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Die
Erfindung betrifft eine mittels einer exzentrischen Umlaufbewegung
arbeitende Pendelschiebermaschine mit der aus einem an der Antriebswelle
der Pendelmaschine anliegenden Drehmoment mittels einer exzentrischen
Umlaufbewegung eine Förderwirkung
erzielt werden kann.
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Im
Stand der Technik werden unterschiedliche Pumpenbauformen vorbeschrieben.
So beschreibt die
DE
44 21 255 C1 eine füllstücklose Innenzahnradpumpe
deren Laufring gleitgelagert in einem Gehäuse angeordnet ist, wobei sich
im Gehäuse,
in einem Teilbereich des Außenumfanges,
eine mittig angeordnete nicht die gesamte Lagerbreite überdeckende,
rinnenförmige,
mit Förderdruck
beaufschlagte Ausnehmung befindet die im Betriebszustand der Ausbildung
eines hydrostatischen Lagers dient.
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Darüber hinaus
sind im Stand der Technik in der
FR
980 766 wie auch in der
DE 195 32 703 C1 Pendelschiebermaschinen
vorbeschrieben.
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Bei
diesen Pendelschiebermaschinen handelt es sich um Bauformen mit
einem drehbar gelagerten Innenrotor und einem über Pendelmitnehmer angetriebenen,
ebenfalls drehbar gelagerten Außenrotor,
bei welchen der Förderstrom
durch die Variation der Exzentrizität zwischen dem Innenrotor und dem
Außenrotor
variiert werden kann.
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Die
mit ihrem jeweils kreisrundem Kopfbereich schwenkbar in den Pfannen
des drehbar gelagerten Außenrotor
angeordneten, symmetrisch aufgebauten Pendelmitnehmer sind mit ihren
kegligen, dem Kopfbereich gegenüberliegenden
Enden gleitend in den Nuten des Innenrotors angeordnet. Bei diesen
Bauformen wird der synchrone Lauf zwischen dem exzentrisch laufenden
Innenrotor gegenüber dem
Außenrotor über das
Spiel zwischen dem Innenrotor und den in dessen Nuten gleitend angeordneten Pendelmitnehmern
gewährleistet.
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In
Verbindung mit der drehbaren Lagerung des Außenrotors treten bei all diesen
Bauformen hohe Reibungsverluste auf, welche aus den am drehbar gelagerten
Außenring
angreifenden, die Drehbewegung erzeugenden „Pendelmitnehmerkräften" resultieren und
einen hohen Verschleiß der
Lagerung des Außenrotors
verursachen, sowie zudem die Lebensdauer der Pendelschiebermaschinen
deutlich reduzieren.
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Auch
die in der
DE 101
02 531 A1 vorgestellte Lösung (wie auch die die Priorität der
DE 101 02 531 A1 in
Anspruch nehmende
EP
1 225 337 A2 ) einer mengenregelbaren Zellenpumpe mit unsymmetrisch
aufgebauten Pendelmitnehmern weist gleichfalls hohe Reibungsverluste
und einen hohen Verschleiß der
Lagerung des Außenrotors
auf, woraus wiederum Einschränkungen
beim Wirkungsgrad und bei der Lebensdauer resultieren.
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Die
Aufgabe der Erfindung besteht nun darin eine mittels einer exzentrischen
Umlaufbewegung arbeitende, Pendelschiebermaschine zu entwickeln, die
diese vorgenannten Nachteile des Standes der Technik beseitigt,
dabei insbesondere bei hoher Zuverlässigkeit die Reibungsverluste
in allen Drehzahlbereichen minimiert, zudem die erforderliche Antriebsleistung
deutlich reduziert, gleichzeitig den Wirkungsgrad der regelbaren
Pendelschiebermaschinen wesentlich erhöht, darüber hinaus die Laufeigenschaften
deutlich verbessert, die Instandhaltungskosten merklich reduziert
und selbst unter extremen Einsatzbedingungen die Lebensdauer wesentlich verlängert.
