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DE102004060866A1 - Zündkerze mit verbesserter Verbindungsfestigkeit zwischen Edelmetallelement und Masseelektrode - Google Patents

Zündkerze mit verbesserter Verbindungsfestigkeit zwischen Edelmetallelement und Masseelektrode Download PDF

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DE102004060866A1
DE102004060866A1 DE102004060866A DE102004060866A DE102004060866A1 DE 102004060866 A1 DE102004060866 A1 DE 102004060866A1 DE 102004060866 A DE102004060866 A DE 102004060866A DE 102004060866 A DE102004060866 A DE 102004060866A DE 102004060866 A1 DE102004060866 A1 DE 102004060866A1
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DE
Germany
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ground electrode
electrode
spark plug
metal element
noble metal
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Ceased
Application number
DE102004060866A
Other languages
English (en)
Inventor
Koji Kariya Yamanaka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Denso Corp
Original Assignee
Denso Corp
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Publication date
Application filed by Denso Corp filed Critical Denso Corp
Publication of DE102004060866A1 publication Critical patent/DE102004060866A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T13/00Sparking plugs
    • H01T13/20Sparking plugs characterised by features of the electrodes or insulation
    • H01T13/39Selection of materials for electrodes

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  • Spark Plugs (AREA)

Abstract

Es wird ein verbesserter Aufbau einer Zündkerze zur Verfügung gestellt, um die mechanische Festigkeit von Verbindungen zwischen einem aus einer Ir-Legierung bestehenden Edelmetallelement (40a) und einer Masseeleketrode (40) zu verbessern, die intensiver Hitze stand-hält. Das Edelmetallelement (40a) ist mit der Masseelektrode (40) über Laserschmelzabschnitte (40b) verschweißt. Jeder Schmelzabschnitt (40b) enthält in einem Bereich, der sich vor dem Verschweißen mit der Masseelektrode (40) innerhalb einer mit einer Außenumfangswand des Edelmetallelements (40a) zusammenfallenden gedachten Ebene befindet, weniger als 40 Gew.-% Ir, wodurch die Verbindungsfestigkeit zwischen dem Edelmetallelement (40a) und der Masseelektrode (40) gesteigert wird.

Description

  • Die vorliegende Anmeldung beansprucht die Priorität der am 19. Dezember 2003 eingereichten japanischen Patentanmeldung Nr. 2003-422061, deren Offenbarung hierin durch Bezugnahme aufgenommen wird.
  • Die Erfindung bezieht sich allgemein auf eine Zündkerze, die in Kraftfahrzeugen, Gaspumpen und Kogenerationssystemen eingesetzt werden kann, und insbesondere auf eine Zündkerze mit einer besseren Verbindungsfestigkeit eines aus beispielsweise einer Ir-Legierung (Ir: Iridium) bestehenden Edelmetallelements mit einer Masseelektrode.
  • Die Offenlegungsschriften japanischer Patentanmeldungen Nr. 11-354251 und 2002-93547 schlagen eine Zündkerze der oben genannten Art vor, die im Wesentlichen aus einer Metallhülle, einer in der Metallhülle elektrisch isoliert gehaltenen Mittelelektrode und einer aus einer Legierung auf Ni-Basis bestehenden Masseelektrode besteht. Mit der Masseelektrode ist ein Edelmetallplättchen verbunden, das aus einer Ir-Legierung besteht und der Mittelelektrode über den Funkenspalt zugewandt ist.
  • Um mechanische Verbindungen des Edelmetallplättchens mit der Masseelektrode zu erzeugen, wird das Edelmetallplättchen mit der Masseelektrode laserverschweißt, wodurch keilförmige Schmelzabschnitte (auch Schweißlinsen genannt) gebildet werden, in denen die Materialien des Edelmetallplättchens und der Masseelektrode zusammengeschmolzen sind.
  • Verwendet man das Laserschweißen, um die Schmelzabschnitte zwischen der Masseelektrode und dem Edelmetallplättchen zu bilden, führt dies zu einer Senkung der Wärmespannungen, die sich aus einer Differenz des linearen Ausdehnungskoeffizienten zwischen dem Edelmetallplättchen und der Masseelektrode ergeben.
