DE103544C - - Google Patents
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- DE103544C DE103544C DENDAT103544D DE103544DA DE103544C DE 103544 C DE103544 C DE 103544C DE NDAT103544 D DENDAT103544 D DE NDAT103544D DE 103544D A DE103544D A DE 103544DA DE 103544 C DE103544 C DE 103544C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24F—AIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
- F24F6/00—Air-humidification, e.g. cooling by humidification
- F24F6/12—Air-humidification, e.g. cooling by humidification by forming water dispersions in the air
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisher bekannten Zerstäubungsvorrichtungen für Luftbefeuchtung liefsen keine Regelung
des austretenden Strahles zu und waren bezüglich ihrer Zusammensetzung und Wirkungsweise
meist so umständlich und unzureichend, dafs eine wirksame Befeuchtung _ der umgebenden
Luft und gleichfalls auch eine Verwendung als Feuerlöschvorrichtung nicht möglich
war.
Der Erfindungsgegenstand, welcher das Ergebnifs einer Reihe von Versuchen darstellt,
kennzeichnet sich im Wesentlichen durch eine eigenartige Regelung des austretenden Wasserstaubstrahles,
und zwar mit Hülfe zweier gegen einander verschiebbaren Oeifnungen (oder deren
mehrerer). Es ist- leicht ersichtlich, dafs bei geeigneter Einstellung dieser gegen einander
verschiebbaren, z. B. runden Oeffnungen eine genaue Regelung und Einstellung bis zu einer
aufserordentlich feinen, von zwei sich schneidenden Kreisbogen begrenzten AustrittsmUndung
erzielt werden kann.
Eine Zerstäubungsvorrichtung der neuen Art ist in den beiliegenden Zeichnungen an zwei
Ausführungsbeispielen erläutert, und zwar sind im vorliegenden Falle vier regelbare Austrittsmündungen α für die entsprechende Anzahl
von austretenden Strahlen vorgesehen.
Fig. ι stellt einen senkrechten Schnitt und Fig. 2 einen waagrechten Schnitt (2-2 der
Fig. 1) dar.
Der Zulauf des Druckwassers erfolgt durch das Rohr h, an welchem gleichzeitig die ganze
Vorrichtung aufgehängt sein kann. Dieses Rohr h erweitert sich am unteren Ende zu
einem glockenartigen Hohlkörper mit vier in waagrechter Ebene liegenden seitlichen Oeffnungen
a. Umschlossen wird der vorgenannte glockenförmige Hohlkörper durch ein ihm angepafstes
Gehäuse, welches mit entsprechenden Oeffnungen α versehen ist. Der äufsere Mantel
umgiebt den inneren vollkommen dicht und läfst dabei eine leichte Drehung zu. Zum
Zwecke der Verstellung ist der äufsere drehbare Mantel mit einem Stellhebel / in Verbindung
gebracht, der mit seinem äufseren Ende in die Gänge einer Stellschraube k eingreift (Fig. 2).
Durch entsprechende Drehung der letzteren, beispielsweise vermittelst einer endlosen Kette,
läfst sich die AustrittsmUndung mit solcher Genauigkeit einstellen, dafs ein äufserst fein zertheilter
Staubstrahl entsteht.
Zwecks gleichmäfsiger Vertheilung dieser vier austretenden Strahlen ist ein Kranz b b1
angeordnet, welcher die Mündungen a in geeigneter Entfernung umgiebt. Dieser Kranz,
der, wie auf der Zeichnung angenommen, zweckmäfsig als Doppelkranz ausgebildet ist,
besitzt nun an geeigneter Stelle Prallflächen c (Fig. 4 Abwickelung des inneren ■ Kranzes),
gegen welche der feine Staubstrahl auftrifft und wodurch eine allseitige Vertheilung der
feinen Staubtheilchen erfolgt. Werden nun die Austrittsmündungen so verstellt, dafs sich
die Löcher α vollkommen überdecken, so tritt ein entsprechend stärker Strahl aus, dessen
Richtung sich gegenüber der Richtung des Staubstrahles indessen geändert hat. Dieser
Wasserstrahl trifft nämlich nicht mehr die Prallfläche c, sondern tritt durch die Oeffnungen
d des umgebenden Kranzes b b1 (Fig. 3 Abwickelung des äufseren Kranzes) ins Freie.
