis dieser Untersuchungen und Versuchen können die obige und weitere Aufgaben erfindungsgemäß durch eine Zündkerze gelöst werden, die Folgendes umfasst: eine Metallhaupthalterung mit zylinderförmigem Aufbau; einen Isolator, der sich innerhalb der zylinderförmigen Metallhaupthalterung befindet und einen innen hohlen Aufbau hat; eine Mittelelektrode, die so in den innen hohlen Abschnitt des Isolators eingepasst ist, dass ein vorderer Endabschnitt der Mittelelektrode über das eine Ende des Isolators hinaus nach außen ragt; und eine Masseelektrode, die an der Metallhaupthalterung angebracht ist und deren einer Endabschnitt dem vorderen Endabschnitt der Mittelelektrode mit einem Funkenspalt dazwischen gegenüberliegt, wobei der vordere Endabschnitt der Mittelelektrode einen konischen Abschnitt mit einer sich verjüngenden Oberfläche und einen an einem Kopfabschnitt des konischen Abschnitts ausgebildeten säulenförmigen Abschnitt umfasst, der säulenförmige Abschnitt einen Durchmesser in einem Bereich von 0,4 mm bis 0,8 mm hat, was einer Querschnittsfläche in einem Bereich von 0,12 mm2 bis 0,51 mm2 entspricht, und die sich verjüngende Oberfläche des konischen Abschnitts einen Verjüngungswinkel von weniger als 80° hat.
  • Der zwischen dem säulenförmigen Abschnitt und dem Körperabschnitt der Mittelelektrode liegende konische Abschnitt hat also eine sich linear verjüngende Oberfläche, die sich leicht bilden lässt.
  • Da der säulenförmige Abschnitt der Mittelelektrode einen Durchmesser im Bereich von 0,4 mm bis 0,8 mm hat, was einer Querschnittsfläche im Bereich von 0,12 mm2 bis 0,51 mm2 entspricht, und die sich verjüngende Oberfläche des konischen Abschnitts einen Verjüngungswinkel von weniger als 80° hat, lässt sich die Entladespannung der Zündkerze reduzieren und lässt sich die elektrische Feldstärke konzentrieren und geeignet aufrechterhalten.
  • Erfindungsgemäß kann also eine Zündkerze mit kompaktem Aufbau zur Verfügung gestellt werden.
  • Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist es wünschenswert, dass der Verjüngungswinkel weniger als 60° und mehr als 20° beträgt.
  • Falls der Verjüngungswinkel weniger als 20° beträgt, lässt sich die Entladespannung nur begrenzt reduzieren, wobei in diesem Fall selbst bei einer weiteren Verringerung des Verjüngungswinkels die Entladespannung nicht erfolgreich reduziert werden kann. Bei einem zu geringen Verjüngungswinkel leidet außerdem leicht die Festigkeit des vorderen Endabschnitts der Mittelelektrode.
  • Gemäß einer weiteren Abwandlung ist es wünschenswert, dass der säulenförmige Abschnitt eine Axiallänge in einem Bereich von 0,3 mm bis 1,0 mm hat.
  • Und zwar verkürzt sich bei einer Axiallänge des säulenförmigen Abschnitts von weniger als 0,3 mm die nutzbare Lebensdauer der Zündkerze durch schnellen Verbrauch, während sich der säulenförmige Abschnitt bei mehr als 1,0 mm aufgrund der schlechteren Wärmeabstrahlung leicht verbraucht.
  • Der Abstand zwischen der Spitze des säulenförmigen Abschnitts der Mittelelektrode und dem vorragenden Ende des Isolators kann in einem Bereich von 1,0 mm bis 6,0 mm eingestellt werden.
  • Darüber hinaus werden der säulenförmige Abschnitt und der konische Abschnitt der Mittelelektrode mit Laser verschweißt.
  • Außerdem kann die Zündkerze mit einer an einem Außenabschnitt der Metallhaupthalterung ausgebildeten Befestigungsschraube versehen sein, deren Durchmesser kleiner als M10 ist.
  • Die Masseelektrode hat einen Einzelpol.
  • Der säulenförmige Abschnitt kann aus einer Iridiumlegierung bestehen.
  • Der konische Abschnitt hat eine Außenform, die vorgegeben wird durch einen Kreis, der von einer Schnittlinie der Umfangsfläche des säulenförmigen Abschnitts oder der sich durch Verlängerung der Umfangsfläche zum konischen Abschnitt hin ergebenden Fläche und der konischen Oberfläche des konischen Abschnitts gebildet wird; einen Kreis auf der Unterseite des konischen Abschnitts; und eine Fläche, die nicht über die diese beiden Kreise verbindende konische Fläche hinausgeht.
