Der
ganze menschliche Körper
mit Ausnahme der Lippen, der Handinnenflächen und der Fußsohlen ist
behaart, zum Großteil
allerdings mit kaum sichtbaren Wollhärchen. Wegen der vielen Nervenenden
an der Haarwurzel reagieren Haare empfindlich auf äußere Einflüsse wie
Wind oder Berührung
und sind daher ein nicht zu unterschätzender Bestandteil des Tastsinns.
Die wichtigste Funktion des menschlichen Kopfhaares dürfte allerdings
heute darin bestehen, das Aussehen des Menschen in charakteristischer
Weise mitzugestalten. Ähnlich
wie die Haut erfüllt
es eine soziale Funktion, da es über
sein Erscheinungsbild erheblich zu zwischenmenschlichen Beziehungen
und zum Selbstwertgefühl
des Individuums beiträgt.
Das
Haar besteht aus dem frei aus der Haut herausragenden Haarschaft – dem keratinisierten
(toten) Teil, der das eigentlich sichtbare Haar darstellt – und der
in der Haut steckenden Haarwurzel – dem lebenden Teil, in dem
das sichtbare Haar ständig
neu gebildet wird. Der Haarschaft seinerseits ist aus drei Schichten aufgebaut:
einem zentralen Teil – dem
sogenannten Haarmark (Medulla), welches allerdings beim Menschen zurückgebildet
ist und oft gänzlich
fehlt – ferner
dem Mark (Cortex) und der äußeren, bis
zu zehn Lagen starken Schuppenschicht (Cuticula), die das ganze
Haar umhüllt.
Das
menschliche Haar ist, sofern keine krankhaften Veränderungen
vorliegen, in seinem frisch nachgewachsenen Zustand praktisch nicht
zu verbessern. Der in der Nähe
der Kopfhaut befindliche Teil eines Haares weist dementsprechend
eine nahezu geschlossene Schuppenschicht auf. Insbesondere die Schuppenschicht
als Außenhülle des
Haares, aber auch der innere Bereich unterhalb der Cuticula sind
besonderer Beanspruchung durch Umwelteinflüsse ausgesetzt.
Ein
Ziel der Haarpflege ist es, Kopfhaut und -haar vor schädigenden
Einflüssen
zu schützen
und den Naturzustand des frisch nachgewachsenen Haares über einen
möglichst
langen Zeitraum zu erhalten und im Fall eines Verlusts wieder herzustellen.
Seidiger Glanz, geringe Porosität
und ein angenehmes, glattes Gefühl gelten
als Merkmale für
natürliches,
gesundes Haar.
Seit
Ende des vergangenen Jahrhunderts werden Produkte zur Haarpflege
gezielt entwickelt. Dies führte
zu einer Vielzahl von Präparaten
sowohl für
die allgemeine Haarpflege als auch zur Behebung von Anomalien des
Haares und der Kopfhaut. Im allgemeinen werden heutzutage Haarpflegekosmetika
verwendet, welche entweder dazu bestimmt sind, nach dem Einwirken
aus dem Haar wieder ausgespült
zu werden, oder welche auf dem Haar verbleiben sollen. Letztere
können
so formuliert werden, dass sie nicht nur der Pflege des einzelnen
Haars dienen, sondern auch das Aussehen einer Frisur insgesamt verbessern,
beispielsweise dadurch, dass sie dem Haar mehr Fülle verleihen, die Frisur über einen
längeren
Zeitraum fixieren oder die Frisierbarkeit verbessern.
Gegenstand
der Erfindung sind schaumförmige,
gelförmige,
oder schäumbare
Stylingmittel bzw. Haarverfestigungsmittel (Haarfestiger) auf Wasser-
oder Alkohol/Wasserbasis. Gegenstand der Erfindung sind auch spühbare oder
pumpbare Stylingmittel bzw. Haarverfestigungsmittel (Haarfestiger)
auf Alkohol- oder Wasser/Alkoholbasis. Wesentlicher funktioneller
Bestandteil solcher Zubereitungen sind Filmbildner. Als solche werden
verschiedene Polmere eingesetzt, zum Beispiel anionische, kationische,
nichtionische oder amphotere Polymere oder Kombinationen aus diesen.
Solche Zubereitungen werden in verschiedenen Formen zur Anwendung
angeboten, insbesondere als Haarspray, Pumpsprays, Frisiergel, Cremes,
Waxe, Pomaden, Schaumfestiger, Pumpfoamer oder Haarlack. Die Stylingmittel
sind topische Zubereitungen und können auch zur Behandlung und
Pflege der Kopfhaut und/oder der Haare oder als Lichtschutzpräparat dienen.
Schaumfestiger
sind wässrige
oder alkoholisch/wässrige
Zubereitungen, die neben festigenden Polymeren wie beispielsweise
nichtionischen Polymeren oder bevorzugt Kombinationen von nichtionischen
Polymeren mit kationischen Polymeren oder anionischen Polymeren
Treibmittel enthalten. Bei der Entnahme schäumt das Produkt auf und der
Schaum kann auf dem Haar verteilt werden.
