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Die
Erfindung betrifft Vorrichtungen zur Steuerung eines Einstellmechanismus
einer Drosselklappe und zur Steuerung einer Drosselklappe einer Brennkraftmaschine
in Abhängigkeit
von einem Fahrsignal, das von einer Drosselklappen-Steuereinrichtung
erhalten wird, die an ihrer Eingangsseite ein Öffnungssignal erhält entsprechend
einem tatsächlichen
Wert der Drosselklappen-Öffnung und
einem Sollwert der Drosselklappen-Öffnung.
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Aus
der
DE 100 03 500
A1 ist ein Verfahren zur Glättung eines eingegebenen Drosselklappen-Stellungsbefehls
bekannt, bei welchem eine Differenz zwischen einem erhaltenen Drosselklappen-Stellungsbefehl
und einem aktuellen Drosselklappen-Stellungsbefehl ermittelt und
ein entsprechender Differenzwert generiert wird und in vorbestimmten
Abständen
ein sequentielles Indizieren erfolgt, um aus einer Nachschlagetabelle
mit vorbestimmten Werten einer Glättungsfunktion eine Reihe von
extrahierten Werten zu generieren, wenn der Differenzwert größer ist
als ein gewählter
Wert, wobei in vorbestimmten Abständen eine Reihe von wirksamen
Drosselklappen-Stellungsbefehlen generiert werden.
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Aus
der
EP 1 308 615 A2 ist
eine Vorrichtung bekannt, bei welcher eine Differenz zwischen einem vorgegebenen
Sollwert und einem tatsächlichen
Istwert einer Drosselklappenöffnung
ermittelt wird und ein entsprechender Differenzwert gebildet wird,
wobei eine Verstärkung
zur Drosselklappensteuerung so gewählt wird, dass sie bei einer
Vergrößerung des Differenzwertes
kleiner wird bei Wahrung eines Grenzwertes.
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Aus
der
DE 197 39 827
A1 ist ein Verfahren zur Steuerung einer Betriebsgröße bei einem
Kraftfahrzeug bekannt, bei welchem ein Ansteuersignal für ein reibungsbehaftetes
Stellelement für
diese Betriebsgröße aus einem
stationären
Zustand heraus zusätzlich
verändert
wird zur Überwindung
einer der Veränderung
der Betriebsgröße entgegenstehende Haftreibung überwunden
wird.
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Ferner
ist in der
JP 10-176579
A eine herkömmliche
Drosselklappen-Steuervorrichtung offenbart, die eine schnelle Reaktion
bewirkt, wenn eine Abweichung zwischen einer erforderlichen Öffnung und
einer tatsächlichen Öffnung einer
Drosselklappe klein ist, und eine hohe Konvergenzstabilität aufweist,
wenn die Abweichung groß ist.
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Bei
dem Stand der Technik, auf den Bezug genommen ist, ist eine Tabelle
vorbereitet, die einen größeren Wert
für die
proportionale Verstärkung
und die integrale Verstärkung
einstellt, wenn die Abweichung kleiner wird, wobei beide Verstärkungen
durch Bezugnahme auf die Tabelle für eine gegebene Abweichung
in einem Übergangszustand
temporär
bestimmt werden, die temporären
Verstärkungen
und die im vorherigen Zyklus verwendeten Verstärkungen verglichen werden,
um dadurch die kleineren Verstärkungen
von ihnen auszuwählen,
und ein Fahrersignal basierend auf den ausgewählten Verstärkungen berechnet wird. Somit
wird deshalb, weil große Verstärkungen
verwendet werden, wenn die Abweichung klein ist, ein geeignetes
Nachfolgen zur Verfügung
gestellt. Ebenso wird deshalb, weil kleine Verstärkungen, die für eine große Abweichung
vorgesehen sind, noch für
die Steuerung verwendet werden, nachdem die Abweichung klein wird,
kein Hinausschießen über das
Ziel durch eine exzessive Antriebskraft erzeugt.
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Der
vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Drosselklappen-Steuervorrichtung
zu schaffen, die selbst dann, wenn die Drosselklappe bei ihrem Betrieb
vorübergehend
blockiert werden sollte, eine schnelle Reaktion und einen stabilen
Betrieb ermöglicht.
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Erfindungsgemäß wird diese
Aufgabe nach der Lehre des Patentanspruchs 1 oder der Lehre des nebengeordneten
Patentanspruchs 5 oder der Lehre des nebengeordneten Patentanspruchs
6 gelöst.
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Weiterbildungen
der Erfindung ergeben sich aus den jeweils nachgeordneten Unteransprüchen.
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Gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel der
erfindungsgemäßen Vorrichtung
zur Steuerung des Einstellmechanismus einer Drosselklappe einer Brennkraftmaschine
in Abhängigkeit
von einem Fahrsignal, das von einer Drosselklappen-Steuereinrichtung
erhalten wird, die an ihrer Eingangsseite ein Öffnungssignal erhält entsprechend
einem tatsächlichen
Wert der Drosselklappen-Öffnung und
einem Sollwert der Drosselklappen-Öffnung, kann die Drosselklappen-Steuereinrichtung
nach dem Patentanspruch 1 umfassen:
eine Abweichungs-Berechnungseinrichtung
zum Berechnen der Abweichung zwischen dem Soll-Wert und dem Ist-Wert
der Öffnung
der Drosselklappe;
eine Referenzeinrichtung zum Speichern einer
Reihe von unterschiedlichen Steuerkoeffizienten (KPA)
für unterschiedliche
Werte der Abweichung;
eine Bestimmungseinrichtung, welche in
einem vorbestimmten Intervall aus der in der Referenzeinrichtung
gespeicherten Reihe temporär
jeweils denjenigen Wert von Steuerkoeffizienten (KPA)
bestimmt, welcher der von der Abweichungs-Berechnungseinrichtung
momentan berechneten Abweichung entspricht;
eine Speichereinrichtung
zum Speichern des gegenwärtigen
Steuerkoeffizienten (KPA), der in einem
gegenwärtigen
Intervall zuletzt ausgegeben wurde;
eine Steuerkoeffizienten-Begrenzungseinrichtung zur
Ermöglichung
einer Begrenzung eines von der Bestimmungseinrichtung temporär bestimmten Ist-Wertes
für den
Steuerkoeffizienten (KPA), und zum Ausgeben
eines begrenzten Steuerkoeffizienten (KPT)
sowie zu dessen Speicherung in der Speichereinrichtung in einem
gegenwärtigen
Intervall, auf der Grundlage eines Vergleichs des von der Bestimmungseinrichtung
in einem gegenwärtigen
Intervall temporär
bestimmten Ist-Steuerkoeffizienten (KPA) mit
einem Steuerkoeffizienten (KPT), der in
der Speichereinrichtung in einem früheren Intervall gespeichert
wurde; und
eine Stellsignal-Bestimmungseinrichtung zum Bestimmen
eines Stellsignals zum Antreiben des Drosselklappen-Antriebsmechanismus
auf der Grundlage des begrenzten Wertes des Steuerkoeffizienten,
der von der Koeffizienten-Begrenzungseinrichtung
geliefert wird, und auf der Grundlage der Abweichung, die von der
Abweichungs-Berechnungseinrichtung
erhalten wird;
wobei die Steuerkoeffizienten-Begrenzungseinrichtung
in vorbestimmten Abtastperioden eine Differenz bestimmt zwischen
einem Istwert des Steuerkoeffizienten (KPA),
der durch die Bestimmungseinrichtung in einem gegenwärtigen Intervall
bestimmt wird, und dem Wert des Steuerkoeffizienten (KPT),
der von der Steuerkoeffizienten-Begrenzungseinrichtung
in einem früheren
Intervall ausgegeben wurde,
wobei in dem Fall, dass die Differenz
kleiner als ein vorbestimmter Minimalwert (CP1)
oder größer als
ein vorbestimmter Maximalwert (CP2) ist,
die Steuerkoeffizienten-Begrenzungseinrichtung den Istwert des Steuerkoeffizienten
(KPA) derart begrenzt, dass er in einen
durch den Minimalwert (CP1) und den Maximalwert
(CP2) begrenzten Bereich fällt, und
den begrenzten Wert des Steuerkoeffizienten (KPA)
als neuen Sollwert-Steuerkoeffizienten
(KPT) in dem gegenwärtigen Intervall ausgibt.
