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DE1035485B - Einrichtung zum Absaugen der Grenzschicht bei Flugzeugen - Google Patents

Einrichtung zum Absaugen der Grenzschicht bei Flugzeugen

Info

Publication number
DE1035485B
DE1035485B DEN13061A DEN0013061A DE1035485B DE 1035485 B DE1035485 B DE 1035485B DE N13061 A DEN13061 A DE N13061A DE N0013061 A DEN0013061 A DE N0013061A DE 1035485 B DE1035485 B DE 1035485B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
aircraft
boundary layer
auxiliary compressor
air
engine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN13061A
Other languages
English (en)
Inventor
Arnold William Morley
John Henry Hawthorne
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Napier Turbochargers Ltd
Original Assignee
D Napier and Son Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by D Napier and Son Ltd filed Critical D Napier and Son Ltd
Publication of DE1035485B publication Critical patent/DE1035485B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C21/00Influencing air flow over aircraft surfaces by affecting boundary layer flow
    • B64C21/02Influencing air flow over aircraft surfaces by affecting boundary layer flow by use of slot, ducts, porous areas or the like
    • B64C21/025Influencing air flow over aircraft surfaces by affecting boundary layer flow by use of slot, ducts, porous areas or the like for simultaneous blowing and sucking
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C2230/00Boundary layer controls
    • B64C2230/04Boundary layer controls by actively generating fluid flow
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C2230/00Boundary layer controls
    • B64C2230/16Boundary layer controls by blowing other fluids over the surface than air, e.g. He, H, O2 or exhaust gases
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T50/00Aeronautics or air transport
    • Y02T50/10Drag reduction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Absaugen der Grenzschicht bei Flugzeugen Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Absaugen von Luft aus der Grenzschicht an Tragflügeln oder anderen Flächen von Flugzeugen.
  • Es sind bereits verschiedene Vorschläge bezüglich der Beeinflussung der Grenzschicht gemacht worden, und diese Vorschläge beruhen auf dem Grundgedanken des Absaugens von Luft aus der Grenzschicht; ferner wurde bereits vorgeschlagen, den durch den Hauptverdichter eines Gasturbinentriebwerks erzeugten Unterdruck für diesen Zweck zu benutzen.
  • Die Erfindung sieht nunmehr eine zur Verwendung in Flugzeugen bestimmte Einrichtung zum Beeinflussen der Grenzschicht vor, bei dem der Unterdruck zum Absaugen von Luft aus der Grenzschicht an Tragflächen oder anderen. Flächen des Flugzeugs durch einen Hilfsverdichter des Gasturbinentriebwerks erzeugt wird.
  • Der Ausdruck »Hilfsverdichter« bezeichnet im folgenden jeden durch eine Turbine des Triebwerks angetriebenen Verdichter, der keine Luft zu dem Triebwerk fördert.
  • Ein Vorteil der Erfindung gegenüber Anordnungen, bei denen die Grenzschichtluft von dem Hauptverdichter angesaugt wird, besteht darin, daß Änderungen hinsichtlich der Menge oder des Zustandes der angesaugten Grenzschichtluft keine Wirkung auf den Hauptverdichter ausüben, so daß sich der Betrieb des Triebwerks stabiler gestaltet.
  • Das in Frage stehende Triebwerk kann den größten Teil seiner Leistung in Form mechanischer Energie erzeugen, z. B. zum Antreiben einer Luftschraube, wie es bei einem kombinierten Turbinen- und Luftschraubentriebwerk der Fall ist, oder in Form eines unter Druck stehenden Gases, das in einer oder mehreren Reaktionsdüsen ausgenutzt wird; das Triebwerk kann seine Energie auch in der Weise abgeben, daß diese beiden Energieabgabeformen miteinander kombiniert sind.
  • Bei einer Ausbildungsform der Erfindung wird die von dem Hilfsverdichter angesaugte Grenzschichtluft durch den Verdichter in Form eines Düsenstrahls abgegeben, der zum Vortrieb des Flugzeugs beiträgt. Wenn das Flugzeugtriebwerk von derjenigen Bauart ist, bei welcher wenigstens ein Teil der Hauptvortriebskraft in Form eines Düsenstrahls erzeugt bzw. abgegeben wird, kann man die von dem Hilfsverdichter abgegebene Grenzschichtluft mit dem aus dem Flugzeugtriebwerk austretenden Gas mischen. Es wird jedoch vorgezogen, die Grenzschichtluft gesondert austreten zu lassen, damit es nicht erforderlich ist, die Fördermengen des Hilfsverdichters und des Flugzeugtriebwerks aufeinander abzustimmen.
  • Bei einer anderen Ausbildungsform der Erfindung wird die von dem Hilfsverdichter angesaugte Grenzschichtluft in Gestalt eines breiten, nach unten gerichteten Stroms abgegeben, der über eine Tragflächenklappe hinwegströmt, um den Auftrieb des Flugzeugs zu vergrößern.
  • Die Erfindung wird an Hand schematischer Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt in einem teilweise als Schnitt gezeichneten Grundriß ein Stück einer Flugzeugtragfläche, die mit einer Ausbildungsform einer erfindungsgemäßen Einrichtung zum Beeinflussen der Grenzschicht ausgerüstet ist; Fig. 2 ist die teilweise als Schnitt gezeichnete Vorderansicht der in Fig. 1 dargestellten Teile; Fig. 3 ist ein Querschnitt der Tragfläche längs der Linie III-111 in Fig. 1; Fig. 4 ist ein Längsschnitt durch die Triebwerksgondel eines Flugzeugs, das mit einer anderen Ausbildungsform einer erfindungsgemäßen Einrichtung zum Beeinflussen der Grenzschicht ausgerüstet ist.
