DE10353297A1 - Blaselement - Google Patents
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- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Blaselement (5) einer Maschine zur Herstellung und/oder Veredlung einer Papier-, Karton-, Tissue- oder einer anderen Faserstoffbahn (1) mit zumindest einer Druckkammer (11), die mit einer Überdruckquelle verbunden ist und wenigstens eine zur Faserstoffbahn (1) gerichtete Strömöffnung (9) besitzt. DOLLAR A Dabei soll eine Verschmutzung des Blaselementes (5) im Nicht-Betriebszustand dadurch verhindert werden, dass im Nicht-Betriebszustand des Blaselementes (5) in der Druckkammer (11) ein Überdruck erzeugt wird.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Blaselement einer Maschine zur Herstellung und/oder Veredlung einer Papier-, Karton-, Tissue- oder einer anderen Faserstoffbahn mit zumindest einer Druckkammer, die mit einer Überdruckquelle verbunden ist und wenigstens eine zur Faserstoffbahn gerichtete Strömöffnung besitzt.
- Diese Blaselemente unterliegen im Nicht-Betriebszustand, insbesondere bei der Reinigung der Maschine einer erheblichen Verschmutzung. Infolgedessen kann sich die Druckkammer mit Verschmutzungen und Wasser füllen. Außerdem können die Strömöffnungen verstopfen.
- Um dem entgegenzuwirken, werden diese Blaselemente während der Reinigung meist weggeschwenkt. Dieser Schwenkmechanismus ist allerdings mit einem erheblichen Aufwand verbunden.
- Die Aufgabe der Erfindung ist es daher, die Verschmutzung des Blaselementes während des Nicht-Betriebszustandes mit möglichst einfachen Mitteln zu vermindern.
- Erfindungsgemäß wurde die Aufgabe dadurch gelöst, dass im Nicht-Betriebszustand des Blaselementes in der Druckkammer ein Überdruck erzeugt wird.
- Dies bewirkt auf einfache Weise, dass das in der Druckkammer vorhandene Druckmedium aus den Strömöffnungen strömt und so das Eindringen von Wasser oder Verunreinigungen in die Strömöffnungen oder sogar die Druckkammer verhindert.
- Hierfür dürfte es in den meisten Fällen ausreichen, wenn der Überdruck in der Druckkammer im Nicht-Betriebszustand geringer, vorzugsweise wesentlich geringer als im Betriebszustand ist und vorzugsweise zwischen 0,2 und 100 kPa liegt.
- Je nach Funktion des Blaselementes und dem im Betriebszustand ausgeblasenen Medium kann es für die Reinhaltung und bezüglich der Kosten vorteilhaft sein, wenn der Überdruck in der Druckkammer im Nicht-Betriebszustand von einem anderen Druckmedium als im Betriebszustand erzeugt wird.
- Besonders einfach und kostengünstig dürfte es sein, wenn der Überdruck in der Druckkammer im Nicht-Betriebszustand mit Druckluft erzeugt wird. Dabei ist es möglich, dass die Druckluft von einem Ventilator des Blaselementes erzeugt oder aber von einer externen Druckluftquelle geliefert wird.
- Zur Anpassung an die unterschiedlich ausgeprägte Gefahr einer Verschmutzung während des Nicht-Betriebszustandes des Blaselementes kann es von Vorteil sein, wenn der Überdruck in der Druckkammer im Nicht-Betriebszustand steuerbar ist. Aus energetischen Gründen kann es des weiteren vorteilhaft sein, den Überdruck in der Druckkammer während des Nicht-Betriebszustandes nur über eine oder mehrere bestimmte Zeiträume, in denen eine größere Gefahr einer Verschmutzung besteht, zu erzeugen.
- Wegen der Gefahr verstärkter Verschmutzung sollte der Überdruck zumindest während des Stillstandes der Maschine und/oder während der Reinigung der Maschine erzeugt werden.
- Zur Vereinfachung des Steueraufwandes und der Minimierung einer Verschmutzungsgefahr kann es jedoch auch von Vorteil sein, wenn während des gesamten Nicht-Betriebszustandes in der Druckkammer ständig ein Überdruck herrscht.
- Wegen der verminderten Verschmutzungsgefahr des Blaselementes muss dieses nunmehr auch nicht weggeschwenkt werden. Dies bedeutet, dass das Blaselement vorzugsweise ausschließlich linear von der Faserstoffbahn wegbewegbar und damit wesentlich einfacher gestaltet werden kann.
- Besondere Vorteile erbringt dies bei Blaselementen, die als Blaskasten mit mehreren Strömöffnungen ausgeführt sind. Derartige Blaskästen dienen meist zur Aufbringung von Dampf auf die Faserstoffbahn und haben zur besseren Verteilung meist sehr viele kleine Strömöffnungen, was eine besondere Gefährdung bezüglich deren Verschmutzung darstellt.
- Durch den Wegfall der Schwenkmechanik für das Blaselement kann die Anordnung raumsparend gestaltet werden.