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Weitere
Ausführungsbeispiele
der Erfindung sind dem ersten Ausführungsbeispiel ähnlich und
in den Patentansprüchen
5 und 6 näher
beschrieben.
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Bevorzugte
Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnungen
detailliert beschrieben.
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In
den Zeichnungen zeigen:
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1 ein
Blockschaltbild eines Systems zur Drosselklappen-Steuerung, in welchem
die erfindungsgemäße Vorrichtung
zur Steuerung des Einstellmechanismus einer Drosselklappe einer
Brennkraftmaschine einsetzbar ist;
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2 ein
Blockschaltbild einer ersten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung
zur Steuerung des Einstellmechanismus einer Drosselklappe einer
Brennkraftmaschine;
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3 ein
Kurvendiagramm mit Darstellung der Beziehung zwischen dem Sollwert
einer vom Ist-Wert der Drosselklappenöffnung und einer proportionalen
und integralen Verstärkung;
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4 ein
Flussdiagramm zur Veranschaulichung der Bestimmung von Steuerkoeffizienten
gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung;
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5 ein
Kurvendiagramm mit Darstellung einer mit der Erfindung erzielbaren
Verbesserung im Falle eines Steckenbleibens der Drosselklappe;
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6 ein
Kurvendiagramm mit Darstellung einer mit der Erfindung erzielbaren
integralen Verbesserung im Falle eines Steckenbleibens der Drosselklappe;
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7 ein
Blockschaltbild einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung
zur Steuerung des Einstellmechanismus einer Drosselklappe einer
Brennkraftmaschine;
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8 ein
Kurvendiagramm mit Darstellung von Zeitfunktionen für die oberen
und untere Grenze der proportionalen Verstärkung bei dem zweiten Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
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9 ein
Flussdiagramm zur Veranschaulichung der Bestimmung von Steuerkoeffizienten
gemäß der zweiten
bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung;
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10 ein
Blockschaltbild einer dritten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung
zur Steuerung des Einstellmechanismus einer Drosselklappe einer
Brennkraftmaschine;
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11 ein
Kurvendiagramm mit Darstellung von Funktionen der Anzahl von Hüben des
Drosselklappen-Stellmotors
für die
oberen und untere Grenze der proportionalen Verstärkung bei
dem dritten Ausführungsbeispiel
der Erfindung; und
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12 ein
Flussdiagramm zur Veranschaulichung der Bestimmung von Steuerkoeffizienten
gemäß der dritten
bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung.
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Es
folgt eine detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
der Erfindung, wobei im folgenden für den Begriff "Ausführungsform" auch der Begriff "Ausführungsbeispiel" verwendet. Die in
den Patentansprüchen
jeweils als "Einrichtung" bezeichneten Merkmale
haben die gleiche Bedeutung wie die jeweils als "Einheit" bezeichneten Merkmale der nachfolgend
beschriebenen Ausführungsformen
der Erfindung.
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Erste Ausführungsform
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Gemäß 1 umfasst
das System zur Drosselklappensteuerung, bei dem u. a. eine Drosselklappen-Steuervorrichtung
gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung einsetzbar ist, eine Öffnungs-Bestimmungseinheit 4 zur Ausgabe
einer Soll-Öffnung
als Referenzsignal. Die Soll-Öffnung
wird unter Berücksichtigung
zusätzlicher
Informationen, wie beispielsweise der Temperatur eines Kühlmittels
des Motors, der Drehzahl des Motors oder der Betätigung des Gaspedals bestimmt.
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Eine
Drosselklappen-Steuervorrichtung ist eine Steuereinheit 1,
die ein Antriebssignal für
den Drosselklappen-Mechanismus 2 auf der Grundlage eines
Signal für
eine Ist-Öffnung,
das als rückgekoppeltes
Signal von dem Drosselklappen-Mechanismus 2 erhalten wird,
und der Soll-Öffnung,
die von der Öffnungs-Bestimmungseinheit 4 erhalten
wird, berechnet und das berechnete Signal dem Drosselklappen-Mechanismus 2 zuführt. Dabei
wird eine PID-Steuerung
bzw. -Regelung angewendet sowie ein Abtast-Steuersystem vorgesehen, das die Berechnung
bei einem bestimmten Intervall ausführt.
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Der
Drosselklappen-Mechanismus 2 enthält eine Drosselklappe im Luftansaugkanal
eines Einlassrohrs der Brennkraftmaschine sowie einen Drosselklappen-Stellmotor
und einen Öffnungs-Erfassungssensor
(nicht gezeigt). Der Motor empfängt
das Antriebssignal von der Drosselklappen-Steuerung 1 und treibt die
Drosselklappe an, um dadurch die Einstellung der Drosselklappe im
Luftansaugkanal zu ändern.
Zusätzlich
wird die Ist-Öffnung
durch den Öffnungs-Erfassungssensor
erfasst und zur Drosselklappen-Steuerung 1 als Signal für die Ist-Öffnung rückgekoppelt.
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Einlassluft,
deren Menge der Ist-Öffnung
der Drosselklappe entspricht, wird dem Kolben-Mechanismus 3 der
Brennkraftmaschine zugeführt
und ein Kolben bewegt sich gemäß der Einlassluftmenge, und
dementsprechend dreht sich der Verbrennungsmotor.
