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DE60308171T2 - Haarpflegemittel, die phenolische haarformungsmittel enthalten - Google Patents

Haarpflegemittel, die phenolische haarformungsmittel enthalten Download PDF

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DE60308171T2
DE60308171T2 DE60308171T DE60308171T DE60308171T2 DE 60308171 T2 DE60308171 T2 DE 60308171T2 DE 60308171 T DE60308171 T DE 60308171T DE 60308171 T DE60308171 T DE 60308171T DE 60308171 T2 DE60308171 T2 DE 60308171T2
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DE
Germany
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hair
sup
composition
alkyl
group
Prior art date
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Expired - Lifetime
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DE60308171T
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English (en)
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DE60308171D1 (de
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Ezat Bebington WIrral Khosdel
Sheila Anne Southgate Ward
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Unilever NV
Original Assignee
Unilever NV
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Publication date
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Publication of DE60308171T2 publication Critical patent/DE60308171T2/de
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Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Diese Erfindung bezieht sich auf Haarpflegezusammensetzungen, insbesondere auf Haarpflegezusammensetzungen, die dem Haar Form geben.
  • Hintergrund und Stand der Technik
  • Der Wunsch, daß Haar eine bestimmte Form oder ein bestimmtes Styling behält, ist weit verbreitet. Der üblichste Ansatz zur Bewerkstelligung der Formung von Haar ist die Auftragung einer Zusammensetzung, die dem Haar Fülle gibt, nach dem Shampoonieren und/oder Pflegen, oder das gestylte Haar zu trocknen. Diese Zusammensetzungen liefern nur vorübergehende Formgebungsnutzen und sind ohne weiteres durch Wasser oder Shampoonieren zu entfernen. Bisher waren die Materialien, die in Haarpflegezusammensetzungen zur Bereitstellung von Formgebungsnutzen eingesetzt wurden, im allgemeinen natürliche oder synthetische Harze wie Polymere von Acrylat und Polymere von Acrylat mit gepfropften Silikoncopolymeren. Formgebungszusammensetzungen werden üblicherweise in Form von Sprays, Mousses, Gelen und Lotionen eingesetzt.
  • Haarfestigerzusammensetzungen, die Gallsäure oder deren Derivate umfassen, sind in EP 0 437 114 (Unilever), JP 03 246 215 (Lion), JP 61097212 (ABG Yakagato) und DE 20 62 923 (L'Oreal) beschrieben worden.
  • Ein Verfahren zur Haarfestigung ist in US 4 452 261 (Bresak et al.) beschrieben worden, das die Auftragung eines Dialdehydpolysaccharids und einer hydroxyaromatischen Verbindung, auf das Haar umfaßt, wobei beim Erhitzen während des Trocknens des Haars diese beiden Verbindungen miteinander reagieren und so das Haar festigen.
  • Beschreibung der vorliegenden Erfindung
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Haarformungsverfahren, umfassend den Schritt der Auftragung einer nicht färbenden Haarbehandlungszusammensetzung auf das Haar, die 0,1 bis 3 Gew.-% einer Formgebungsverbindung der Formel 1 umfaßt, bereitgestellt:
    Figure 00020001
    Formel 1; worin n gleich 0 ist,
    R1 H, eine OH-, Alkyl-, Alkoxidgruppe oder Salze davon ist;
    R2, R3, R4, R5 und R6 unabhängig aus H, OH-, C1-C4-Alkylgruppen oder Gemischen davon ausgewählt sind, so daß die Gesamtanzahl an OH-Gruppen von R2, R3, R4, R5 und R6 2 ist, so daß, wenn R2 eine OH-Gruppe ist, R5 auch eine OH-Gruppe ist;
    worin die Zusammensetzung entweder weniger als 2 Gew.-% einer Stärke oder eines Stärkederivats umfaßt, oder die Zusammensetzung frei von Verbindungen ist, die unter 70°C unter Bildung kovalenter Bindungen mit der Verbindung der Formel 1 reagieren können, wenn beide Verbindungen auf das Haar aufgetragen werden.
  • In einem anderen Aspekt der Erfindung wird die Verwendung einer Verbindung der Formel 1 zur Formung des Haars bereitgestellt.
  • Ausführliche Beschreibung der Erfindung
  • Formgebungsverbindung
  • Die Haarbehandlungszusammensetzungen gemäß der Erfindung umfassen zumindest eine Formgebungsverbindung der Formel 1, um dem Haar einen besseren Halt zu geben. Die Formgebungsverbindung gemäß der Erfindung ist nicht polymer.
  • In einer Ausführungsform der Erfindung reagiert die Verbindung der Formel 1 bei der Auftragung auf das Haar und dem Styling unter Anwendung normaler Temperaturen (70°C oder darunter) nicht unter Bildung einer kovalenten Bindung mit irgendeiner anderen Verbindung in der Zusammensetzung.
  • Es wurde angenommen, daß die Verbindung der Formel 1 mit dem Haar über nicht kovalente Wechselwirkungen interagiert (sekundäre Kräfte). Bevorzugte nicht kovalente Wechselwirkungen umfassen H-Bindung, elektrostatische Kräfte und π-Stapelung.
  • Besonders bevorzugt ist auch, wenn R2, R3, R4, R5 und R6 entweder OH oder H sind.
  • Wenn R2, R3, R4, R5 und R6 C1-C4-Alkylgruppen sind, sind sie bevorzugt nicht verzweigt oder stärker bevorzugt Methylgruppen.
  • Ist R1 ein Salz, ist er bevorzugt ein Salz eines Alkalimetalls (bevorzugt Natrium oder Kalium) oder eines Amins. Gemische aus teilweise oder vollständig neutralisierten Systemen können auch verwendet werden.
  • Besonders bevorzugt sind Formgebungsverbindungen mit den folgenden Formeln:
    Figure 00030001
    Figure 00040001
  • Das Niveau dieser Formgebungsverbindung in der Zusammensetzung beträgt 0,1 bis 3 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung.
  • Produktart
  • Die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung werden zu Haarpflegezusammensetzungen formuliert, insbesondere Produkten mit Haarformungsansprüchen, können aber auch zu einer breiten Vielzahl an Produktarten formuliert werden, einschließlich Mousses, Gelen, Lotionen, Tonika, Sprays, Shampoos, Pflegemitteln, Spülungen. Die Zusammensetzungen der Erfindung umfassen typischerweise ein kosmetisch akzeptables Verdünnungsmittel oder einen Träger. Bevorzugt sind die Zusammensetzungen für die Formung menschlichen Haars gedacht und stärker bevorzugt sind sie als solche verpackt und gekennzeichnet.
  • Die Zusammensetzungen der Erfindung werden nicht zur Verwendung beim Wäschewaschen formuliert, das heißt, sie sind keine Wäschewaschzusammensetzungen.
  • Die Träger und zusätzlichen Komponenten, die zur Formulierung solcher Produkte erforderlich sind, variieren mit der Produktart und können von einem Fachmann routinemäßig ausgewählt werden. Folgendes ist eine Beschreibung einiger dieser Träger und zusätzlichen Komponenten.
  • Die Haarpflegezusammensetzungen der vorliegenden Erfindung können einen Träger, oder ein Gemisch aus Trägern, die zur Auftragung auf das Haar geeignet sind, umfassen. Die Träger sind mit etwa 0,5 bis etwa 99,5, bevorzugt etwa 5,0 bis etwa 99,5, stärker bevorzugt etwa 10,0% bis etwa 98,0% der Zusammensetzung vorhanden. Wie hierin verwendet, ist unter dem Ausdruck „geeignet zur Auftragung auf das Haar„ zu verstehen, daß der Träger das Aussehen des Haars nicht zerstört oder negativ beeinflußt oder eine Reizung der Kopfhaut hervorruft.
  • In einem Aspekt der Erfindung enthält die Zusammensetzung nicht mehr als 2 Gew.-% einer Stärke oder eines Stärkederivats, bevorzugt enthält die Zusammensetzung weniger als 1 Gew.-% einer Stärke oder eines Stärkederivats, stärker bevorzugt ist die Zusammensetzung frei von Stärke oder Stärkederivaten.