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Erfindungsgemäß wird diese
Aufgabe durch eine Pendelschiebermaschine mit einem in einem Gehäuse (1)
angeordneten Steuerschieber (2) gelöst, in welchem drehbar der
Außenrotor
(4) mindestens eines Rotorsatzes gleitgelagert ist, welcher
aus einem auf einer Antriebswelle (5) angeordneten Innenrotor
(6) besteht, der durch eine ungerade Anzahl von Pendelstegen
(7) (mindestens fünf)
mit dem Außenrotor
(4) verbunden ist, wobei im Arbeitsbereich der Pendelstege
(7) im Gehäuseinnenraum
und/oder im Gehäusedeckel
(27), zueinander um jeweils 180° versetzt, einerseits jeweils
eine Saugniere (18) und andererseits jeweils eine Druckniere
(19) angeordnet ist, wobei sich diese regelbare Pendelschiebermaschine
dadurch auszeichnet, daß im
Bereich des Gleitlagers des Außenrotors
(4) im Steuerschieber (2), in der Nähe der Druckniere/n
(19), der Wirkrichtung der Resultierenden der im Betriebszustand
dem System innewohnenden Kräfte
gegenüberliegend, zwei
mit der/den Druckniere/n (19) verbundene Druckkammern (20)
angeordnet sind, wobei zwischen den beiden Druckkammern (20)
ein Steg (21) angeordnet ist.
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Diese
beiden Druckkammern (20) bilden im Steuerschieber (2)
am Umfang des Außenrotors
(4) ein druckseitig angeschlossenes hydraulisches Lager.
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Der
zwischen den Druckkammern (20) angeordnete Steg (21)
dient bei auftretenden Unregelmäßigkeiten
im Druckaufbau in den Druckkammern (20), beispielsweise
während
der Einlaufphase oder bei einem Drehzahlwechsel, dem Außenrotor
(4) als Widerlager und verhindert eine unbeabsichtigte
Verschiebung des Außenrotors
(4) im Steuerschieber (2), so daß ein Verklemmen
des Außenrotors
(4) im Steuerschieber (2) vollständig ausgeschlossen
ist.
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Kennzeichnend
ist weiterhin, daß die
beiden durch einen Steg (21) voneinander getrennten Druckkammern
(20) die gleiche Größe oder
auch unterschiedliche Größen aufweisen
können,
so daß die jeweiligen
Bauformen auch für
die unterschiedlichsten Betriebdrehzahlen optimal einsetzbar sind.
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Das
erfindungsgemäß am Umfang
des Außenrotors
(4) in der Form der beiden Druckkammern (20) angeordnete,
druckseitig angeschlossene hydraulische Lager im Steuerschieber
(2) bewirkt in Verbindung mit dem Steg (21), daß bei hoher
Zuverlässigkeit
die Reibungsverluste in allen Drehzahlbereichen wesentlich minimiert
werden, so daß die
erforderliche Antriebsleistung um ca. 10% bis 15% gesenkt und der
Wirkungsgrad der regelbaren Pendelschiebermaschinen deutlich erhöht werden
konnte.
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Die
erfindungsgemäße Anordnung
des druckseitig angeschlossenen hydraulischen Lagers am Umfang des
Außenrotors
(4) bewirkt gleichzeitig eine deutliche Verbesserung der
Laufeigenschaften, da durch die erfindungsgemäße Lösung die im Betriebszustand
auftretenden, auf die Gleitlagerung des Außenrotors (4) einwirkenden
Kräfte
mittels des vom hydraulischen Lager aufgebauten „Flüssigkeitspolsters" auf dem der Außenrotor
(4) schwimmt gepuffert werden.
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Dabei
wird durch die erfindungsgemäße Anordnung
der großen,
die gesamte Lagerbreite überdeckenden
Druckkammern (20) gewährleistet,
daß alle
dem System im Betriebszustand innewohnenden, von innen nach außen wirkenden
Kräfte
vom „Flüssigkeitspolster" nahezu vollständig kompensiert werden.