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Der
folgende Abschnitt beschreibt die Steuerung bzw. Regelung der Drosselklappe,
die durch die Drosselklappen-Steuerung 1 ausgeführt wird. 2 ist
ein Blockschaltbild der Drosselklappen-Steuerung 1 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung und zeigt einen Signalverlauf innerhalb
der Drosselklappen-Steuerung.
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Eine
Abweichungs-Berechnungseinheit 11 erhält ein Signal entsprechend
der Soll-Öffnung,
das von der Öffnungs-Bestimmungseinheit 4 erhalten wird,
als Referenzsignal und berechnet eine Abweichung des Signals der
Ist-Öffnung,
das von dem Drosselklappen-Mechanismus 2 erhalten wird,
in Bezug auf das Referenzsignal. Da der Differentialausdruck D bei
der vorliegenden Erfindung nicht charakteristisch ist, wird der
Differentialausdruck D in der folgenden Beschreibung nicht berücksichtigt,
und eine detaillierte Beschreibung wird dafür zur Verfügung gestellt, wie der Proportionalausdruck
P und der Integralausdruck I auszuwählen sind.
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Dann
bestimmt entsprechend einem temporären Abweichungssignal, das
von der Abweichungs-Berechnungseinheit 11 erhalten
wird, eine Bestimmungseinrichtung 12 temporäre Steuerkoeffizienten
entsprechend dem Abweichungssignal, was weiter unten noch näher beschrieben
wird. Eine Proportionalverstärkung
entsprechend dem Steuerkoeffizienten des Proportionalausdrucks P
und eine Integralverstärkung
entsprechend dem Steuerkoeffizienten des Integralausdrucks I werden
als Terme für
die Abweichung im Voraus als Plan in der Referenzeinheit 13 vorbereitet.
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3 zeigt
die Beziehung zwischen der Abweichung und der Proportionalverstärkung bzw.
die Beziehung zwischen der Abweichung und der Integralverstärkung. Zum
Erhöhen
des Reaktionsvermögens
für eine
kleine Abweichung wird die Proportionalverstärkung für die kleine Abweichung groß eingestellt.
Diese Einrichtung gilt auch für
die Integralverstärkung.
Basierend auf diesem Plan bzw. auf einer Tabelle bzw. auf der grafischen
Darstellung werden die Daten über
eine Proportionalverstärkung
und die Integralverstärkung
entsprechend vorbestimmter Abweichungsdaten in der Referenzeinheit 13 als
Tabelle gespeichert. In 3 sind die Proportionalverstärkung und
die Integralverstärkung
jeweils Mehrfachlinien, die unter Verwendung von mehreren Krümmungsstellen
angenähert
sind, und diese Krümmungsstellen
können
als vorbestimmte Abweichungsdaten verwendet werden.
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Die
Bestimmungseinheit 12 zum temporären Bestimmen verwendet die
von der Abweichungs-Berechnungseinheit 11 erhaltenen Abweichungsdaten zum
Gewinnen von Daten über
Proportionalverstärkungen
und Integralverstärkungen
entsprechend Abweichungsdaten an Krümmungsstellen an beiden Enden
von Kurvensegmenten, die die Abweichungsdaten von der Referenzeinheit 13 annähern. Dann werden
die Proportionalverstärkung
und die Integralverstärkung
entsprechend den von der Abweichungs-Berechnungseinheit 11 erhaltenen
Abweichungsdaten basierend auf den von der Referenzeinheit 13 erhaltenen
Daten linear interpoliert, und temporäre Koeffizienten werden temporär bestimmt.
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Dann
erhält
eine Koeffizienten-Begrenzungseinheit 14 Ist-Steuerkoeffizienten,
die bei der gegenwärtigen
Abtastung tatsächlich
zugeführt
werden, basierend auf den temporären
Steuerkoeffizienten, die von der Bestimmungseinheit 12 erhalten
werden, und vorherigen Ist-Steuerkoeffizienten, die von einer Speichereinheit 15 zum
Speichern eines gegenwärtigen
Werts erhalten werden und als die Ist-Steuerkoeffizienten bei der vorherigen
Abtastung verwendet sind. Wie die Ist-Steuerkoeffizienten zu bestimmen
sind, ist nachfolgend detailliert beschrieben.
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Zuerst
speichert die Speichereinheit 15 zum Speichern eines gegenwärtigen Werts
die Ist-Steuerkoeffizienten, die tatsächlich von der Koeffizienten-Begrenzungseinheit 14 in der
letzten Abtastperiode ausgegeben werden. Die gespeicherten Ist-Steuerkoeffizienten
werden durch die Koeffizienten-Begrenzungseinheit 14 zum
Bestimmen der Ist-Steuerkoeffizienten
in der nächsten
Abtastperiode verwendet.
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Die
Koeffizienten-Begrenzungseinheit 14 bestimmt die Ist-Steuerkoeffizienten
in der gegenwärtigen
Abtastperiode basierend auf einem Vergleich zwischen den von der
Bestimmungseinheit 12 erhaltenen temporären Steuerkoeffizienten und
den Ist-Steuerkoeffizienten in der vorherigen Abtastperiode, die
in der Speichereinheit 15 gespeichert sind. Wenn der größere Steuerkoeffizient
basierend auf dem Vergleich zwischen beiden von ihnen ausgewählt wird,
wird ein Hinausschießen über ein
Ziel induziert, wenn die Abweichung groß ist. Andererseits verschlechtert
sich die Reaktion dann, wenn der kleinere Steuerkoeffizient basierend
auf dem Vergleich zwischen beiden von ihnen ausgewählt wird,
obwohl die Konvergenzstabilität
für eine
große
Abweichung verbessert wird, wenn die Drosselklappe stecken bleibt.
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Daher
wird die Koeffizienten-Begrenzungseinheit 14 so verbessert,
dass sie die Steuerkoeffizienten erhöht, wenn Zeit verstreicht,
um dadurch zu verhindern, dass die Reaktion sich verschlechtert, selbst
wenn die Drosselklappe stecken bleibt. Die Koeffizienten-Begrenzungseinheit 14 stellt
einen zulässigen
Wert, um welchen sich der Steuerkoeffizient in einer einzigen Abtastperiode
erhöhen
kann, als zulässiges
Inkrement ein, sowie einen zulässigen
Wert, um welchen sich der Steuerkoeffizient in einer einzigen Abtastperiode
verringern kann, als zulässiges Dekrement
ein im Voraus. Dann wird die Änderung der
Steuerkoeffizienten in einer einzigen Abtastperiode durch das zulässige Inkrement
und das zulässige Dekrement
begrenzt, um die Ist-Koeffizienten zu erhalten, wodurch verhindert
wird, dass sich die Reaktion verschlechtert, selbst wenn die Drosselklappe stecken
bleibt.