  • Wie oben erläutert wurde, kann also erfindungsgemäß eine Zündkerze mit kompakten Aufbau zur Verfügung gestellt werden, mit der sich die Entladespannung geeignet reduzieren lässt.
  • Die Eigenschaften und weitere kennzeichnende Merkmale der Erfindung werden anhand der folgenden Beschreibung verdeutlicht, in der auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen wird. Es zeigen:
  • 1A im Längsschnitt eine Zündkerze gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung und 1B vergrößert im Schnitt den einen Endabschnitt der Zündkerze von 1A;
  • 2A und 2B einen Spitzenabschnitt der Mittelelektrode der Zündkerze von 1, der mit Laser geschweißt wurde;
  • 3 eine grafische Darstellung mit dem Zusammenhang zwischen einem Durchmesser ϕ1 eines säulenförmigen Abschnitts, einem Verjüngungswinkels θ1 und einer Entladespannung;
  • 4 eine grafische Darstellung mit dem Zusammenhang zwischen einem Verjüngungswinkel θ1 eines konischen Abschnitts und einer Entladespannung;
  • 5A und 5B eine Darstellung der sich bei Analyse des elektrischen Felds ergebenden Äquipotenziallinienverteilung;
  • 6 eine grafische Darstellung mit dem Zusammenhang zwischen einem Verjüngungswinkel θ1 und einer sich bei Analyse des elektrischen Felds ergebenden elektrischen Feldstärke;
  • 7A den wesentlichen Abschnitt einer Zündkerze mit einpoliger Masseelektrode und 7B den wesentlichen Abschnitt einer Zündkerze mit dreipoliger Masseelektrode;
  • 8 eine grafische Darstellung mit dem Zusammenhang zwischen dem Verjüngungswinkel θ1 eines konischen Abschnitts und einer Entladespannung für die die einpolige und dreipolige Masseelektrode aufweisenden Zündkerzen.
  • Unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen wird im Folgenden ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Zündkerze beschrieben.
  • Wie sich aus 1A und 1B ergibt, enthält die Zündkerze eine Metallhaupthalterung 10, die aus Kohlenstoffstahl besteht und durch Kaltschmieden oder spanabhebende Bearbeitung in eine Zylinder- oder Röhrenform gebracht wurde. In 1B ist die eine Endseite 12 der Metallhaupthalterung 10 dargestellt. Die Metallhaupthalterung 10 hat eine Außenfläche, an der ein Schraubgewinde ausgebildet ist, damit sie in einen Motor, beispielsweise einem Verbrennungsmotor, eingebaut werden kann. Es ist günstig, wenn das Schraubgewinde einen Durchmesser von weniger als M10 hat.
  • Innerhalb des zylinderförmigen Aufbaus der Metallhaupthalterung 10 ist ein Isolator oder Isolierbauteil 20 angeordnet und wird in diesem gehalten, wobei der Isolator 20 aus einem elektrisch isolierenden Material wie Aluminiumoxid besteht. Der Isolator 20 hat einen innen hohlen Aufbau mit einem in seiner Axialrichtung verlaufenden Loch, in das eine Mittelelektrode 30 eingepasst ist, so dass sie gegenüber der Metallhaupthalterung elektrisch isoliert ist. Das andere Ende der Metallhaupthalterung 10 ist mit einem nicht gezeigten Anschluss versehen, der elektrisch mit der Mittelelektrode 30 verbunden ist.
  • Die Mittelelektrode 30 hat eine in Axialrichtung der Zündkerze bzw. in Axialrichtung der Metallhaupthalterung 10 verlaufende Stabform und einen vorderen Spitzen- bzw. Endabschnitt, der aus dem Endabschnitt 12 der Metallhaupthalterung 10 und dem Endabschnitt 21 des Isolators 20 herausragt. Der vordere Endabschnitt der Mittelelektrode 30 hat einen Aufbau, der einen konischen Abschnitt 31 und einen am Kopfende des konischen Abschnitts 31 ausgebildeten säulenförmigen Abschnitt 32 umfasst. Der säulenförmige Abschnitt 32 hat einen etwas geringeren Durchmesser als der Kopfabschnitt des konischen Abschnitts 31.
