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DE1224155B - Flugzeug fuer UEberschallgeschwindigkeit mit Strahltriebwerken in den Tragflaechen - Google Patents

Flugzeug fuer UEberschallgeschwindigkeit mit Strahltriebwerken in den Tragflaechen

Info

Publication number
DE1224155B
DE1224155B DEB77577A DEB0077577A DE1224155B DE 1224155 B DE1224155 B DE 1224155B DE B77577 A DEB77577 A DE B77577A DE B0077577 A DEB0077577 A DE B0077577A DE 1224155 B DE1224155 B DE 1224155B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
aircraft
underside
nozzle
wings
lift
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB77577A
Other languages
English (en)
Inventor
Ralph Murch Denning
Raymond John Lane
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bristol Siddeley Engines Ltd
Original Assignee
Bristol Siddeley Engines Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bristol Siddeley Engines Ltd filed Critical Bristol Siddeley Engines Ltd
Publication of DE1224155B publication Critical patent/DE1224155B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D27/00Arrangement or mounting of power plants in aircraft; Aircraft characterised by the type or position of power plants
    • B64D27/02Aircraft characterised by the type or position of power plants
    • B64D27/16Aircraft characterised by the type or position of power plants of jet type
    • B64D27/20Aircraft characterised by the type or position of power plants of jet type within, or attached to, fuselages
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C30/00Supersonic type aircraft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Aerodynamic Tests, Hydrodynamic Tests, Wind Tunnels, And Water Tanks (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Flugzeug für überschallgeschwindigkeit mit Strahltriebwerken in den Tragflächen Die Erfindung betrifft ein Flugzeug mit Tragflächen, deren Funktion in der Erzeugung eines aerodynamischen Auftriebs besteht und die in einem Anstellwinkel zur Flugrichtung des Flugzeuges bei Reisegeschwindigkeit angeordnet sind, sowie mit einem Luftatmungsstrahltriebwerk mit einer Schubdüse und einem Luftansaugstutzen, der zwischen einer Unterseite des Flugzeuges und einer Ansauglippe begrenzt ist, und einem Triebwerksgehäuse, das an der Unterseite des Flugzeuges nach unten vorsteht und mit einer im wesentlichen flachen Unterseite versehen ist die sich von seinem vorderen Rand, der die Ansauglippe bildet, zu seinem hinteren Rand erstreckt, welcher eine Schubdüsenlippe bildet.
  • Es sind bereits Flugzeuge für überschallgeschwindigkeit bekannt, bei denen in den Tragflächen ein Strahltriebwerk derart angeordnet ist, daß zwischen einem oberen und einem unteren Teil des Tragflügels ein Diffusionskanal zur Versorgung des Triebwerks mit Luft gebildet ist. Dabei ist stets die Vorderkante des oberen Teils so weit vor die Ansauglippe des unteren Teils vorgesetzt, daß die von der Vorderkante des oberen Teils ausgehende Stoßwelle unter der Ansauglippe des unteren Teils vorbeigeht. Um den Einbau des Strahltriebwerks in den Tragflügel zu ermöglichen, muß ausgehend von der Vorderkante des Tragflügels eine entsprechende Profilvergrößerung vorgesehen sein. Insbesondere für Unterschalk geschwindigkeit muß aber auch der divergierende Teil der Schubdüse ein großes Ausdehnungsverhältnis aufweisen. Dabei treten Schwierigkeiten im Einbau solcher Düsen auf, da infolge der Vergrößerung des senkrecht zur Flugrichtung liegenden Profilquerschnitts höhere Luftwiderstände unvermeidbar sind.
  • Es liegt deshalb der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Tragflächen solcher Flugzeuge derart auszubilden, daß eine Düse mit größerem Austrittsquerschnitt ohne einen erhöhten Luftwiderstand Verwendung finden kann.
