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DE10356950A1 - Schrittgetriebe eines Verstellmechanismus für präzise zu bewegende Teile und Frontscheinwerfer eines Kraftfahrzeugs mit einem derartigen Getriebe - Google Patents

Schrittgetriebe eines Verstellmechanismus für präzise zu bewegende Teile und Frontscheinwerfer eines Kraftfahrzeugs mit einem derartigen Getriebe Download PDF

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Publication number
DE10356950A1
DE10356950A1 DE10356950A DE10356950A DE10356950A1 DE 10356950 A1 DE10356950 A1 DE 10356950A1 DE 10356950 A DE10356950 A DE 10356950A DE 10356950 A DE10356950 A DE 10356950A DE 10356950 A1 DE10356950 A1 DE 10356950A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
transmission
adjustment
drive
sliding gear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10356950A
Other languages
English (en)
Inventor
Matthias Brendle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Marelli Automotive Lighting Reutlingen Germany GmbH
Original Assignee
Automotive Lighting Reutlingen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Automotive Lighting Reutlingen GmbH filed Critical Automotive Lighting Reutlingen GmbH
Priority to DE10356950A priority Critical patent/DE10356950A1/de
Priority to JP2004349806A priority patent/JP2005174927A/ja
Publication of DE10356950A1 publication Critical patent/DE10356950A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H37/00Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00
    • F16H37/12Gearings comprising primarily toothed or friction gearing, links or levers, and cams, or members of at least two of these types
    • F16H37/122Gearings comprising primarily toothed or friction gearing, links or levers, and cams, or members of at least two of these types for interconverting rotary motion and oscillating motion
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S41/00Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps
    • F21S41/60Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps characterised by a variable light distribution
    • F21S41/68Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps characterised by a variable light distribution by acting on screens
    • F21S41/683Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps characterised by a variable light distribution by acting on screens by moving screens
    • F21S41/686Blades, i.e. screens moving in a vertical plane

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Abstract

Es werden ein Getriebe (10) eines Verstellmechanismus für ein präzise zu bewegendes Teil (2), insbesondere zur Verstellung einer Blende (1) eines Frontscheinwerfers für Kraftfahrzeuge, sowie ein Frontscheinwerfer mit einem derartigen Getriebe (10) für bewegliche Teile (2) vorgeschlagen mit einem Antrieb (3), der mit einem Verstellgetriebe (4) verbunden ist zum Verstellen des abtriebsseitigen, beweglichen Teils (2) über einen vorbestimmten Verstellweg, wobei über den Verstellweg des zu bewegenden Teils (2) das Verstellgetriebe (4) und ein dazu parallelgeschaltetes Gleitgetriebe (5) zwischen dem Antrieb (3) und dem Abtrieb derartig wechselnd in Eingriff sind, dass mittels des Gleitgetriebes (5) vordefinierte und präzise geführte Zwischen-Haltepositionen innerhalb des Verstellwegs realisierbar sind.

Description

  • Stand der Technik
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Getriebe eines Verstellmechanismus für prä0zise zu bewegende Teile über einen vorbestimmten Verstellweg gemäß den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 sowie einen Frontscheinwerfer für ein Kraftfahrzeug mit beweglicher Blende gemäß den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 12.
  • Die Erfindung betrifft insbesondere solche Schrittgetriebe, mit denen eine vorbestimmte Verstellbewegung realisierbar ist, innerhalb welcher Zwischen-Haltestellungen oder -bewegungen des zu bewegenden Teils gegeben sind, die gegenüber der eigentlichen Verstellung eine sehr geringe oder gar keine weitere Bewegung aufweisen. Derartige Getriebe werden auch als Schrittgetriebe bezeichnet. Für verschiedene Anwendungen, insbesondere für eine Verstellung einer Blende innerhalb eines Scheinwerfersystems eines Kraftfahrzeugs, ist es erforderlich, dass das zu bewegende Teil nicht nur über einen gegebenen Verstellweg linear bewegbar ist, sondern dass auch hochpräzise, vorgegebene Haltepositionen an bestimmten Stellen möglich sind. Solche Zwischen- und Endhaltepositionen werden herkömmlicherweise mit Anschlägen oder Endanschlägen innerhalb der Verstellmechaniken realisiert, gegen welche das zu bewegende Teil an vorgegebenen Stellen anstößt und dort gehalten wird. Das Problem einer hochpräzisen Positionierung von zu bewegenden Teilen stellt sich vor allem in modernen Scheinwerfersystemen, wie zum Beispiel Polyellipsoid-Scheinwerfern (PES). Hier wird auf sehr geringem Raum eine bewegbare Blende zwischen einer zentralen Lichtquelle und eine Abbildungsoptik zwischengeschaltet und zur Erzeugung von Mehrfachfunktionen des Scheinwerfers eingeschwenkt oder herausgeschwenkt. Die Blende dient beispielsweise dem Erzeugen der für das Abblendlicht erforderlichen, geradlinigen Hell-Dunkel-Grenze in der Lichtverteilung vor einem Kraftfahrzeug. Aufgrund der relativ großen Abbildung machen sich Positionsfehler der Blende hier stark bemerkbar und führen zu großen Abweichungen in den auch gesetzlich vorgeschriebenen jeweiligen Lichtverteilungen vor dem Kraftfahrzeug.