  • Der konische Abschnitt 31 hat einen sich verjüngenden Aufbau, der mit einem konstanten Verjüngungswinkel 81 schön zum vorderen Endabschnitt der Mittelelektrode 30 läuft, während der säulenförmige Abschnitt 32 einen Durchmesser ϕ1 und eine in Axialrichtung der Zündkerze verlaufende Axiallänge L1 hat.
  • Falls der konische Abschnitt 31 und der säulenförmige Abschnitt 32 aus voneinander unabhängigen Teilen bestehen, kann ein Aufbau angewandt werden, bei dem der säulenförmige, aus einer Platin- oder Iridiumlegierung bestehende Abschnitt 32 durch beispielsweise Verschweißen am vorderen Endabschnitt des durch Pressen oder spanabhebende Bearbeitung aus einer Nickellegierung oder dergleichen gebildeten konischen Abschnitts 31 befestigt wird. In diesem Ausführungsbeispiel wurden der konische Abschnitt 31 und der säulenförmige Abschnitt 32 miteinander mit Laser verschweißt. Anstelle dessen können die Abschnitte 31 und 32 aber auch in einem Stück durch Pressen oder spanabhebende Bearbeitung ausgebildet werden.
  • In dem dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiel sind der konische Abschnitt 31 und der säulenförmige Abschnitt 32 als unabhängige Körper oder Bauteile ausgebildet und ist der aus einer Iridiumlegierung bestehende säulenförmige Abschnitt 32 durch Laserverschweißung an dem aus einer Nickellegierung bestehenden konischen Abschnitt 31 befestigt. Die 2A und 2B zeigen den genauen Aufbau des vorderen End abschnitts der Mittelelektrode 30, der den oben angegeben Aufbau hat.
  • Wie in 2A gezeigt ist, hat der vordere Endabschnitt der Mittelelektrode 30 an dem Grenzabschnitt des konischen Abschnitts 31 und des säulenförmigen Abschnitts 32 einen aufgeschmolzenen Abschnitt 33, an dem die beiden Abschnitte 31 und 32 aufgeschmolzen sind und sich vermischt haben. Der konische Abschnitt 31 und der säulenförmige Abschnitt 32 des vorderen Endabschnitts der Mittelelektrode 30 sind also miteinander über einen solchen aufgeschmolzenen Abschnitt 33 verbunden.
  • Bei diesem Aufbau ist die Länge L1 des säulenförmigen Abschnitts 32 wie folgt definiert.
  • Und zwar ist die Länge L1, wie in 2B dargestellt ist, unter der Annahme, dass ein sich überschneidender Abschnitt einer Verlängerung der Außenfläche des säulenförmigen Abschnitts 32 zum aufgeschmolzenen Abschnitt 33 und einer Verlängerung der sich verjüngenden Außenfläche des konischen Abschnitts 31 zu dem aufgeschmolzenen Abschnitt 33 eine gedachte Fläche K bilden, als Abstand zwischen dem Kopfabschnitt des säulenförmigen Abschnitts 32 und dieser gedachten Fläche K definiert.
  • Darüber hinaus ist die Form des konischen Abschnitts 31 wie folgt vorgegeben.
  • Der konische Abschnitt hat eine Außenform, die vorgegeben ist durch einen Kreis, der von einer Schnittlinie der Umfangsfläche des säulenförmigen Abschnitts oder der sich durch Verlängerung der Umfangsfläche zum konischen Abschnitt hin ergebenden Fläche und der konischen Oberfläche des konischen Abschnitts gebildet wird; einen Kreis auf der Unterseite des konischen Abschnitts; und eine Fläche, die nicht über die diese beiden Kreise verbindende konische Fläche hinausgeht.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel mit dem geschmolzenen Abschnitt 33 ist der erstgenannte der beiden obigen Kreise ein Kreis, der von der Schnittlinie der Verlängerung der Umfangsfläche des säulenförmigen Abschnitts 32 zum konischen Abschnitt 31 und der konischen Oberfläche des konischen Abschnitts 31 gebildet wird.
  • Dabei beträgt in diesem Ausführungsbeispiel der Durchmesser ϕ1 des säulenförmigen Abschnitts 32 nicht mehr als 0,4 mm und weniger als 0,8 mm und der Verjüngungswinkel θ1 des konischen Abschnitts 31 weniger als 80°. Es ist zu beachten, dass der hier verwendete Begriff "Verjüngungswinkel" einen Winkel darstellt, wie er der durch die Japanische Industrie-Norm JIS 80612 vorgegeben wird. Außerdem ist es vorzuziehen, dass der Verjüngungswinkel θ1 eine Obergrenze von weniger als 60° und eine Untergrenze von mehr als 20° hat.