  • Die Zusammensetzungen gemäß der Erfindung umfassen bevorzugt einen Puffer oder pH-Einsteller. Bevorzugte Puffer oder pH-Einsteller umfassen schwache Säuren und Basen wie Glycin/Natriumhydroxid, Zitronensäure, Milchsäure, Bernsteinsäure, Essigsäuresalz und Salze davon. Häufig wird ein Gemisch aus einem Puffersystem wie Natriumzitrat und Zitronensäure verwendet.
  • Träger, die zur Verwendung mit den Haarpflegezusammensetzungen der vorliegenden Erfindung geeignet sind, umfassen zum Beispiel die, die bei der Formulierung von Haarsprays, Mousses, Tonika, Gelen, Shampoos, Pflegemitteln und Spülungen verwendet werden. Die Wahl eines geeigneten Trägers wird von dem jeweiligen zu formulierenden Produkt abhängen. Die hierin verwendeten Träger können einen breiten Bereich an Komponenten, die üblicherweise in Haarpflegezusammensetzungen verwendet werden, umfassen. Die Träger können ein Lösungsmittel zum Auflösen oder Dispergieren der verwendeten Formgebungsverbindung mit Wasser enthalten, wobei die C1-C6-Alkohole, Niederalkylacetat und Gemische davon bevorzugt sind. Die Träger können auch einen breiten Bereich an zusätzlichen Materialien wie Aceton, Kohlenwasserstoffen (wie Isobutan, Hexan, Decen), halogenierten Kohlenwasserstoffen (wie Freone) und flüchtige Silikone wie Cyclomethicon enthalten.
  • Wenn die Haarpflegezusammensetzung ein Haarspray, Tonikum, Gel oder Mousse ist, umfassen die bevorzugten Lösungsmittel Wasser, Ethanol, flüchtige Silikonderivate und Gemische davon. Die in solchen Gemischen verwendeten Lösungsmittel können miteinander mischbar sein oder nicht. Mousses und Aerosolhaarsprays können ebenfalls irgendeines der herkömmlichen Treibmittel nutzen, um das Material als einen Schaum (im Falle einer Mousse) oder als ein feines, einheitliches Spray (im Falle eines Aerosolhaarsprays) abzugeben. Beispiele geeigneter Treibmittel umfassen Materialien wie Trichlorfluormethan, Dichlordifluormethan, Difluorethan, Dimethylether, Propan, n-Butan oder Isobutan. Ein Tonikum oder Haarspray-Produkt mit einer geringen Viskosität kann auch einen Emulgator nutzen. Beispie le für geeignete Emulgatoren umfassen nicht-ionische, kationische, anionische oberflächenaktive Mittel oder Gemische davon. Wird ein solcher Emulgator verwendet, ist dieser bevorzugt bei einem Niveau von etwa 0,01 bis etwa 7,5 Gew.-%, basierend auf dem Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vorhanden. Das Niveau an Treibmittel kann je nach Bedarf eingestellt werden, beträgt im allgemeinen aber etwa 3 bis etwa 30 Gew.-%, basierend auf dem Gesamtgewicht der Moussezusammensetzungen, und etwa 15 bis etwa 50 Gew.-%, basierend auf dem Gesamtgewicht der Aerosolhaarsprayzusammensetzungen.
  • Geeignete Spraybehälter sind in der Technik allgemein bekannt und umfassen herkömmliche Nicht-Aerosolpumpsprays, d. h. „Zerstäuber". Aerosolbehälter sind Behälter oder Dosen mit Treibmittel, wie oben beschrieben, und auch Pumpaerosolbehälter, die Druckluft als das Treibmittel einsetzen.
  • Wenn die Haarpflegezusammensetzungen Pflegemittel und Spülungen sind, kann der Träger zahlreiche Pflegematerialien umfassen. Sind die Haarpflegezusammensetzungen Shampoos kann der Träger beispielsweise oberflächenaktive Mittel, Suspendiermittel und Verdickungsmittel umfassen. Haarformungscremes oder -gele enthalten typischerweise auch ein Strukturierungsmittel oder ein Verdickungsmittel, typischerweise in einer Menge von 0,01 bis 10 Gew.-%.
  • Der Träger kann in zahlreichen Formen vorliegen. Beispielsweise sind hierin Emulsionsträger, einschließlich Öl-in-Wasser-, Wasser-in-Öl-, Wasser-in-Öl-in-Wasser- und Öl-in-Wasser-in-Silikon-Emulsionen nützlich. Diese Emulsionen können einen breiten Bereich an Viskositäten abdecken, z. B. etwa 100 cP bis etwa 200.000 cP. Diese Emulsionen können unter Verwendung mechanischer Pumpbehälter oder unter Druck gesetzter Aerosolbehälter, die herkömmliche Treibmittel nutzen, auch in Form von Sprays verwendet werden. Diese Träger können auch in Form einer Mousse abgegeben werden. Andere geeignete topische Träger umfassen wasserfreie flüssige Lösungsmittel wie Öle, Alkohole und Silikone (z. B. Mineralöl, Ethanol, Isopropanol, Dimethicon, Cyclomethicon und dergleichen); wasserbasierende, flüssige Einphasen-Lösungsmittel (z. B. hydro-alkoholische Lösungsmittelsysteme) und verdickte Versionen dieser wasserfreien und wasserbasierenden Einphasen-Lösungsmittel (wenn z. B. die Viskosität des Lösungsmittels unter Bildung eines Feststoffes oder Halbfeststoffes durch die Zugabe geeigneter Gummis, Harze, Wachse, Polymere, Salze und dergleichen erhöht worden ist).
  • In den Haarzusammensetzungen kann eine Vielzahl zusätzlicher Komponenten eingesetzt werden. Beispiele umfassen die folgenden:
  • Haarformungszusammensetzungen
    • – Haarformungspolymere für Haarformungszusammensetzungen wie Haarsprays, -gele und -mousses. Haarformungspolymere sind allgemein bekannte Handelsgüter und viele dieser kommerziell erhältlichen Polymere enthalten Einheiten, die die Polymere kationisch, anionisch, amphoter oder nicht-ionisch machen. Die Polymere können synthetisch oder natürlich sein.
  • Die Menge des Haarformungspolymers kann im Bereich von 0,5 bis 10, bevorzugt 0,75 bis 6 Gew.-%, basierend auf dem Gesamtgewicht der Zusammensetzung liegen.
  • Beispiele für anionische Haarformungspolymere sind:
    • – Copolymere von Vinylacetat und Krotonsäure;
    • – Terpolymere von Vinylacetat, Krotonsäure und einem Vinylester einer alpha-verzweigten, gesättigten, aliphatischen Monocarbonsäure wie Vinylneodecanoat;
    • – Copolymere von Methylvinylether und Maleinsäureanhydrid (Molverhältnis etwa 1:1), wobei solche Copolymere zu 50% mit einem gesättigten Alkohol, der 1 bis 4 Kohlenstoffatome enthält, wie Ethanol oder Butanol, verestert sind;
    • – Acrylcopolymere, die Acrylsäure oder Methacrylsäure als die den anionischen Rest enthaltende Einheit enthalten, mit anderen Monomeren, wie: Estern von Acryl- oder Methacrylsäure mit einem oder mehreren gesättigten Alkoholen mit 1 bis 22 Kohlenstoffatomen (wie Methylmethacrylat, Ethylacrylat, Ethylmethacrylat, n-Butylacrylat, t-Butylacrylat, t-Butylmethacrylat, n-Butylmethacrylat, n-Hexylacrylat, n-Octylacrylat, Laurylmethacrylat und Behenylacrylat);
    • – Glykole mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen (wie Hydroxypropylmethacrylat und Hydroxyethylacrylat);
    • – Styrol;
    • – Vinylcaprolactam;
    • – Vinylacetat;
    • – Acrylamid;
    • – Alkylacrylamide und Methacrylamide mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen in der Alkylgruppe (wie Methacrylamid, t-Butylacrylamid und n-Octylacrylamid); und andere kompatible ungesättigte Monomere.