  • Die genannte Aufgabe wird bei einem Flugzeug der eingangs geschilderten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Unterseite des Triebwerksgehäuses in einem größeren Anstellwinkel geneigt ist als die Unterseite der Tragflächen, so daß bei Reisegeschwindigkeit des Flugzeuges das Verhältnis zwischen seinem Auftrieb und seinem induzierten Luftwiderstand im wesentlichen gleich dem Verhältnis zwischen dem Auftrieb der Tragflächen und ihrem Gesamtluftwiderstand ist. Dadurch ist der Vorteil vermittelt, daß infolge des von der Unterseite des Triebwerksgehäuses herrührenden Auftriebs die Tragflächen für einen entsprechend geringeren Auftrieb ausgebildet werden können. Dadurch, daß die Unterseite des Triebwerksgehäuses als Tragfläche herangezogen wird, wird der Einbauraum für das Triebwerk und die Schubdüse vergrößert.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann sich bei einem Flugzeug mit divergenter Schubdüse die Oberseite der Schubdüse durch die Unterseite der Tragfläche des Flugzeuges nach oben erstrecken, wobei die Gestalt der Düse derart ist, daß der resultierende Schub aus der Düse stärker nach hinten unten geneigt ist als die Unterseite des Triebwerksgehäuses. Durch diesen Schub wird ein nach vorn und oben gerichteter Vektor erzeugt. Die Gestalt der Düse kann dabei so ausgebildet werden, daß der Vektor derart gerichtet ist, daß eine bessere Flugstabilität erzielt wird. In vorteilhafter Weise kann die Oberseite des divergierenden Teils der Schubdüse nach unten konkav sein.
  • Die Bedingung, daß das Verhältnis zwischen dem Auftrieb und dem induzierten Luftwiderstand im wesentlichen gleich dem Verhältnis zwischen dem Auftrieb der Tragflächen und dem Gesamthiftwiderstand ist, bestimmt, wie weit die Anstellung der Unterseite des Triebwerksgehäuses erhöht werden kann. Diese Bedingung wird durch die nachfolgende überlegung gefunden, wobei jedoch darauf hingewiesen wird, daß bei der praktischen Anwendung der Theorie eine gewisse Toleranz eingerechnet werden muß, da es nicht möglich ist, in irgendeiner annehmbaren Weise genau festzustellen, welche Oberflächen eines Flugzeuges »Tragflächen« sind und welche nicht. Auch bei einem bekannten Flugzeug, das * aus einem Rumpf und mehr oder weniger getrennt ausgebildeten Tragflächen besteht, bei welchem es scheinbar offensichtlich ist, wo der Rumpf endet und wo die Flügel beginnen, ist es doch in Betracht zu ziehen, daß der Rumpf einen gewissen Auftrieb erzeugen kann und in dieser Beziehung dieselbe Funktion hat wie die Tragflächen und die Tragflächen Brennstoff mitführen können und somit dieselbe lasttragende Funktion ausführen wie der Rumpf. -Bei einem Flugzeug, welches keine gesondert erkennbaren Tragflächen hat, ist die Unterscheidung zwischen Trag-- und Nichttragflächen noch weniger klar. Infolgedessen muß man sich für den vorliegenden Zweck mit der Definition zufriedengeben, daß die primären Tragflächen diejenigen Flächen sind, welche hauptsächlich zum Zwecke der Erzeugung des aerodynamischen Auftriebs in dem Flugzeug verkörpert worden sind.