  • Für eine präzise Verstellung derartiger Bauteile wurde insbesondere im Bereich von PES-Scheinwerfersystemen die Verstellmechanik von optischen Blenden bisher über Schrittmotoren mit hochübersetzenden, spielfreien Getrieben ausgeführt. Andererseits hat man Servomotoren mit sehr genauen Positionsgebern, das heißt Sensoren, für derartige Anwendungen eingesetzt. Beide bekannte Verstellsysteme sind technisch äußerst aufwendig und verursachen hohe Systemkosten. Eine genaue Erfassung der Position mittels Sensoren erfordert beispielsweise geschlossene Regelkreise, damit die Ansteuerung der Servomotoren hinreichend genau erfolgen kann.
  • Demgegenüber ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Getriebe für präzise zu bewegende Bauteile sowie einen Frontscheinwerfer eines Kraftfahrzeugs mit beweglich angeordneter Blende innerhalb des Scheinwerfersystems vorzusehen, welche auf technisch einfache Weise ein hochpräzises Einstellen einer oder mehrere Zwischen-Haltepositionen innerhalb des Verstellwegs des zu bewegenden Teils ermöglichen und dennoch über kostengünstige Bauteile realisierbar sind. Gleichzeitig soll die Wirksamkeit und Präzision in der Verstellbewegung und den Zwischen-Haltepositionen verbessert werden.
  • Diese Aufgabe wird mit einem Getriebe mit den Merkmalen gemäß Anspruch 1 sowie durch einen Frontscheinwerfer mit den Merkmalen gemäß Anspruch 12 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
  • Vorteile der Erfindung
  • Das Getriebe des Verstellmechanismus für präzise zu bewegende Teile gemäß der Erfindung weist einen Antrieb mit einem Verstellgetriebe auf für ein Verstellen des beweglichen Teils über einen vorbestimmten Verstellweg. Der Verstellweg kann eine oder mehrere Zwischen-Haltepositionen aufweisen, in welchen das zu bewegende Teil im Wesentlichen nicht oder nur in geringem Maße bewegt wird, wobei die Verstellung so über einen vorgegebenen Bereich im wesentlichen unterbrochen wird. Das erfindungsgemäße Getriebe ist dadurch gekennzeichnet, dass über den Verstellweg des zu bewegenden Teils das Verstellgetriebe und ein dazu parallelgeschaltetes Gleitgetriebe zwischen dem Antrieb und dem Abtrieb derart wechselnd in Eingriff sind, dass mittels des Gleitgetriebes vordefinierte und präzise geführte Zwischen-Haltepositionen innerhalb des Verstellwegs realisierbar sind. Während das Verstellgetriebe somit mit herkömmlichen, kostengünstigen Getriebearten ohne eine hierfür erforderliche, hohe Präzision in der Führung des zu bewegenden Teils ausgeführt werden kann, übernimmt die präzise Einstellung und Führung des zu bewegenden Teils innerhalb der Zwischen-Haltepositionen ein dazu parallelgeschaltetes Gleitgetriebe. Mit einem Gleitgetriebe sind auch über die fortlaufende Bewegung des Antriebs genaue Positionseinstellungen des zu bewegenden Teils realisierbar. Das Gleitgetriebe wirkt in den Zwischen-Haltepositionen ähnlich einem Anschlag oder einer Führung des zu bewegenden Teils. Durch direkt aneinandergleitende Getriebebauteile eines Gleitgetriebes kann innerhalb sehr geringer Toleranzen die vorbestimmte Position einer Zwischen-Halteposition angefahren und geführt gehalten werden. Die Präzision einer Positionseinstellung in den Haltepositionen ist auch unabhängig von der Art des verwendeten Antriebs oder Motors, sodass keine kostenintensiven Schrittmotoren beispielsweise erforderlich sind. Die Verstellung selbst kann über herkömmliche Getriebearten erfolgen und muss nicht über hochübersetzende, spielfreie Getriebe erfolgen, da bei der eigentlichen Verstellung außerhalb der Haltepositionen eine präzise Einstellung und Positionierung des zu bewegenden Teils nicht erforderlich ist. Lediglich in den Endpositionen, die beispielsweise über Endanschläge festgelegt werden können, und in den vorbestimmten Zwischen-Haltepositionen ist eine präzise Positionierung und/oder Führung des zu bewegenden Teils erforderlich. Die erfindungsgemäße Kombination eines Verstellgetriebes für die Verstellbewegung und eines separaten Gleitgetriebes für vorbestimmte Zwischenpositionen ermöglicht auf überraschend einfache Art und Weise, ein kompaktes Verstellgetriebe im Sinne eines spezifischen Schrittgetriebes bereitzustellen. Überraschenderweise ist das erfindungsgemäße Getriebe gegenüber vorbekannten Systemen relativ kompakt in der Bauform und außerdem unanfällig gegenüber Störungen. Obwohl die Aufteilung der Übersetzungsaufgabe innerhalb des Getriebes auf zwei getrennte Getriebeteile, die wechselweise in Eingriff stehen, zunächst eine technische Verkomplizierung darstellt, konnte erstmals mit dem Getriebe gemäß der Erfindung ein hochwirksames und dennoch kostengünstiges Schrittgetriebe für Verstellmechaniken beispielsweise in Scheinwerfersystemen für Kraftfahrzeuge bereitgestellt werden.