Gele
sind wäßrige oder
alkoholisch/wässrige
Zubereitungen, die neben den festigenden Polymeren als Verdicker
anionische oder nichtionische Polymere oder natürliche Verdicker enthalten.
Als Verdicker werden oft Polyacrylsäuren wie z.B. (INCI) Carbomere
eingesetzt. Nach dem Auftragen von Stylingelen auf die Haare bildet
sich ein Polymerfilm um die einzelnen Haare bzw. die Haarpartien.
Haarsprays
sind wässrig
alkoholische oder alkoholische Lösungen
die festigende Polymere enthalten und mittels Pumpzerstäuber oder
als Aerosol auf das Haar aufgebracht wird.
Die
Haut, insbesondere die Epidermis, ist als Barriereorgan des menschlichen
Organismus in besonderem Maße äußeren Einwirkungen
unterworfen. Derartige Einwirkungen können einen Reiz auf die Haut
ausüben,
die bei Menschen mit sensibler, empfindlicher oder verletzlicher
Haut zu Rötung,
Spannung, Brennen und/oder Juckreiz führen können. Zu solchen Einwirkungen
zählen
UV-Bestrahlung, mechanische Belastungen, Kontakt mit irritierenden
Stoffen. Zu den Hautarealen, die diesen Einwirkungen weitgehend
ungeschützt ausgesetzt
sind und empfindlich reagieren gehört insbesondere die Kopfhaut.
Neben
der Sonnenbestrahlung der die Kopfhaut je nach Haartracht mehr oder
weniger ungeschützt ausgesetzt
ist, mechanischer Belastungen durch Kämmen, Bürsten, Schneiden inc. Rasieren,
ist die Kopfhaut auch dem Kontakt mit irritierenden Stoffen ausgesetzt.
Neben Chemikalien, die beim Haarfärben oder Dauerwellen eingesetzt
werden, sind hier insbesondere die Tenside zu erwähnen, die
beim häufig
täglichen
Haarwaschen zum Einsatz gelangen.
Nach
dem Reinigen der Haare werden oft Stylingprodukte zur temporären Verformung
der Frisur angewendet. Diese Produkte verbleiben meistens auf den
Haaren. Hierzu zählen
Haarsprays, Schaumfestiger, Gele, Waxe, Cremes. Pomaden u.s.w.
Üblicherweise
bestehen diese Mittel zur Festigung der Haare aus wässrigen
oder wässrig
alkoholischen Lösungen
von filmbildenden natürlichen
oder synthetischen Polymeren oder Kombinationen aus den genannten.
Die meisten synthetischen Polymere sind aus den Gruppen der nichtionischen,
anionischen, kationischen oder amphoteren Polymeregruppen ausgewählt. Die
Produkte hinterlassen auf dem Haar nach der Applikation einen transparenten
farblosen Film und fixieren die frisch gewaschenen und gestylten
Haare für einen
bestimmten Zeitraum. Natürlich
gelangt bei der Applikation der Produkte auch ein nicht unerheblicher Anteil
auf die Kopfhaut.
Die
Stylingprodukte sind gut hautverträgliche Produkte, es ist jedoch
nicht zu erwarten, dass durch entsprechende Anwendung bereits vorgeschädigte Kopfhaut
in ihrem Zustand verbessert wird. Gelegentlich können bei gereizter Kopfhaut
eher Verstärkungen
einiger Symptome beobachtet werden.
Licochalcon
A ist Bestandteil des Auszugs aus Radix Glycrrhizae inflatae und
zeichnet sich durch folgende Struktur aus:
Die
Pflanzenart Glycrrhizae inflatae gehört wie das in Europa offizielle
Süßholz (Glycrrhiza
glabra) der Gattung Glycrrhiza an, die zur Pflanzenfamilie der Fabaceae
(Erbsengewächse)
gehört.
Es
hat sich nun überraschend
und für
den Fachmann nicht vorhersehbar herausgestellt, dass Frisiermittel,
die Licochalcon A oder Extrakte aus Radix Glycrrhizae inflatae sowie
mindestens ein fixierendes Polymer enthalten, den Mängeln des
Standes der Technik abhelfen. Durch solche Zubereitungen wird die
Kopfhaut, die mit dem Mittel bei der Anwendung in Kontakt kommt,
besonders gepflegt indem der Zustand gereizter Kopfhaut verbessert
wird. Die Ursache gereizter Kopfhaut kann UV-Bestrahlung, mechanische Beanspruchung
und/oder Chemikalienkontakt sein. Insbesondere der Chemikalienkontakt
und hierbei ist ganz besonders der häufige Kontakt mit Reinigungstensiden
zu nennen ist ein häufig
auftretender Stressfaktor für
die Kopfhaut, dessen Symptome, wie Rötungen, Brennen, Jucken, durch
die erfindungsgemäßen Produkte
deutlich gemindert oder beseitigt werden, ohne die Festigung der
Haare und die Qualität
und Verteilbarkeit des Frisiermittels in unguter Weise zu beeinflussen.