  • Das Polymer kann auch gepfropftes Silikon wie Polydimethylsiloxan enthalten.
  • Spezielle Beispiele für geeignete anionische Haarformungspolymere sind:
    • RESYN® 28-2930, erhältlich von National Starch (Vinylacetat/Krotonsäure/Vinylneodecanoat-Copolymer);
    • ULTRAHOLD® 8, erhältlich von BASF (CTFA-Bezeichnung Acrylat/Acrylamid-Copolymer);
    • die GANTREZ® ES-Reihe, erhältlich von ISP Corporation (veresterte Copolymere von Methylvinylether und Maleinsäureanhydrid).
  • Andere geeignete anionische Haarformungspolymere umfassen carboxylierte Polyurethane. Carboxylierte Polyurethanharze sind lineare, Hydroxyl-terminierte Copolymere mit seitenständigen Carboxylgruppen. Sie können zumindest an einem terminalen Ende ethoxyliert und/oder propoxyliert sein. Die Carboxylgruppe kann eine Carbonsäuregruppe oder eine Estergruppe sein, wobei die Alkyleinheit der Estergruppe ein bis drei Kohlenstoffatome enthält. Das carboxylierte Polyurethanharz kann auch ein Copolymer von Polyvinylpyrrolidon und einem Polyurethan sein, das die CTFA-Bezeichnung PVP/Polycarbamylpolyglykolester hat. Geeignete carboxylierte Polyurethanharze werden in EP-A-0619111 und US-Patent Nr. 5,000,955 offenbart. Andere geeignete hydrophile Polyurethane werden in den US-Patenten Nr. 3,822,238; 4,156,066; 4,156,067; 4,255,550 und 4,743,673 offenbart.
  • Amphotere Haarformungspolymere, die kationische Gruppen aus Monomeren, wie t-Butylaminoethylmethacrylat, sowie Carboxylgruppen aus Monomeren wie Acrylsäure oder Methacrylsäure enthalten können, können in der vorliegenden Erfindung auch verwendet werden. Ein spezielles Beispiel für ein amphoteres Haarformungspolymer ist Amphomer® (Octylacrylamid/Acrylate/Butylaminoethylmethacrylat-Copolymer), verkauft von der National Starch and Chemical Corporation.
  • Beispiele für nicht-ionische Haarformungspolymere sind Homopolymere von N-Vinylpyrrolidon und Copolymere von N-Vinylpyrrolidon mit kompatiblen nicht-ionischen Monomeren wie Vinylacetat. Nicht-ionische Polymere, die N-Vinylpyrrolidon in verschiedenen gewichtsmittleren Molekulargewichten enthalten, sind kommerziell von ISP Corporation erhältlich – spezielle Beispiele solcher Materialien sind Homopolymere von N-Vinylpyrrolidon mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von etwa 630.000, verkauft unter dem Namen PVP K-90, und Homopolymere von N-Vinylpyrrolidon mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht von etwa 1.000.000, verkauft unter dem Namen PVP K-120.
  • Andere geeignete nicht-ionische Haarformungspolymere sind vernetzte Silikonharze oder Gummis. Spezielle Beispiele umfassen rigide Silikonpolymere wie die, die in EP-A-0240350 beschrieben werden, und vernetzte Silikongummis wie die, die in WO 96/31188 beschrieben werden.
  • Beispiele für kationische Haarformungspolymere sind Copolymere von Amino-funktionellen Acrylatmonomeren wie Niederalkylaminoalkylacrylat oder -methacrylatmonomere wie Dimethylaminoethylmethacrylat, mit kompatiblen Monomeren wie N-Vinylpyrrolidon, Vinylcaprolactam, Alkylmethacrylate (wie Methylmethacrylat und Ethylmethacrylat) und Alkylacrylate (wie Ethylacrylat und n-Butylacrylat).
  • Spezielle Beispiele für geeignete kationische Haarformungspolymere sind:
    • – Copolymere von N-Vinylpyrrolidon und Dimethylaminoethylmethacrylat, erhältlich von ISP Corporation als Copolymer 845, Copolymer 937 und Copolymer 958;
    • – Copolymere von N-Vinylpyrrolidon und Dimethylaminopropylacrylamid oder -methacrylamid, erhältlich von ISP Corporation als Styleze® CC10;
    • – Copolymere von N-Vinylpyrrolidin und Dimethylaminoethylmethacrylat;
    • – Copolymere von Vinylcaprolactam, N-Vinylpyrrolidon und Dimethylaminoethylmethacrylat;
    • – Polyquaternium-4 (ein Copolymer von Diallyldimoniumchlorid und Hydroxyethylcellulose);
    • – Polyquaternium-11 (gebildet durch die Umsetzung von Diethylsulfat und einem Copolymer von Vinylpyrrolidon und Dimethylaminoethylmethacrylat), erhältlich von ISP als Gafquat® 734, 755 und 755N, und von BASF als Luviquat® PQ11;
    • – Polyquaternium-16 (gebildet aus Methylvinylimidazoliumchlorid und Vinylpyrrolidon) erhältlich von BASF als Luviquat® FC 370, FC 550, FC 905 und HM-552;
    • – Polyquaternium-46 (hergestellt durch die Umsetzung von Vinylcaprolactam und Vinylpyrrolidon mit Methylvinylimidazoliummethosulfat) erhältlich von BASF als Luviquat® Hold.
  • Beispiele für geeignete natürlich vorkommende Haarformungspolymere umfassen Schellack, Alginate, Gelatinen, Pektine, Cellulosederivate und Chitosan oder Salze und Derivate davon. Kommerziell erhältliche Beispiele umfassen Kytamer® (von Amerchol) und Amaze® (von National Starch).
  • Als optionale Komponenten zur Verwendung in den Zusammensetzungen der Erfindung auch geeignet sind die ionischen Copolymere, die in WO 93/03703 beschrieben werden, die Polysiloxan-gepfropften Polymere, die in WO 93/23446 offenbart werden, die Silikon-enthaltenden Polycarbonsäurecopolymere, die in WO 95/00106 oder WO 95/32703 beschrieben werden, die thermoplastischen elastomeren Copolymere, die in WO 95/01383, WO 95/06078, WO 95/06079 und WO 95/01384 beschrieben werden, die Silikon-gepfropften Haftmittelpolymere, die in WO 95/04518 oder WO 95/05800 beschrieben werden, die Silikon-makro-gepfropften Copolymere, die in WO 96/21417 gelehrt werden, die Silikonmakromere aus WO 96/32918, die Haftmittelpolymere aus WO 98/48770 oder WO 98/48771 oder WO 98/48772 oder WO 98/48776, die Pfropfpolymere aus WO 98/51261 und die Pfropfcopolymere, die in WO 98/51755 beschrieben werden.
  • Mit bestimmten der oben beschriebenen Polymere können notwendigerweise einige Säuregruppen neutralisiert werden, um die Löslichkeit/Dispergierbarkeit zu fördern. Beispiele für geeignete Neutralisierungsmittel umfassen 2-Amino-2-methyl-1,3-propandiol (AMPD); 2-Amino-2-ethyl-1,3-propandiol (AEPD); 2-Amino-2-methyl-1-propanol (AMP); 2-Amino-1-butanol (AB); Monoethanolamin (MEA); Diethanolamin (DEA); Triethanolamin (TEA); Monoisopropanolamin (MIPA); Diisopropanolamin (DIPA); Triisopropanolamin (TIPA) und Dimethylstearamin (DMS). Ein langkettiges Amin-Neutralisierungsmittel wie Stearamido propyldimethylamin oder Lauramidopropyldimethylamin kann eingesetzt werden, wie in US 4,874,604 beschrieben. Auch geeignet sind anorganische Neutralisierungsmittel, von denen Beispiele Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid und Borax umfassen. Gemische aus den obigen Neutralisierungsmitteln können verwendet werden. Die Mengen an Neutralisierungsmitteln werden im Bereich von etwa 0,001 bis etwa 10 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung liegen.