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das Gleitgetriebe ein Kurvengetriebe mit einem auf einem Gleitstück gleitenden Kurvensegment, welches eine vorbestimmte Form, wie z.B. eine Kurvensegmentform aufweist. Das Gleitgetriebe gelangt wechselweise zu dem Verstellgetriebe an vorbestimmten Stellen mit dem Abtrieb in Eingriff, sodass in den Zwischen-Haltepositionen lediglich das Gleitgetriebe zwischen dem Antrieb und dem abtriebsseitigen, zu bewegenden Teil zwischengeschaltet ist. Dadurch ist eine präzise Führung und/oder Halterung des zu bewegenden Teils in vorbestimmten Haltepositionen möglich, da zwischen dem Gleitstück und dem Kurvensegment immer ein direkter Führungskontakt spielfrei gegeben ist. Das Kurvensegment hat insbesondere bei rotatorischem Antrieb den Vorteil, dass auf konstruktiv sehr einfache Weise eine Haltestellung erreichbar ist. Die Kurvenform des Kurvensegments kann auf die Drehachse des Antriebs abgestimmt werden und beispielsweise eine Kreissegmentform mit einem Mittelpunkt in der Antriebsdrehachse aufweisen. Andere Formen von Kurvensegmenten können ebenso vorgesehen sein: aufgeweitete Kreisform, ellipsoide Form, Spiralform oder dergleichen. Wesentlich für die präzise Führung und Bewegung in den Zwischen-Haltepositionen ist, dass hier nicht das Verstellgetriebe der eigentlichen Verstellbewegung, sondern ein Gleitgetriebe zwischen dem Antrieb und dem zu bewegenden Teil in Eingriff ist.
  • Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das Verstellgetriebe als ein Zahngetriebe ausgebildet und weist antriebs- und abtriebsseitig Zahnsegmente auf, von denen mindestens eines mit mindestens einem zahnlosen Zwischenbereich versehen ist, in welchem das parallelgeschaltete Gleitgetriebe in Eingriff ist. Der zahnlose Zwischenbereich kann als Freisparung eines Zahnrades oder einer Zahnstange ausgebildet sein. Die Verstellung über den Verstellweg erfolgt außerhalb der Zwischen-Haltepositionen über ein Abwälzen der Zahnsegmente, wobei Toleranzabweichungen oder Ungenauigkeiten in der Positionierung des zu bewegenden Teils hier unerheblich sind. Lediglich in den Zwischen-Haltepositionen übernimmt das parallelgeschaltete Gleitgetriebe die Führung und Verstellung des zu bewegenden Teils. Durch die parallel vorgesehenen, verschiedenen Getriebearten kann entsprechend den jeweiligen Erfordernissen an verschiedenen Stellen innerhalb der Verstellbewegung das Getriebebauteil entsprechend optimiert werden. Für die schnelle und starke Verstellbewegung dient ein kämmendes Zahngetriebe, wohingegen die Zwischen-Haltestellung mit lediglich einer leichten oder gar keiner Verstellung über aneinandergleitende Bauteile des Gleitgetriebes erfolgt. Die Stellgenauigkeit des Getriebes ist so lediglich an den erforderlichen Zwischen-Haltepositionen gewährleistet, bei relativ geringen Kosten und einfachen Bauteilen.
  • Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das Zahngetriebe in einer parallelen Ebene zu dem Gleitgetriebe angeordnet. Mit paralleler Ebene ist vorliegend eine parallele Ebene zu der Ebene gemeint, in welcher die Verstellbewegung seitens des Antriebs erfolgt. Dies kann vorzugsweise eine parallele Ebene zu einem Antriebszahnrad an einer Antriebswelle eines Motors sein. Das Getriebe kann auf diese Weise mit gegeneinander verdrehten Eingriffspunkten und unabhängig jeweils für das Gleitgetriebe und das Verstellgetriebe realisiert werden. Auf diese Weise kann insbesondere für das Gleitgetriebe eine für die Übertragung günstige Eingriffsbedingung geschaffen werden, da so das Gleitstück senkrecht auf das abtriebsseitige Kurvensegment drücken kann. Das parallele Anordnen von Gleitgetriebe und Zahngetriebe nebeneinander erlaubt auch eine hohe Kompaktheit und einen geringen Raumbedarf des gesamten Schrittgetriebes.
  • Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind zwei Endanschläge zum Begrenzen des gesamten Verstellwegs des zu bewegenden Teils vorgesehen. Neben einer oder mehreren Zwischen-Haltepositionen, die über das Gleitgetriebe ein präzises Halten des zu bewegenden Teils erlauben, kann so das bewegliche Teil auch in genaue und präzise Endstellungen gebracht und dort gehalten werden. Das Ansteuern der Endstellungen in der Verstellbewegung erfordert keine aufwendigen Schrittmotoren oder eine aufwendige Sensorik.
  • Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das Gleitgetriebe als ein Kurvengetriebe mit unendlicher Übersetzung ausgebildet. Die Form des Kurvensegments und Position des Gleitstücks ist dabei so gewählt, dass auch bei fortgesetzter Drehung des Antriebs sich das zu bewegende Teil nicht bewegt, das heißt in einer festgelegten, vorbestimmten Haltestellung festgehalten wird. Das Kurvengetriebe wirkt somit als Führungsanschlag mit einer genauen Gleitführung. Beim Gleiten des Gleitstücks auf dem Kreissegment wird das Teil nicht weiterbewegt. Ein Kurvengetriebe mit annähernd unendlicher Übersetzung kann beispielsweise über ein Kreissegment realisiert werden, dessen Mittelpunkt in der Antriebsdrehachse des beispielsweise als Antrieb dienenden Elektromotors liegt. Alternativ hierzu kann die Form des Kreissegments des Kurvengetriebes derart gewählt werden, dass die Übersetzung sehr groß, jedoch nicht unendlich ist. Auf diese Weise können beispielsweise auch Feineinstellungen oder Nachjustierungen innerhalb der Zwischenpositionen durchgeführt werden. Bei einem weiteren Verdrehen der Motorwelle des Antriebs wird das zu bewegende Teil noch leicht verstellt, bis es in der geforderten, vorbestimmten Halteposition präzise angelangt ist. Die Übersetzung des Gleitgetriebes ist jedenfalls sehr hoch im Verhältnis zu derjenigen des Verstellgetriebes. Ein Verstellgetriebe kann beispielsweise ein Übersetzungsverhältnis von i = 10 aufweisen, während dasjenige des Gleitgetriebes gegen unendlich geht. Andere Kurvenformen eines Kurven- bzw. Kreissegments des Kurvengetriebes können ebenfalls in Betracht gezogen werden. Beispielsweise kann das Kurvengetriebe eine Spiralkurvenform oder eine Kurvenform mit mehreren, unterschiedlichen Radien aufweisen.
  • Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist eine Feder vorgesehen, welche das zu bewegende Teil in Richtung auf die antriebsseitigen Getriebeelemente des Verstellgetriebes und/oder des Gleitgetriebes vorspannt. Auf diese Weise wird jederzeit ein hinreichender Eingriff zwischen den abtriebs- und antriebsseitigen Getriebeelementen erreicht. Etwaige Ungenauigkeiten in der Positionierung und Verstellung aufgrund von auftretenden Herstellungstoleranzen, Spielen oder Zwischenräumen werden so kompensiert.
  • Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Antrieb rotatorisch, und das zu bewegende Teil ist um eine Drehachse drehbeweglich angelenkt. Hierdurch werden aufwendige Führungsmechaniken vermieden. Der Antrieb kann so beispielsweise durch herkömmliche Elektromotoren mit Antriebswelle realisiert werden.
  • Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind Sensoren zur Erfassung der Position des zu bewegenden Teils vorgesehen. Durch die Erfassung der Position des Teils kann eine einmal erreichte, hochpräzise Zwischenposition, die durch den Eingriff des Gleitgetriebes hergestellt ist, aufrechterhalten werden. Der Antrieb kann in einer solchen Lage des zu bewegenden Teils präzise gestoppt werden.
  • Der erfindungsgemäße Frontscheinwerfer eines Kraftfahrzeugs gemäß den Merkmalen des Anspruchs 12 weist eine Lichtquelle, einen Reflektor und eine Abbildungsoptik auf. Eine bewegliche Blende ist vorgesehen, um innerhalb des Frontscheinwerfers zwischen der Lichtquelle und der Abbildungsoptik ein- und herausgeschwenkt zu werden. Die bewegliche Blende erlaubt das Erzeugen von verschiedenen Lichtverteilungen entsprechend unterschiedlichen Scheinwerfermodi. Der erfindungsgemäße Frontscheinwerfer ist somit ein Mehrfunktions-Scheinwerfer. Der Scheinwerfer gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass für die Verstellung der Blende ein Getriebe mit den Merkmalen eines der Ansprüche 1 bis 11 vorgesehen ist. Das Getriebe der Blende weist somit einerseits ein Verstellgetriebe auf und andererseits ein dazu parallelgeschaltetes Gleitgetriebe, welches derart mit dem Verstellgetriebe wechselnd in Eingriff ist, dass vordefinierte und präzise geführte Zwischen-Haltepositionen innerhalb des Verstellwegs realisierbar sind. Hierdurch ist die Verstellmechanik der Blende für den Frontscheinwerfer einerseits mit einer Verstelleinheit mit kompakter Bauform und gutem Wirkungsgrad versehen. Andererseits können über das ebenfalls konstruktiv relativ einfach aufgebaute Gleitgetriebe der Verstellmechanik eine oder mehrere feste Haltepositionen innerhalb des Verstellwegs auf einfache Weise verwirklicht werden. Der erfindungsgemäße Frontscheinwerfer erfordert keine kostspieligen und aufwendigen Antriebsmotoren und Sensoriken und ist somit insgesamt kostengünstiger herzustellen als herkömmliche derartige Mehrfachfunktions-Scheinwerfer.