  • Die japanische Offenlegungsschrift Nr. 11-354251 offenbart ein Verbindungsverfahren, bei dem das Edelmetallplättchen auf eine Fläche der der Mittelelektrode zugewandten Masseelektrode gesetzt wird und bei dem auf die Oberfläche des Edelmetallplättchens Laserstrahlen abgestrahlt werden, um keilförmige Schmelzabschnitte zu bilden, die sich von der Außenfläche des Edelmetallplättchens ins Innere der Masseelektrode hinein verjüngen.
  • Die japanische Offenlegungsschrift Nr. 2002-93547 offenbart ein anderes Verbindungsverfahren, bei dem in einer Fläche der der Mittelelektrode zugewandeten Massenelektrode eine Vertiefung gebildet wird, das Edelmetallplättchen in die Vertiefung eingepasst wird und Laserstrahlen auf die Außenfläche der Masseelektrode abgestrahlt werden, um keilförmige Schmelzabschnitte zu bilden, die sich von der Außenfläche der Masseelektrode ins Innere der Vertiefung hinein verjüngen. Durch diesen Aufbau wird wirksam die Zuverlässigkeit der Verbindung des Edelmetallplättchens mit der Masseelektrode verbessert.
  • In den letzten Jahren haben sich die Anforderungen bezüglich höherer Motorleistung, geringerem Kraftstoffverbrauch und geringerer Abgasemission erhöht, was zu erhöhten Temperaturen der Verbrennungsatmosphäre in den Motoren geführt hat.
  • Der Erfinder hat die Verbindungsfestigkeit zwischen dem Edelmetallplättchen und der Masseelektrode der Zünd kerzenbauart untersucht, die in der Offenlegungsschrift Nr. 2002-93547 offenbart ist, und festgestellt, dass es, wenn die Masseelektrode, die während der Verbrennung im Motor gewöhnlich die höchste Temperatur der Zündkerze einnimmt, einer intensiven Hitze ausgesetzt ist, in den Schmelzabschnitten zu Rissen kommt, die schlimmstenfalls zur Folge haben, dass das Edelmetallplättchen von der Masseelektrode fällt, was zu Fehlzündungen führt.
  • Der Erfindung liegt daher in erster Linie die Aufgabe zugrunde, die Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden und insbesondere einen verbesserten Aufbau einer Zündkerze zur Verfügung zu stellen, der die Festigkeit einer Verbindung zwischen einer Ir-Legierungsspitze und einer Masseelektrode soweit verbessert, dass sie einer intensiven Hitze standhält.
  • Der Erfinder führte Versuche mit einer Zündkerze durch, die eine aus einer Ni-Legierung bestehende Masseelektrode und ein mit der Masseelektrode über keilförmige Schmelzabschnitte (d.h. Schweißlinsen) verschweißtes, aus einer Ir-Legierung bestehendes Edelmetallelement hatte, und stellte fest, dass sich zwischen dem Edelmetall und der Masseelektrode eine bessere mechanische Verbindungsfestigkeit ergibt, wenn der Prozentanteil an Ir in einem Volumen jedes Schmelzabschnittes, das sich vor dem Verschweißen mit der Masseelektrode an eine Außenumfangsfläche des Edelmetallelements anschließt, in einem bestimmten Bereich liegt (siehe 6). Die Erfindung fußt auf diesen Untersuchungen.
  • Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist eine Zündkerze vorgesehen, die in Kraftfahrzeugen, Gaspumpen und Kogenerationssystemen eingesetzt werden kann und die Folgendes umfasst: (a) eine Metallhülle; (b) eine inner halb der Metallhülle von der Metallhülle elektrisch isoliert gehaltene Mittelelektrode; (c) eine Masseelektrode, die aus einer Legierung auf Ni-Basis besteht und von der Metallhülle gehalten wird und die eine der Mittelelektrode gegenüberliegende Mittelelektrodenstirnfläche hat; (d) ein Ir-Legierungselement, das mit der Mittelelektrodenstirnfläche der Masseelektrode verschweißt ist und der Mittelelektrode über einen Funkenspalt gegenüberliegt; und (e) keilförmige Schmelzabschnitte, die durch Verschweißen des Ir-Legierungselements mit der Masseelektrode gebildet wurden, um Verbindungen zwischen der Masseelektrode und dem Ir-Legierungselement zu bilden, und die ein Schmelzgemisch aus Materialien der Masseelektrode und des Ir-Legierungselements enthalten. Jeder Schmelzabschnitt enthält in einem Bereich, der sich vor dem Verschweißen mit der Masseelektrode innerhalb einer mit einer Außenumfangswand des Ir-Legierungselements zusammenfallenden gedachten Ebene befindet, weniger als 40 Gew.-% Ir. Dies ergibt eine bessere mechanische Festigkeit der Verbindungen zwischen der Masseelektrode und des Ir-Legierungselements, sodass sie während der Verbrennung einer intensiven Hitze standhält.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann jeder Schmelzabschnitt in dem Bereich, der sich vor dem Verschweißen mit der Masseelektrode innerhalb der mit der Außenumfangswand des Ir-Legierungselements zusammenfallenden gedachten Ebene befindet, weniger als 18 Gew.-% Ir enthalten. Dies führt zu einer noch besseren mechanischen Festigkeit der Verbindungen zwischen der Masseelektrode und dem Ir-Legierungselement.
