DE1035021B - Musterwalze - Google Patents
MusterwalzeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C—APPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C17/00—Hand tools or apparatus using hand held tools, for applying liquids or other fluent materials to, for spreading applied liquids or other fluent materials on, or for partially removing applied liquids or other fluent materials from, surfaces
- B05C17/02—Rollers ; Hand tools comprising coating rollers or coating endless belts
- B05C17/0207—Rollers ; Hand tools comprising coating rollers or coating endless belts characterised by the cover, e.g. cover material or structure, special surface for producing patterns
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Musterwalze, wie man sie vorzugsweise zum Dekorieren von Wänden und
Decken von In-nenräumen verwendet. Die bekannten Musterwalzen bestehen aus einem massiven Holzkern
mit einer elastischen Polster auf lage von Schwammgummi
oder Schaumstoff und einem nahtlosen Mustermantel, der an den Stirnseiten den Holzkern um ein
Geringes überlappt. Um einen guten Lauf in der Haltevorrichtung zu erzielen und das Eindringen von
Feuchtigkeit zu erschweren, werden die Musterwalzen stirnseitig mit runden Blechen beschlagen. Als Achsen
werden Metallstifte in den Holzkern eingeschlagen. Diese bekannten Musterwalzen haben viele Nachteile,
z. B. ist der massive Holzkern sehr schwer und sehr anfällig gegen Feuchtigkeit, weil der Aufbau dieser
Walzen eine völlige Abdichtung nicht zuläßt. Es wurden daher Musterwalzen entwickelt, welche an Stelle eines
Holzkernes ein Rohr als Kern aufweisen und bei denen der Achsstift in eine Lagerscheibe fest eingepreßt
ist, die wiederum nach Art eines Flaschenkorkes in das Rohr eingepreßt wird. Diese neueren
Walzen haben jedoch ebenfalls das Übel, daß trotz Überlappung des Mustermantels an den Stirnseiten
Feuchtigkeit zwischen Mustermantel und Rohr eindringt und die Polsterschicht verkrustet und zersetzt.
Um eine gute Abdichtung zu erzielen, müßte der Raum zwischen Mustermantel und Kernrohr seitlich
mit einer elastischen Haut homogen verschlossen werden. Mit Rücksicht auf die in Anstrichmitteln und
Farben enthaltenen Lösungsmittel und Weichmacher werden allgemein Musterwalzen aus Polyvinylchlorid
mit großem Weichmachergehalt gefertigt. Dieses Material läßt sich nicht verläßlich verkleben, und die
ständige Walkarbeit der Walze verhindert jeden derartigen Versuch. Eine Klebung ist nur möglich, wenn
die Klebstelle unter ständigem Druck steht und mechanisch nicht beansprucht wird. Das Aufschweißen
einer Haut als Abdichtung der Stirnseiten hat sich ebenfalls als undurchführbar erwiesen, weil
dabei der dünne Mustermantel deformiert und beschädigt wird und außerdem ja eine Verschweißung
zwischen dem Rohr aus Metall oder hartem Kunststoff nicht möglich ist. Die aufgezeigten Mängel sind
durch die vorliegende Musterwalze behoben. Sie ist in der Zeichnung in drei Ausführungsbeispielen dargestellt.
Die Abb. 1 bis 3 zeigen jeweils einen Längsschnitt im Abriß.
Auf dem Kernrohr aus Leichtmetall. Hartpapier oder einem anderen geeigneten Material ist ein
Bezug 5 aus Schwammgummi oder Schaumstoff als Polsterung aufgebracht und darüber der Mustermantel
1 aus Polyvinylchlorid (PVC).
Bei der in Abb. 1 gezeigten Ausführungsform sind
Anmelder:
Wilhelm Fleissner, Öhringen (Württ.)
Wilhelm Fleissner, Öhringen (Württ.)
Wilhelm Fleissner, Öhringen (Württ.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
die aufgezeigten Mängel dadurch behoben, daß der aus einem Stück geformte Mustermantel 1 seitlich,
d. h. an, der Stirnwand 6 nach innen eingezogen ist und eine Falte bildet. Der nach innen eingezogene
so Teil des Mustermantels 2 ist im Durchmesser etwas
kleiner gehalten als der Außendurchmesser des Kernrohres 3, so daß er unter Spannung aufliegt, also
ständig unter Druck steht und dadurch mit dem Rohr verläßlich verklebt werden kann, zumal an dieser
Klebstelle keinerlei Walkarbeit entsteht. Die Verklebung wird auch dadurch sicher, daß nicht wie bei
Musterwalzen alten Stils PVC auf PVC geklebt werden muß, sondern PVC auf Metall oder Hartpapier.
Eine Verklebung von PVC auf PVC ist stets unsicher, weil der in diesem Material enthaltene
Weichmacher in den Klebstoff abwandert. Es sind bis heute keine Klebstoffe gefunden worden, die eine
homogene Verbindung wie bei Gummilösung ermöglichen, sondern es gibt nur sogenannte Haftkleber, die
hauptsächlich durch Adhäsion wirken. Die Stirnwand 6 würde eine gewisse Versteifung an den
Walzenrändern herbeiführen, so daß die Musterwalze in der Mitte elastischer als an den Rändern sein
würde. Um diesen Mangel zu beheben, ist vorgesehen, erstens, daß zwischen Polstereinlage 5 und Stirnwand
6 ein freier Raum belassen wird, wie die Zeichnungen erkennen lassen, und zweitens, daß die Stirnwand
6 rundum mit einem Knick 7 nach innen ausgebildet ist. Durch diese Maßnahmen wird eine völlig
gleichmäßige Elastizität der ganzen Musterwalze erreicht.