  • Nach eine vorteilhaften Ausgestaltung ist der erfindungsgemäße Frontscheinwerfer ein Polyellipsoid-Scheinwerfer (PES-Scheinwerfer), und die bewegliche Blende wird über das Getriebe in einer Zwischenposition festgehalten, in welcher das Gleitgetriebe in Eingriff ist. Auf diese Weise kann eine Abblendlichtverteilung und weitere Lichtverteilungen durch den Scheinwerfer erzeugt werden. Hierbei ist insbesondere die Hell-Dunkel-Grenze vor dem Fahrzeug äußerst genau festgelegt, aufgrund der präzisen Führung und Halterung der Blende in der hierfür erforderlichen Zwischen-Halteposition. Der erfindungsgemäße Frontscheinwerfer kann beispielsweise auch als Dreifachfunktions-Scheinwerfer ausgebildet sein, indem verschiedene Lichtverteilungen durch die verstellbare Blende realisierbar sind, wobei das Verstellgetriebe drei vertikale Verstellpositionen aufweist, von denen die mittlere erfindungsgemäß über das präzise Halten durch das Gleitgetriebe, beispielsweise ein Kurvengetriebe, realisiert ist. Gerade die mittlere Stellung der verstellbaren Blende, welche nicht durch einen Endanschlag realisiert werden kann wie die endseitigen Positionen in dem Verstellweg, muss die höchste Positionsgenauigkeit aufweisen, da in dieser Stellung die Hell-Dunkel-Grenze der Blende sehr genau abgebildet werden muss. Die Hell-Dunkel-Grenze wird auf dem Bereich vor dem Fahrzeug in starker Vergrößerung abgebildet, und jede Fehlpositionierung der Blende wirkt sich somit störend aus und kann zu einer Blendung des Gegenverkehrs führen. Erfindungsgemäß lassen sich auf konstruktiv einfache und sehr präzise und wirksame Weise so Mehrfachfunktions-Scheinwerfer innerhalb eines PES-Scheinwerfersystems realisieren. Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung kann die Blende als ein Infrarotfilter ausgebildet sein mit einer angeschliffenen Hell-Dunkel-Grenze. Auf diese Weise werden drei Funktionen innerhalb des Frontscheinwerfers realisierbar: Infrarot-Scheinwerfer, Autobahnlicht und Fernlicht-Spot. Selbstverständlich können andere Scheinwerfermodi mit dem erfindungsgemäßen Frontscheinwerfer mit verstellbarer Blende realisiert werden. Auch können verschiedene Arten von Lichtquellen und Formen von Reflektoren ebenso eingesetzt werden wie unterschiedlich geformte Abbildungsoptiken.
  • Zeichnungen
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung sind der nachfolgenden detaillierten Beschreibung zu entnehmen, in welcher die Erfindung mehr im Detail in Bezug auf das in den beigefügten Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiel beschrieben wird. In der Zeichnung zeigen:
  • 1a eine schematische Ansicht einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Getriebes für eine Scheinwerferblende in ihrer Zwischen-Halteposition;
  • 1b eine schematische Ansicht der Ausführungsform gemäß der 1a mit eingezeichneten Eingriffsbereichen des Gleitgetriebes für die Zwischen-Halteposition;
  • 2 ein Diagramm zur Veranschaulichung des Übersetzungsverlaufes des Ausführungsbeispiels der 1a und 1b; und
  • 3 ein Ablaufdiagramm des Bewegungsablaufs des Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Getriebes der zuvorigen 1a, 1b und 2 zwischen jeweils zwei Endstellungen A, B.