  • In der Mittelelektrodenstirnfläche der Masseelektrode kann eine Vertiefung ausgebildet sein, in der das Ir- Legierungselement eingebettet ist. Die keilförmigen Schmelzabschnitte verjüngen sich jeweils von einer Außenwand der Masseelektrode ins Innere eines innerhalb der Vertiefung befindlichen Abschnitts des Ir-Legierungselementes hinein. Dieser Aufbau dient dazu, die Stabilität der Verbindungen zwischen der Masseelektrode und dem Ir-Legierungselements zu steigern.
  • Das Ir-Legierungselement kann aus einem Material bestehen, das 50 Gew.-% oder mehr Ir und mindestens einen der Zusatzstoffe Rh, Pt, Ni, W, Pd, Ru, Os, Al, Y und Y2O3 enthält.
  • Der Ir-Gehalt in dem Ir-Legierungselement kann in einem Bereich von 70 Gew.-% bis 99 Gew.-% liegen.
  • Die Masseelektrode kann aus einem Material bestehen, das 95 Gew.-% oder mehr Ni enthält. Dies steigert die Wärmeabstrahlung von der Masseelektrode gegenüber einer aus einer InconelTM-Legierung bestehenden Masseelektrode, wodurch das Entstehen von Rissen in den Schmelzabschnitten durch Wärmespannungen minimiert wird.
  • Ein besseres Verständnis der Erfindung ergibt sich aus der folgenden ausführlichen Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen der bevorzugten Ausführungsbeispiele der Erfindung, die jedoch nicht als Beschränkung der Erfindung auf diese bestimmten Ausführungsbeispiele verstanden werden sollten, sondern lediglich der Erläuterung und dem Verständnis dienen. Es zeigen:
  • 1 im Teilschnitt eine erfindungsgemäße Zündkerze mit einem Ir-Legierungselement auf einer Masseelektrode;
  • 2(a) in einem vergrößerten Teilschnitt entlang der Linie B-B in 2(b) Verbindungen zwischen einem Ir-Legierungselement und einer Masseelektrode;
  • 2(b) einen Schnitt entlang der Linie A-A in 2(a);
  • 3 im Schnitt einen spezifischen Ir-haltigen Bereich von Laserschmelzabschnitten, die Verbindungen zwischen einem Edelmetallelement und einer Masseelektrode bilden;
  • 4(a) im horizontalen Teilschnitt ein Vergleichsbeispiel, bei dem Spitzen von Laserschmelzabschnitten teilweise außerhalb eines Ir-Legierungselements verlaufen;
  • 4(b) einen vertikalen Teilschnitt von 4(a);
  • 4(c) im horizontalen Teilschnitt ein weiteres Vergleichsbeispiel, bei dem Spitzen von Laserschmelzabschnitten ein Ir-Legierungselement nicht erreichen;
  • 4(d) einen vertikalen Teilschnitt von 4(c);
  • 5 einen vertikalen Schnitt, der zeigt, wie bei Zündkerzenmessproben jeweils die Festigkeit einer Verbindung zwischen einer Masseelektrode und einem Ir-Legierungselement gemessen wurde;
  • 6 grafisch den Zusammenhang zwischen dem Prozentanteil an Ir in Laserschmelzabschnitten und der Verbindungsfestigkeit eines Ir-Legierungselements bei Zündkerzenmessproben vor und nach einer Haltbarkeitsprüfung;
  • 7(a) im horizontalen Teilschnitt in Laserschmelzabschnitten auftretende Risse;
  • 7(b) einen vertikalen Teilschnitt von 7(a);
  • 8(a) im horizontalen Teilschnitt Risse in Grenzflächen zwischen Laserschmelzabschnitten und einem Ir-Legierungselement; und
  • 8(b) einen vertikalen Teilschnitt von 8(a).