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Gleichzeitig
werden dadurch einerseits die Instandhaltungskosten merklich reduziert,
und andererseits wird die Lebensdauer selbst unter extremen Einsatzbedingungen
wesentlich verlängert.
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Erfindungswesentlich
ist auch, daß der
Steuerschieber (2) mit einem Steuerschieberarm (30)
versehen ist, und daß im
Gehäuseinnenraum
neben dem Steuerschieber (2) einerseits ein Arbeitsraum (26)
und, diesem gegenüberliegend,
andererseits ein Steuerdruckraum (25) angeordnet ist.
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Kennzeichnend
ist weiterhin, daß am
Steuerschieberarm (30) eine im Arbeitsraum (26)
angeordnete, sich am Gehäuseinnenraum
abstützende Rückstellfeder
(15) angreift, die in einer am Steuerschieberarm (30)
angeordneten Federführung
(14) angeordnet ist.
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Wesentlich
ist dabei, daß der
im Gehäuse
(1) angeordnete Arbeitsraum (26) mit der/den Saugniere/n
(18) über
einen Arbeitskanal (31) verbunden ist, und daß der am
Steuerschieber (2) dem Arbeitsraum (26) gegenüberliegende
im Gehäuse
(1) angeordnete Steuerdruckraum (25) mit einem
Steuerkanal (23) versehen ist.
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Kennzeichnend
ist in diesem Zusammenhang auch, daß am Steuerschieberarm (30),
dem Schwenklager (3) gegenüberliegend, ein Schieberführungsradius
(13) angeordnet ist, welcher in einem zugeordneten, im
Gehäuseinnenraum
angeordneten Gehäuseradius
(12) gleitend gelagert ist. Dadurch wird in Verbindung
mit der Lagerung des Steuerschiebers (2) im Schwenklager
(3) gewährleistet,
daß der
rückstellfederbelastete
Steuerschieber (2) durch geringste Druckveränderungen
leichtgängig
und exakt verschwenkt werden kann.
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Die
zwischen dem Gehäuseradius
(12) und dem Schieberführungsradius
(13) gebildete große Berührungsfläche gewährleistet
dabei gleichzeitig eine optimale und kostengünstige Abdichtung zwischen
dem Steuerdruckraum (25) und dem Arbeitsraum (26).
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Bei
Druckbeaufschlagung des Steuerkanals (23) ermöglicht diese
Anordnung eine einfache, kostengünstige,
zuverlässige
und gleichsam optimale Regelbarkeit der erfindungsgemäßen Pendelschiebermaschine.
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So
kann beispielsweise im Steuerdruckraum (25) über ein
druckbeaufschlagtes Ventil der Steuerdruck derart geregelt werden,
daß beispielsweise zum
Abregeln der erfindungsgemäßen Pendelschiebermaschine Öl über den
Steuerkanal (23) dem Steuerdruckraum (25) zugeführt, oder
zur Erhöhung des
Fördervolumenstromes
der erfindungsgemäßen Pendelschiebermaschine Öl über den
Steuerkanal (23) aus dem Steuerdruckraum (25)
herausgelassen wird.
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Infolge
der erfindungsgemäßen Anordnung der
Rückstellfeder
(15) kann bereits bei geringsten Druckschwankungen eine
exakt definierte Schwenkbewegung des Steuerschiebers realisiert
werden.
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Die
erfindungsgemäße Lösung bietet
zudem die Möglichkeit
einer internen Regelung. Dabei wird der an der erfindungsgemäßen Pendelschiebermaschine
druckseitig anliegende Betriebsdruck direkt genutzt, um beim Abregeln
bis zum Erreichen des jeweils gewünschten Fördervolumenstromes Fördermedium über den
Steuerkanal (23) in den Steuerdruckraum (25) zuzuführen.
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Darüber hinaus
bietet die erfindungsgemäße Lösung zudem
die Möglichkeit
einer indirekte Regelung der erfindungsgemäßen Pendelschiebermaschine.