  • Beschreibung der Ausführungsbeispiele
  • Die 1a zeigt in einer schematischen Draufsicht ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Schritt-Getriebes in einer Zwischen-Halteposition. Das Getriebe 10 gemäß der Erfindung setzt sich im Wesentlichen zusammen aus einem Verstellgetriebe 4 und einem Gleitgetriebe 5, die antriebsseitig mit einer Drehachse Y eines insbesondere elektromotorischen Antriebs gekoppelt sind. Das Getriebe 10 dient einer Verstellung eines beweglichen Teils 2, das im vorliegenden Beispiel eine optische Blende 1 eines Kraftfahrzeugscheinwerfers (nicht dargestellt) ist, jedoch ebenso ein anderes, präzise zu positionierendes Teil sein kann. Die optische Blende 1 kann innerhalb eines Scheinwerfersystems zwischen einer Lichtquelle und einer Abbildungsoptik eingeschwenkt werden und in verschiedenen, vordefinierten Stellungen positioniert werden. Die Einschwenkbewegung der optischen Blende 1 dient beispielsweise einem Erzeugen unterschiedlicher Lichtverteilungen innerhalb eines Mehrfunktions- Frontscheinwerfers eines Kraftfahrzeugs, wie zum Beispiel eines Abblendlichts, eines Autobahnlichts oder eines Fernlichts. Hierfür ist erfindungsgemäß eine um eine Drehachse X beweglich angeordnete Blende 1 vorgesehen. Die Blende 1 ist an einem Haltearm 13 über einen Drehzapfen um eine Drehachse X schwenkbeweglich angeordnet. Auf der gegenüberliegenden Seite der Drehachse X ist der Haltearm 13 der beweglichen Blende 1 einerseits mit einem Verstellgetriebeteil 4 versehen, zur Verstellung zwischen zwei Endpositionen, sowie mit einem Gleitgetriebe 5, das wechselweise mit dem Verstellgetriebe 4 in Eingriff ist und zum Erzeugen einer Zwischen-Halteposition angepasst ist. Das erfindungsgemäße Getriebe 10 eines Verstellmechanismus weist somit zwei Getriebeteile auf: einen Teil eines Verstellgetriebes 4, hier realisiert als ein Zahngetriebe mit Zahnsegmenten 8, 9. Dieses dient der eigentlichen Verstellbewegung zwischen den Endpositionen. Andererseits ist ein mit dem Zahngetriebe oder Verstellgetriebe 4 wechselweise in Eingriff tretendes Gleitgetriebe 5 vorgesehen, das dem Erzeugen einer vordefinierten Zwischen-Halteposition oder mehreren Zwischen-Haltepositionen dient. Durch die Trennung der Funktionen "Verstellung" und "Halten" konnte überraschenderweise auf konstruktiv sehr einfache Art ein hochpräzises Schritt-Getriebe 10 bereitgestellt werden, mit dem die eigentliche Verstellbewegung mittels herkömmlichen, kompakten und leicht zu realisierenden Zahngetrieben 4 durchführbar ist, wohingegen dennoch eine präzise Zwischen-Halteposition gegeben ist. Die Zwischen-Halteposition wird erfindungsgemäß über ein Gleitgetriebe 5 ausgeführt, das wechselweise mit dem Verstellgetriebe 4 derart in Eingriff ist, dass, wenn letzteres nicht in Eingriff ist, das Gleitgetriebe direkt und übergangslos die Führung, Halterung oder die leichte Nachjustierung des beweglichen Teils 2 (Blende 1) übernimmt. Das der Verstellbewegung dienende Zahngetriebe 4 weist abtriebsseitig ein Zahnsegment 8 auf, das die Form einer leicht gebogenen Zahnstange besitzt. Diese gelangt antriebsseitig mit einem Zahnradsegment 9 in Eingriff, das fest mit einer Drehachse Y des Antriebs verbunden ist. Das Zahnrad 9 des Zahngetriebes 4 ist an seinem Umfang mit einer Mehrzahl von Zähnen versehen und weist an einer vorbestimmten Stelle einen zahnlosen Bereich 11 oder eine Freisparung auf. Im Verlaufe der Drehbewegung des Antriebs 3 gibt es somit Phasen, in denen die Zähne des Zahnrads 9 kämmend im Eingriff mit dem Zahnsegment 8 sind, und andererseits Bereiche (Freisparung 11), in denen das Verstellgetriebe 4 nicht mit dem abtriebsseitigen Zahnsegment 8 in Eingriff ist. In letzterer Stellung ist jedoch das Gleitgetriebe 5 zwischen dem Antrieb 3 und der Halterung 13 des Getriebes in Eingriff. Das Gleitgetriebe 5 besteht aus einem bolzenförmigen oder zylindrischen Gleitstück 6, welches an der Stirnseite des Zahnrades 9 versetzt zu der Antriebsdrehachse Y vorgesehen ist. Dieses Gleitstück 6 gelangt in diesem, in 1a dargestellten Zustand in Eingriff mit einem abtriebsseitigen Kurvensegment 7, das an einem Haltearm 14 vorgesehen ist. Der Haltearm 14 ist fest mit der Halterung 13 der Blende 1 verbunden, sodass bei Anliegen des Kurvensegments 7 an das Gleitstück 6 eine Art fester und positionsgenauer Anschlag zwischen der Antriebsseite und der Antriebsseite bereitgestellt wird. Das Kurvensegment 7 des Gleitgetriebes 5 weist hier die Form eines Kreissegments auf, dessen Mittelpunkt in der Antriebsachse Y des Antriebs 3 liegt. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass in der Zwischen-Halteposition, die in dieser Figur dargestellt ist, die Blende 1 genau in ihrer vorbestimmten Lage gehalten wird, ohne eine weitere Bewegung. Alternativ kann die Form des Kurvensegments 7 auch derart gewählt werden, dass eine leichte Einstellung oder Nachjustierung der Lage der Blende 1 ermöglicht wird.
  • Hierfür kann die Form des Kurvensegments 7 eine elliptische, aufgeweitete Kreisform, Spiralform oder dergleichen aufweisen. Selbstverständlich kann das Gleitgetriebe 5 auch in Form von geraden Führungsabschnitten zwischen einem antriebsseitigen und einem abtriebsseitigen Teil verwirklicht werden. Die bewegliche Blende 1 ist um die Drehachse X angelenkt und über eine Feder 12 vorgespannt. Die Feder 12 ist bei diesem Ausführungsbeispiel als eine Torsionsfeder ausgebildet und dient einem Andrücken bzw. Vorspannen in Richtung auf die antriebsseitigen Getriebeteile 9, 7. Hierdurch wird gewährleistet, dass ein etwaiges Spiel oder Toleranzen zwischen dem beweglichen Teil 2 und dem Antrieb 3 ausgeglichen werden können. In jeder Lage ist ein sicherer Eingriff der abtriebs- und antriebsseitigen Teile ineinander gewährleistet.