  • In den Zeichnungen, in denen sich in den verschiedenen Ansichten gleiche Bezugszahlen auf gleiche Teile beziehen, zeigt 1 eine Zündkerze 100, die bei einem Kogenerationssystem in einem Gasmotor eines Generators verwendet werden kann.
  • Die Zündkerze 100 enthält eine hohlzylinderförmige Metallhülle 10, einen Porzellanisolator 20, eine Mittelelektrode 30 und eine Masseelektrode 40. In die Metallhülle 10 ist ein Gewinde 11 geschnitten, um die Zündkerze 100 in einen (nicht gezeigten) Motorblock einbauen zu können. Der aus einer Aluminiumoxidkeramik (Al2O3) bestehende Porzellanisolator 20 wird innerhalb der Metallhülle 10 gehalten und hat eine Spitze 21, die an einem Ende 12 der Metallhülle 10 nach außen hin frei liegt.
  • Die Mittelelektrode 30 ist in einer Axialkammer 22 des Porzellanisolators 20 befestigt und elektrisch von der Metallhülle 10 isoliert. Die Mittelelektrode 30 hat eine Spitze 31, die außerhalb des Endes 12 der Metallhülle 10 von der Spitze 21 des Porzellanisolators 20 vorragt.
  • Die Mittelelektrode 30 ist aus einem Zylinder hergestellt, der aus einem Kernabschnitt, der aus einem Metallmaterial wie Cu mit hoher Wärmeleitfähigkeit besteht, und einem Außenabschnitt besteht, der aus einem Metallmaterial wie einer Legierung auf Ni-Basis mit höherer Wärme- und Korrosionsbeständigkeit besteht. Die Mittelelektrode 30 hat außerdem ein Edelmetallelement 30a, das aus einer Legierung auf Ir-Basis besteht und mit der Spitze 31 verschweißt ist.
  • Die Masseelektrode 40 ist aus einem Stab hergestellt und an einem Ende mit dem Ende 12 der Metallhülle 10 verschweißt. Die Masseelektrode 40 ist L-förmig gebogen, sodass ihr anderes Ende über einen Funkenspalt 50 der Spitze 31 der Mittelelektrode 30 zugewandt ist. In der folgenden Diskussion wird die der Mittelelektrode 30 zugewandete innere Seitenfläche der Masseelektrode 40 als Mittelelektrodenstirnfläche 41 bezeichnet.
  • Mit der Mittelelektrodenstirnfläche 41 ist ein Edelmetallelement 40a verbunden, das aus einer Legierung auf Ir-Basis besteht und dazu dient, zwischen sich und dem Edelmetallelement 30a der Mittelelektrode 30 eine Funkenabfolge zu erzeugen.
  • Wie in den 2(a) und 2(b) zu erkennen ist, ist das Edelmetallelement 40a so mit der Masseelektrode 40 laserverschweißt, dass sich keilförmige Schmelzabschnitte 40b (auch Schweißlinsen genannt) ergeben, in denen die Materialien der Masseelektrode 40 und des Edelmetallelements 40a zusammengeschmolzen sind, wodurch zwischen der Masseelektrode 40 und dem Edelmetallelement 40a mechanische Verbindungen geschaffen werden. Und zwar bestehen die Schmelzabschnitte 40a jeweils aus einer Legierung, die die Materialien der Masseelektrode 40 und des Edelmetallelements 40a enthält.
  • In der Mittelelektrodenstirnfläche 41 der Masseelektrode 40 ist eine Vertiefung 41a ausgebildet, in der das Edelmetallelement 40a eingepasst ist.
  • Die Schmelzabschnitte 40b haben jeweils eine Keilform, die sich von der Außenfläche der Masseelektrode 40 in das Edelmetallelement 40a hinein verjüngt.
  • Das Edelmetallelement 40a kann aus einem Material bestehen, das 50 Gew.-% oder mehr Ir und mindestens einen der Zusatzstoffe Rh, Pt, Ni, W, Pd, Ru, Os, Al, Y und Y2O3 enthält. Das Edelmetallelement 40a enthält vorzugsweise 70 Gew.-% bis 99 Gew.-% Ir.
  • Das Edelmetallelement 40a ist zylinderförmig, kann aber auch eine andere Form haben. Das Edelmetallelement 40a hat eine Achse, die an der des Edelmetallelements 30a der Mittelelektrode 30 ausgerichtet ist.