  • Es sei zunächst'ein Flugzeug ins Auge gefaßt, -welches durch ein Triebwerk -angetrieben wird, welches in einem Gehäuse angeordnet ist, das unter- der Unterseite des Flugzeuges vorsteht und so ausgebildet ist, daß di# Unterseite des Gehäuses parallel zu der Linie liegt, die die Flugzeugunterseite im Fall des Fehlens des Txiebwerksgehäuses annehmen würde, wobei für die Ausbildung des Flugzeuges und seiner Tragflächen sorgfältig die günstigsten Verhältnisse gewählt wurden, um das erforderliche Ausmaß des Auftriebs bei einem Mindestmaß an Luftwiderstand oder Erschwerung durch Luftwiderstand zu erzielen. Es sei jetzt angenommen, daß die Möglichkeit einer Erhöhung der Anstellung der Gehäuseunterseite im Hinblick auf eine Erhöhung der ve#ffigbaren Tiefe an seinem hinteren Ende für die Unterbringung der Schubdüse ins Auge gefaßt wurde; dann ist es möglich, daß bei Konstanthaltung des Gesamtantriebs des Flugzeuges das durch die Tragflächen erzeugte Ausmaß des Auftriebs reduziert wird, weil ein gewisser Auftrieb oder ein gewisser zusätzlicher Auftrieb durch die Gehäuseunterseite erzeugt wird. Unter der Annahme, daß diese Verminderung durch eine Ab- wandlung durchgeführt wird, welche ihre Anstellung nicht verändert (z. B. durch eine Veränderung der Fläche), verursacht dieses eine Verminderung im Luftwiderstand auf Grund der Tragflächen (ADLS) um das durch die folgende Gleichung gegebene Ausmaß: in welcher A LIls der Wechsel des Gehäuseoberflächenauftriebs ist, LLS der Tragflächenauftrieb ist, DLs der Gesamtluftwiderstand der Tragflächen ist, nämlich der induzierte Luftwiderstand plus den Außenhautreibungs- uüd wellenerzeugenden Luftwiderstand.
  • Um die ursprünglichen Werte des Flugzeugauftriebs und Luftwiderstandes. aufrechtzuerhalten (und somit das Flugzeug in seiner optimalen Bedingung zu halten), muß die durch die Abwandlung der Geometrie der Tragflächen erzielte Verminderung im Luftwiderstand, ADLS, gleich dem Luftwiderstand sein, der durch die Veränderung der Anstellung der Gehäuseoberfläche entsteht, welcher jedoch nur auf eine Zunahme in dem induzierten Luftwiderstand der Oberfläche zurückzuführen ist, d.h. ausschließlich des Außenhautreibungs- und Wellenluftwiderstandes, so daß A DLS = A DHs (induziert) (2) nach (1) und (2) und bei kleinen Winkeln der Gehäuseoberflächenanstellung, wie sie in dem vorliegenden Argument in Frage gekommen ist,
    Da das Verhältnis des Auftriebs zum induzierten Luftwiderstand einer geneigten Oberfläche annähernd gleich dem Kotangens des AnsteRwinkels der Fläche ist, folgt hieraus, daß der Anstellwinkel der Triebwerksunterseite größer ist als der der Tragflächen. In der Praxis ist dieser Unterschied gering, nämlich in der Größenordnung von 2', ist aber dennoch bedeutend in dem überschallfluggeschwindigkeitsbereich.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung weist die Schubdüse einen divergierenden Teil auf, der zwischen einer Unterseite, die sich von der Schubdüsenlippe nach vom erstreckt, und einer Oberseite, die durch eine untere primäre Tragfläche des Flugzeuges nach oben führt, begrenzt ist, wobei die Form der Düse derart ist, daß der resultierende Schub von der Düse in einem Winkel, der etwas größer ist als der Neigungswinkel der Unterseite des Triebwerksgehäuses, nach oben geneigt ist.
  • Diese Anordnung der Düse wirkt ferner unterstützend mit, um die Erlangung der erforderlichen Austrittsfläche zusammeii mit einer Einstellung des Schubvektors, des Ansaugmomentluftwiderstandsvektors und des Vektors der aerodynamischen Kräfte, die auf das Flugzeug einwirken, zu ermöglichen, so daß deren Resultierende durch einen Punkt hindurchgeht ' der hinter dem Schwerkraftzentrum des Flugzeuges liegt, um eine Stabilitätssteigerung sicherzustellen.
  • Weitere Eigenschaften und Vorteile der Erfindung gehen aus der Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen eines Flugzeuges hervor. Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht, F i g. 2 eine Draufsicht, F i g. 3 eine Vorderansicht, Fig.4 einen mittleren Längsschnitt, F i g. 5 einen Querschnitt nach der Linie 5-5 in F i g. 4, Fig. 6 einen Querschnitt nach der Linie 6-6 in F i g. 4.