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4 ist
ein Flussdiagramm, das sich darauf bezieht, wie die Steuerkoeffizienten
gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zu bestimmen sind. Der folgende Abschnitt
betrachtet einen Fall, bei welchem sich die Soll-Öffnung stufenweise
von einem stabilen Zustand, in welchem die Soll-Öffnung und die Ist-Öffnung der Drossel übereinstimmen, ändert. Zuerst
berechnet die Abweichungs-Berechnungseinheit 11 die Abweichung
zwischen der Soll-Öffnung
und der Ist-Öffnung
der Drosselklappe (S401). Dann bestimmt die Bestimmungseinheit 12 temporär die Proportionalverstärkung KPA und die Integralverstärkung KIA auf
der Basis der erhaltenen Abweichungsdaten und den Datenplan für die Proportionalverstärkung und
die Integralverstärkung,
die in der Referenzeinheit 13 gespeichert sind (S402).
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Dann
wird zuerst die Proportionalverstärkung bestimmt. Ein für die Proportionalverstärkung zulässiges Dekrement
CP1 und ein für die Proportionalverstärkung zulässiges Inkrement
CP2 werden als die zulässigen Änderungen der Proportionalverstärkung pro
Abtastperiode im Voraus in der Koeffizienten-Begrenzungseinheit 14 eingestellt.
Die Koeffizienten-Begrenzungseinheit 14 bestimmt, ob ein
Wert, der durch Subtrahieren von KPT, was
in der Speichereinheit 15 zum Speichern eines gegenwärtigen Werts 15 gespeichert
ist und als die Ist-Proportionalverstärkung bei der letzten Abtastung
verwendet ist, von der Proportionalverstärkung KPA,
die durch die Bestimmungseinheit 12 temporär bestimmt
ist, erhalten wird, kleiner als -CP1 ist
(S403). Das bedeutet, dass dann, wenn die Proportionalverstärkung kleiner wird,
bestimmt wird, ob die Größe der Änderung
innerhalb des zulässigen
Dekrements für
die Proportionalverstärkung
CP1 ist.
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Bei
S403 stellt die Koeffizienten-Begrenzungseinheit 14 dann,
wenn das Dekrement der Proportionalverstärkung das zulässige Dekrement übersteigt,
KPT-CP1 auf KPT als neue Proportionalverstärkung ein
und beschränkt
das Dekrement der Proportionalverstärkung in einer einzigen Abtastperiode
auf das für
eine Proportionalverstärkung
zulässige
Dekrement CP1 (S405). Andererseits wird
in S403 dann, wenn das Dekrement der Proportionalverstärkung innerhalb
des zulässigen
Dekrements ist, bestimmt, ob KPA-KPT größer als
CP2 ist (S404). Das bedeutet, dass dann,
wenn die Proportionalverstärkung
größer wird, bestimmt
wird, ob der Wert der Änderung
innerhalb des für
eine Proportionalverstärkung
zulässigen
Inkrements CP2 ist.
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In
S404 stellt die Koeffizienten-Begrenzungseinheit 14 dann,
wenn das Inkrement der Proportionalverstärkung das zulässige Inkrement übersteigt,
KPT + CP2 auf KPT als neue Proportionalverstärkung ein
und beschränkt
das Inkrement der Proportionalverstärkung in einer einzigen Abtastperiode
auf das für
eine Proportionalverstärkung
zulässige
Dekrement CP2 (S407). Andererseits wird
in S404 dann, wenn das Inkrement der Proportionalverstärkung innerhalb
des zulässigen
Inkrements ist, bestimmt, dass die temporär bestimmte Proportionalverstärkung KPA innerhalb der zulässigen Änderung ist, und KPA wird
auf KPT als die Proportionalverstärkung eingestellt
(S406).
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Nachdem
die Proportionalverstärkung
bestimmt ist, wird als nächstes
die Integralverstärkung bestimmt.
Ein für
eine Integralverstärkung
zulässiges Dekrement
CI1 und ein für eine Integralverstärkung zulässiges Inkrement
CI2 werden als die zulässigen Änderungen der Integralverstärkung pro
Abtastperiode im Voraus in der Koeffizienten-Begrenzungseinheit 14 eingestellt.
Die Koeffizienten-Begrenzungseinheit 14 bestimmt,
ob ein Wert, der erhalten wird durch Subtrahieren von dem Wert KIT, der in der Speichereinheit 15 gespeichert
ist und als die Ist-Integralverstärkung bei
der letzten Abtastung verwendet ist, von der Integralverstärkung KIA, die durch die Bestimmungseinheit 12 temporär bestimmt
ist, kleiner als -CI1 ist (S408). Das bedeutet,
dass dann, wenn die Integralverstärkung kleiner wird, bestimmt
wird, ob die Größe der Änderung
innerhalb des für
eine Integralverstärkung
zulässigen
Dekrements CI1 ist.
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In
S408 stellt die Koeffizienten-Begrenzungseinheit 14 dann,
wenn das Dekrement der Integralverstärkung das zulässige Dekrement übersteigt, KIT-CI1 auf KIT als eine neue Integralverstärkung ein und
beschränkt
das Dekrement der Integralverstärkung
in der einzelnen Abtastperiode auf das für eine Integralverstärkung zulässige Dekrement
CI1 (S410). Andererseits wird in S408 dann,
wenn das Dekrement der Integralverstärkung innerhalb des zulässigen Dekrements
ist, bestimmt, ob KIA-KIT größer als CI2 ist (S409) . Das bedeutet, dass dann wenn
die Integralverstärkung
größer ist,
bestimmt wird, ob das Ausmaß der Änderung
innerhalb des für
eine Integralverstärkung
zulässigen
Inkrements CI2 ist.
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In
S409 stellt die Koeffizienten-Begrenzungseinheit 14 dann,
wenn das Inkrement der Integralverstärkung das zulässige Inkrement übersteigt, KIT+CI2 auf KIT als neue Integralverstärkung ein und beschränkt das
Inkrement der Integralverstärkung
in der einzigen Abtastperiode auf das für eine Integralverstärkung zulässige Inkrement
CI2 (S412). Andererseits wird in S409 dann,
wenn das Inkrement der Integralverstärkung innerhalb des zulässigen Inkrements
ist, bestimmt, dass die temporär
bestimmte Integralverstärkung
KPA innerhalb der zulässigen Änderung ist, und KIA wird
auf KIT als die Integralverstärkung eingestellt
(S411).
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Die
Proportionalverstärkung
KPT und die Integralverstärkung KIT, die in diesen Schritten bestimmt werden,
die oben beschrieben sind, werden in der Speichereinheit 15 gespeichert.
Zusätzlich
werden die Proportionalverstärkung
KPT und die Integralverstärkung KIT jeweils auf die Ist-Proportionalverstärkung KP und
die Ist-Integralverstärkung
KI eingestellt (S413). Die Koeffizienten-Begrenzungseinheit 14 führt diese
Verstärkungen
einer Treibersignal-Bestimmungseinheit 16 zu
als die Ist-Steuerkoeffizienten. Die Treibersignal-Bestimmungseinheit 16 berechnet
eine Steuervariable basierend auf der von der Abweichungs-Berechnungseinheit 11 erhaltenen Abweichung
und den von der Koeffizienten-Begrenzungseinheit 14 erhaltenen
Ist-Steuerkoeffizienten (S414).