  • Shampoozusammensetzungen
  • Shampoozusammensetzungen umfassen bevorzugt ein oder mehrere oberflächenaktive Reinigungsmittel, die kosmetisch akzeptabel und zur topischen Auftragung auf das Haar geeignet sind. Weitere oberflächenaktive Mittel können als Emulgatoren enthalten sein.
  • Geeignete oberflächenaktive Reinigungsmittel werden aus anionischen, amphoteren und zwitterionischen oberflächenaktiven Mitteln und Gemischen davon ausgewählt. Das oberflächenaktive Reinigungsmittel kann das gleiche oberflächenaktives Mittel wie der Emulgator oder ein anders sein.
  • Anionische oberflächenaktive Reinigungsmittel
  • Die Shampoozusammensetzungen gemäß der Erfindung werden typischerweise ein oder mehrere anionische oberflächenaktive Reinigungsmittel umfassen, die kosmetisch akzeptabel und für die topische Auftragung auf das Haar geeignet sind.
  • Beispiele für geeignete anionische oberflächenaktive Reinigungsmittel sind die Alkylsulfate, Alkylethersulfate, Alkarylsulfonate, Alkanoylisethionate, Alkylsuccinate, Alkylsulphosuccinate, N-Alkylsarcosinate, Alkylphosphate, Alkyletherphosphate, Alkylethercarboxylate und alpha-Olefinsulfonate, insbesondere deren Natrium-, Magnesium-, Ammonium- und Mono-, Di- und Triethanolaminsalze. Die Alkyl- und Acylgruppen enthalten im allgemeinen 8 bis 18 Kohlenstoffatome und können ungesättigt sein. Die Alkylethersulfate, Alkyletherphosphate und Alkylethercarboxylate können 1 bis 10 Ethylenoxid- oder Propylenoxideinheiten pro Molekül enthalten.
  • Typische anionische oberflächenaktive Reinigungsmittel zur Verwendung in den Shampoozusammensetzungen der Erfindung umfassen Natriumoleylsulphosuccinat, Ammoniumlau rylsulphosuccinat, Ammoniumlaurylsulfat, Natriumcocoylisethionat, Natriumlaurylisethionat und Natrium-N-laurylsarcosinat. Die am stärksten bevorzugten anionischen oberflächenaktiven Mittel sind Natriumlaurylsulfat, Natriumlaurylethersulfat (n)EO, (wo n im Bereich von 1 bis 3 liegt), Ammoniumlaurylsulfat und Ammoniumlaurylethersulfat (n)EO, (wo n im Bereich von 1 bis 3 liegt).
  • Die Gesamtmenge an anionischem oberflächenaktivem Reinigungsmittel in den Shampoozusammensetzungen der Erfindung beträgt im allgemeinen 5 bis 30, bevorzugt 6 bis 20, stärker bevorzugt 8 bis 16 Gew.-%.
  • Zusätzliches oberflächenaktives Mittel
  • Die Shampoozusammensetzung kann gegebenenfalls zusätzliche oberflächenaktive Mittel, bevorzugt ein amphoteres oder zwitterionisches oberflächenaktives Mittel, enthalten, das in einer Menge im Bereich von 0 bis etwa 8, bevorzugt 1 bis 4 Gew.-%, enthalten sein kann.
  • Beispiele für amphotere und zwitterionische oberflächenaktive Mittel umfassen Alkylbetaine, Alkylamidopropylbetaine, Alkylsulfobetaine (Sultaine), Alkylglycinate, Alkylcarboxyglycinate, Alkylamphopropionate, Alkylamphoglycinate, Alkylamidopropylhydroxysultaine, Acyltaurate und Acylglutamate, wobei die Alkyl- und Acylgruppen 8 bis 19 Kohlenstoffatome aufweisen. Typische amphotere und zwitterionische oberflächenaktive Mittel zur Verwendung in den Shampoos der Erfindung umfassen Laurylaminoxid, Cocodimethylsulfopropylbetain und bevorzugt Laurylbetain, Cocamidopropylbetain und Natriumcocamphopropionat.
  • Ein anderes bevorzugtes zusätzliches oberflächenaktives Mittel ist ein nicht-ionisches oberflächenaktives Mittel, das in einer Menge im Bereich von 0 bis 8, bevorzugt 2 bis 5 Gew.-%, enthalten sein kann.
  • Beispielsweise umfassen repräsentative nicht-ionische oberflächenaktive Mittel, die in den Shampoozusammensetzungen der Erfindung enthalten sein können, die Kondensationsprodukte von aliphatischen, primären oder sekundären, linearen oder verzweigten (C8-C18)-Alkoholen oder Phenolen mit Alkylenoxiden, üblicherweise Ethylenoxid und im allgemeinen mit 6 bis 30 Ethylenoxidgruppen.
  • Weitere nicht-ionische oberflächenaktive Mittel, die in den Shampoozusammensetzungen der Erfindung enthalten sein können, sind die Alkylpolyglycoside (APGs). Typischerweise ist das APG eines, das eine Alkylgruppe umfaßt, die (gegebenenfalls über eine Brückengruppe) an einen Block von einer oder mehreren Glycosylgruppen gebunden ist. Bevorzugte APGs werden durch die folgende Formel definiert: RO-(G)n, worin R eine verzweigte oder geradkettige C5-C20-Alkyl- oder -Alkenylgruppe ist, G eine Saccharidgruppe ist und n 1 bis 10 ist.
  • Andere Zucker-abstammende nicht-ionische oberflächenaktive Mittel, die in den Shampoozusammensetzungen der Erfindung enthalten sein können, umfassen die C10-C18-N-Alkyl(C1-C6)polyhydroxyfettsäureamide wie die C12-C18-N-Methylglucamide, wie zum Beispiel in WO 92 06154 und US 5 194 639 beschrieben, und die N-Alkoxypolyhydroxyfettsäureamide, wie C10-C18-N-(3-Methoxypropyl)glucamid.
  • Die Shampoozusammensetzung kann gegebenenfalls auch ein oder mehrere kationische zusätzliche oberflächenaktive Mittel umfassen, das/die in einer Menge im Bereich von 0,01 bis 10, stärker bevorzugt 0,05 bis 5, am stärksten bevorzugt 0,05 bis 2 Gew.-%, enthalten ist/sind. Nützliche kationische oberflächenaktive Mittel werden hierin nachstehend in bezug auf Pflegemittelzusammensetzungen beschrieben.
  • Die Gesamtmenge an oberflächenaktivem Mittel (einschließlich aller zusätzlichen oberflächenaktiven Mittel und/oder Emulgatoren) in den Shampoozusammensetzungen der Erfindung beträgt im allgemeinen 5 bis 50, bevorzugt 5 bis 30, stärker bevorzugt 10 bis 25 Gew.-%.
  • Kationisches Polymer
  • Ein kationisches Polymer ist ein bevorzugter Inhaltsstoff in den Shampoozusammensetzungen der Erfindung, um die Pflegeleistung des Shampoos zu verstärken.
  • Das kationische Polymer kann ein Homopolymer sein oder aus zwei oder mehr Arten von Monomeren gebildet werden. Das Molekulargewicht des Polymers wird im allgemeinen zwi schen 5.000 und 10.000.000, typischerweise mindestens 10.000 und bevorzugt im Bereich von 100.000 bis etwa 2.000.000 liegen. Die Polymere werden kationische Stickstoff-enthaltende Gruppen wie Quartärammonium- oder protonierte Aminogruppen, oder ein Gemisch davon aufweisen.
  • Geeignete kationische Stickstoff-enthaltende Polymere werden im CTFA Cosmetic Ingredient Directory, 3. Auflage beschrieben.
  • Die kationischen Pflegepolymere können Gemische aus Monomereinheiten, die aus Amin- und/oder Quartärammonium-substituiertem Monomer und/oder kompatiblen Spacermonomeren stammen, umfassen.