Diese wird dadurch realisiert, daß durch die erfindungsgemäße, direkte
Verbindung des Steuerkanals (23) mit dem Hauptkanal des
Motors gewährleistet ist,
daß das
Steuermedium unmittelbar aus/in dem/den Hauptkanal in/aus den/dem
Steuerdruckraum (25) zugeführt/abgeführt wird. Somit bietet die erfindungsgemäße Lösung eine
sehr einfache und zuverlässige
Möglichkeit
selbst Strömungsverluste, die
beispielsweise über
die Leitungen, den Wärmetauscher
und/oder die/den Filter auftreten, kostengünstig bei der Regelung zu berücksichtigen,
so daß die
von der erfindungsgemäßen Pendelschiebermaschine
jeweils momentan zu erbringende Förderleistung stets in Abhängigkeit
und unter Berücksichtigung
all dieser Verluste geregelt wird.
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Kennzeichnend
ist auch, daß im
Arbeitsraum (26) ein Endanschlag (16) und im Steuerdruckraum (25)
eine Lagebegrenzung (17) angeordnet ist.
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Der
im Arbeitsraum (26) angeordnete Endanschlag (16)
wie auch die im Steuerdruckraum (25) angeordnete Lagebegrenzung
(17) dienen bei jeweiliger Endlage des Steuerschiebers
(2) einer Verbesserung der Duckverteilung im Steuerdruckraum
(25) bzw. im Arbeitsraum (26).
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Ein
weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß im Steuerdruckraum (25)
eine Druckverteilungsnut (24) angeordnet ist.
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Diese
im Arbeitsraum (26) angeordnete Druckverteilungsnut (24)
dient ebenfalls der Verbesserung der Duckverteilung im Steuerdruckraum
(25) und bewirkt eine „feinfühlige" Regelbarkeit der erfindungsgemäßen Pendelschiebermaschine
selbst im Bereich maximaler Volumenförderströme. Weitere Einzelheiten und
Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
des erfindungsgemäßen Ausführungsbeispieles
in Verbindung mit den Ansprüchen
sowie den beiden Zeichnungen zur erfindungsgemäßen Lösung.
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Nachfolgend
soll nun die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles in Verbindung
mit 2 Figuren näher
erläutert
werden.
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Dabei
zeigt die
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1:
die erfindungsgemäße Pendelschiebermaschine
bei geöffnetem
Gehäusedeckel
mit der Seitenansicht des Rotorsatzes;
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2:
die erfindungsgemäße Pendelmaschine
in einem Schnitt gemäß der 1 bei
geschlossenem Gehäusedeckel.
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In
der 1 ist die erfindungsgemäße Pendelschiebermaschine bei
geöffnetem
Gehäusedeckel
mit der Seitenansicht des Rotorsatzes dargestellt. Die 2 zeigt
die erfindungsgemäße Pendelmaschine
in einem Schnitt gemäß der 1 bei
geschlossenem Gehäusedeckel 27.
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In
einem Gehäuse 1 ist,
wie in der 1 dargestellt, in einem Schwenklager 3 der
Steuerschieber 2 angeordnet. In diesem ist drehbar der
Außenrotor 4 eines
Rotorsatzes gleitgelagert. Der Rotorsatz besteht neben dem Außenrotor 4 aus
einem auf einer Antriebswelle 5 angeordneten Innenrotor 6.
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Beide
sind in durch eine ungerade Anzahl von (mindestens fünf) im vorliegenden
Fall sieben Pendelstege 7 miteinander verbunden, Diese
sieben Pendelstege 7 sind mit ihren Pendelköpfen 9 in gleichmäßig über den
Umfang des Außenrotors 4 verteilten
Pfannennuten 8 angeordnet.
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Gleichzeitig
sind die Pendelstege 7 mit ihren Pendelfüßen 10 gleitend
in den Pendelführungsnuten 11 des
Innenrotors 6 angeordnet.