Der
Extrakt aus Radix Glycrrhizae inflatae kann wässrig oder alkoholisch sein.
Der alkoholische Extrakt ist aufgrund seiner Wirksamkeit besonders
bevorzugt. Erhältlich
sind solche Extrakte beispielsweise unter den Bezeichnungen „Polyol
Soluble Licorice Extract P-U" oder „Aqua Licorice
Extract P-U" der
Fa. Maruzen Pharmaceuticals. Der erstgenannte Extrakt stellt einen
alkoholischen Extrakt dar, der in Pulverform vorliegt. „Aqua Licorice
Extract P-U" enthält noch
zusätzliche
ethoxilierte und/oder propoxilierte Rohstoffe. Dabei ist es von
Vorteil, wenn diese ethoxilierten und/oder propoxilierten Rohstoffe,
die vom Hersteller den Extrakten aus verschiedenen Gründen zugesetzt
werden, in der Zubereitung nicht enthalten sind, weil deren mögliches
Sensibilisierungspotential dann nicht in Erscheinung treten kann.
Insbesondere Abwesenheit von PPG-6 (Nikkol PEN) ist von großem Vorteil.
Ganz besonders vorteilhaft ist es, von einem alkoholischen Extrakt
auszugehen, wie er unter der Bezeichnung Polyol Soluble Licorice
Extract PU (INCI-Bezeichnung Glycyrrhiza Inflata) von der Firma
Maruzen zu erhalten ist. Der Extrakt aus Radix Glycyrrhizae inflatae
enthält
einen Anteil von ca. 25 % Licochalcon A.
Es
ist bevorzugt, wenn der Gehalt an Licochalcon A oder Extrakt aus
Radix Glycrrhizae inflatae 0,001 bis 5 Gew.%, besonders bevorzugt
0,005 bis 2 Gew.%, ganz besonders bevorzugt 0,01 bis 0,1 Gew.-%
bezogen auf den Gesamtgehalt an Polymeren, beträgt. Weiter bevorzugt ist es,
wenn das Frisiermittel als gelförmige,
sprühbare,
schaumförmige
oder schäumbare
Zubereitung oder als Creme vorliegt. Dabei ist es besonders bevorzugt,
wenn im Fall gelförmiger
Zubereitungen das fixierende Polymer ein nichtionisches und/oder
ein anionisches Polymer darstellt, im Fall sprühbarer Zubereitungen das fixierende
Polymer ein amphotheres und/oder ein anionisches Polymer darstellt,
im Fall schaumförmiger
oder schäumbarer
Zubereitungen das fixierende Polymer mindestens ein nichtionisches,
kationisches und/oder anionisches Polymer, besonders bevorzugt entweder
mindestens je ein nichtionisches und ein kationisches Polymer oder
aber ein oder mehrere ausschließlich
anionische Polymere darstellt, im Fall cremeförmiger Zubereitungen das fixierende
Polymer ein nichtionisches Polymer darstellt. Im Fall sprühbarer,
schaumförmiger
oder schäumbarer
Zubereitungen ist es bevorzugt, wenn zusätzlich ein Treibgas enthalten
ist. Weiter bevorzugt ist es, wenn als anionisches Polymer im Falle
sprühbarer
Zubereitungen ein Acrylates Copolymer, als amphotheres Polymer im
Falle sprühbarer
Zubereitungen Octylacrylamide/Acrylates/Butylaminoethyl Methacrylate
Copolymer, als anionisches Polymer im Falle gelförmiger Zubereitungen Acrylates
Copolymer, als nichtionisches Polymer im Falle gelförmiger Zubereitungen
PVP oder VP/VA Copolymer, als Kombination kationischer und nichtionischer
Polymere im Falle schäumbarer
oder schaumförmiger
Zubereitungen Polyquaternium-4 und VP/VA Copolymer und als nichtionisches
Polymer im Falle schaumförmiger
oder schäumbarer
Zubereitungen VP/VA Copolymer enthalten ist. Bevorzugt sind auch
gelförmige
Frisiermittel, deren Viskosität
5 bis 16 Pa s, bevorzugt 9 bis 11 Pa s beträgt. Die Erfindung umfasst auch
die Verwendung der beschriebenen Frisiermittel zur Behandlung tensidgeschädigter Kopfhaut,
ein Produkt umfassend eines der beschriebenen Frisiermittel enthalten
in einem beschrifteten Packmittel, wobei die Beschriftung auf die
Verwendung zur Behandlung tensidgeschädigter Kopfhaut hinweist sowie
ein nicht therapeutisches Verfahren zur Behandlung von tensidgeschädigter Kopfhaut
dadurch gekennzeichnet, dass ein erfindungsgemäßes Frisiermittel topisch angewandt
wird.
Vorteilhaft
können
Zubereitungen im Sinne der vorliegenden Erfindung als alkoholhaltige
Haarsprays, Flüssigfestiger
oder Lösungen
oder als wasserhaltige oder wässrig/alkoholische
Schaumfestiger, Flüssigfestiger,
Sylinggele, Schaumaerosole, Emulsionen oder Lösungen vorliegen.