  • Geeignete kationische Pflegepolymere umfassen
    • – Copolymere von 1-Vinyl-2-pyrrolidin und 1-Vinyl-3-methyl-imidazoliumsalz (CTFA-Name Polyquaternium-16);
    • – Copolymere von 1-Vinyl-2-pyrrolidin und Dimethylaminoethylmethacrylat, (CTFA-Name Polyquaternium-11);
    • – kationische Diallylquartärammonium-enthaltende Polymere, insbesondere (CTFA Polyquaternium 6 und Polyquaternium 7) Mineralsäuresalze von Aminoalkylestern von Homo- und Copolymeren ungesättigter Carbonsäuren, wie in US-Patent 4,009,256 beschrieben;
    • – kationische Polyacrylamide (wie in WO 95/22311 beschrieben).
  • Kationische Polysaccharidpolymere, die zur Verwendung in den Zusammensetzungen der Erfindung geeignet sind, umfassen die mit einer Anhydroglucoserestgruppe, wie einer Stärke oder Cellulose. Kationische Cellulose ist von Amerchol Corp. (Edison, NJ, USA) in deren Polymer JR-(Markenname) und LR-(Markenname) Reihe von Polymeren, als Salze von Hydroxyethylcellulose, umgesetzt mit Trimethylammonium-substituiertem Epoxid, in der Industrie (CTFA) als Polyquaternium 10 bezeichnet, erhältlich. Eine andere Art einer kationischen Cellulose umfaßt die polymeren Quartärammoniumsalze von Hydroxyethylcellulose, umgesetzt mit Lauryldimethylammonium-substituiertem Epoxid, in der Industrie (CTFA) als Polyquaternium 24 bezeichnet. Diese Materialien sind von Amerchol Corp. (Edison, NJ, USA) unter dem Markennamen Polymer LM-200 erhältlich.
  • Andere geeignete kationische Polysaccharidpolymere umfassen quartäre Stickstoff-enthaltende Celluloseether (wie z. B. in US-Patent 3,962,418 beschrieben) und Copolymere von veretherter Cellulose und Stärke (wie z. B. in US-Patent 3,958,581 beschrieben).
  • Eine besonders geeignete Art eines kationischen Polysaccharidpolymers, die verwendet werden kann, ist ein kationisches Guargummiderivat wie Guarhydroxypropyltrimoniumchlorid (kommerziell erhältlich von Rhone-Poulenc in deren JAGUAR-Reihe Markenname). Besonders bevorzugte kationische Polymere sind JAGUAR C13S, JAGUAR C14, JAGUAR C15, JAGUAR C 17 und JAGUAR C 16, JAGUAR CHT und JAGUAR C 162.
  • Das kationische Pflegepolymer wird in den Zusammensetzungen der Erfindung im allgemeinen bei Niveaus von 0,01 bis 5, bevorzugt 0,05 bis 1, stärker bevorzugt 0,08 bis 0,5 Gew.-%, vorliegen.
  • Pflegemittelzusammensetzungen
  • Oberflächenaktives Pflegemittel
  • Pflegemittelzusammensetzungen umfassen für gewöhnlich eines oder mehrere oberflächenaktive Pflegemittel, die kosmetisch akzeptabel und zur topischen Auftragung auf das Haar geeignet sind.
  • Geeignete oberflächenaktive Pflegemittel werden aus kationischen oberflächenaktiven Mitteln ausgewählt, die einzeln oder in einem Gemisch verwendet werden.
  • Kationische oberflächenaktive Mittel, die in den Zusammensetzungen der Erfindung nützlich sind, enthalten hydrophile Amino- oder Quartärammonium-Einheiten, die positiv geladen sind, wenn sie in der wässerigen Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung gelöst werden.
  • Beispiele für geeignete kationische oberflächenaktive Mittel sind die, die der allgemeinen Formel: [N(R1)(R2)(R3)(R4)]+(X) entsprechen, worin R1, R2, R3 und R4 unabhängig aus
    • (a) einer aliphatischen Gruppe aus 1 bis 22 Kohlenstoffatomen oder
    • (b) einer aromatischen Alkoxy-, Polyoxyalkylen-, Alkylamido-, Hydroxyalkyl-, Aryl- oder Alkylarylgruppe mit bis zu 22 Kohlenstoffatomen ausgewählt sind; und X ein Salz-bildendes Anion ist, wie die, die aus Halogen- (z. B. Chlorid, Bromid), Acetat-, Zitrat-, Lactat-, Glycolat-, Phosphat-, Nitrat-, Sulfat- und Alkylsulfatresten ausgewählt sind.
  • Die aliphatischen Gruppen können zusätzlich zu Kohlenstoff- und Wasserstoffsatomen Etherverknüpfungen und andere Gruppen wie Aminogruppen enthalten. Die längerkettigen aliphatischen Gruppen, z. B. die mit etwa 12 Kohlenstoffen, oder höhere, können gesättigt oder ungesättigt sein.
  • Die am stärksten bevorzugten kationischen oberflächenaktiven Mittel für die Pflegemittelzusammensetzungen der vorliegenden Erfindung sind Monoalkylquartärammoniumverbindungen, in denen die Alkylkettenlänge C16 bis C22 beträgt.
  • Beispiele für geeignete kationische oberflächenaktive Mittel umfassen Quartärammoniumverbindungen, insbesondere quartäre Trimethylverbindungen.
  • Bevorzugte Quartärammoniumverbindungen umfassen Cetyltrimethylammoniumchlorid, Behenyltrimethylammoniumchlorid (BTAC), Cetylpyridiniumchlorid, Tetramethylammoniumchlorid, Tetraethylammoniumchlorid, Octyltrimethylammoniumchlorid, Dodecyltrimethylammoniumchlorid, Hexadecyltrimethylammoniumchlorid, Octyldimethylbenzylammoniumchlorid, Decyldimethylbenzylammoniumchlorid, Stearyldimethylbenzylammoniumchlorid, Didodecyldimethylammoniumchlorid, Dioctadecyldimethylammoniumchlorid, Talgtrimethylammoniumchlorid, Cocotrimethylammoniumchlorid, PEG-2-Oleylammoniumchlorid und Salze dieser, bei denen das Chlorid durch Halogen ersetzt wurde (z. B. Bromid), Acetat, Zitrat, Lactat, Glycolat, Phosphat, Nitrat, Sulfat oder Alkylsulfat. Weitere geeignete kationische oberflächenaktive Mittel umfassen die Materialien mit den CTFA-Bezeichnungen Quaternium-5, Quaternium-31 und Quaternium-18. Gemische aus irgendwelchen der vorstehend genannten Materialien sind auch geeignet. Ein besonders nützliches kationisches oberflächenaktives Mittel zur Verwendung in den Haarpflegemitteln der Erfindung ist Cetyltri methylammoniumchlorid, kommerziell erhältlich zum Beispiel als GENAMIN CTAC, von Hoechst Celanese.
  • Salze von primären, sekundären und tertiären Fettsäureaminen sind ebenfalls geeignete kationische oberflächenaktive Mittel. Die Alkylgruppen solcher Amine haben bevorzugt 12 bis 22 Kohlenstoffatome und können substituiert oder unsubstituiert sein.
  • Besonders nützlich sind Amido-substituierte tertiäre Fettsäureamine, insbesondere tertiäre Amine mit einer C12- bis C22-Alkyl- oder -Alkenylkette. Solche Amine, die hierin nützlich sind, umfassen Stearamidopropyldimethylamin, Stearamidopropyldiethylamin, Stearamidoethyldiethylamin, Stearamidoethyldimethylamin, Palmitamidopropyldimethylamin, Palmitamidopropyldiethylamin, Palmitamidoethyldiethylamin, Palmitamidoethyldimethylamin, Behenamidopropyldimethylamin, Behenamidopropyldiethylamin, Behenamidoethyldiethylamin, Behenamidoethyldimethylamin, Arachidamidopropyldimethylamin, Arachidamidopropyldiethylamin, Arachidamidoethyldiethylamin, Arachidamidoethyldimethylamin, Diethylaminoethylstearamid.
  • Ebenso nützlich sind Dimethylstearamin, Dimethylsojaamin, Sojaamin, Myristylamin, Tridecylamin, Ethylstearylamin, N-Talgpropandiamin, ethoxyliertes (mit 5 mol Ethylenoxid) Stearylamin, Dihydroxyethylstearylamin und Arachidylbehenylamin.