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Die
einzelnen Kammervolumen der zwischen den jeweils benachbarten Pendelstegen 7 dem
Außenrotor 4 und
dem Innenrotor 6 gebildeten Pumpenkammern werden bei jeder
Umdrehungen der Antriebswelle 5 nacheinander auf ein maximales und
unmittelbar daran anschließend
auf ein minimales Volumen (bzw. umgekehrt) gebracht.
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Bei
Volumenvergrößerung der
Pumpenkammern wird das zu fördernde
Medium über
die im Gehäuse 1 und,
wie aus der 2 ersichtlich, auch im Gehäusedeckel 27 angeordneten
Saugnieren 18 in die Pumpenkammern gesaugt.
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In
Drehrichtung der Antriebswelle 5 um 180° versetzt findet gleichzeitig
eine Volumenverringerung der Pumpenkammern infolge der Exzentrizität zwischen
dem Innenrotor 6 und dem Außenrotor 4 statt, so
daß dort
das Medium über
die im Gehäuse 1 und, wie
aus der 2 ersichtlich, auch im Gehäusedeckel 27 angeordneten
Drucknieren 19 aus den Pumpenkammern austritt.
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Aus
der 2 ist in Verbindung mit der 1 ersichtlich,
daß im
Bereich des Gleitlagers des Außenrotors 4 im
Steuerschieber 2, in der Nähe der Druckniere 19,
der Wirkrichtung der Resultierenden der im Betriebszustand dem System
innewohnenden Kräfte
gegenüberliegend,
zwei über
die Pumpenauslaßkanäle 29 und
die Zuströmkanäle 22 mit
der Druckniere 19 verbundene Druckkammern 20 angeordnet
sind.
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Selbstverständlich können diese
Druckkammern 20 auch direkt mit den Drucknieren 19 verbunden
sein.
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Zwischen
den beiden Druckkammern 20 ist stets ein Steg 21 angeordnet.
Beide Druckkammern 20 bilden am Umfang des Außenrotors 4 im
Steuerschieber 2 ein druckseitig angeschlossenes hydraulisches
Lager.
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Der
zwischen den Druckkammern 20 angeordnete Steg 21 dient
insbesondere bei auftretenden Unregelmäßigkeiten beim Druckaufbau
in den Druckkammern 20, beispielsweise während der
Einlaufphase oder bei einem Drehzahlwechsel, dem Außenrotor 4 als
Widerlager und verhindert eine unbeabsichtigte Verschiebung des
Außenrotors 4 im
Steuerschieber 2, so daß ein Verklemmen des Außenrotors 4
im Steuerschieber 2. vollständig ausgeschlossen ist.
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Die
beiden durch einen Steg 21 voneinander getrennten, die
gesamte Lagerbreite übdeckenden Druckkammern
.20 weisen in der im Ausführungsbeispiel
gemäß 1 dargestellten
Bauform unterschiedliche Größen auf.
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Das
erfindungsgemäß am Umfang
des Außenrotors 4 in
der Form der beiden die gesamte Lagerbreite übdeckenden Druckkammern 20 angeordnete,
druckseitig angeschlossene hydraulische Lager bewirkt in Verbindung
mit dem Steg 21, daß alle
von innen nach außen
wirkenden, dem System im Betriebszustand innewohnenden Kräfte nahezu
vollständig
vom Flüssigkeitspolster
kompensiert werden, so daß bei
hoher Zuverlässigkeit
die Reibungsverluste in allen Drehzahlbereichen wesentlich minimiert werden,
wodurch die erforderliche Antriebsleistung um ca. 10% bis 15% gesenkt
und der Wirkungsgrad der regelbaren Pendelschiebermaschinen deutlich erhöht wird.
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Die
erfindungsgemäße Anordnung
des druckseitig angeschlossenen hydraulischen Lagers am Umfang des
Außenrotors 4 bewirkt
zudem gleichzeitig eine deutliche Verbesserung der Laufeigenschaften,
da durch die erfindungsgemäße Lösung die im
Betriebszustand auftretenden, auf die Gleitlagerung des Außenrotors 4 einwirkenden
Kräfte
mittels des vom hydraulischen Lager aufgebauten „Flüssigkeitspolsters", auf dem der Außenrotor 4 „schwimmt", gepuffert werden.