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Ein
hauptsächlicher
Zweck für
die Anwendens der Grenzen des für
eine Proportionalverstärkung
zulässigen
Dekrements CP1 und des für eine Proportionalverstärkung zulässigen Inkrements
CP2 auf die Änderung bezüglich der Proportionalverstärkung besteht
im Verhindern einer Instabilität
der Steuerung aufgrund einer plötzlichen
Proportionalverstärkung.
Daher kann es, obwohl CP1 = CP2 möglich sein
kann, auch möglich
sein, CP1 > CP2 so einzustellen, dass das zulässige Dekrement
größer als
das zulässige
Inkrement ist.
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Mit
dieser Einstellung ist es dann, wenn sich die Abweichung zwischen
der erforderlichen Öffnung und
der Ist-Öffnung plötzlich erhöht, möglich, zu
verhindern, dass sich die gesamte Steuervariable exzessiv erhöht, indem
die Proportionalverstärkung schnell
erniedrigt wird. Dann wird zusätzlich
ein Hinausschießen über das
Ziel beschränkt,
und somit wird die Steuerung bzw. Regelung durch Anwenden der Grenze
auf die zulässigen Änderungen
stabilisiert, da sich die Abweichung als Ergebnis der Steuerung
bzw. Regelung verringert. Dasselbe gilt für die Integralverstärkung.
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Der
folgende Abschnitt beschreibt eine Steuerreaktion, wenn die Drosselklappe
stecken bleibt, unter Bezugnahme auf 5 und 6. 5 zeigt eine
Verbesserung bezüglich
der Steuerreaktion mittels der Proportionalverstärkung, wenn die Drosselklappe
stecken bleibt. 6 zeigt eine Verbesserung bezüglich einer
Steuerreaktion mittels der Integralverstärkung, wenn die Drosselklappe
stecken bleibt. Die Drosselklappe bleibt bei einer Stelle A in Bezug auf
die Drosselöffnung
in 5 und 6 stecken.
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5 zeigt Änderungen
bei einer Ist-Drosselöffnung,
beim Treibersignal für
den Proportionalterm und die Proportionalverstärkung, wen sich die Soll-Öffnung schrittweise ändert. Durchgezogene
Linien zeigen Wellenformen gemäß dem Stand
der Technik an, und gestrichelte Linien zeigen Wellenformen gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung an. Durch Bestimmen der Proportionalverstärkung basierend
auf dem Verfahren, das in 4 detailliert
angegeben ist, erhöht
sich die Proportionalverstärkung
innerhalb des zulässigen
Inkrements der Proportionalverstärkung
in jeder Abtastperiode nach und nach, wenn die Zeit verstreicht, nachdem
sich die Soll-Öffnung ändert. Als
Ergebnis wird selbst an der Stelle A, wo die Drosselklappe stecken
bleibt, als Ergebnis der Erhöhung
des Treibersignals aufgrund der Erhöhung der Proportionalverstärkung eine
Reaktion erhalten, die ein schnelles Verlassen des Zustands eines
Steckenbleibens und ein Annähern
an die Soll-Öffnung
ermöglicht.
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6 zeigt Änderungen
bezüglich
einer Ist-Drosselöffnung,
das Treibersignal für
den Integralausdruck und die Integralverstärkung, wenn sich die Soll-Öffnung stufenweise ändert. Durchgezogene Linien
zeigen Wellenformen gemäß dem Stand
der Technik an und gestrichelte Linien zeigen Wellenformen gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung an. Durch Bestimmen der Integralverstärkung basierend
auf dem Verfahren, das in 4 detailliert
angegeben ist, erhöht
sich die Integralverstärkung
innerhalb des zulässigen
Inkrements der Integralverstärkung
in jeder Abtastperiode nach und nach, wenn eine Zeit verstreicht,
nachdem sich die Soll-Öffnung ändert. Als
Ergebnis erhöht
sich selbst an der Stelle A, wo die Drosselklappe stecken bleibt,
die Anzahl der Treibersignale für
den Integralterm vergleichsweise schnell und zwar aufgrund der Erhöhung der
Integralverstärkung
und es wird eine Reaktion erhalten, die ein schnelles Verlassen
des Zustands des Steckenbleibens und ein Annähern an die Soll-Öffnung ermöglicht.
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Während beim
ersten Ausführungsbeispiel das
zulässige
Inkrement und das zulässige
Dekrement für
die Änderung
bezüglich
der Steuerkoeffizienten in einer einzelnen Abtastperiode als feste
Werte beschrieben sind, können
sie Funktionen der Zeit sein, und es ist möglich, die Reaktion und die
Stabilität
durch Ändern
des zulässigen
Inkrements und des zulässigen
Dekrements gemäß der Konvergenz
der Steuerreaktion zu verbessern.
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Mit
dem ersten Ausführungsbeispiel
ist es möglich,
eine Steuerung dort durchzuführen,
bei der ein großer
Steuerkoeffizient zur Erhöhung
der Reaktion verwendet wird, wenn die Abweichung klein ist, und
ein kleiner Steuerkoeffizient verwendet wird, um die Konvergenzstabilität zu betonen,
wenn die Abweichung groß ist.
Zusätzlich
hat das erste Ausführungsbeispiel
die Eigenschaft, dass die Steuerkoeffizienten basierend auf den
vorbestimmten zulässigen Änderungen
nach und nach erhöht
werden, da die Abweichung mit dem Verstreichen von Zeit kleiner wird,
wenn die Abweichung groß ist.
Diese Eigenschaft ermöglicht,
dass die Drosselklappen-Steuervorrichtung,
die gleichzeitig die schnelle Reaktion und eine hohe Stabilität realisiert,
und zwar durch Verwenden der Steuervariablen, die aus den nach und
nach erhöhten
Steuerkoeffizienten berechnet werden, zum Antreiben der Drosselklappe
dient selbst dann, wenn die Drosselklappe stecken bleibt, und somit
ihre Bewegung auf ein Hindernis trifft.
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Zweites Ausführungsbeispiel
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Beim
ersten Ausführungsbeispiel
wird die Änderung
der Steuerkoeffizienten in einer einzelnen Abtastperiode begrenzt.
Nachfolgend wird ein zweites Ausführungsbeispiel beschrieben,
bei welchem obere und untere Grenzen der Steuerkoeffizienten als
Funktionen der Zeit im Voraus eingestellt werden, und dann, wenn
eine Abweichung, die größer als
ein bestimmter Wert ist, auftritt, die oberen und unteren Grenzen
basierend auf den Funktionen der Zeit in welcher die temporären Steuerkoeffizienten
angewendet werden, die durch die Bestimmungseinheit 12 bestimmt
werden, um dadurch die Steuerkoeffizienten zu begrenzen.