  • Des Weiteren ist es vorzuziehen, dass die Länge L1 des säulenförmigen Abschnitts 32 nicht mehr als 0,3 mm und weniger als 1,0 mm beträgt und die Länge L2 des vorderen Endabschnitts der Mittelelektrode 30 zwischen dem Endabschnitt 21 des Isolators 20 und dem vorderen Endabschnitt der Mittelelektrode 30 (Spitze des säulenförmigen Abschnitts 32) in einem Bereich von 1,0 mm bis 6,0 mm liegt.
  • Die Zündkerze dieses Ausführungsbeispiels hat außerdem eine Masseelektrode 40, die dem vorderen Ende der Mittel elektrode 30 bzw. der Spitze des säulenförmigen Abschnitts 32 gegenüberliegt.
  • Das eine Ende der Masseelektrode 40 ist beispielsweise durch Schweißen an dem einen Ende der Metallhaupthalterung 10 befestigt, während das andere Ende in seinem Mittelabschnitt gebogen ist, so dass es der Spitze des säulenförmigen Abschnitts 32 mit einem dazwischen definierten Funkenspalt 50 gegenüberliegt. Durch Anlegen einer Spannung zwischen der Mittelelektrode 30 und der Masseelektrode 40 wird in diesem Funkenspalt 50 ein Entladungsfunken erzeugt.
  • Bei der erfindungsgemäßen Zündkerze setzt sich der vordere Endabschnitt der Mittelelektrode 30 also aus dem konischen Abschnitt 31 und dem an dem Kopfende des konischen Abschnitts 31 ausgebildeten säulenförmigen Abschnitt 32 zusammen. Bei diesem Aufbau bildet die sich verjüngende Oberfläche, die zwischen dem Körperabschnitt größeren Durchmessers der Mittelelektrode 30 und dem Fußabschnitt des säulenförmigen Abschnitts 32 kleinen Durchmessers ausgebildet ist, eine konische Fläche mit sich linear verjüngender Form. Diese sich verjüngende Oberfläche lässt sich im Vergleich zu der herkömmlichen vertieften und sich verjüngenden Oberfläche, die bei der Diskussion des Stands der Technik erwähnt wurde, leichter bearbeiten.
  • Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind der Durchmesser ϕ1 des säulenförmigen Abschnitts, seine Axiallänge L1, der Verjüngungswinkels θ1 des konischen Abschnitts 31 und die Länge L2 des vorderen Endabschnitts der Mittelelektrode 30 zudem auf bevorzugte Werte oder Bereiche begrenzt, die durch Versuche ermittelt wurden, wie sie in den 3 bis 5 dargestellt sind. Allerdings ist zu beachten, dass die Erfindung natürlich nicht unbedingt auf diese beschriebenen Werte beschränkt ist.
  • Die grafische Darstellung von 3 zeigt den Zusammenhang zwischen dem Durchmesser ϕ1 des säulenförmigen Abschnitts 32, der Entladespannung und dem Verjüngungswinkel θ1 des konischen Abschnitts 31, wobei der hier verwendete Begriff "Entladespannung" für die Spannung zu Beginn der Funkenerzeugung in dem Funkenspalt 50 zwischen der Mittelelektrode 30 und der Masseelektrode 40 steht.
  • Für den Versuch von 3 wurden Zündkerzen mit Mittelelektroden angefertigt, bei denen die Verjüngungswinkel θ1 der konischen Abschnitte 60°, 105° und 180° betrugen, bei denen säulenförmige Abschnitte 32 mit unterschiedlichen Durchmessern Anwendung fanden und bei denen die Entladespannungen gemessen wurden. Bei diesem Versuch wurde ein säulenförmiger Abschnitt 32 mit 0,8 mm großer Länge L1 verwendet. Wie sich aus der grafischen Darstellung von 3 ergibt, zeigt der Zusammenhang zwischen dem Durchmesser des säulenförmigen Abschnitts 32 und der Entladespannung für die Verjüngungswinkel θ1 von 105° und 180° im Großen und Ganzen das gleiche Ergebnis.
  • Für den Verjüngungswinkel θ1 von 60° wurde dagegen bei einem Durchmesser θ1 des säulenförmigen Abschnitt 32 im Bereich von 0,4 mm bis 0,8 mm ein Spannungsabfall der Entladespannung von bis zu etwa 10% beobachtet. In diesem Fall konnte also eine durch die Verkleinerung des Verjüngungswinkel θ1 hervorgerufene und erzielbare vorteilhafte Wirkung nachgewiesen werden.