  • Das in den Zeichnungen dargestellte Flugzeug umfaßt einen Rumpfteil 10 von einer im Querschnitt im wesentlichen segmentartigen Form gemäß der Darstellung in den F i g. 5 und 6 mit seitlichen Tragflächenvorsprüngen 11 von in Draufsicht dreieckiger Form gemäß der Darstellung in F i g. 2. Der segmentartige Rumpfteil 10 nimmt von einer vorderen, geneigten Fläche 12 zu einer hinteren Fläche 13, die lotrecht zu der relativ freien Strömungsrichtung liegt, die in F i g. 1 durch den Pfeil 14 angegeben ist und die der Flugrichtung entgegengesetzt ist, im Querschnitt zu. Die Unterseiten 15 des Rumpfes und die Tragflächenabschnitte sind die primären Tragflächen, deren Hauptfunktion in der Erzeugung des aerodynamischen Auftriebs besteht, und sie sind in diesem Beispiel in einem Anstellwinkel von 81 zur Flugrichtung geneigt. Bei dieser Anordnung ist das Verhältnis des Auftriebs zum Gesamtluftwiderstand der Tragflächenabschnitte bei der festgelegten Reisegeschwindigkeit von 7 Mach etwa 5,1.
  • Während des Fluges bei der Reisegeschwindigkeit wird eine schräg verlaufende Stoßwelle 16 erzeugt, die sich von dem Teil 17 des vorderen Randes der Unterseiten 15 nach hinten und nach unten erstreckt. Hinter der Stoßwelle 16 ist ein Strahltriebwerk in einem Gehäuse 18 angeordnet, das unter den Unterseiten 15 vorsteht. Das Gehäuse 18 schließt einen oberen Teil 19 ein, der eine Luftansaugführung 20 aufnimmt, sowie einen unteren Teil 21 mit Seitenwänden 22 und einer flachen Unterseite 23, die sich von einer Luftansauglippe 24 zu einer Schubdüsenlippe 25 erstreckt. Ein Spalt 26 zwischen dem vorderen Rand der Ansaugführung 20 und der Unterseite 15 ermöglicht ein Ablösen der Grenzluftschicht über einer Strömungslinie 34, wobei diese Luft durch Öff- nungen 26a in den Seiten des Gehäuses 18 abgelassen wird. Die Unterseite 23 ist in einem Anstellwinkel von 11' angeordnet; dieses ist der Winkel, dessen Kotangens 5,14 ist, der annähernd sein Verhältnis zwischen Auftrieb und induziertem Luftwiderstand darstellt, etwa gleich dem Verhältnis zwischen Auftrieb und Gesamtluftwiderstand der Tragflächenteile 11 ist.
  • Die Luftansaugöffnung zwischen der Lippe 24 und der Führung 20 führt zu einer Brennkammer 27, in welcher Brennstoff in der Luft verbrannt wird. Die Verbrennungserzeugnisse entladen sich in eine konvergent-divergente Schubdüse 28, deren divergenter Teil zwischen einer Unterseite 29, die sich von der Lippe 25 nach vorn erstreckt, und einer längeren konkav gebogenen Oberseite 30, die durch die Unterseite 15 nach oben führt, begrenzt ist.