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7 ist
ein Blockschaltbild der Drosselklappen-Steuerung 1 gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung und zeigt einen Signalverlauf innerhalb
der Drosselklappen-Steuerung. Dieselben Einheiten wie diejenigen
in dem Blockschaltbild von 2, die zum
Beschreiben des ersten Ausführungsbeispiels
verwendet sind, sind mit denselben Bezugszeichen versehen, und neue Merkmale
sind detailliert angegeben.
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Eine
Bestimmungseinheit 17a zum Bestimmen einer oberen/unteren
Grenze erhält
Werte für die
oberen und unteren Grenzen der Steuerkoeffizienten von einer Zeitfunktions-Erzeugungseinheit 18, basierend
auf dem von der Abweichungs-Berechnungseinheit 11 erhaltenen
Abweichungssignal. Die Bestimmungseinheit 17a bestimmt
die oberen und unteren Grenzen der Steuerkoeffizienten, basierend auf
diesen Werten, um an die Koeffizienten-Begrenzungseinheit 14a ausgegeben
zu werden. 8 zeigt die Zeitfunktionen für die oberen
und unteren Grenzen der Proportionalverstärkung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung.
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Basierend
auf diesen Kurven werden Daten für
die oberen und unteren Grenzen der Proportionalverstärkung entsprechend
Daten für
eine vorbestimmte verstrichene Zeit in einer Zeitfunktions-Erzeugungseinheit 18 als
Plan oder Karte bzw. Abbildung bzw. Tabelle gespeichert. Beispielsweise
sind die Kurven für
die oberen und unteren Grenzen in 8 Mehrfachlinien,
die durch mehrere Krümmungsstellen
angenähert
sind, und diese Krümmungsstellen
sind in eine Karte als die Daten für eine vorbestimmte verstrichene
Zeit angeordnet. Alternativ dazu kann die Zeitfunktions-Erzeugungseinheit 18 kontinuierliche
Funktionen haben, die die oberen und unteren Grenzen gemäß der verstrichenen
Zeit erzeugen.
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Obwohl 8 dies
nicht zeigt, sind Zeitfunktionen für obere und untere Grenzen
der Integralverstärkung
als Karte angeordnet und sind in der Zeitfunktions-Erzeugungseinheit 18 im
Voraus gespeichert, wie es die Zeitfunktionen für die Proportionalverstärkung sind.
Eine Einheit 17a zum Bestimmen einer oberen/unteren Grenze 17a speichert
im Voraus eine Abweichungsschwelle, die zum Bestimmen verwendet
wird, dass die verstrichene Zeit für die Zeitfunktionen 0
Sekunden ist, nachdem die Abweichung einen bestimmten Wert übersteigt.
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Die
Einheit 17a zum Bestimmen einer oberen/unteren Grenze hat
eine Eigenschaft, die die von der Abweichungs-Berechnungseinheit 11 erhaltene Abweichung
und eine im Voraus gespeicherte Abweichungsschwelle vergleicht,
die verstrichene Zeit auf 0 Sekunden rücksetzt, wenn eine Abweichung,
die größer als
die Abweichungsschwelle ist, eingegeben wird, und ein Messen der
verstrichenen Zeit startet bzw. beginnt. Weiterhin verwendet die
Einheit 17a zum Bestimmen einer oberen/unteren Grenze die Daten
für die
verstrichene Zeit zum Erhalten von Daten über die oberen Grenzen und
die unteren Grenzen der Proportionalverstärkung entsprechend den Daten
für die
verstrichene Zeit an den Krümmungsstellen
an beiden Enden eines Kurvensegments, das die Daten für die verstrichene
Zeit von der Zeitfunktions-Erzeugungseinheit 18 annähert. Dann
werden die oberen und unteren Grenzen der Proportionalverstärkung durch
Anwenden einer linearen Interpolation bestimmt, um Daten über die
obere Grenze und die untere Grenze der Proportionalverstärkung entsprechend
den Daten für
die verstrichene Zeit basierend auf den erhaltenen Daten zu erhalten.
Gleichermaßen
werden obere und untere Grenzen der Integralverstärkung bestimmt.
Die oberen und unteren Grenzen der Steuerkoeffizienten werden an
die Koeffizienten-Begrenzungseinheit 14a gesendet.
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Dann
wendet eine Koeffizienten-Begrenzungseinheit 14a die oberen
und unteren Grenzen der Steuerkoeffizienten, die von der Einheit 17a zum Bestimmen
einer oberen/unteren Grenze erhalten werden, zum Begrenzen der temporären Steuerkoeffizienten
an, die von der Einheit 12 für eine temporäre Bestimmung
erhalten werden, und erhält
Ist-Steuerkoeffizienten,
um tatsächlich
ausgegeben werden sollen. Obwohl 8 dies nicht
zeigt, ist es durch Ändern
der oberen und unteren Grenzen nach einer bestimmten Periode, nämlich durch
Erhöhen
der oberen Grenzen und durch Erniedrigen der unteren Grenzen, möglich, große temporäre Steuerkoeffizienten
anzunehmen, die durch die Einheit 12 für eine temporäre Bestimmung
temporär
bestimmt werden, wenn eine kleine Abweichung auftritt, nachdem eine Abweichung
abklingt.
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9 ist
ein Flussdiagramm, das sich darauf bezieht, wie die Steuerkoeffizienten
gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zu bestimmen sind. Der folgende Abschnitt
betrachtet einen Fall, bei welchem sich die Soll-Öffnung schrittweise
von einem stabilen Zustand, in welchem die Soll-Öffnung und die Ist-Öffnung übereinstimmen, ändert. Zuerst
berechnet die Abweichungs-Berechnungseinheit 11 die Abweichung
zwischen der Soll-Öffnung
und der Ist-Öffnung
der Drosselklappe (S901). Dann bestimmt die Einheit 12 für eine temporäre Bestimmung
temporär
die Proportionalverstärkung
KPA und die Integralverstärkung KIA, basierend auf den erhaltenen Abweichungsdaten
und der in der Referenzeinheit 13 gespeicherten Datenkarte
bzw. Datentabelle für
die Proportionalverstärkung
und die Integralverstärkung
(S902).
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Dann
wird zuerst die Proportionalverstärkung bestimmt. Die Koeffizienten-Begrenzungseinheit 14a erhält eine
für eine
Proportionalverstärkung geltende
untere Grenze fCP1(t) und eine für eine Proportionalverstärkung geltende
obere Grenze fCP2(t) von der Einheit 17a zum
Bestimmen einer oberen/unteren Grenze. Dann wird bestimmt, ob die
durch die Einheit 12 temporär bestimmte Proportionalverstärkung KPA kleiner ist als die die für eine Proportionalverstärkung geltende
untere Grenze fCP1(t) (S903). Das bedeutet,
dass die Proportionalverstärkung durch
die untere Grenze der von der Einheit 17a zum Bestimmen
einer oberen/unteren Grenze erhaltenen Zeitfunktion begrenzt wird.