Die
Mittel gemäß der Erfindung
können
beispielsweise als aus Aerosolbehältern, Quetschflaschen oder
durch eine Pump-, Sprüh-
oder Schaumvorrichtung entnehmbare und ggf. versprühbare Präparate vorliegen,
jedoch auch in Form eines aus normalen Flaschen und Behältern auftragbaren
Mittels.
Als
Treibmittel für
aus Aerosolbehältern
versprühbare
oder schaumförmig
entnehmbare kosmetische oder dermatologische Zubereitungen im Sinne
der vorliegenden Erfindung, wie z.B. Haarsprays oder Schaumfestiger
sind die üblichen
bekannten leichtflüchtigen, verflüssigten
Treibmittel, beispielsweise Dimethylether, Kohlenwasserstoffe (Propan,
Butan, Isobutan) geeignet, die allein oder in Mischung miteinander
eingesetzt werden können.
Auch Druckluft, Stickstoff, Stickstoffdioxid oder Kohlendioxid oder
Gemische aus diesen Substanzen sind vorteilhaft zu verwenden.
Natürlich weiß der Fachmann,
dass es an sich nichttoxische Treibgase gibt, die grundsätzlich für die Verwirklichung
der vorliegenden Erfindung in Form von Aerosolpräparaten geeignet wären, auf
die aber dennoch wegen bedenklicher Wirkung auf die Umwelt oder
sonstiger Begleitumstände
verzichtet werden sollte, insbesondere Fluorkohlenwasserstoffe und
Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW).
Vorteilhaft
enthalten erfindungsgemäße Zubereitungen
neben einem wirksamen Gehalt an erfindungsgemäßen Wirkstoffkombinationen
ferner übliche
Wirk-, Inhalts-, Zusatz- und/oder
Hilfsstoffe.
Erfindungsgemäße kosmetische
Zubereitungen zur Festigung und zum Styling der Haare enthalten üblicherweise
Filmbildner, wie sie normalerweise in solchen Zubereitungen verwendet
werden, wobei die Gesamtmenge der Filmbildnersubstanzen z. B. zwischen
0,5 und 20 Gew.-% beträgt,
bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitungen.
Erfindungsgemäß können als
günstige
Filmbildner alle für
kosmetische und/oder dermatologische Anwendungen geeigneten oder
gebräuchlichen
Filmbildner verwendet werden.
Vorteilhaft
werden der oder die Filmbildner je nach Zubereitung gewählt aus
der Gruppe der in Alkohol oder Wasser löslichen oder dispergierbaren
Polyurethane, Polyharnstoffe, Silikonharze und/oder Polyester sowie
der nichtionischen, anionischen, amphoteren und/oder kationischen
Polymere.
Vorteilhafte
nichtionische Polymere, die in erfindungsgemäßen Zubereitungen alleine oder
im Gemisch, vorzugsweise auch mit anionischen und/oder amphoteren
und/oder zwitterionischen Polymeren enthalten sein können, sind
Vinylpyrrolidon-Homo- oder Copolymerisate. Hierzu gehören beispielweise
Polyurethane, Polyvinylpyrrolidon, Copolymerisate aus N-Vinylpyrrolidon
und Vinylacetat und/oder Vinylpropionat in verschiedenen Konzentrationsverhältnissen,
Polyvinylcaprolactam, Polyvinylamide und deren Salze sowie Copolymere
aus Vinylpyrrolidon und Dimethylaminoethyl-methacrylat, Terpolymere
aus Vinylcaprolactam, Vinylpyrrolidon und Dimethylaminoethylmethacrylat,
Polysiloxane und dergleichen mehr.
Vorteilhafte
anionische Polymere sind beispielsweise Vinylacetat/Crotonsäure-, Vinylacetat/Acrylat- und/oder
Vinylacetat/Vinylneodecanoat/Crotonsäure-Copolymere, Natriumacrylat/Vinylalkohol-Copolymere, Natriumpolystyrolsulfonat,
Ethylacrylat/N-tert.-Butylacrylamid/Acrylsäure-Copolymere,
Vinylpyrrolidon/Vinylacetat/Itaconsäure-Copolymere, Acrylsäure/Acrylamid-Copolymere und/oder
deren Natriumsalze, Homo- und/oder
Copolymere von Acrylsäure
und/oder Methacrylsäure
und/oder deren Salze sowie Acrylat/Hydroxyacrylat-, Octylacrylamid/Acrylat-
bzw. Methacrylsäurester
und/oder Butylacrylat/N-Vinylpyrrolidon-Copolymere oder Polystyrolsulfate.
Weitere
bevorzugte anionische Polymere sind Methylvinylether/Maleinsäure-Copolymere,
die durch Hydrolyse von Vinylether/Maleinsäureanhydrid-Copolymeren entstehen.
Diese Polymere können
auch teilverestert sein (Ethyl, Isopropyl- bzw. Butylester).