  • Die Masseelektrode 40 besteht vorzugsweise aus einem Material, das 95 Gew.-% oder mehr Ni enthält.
  • Die Masseelektrode 40 dieses Ausführungsbeispiels ist so gestaltet, dass die Schmelzabschnitte 40b in einem Bereich, der sich vor dem Verschweißen mit der Masseelektrode 40 nahe einer mit einer Außenumfangsseitenwand des Edelmetallelements 40a zusammenfallenden gedachten Zylinderebene befindet, weniger als 40 Gew.-%, vorzugsweise weniger als 18 Gew.-% Ir enthalten.
  • Dieser Bereich wird im Folgenden auch als spezifischer Ir-haltiger Bereich bezeichnet.
  • 3 zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie B-B in 2(b). Die durchgezogene Kreislinie 900 stellt die Grenzfläche zwischen der Außenumfangsseitenwand des Edelmetallelements 40a und einer Innenumfangsseitenwand der Vertiefung 41a der Masseelektrode 40 dar, bevor diese verschweißt werden bzw. bevor die Schmelzabschnitte 40b gebildet werden. Die durchgezogene Linie 900 wird im Folgenden auch als erster Kreis bezeichnet. Der Durchmesser des ersten Kreises 900 entspricht dem des Edelmetallelements 40a der Masseelektrode 40 selbst. Der spezifische Ir-haltige Bereich besetzt Volumina der Schmelzabschnitte 40b innerhalb des ersten Kreises 900.
  • Wenn zum Beispiel wie in 3 dargestellt innerhalb des ersten Kreises 900 ein zweiter Kreis 910 definiert wird, der einen um 5% kleineren Durchmesser als der erste Kreis 900 hat, liegt der spezifische Ir-haltige Bereich zwischen dem ersten und dem zweiten Kreis 900 und 910.
  • Das Edelmetallelement 40a der Masseelektrode 40 kann wahlweise auch aus einem mehreckigen Stab (z.B. einem viereckigen Stab) hergestellt sein. In diesem Fall kann der spezifische Ir-haltige Bereich zwischen der Grenzfläche zwischen der Außenumfangsseitenwand des Edelmetallelements 40a und der Innenumfangsseitenwand der Vertiefung 41a der Masseelektrode 40 und einer Linie definiert werden, die sich innerhalb der Grenzfläche bei 5% des Abstandes zwischen zwei zueinander entgegengesetzten Seiten des Stabquerschnittes befindet.
  • Das Verbinden zwischen der Masseelektrode 40 und dem Edelmetallelement 40a erfolgt auf die folgende Weise.
  • Zunächst wird das Edelmetallelement 40a auf die Mittelelektrodenstirnfläche 41 der Masseelektrode 40 gesetzt und dann in die Vertiefung 41a gezwungen, um in der Vertiefung 41a eine Presspassung zu bilden.
  • Als nächstes werden in Richtung von der Außenseitenwand der Masseelektrode 40 ins Innere der Vertiefung 41 Laserstrahlen abgestrahlt, um die Schmelzabschnitte 40b zu bilden, die ein Gemisch der Materialien der Masseelektrode 40 und des Edelmetallelements 40a enthalten.
  • Die Vertiefung 41a kann in der Masseelektrode 40 durch Kaltschmieden oder Ausschneiden gebildet werden. Die Verbindung des Edelmetallelements 40a mit der Masseelektrode 40 kann dadurch erreicht werden, dass das Edelmetallelement 40a innerhalb der Vertiefung 41a platziert wird und diese dann auf die gleiche Weise wie oben beschrieben laserverschweißt werden.
  • Das Edelmetallelement 40a ragt teilweise von der Mittelelektrodenstirnfläche 41 der Masseelektrode 40 zur Mittelelektrode 30 vor, um, wie in 1 dargestellt ist, zwischen sich und dem Edelmetallelement 30a der Mittelelektrode 30 den Funkenspalt 50 zu bilden.