Der umgebende Kranz b b1 ist aber aufserdem
auch in seinem zwischen den Prallflächen c gelegenen Theil mit Ausbuchtungen d1 versehen,
damit der volle Wasserstrahl gegebenenfalls auch unterhalb des Kranzes nach aufsen
austreten kann. Hierdurch läfst sich also in sehr einfacher Weise eine wirksame Besprengung
des betreffenden Raumes bei Feuersgefahr vornehmen.
Aufser der gleichzeitigen Verwendung als Feuerlöschvorrichtung läfst aber auch der geschilderte
Apparat eine selbstthätige Reinigung bei austretendem Vollwasserstrahl zu. Zu diesem Zwecke werden die sonst frei nach
allen Seiten austretenden Strahlen durch eine herabzulassende Kappe e (Fig. i) aufgefangen,
so dafs alle Theile der Vorrichtung kräftig ausgespült werden können. Das Herablassen
der genannten Kappe e kann beispielsweise dadurch erfolgen, dafs dieselbe in Drehung
versetzt wird und sich auf einer im Mittelpunkt angeordneten Schraubenspindel herabschraubt.
Dabei legt sich der lose in der Kappe liegende Boden m auf den oberen Rand des Doppelkranzes b b1 auf. Die Kappe e
kann natürlich die verschiedensten Formen haben und z. B. als nach oben offener Trichter
ausgebildet sein, so dafs sie in nicht herabgelassener Lage eine wirksame Luftzuführung
zwecks weitgehender Wasserstaubzertheilung vermittelt.
Den unteren Abschlufs der Vorrichtung bildet zweckmäfsig ein Auffange- bezw. Ableitungstrichter
/.
Aus der in Fig. 5 gezeigten Darstellung ist eine besondere Einrichtung der Prallflä'chen f
ersichtlich, welche zwecks Erhöhung der Zerstäubungswirkung federnd gelagert sind, am
besten, wie auf der Zeichnung dargestellt, zwischen Spiralfedern. Umgeben werden diese
federnden Prallflä'chen f in dieser Ausführung von trichterförmigen Ableitungsflächen g, welche
eine wirksame Vertheilung der Staubtheilchen hervorrufen sollen. Im Uebrigen entspricht
die Einrichtung dieses beispielsweise für Zimmerbefeuchtung geeigneten Zerstäubers der in den
Fig. ι und 2 dargestellten.
Claims (3)
1. Eine Zerstäubungsvorrichtung, gekennzeichnet durch gegen einander verschiebbare
Oeffnungen (a) als Mündung, zu dem Zwecke der gleichzeitigen Regelung
von Richtung und Stärke des austretenden Strahles.
2. Eine Ausführungsform der durch Anspruch 1 gekennzeichneten Zerstäubungsvorrichtung,
bei welcher die verstellbaren Mündungen (a) in geeigneter Entfernung von einem Kranz
(b bl) umgeben sind, der mit Prallflächen (c)
für den Staubstrahl und Oeffnungen (d) bezw. Ausbuchtungen (dl) für den freien
Hindurchgang des Wasserstrahles bei gänzlich geöffneter Austrittsmündung (a) versehen
ist.
3. Eine Ausführungsform der durch Anspruch 1 und 2 gekennzeichneten Zerstäubungsvorrichtung,
bei welcher eine herablafsbare Auffangekappe (e) vorgesehen ist, zwecks Abschlufs der Vorrichtung nach aufsen hin
bei Reinigung derselben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE103544C true DE103544C (de) |
Family
ID=374020
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT103544D Active DE103544C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE103544C (de) |
-
0
- DE DENDAT103544D patent/DE103544C/de active Active
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