Vorteilhafte
amphotere Polymere, die in erfindungsgemäßen Zubereitungen alleine oder
im Gemisch, vorzugsweise auch mit anionischen und/oder nichtionischen
Polymeren enthalten sein können,
sind Copolymerisate aus N-Octylacrylamid, (Meth)Acrylsäure und
tert.-Butylaminoethylmethacrylat vom Typ „Amphomer", Copolymerisate aus Methacryloylethylbetain
und Alkylmethacrylaten vom Typ „Yukaformer", Copolymerisate aus
Carboxylgruppen oder Sulfongruppen enthaltenden Monomeren, z.B.
(Meth)Acrylsäure
und Itaconsäure, mit
basischen, insbesondere Aminogruppen enthaltenden Monomeren wie
z.B. Mono- bzw. Dialkylaminoalkyl(meth)acrylaten und/oder Mono-
bzw. Dialkylaminoalkyl(meth)acrylamiden, Copolymere aus N-Octylacrylamid, Methylmethacrylat,
Hydroxypropylmethacrylat, N-tert.-Butylaminoethylmethacrylat und Acrylsäure, wobei diese
Aufstellung selbstverständlich
nicht limitierend sein soll.
Es
ist gegebenenfalls vorteilhaft, die anionischen und amphoteren Polymere
zur Verbesserung ihrer Verträglichkeit,
Löslichkeit
bzw. Dispergierbarkeit mit Wasser oder Treibmittel mit geeigneten
Basen zu neutralisieren. Geeignete Neutralisationsmittel sind: Hydroxide,
deren Kation ein Ammonium oder ein Alkalimetall ist wie z. B. NaOH
oder KOH.
Andere
Neutralisationmittel sind primäre,
sekundäre
oder tertiäre
Amine, Aminoalkohole oder Ammoniak. Bevorzugt werden hier 2-Amino-2-methyl-1,3-propandiol
(AMPD), 2-Amino-2-ethyl-1,3-propandiol (AEPD),
2-Amino-2-methyl-1-propanol (AMP), 2-Amino-1-butanol (AB), 2-Amino-1,3-propandiol,
Monoethanolamin (MEA), Diethanolamin (DEA), Triethanolamin (TEA),
Monoisopropanolamin (MIPA), Diisopropanolamin (DIPA), Triisopropanolamin
(TIPA), Dimethyl Laurylamin (DML), Dimethyl Myristalamin (DMM),
und Dimethyl Stearamin (DMS).
Vorteilhafte
kationische Polymere sind beispielsweise Vinylpyrrolidon/Vinylimidazoliummethochlorid-Copolymere,
quaternisierte Vinylpyrrolidon/Dialkylaminoalkylmethacrylat-Copolymere, kationische
Cellulose-Derivate, wie z.B. Hydroxyethylcellulose/Dimethylalkylammoniumchlorid-Copolymere
sowie Terpolymere aus Vinylcaprolactam/Vinylpyrrolidon mit Dimethylaminoethylmethacrylat
bzw. Vinylimmidazoliniummethochlorid und Acrylamidocopolymere.
Es
ist auch vorteilhaft, Filmbildner auf natürlicher Basis, z.B. Chitosan
und dessen Derivate, einzusetzen, insbesondere im Gemisch mit synthetischen
Polymeren.
Die
erfindungsgemäßen Zubereitungen
können
kosmetische Hilfsstoffe enthalten, wie sie üblicherweise in solchen Zubereitungen
verwendet werden, z.B. Parfüme,
Konservierungsstoffe, Substanzen zum Vermindern oder Stabilisieren
des Schaumes, Farbstoffe, Pigmente, die eine färbende Wirkung haben, oberflächenaktive
Substanzen, Lösungsvermittler,
Verdickungsmittel, Emulgatoren, Komplexierungsagentien, Sequestrierungsagentien,
Perlglanzmittel, weichmachende, anfeuchtende und/oder feuchhaltende
Substanzen, rückfettende
Agentien, Alkohole, Polyole und deren toxikologisch verträglichen
Ether und Ester, verzweigte und/oder unverzweigte Kohlenwasserstoffe,
weitere Antioxidantien, Stabilisatoren, pH-Wert-Regulatoren, Konsistenzgeber,
Bakterizide, Desodorantien, antimikrobielle Stoffe, Antistatika,
UV-Absorber, Polymere, Elektrolyte,
organische Lösungsmittel,
Silikonderivate, Pflanzenextrakte, Vitamine und/oder andere Wirkstoffe oder
andere übliche
Bestandteile einer kosmetischen oder dermatologischen Formulierung.
Die
Gesamtmenge der Hilfsstoffe beträgt
beispielsweise 0,001 bis 15 Gew.-%, vorzugsweise 0,01 bis 10 Gew.-%,
jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung.