  • In 1b ist das Ausführungsbeispiel gemäß der 1a mit eingezeichneten Eingriffsbereichen des Gleitgetriebes für die Zwischen-Halteposition wiedergegeben. Das Zahngetriebe 4 weist ein mit dem Antrieb 3 verbundenes Zahnrad auf, welches nur teilweise an seinem Umfang mit einem Zahnsegment 9 versehen ist. Über eine Freisparung α ist das Antriebsrad 9 nicht mit Zähnen versehen, sodass hier kein Eingriff mit dem gegenüberliegenden, abtriebsseitigen Zahnsegment 8 entsteht. Entsprechend ist auf der gegenüberliegenden Seite der Antriebsachse Y ein Kurvensegment 7 vorgesehen, das dort mit dem Gleitstück 6, das hier als stirnseitig vorragender Zapfen ausgebildet ist, in diesem Moment in Eingriff gelangt. Die Länge und Form des Kurvensegments 7 ist auf den Eingriffswinkel bzw. die Freisparung α abgestimmt, sodass auch bei fortlaufender Drehung des Antriebs 3 um die Drehachse Y bzw. in einem Drehbereich. derselben die Blende 1 in einer festgelegten Halteposition gehalten wird. Der zahnlose Zwischenbereich 11 an dem Zahnrad 9 ist also auf den Eingriffswinkel α entsprechend abgestimmt. Alternativ kann anstatt einer einzigen Zwischen-Halteposition eine Mehrzahl von Zwischen-Haltepositionen vorgesehen sein, sodass auch mehrere, positionsgenaue Zwischenstellungen realisierbar sind. Das Getriebe 10 dient einem Verstellen zwischen einem oberen und unteren Endanschlag (nicht dargestellt), sodass mit der präzisen Zwischenposition insgesamt mindestens drei genaue Stellungen realisierbar sind. Somit wird auf sehr kompakte, präzise und dennoch funktionssichere Art und Weise eine Art angepasstes Schritt-Getriebe bereitgestellt, ohne dass aufwendige Regelkreise und Sensoren oder kostspielige Schrittmotoren erforderlich wären.
  • In der 2 ist ein Diagramm des Übersetzungsverlaufs des Getriebes gemäß dem Ausführungsbeispiel der 1a, 1b dargestellt. Auf der Ordinate ist der Verstellwinkel des abtriebsseitigen Teils 2 bzw. der Blende 1 aufgetragen, auf der Abszisse der entsprechende Verstellwinkel auf der Antriebsseite. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist lediglich eine einzige Halteposition zwischen zwei Verstellbereichen vorgesehen. Es können auch mehrere Zwischen-Haltepositionen innerhalb des gesamten Verstellwegs mit dem erfindungsgemäßen Getriebe realisiert werden. Von etwa 0° bis 45° ist das Zahngetriebe in Eingriff, sodass die optische Blende 1 des Scheinwerfersystems linear verstellt wird. Von etwa 45° bis 90° ist an dem Zahngetriebe eine Freisparung vorgesehen, sodass übergangslos das Gleitgetriebe 5 hier in Eingriff gelangt. Da bei diesem Ausführungsbeispiel das Kurvensegment 7 eine Kurvenform aufweist mit dem Radius in der Achse des Antriebs 3, wird in der Zwischen-Halteposition über einen Verstellwinkel α das zu bewegende Teil 2 bzw. die Blende 1 in ihrer Position gehalten. Das Übersetzungsverhältnis i des Getriebes ist hier unendlich (i → ∞). Anschließend, in dem Bereich von etwa 90° bis knapp 270°, gelangt das Zahngetriebe 4 wieder in Eingriff, und die Blende 1 wird linear weiter verstellt bis in ihre obere Endstellung, in welcher beispielsweise ein Endanschlag vorgesehen sein kann (nicht dargestellt).
  • Dieser Verlauf in der Verstellbewegung des Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Getriebes 10 ist noch einmal in der 3 in Form verschiedener Zwischenpositionen der Verstellblende 1 zwischen den Endstellungen A, B wiedergegeben. Die jeweiligen Verstellwinkel der schrittweise dargestellten Verstellung sind an der Antriebsachse Y und der Abtriebsachse X eingezeichnet. Ausgehend von der oberen Endstellung A (links unten in 3) wird hier in sieben verschiedenen Positionen der Bewegungsablauf des erfindungsgemäßen Getriebes 10 im Uhrzeigersinn bis zu einer unteren Endstellung B wiedergegeben. Nach einem ersten Stellbereich wird die bewegliche Blende 1 in einer Zwischen-Halteposition gehalten, in welcher trotz einer weiteren Drehung des Antriebs keine weitere Verstellung auf der Abtriebsseite erfolgt. Anschließend gelangt das Zahngetriebe 4 wieder in Eingriff, und die Blende 1 wird weiter verstellt bis in ihre Endstellung B. Umgekehrt ergibt sich ein analoger Bewegungsablauf. Das Übersetzungsverhältnis des Zahngetriebes 4 ist einerseits abhängig von der Größe des Antriebszahnrades 9, des Radius des abtriebsseitigen Zahnsegments 8 und der Form und Länge des Haltearms 14, die vom Fachmann entsprechend den geforderten Verstellbedingungen entsprechend ausgewählt werden können. Gleiches gilt für die Form und Art des Kurvengetriebes 5, und insbesondere ob eine lediglich geringe Verstellung für eine Nachjustierung (sehr großes Übersetzungsverhältnis) oder gar keine Verstellung in den Zwischen-Haltepositionen (Übersetzungsverhältnis i → ∞) ausgewählt wird.