- Nachfolgend soll die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der beigefügten Zeichnung zeigt die Figur einen schematischen Querschnitt durch ein Blaselement
5 in Form eines Blaskastens. - Dieser Blaskasten dient über die Wärmezufuhr der Intensivierung der Trocknung und bei zonaler Steuerung auch zur Korrektur des Feuchtquerprofils nach einer Entwässerungspresse.
- Hierzu wird heißer Dampf durch die Strömöffnungen
9 des Blaskastens auf die Faserstoffbahn1 geblasen. Dabei stützt sich die Faserstoffbahn1 auf einem endlos umlaufenden Entwässerungsband2 ab. - Gemeinsam mit dem Entwässerungsband
2 umschlingt die dabei außen liegende Faserstoffbahn1 eine Leitwalze3 , bevor sie in den Bereich des Blaskastens gelangt. - Nach dem Blaskasten transportiert das Entwässerungsband
2 die Faserstoffbahn1 zu einer folgenden Einheit, was meist eine weitere Entwässerungspresse oder eine Trocknungseinheit ist. - Das Blaselement
5 , d.h. der Blaskasten besitzt quer zur Bahnlaufrichtung4 mehrere Druckkammern11 , die jeweils über eine Dampfleitung7 mit einer Dampf-Druckquelle verbunden sind. Über Ventile10 lässt sich dabei der Druck in den Druckkammern11 und damit die Menge der auf die Faserstoffbahn1 geblasenen Dampfmenge jeder Zone separat steuern. - Um den Dampfauftrag einer Zone möglichst gleichmäßig zu gestalten, besitzt jede Druckkammer
11 viele zur Faserstoffbahn1 gerichtete Strömöffnungen9 . - Um während des Nicht-Betriebszustandes, dies bedeutet insbesondere während des Stillstandes und der Reinigung der Maschine das Eindringen von Schmutz und Wasser in die Druckkammern
11 sowie ein Verstopfen der Strömöffnungen9 zu verhindern, wird im Nicht-Betriebszustand, vor allem während der Gefahr erhöhter Verschmutzung , in den Druckkammern11 ein Überdruck erzeugt. - Dieser Überdruck entsteht durch die Verbindung der Druckkammern
11 mit einer Druckluftquelle über eine Druckluftleitung8 . Auch hier erlaubt ein Ventil12 der Druckluftleitung8 die Steuerung des Überdrucks in den Druckkammern11 . Zur Vereinfachung können alle Druckkammern11 von der gleichen Druckluftleitung8 versorgt werden. Der Überdruck in den Druckkammern11 liegt dabei zwischen und 10 und 100 kPa. - Um insbesondere das Einführen der Faserstoffbahn
1 zu erleichtern kann der Blaskasten mit einem einfach aufgebauten, linearen Bewegungsmechanismus6 von der Faserstoffbahn1 wegbewegt werden.
Claims (13)
- Blaselement (
5 ) einer Maschine zur Herstellung und/oder Veredlung einer Papier-, Karton-, Tissue- oder einer anderen Faserstoffbahn (1 ) mit zumindest einer Druckkammer (11 ), die mit einer Überdruckquelle verbunden ist und wenigstens eine zur Faserstoffbahn (1 ) gerichtete Strömöffnung (9 ) besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass im Nicht-Betriebszustand des Blaselementes (5 ) in der Druckkammer (11 ) ein Überdruck erzeugt wird. - Blaselement (
5 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Überdruck in der Druckkammer (11 ) im Nicht-Betriebszustand geringer, vorzugsweise wesentlich geringer als im Betriebszustand ist und vorzugsweise zwischen 0,2 und 100 kPa liegt. - Blaselement (
5 ) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Überdruck in der Druckkammer (11 ) im Nicht-Betriebszustand von einem anderen Druckmedium als im Betriebszustand erzeugt wird. - Blaselement (
5 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Überdruck in der Druckkammer (11 ) im Nicht-Betriebszustand mit Druckluft erzeugt wird. - Blaselement (
5 ) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckluft von einem Ventilator des Blaselementes erzeugt wird. - Blaselement (
5 ) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckluft von einer externen Druckluftquelle geliefert wird. - Blaselement (
5 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Überdruck in der Druckkammer (11 ) im Nicht-Betriebszustand steuerbar ist. - Blaselement (
5 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Überdruck in der Druckkammer (11 ) während des Nicht-Betriebszustandes nur über eine oder mehrere bestimmte Zeiträume erzeugt wird. - Blaselement (
5 ) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Überdruck während des Stillstandes der Maschine erzeugt wird. - Blaselement (
5 ) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Überdruck während der Reinigung der Maschine erzeugt wird. - Blaselement (
5 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass während des Nicht-Betriebszustandes in der Druckkammer (11 ) ständig ein Überdruck herrscht. - Blaselement (
5 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Blaselement (5 ) linear von der Faserstoffbahn (1 ) wegbewegbar ist. - Blaselement (
1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Blaselement (1 ) als Blaskasten mit mehreren Strömöffnungen (9 ) ausgeführt ist.
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- 2003-11-14 DE DE2003153297 patent/DE10353297A1/de not_active Withdrawn
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