Die
erfindungsgemäßen Zubereitungen
enthalten gegebenenfalls vorteilhaft Alkohole, Diole oder Polyole
niedriger C-Zahl, sowie deren Ether, vorzugsweise Ethanol, Isopropanol,
Propylenglykol, Glycerin, Ethylenglykol, Ethylenglykolmonoethyl-
oder -monobutylether, Propylenglykolmonomethyl, -monoethyl- oder
-monobutylether, Diethylenglykolmonomethyl- oder -monoethylether
und analoge Produkte, ferner Alkohole niedriger C-Zahl, z.B. Ethanol,
Isopropanol, 1,2-Propandiol, Glycerin, sowie insbesondere ein oder
mehrere Verdickungsmittel. Geeignete Verdicker sind: Homopolymere
der Acrylsäure
mit einem Molekulargewicht von 2000000 bis 6000000 wie z.B. Handelsprodukt
Carbopole. Weiter Verdicker werden vertrieben unter den Namen Carbopol
940, Carbopol ETD 2001 oder Modarez V 600 PX.
Polymere
aus Acrylsäure
und Acrylamid (Natriumsalz) mit einem Molekulargewicht von 2000000
bis 6000000 wie z.B. Hostacerin PN 73 oder das unter dem Namen Amigel
vertriebene Sclerotium Gum.
Vernetzte
Copolymere aus Acrylaten und C10- bis C30-Alkylacrylaten wie Acrylates
C10-30 Alkyl Acrylates Copolymer z.B. Pemulen TR1, Carbopol 1342,
Copolymere aus Acrylaten und ethoxylierten Itaconsäure C8-
bis C20-alkylestern wie z.B. Structuere 2001 oder Structure 3001.
Weitere
Verdickertypen sind Polyglycole, Cellulosederivate, insbesondere
Hydroxyalkylcellulosen sowie Alginate, Carageenan und anorganische
Verdicker wie z.B. natürliche
oder synthetische Bentonite.
Geeignete
sind auch weitere Verdicker auf natürlicher Basis wie Xanthan Gum,
Guar Gum und Sclerotium Gum.
In
Zubereitungen auf der Basis von Wasser beträgt der Anteil der Verdickungsmittel
0,01 bis 20 Gew.-%, vorzugsweise 0,01 bis 10 Gew.-%, insbesondere
0,05 bis 5 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung.
Dabei beträgt
der Wassergehalt der Zubereitungen 50 bis 95 Gew.-%, vorzugsweise
60 bis 95 Gew.-%, insbesondere 70 bis 95 Gew.-%, jeweils bezogen
auf das Gesamtgewicht der Zubereitung. Der Anteil der Alkohole in
den wässrigen
Zubereitungen beträgt
beispielsweise 0 bis 30 Gew.-%, vorzugsweise 0 bis 20, insbesondere
0 bis 15 Gew.-%, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung. Die
erfindungsgemäßen Zubereitungen
können
Wasser z.B. in den durch die verwendeten Rohstoffe eingebrachten
Mengen enthalten, beispielsweise oder z.B. auch in Mengen von bis
zu 30 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitungen.
Erfindungsgemäß können als
Antioxidantien alle für
kosmetische und/oder dermatologische Anwendungen geeigneten oder
gebräuchlichen
Antioxidantien verwendet werden.
Die
Gesamtmenge der Antioxidantien beträgt beispielsweise 0,001 bis
2 Gew.-%, vorzugsweise 0,01 bis 1 Gew.-%, jeweils bezogen auf das
Gesamtgewicht der Zubereitung.
Vorteilhaft
werden weitere Antioxidantien gewählt aus der Gruppe bestehend
aus Aminosäuren
(z.B. Glycin, Histidin, Tyrosin, Tryptophan) und deren Derivate,
Imidazole (z.B. Urocaninsäure)
und deren Derivate, Peptide wie D,L-Carnosin, D-Carnosin, L-Carnosin
und deren Derivate (z.B. Anserin), Carotinoide, Carotine (z.B. α-Carotin, β-Carotin,
Lycopin) und deren Derivate, Chlorogensäure und deren Derivate, Liponsäure und deren
Derivate (z.B. Dihydroliponsäure),
Aurothioglucose, Propylthiouracil und andere Thiole (z.B. Thioredoxin,
Glutathion, Cystein, Cystin, Cystamin und deren Glycosyl-, N-Acetyl-,
Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Amyl-, Butyl- und Lauryl-, Palmitoyl-,
Oleyl-, γ-Linoleyl-,
Cholesteryl- und Glycerylester) sowie deren Salze, Dilaurylthiodipropionat,
Distearylthiodipropionat, Thiodipropionsäure und deren Derivate (Ester,
Ether, Peptide, Lipide, Nukleotide, Nukleoside und Salze) sowie
Sulfoximinverbindungen (z.B. Buthioninsulfoximine, Homocysteinsulfoximin,
Buthioninsulfone, Penta-, Hexa-, Heptathioninsulfoximin) in sehr
geringen verträglichen
Dosierungen (z.B. pmol bis μmol/kg),
ferner (Metall)-Chelatoren (z.B. α-Hydroxyfettsäuren, Palmitinsäure, Phytinsäure, Lactoferrin), α-Hydroxysäuren (z.B.