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Gleichzeitig
werden die Instandhaltungskosten merklich reduziert und die Lebensdauer
selbst unter extremen Einsatzbedingungen wesentlich verlängert. Der
Steuerschieber 2 ist, wie in der 1 dargestellt,
mit einem Steuerschieberarm 30 versehen. Im Innenraum des
Gehäuses 1 ist
einerseits neben dem Steuerschieber 2 ein Arbeitsraum 26 und andererseits
neben dem Steuerschieber 2 ein Steuerdruckraum 25 angeordnet.
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Am
Steuerschieberarm 30 greift eine im Arbeitsraum 26 angeordnete,
sich am Gehäuseinnenraum
abstützende
Rückstellfeder 15 an.
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Diese
ist in einer am Steuerschieberarm 30 angeordneten Federführung 14 angeordnet.
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Der
im Gehäuse 1 angeordnete
Arbeitsraum 26 ist mit den Saugnieren 18 über den
Arbeitskanal 31 verbunden.
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Der
am Steuerschieber 2 dem Arbeitsraum 26 gegenüberliegend
im Gehäuseinnenraum
angeordnete Steuerdruckraum 25 ist mit einem Steuerkanal 23 versehen.
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Dem
Schwenklager 3 gegenüberliegend
ist am Steuerschieberarm 30 ein Schieberführungsradius 13 angeordnet,
welcher in einem zugeordneten, im Innenraum des Gehäuses 1 angeordneten
Gehäuseradius 12 gleitend
gelagert ist.
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In
Verbindung mit der Lagerung des Steuerschiebers 2 im Schwenklager 3 wird
durch die erfindungsgemäße Lagerung
des Steuerschieberarmes 30 im Innenraum des Gehäuses 1 gewährleistet,
daß der
rückstellfederbelastete
Steuerschieber 2 selbst bei geringsten Druckveränderungen
im Steuerdruckraum 25 leichtgängig und exakt geschwenkt werden kann.
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Dabei
gewährleistet
die zwischen dem Gehäuseradius 12 und
dem Schieberführungsradius 13 gebildete
große
Berührungsfläche gleichzeitig
eine optimale und kostengünstige
Abdichtung zwischen dem Steuerdruckraum 25 und dem Arbeitsraum 26.
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Diese
Anordnung ermöglicht
bei Druckbeaufschlagung des Steuerkanals 23 somit eine
einfache, kostengünstige,
zuverlässige
und gleichsam optimale Regelbarkeit der erfindungsgemäßen Pendelschiebermaschine.
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So
kann beispielsweise im Steuerdruckraum 25 über ein
druckbeaufschlagtes Ventil der Steuerdruck derart geregelt werden,
daß beispielsweise zum
Abregeln der erfindungsgemäßen Pendelschiebermaschine Öl über den
Steuerkanal 23 dem Steuerdruckraum 25 zugeführt, oder
zur Erhöhung
des Fördervolumenstromes
der erfindungsgemäßen Pendelschiebermaschine Öl über den
Steuerkanal 23 aus dem Steuerdruckraum 25 herausgelassen wird.
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Infolge
der erfindungsgemäßen Anordnung der
Rückstellfeder 15 kann
bereits bei geringsten Druckschwankungen eine exakt definierte Schwenkbewegung
des Steuerschiebers realisiert werden.
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Die
erfindungsgemäße Lösung bietet
zudem die Möglichkeit
einer internen Regelung. Dabei wird der an der erfindungsgemäßen Pendelschiebermaschine
druckseitig anliegende Betriebsdruck direkt genutzt, um beim Abregeln
bis zum Erreichen des jeweils gewünschten Fördervolumenstromes Fördermedium über den
Steuerkanal 23 in den Steuerdruckraum 25 zuzuführen.