  • Diese Amine werden typischerweise in Kombination mit einer Säure verwendet, die die kationische Spezies bereitstellt. Die bevorzugten Säuren, die hierin nützlich sind, umfassen L-Glutaminsäure, Milchsäure, Salzsäure, Äpfelsäure, Bernsteinsäure, Essigsäure, Fumarsäure, Weinsäure, Zitronensäure, L-Glutaminhydrochlorid und Gemische davon; stärker bevorzugt L-Glutaminsäure, Milchsäure, Zitronensäure. Kationische oberflächenaktive Mittel auf der Basis von Amin, die unter denen, die in der vorliegenden Erfindung nützlich sind, vorkommen, werden in US-Patent 4,275,055, von Nachtigal et. al., erteilt am 23. Juni 1981, offenbart.
  • Das Molverhältnis protonierbarer Amine zu H+ aus der Säure beträgt bevorzugt etwa 1:0,3 bis 1:1,2, und stärker bevorzugt etwa 1:0,5 bis etwa 1:1,1.
  • In den Pflegemitteln der Erfindung beträgt das Niveau an kationischem oberflächenaktivem Mittel bevorzugt 0,01 bis 10, stärker bevorzugt 0,05 bis 5, am stärksten bevorzugt 0,1 bis 2 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung.
  • Die kationischen oberflächenaktiven Mittel, die in diesem Abschnitt ausführlich dargestellt wurden, sind auch zur Verwendung unter dem Gesichtspunkt der Erfindung geeignet, bei dem ein kationisches oberflächenaktives Mittel vor der Einführung des Pflegematerials in die endgültige Haarpflegezusammensetzung innig mit dem thermotropen mesogenen Material und mit einem öligen Pflegematerial gemischt wird.
  • Fettmaterialien
  • Die Pflegemittelzusammensetzungen der Erfindung umfassen zusätzlich bevorzugt Fettmaterialien. Die kombinierte Verwendung von Fettmaterialien und kationischen oberflächenaktiven Mitteln in Pflegezusammensetzungen soll besonders vorteilhaft sein, da sie zur Bildung einer strukturierten Phase führt, in der das kationische oberflächenaktive Mittel dispergiert wird.
  • Unter „Fettmaterialien" ist ein Fettalkohol, ein alkoxylierter Fettalkohol, eine Fettsäure oder ein Gemisch davon zu verstehen.
  • Die Alkylkette des Fettmaterials ist bevorzugt vollständig gesättigt.
  • Repräsentative Fettmaterialien umfassen 8 bis 22 Kohlenstoffatome, stärker bevorzugt 16 bis 22. Beispiele für geeignete Fettalkohole umfassen Cetylalkohol, Stearylalkohol und Gemische davon. Die Verwendung dieser Materialien ist ebenso dahingehend vorteilhaft, daß sie zu den gesamten Pflegeeigenschaften der Zusammensetzungen der Erfindung beitragen.
  • Alkoxylierte (z. B. ethoxylierte oder propoxylierte) Fettalkohole mit etwa 12 bis etwa 18 Kohlenstoffatomen in der Alkylkette können anstelle oder zusätzlich zu den Fettalkoholen selbst verwendet werden. Geeignete Beispiele umfassen Ethylenglykolcetylether, Polyoxyethylen(2)stearylether, Polyoxyethylen(4)cetylether und Gemische davon.
  • Das Niveau an Fettalkoholmaterial in den Pflegemitteln der Erfindung beträgt geeigneterweise 0,01 bis 15, bevorzugt 0,1 bis 10 und stärker bevorzugt 0,1 bis 5 Gew.-%. Das Gewichtsverhältnis von kationischem oberflächenaktivem Mittel zu Fettalkohol beträgt geeigneterweise 10:1 bis 1:10, bevorzugt 4:1 bis 1:8, optimalerweise 1:1 bis 1:7, zum Beispiel 1:3.
  • Optionale Inhaltsstoffe
  • Suspendiermittel
  • In einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt die Haarbehandlungszusammensetzung, insbesondere wenn sie eine Shampoozusammensetzung ist, ferner 0,1 bis 5 Gew.-% eines Suspendiermittels. Geeignete Suspendiermittel werden aus Polyacrylsäuren, vernetzten Polymeren von Acrylsäure, Copolymeren von Acrylsäure mit einem hydrophoben Monomer, Copolymeren von Carbonsäure-enthaltenden Monomeren und Acrylestern, vernetzten Copolymeren von Acrylsäure und Acrylatestern, Heteropolysaccharidgummis und kristallinen langkettigen Acylderivaten ausgewählt. Das langkettige Acylderivat wird wünschenswerterweise aus Ethylenglykolstearat, Alkanolamiden von Fettsäuren mit 16 bis 22 Kohlenstoffatomen und Gemischen davon ausgewählt. Ethylenglykoldistearat und Polyethylenglykol-3-distearat sind bevorzugte langkettige Acylderivate. Polyacrylsäure ist kommerziell als Carbopol 420, Carbopol 488 oder Carbopol 493 erhältlich. Polymere von Acrylsäure, die mit einem polyfunktionalen Mittel vernetzt sind, können auch verwendet werden, diese sind kommerziell als Carbopol 910, Carbopol 934, Carbopol 941 und Carbopol 980 erhältlich. Ein Beispiel für ein geeignetes Copolymer einer Carbonsäure, das ein Monomer und Acrylsäureester enthält, ist Carbopol 1342. Alle Carbopolmaterialien (Markenname) sind von Goodrich erhältlich.
  • Geeignete vernetzte Polymere von Acrylsäure und Acrylatestern sind Pemulen TR1 oder Pemulen TR2. Ein geeigneter Heteropolysaccharidgummi ist Xanthan, zum Beispiel der, der als Kelzan mu erhältlich ist.
  • Pflegemittel
  • Silikonpflegemittel
  • Die Zusammensetzungen der Erfindung können emulgierte Tröpfchen eines Silikonpflegemittels zur Verstärkung der Pflegeeigenschaften enthalten.
  • Geeignete Silikone umfassen Polydiorganosiloxane, insbesondere Polydimethylsiloxane mit der CTFA-Bezeichnung Dimethicon. Zur Verwendung in den Zusammensetzungen der Erfindung (insbesondere Shampoos und Pflegemittel) sind Polydimethylsiloxane mit Hydroxylendgruppen mit der CTFA-Bezeichnung Dimethiconol geeignet. Zur Verwendung in den Zusammensetzungen der Erfindung auch geeignet sind Silikongummis mit einem leichten Grad an Vernetzung, wie Beispielsweise in WO 96/31188 beschrieben.
  • Die Viskosität des emulgierten Silikons selbst (nicht der Emulsion oder der endgültigen Haarpflegezusammensetzung) beträgt typischerweise mindestens 10.000 cSt bei 25°C. Die Viskosität des Silikons selbst beträgt bevorzugt mindestens 60.000 cSt, am stärksten bevorzugt mindestens 500.000 cSt, idealerweise mindestens 1.000.000 cSt. Zur Erleichterung der Formulierung übersteigt die Viskosität bevorzugt 109 cSt nicht.
  • Emulgierte Silikone zur Verwendung in den Shampoozusammensetzungen der Erfindung werden typischerweise eine durchschnittliche Silikontröpfchengröße in der Zusammensetzung von weniger als 30, bevorzugt weniger als 20, stärker bevorzugt weniger als 10 μm, idealerweise 0,01 bis 1 μm, aufweisen. Silikonemulsionen mit einer durchschnittlichen Silikontröpfchengröße von ≤ 0,15 μm werden im allgemeinen Mikroemulsionen genannt.