Citronensäure,
Milchsäure,
Apfelsäure),
Huminsäure,
Gallensäure, Gallenextrakte,
Bilirubin, Biliverdin, EDTA, EGTA und deren Derivate, ungesättigte Fettsäuren und
deren Derivate (z.B. γ-Linolensäure, Linolsäure, Ölsäure), Folsäure und
deren Derivate, Vitamin C und Derivate (z.B. Ascorbylpalmitat, Mg-Ascorbylphosphat,
Ascorbylacetat), Tocopherole und Derivate (z.B. Vitamin-E-acetat),
Vitamin A und Derivate (Vitamin-A-palmitat) sowie Koniferylbenzoat
des Benzoeharzes, Rutinsäure
und deren Derivate, α-Glycosylrutin,
Ferulasäure,
Furfurylidenglucitol, Carnosin, Butylhydroxytoluol, Butylhydroxyanisol,
Nordihydroguajakharzsäure,
Nordihydroguajaretsäure,
Trihydroxybutyrophenon, Harnsäure
und deren Derivate, Mannose und deren Derivate, Zink und dessen
Derivate (z.B. ZnO, ZnSO4) Selen und dessen Derivate (z.B. Selenmethionin),
Stilbene und deren Derivate (z.B. Stilbenoxid, Trans-Stilbenoxid)
und die erfindungsgemäß geeigneten
Derivate (Salze, Ester, Ether, Zucker, Nukleotide, Nukleoside, Peptide
und Lipide) dieser genannten Wirkstoffe.
Vorteilhaft
können
erfindungsgemäße Zubereitungen
außerdem
Substanzen enthalten, die UV-Strahlung im UV-B-Bereich absorbieren,
wobei die Gesamtmenge der Filtersubstanzen z.B. 0,001 Gew.-% bis
30 Gew.-%, vorzugsweise 0,05 bis 10 Gew.-%, insbesondere 0,1 bis
1,0 Gew.-% beträgt,
bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitungen, um kosmetische
Zubereitungen zur Verfügung
zu stellen, die das Haar bzw. die Haut vor dem gesamten Bereich
der ultravioletten Strahlung schützen.
Sie können
auch als Sonnenschutzmittel fürs
Haar oder die Haut, insbesondere die Kopfhaut dienen.
Enthalten
die erfindungsgemäßen Emulsionen
UV-B-Filtersubstanzen, können
diese vorteilhaft wasserlöslich
sein. Vorteilhafte wasserlösliche
UV-B-Filter sind z.B.:
- – Salze der 2-Phenylbenzimidazol-5-sulfonsäure wie
ihr Natrium-, Kalium- oder ihr Triethanolammonium-Salz, sowie die
2-Phenylbenzimidazol-5-sulfonsäure
selbst;
- – Sulfonsäure-Derivate
von Benzophenonen, vorzugsweise 2-Hydroxy-4-methoxybenzophenon-5-sulfonsäure und
ihre Salze;
- – Sulfonsäure-Derivate
des 3-Benzylidencamphers, wie z.B. 4-(2-Oxo-3-bornylidenmethyl)benzolsulfonsäure, 2-Methyl-5-(2-oxo-3-bornylidenmethyl)sulfonsäure und
ihre Salze.
Es
kann auch von Vorteil sein, erfindungsgemäße Zubereitungen mit UV-A-Filtern
zu versetzen, die bisher üblicherweise
in kosmetischen Zubereitungen enthalten sind. Es können die
für die
UV-B-Kombination verwendeten Mengen eingesetzt werden.
In
den erfindungsgemäßen Stylingformulierungen
können
als Filmbildner bevorzugt nichtionische oder amphotere Polymere
eingesetzt werden, wie z.B. PVP/VA Copolymere, die z.B. von der
Gesellschaft BASF unter den Handelsnamen Luviskol VA 64W bzw. von
der Gesellschaft International Speciality Products (ISP) unter der
Bezeichnung PVP/VA E 335 verfügbar
sind oder nichtionische Polymere vom Typ PVP/VA Copolymer, die unter
dem Handelsnamen Luviskol VA 64W von der Gesellschaft BASF bzw.
unter der Bezeichnung PVP/VA W735 von der Gesellschaft International
Speciality Products (ISP) verfügbar
sind, in Konzentrationen von 2 – 8
Gew.-% des Gesamtgwichts der Zubereitung (bezogen auf den Aktivgehalt
des Polymers).
Amphotere
Polymere vom Typ Octylacrylamide/Acrylates/Butylaminoethyl Methacrylate
Copolymer sind z.B. von der Gesellschaft National Starch unter den
Handelsbezeichnungen Amphomer 28-4910 und LV-71 verfügbar und
werden, z.B. in Konzentrationen zwischen 1 – 6 Gew.-% des Gesamtgewichts
der Zubereitung eingesetzt.
