DE10352995A1 - Schindel, insbesondere Dachschindel - Google Patents
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Abstract
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Schindel, insbesondere eine Dachschindel, die aus einem Schindelhals und einem Schindelkorpus besteht, bei der erfindungsgemäß an der Unterseite des den Schindelhals abgewandten Bereichs des Schindelkorpus (2) ein erhabenes Eingriffs- und Führungselement angeordnet ist. Nach einer bevorzugten Ausführungsform weist die Schindel ferner in Richtung des vom Schindelhals abgewandten Korpusendes eine matrizenartige Unterschneidungszone (6) auf, wobei ferner an den beiden Schindelschultern (4) entsprechend dimensionierte patrizenartige Unterschneidungszonen (7) angeordnet sind.
Description
- Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Schindel, insbesondere eine Dachschindel, die gegenüber dem Stand der Technik dadurch ausgezeichnet ist, dass sowohl die Verlegegeschwindigkeit als auch die Verlegegenauigkeit sprunghaft verbessert werden.
- Die erfindungsgemäße Schindel, insbesondere Dachschindel, ist dadurch gekennzeichnet, dass sie an ihrer Unterseite ein erhabenes Eingriffs- und Führungselement aufweist. Nach einer bevorzugten Ausführungsform weist sowohl das erhabene Führungselement als auch die sogenannte Schindelschulter Unterschneidungszonen auf, die miteinander korrespondieren. Dabei ist die Unterschneidungszone im erhabenen Eingriffs- und Führungselement matrizenartig und die Unterschneidungszone in der Schindelschulter patrizenartig ausgebildet.
- Schindeln, insbesondere Dachschindeln, können aus vielfältigem Material hergestellt werden, beispielsweise aus mineralischem Material, aus Holz und neuerdings in bevorzugtem Maße aus einem Schmelzgemisch von organischem Material, beispielsweise Kunststoffen und anorganischem Material, beispielsweise Schiefermehl.
- Die Schindel besteht, wie weiter unten an Hand von Zeichnungen noch im einzelnen erläutert wird, im wesentlichen aus dem Schindelkorpus (= Schindelkörper), dem Schindelhals und der Schindelschulter.
- Ferner kann die Schindel wie an sich bekannt, auf der Oberseite des Schindelhalses Regenrinnen aufweisen.
- Die Schindel eignet sich zum Abdecken beliebiger Oberflächen, insbesondere von Dachflächen.
- Wie bereits oben ausgeführt, kann bei der Anwendung der erfindungsgemäßen Schindeln, insbesondere Dachschindeln, die Verlegetechnik in mehrfacher Hinsicht sprunghaft verbessert werden, in dem beim Verlegen jede Schindel gleichzeitig die Zwangsführung der anschließend verlegten Schindel sicherstellt. Außerdem wird die gewünschte Positionierung beim Verlegen zwangsweise erreicht und die notwendige Doppeldeckung sichergestellt. An Hand der beiliegenden Figuren wird das Wesen vorliegender Erfindung im folgenden im einzelnen erläutert, wobei diese Figuren bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung darstellen.
-
1 zeigt die Unterseite der erfindungsgemäßen Schindel.2 zeigt deren Oberseite und3 die Anordnung von3 Reihen verlegter Schindeln. In1 ist mit der Bezugsziffer1 die erfindungsgemäße Schindel, mit der Bezugsziffer2 der Schindelkorpus, mit3 der Schindelhals und mit4 die Schindelschulter bezeichnet. - Das vorzugsweise im unteren Bereich des Schindelkorpus angeordnete erhabene Eingriffs- und Führungselement trägt die Bezugsziffer
5 mit der matrizenartigen Unterschneidungszone6 . - Die patrizenartige Unterschneidungszone der Schindelschulter
4 trägt die Bezugsziffer7 . Dabei ist die matrizenartige Unterschneidungszone6 eine Hinterschneidung, die zur Aufnahme der patrizenartigen Unterschneidungszone7 der Schulter4 dient, wobei die Unterschneidungszone4 annähernd scharfkantig ausgebildet ist. - In jedem Fall ist die geometrische Beschaffenheit der Unterschneidungszonen
6 und7 so beschaffen, dass ein Hineinschlüpfen der Zone4 in die Zone6 möglichst vollständig erfolgt. - Dabei ist die Breite der Schulter
4 vorzugsweise so dimensioniert, dass sie der halben Breite des erhabenen Eingriffs- und Führungselement5 entspricht. - Bei der Verlegearbeit wird das Dach von unten nach oben in der Weise verlegt, wie dies in der
3 im einzelnen geschildert ist. -
2 zeigt die Verlegung der erfindungsgemäßen Schindeln unter Verwendung von Festhalteorganen, die mit dem Bezugszeichen8 gekennzeichnet sind, beispielsweise Nägel und/oder Nieten. - Mit dem Bezugszeichen
9 sind die an sich bekannten Dachsparren bezeichnet. - In
3 ist ein Querschnitt durch die Darstellung der2 dargestellt. - In
4 ist eine Einzelheit der Darstellung der2 und3 dargestellt. - Die erfindungsgemäße Schindel kann insbesondere zur Gestaltung der Randzonen von Dächern in sich hälftig oder auch zu einem Drittel geteilt sein, wobei die Halb- oder Drittelelemente ebenfalls unter den allgemeinen Erfindungsgedanken fallen.
Claims (3)
- Schindel, insbesondere Dachschindel, bestehend aus einem Schindelhals und einem Schindelkorpus, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite des dem Schindelhals abgewandten Bereichs des Schindelkorpus (
2 ) ein erhabenes Eingriffs- und Führungselement (5 ) angeordnet ist. - Schindel nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass das erhabene Eingriffs- und Führungselement (
5 ) im unteren Bereich des Schindelkorpus (2 ) ein solches erhabenes Eingriffs- und Führungselement (5 ) aufweist, das in Richtung des vom Schindelhals abgewandten Korpusendes eine matrizenartige Unterschneidungszone (6 ) aufweist, wobei an den beiden Schindelschultern4 entsprechend dimensionierte patrizenartige Unterschneidungszonen (7 ) angeordnet sind. - Schindel nach Anspruch 1–2, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der beiden Schindelschultern (
4 ) jeweils der halben Breite des erhabenen Eingriffs- und Führungselements (5 ) entspricht.
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