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Wenn
in S903 KPA kleiner als fCP1(t)
ist, stellt die Koeffizienten-Begrenzungseinheit 14a den
Wert von fCP1(t) auf KPT als
neue Proportionalverstärkung ein
(S905). Andererseits wird dann, wenn KPA gleich oder
größer fCP1(t) in S903 ist, weiterhin bestimmt, ob KPA größer als
die für
eine Proportionalverstärkung geltende
obere Grenze fCP2(t) ist (S904). Das bedeutet,
dass die Proportionalverstärkung
durch die obere Grenze der Zeitfunktion begrenzt wird, die von der Einheit 17a zum
Bestimmen einer oberen/unteren Grenze erhalten wird.
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Wenn
in S904 KPA größer als fCP2(t)
ist, stellt die Koeffizienten-Begrenzungseinheit 14a den
Wert von fCP2(t) auf KPT als
neue Proportionalverstärkung ein
(S907). Andererseits ist dann, wenn KPA gleich oder
kleiner als fCP2(t) in S904 ist, die temporär bestimmte
Proportionalverstärkung
KPA innerhalb eines Bereichs der oberen
und unteren Grenzen, und KPA wird auf KPT als die Proportionalverstärkung eingestellt
(S906).
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Dann
wird nach der Proportionalverstärkung die
Integralverstärkung
bestimmt. Die Koeffizienten-Begrenzungseinheit 14a erhält eine
für eine
integrale Verstärkung
geltenden untere Grenze fCI1(t) und eine
für eine
Integralverstärkung
geltende obere Grenze fCI2(t) von der Einheit
zum Bestimmen einer oberen/unteren Grenze 17a. Dann wird
bestimmt, ob die Integralverstärkung
KIA, die durch die Einheit 12 temporär bestimmt
ist, kleiner als die erhaltene für eine
Integralverstärkung
geltende untere Grenze fCI1(t) ist (S908).
Das bedeutet, dass die Integralverstärkung durch die untere Grenze
der Zeitfunktion begrenzt wird, die von der Einheit zum Bestimmen
einer oberen/unteren Grenze 17a erhalten wird.
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Wenn
in S908 KIA kleiner als fCI1(t)
ist, stellt die Koeffizienten-Begrenzungseinheit 14a den
Wert von fCI1(t) auf KIT als
neue Integralverstärkung
ein (S910). Andererseits wird dann, wenn in S908 KIA gleich
oder größer als
fCI1(t) ist, weiterhin bestimmt, ob KIA größer als
die für
eine Integralverstärkung
geltende obere Grenze fCI2(t) ist (S909).
Das bedeutet, dass die Integralverstärkung durch die obere Grenze der
Zeitfunktion begrenzt wird, die von der Einheit zum Bestimmen einer
oberen/unteren Grenze 17a erhalten wird.
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Wenn
in S909 KIA größer als fCI2(t)
ist, stellt die Koeffizienten-Begrenzungseinheit 14a den
Wert von fCI2(t) auf KIT als
neue Integralverstärkung
ein (S912). Andererseits ist dann, wenn KIA gleich
oder kleiner als fCI2(t) in S909 ist, die
temporär
bestimmte Integralverstärkung
KIA innerhalb eines Bereichs der oberen
und unteren Grenzen und KIA wird auf KIT als die Integralverstärkung eingestellt (S911).
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Die
Proportionalverstärkung
KPT und die Integralverstärkung KIT, die in diesen oben beschriebenen Schritten
bestimmt werden, werden auf die Ist-Proportionalverstärkung Kp
und die Ist-Integralverstärkung
KI eingestellt (S913) und werden von der Koeffizienten-Begrenzungseinheit 14a zur
Treibersignal-Bestimmungseinheit 16 als die Ist-Steuerkoeffizienten
geführt.
Die Treibersignal-Bestimmungseinheit 16 berechnet
eine Steuervariable basierend auf der von der Abweichungs-Berechnungseinheit 11 erhaltenen
Abweichung und den von der Koeffizienten-Begrenzungseinheit 14a erhaltenen
Ist-Steuerkoeffizienten (S914).
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Mit
dem zweiten Ausführungsbeispiel
ist es möglich,
die Konvergenz durch Einstellen der Zeitfunktionen für die oberen
und unteren Grenzen zu verbessern, um dadurch die Steuerkoeffizienten
zu begrenzen, um sie mit einem Verstreichen an Zeit bis zu einer
bestimmten Zeit zu erhöhen.
Weiterhin ist es nach einer bestimmten Zeit möglich, zu verhindern, dass
die Ist-Öffnung
oszilliert, indem die Steuerkoeffizienten begrenzt werden, um sich
nicht wieder exzessiv zu erhöhen.
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Drittes Ausführungsbeispiel
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Der
Fall, bei welchem die oberen und unteren Grenzen basierend auf den
Zeitfunktionen auf die temporären
Steuerkoeffizienten angewendet werden, die durch die Einheit 12 bestimmt
werden, ist beim zweiten Ausführungsbeispiel
beschrieben. Bei einem dritten Ausführungsbeispiel werden obere
und untere Grenzen basierend auf der Anzahl von Hüben im Verbrennungsmotor
angewendet. Die Anzahl von Hüben
im Verbrennungsmotor impliziert das Integral der Anzahl von Umdrehungen
im Verbrennungsmotor beginnend ab einem bestimmten Zeitpunkt bzw. Moment,
und entspricht der Anzahl von Aufwärts/Abwärts-Bewegungen des Kolbens
beginnend ab dem bestimmten Moment. Beim Abtasten einer Steuerung bzw.
Regelung wird die Anzahl von Hüben
im Verbrennungsmotor durch kumulatives Zählen der Anzahl von Umdrehungen
im Verbrennungsmotor für die
Abtastperiode und ein Umwandeln basierend auf der Abtastperiode
erhalten.
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10 ist
ein internes Blockdiagramm der Drosselklappen-Steuerung 1 gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung und zeigt einen Verarbeitungsablauf innerhalb
der Drosselklappen-Steuerung. Dieselben Einheiten wie diejenigen
im internen Blockdiagramm der 7, das zum
Beschreiben des zweiten Ausführungsbeispiels verwendet
ist, sind mit denselben Bezugszeichen versehen, und neue Bestandteilselemente
sind detailliert angegeben.