In Abb. 2 ist eine andere Ausführungsform gezeigt. Der Mustermantel 1 ist an den Stirnseiten offen gelassen.
Dafür ist der gesondert angefertigte Profilring 9 zwischen Mustermantel 1 und Rohr 3 eingesetzt.
Dieser Profilring kann mit dem Mustermantel nach an sich bekanntem Verfahren verschweißt
werden, weil eine genügend breite und starke Auflage vorhanden ist. Auf dem Rohr 3 dagegen ist eine ver-
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läßliche Verklebung möglich, wie zu dem Modell nach Abb. 1 beschrieben.
In Abb. 3 ist eine weitere Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt, bei der auf die
Enden des Kernrohres 3 ein Ring 10 aus elastischem PVC-Material mit nur wenig Weichmacher unter
starker Spannung aufgeklebt ist. Dieser Ring ist an den Stirnseiten durch Aufschweißen einer dünnen
Haut aus schwach weichmacherhaltigem PVC-Material homogen verbunden. Ein Verschweißen ist
in diesem Falle durch den geringen Abstand zwischen Rohr und Mustermantel möglich.
Es hat sich gezeigt, daß bei den Musterwalzen in den gezeigten und beschriebenen Ausführungen weder
Feuchtigkeit in das Innere eindringen kann noch die eingeschlossene Luft nach außen gedrückt wird,
wodurch eine pneumatische hochelastische Wirkung erzielt wird.
Claims (5)
1. Musterwalze, bestehend aus Kernrohr, Polsterung und Mustermantel, dadurch gekennzeichnet,
daß der aus einem Stück gefertigte Mustermantel 'an den Stirnseiten U-förmig nach innen
eingezogen und unter Spannung auf dem Kernrohr aufgeklebt ist.
■2. Musterwalze, bestehend aus Kernrohr, Polsterung und Mustermantel, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen Kernrohr und Mustermantel an den Stirnseiten ein U-förmiger Profilring angebracht
ist, der mit dem Mustermantel verschweißt und mit dem Kernrohr durch Kleben fest verbunden
ist.
3. Musterwalze, bestehend aus Kernrohr, Polsterung und Mustermantel, dadurch gekennzeichnet,
daß ein unter Spannung auf die Rohrenden aufgeklebter elastischer Ring an den Stirnseiten
mit einer dünnen PVC-Haut mit dem Mustermantel verschweißt ist.
4. Musterwalze nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der mittig aufgezogene
Polsterbezug kürzer als Kernrohr und Mustermantel ist.
5. Musterwalze nach Anspruch 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die abdichtende Stirnhaut
rundum eine nach innen gefaltete ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 578/277 7.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF21634A DE1035021B (de) | 1956-11-10 | 1956-11-10 | Musterwalze |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF21634A DE1035021B (de) | 1956-11-10 | 1956-11-10 | Musterwalze |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1035021B true DE1035021B (de) | 1958-07-24 |
Family
ID=7090143
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF21634A Pending DE1035021B (de) | 1956-11-10 | 1956-11-10 | Musterwalze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1035021B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6027573A (en) * | 1994-10-06 | 2000-02-22 | Xomed Surgical Products, Inc. | Industrial cleaning sponge apparatus and method for extracting residue from a sponge material |
| US6080092A (en) * | 1994-10-06 | 2000-06-27 | Xomed Surgical Products, Inc. | Industrial cleaning sponge |
| US6130264A (en) * | 1994-10-06 | 2000-10-10 | Xomed Surgical Products, Inc. | Synthetic sponge and surgical spear comprising synthetic sponge |
-
1956
- 1956-11-10 DE DEF21634A patent/DE1035021B/de active Pending
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6027573A (en) * | 1994-10-06 | 2000-02-22 | Xomed Surgical Products, Inc. | Industrial cleaning sponge apparatus and method for extracting residue from a sponge material |
| US6080092A (en) * | 1994-10-06 | 2000-06-27 | Xomed Surgical Products, Inc. | Industrial cleaning sponge |
| US6130264A (en) * | 1994-10-06 | 2000-10-10 | Xomed Surgical Products, Inc. | Synthetic sponge and surgical spear comprising synthetic sponge |
| US6267126B1 (en) | 1994-10-06 | 2001-07-31 | Xomed Surgical Products, Inc. | Apparatus for rinsing |
| US6329438B1 (en) | 1994-10-06 | 2001-12-11 | Medtronic Xomed, Inc. | High density sponge and method and apparatus for rinsing a high density sponge |
| US6793612B1 (en) | 1994-10-06 | 2004-09-21 | Medtronic Xomed, Inc. | Industrial sponge roller device having reduced residuals |
| US6875163B2 (en) | 1994-10-06 | 2005-04-05 | Medtronic Xomed, Inc. | Industrial sponge roller device having reduced residuals |
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