  • Bei einem Durchmesser θ1 außerhalb des Bereichs von 0,4 mm bis 0,8 mm ließ sich dagegen eine nur geringe vorteilhafte Wirkung nachweisen.
  • Diese durch den Verjüngungswinkel θ1 des konischen Abschnitts 31 bedingte vorteilhafte Wirkung konnte für einen Durchmesser θ1 des säulenförmigen Abschnitts 32 im Bereich von 0,4 mm bis 0,8 mm gleichmäßig in einem Längenbereich des säulenförmigen Abschnitts 32 von 0,3 mm bis 1,0 mm nachgewiesen werden. Dieser Bereich der Länge L1 wird im Hinblick auf den Verbrauch der Mittelelektrode als praxisgerecht angesehen.
  • Und zwar wird der säulenförmige Abschnitt 32 bei einer Länge L1 von weniger als 0,3 mm leicht aufgebraucht, was die nutzbare Lebensdauer der Mittelelektrode 30 nachteilig beeinflusst, während der säulenförmige Abschnitt 32 bei einer Länge L2 von mehr als 1,0 mm eine nachteilige Wärmeabstrahlung zeigt, die zu einem schnellen Verbrauch der Mittelelektrode 30 führt.
  • Die grafische Darstellung von 4 zeigt als nächstes den Zusammenhang zwischen der Entladespannung und dem Verjüngungswinkel 81 des konischen Abschnitts 31, der durch einen Versuch ermittelt wurde, bei dem ein säulenförmiger Abschnitt 32 mit einem Durchmesser θ1 von 0,6 mm und einer Länge L1 von 0,8 mm verwendet wurde.
  • Wie sich aus der grafischen Darstellung von 4 ergibt, ließ sich für den Fall, dass der Verjüngungswinkel 81 des konischen Abschnitts 31 auf 80° verringert wurde, kaum eine Reduzierung der Entladespannung beobachten, aber dafür um so deutlicher im Fall eines Verjüngungswinkels θ1 von weniger als 80°. Und zwar wird die Entladespannung bei einem Verjüngungswinkel θ1 von weniger als 80° im Vergleich zu einem Verjüngungswinkel θ1 von mehr als 80° um bis zu 1 kV reduziert, was eine deutliche Reduzierung der Entladespannung darstellt. Bei einem Verjüngungswinkel von weniger als 20° konnte keine weitere Reduzierung der Entladespannung festgestellt werden.
  • Die vorteilhafte Wirkung durch die Verringerung des Verjüngungswinkels θ1 des konischen Abschnitts 31 auf weniger als 80° konnte gleichmäßig für einen Durchmesser ϕ1 des säulenförmigen Abschnitt 32 im Bereich von 0,4 mm bis 0,8 mm und für den Bereich seiner Länge L1 von 0,3 mm bis 1,0 mm nachgewiesen werden.
  • Außerdem bestätigte sich, dass sich die in den 3 und 4 gezeigten, durch die Reduzierung der Entladespannung bedingten vorteilhaften Wirkungen besonders wirksam in einem Bereich der Länge L2 des vorderen Endabschnitts der Mittelelektrode 30 von 1,0 mm bis 6,0 mm erzielen lassen. Allerdings ist die Länge L2 bei der Erfindung nicht auf diesen anhand von Versuchen ermittelten Bereich beschränkt.
  • Darüber hinaus wurde ein Versuch durchgeführt, um festzustellen, ob die Reduzierung der Entladespannung durch eine Erhöhung der elektrischen Feldstärke an dem vorderen Endabschnitt der Mittelelektrode 30 hervorgerufen wird und um den Zusammenhang zwischen dem Verjüngungswinkel θ1 des konischen Abschnitts 31 und der auf einer Feldanalyse basierenden, mit Hilfe der Finite-Element-Methode (FEM) ermittelten Feldstärke zu untersuchen.
  • 5 zeigt in einer grafischen Darstellung ein Beispiel für das Ergebnis dieser Feldanalyse, in der die auf der Feldanalyse basierende Äquipotenziallinienverteilung für den Zeitpunkt gezeigt ist, an dem an die Mittelelektrode 30 eine 30 kV Spannung (0 kV an die Masseelektrode 40) angelegt wurde. 5A stellt dabei den Fall eines Verjüngungswinkels θ1 von 105° und 5B den Fall eines Verjüngungswinkels θ1 von 40° dar.