  • Bei der in Fig.l wiedergegebenen Flugzeugtragfläche ist innerhalb der Tragfläche ein Gasturbinentriebwerk 10 so angeordnet, daß die Achse des Triebwerks im wesentlichen. parallel zur Spannweitenrichtung verläuft. Der Hauptverdichter 11 des Triebwerks 10 saugt Luft durch einen nach vorn gerichteten Lufteinlaß 12 an. Nachdem in der Luft ein Kraftstoff verbrannt worden ist und sich die Luft in einer Turbine 13 entspannt hat, wird die aus dem Hauptverdichter 11 zu dem Triebwerk geförderte Luft durch ein Düsenrohr 14 nach hinten ausgestoßen, um eine Vortriebskraft für das Flugzeug zu liefern. Die Turbine 13 treibt sowohl den Hauptverdichter 11 als auch einen Hilfsverdichter 15 an. Die Oberseite der Flugzeugtragfläche ist mit mehreren Kanälen 16 versehen, 'die sich annähernd parallel zur Spannweitenrichtung erstrecken. Diese Kanäle stehen über Rohrleitungen 17 mit einem Sammelkanal 18 in Verbindung, der seinerseits an die Einlaßseite des Hilfsverdichters 15 angeschlossen ist. Der Hilfsverdichter saugt somit Grenzschichtluft von der Tragflügeloberfläche ab, um das Gebiet laminarer Luftströmung über die Tragfläche zu vergrößern. Der Hilfsverdichter 15 fördert die angesaugte Grenzschichtluft in einen Anschlußkasten 19, wo sich die Grenzschichtluft mit den Abgasen der Turbine 13 vermischt und durch das Düsenrohr 14 ausgestoßen wird, um die Vortriebswirkung der von dem Triebwerk gelieferten Gase zu vergrößern. Der Anschlußkasten 19 enthält kaskadenartig angeordnete Umlenkschaufeln, welche die Bewegungsrichtung der Turbinenabgase sowie der durch den Hilfsverdichter gelieferten Druckluft ändern, so daß sowohl die Gase als auch die Luft in das Düsenrohr 14 hinein umgelenkt werden.
  • Bei einer hier nicht gezeigten Abwandlung kann dafür gesorgt sein, daß sich die von dem Hilfsverdichter 15 abgegebene Grenzschichtluft nicht mit den Turbinenabgasen vermischt, sondern daß die verdichtete Grenzschichtluft gesondert durch ein anderes Düsenrohr abgegeben wird.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in Fig. 4 dargestellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel handelt es sich bei dem Triebwerk 20 um ein solches der Turbinen- und Luftschraubenbauart, bei dem die durch eine Turbine 21 erzeugte Energie dazu benutzt wird, einen Hauptverdichter 22, einen Hilfsverdichter 23 und eine Luftschraube 24 anzutreiben. Die Turbinenabgase treten aus Öffnungen 33 aus. Der Hilfsverdichter 23 saugt Grenzschichtluft durch in der Tragfläche vorgesehene Saugkanäle an, die ähnlich wie die Kanäle 16 in Fig. 1 bis 3 ausgebildet und angeordnet sind; diese Kanäle stehen. über Rohrleitungen 25 mit einer Sammelleitung 26 in Verbindung.
  • Die von dem Hilfsverdichter 23 abgegebene Luft tritt in eine Kammer 27 ein und gelangt dann durch eine nach hinten führende Rohrleitung 28 in eine Kammer 29, die sich in Spannweitenrichtung über einen Tragflächenabschnitt erheblicher Länge erstreckt und längs ihrer Hinterkante einen schmalen Austrittsschlitz 30 aufweist, über den die mit den Turbinenabgasen vermischte Luft längs der Oberseite einer Klappe 31 abgegeben wird. Wenn die Klappe als Strahlauftriebsklappe benutzt werden soll, schwenkt man sie nach unten in die in Fig. 4 durch gestrichelte Linien angedeutete Stellung, bei der der sich aus Luft und Gasen zusammensetzende Luftstrom weiterhin der Oberseite der Klappe folgt, so daß er die Klappe in Form eines dünnen Schleiers 32 verläßt, der anfangs nach unten gerichtet ist und den Auftrieb des Flugzeugs vergrößert.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Zur Verwendung bei Flugzeugen bestimmte Einrichtung zum Absaugen der Grenzschicht von Tragflügelflächen oder anderen Flächen eines Flugzeugs, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterdruck zum Absaugen durch einen Hilfsverdichter eines Gasturbinenvortriebsaggregats für das Flugzeug erzeugt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Hilfsverdichter angesaugte Grenzschichtluft von dem Hilfsverdichter in Form eines Strahls abgegeben wird, der zum Vortrieb des Flugzeugs beiträgt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Hilfsverdichter angesaugte Grenzschichtluft von dem Hilfsverdichter in Form eines breiten, nach unten gerichteten Stroms über eine Klappe hinweg abgegeben wird, um den Auftrieb des Flugzeugs zu erhöhen.
DEN13061A 1955-12-07 1956-12-07 Einrichtung zum Absaugen der Grenzschicht bei Flugzeugen Pending DE1035485B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1035485X 1955-12-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1035485B true DE1035485B (de) 1958-07-31

Family

ID=10869452

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN13061A Pending DE1035485B (de) 1955-12-07 1956-12-07 Einrichtung zum Absaugen der Grenzschicht bei Flugzeugen

Country Status (1)

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DE (1) DE1035485B (de)

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