  • Beispiele für geeignete vorgeformte Emulsionen umfassen die Emulsionen DC2-1766, DC2-1784, DC-1785, DC-1786 und die Mikroemulsionen DC2-1865 und DC2-1870, alle erhältlich von Dow Corning. Diese sind alle Emulsionen/Mikroemulsionen von Dimethiconol. Vernetzte Silikongummis sind ebenso in einer voremulgierten Form erhältlich, was die Formulierung erleichtert. Ein bevorzugtes Beispiel ist das Material, das von Dow Corning als DC X2-1787 erhältlich ist, das eine Emulsion von einem vernetzten Dimethiconolgummi ist. Ein weiteres bevorzugtes Beispiel ist das Material, das von Dow Corning als DC X2-1391 erhältlich ist, das eine Mikroemulsion eines vernetzten Dimethiconolgummis ist.
  • Eine weitere bevorzugte Klasse von Silikonen zum Einschluß in die Shampoos und Pflegemittel der Erfindung sind Amino-funktionale Silikone. Unter „Amino-funktionalem Silikon" ist ein Silikon zu verstehen, das mindestens eine primäre, sekundäre oder tertiäre Amingruppe oder eine Quartärammoniumgruppe enthält. Beispiele für geeignete Amino-funktionale Silikone umfassen: Polysiloxane mit der CTFA-Bezeichnung „Amodimethicon". Spezielle Bei spiele für Amino-funktionale Silikone, die zur Verwendung in der Erfindung geeignet sind, sind die Aminosilikonöle DC2-8220, DC2-8166, DC2-8466 und DC2-8950-114 (alle von Dow Corning) und GE 1149-75 (von General Electric Silikons). Geeignete quartäre Silikonpolymere werden in EP-A-0 530 974 beschrieben. Ein bevorzugtes quartäres Silikonpolymer ist K3474 von Goldschmidt.
  • Auch geeignet sind Emulsionen von Amino-funktionalen Silikonölen mit einem nicht-ionischen und/oder kationischen oberflächenaktiven Mittel. Vorgeformte Emulsionen von Amino-funktionalem Silikon sind von den Lieferanten von Silikonölen wie Dow Corning und General Electric ebenso erhältlich. Spezielle Beispiele umfassen DC929 Cationic Emulsion, DC939 Cationic Emulsion, und die nicht-ionischen Emulsionen DC2-7224, DC2-8467, DC2-8177 und DC2-8154 (alle von Dow Corning).
  • Bei einigen Shampoos wird bevorzugt eine Kombination aus Amino- und Nicht-Amino-funktionalen Silikonen verwendet.
  • Die Gesamtmenge an Silikon beträgt bevorzugt 0,01 bis 10 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung, stärker bevorzugt ist 0,3 bis 5, am stärksten bevorzugt 0,5 bis 3 Gew.-% ein geeignetes Niveau.
  • Allgemeine Inhaltsstoffe, die für alle Produktformen geeignet sind:
    • – Sonnenschutzmittel wie 2-Ethylhexyl-p-methoxycinnamat, 2-Ethylhexyl-N,N-dimethyl-p-aminobenzoat, p-Aminobenzoesäure, 2-Phenylbenzimidazol-5-sulfonsäure, Octocrylen, Oxybenzon, Homomenthylsalicylat, Octylsalicylat, 4,4'-Methoxy-t-butyldibenzoylmethan, 4-Isopropyldibenzoylmethan, 3-Benzylidenkampher, 3-(4-Methylbenzyliden)kampher, Titaniumdioxid, Zinkoxid, Siliciumdioxid, Eisenoxid und Gemische davon.
    • – Antischuppenwirkstoffe wie Zinkpyrithion, Piroctonolamin, Seleniumdisulphid, Schwefel, Kohlenteer und dergleichen.
    • – Carbonsäurepolymer-Verdickungsmittel für Haarshampoo- und Pflegemittelzusammensetzungen. Diese vernetzten Polymere enthalten ein oder mehrere Monomere von Acrylsäure, substituierten Acrylsäuren und Salze und Ester dieser Acrylsäuren und der substituierten Acrylsäuren, wobei das Vernetzungsmittel zwei oder mehr Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindungen enthält und von einem mehrwertigen Alkohol stammt. Beispiele für Carbonsäurepolymer-Verdickungsmittel, die hierin nützlich sind, sind die, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Carbomeren, Acrylat/C10-C30-Alkylacrylat-Crosspolymeren und Gemischen davon. Die Zusammensetzungen der vorliegende Erfindung können etwa 0,025 bis etwa 1%, stärker bevorzugt etwa 0,05 bis etwa 0,75% und am stärksten bevorzugt etwa 0,10 bis etwa 0,50% der Carbonsäurepolymer-Verdickungsmittel, bezogen auf das Gewicht, basierend auf dem Gesamtgewicht der Zusammensetzung, umfassen.
    • – Emulgatoren zur Emulgierung der verschiedenen Trägerkomponenten der Zusammensetzungen der Erfindung. Geeignete Emulgatorarten umfassen Polyethylenglykol-20-sorbitanmonolaurat (Polysorbate 20), Polyethylenglykol-5-sojasterol, Steareth-20, Ceteareth-20, PPG-2-Methylglucoseetherdistearat, Ceteth-10, Polysorbate 80, Cetylphosphat, Kaliumcetylphosphat, Diethanolamincetylphosphat, Polysorbate 60, Glycerylstearat, PEG-100 Stearat und Gemische davon. Die Emulgatoren können einzeln oder als ein Gemisch aus zwei oder mehr verwendet werden und können etwa 0,1 bis etwa 10, stärker bevorzugt etwa 1 bis etwa 7 und am stärksten bevorzugt etwa 1 bis etwa 5 Gew.-%, basierend auf dem Gesamtgewicht der Zusammensetzung, umfassen.
    • – Vitamine und Derivate davon (z. B. Ascorbinsäure, Vitamin E, Tocopherylacetat, Retinoinsäure, Retinol, Retinoide und dergleichen).
    • – Konservierungsstoffe, Antioxidationsmittel, Chelatbildner und Maskierungsmittel; und ästhetische Komponenten wie Aromen, Farben, Haarnährstoffe und ätherische Öle.
  • Das Verfahren der Erfindung umfaßt die Auftragung einer Verbindung der Formel I, wie hierin beschrieben, auf das Haar. Die Verbindung liegt bei der Auftragung auf das Haar bevorzugt in Form einer Zusammensetzung der Erfindung vor, obgleich andere Produktformen, wie zum Beispiel eine einfache Lösung aus der Verbindung, auch verwendet werden können.
  • (ii) ölige, Nicht-Silikon-Pflegekomponenten
  • Die Zusammensetzungen gemäß der vorliegenden Erfindung können auch ein dispergiertes, nicht flüchtiges, wasserunlösliches, öliges Pflegemittel umfassen.
  • Unter unlöslich ist zu verstehen, daß das Material in Wasser (destilliert oder äquivalent) bei einer Konzentration von 0,1% (Gew./Gew.) bei 25°C nicht löslich ist.
  • Geeignete ölige oder fettige Materialien werden aus Kohlenwasserstoffölen, Fettestern und Gemischen davon ausgewählt.
  • Geradkettige Kohlenwasserstofföle werden bevorzugt etwa 12 bis etwa 30 Kohlenstoffatome enthalten. Auch geeignet sind polymere Kohlenwasserstoffe von Alkenylmonomeren wie C2-C6-Alkenylmonomere.
  • Spezielle Beispiele für geeignete Kohlenwasserstofföle umfassen Paraffinöl, Mineralöl, gesättigtes und ungesättigtes Dodecan, gesättigtes und ungesättigtes Tridecan, gesättigtes und ungesättigtes Tetradecane, gesättigtes und ungesättigtes Pentadecan, gesättigtes und ungesättigtes Hexadecan und Gemische davon. Verzweigtkettige Isomere dieser Verbindungen sowie Kohlenwasserstoffe mit einer höheren Kettenlänge können auch verwendet werden.
  • Geeignete Fettester sind dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens 10 Kohlenstoffatome aufweisen und umfassen Ester mit Hydrocarbylketten von Fettsäuren oder -akoholen. Monocarbonsäureester umfassen Ester von Alkoholen und/oder Säuren der Formel R'COOR, worin R' und R unabhängig Alkyl- oder Alkenylreste kennzeichnen und die Summe der Kohlenstoffatome in R' und R mindestens 10, bevorzugt mindestens 20, ist. Di- und Trialkyl- und -Alkenylester von Carbonsäuren können auch verwendet werden.