  • Wenn sich der Abstand oder die Strecke zwischen den nebeneinander liegenden Äquipotenziallinien verengt, heißt dies in dieser Äquipotenziallinienverteilung, dass sich die Feldstärke entsprechend konzentriert. Wie sich aus 5 ergibt, ist die Kurve der Äquipotenziallinien an dem vorderen Endabschnitt der Mittelelektrode 30 spitz zulaufend und nimmt die Feldstärke lokal zu, wenn der Verjüngungswinkel θ1 sich von 105° auf 40° verengt.
  • Da die Form des konischen Abschnitts 31 bei dem Verjüngungswinkel θ1 von 40° verglichen mit der Form des Verjüngungswinkels θ1 von 105° spitz zuläuft, ist der Abstand der Äquipotenziallinien eng. Durch diesen Effekt verengen sich auch die Äquipotenziallinien an dem vorderen Endabschnitt der Mittelelektrode 30 bzw. an der Spitze des säulenförmigen Abschnitts 32 und nimmt somit die Feldstärke zu.
  • 6 zeigt in einer grafischen Darstellung den Zusammenhang zwischen dem Verjüngungswinkel θ1 und der auf der Feldanalyse basierenden Feldstärke bei Veränderung des Verjüngungswinkels. Bei dieser Feldanalyse wurde ein säulenförmiger Abschnitt 32 mit einem Durchmesser ϕ1 von 0,6 mm und einer Länge L1 von 0,8 mm verwendet.
  • Wie sich aus 6 ergibt, erhöht sich für einen Verjüngungswinkel θ1 von weniger als 80° die Höhe der sich an der Spitze des säulenförmigen Abschnitts 32 der Mittelelektrode 30 konzentrierenden Feldstärke im Vergleich zu einem Verjüngungswinkel θ1 von mehr als 80° um etwa 10%.
  • Aus der obigen Tatsache kann geschlossen werden, dass sich das elektrische Feld, indem der Verjüngungswinkel θ1 auf weniger als 80° eingestellt wird, auch bei gesenkter Entladespannung am vorderen Endabschnitt der Mittelelektrode 30 konzentriert, wodurch zwischen der Mittelelektrode 30 und der Masseelektrode 40 eine geeignete Funkenentladung hervorgerufen und realisiert wird.
  • Wie sich aus der Darstellung und der Beschreibung der auf den Versuchsergebnissen basierenden 3 bis 6 ergibt, lässt sich also die elektrische Feldstärke konzentrieren und dadurch die Entladespannung der Zündkerze reduzieren, wenn der säulenförmige Abschnitt 32 der Mittelelektrode 30 so gestaltet wird, dass er einen Durchmesser θ1 im Bereich von 0,4 mm bis 0,8 mm hat, und ihr konischer Abschnitt 31 so gestaltet wird, dass er einen Verjüngungswinkel θ1 von weniger als 80° hat.
  • Wie sich aus den 4 und 6 ergibt, lässt sich bei einer Obergrenze des Verjüngungswinkels θ1 von weniger als 60° eine stärkere Konzentration der Feldstärke am vorderen Endabschnitt der Mittelelektrode und somit auch eine deutlichere Reduzierung der Entladespannung realisieren, was praxisgerecht und vorteilhaft ist.
  • Dass die Untergrenze des Verjüngungswinkels θ1 vorzugsweise mehr als 20° betragen sollte, liegt daran, dass die Entladespannung bei einem Verjüngungswinkel θ1 von weniger als 20° nicht weiter reduziert werden kann, dass sich wie in 4 gezeigt bei einer weiteren Verringerung des Verjüngungswinkels nicht die durch eine entsprechende Reduzierung der Entladespannung bedingte Wirkung erzielen lässt und dass sich außerdem bei einem noch kleineren Verjüngungswinkel die Feldstärke am vorderen Endabschnitt der Mittelelektrode 30 abschwächt.
  • Darüber hinaus ist es allgemein bekannt, dass sich die Feldstärke erhöht und die Entladespannung sinkt, wenn der vordere Endabschnitt der Mittelelektrode spitz zuläuft. Wie in den grafischen Darstellungen der 5 und 6 gezeigt ist, lassen sie jedoch bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel im Wesentlichen die gleichen Wirkungen wie bei einem Aufbau erzielen, bei dem der vordere Kantenabschnitt spitz zuläuft, wenn der Verjüngungswinkel θ1 des konischen Abschnitts 31 spitz zuläuft, der nicht mit dem Entladungsfunken in Kontakt kommt, ohne dass die Spitze des säulenförmigen Abschnitts 32 der Mittelelektrode 30 spitz zuläuft.