Bevorzugt
kommen auch kationische Polymere vom Typ Polyquaternium-11 (Handelsnamen
Gafquat 755N, Gesellschaft International Speciality Products (ISP))
oder -16 (Handelsname Luviquat FC 550, Gesellschaft BASF) oder Polyquaterniu-4
(Handelsname Celquat L 200, Gesellachaft National Starch) zum Einsatz, die
neben den festigenden auch konditionierende Eigenschaften aufweisen
und somit zusätzlich
als Pflegestoffe fungieren.
In
den erfindungsgemäßen Stylingformulierungen
können
als Pflegestoffe bevorzugt cyclische Polydimethylsiloxane (Cyclomethicone)
in Konzentrationen von z.B. 0.1 – 1.0 Gew.-% der Gesamtformulierung
oder Silikontenside (Polyethermodifizierte Siloxane) vom Typ Dimethicone
Copolyol z.B. in Konz. 0.01 – 1.0
Gew.-% des Gesamtgewichts der Zubereitung bevorzugt zum Einsatz
kommen. Cyclomethicone werden u.a. unter der Handelsbezeichnungen
Abil K4 von der Gesellschaft Goldschmidt oder z.B. DC 244, DC 245
oder DC 345 von der Gesellschaft Dow Corning angeboten. Dimethicone
Copolyole werden z.B. unter der Handelsbezeichnung DC 193 von der
Gesellschaft Dow Corning bzw. Belsil DM 6031 von der Gesellschaft
Wacker angeboten.
Es
kann gegebenenfalls erfindungsgemäß vorteilhaft sein, den erfindungsgemäß verwendeten
kosmetischen oder dermatologischen Zubereitungen Komplexbildner
zuzufügen.
Komplexbildner
sind an sich bekannte Hilfsstoffe der Kosmetologie bzw. der medizinischen
Galenik. Durch die Komplexierung von störenden Metallen wie Mn, Fe,
Cu und anderer können
beispielsweise unerwünschte
chemische Reaktionen in kosmetischen oder dermatologischen Zubereitungen
verhindert werden.
Komplexbildner,
insbesondere Chelatoren, bilden mit Metallatomen Komplexe, welche
bei Vorliegen eines oder mehrerer mehrbasiger Komplexbildner, also
Chelatoren, Metallacyclen darstellen. Chelate stellen Verbindungen
dar, in denen ein einzelner Ligand mehr als eine Koordinationsstelle
an einem Zentralatom besetzt. In diesem Falle werden also normalerweise
gestreckte Verbindungen durch Komplexbildung über ein Metall-Atom od. -Ion
zu Ringen geschlossen. Die Zahl der gebundenen Liganden hängt von
der Koordinationszahl des zentralen Metalls ab. Voraussetzung für die Chelatbildung
ist, dass die mit dem Metall reagierende Verbindung zwei oder mehr
Atomgruppierungen enthält,
die als Elektronendonatoren wirken.
Der
oder die Komplexbildner können
vorteilhaft aus der Gruppe der üblichen
Verbindungen gewählt werden,
wobei bevorzugt mindestens eine Substanz aus der Gruppe bestehend
aus Weinsäure
und deren Anionen, Citronensäure
und deren Anionen, Aminopolycarbonsäuren und deren Anionen (wie
beispielsweise Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA) und deren Anionen,
Nitrilotriessigsäure
(NTA) und deren Anionen, Hydroxyethylendiaminotriessigsäure (HOEDTA)
und deren Anionen, Diethylenaminopentaessigsäure (DPTA) und deren Anionen,
trans-1,2-Diaminocyclohexantetraessigsäure (CDTA) und deren Anionen).
Der
oder die Komplexbildner sind erfindungsgemäß vorteilhaft in kosmetischen
oder dermatologischen Zubereitungen bevorzugt zu 0,01 Gew.-% bis
10 Gew.-%, bevorzugt zu 0,05 Gew.-% bis 5 Gew.-%, insbesondere bevorzugt
zu 0,1 – 2,0
Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitungen, enthalten.
Die
Herstellung der erfindungsgemäßen Zubereitungen
kann in der üblichen
Weise durch Mischen der einzelnen Bestandteile erfolgen. Die Wirkstoffe
der erfindungsgemäßen Kombinationen
oder auch die vorgemischten Bestandteile der erfindungsgemäßen Kombinationen
können
im Mischvorgang zugegeben werden.
Der
pH-Wert der Zubereitungen kann in bekannter Weise durch Zugabe von
Säuren
oder Basen eingestellt werden, vorzugsweise durch Zugabe von Puffergemischen,
z.B. auf Basis von Citronensäure/Citrat oder
Phosphorsäure
Phosphat-Puffergemischen. Vorzugsweise liegt der pH-Wert unter 10,
z.B. im Bereich von 3 bis 9.
Alle
Mengenangaben, Anteile und Prozentanteile sind, soweit nicht anders
angegeben, auf das Gewicht und die Gesamtmenge bzw. auf das Gesamtgewicht
der Zubereitungen oder der jeweiligen Mischung bezogen.
Die
folgenden Beispiele verdeutlichen die Erfindung.