  • Die 4(a) und 4(b) stellen ein Beispiel dar, bei dem die Schmelzabschnitte 40b jeweils teilweise außerhalb des Bodens des Edelmetallelements 40a der Masseelektrode 40 ausgebildet sind. Die 4(c) und 4(d) stellen ein anderes Beispiel dar, bei dem die Schmelzabschnitte 40b das Edelmetallelement 40a nicht erreichen, bei dem die Schmelzabschnitte 40b also kein Schmelzgemisch der Materialien der Masseelektrode 40 und des Edelmetallelements 40a enthalten. In beiden Fällen ist das Einschmelzen der Masseelektrode 40 in das Edelmetallelement 40a unzureichend, was dazu führen kann, dass sich das Edelmetallelement 40a ungewünscht löst.
  • Der Grund dafür, dass jeder Schmelzabschnitt 40a in dem spezifischen Ir-haltigen Bereich weniger als 40 Gew.-%, vorzugsweise weniger als 18 Gew.-% Ir enthält, wird im Folgenden ausführlich erläutert.
  • Der Erfinder untersuchte als ein Beispiel den Zusammenhang zwischen dem Prozentanteil an Ir in dem spezifischen Ir-haltigen Bereich und der mechanischen Festigkeit einer Verbindung zwischen der Masseelektrode 40 und dem Edelmetallelement 40a der in den 1, 2(a) und 2(b) dargestellten Zündkerze 100.
  • Der Erfinder fertigte Muster der Zündkerze 100 an, bei denen das Edelmetallelement 40a als ein zylinderförmiger Stab ausgeführt war, der aus einer Legierung auf Ir-Basis bestand, die 90 Gew.-% Ir und 10 Gew.-% Rh enthielt und einen Durchmesser von 2,4 mm und eine Länge von 0,9 mm hatte.
  • Der Erfinder maß in einem Teil jedes Schmelzabschnittes 40b, der in 3 zwischen dem ersten und zweiten Kreis 900 und 910 mit "x" angegeben ist, den Prozentanteil an Ir. Die Messung erfolgte per EPMA (Elektronenmikrosonde).
  • Außerdem wurde bei jedem Zündkerzenmuster die Festigkeit der Verbindung zwischen der Masseelektrode 40 und dem Edelmetallelement 40a vor und nach einer Haltbarkeitsprüfung beurteilt. Die Haltbarkeitsprüfung erfolgte, indem die Zündkerzenmuster, die sich bezüglich des Prozentanteils an Ir unterschieden, in einen 6-zylindrigen Gaskogenerationsmotor eingebaut wurden und der Motor 500 Stunden lang mit gesteuerter Motorleistung betrieben wurde.
  • 5 stellt dar, wie bei den Zündkerzenmustern jeweils die Verbindungsfestigkeit zwischen der Masseelektrode 40 und dem Edelmetallelement 40a gemessen wurde. Zunächst wurde die zur Mittelelektrodenstirnfläche 41 entgegengesetzte Oberfläche der Masseelektrode 40 angebohrt, um das Edelmetallelement 40a freizulegen. Als nächstes wurde die abgeschliffene Elektrode 40 auf den Fuß 800 gesetzt, wobei die Mittelelektrodenstirnfläche 41 dem Fuß 800 zugewandt war. Das Edelmetallelement 40a wurde wie in 5 gezeigt mit Hilfe eines Stifts 810 nach unten gepresst. Mit Hilfe eines Spannungsprüfers wurde dann die Verbindungsfestigkeit zwischen dem Edelmetallelement 40a und der Masseelektrode 40 gemessen.
  • Aus anderen, früheren Untersuchungen war bekannt, dass der mit Hilfe des Spannungsprüfers gemessene Wert der mechanischen Verbindungsfestigkeit zwischen der Masseelektrode 40 und dem Edelmetall 40a entspricht und dass die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Edelmetallelement 40a von der Masseelektrode 40 löst, erst dann höher ist, wenn die Verbindungsfestigkeit kleiner oder gleich 10 N (Newton) ist. Und zwar ließ sich feststellen, dass eine Verbindungsfestigkeit von mehr als 10 N eine vom praktischen Standpunkt her ausreichende Verbindungsfestigkeit des Edelmetallelements 40a gewährleistet.
  • 6 zeigt grafisch den Zusammenhang zwischen dem Prozentanteil an Ir in den Schmelzabschnitten 40b und der Verbindungsfestigkeit des Edelmetallelements 40a der Zündkerzenmuster vor und nach der oben beschriebenen Haltbarkeitsprüfung. Schwarze Punkte geben die Verbindungsfestigkeiten vor der Haltbarkeitsprüfung und weiße Punkte die Verbindungsfestigkeiten nach der Haltbarkeitsprüfung an.