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Darüber hinaus
bietet die erfindungsgemäße Lösung zudem
die Möglichkeit
einer indirekte Regelung der erfindungsgemäßen Pendelschiebermaschine.
Diese wird durch die erfindungsgemäße, direkte Verbindung des
Steuerkanals 23 mit dem Hauptkanal gewährleistet, so daß das Steuermedium
unmittelbar aus/in dem/den Hauptkanal in/aus den/dem Steuerdruckraum 25 zugeführt/abgeführt wird.
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Dadurch
bietet die erfindungsgemäße Lösung eine
sehr einfache und zuverlässige
Möglichkeit
selbst Strömungsverluste,
die beispielsweise über
die Leitungen, den Wärmetauscher
und/oder die/den Filter auftreten, kostengünstig bei der Regelung zu berücksichtigen,
so daß die
von der erfindungsgemäßen Pendelschiebermaschine
jeweils momentan zu erbringende Förderleistung stets in Abhängigkeit
und unter Berücksichtigung
all dieser Verluste geregelt wird.
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Kennzeichnend
ist auch, daß im
Arbeitsraum 26 ein Endanschlag 16 und im Steuerdruckraum 25 eine
Lagebegrenzung 17 angeordnet ist.
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Der
im Arbeitsraum 26 angeordnete Endanschlag 16 wie
auch die im Steuerdruckraum 25 angeordnete Lagebegrenzung 17 dienen
bei jeweiliger Endlage des Steuerschiebers 2 einer Verbesserung der
Duckverteilung im Steuerdruckraum 25 bzw. im Arbeitsraum 26.
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Ein
weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß im Steuerdruckraum 25 eine
Druckverteilungsnut 24 angeordnet ist.
-
Diese
im Steuerdruckraum 25 angeordnete Druckverteilungsnut 24 dient
ebenfalls der Verbesserung der Duckverteilung im Steuerdruckraum 25 und bewirkt
eine „feinfühlige" Regelbarkeit der
erfindungsgemäßen Pendelschiebermaschine
selbst im Bereich maximaler Volumenförderströme. Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Lösung ist
es somit gelungen, eine mittels einer exzentrischen Umlaufbewegung
arbeitende, regelbare Pendelschiebermaschine zu entwickeln, die
bei hoher Zuverlässigkeit
die Reibungsverluste in allen Drehzahlbereichen minimiert, zudem
die erforderliche Antriebsleistung deutlich reduziert, gleichzeitig
den Wirkungsgrad der regelbaren Pendelschiebermaschinen wesentlich
erhöht, darüber hinaus
die Laufeigenschaften deutlich verbessert, die Instandhaltungskosten
merklich reduziert und selbst unter extremen Einsatzbedingungen die
Lebensdauer wesentlich verlängert,
wobei mit der im Ausführungsbeispiel
vorgestellten Bauform zudem gleichzeitig eine einfache, kostengünstige und zuverlässige, optimale
Regelbarkeit gewährleistet werden
kann.
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- 1
- Gehäuse
- 2
- Steuerschieber
- 3
- Schwenklager
- 4
- Außenrotor
- 5
- Antriebswelle
- 6
- Innenrotor
- 7
- Pendelsteg
- 8
- Pfannennuten
- 9
- Pendelkopf
- 10
- Pendelfuß
- 11
- Pendelführungsnut
- 12
- Gehäuseradius
- 13
- Schieberführungsradius
- 14
- Federführung
- 15
- Rückstellfeder
- 16
- Endanschlag
- 17
- Lagebegrenzung
- 18
- Saugniere
- 19
- Druckniere
- 20
- Druckkammer
- 21
- Steg
- 22
- Zuströmkanal
- 23
- Steuerkanal
- 24
- Druckverteilungsnut
- 25
- Steuerdruckraum
- 26
- Arbeitsraum
- 27
- Gehäusedeckel
- 28
- Pumpeneinlaßkanal
- 29
- Pumpenauslaßkanal
- 30
- Steuerschieberarm
- 31
- Arbeitskanal