  • Die Düsenexpansionsflächen 29 und 30 sind so gebildet, daß im Betrieb die Mittelstellungsströmungslinie 33 nach dem Verlassen des engsten Querschnitts der Düse während des Expansionsvorganges einem leicht gebogenen Weg folgt, der an den Linien 31 und 32 von konstanter Machscher Zahl endet und eine endgültige Richtung aufweist, die in einem Winkel von etwa 121 nach unten geneigt ist. Der resultierende Schub dieser Düse liegt in einer Richtung entgegengesetzt zu dieser -Strömungslinie'. Der Luftstrom, welcher in den Triebwerksansaugstutzen eintritt, wird auf seiner Oberseite durch die Grenzschichtstromlinie 34 und auf seiner Unterseite durch die Stromlinie 35 begrenzt, die nach Brechung beim Durchgang durch die Stoßwelle 16 und eine durch die Führung 20 erzeugte Stoßwelle auf die Ansauglippe 24 aufschlägt. Das Moment dieses Luftstromes kann durch einen Vektor in Richtung des Pfeiles 14 dargestellt werden'und dasjenige des Antriebsstrahls durch einen Vektor entgegengesetzt zur endgültigen Richtung der Stromlinie 33. Die Summe dieser Vektoren ergibt einen nach vorn und nach oben geneigten Vektor 36, und der Ansaugstutzen und die Düse müssen so eingestellt und angeordnet sein, daß die Resultierende 37 des Vektors 36 und eines Vektors 38, der die aerodynamischen Auftriebs- und Luftwiderstandskräfte darstellt, die auf das Flugzeug wirksam sind, in einem geeigneten Abstand hinter dem Schwerkraftzentrum 39 des Flugzeuges passiert, um eine Stabilität in der Steigung vorzusehen.
  • Indem die Unterseite 23 des Triebwerksgehäuses als eine Tragfläche wirksam gemacht wird, und zwar mit dem größten Anstellwinkel, der gewissermaßen frei von einer Erschwerung durch den Luftwiderstand ist, wird für das Triebwerk und seine Schubdüsen mehr Raum verfügbar gemacht. Das Herausziehen der oberen Expansionsfläche der Düse nach oben durch die einen primären Auftrieb erzeugende Unterseite 15 des Flugzeuges gestattet ferner eine Einstellung der Lage des resultierenden Schubvektors 36 in bezug auf den Vektor 38, der die aerodynamischen Kräfte darstellt, so daß deren Resultierende 37 durch einen Punkt hindurchgeht, der hinter dem Schwerkraftzentrum des Flugzeuges liegt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche. 1. Flugzeug mit Tragflächen, deren Funktion in der Erzeugung eines aerodynamischen Auf- triebs besteht und die in einem Anstellwinkel zur Flugrichtung des Flugzeuges bei Reisegeschwindigkeit angeordnet sind, sowie mit einem Luftatmungsstrahltriebwerk mit einer Schubdüse und einem Luftansaugstutzen, der zwischen einer Unterseite des Flugzeuges und einer Ansauglippe begrenzt ist, und einem Triebwerksgehäuse, das an der Unterseite des Flugzeuges nach unten vorsteht und mit einer im wesentlichen flachen Unterseite versehen ist, die sich von seinem vorderen Rand, der die Ansauglippe bildet, zu seinem hinteren Rand erstreckt, welcher eine Schubdüsenlippe bildet, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseite (23) des Triebwerksgehäuses (18) in einem größeren Anstellwinkel geneigt ist als die Unterseite (15) der Tragflächen, so daß bei Reisegeschwindigkeit des Flugzeuges das Verhältnis zwischen seinem Auftrieb und seinem induzierten Luftwiderstand im wesentlichen gleich dem Verhältnis zwischen dem Auftrieb der Tragflächen und ihrem Gesamtluftwiderstand ist. 2.
  2. Flugzeug nach Anspruch 1 mit divergenter Schubdüse, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Oberseite (30) der Schubdüse (28) durch die Unterseite der Tragfläche des Flugzeuges nach oben erstreckt, wobei die Gestalt der Düse derart ist, daß -der resultierende Schub aus der Düse stärker nach hinten unten geneigt ist als die Unterseite (23) des Triebwerksgehäuses (18). 3. Flugzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite (30) des divergierenden Teiles der Schubdüse (28) nach unten konkav ist.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1121476; USA.-Patentschriften Nr. 2 956 759, 3 011307.
DEB77577A 1963-07-09 1964-07-08 Flugzeug fuer UEberschallgeschwindigkeit mit Strahltriebwerken in den Tragflaechen Pending DE1224155B (de)

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GB2715363 1963-07-09

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DE (1) DE1224155B (de)

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