  • Der grafische Darstellung zeigt, dass sich die Verbindungsfestigkeit vor der Haltbarkeitsprüfung trotz wechselnden Ir-Gehalts in den Schmelzabschnitten 40b nicht besonders ändert, während sie nach der Haltbarkeitsprüfung stark abfällt, wenn der Ir-Gehalt mehr als 40 Gew.-% beträgt.
  • Der Erfinder nahm an den Zündkerzenmustern weitere eingehende Untersuchungen vor und stellte fest, dass ein Prozentanteil an Ir von 40 Gew.-% oder mehr zu einer starken Oxidation der Schmelzabschnitte 40b führt, was, wie durch die durchgezogene Linien 700 in den 7(a) und 7(b) angegeben ist, in den Schmelzabschnitten 40b zu Rissen an den Grenzflächen zwischen der Innenumfangsseitenwand der Vertiefung 41a der Masseelektrode 40 und der Außenumfangsseitenwand des Edelmetallelements 40a vor dem Laserschweißen führt, was einen Abfall der Verbindungsfestigkeit zur Folge hat.
  • Die grafische Darstellung von 6 zeigt, dass ein Prozentanteil an Ir von weniger als 40 Gew.-% zu einer stark verbesserten Verbindungsfestigkeit der Schmelzabschnitte 40b führt.
  • Der Erfinder stellte außerdem fest, dass es, wie durch die durchgezogenen Linien 710 in den 8(a) und 8(b) dargestellt ist, trotz eines Prozentanteils an Ir von weniger als 40 Gew.-% an den Grenzflächen zwischen den Schmelzabschnitten 40b und dem Edelmetallelement 40a zu Rissen kommen kann, dass jedoch die Keilform der Schmelzabschnitte 40b den gewünschten Festigkeitsgrad der Verbindung zwischen der Masseelektrode 40 und den Edelmetallelementen 40a sicherstellt.
  • Die grafische Darstellung von 6 zeigt außerdem, dass die Verbindungsfestigkeit bei einem Prozentanteil an Ir in den Schmelzabschnitten 40b von weniger als 18 Gew.-% ein Maximalniveau erreicht. Das kann daran liegen, dass ein Ir-Gehalt von weniger als 18 Gew.-% dazu beiträgt, das Risswachstum zu unterminieren.
  • Anhand der obigen Untersuchungen gelangte der Erfinder zu der Feststellung, dass der Prozentanteil an Ir der Schmelzabschnitte 40b in dem spezifischen Ir-haltigen Bereich im Hinblick auf die Verbindungsfestigkeit zwischen der Masseelektrode 40 und dem Edelmetallelement 40a weniger als 40 Gew.-%, vorzugsweise weniger als 18 Gew.-% betragen sollte.
  • Wie aus der obigen Diskussion hervorgeht, ist die Zündkerze 100 dieses Ausführungsbeispiels so gestaltet, dass das Edelmetallelement 40a mit der in der Masseelektrode 40 gebildeten Vertiefung 41 über keilförmige Schmelzabschnitte 40b verbunden ist, die sich vom Außenumfang der Masseelektrode 40 ins Innere des Edelmetallelements 40a hinein verjüngen und wie oben beschrieben in dem spezifischen Bereich weniger als 40 Gew.-% Ir enthalten, wodurch die Zuverlässigkeit der Verbindung zwischen der Masseelektrode 40 und dem Edelmetallelement 40a verbessert wird.
  • Wie bereits beschrieben wurde, ist es vorzuziehen, dass die Masseelektrode 40 95 Gew.-% oder mehr Ni enthält. Dies steigert die Wärmeabstrahlung von der Masseelektrode 40 gegenüber einer aus einer InconelTM-Legierung bestehenden Masseelektrode 40, was das Entstehen von Rissen in den Schmelzabschnitten 40b durch die Wärmespannungen minimiert. Und zwar führt die Verwendung eines solchen Materials während der Motorverbrennung zu einem raschen Temperaturabbau in den Schmelzabschnitten 40b, was die Wärmespannungen senkt, die durch die Differenz der linearen Ausdehnung zwischen den Schmelzabschnitten 40b und der Masseelektrode 40 hervorgerufen werden, und Risse in der Masseelektrode 40 minimiert. Der rasche Temperaturabbau in den Schmelzabschnitten 40b verringert außerdem eine durch Oxidation verursachte Verflüchtigung von Ir und die oben angesprochenen, durch Oxidation verursachten Risse.