  • Besonders bevorzugte Fettsäureester sind Mono-, Di- und Triglyceride, genauer gesagt, die Mono-, Di- und Triester von Glycerol und langkettigen Carbonsäuren wie C1-C22-Carbonsäuren. Bevorzugte Materialien umfassen Kakaobutter, Palmstearin, Sonnenblumenöl, Sojabohnenöl und Kokosnußöl.
  • Das ölige oder fettige Material liegt bevorzugt in einem Niveau von 0,05 bis 10, bevorzugt 0,2 bis 5, stärker bevorzugt etwa 0,5 bis 3 Gew.-% vor.
  • Die Zusammensetzungen dieser Erfindung enthalten bevorzugt nicht mehr als 3 Gew.-% eines Formgebungspolymers, stärker bevorzugt weniger als 1% eines Formgebungspolymers, bevorzugt enthalten sie weniger als 0,1 Gew.-% eines Formgebungspolymers und optimalerweise sind sie frei von einem Formgebungspolymer.
  • In den Haarbehandlungszusammensetzungen, die ein Pflegemittel enthalten, ist bevorzugt ein kationisches Polymer vorhanden.
  • Zusatzstoffe
  • Die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung können auch Zusatzstoffe enthalten, die für die Haarpflege geeignet sind. Im allgemeinen sind solche Inhaltsstoffe einzeln bei einem Niveau von bis zu 2, bevorzugt bis 1 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung enthalten. Geeignete Haarpflegezusatzstoffe umfassen Aminosäuren, Zucker und Ceramide.
  • Das Verfahren der Erfindung kann die üblichen Schritte von Haarbehandlungsverfahren umfassen. Beispielsweise kann das Verfahren das Shampoonieren und/oder die Pflege (entweder als Teil des Shampoonierens oder in einem separaten Verfahrensschritt) und/oder die Formgebung des Haars umfassen.
  • Die folgenden nicht einschränkenden Beispiele veranschaulichen die bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung weiter. Alle Prozentsätze aus den Beispielen und dieser Beschreibung beziehen sich auf das Gewicht, basierend auf dem Gesamtgewicht, sofern nicht etwas anderes angegeben ist.
  • Beispiele
  • Beispiele 1 bis 10 – Zusammensetzungen der Erfindung
  • Folgendes sind Beispiele für Zusammensetzungen der Erfindung. Die Materialien in den Beispielen umfassen die folgenden:
    Figure 00250001
  • Beispiel 1
  • Es wird eine Stylingmousse wie folgt formuliert:
    Figure 00260001
  • Beispiel 2
  • Es wird ein Haarspray wie folgt formuliert:
    Figure 00260002
  • Beispiel 3
  • Es wird ein Pumpspray wie folgt formuliert:
    Figure 00270001
  • Beispiel 4
  • Es wird ein Stylinggel wie folgt formuliert:
    Figure 00270002
  • Beispiel 5
  • Es wird eine 55%ige VOC-getriebene Aerosolzusammensetzung wie folgt formuliert:
    Figure 00280001
  • Beispiel 6
  • Es wird eine 55%ige VOC-getriebene Pumphaarsprayzusammensetzung wie folgt formuliert:
    Figure 00280002
  • Beispiel 7
  • Folgendes ist ein Beispiel einer Shampoozusammensetzung gemäß der Erfindung:
    Figure 00290001
  • Beispiel 8
  • Folgendes ist ein Beispiel einer Haarpflegezusammensetzung gemäß der Erfindung:
    Figure 00300001
    Beispiel 9 Pflegemittel
    Figure 00310001
    Beispiel 10
    Figure 00310002
  • Beispiel 11
  • Drei Lösungen wurden formuliert, die jeweils 1 Gew.-% 2,5-Dihydroxybenzoesäure, 3,4-Dihydroxybenzoesäure oder 3,5-Dihydroxybenzoesäure enthielten. Unter Verwendung von Lockenstäben und 30 cm langem Haar wurden Haarlocken vorbereitet. Die Locken wurden eine Stunde in der Lösung plaziert, gründlich mit destilliertem Wasser gespült und 30 Minuten getrocknet. Das Haar wurde aus dem Lockenstab entfernt und die Länge der Locke gemessen.
  • Das Haar wurde in eine Kammer mit hoher Luftfeuchtigkeit gehangen (90% r. F.; 30°C), wobei eine Minute ein Gebläse lief und es wurde erneut gemessen.
    Figure 00320001
    • *Spray (John Freda Frizzease UK, 2000), aufgetragen, nachdem die Locke behandelt und als Negativkontrolle getrocknet war.

Claims (9)

  1. Haarstylingverfahren, umfassend den Schritt der Auftragung einer nicht färbenden Behandlungszusammensetzung auf das Haar, die 0,1 bis 3 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung einer Formgebungsverbindung der Formel 1
    Figure 00330001
    Formel 1 umfaßt, worin n gleich 0 ist, R1 H, eine OH-, Alkyl-, Alkoxidgruppe oder Salze davon ist; R2, R3, R4, R5 und R6 unabhängig aus H, OH-, C1-C4-Alkylgruppen oder Gemischen davon ausgewählt sind, so daß die Gesamtanzahl an OH-Gruppen von R2, R3, R4, R5 und R6 2 ist, so daß, wenn R2 eine OH-Gruppe ist, R5 auch eine OH-Gruppe ist; und worin die Zusammensetzung weniger als 2 Gew.-% einer Stärke oder eines Stärkederivats umfaßt.
  2. Haarstylingverfahren, umfassend den Schritt der Auftragung einer Haarbehandlungszusammensetzung auf das Haar, die 0,1 bis 3 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung einer Formgebungsverbindung der Formel 1
    Figure 00340001
    Formel 1 umfaßt, worin n gleich 0 ist, R1 H, eine OH-, Alkyl-, Alkoxidgruppe oder Salze davon ist; R2, R3, R4, R5 und R6 unabhängig aus H, OH-, C1-C4-Alkylgruppen oder Gemischen davon ausgewählt sind, so daß die Gesamtanzahl an OH-Gruppen von R2, R3, R4, R5 und R6 2 ist, so daß, wenn R2 eine OH-Gruppe ist, R5 auch eine OH-Gruppe ist; worin die Zusammensetzung frei von Verbindungen ist, die unter 70°C unter Bildung kovalenter Bindungen mit der Verbindung der Formel 1 reagieren können, wenn beide Verbindungen auf das Haar aufgetragen werden.
  3. Haarstylingverfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin R2, R3, R4, R5 und R6 entweder OH oder H sind.
  4. Haarstylingverfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin die Formgebungszusammensetzung aus den folgenden Formeln ausgewählt ist:
    Figure 00340002
    Figure 00350001
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin die Zusammensetzung als ein Produkt zum Verbleib aufgetragen wird.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, worin die Zusammensetzung in Form eines Produktes zum Ausspülen vorliegt.
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin die Zusammensetzung in Form eines Shampoos, eines Pflegemittels, eines Gels oder einer Mousse vorliegt.
  8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, worin die Zusammensetzung ferner einen Puffer oder pH-Einsteller umfaßt.
  9. Verwendung einer Verbindung der Formel 1 zum Stylen des Haars Formel 1
    Figure 00360001
    worin n gleich 0 ist, R1 H, eine OH-, Alkyl-, Alkoxidgruppe oder Salze davon ist; R2, R3, R4, R5 und R6 unabhängig aus H, OH-, C1-C4-Alkylgruppen oder Gemischen davon ausgewählt sind, so daß die Gesamtanzahl an OH-Gruppen von R2, R3, R4, R5 und R6 2 ist und wenn R2 eine OH-Gruppe ist, R5 auch eine OH-Gruppe ist.
DE60308171T 2002-05-15 2003-04-09 Haarpflegemittel, die phenolische haarformungsmittel enthalten Expired - Lifetime DE60308171T2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

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EP02253409 2002-05-15
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