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Eine
Einheit 17b zum Bestimmen einer oberen/unteren Grenze erhält Kandidaten
für die
oberen und unteren Grenzen der Steuerkoeffizienten von einer Hubanzahlfunktions-Erzeugungseinheit 19 basierend
auf den von der Abweichungs- Berechnungseinheit 11 erhaltenen
Abweichungssignal und einer Eingabe für eine Anzahl von Umdrehungen
im Verbrennungsmotor, die von einer Anzahl von Umdrehungen in der
Verbrennungsmotor-Erfassungseinheit erhalten wird, und gibt diese
Kandidaten zu der Koeffizienten-Begrenzungseinheit 14a aus. 11 zeigt die
Hubanzahlfunktionen für
die oberen und unteren Grenzen der Proportionalverstärkung gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung. Basierend auf diesem Diagramm bzw. dieser Kurve
werden Daten über
die oberen und unteren Grenzen der Proportionalverstärkung entsprechend den
Daten für
eine vorbestimmte Hubanzahl als Tabelle in einer Hubanzahlfunktions-Erzeugungseinheit 19 gespeichert.
Beispielsweise sind die Kurven für die
oberen und unteren Grenzen in 11 eine Mehrfachkurve,
die durch mehrere Krümmungsstellen
angenähert
ist. Diese Krümmungsstellen
sind in einer Tabelle als Daten für die vorbestimmte Hubanzahl
angeordnet. Alternativ dazu kann die Hubanzahlsfunktions-Erzeugungseinheit 19 kontinuierliche Funktionen
haben, die die oberen und unteren Grenzen gemäß der Hubanzahl erzeugen.
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Obwohl
es die 11 nicht zeigt, sind Hubanzahlfunktionen
für obere
und untere Grenzen der Integralverstärkung als Tabelle angeordnet
und in der Hubanzahlfunktions-Erzeugungseinheit 19 im
Voraus gespeichert, wie es die Hubanzahlfunktionen für die Proportionalverstärkung sind.
Eine Einheit 17b zum Bestimmen einer oberen/unteren Grenze
speichert im Voraus eine Abweichungsschwelle, die zum Bestimmen
verwendet wird, dass die Hubanzahl für die Hubanzahlfunktionen 0
Zyklen ist, nachdem die Abweichung einen bestimmten Wert übersteigt.
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Die
Einheit 17b zum Bestimmen einer oberen/unteren Grenze hat
eine Eigenschaft, die die von der Abweichungs-Berechnungseinheit 11 erhaltene Abweichung
und eine im Voraus gespeicherte Abweichungsschwelle vergleicht und
die Hubanzahl auf 0 Zyklen rücksetzt,
wenn eine Abweichung, die größer als
die Abweichungsschwelle ist, eingegeben wird. Die Einheit 17b zum
Bestimmen einer oberen/unteren Grenze hat weiterhin eine Eigenschaft
zum Eingeben der Anzahl von Umdrehungen im Verbrennungsmotor von
der nicht dargestellten Anzahl von Umdrehungen in der Verbrennungsmotor-Erfassungseinheit
und berechnet die Anzahl von Hüben
im Verbrennungsmotor basierend auf der Anzahl von Umdrehungen im
Verbrennungsmotor, die kumulativ in jeder Abtastperiode gezählt werden.
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Weiterhin
verwendet die Einheit 17b zum Bestimmen einer oberen/unteren
Grenze Hubanzahlsdaten zum Erhalten von Daten über die oberen Grenzen und
die unteren Grenzen der Proportionalverstärkung entsprechend den Hubanzahldaten
an Krümmungsstellen
an beiden Enden eines Liniensegments, das die Hubanzahlsdaten von
der Hubanzahl-Erzeugungseinheit 19 annähert. Dann werden die obere
und die untere Grenze der Proportionalverstärkung durch Anwenden einer
linearen Interpolation bestimmt, um Daten über die obere Grenze und die
untere Grenze der Proportionalverstärkung entsprechend den Hubanzahldaten
basierend auf den erhaltenen Daten zu erhalten. Gleichermaßen werden
obere und untere Grenzen der Integralverstärkung bestimmt. Die oberen
und unteren Grenzen der Steuerkoeffizienten werden zu der Koeffizienten-Begrenzungseinheit 14a gesendet.
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Dann
wendet die Koeffizienten-Begrenzungseinheit 14a die oberen
und unteren Grenzen der Steuerkoeffizienten, die von der Einheit 17b zum Bestimmen
einer oberen/unteren Grenze erhalten werden, zum Begrenzen der temporären Steuerkoeffizienten
an, die von der Einheit 12 für eine temporäres Bestimmung
erhalten werden, und erhält Ist-Steuerkoeffizienten,
um tatsächlich
ausgegeben zu werden. Obwohl es 11 nicht
zeigt, ist es durch Ändern
der oberen und unteren Grenzen, nämlich durch Erhöhen der
unteren Grenzen und durch Erniedrigen der unteren Grenzen nach einer
bestimmten Anzahl von Zyklen, möglich,
große
temporäre Steuerkoeffizienten,
die durch die Einheit 12 für temporär bestimmt werden, anzunehmen,
wenn eine kleine Abweichung auftritt, nachdem eine Abweichung abklingt.
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12 ist
ein Flussdiagramm, das sich darauf bezieht, wie die Steuerkoeffizienten
gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zu bestimmen sind. Da die Werte, die
als die oberen und unteren Grenzen angenommen sind, einfach von
der Zeitfunktion f(t) im Ablaufdiagramm in 9 zu der
Hubanzahlfunktion g(k) geändert
werden und der Inhalt der Verarbeitung identisch ist, ist eine Beschreibung
nicht zur Verfügung
gestellt.
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Mit
dem dritten Ausführungsbeispiel
ist es möglich,
die Konvergenz durch Einstellen der Hubanzahlfunktionen für die oberen
und unteren Grenzen zu verbessern, um dadurch die Steuerkoeffizienten zu
begrenzen, um sie zu erhöhen,
wenn eine Zeit verstreicht, bis zu einer bestimmten Hubanzahl. Weiterhin
ist es nach einer bestimmten Anzahl von Zyklen möglich, zu verhindern, dass
die Ist-Öffnung
oszilliert, indem die Steuerkoeffizienten begrenzt werden, um sich
nicht wieder exzessiv zu erhöhen.
Zusätzlich
ist es möglich,
die Koeffizienten geeigneter für
das Verhalten des Verbrennungsmotors zu bestimmen, indem die Hubanzahlfunktionen
verwendet werden, deren Variable die Anzahl von Hüben im Verbrennungsmotor
ist, um die Steuerkoeffizienten zu begrenzen.
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Wie
es oben beschrieben ist, stellt die vorliegende Erfindung die Drosselklappen-Steuervorrichtung
zur Verfügung,
die gleichzeitig die schnelle Reaktion und die Stabilität realisiert,
gleichgültig
ob die Drosselklappe stecken bleibt oder nicht, indem die Drosselklappe basierend
auf den Steuerkoeffizienten gesteuert wird, die sich im Verlauf
der Zeit unter den Grenzen ändern.