  • Die Erfindung wurde zwar anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen beschrieben, um das Verständnis zu erleichtern, doch versteht sich, dass die Erfindung auf verschiedene andere Weise abgewandelt werden kann, ohne vom Erfindungsprinzip abzuweichen. Die Erfindung sollte daher so verstanden werden, dass sie alle möglichen Ausführungsbeispiele und Abwandlungen der gezeigten Ausführungsbeispiele beinhaltet, in die sie umgesetzt werden kann, ohne von dem in den beigefügten Patentansprüchen dargelegten Erfindungsprinzip abzuweichen.
  • Es wird ein verbesserter Aufbau einer Zündkerze zur Verfügung gestellt, um die mechanische Festigkeit von Verbindungen zwischen einem aus einer Ir-Legierung bestehenden Edelmetallelement und einer Masseelektrode zu verbessern, die intensiver Hitze Stand hält. Das Edelmetallelement ist mit der Masseelektrode über Laserschmelzabschnitte verschweißt. Jeder Schmelzabschnitt enthält in einem Bereich, der sich vor dem Verschweißen mit der Masseelektrode innerhalb einer mit einer Außenumfangswand des Edelmetallelements zusammenfallenden gedachten Ebene befindet, weniger als 40 Gew.-% Ir, wodurch die Verbindungsfestigkeit zwischen dem Edelmetallelement und der Masseelektrode gesteigert wird.

Claims (6)

  1. Zündkerze (100) mit: einer Metallhülle (10); einer innerhalb der Metallhülle (10) von der Metallhülle elektrisch isoliert gehaltenen Mittelelektrode (30); einer Masseelektrode (40), die aus einer Legierung auf Ni-Basis besteht und von der Metallhülle (10) gehalten wird und die eine der Mittelelektrode (30) gegenüberliegende Mittelelektrodenstirnfläche (41) hat; einem Ir-Legierungselement (40a), das mit der Mittelelektrodenstirnfläche (41) der Masseelektrode (40) verschweißt ist und der Mittelelektrode (30) über einen Funkenspalt (50) gegenüberliegt; und keilförmigen Schmelzabschnitten (40b), die durch Verschweißen des Ir-Legierungselements (40a) mit der Masseelektrode (40) gebildet wurden, um Verbindungen zwischen der Masseelektrode (40) und dem Ir-Legierungselement (40a) zu bilden, und die ein Schmelzgemisch aus Materialien der Masseelektrode (40) und des Ir- Legierungselements (40a) enthalten, wobei jeder Schmelzabschnitt (40b) in einem Bereich, der sich vor dem Verschweißen mit der Masseelektrode (40) innerhalb einer mit einer Außenumfangswand (900) des Ir-Legierungselements (40a) zusammenfallenden gedachten Ebene befindet, weniger als 40 Gew.-% Ir enthält.
  2. Zündkerze nach Anspruch 1, bei der jeder Schmelzabschnitt (40b) in dem Bereich, der sich vor dem Verschweißen mit der Masseelektrode (40) innerhalb der mit der Außenumfangswand (900) des Ir-Legierungselements (40a) zusammenfallenden gedachten Ebene befindet, weniger als 18 Gew.-% Ir enthält.
  3. Zündkerze nach Anspruch 1, bei der in der Mittelelektrodenstirnfläche (41) der Masseelektrode (40) eine Vertiefung (41a) ausgebildet ist, in der das Ir-Legierungselement (40a) eingebettet ist, und bei der sich die keilförmigen Schmelzabschnitte (40b) jeweils von einer Außenwand der Masseelektrode (40) ins Innere eines innerhalb der Vertiefung (41a) befindlichen Abschnitts des Ir-Legierungselementes (40a) hinein verjüngen.
  4. Zündkerze nach Anspruch 1, bei der das Ir-Legierungselement (40a) aus einem Material besteht, das 50 Gew.-% oder mehr Ir und mindestens einen der Zusatzstoffe Rh, Pt, Ni, W, Pd, Ru, Os, Al, Y und Y2O3 enthält.
  5. Zündkerze nach Anspruch 1, bei der der Ir-Gehalt in dem Ir-Legierungselement (40a) in einem Bereich von 70 Gew.-% bis 99 Gew.-% liegt.
  6. Zündkerze nach Anspruch 1, bei der die Masseelektrode (40) aus einem Material besteht, das 95 Gew.-% oder mehr Ni enthält.
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