  • Im Allgemeinen rundet sich der Kantenabschnitt des vorderen Endes der Mittelelektrode 30 auch bei wiederholter Benutzung der Zündkerze allmählich ab. Bei der Erfindung kann die Feldstärke in diesem Fall dennoch geeignet konzentriert werden. Daher lässt sich die Reduzierung der Entladespannung für eine lange Zeitdauer aufrechterhalten und ist die Erfindung besonders gut bei einer Zündkerze anwendbar, deren Befestigungsschraubabschnitt 11 einen Durchmesser von weniger als M10 hat.
  • Gemäß dem oben beschrieben Ausführungsbeispiel der Erfindung ist es also möglich, durch geeignete Reduzierung der Entladespannung eine kompakten Zündkerze zur Verfügung zu stellen.
  • Die Erfinder untersuchten außerdem, ob der Zusammenhang zwischen dem Verjüngungswinkel θ1 des konischen Abschnitts 31 der Mittelelektrode und der Entladespannung durch die Form der Masseelektrode beeinflusst wird.
  • In einem Versuch wurde daher eine Zündkerze mit einer einpoligen Masseelektrode 40 wie in 7A, die wie die in 1 gezeigte Zündkerze nur eine Elektrode hatte, mit einer Zündkerze mit einer dreipoligen Masseelektrode wie in 7B verglichen, die aus drei Elektrodenstücken 40, 40a, 40b bestand.
  • Die in 7B gezeigte dreipolige Masseelektrode hat einen Aufbau mit einem Hauptelektrodenstück 40 und zwei Nebenelektrodenstücken 40a und 40b. Die Nebenelektrodenstücke 40a und 40b sind Masseelektroden fürs Oberflächenkriechen, um eine sogenannte Kohlenstoffverkrustung zu verhindern.
  • Jedes dieser Nebenelektrodenstücke 40a und 40b ist an dem einen Ende durch Verschweißen oder dergleichen an der Metallhaupthalterung 10 befestigt, während das andere Ende an seinem Mittelabschnitt gebogen ist, so dass sein gebogenes vorderes Ende der Seitenfläche der Spitze des säulenförmigen Abschnitts 32 der Mittelelektrode 30 gegenüberliegt.
  • 8 zeigt in einer grafischen Darstellung das Ergebnis der Untersuchung bzw. des Versuches, ob oder in welcher Weise der Zusammenhang zwischen dem Verjüngungswinkel θ1 des konischen Abschnitts und der Entladespannung bei Zündkerzen mit einpoliger und dreipoliger Masseelektrode durch die Form der Masseelektrode beeinflusst wird.
  • In dem der grafischen Darstellung von 8 zugrunde liegenden Versuch wurde eine Zündkerze mit einem säulenförmigen Abschnitt 32 der Mittelelektrode verwendet, der einen Durchmesser ϕ1 von 0,6 mm und eine Länge L1 von 0,8 mm hatte. Wie die grafische Darstellung von 8 zeigt, ergab der Aufbau der einpoligen Masseelektrode ähnliche Wirkungen wie der Aufbau von 4.
  • Bei der Zündkerze mit einpoliger Masseelektrode lässt sich also kaum eine Reduzierung der Entladespannung beobachten, wenn der Verjüngungswinkel 81 des konischen Abschnitts 31 auf 80° verringert wird, jedoch um so mehr, wenn der Verjüngungswinkel θ1 weniger als 80° beträgt. So sinkt die Entladespannung bei einem Verjüngungswinkel von weniger als 80° im Vergleich zu einem Verjüngungswinkel von mehr als 80° um bis zu 1 kV.
  • Bei der Zündkerze mit der dreipoligen Masseelektrode ließ sich dagegen auch bei einem Verjüngungswinkel von weniger als 80° keine so starke Reduzierung der Entladespannung wie bei der einpoligen Masseelektrode feststellen. Das liegt wohl daran, dass sich bei der Masseelektrode mit den drei Elektrodenstücken die Nebenmasseelektrodenstücke 40a und 40b für das Oberflächenkriechen wie in 7B gezeigt an Abschnitten nahe dem vorderen Endabschnitt der Mittelelektrode 30 befinden. Wenn sich der Abstand zwischen dem Nebenmasseelektrodenstück 40a (40b) und der Mittelelektrode 30 verengt, verengt sich auch der Abstand zwischen den Äquipotenziallinien und erhöht sich daher die Feldstärke an dem vorderen Endabschnitt der Mittelelektrode 30. Aus diesem Grund ist die Entladespannung am Hauptmasseelektrodenstück 40 bei dem Aufbau der dreipoligen Masseelektrode geringer als bei dem Aufbau der einpoligen Masseelektrode.