  • Sämtliche in der Beschreibung, den nachfolgenden Ansprüchen sowie in der Zeichnung dargestellten Merkmale und Elemente können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich sein.

Claims (15)

  1. Getriebe (10) eines Verstellmechanismus für präzise zu bewegende Teile (2), insbesondere zur Verstellung einer Blende (1) eines Frontscheinwerfers für Kraftfahrzeuge, mit einem Antrieb (3), der mit einem Verstellgetriebe (4) verbunden ist zum Verstellen des abtriebsseitigen, beweglichen Teils (2) über einen vorbestimmten Verstellweg, dadurch gekennzeichnet, dass über den Verstellweg des zu bewegenden Teils (2) das Verstellgetriebe (4) und ein dazu parallelgeschaltetes Gleitgetriebe (5) zwischen dem Antrieb (1) und dem Abtrieb derart wechselnd in Eingriff sind, dass mittels des Gleitgetriebes (5) vordefinierte und präzise geführte Zwischen-Haltepositionen innerhalb des Verstellwegs realisierbar sind.
  2. Getriebe (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitgetriebe (5) ein Kurvengetriebe mit einem auf einem Gleitstück (6) gleitenden Kurvensegment (7) ist, welches eine vorbestimmte Kurvenform aufweist.
  3. Getriebe (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstellgetriebe als Zahngetriebe (4) ausgebildet ist und antriebs- und abtriebsseitig Zahnsegmente (8, 9) aufweist, von denen mindestens eines mit mindestens einem zahnlosen Zwischen-Bereich (11) versehen ist, in dem das parallelgeschaltete Gleitgetriebe 5 in Eingriff ist.
  4. Getriebe (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahngetriebe (4) in einer parallelen Ebene zu dem Gleitgetriebe (5) angeordnet ist.
  5. Getriebe (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Endanschläge zum Begrenzen des gesamten Verstellwegs des zu bewegenden Teils (2) vorgesehen sind.
  6. Getriebe (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitgetriebe (5) als ein Kurvengetriebe mit annähernd unendlicher Übersetzung ausgebildet ist.
  7. Getriebe (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitgetriebe (5) als ein Kurvengetriebe mit im Verhältnis zum Verstellgetriebe (4) sehr großem Übersetzungsverhältnis ausgebildet ist.
  8. Getriebe (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleitgetriebe (5) als ein Kurvengetriebe ausgebildet ist mit einem Kurvensegment (7) mit einer Spiralkurvenform.
  9. Getriebe (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Feder (12) vorgesehen ist, welche das zu bewegende Teil (2) in Richtung auf die antriebsseitigen Getriebeelemente (4, 5) vorspannt.
  10. Getriebe (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (3) rotatorisch ist und dass das zu bewegende Teil (2) um eine Drehachse (X) drehbeweglich angelenkt ist.
  11. Getriebe (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Sensoren zur Erfassung der Positionen des zu bewegenden Teils (2) vorgesehen sind.
  12. Frontscheinwerfer eines Kraftfahrzeugs mit einer Lichtquelle, mit einem Reflektor und mit einer Abbildungsoptik, wobei eine bewegliche Blende (1) vorgesehen ist zum Erzeugen von verschiedenen Lichtverteilungen entsprechend unterschiedlichen Scheinwerferfunktionen, dadurch gekennzeichnet, dass für die Verstellung der Blende (1) ein Getriebe (10) mit den Merkmalen gemäß eines der Ansprüche 1 bis 11 vorgesehen ist.
  13. Frontscheinwerfer nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Reflektor ein Polyellipsoid-Reflektor ist und dass die Blende zwischen der Lichtquelle und der Abbildungsoptik einschwenkbar ist, mit mindestens einer präzisen Zwischen-Halteposition innerhalb des Verstellwegs, die durch das Gleitgetriebe (5) des Getriebes (10) gegeben ist.
  14. Frontscheinwerfer nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Dreifachfunktions-Scheinwerfer ist, wobei die verschiedenen Lichtverteilungen durch die verstellbare Blende (1) realisierbar sind und dass das Getriebe (10) hierzu drei vertikale Verstellpositionen für die Blende (1) aufweist.
  15. Frontscheinwerfer nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Blende (1) als ein Infrarotfilter mit einer angeschliffenen Hell-Dunkel-Grenze ausgebildet ist.
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