  • Wie in 8 gezeigt ist, ergibt sich bei der dreipoligen Masseelektrode dementsprechend auch bei einem Verjüngungswinkel θ1 von mehr als 80° eine geringere Entladespannung, wie dies auch bei der Zündkerze mit der einpoligen Masseelektrode und einem Verjüngungswinkel von weniger als 60° der Fall ist.
  • Wie oben beschrieben wurde, ist daher erfindungsgemäß davon auszugehen, dass bei dem Aufbau der Zündkerze mit der dreipoligen Masseelektrode die Entladespannung auch bei Verringerung des Verjüngungswinkels nicht weiter reduziert werden kann. Bei dem Zündkerzenaufbau mit der einpoligen Masseelektrode kann also eine stärkere, die Entladespannung reduzierende Wirkung erzielt werden als bei dem Zündkerzenaufbau mit der dreipoligen Masseelektrode.

Claims (10)

  1. Zündkerze, mit: einer Metallhaupthalterung (10) mit zylinderförmigem Aufbau; einem Isolator (20), der sich innerhalb der zylinderförmigen Metallhaupthalterung (10) befindet und einen innen hohlen Aufbau hat; einer Mittelelektrode (30), die so in den innen hohlen Abschnitt des Isolators (20) eingepasst ist, dass ein vorderer Endabschnitt der Mittelelektrode über das eine Ende (21) des Isolators (20) hinaus nach außen ragt; und einer Masseelektrode (40), die an der Metallhaupthalterung (10) angebracht ist und deren einer Endabschnitt dem vorderen Endabschnitt der Mittelelektrode (30) mit einem Funkenspalt (50) dazwischen gegenüberliegt, wobei der vordere Endabschnitt der Mittelelektrode (30) einen konischen Abschnitt (31) mit einer sich verjüngenden Oberfläche und einen an einem Kopfabschnitt des konischen Abschnitts ausgebildeten säulenförmigen Abschnitt (32) umfasst, der säulenförmige Abschnitt (32) einen Durchmesser (ϕ1) in einem Bereich von 0,4 mm bis 0,8 mm hat und die sich verjüngende Oberfläche des konischen Abschnitts (31) einen Verjüngungswinkel (θ1) von weniger als 80° hat.
  2. Zündkerze nach Anspruch 1, bei der der Verjüngungswinkel (θ1) weniger als 60° beträgt.
  3. Zündkerze nach Anspruch 1, bei der der Verjüngungswinkel (θ1) mehr als 20° beträgt.
  4. Zündkerze nach Anspruch 1, bei der der säulenförmige Abschnitt (32) eine Axiallänge (L1) in einem Bereich von 0,3 mm bis 1,0 mm hat.
  5. Zündkerze nach Anspruch 1, bei der der Abstand (L2) zwischen der Spitze des säulenförmigen Abschnitts (32) der Mittelelektrode (30) und dem vorragenden Ende (21) des Isolators (20) in einem Bereich von 1,0 mm bis 6,0 mm liegt.
  6. Zündkerze nach Anspruch 1, bei der der säulenförmige Abschnitt (32) und der konische Abschnitt (31) der Mittelelektrode (30) mittels Laser verschweißt sind.
  7. Zündkerze nach Anspruch 1, mit einer an einem Außenabschnitt der Metallhaupthalterung (10) ausgebildeten Befestigungsschraube.
  8. Zündkerze nach Anspruch 1, bei der die Masseelektrode (40) einen einpoligen Aufbau hat.
  9. Zündkerze nach Anspruch 1, bei der der säulenförmige Abschnitt (32) aus einer Iridiumlegierung besteht.
  10. Zündkerze nach Anspruch 1, bei der der konische Abschnitt (31) eine Außenform hat, die vorgegeben wird durch einen Kreis (K), der von einer Schnittlinie der Umfangsfläche des säulenförmigen Abschnitts (32) oder der sich durch Verlängerung der Umfangsfläche zum konischen Abschnitt (31) hin ergebenden Fläche und der konischen Oberfläche des konischen Abschnitts (31) gebildet wird; einen Kreis auf der Unterseite des konischen Abschnitts (31); und eine Fläche, die nicht über die diese beiden Kreise verbindende konische Fläche hinausgeht.
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