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DE1035021B - Musterwalze - Google Patents

Musterwalze

Info

Publication number
DE1035021B
DE1035021B DEF21634A DEF0021634A DE1035021B DE 1035021 B DE1035021 B DE 1035021B DE F21634 A DEF21634 A DE F21634A DE F0021634 A DEF0021634 A DE F0021634A DE 1035021 B DE1035021 B DE 1035021B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sample
core tube
jacket
roller
padding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF21634A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Fleissner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEF21634A priority Critical patent/DE1035021B/de
Publication of DE1035021B publication Critical patent/DE1035021B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C17/00Hand tools or apparatus using hand held tools, for applying liquids or other fluent materials to, for spreading applied liquids or other fluent materials on, or for partially removing applied liquids or other fluent materials from, surfaces
    • B05C17/02Rollers ; Hand tools comprising coating rollers or coating endless belts
    • B05C17/0207Rollers ; Hand tools comprising coating rollers or coating endless belts characterised by the cover, e.g. cover material or structure, special surface for producing patterns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Musterwalze, wie man sie vorzugsweise zum Dekorieren von Wänden und Decken von In-nenräumen verwendet. Die bekannten Musterwalzen bestehen aus einem massiven Holzkern mit einer elastischen Polster auf lage von Schwammgummi oder Schaumstoff und einem nahtlosen Mustermantel, der an den Stirnseiten den Holzkern um ein Geringes überlappt. Um einen guten Lauf in der Haltevorrichtung zu erzielen und das Eindringen von Feuchtigkeit zu erschweren, werden die Musterwalzen stirnseitig mit runden Blechen beschlagen. Als Achsen werden Metallstifte in den Holzkern eingeschlagen. Diese bekannten Musterwalzen haben viele Nachteile, z. B. ist der massive Holzkern sehr schwer und sehr anfällig gegen Feuchtigkeit, weil der Aufbau dieser Walzen eine völlige Abdichtung nicht zuläßt. Es wurden daher Musterwalzen entwickelt, welche an Stelle eines Holzkernes ein Rohr als Kern aufweisen und bei denen der Achsstift in eine Lagerscheibe fest eingepreßt ist, die wiederum nach Art eines Flaschenkorkes in das Rohr eingepreßt wird. Diese neueren Walzen haben jedoch ebenfalls das Übel, daß trotz Überlappung des Mustermantels an den Stirnseiten Feuchtigkeit zwischen Mustermantel und Rohr eindringt und die Polsterschicht verkrustet und zersetzt. Um eine gute Abdichtung zu erzielen, müßte der Raum zwischen Mustermantel und Kernrohr seitlich mit einer elastischen Haut homogen verschlossen werden. Mit Rücksicht auf die in Anstrichmitteln und Farben enthaltenen Lösungsmittel und Weichmacher werden allgemein Musterwalzen aus Polyvinylchlorid mit großem Weichmachergehalt gefertigt. Dieses Material läßt sich nicht verläßlich verkleben, und die ständige Walkarbeit der Walze verhindert jeden derartigen Versuch. Eine Klebung ist nur möglich, wenn die Klebstelle unter ständigem Druck steht und mechanisch nicht beansprucht wird. Das Aufschweißen einer Haut als Abdichtung der Stirnseiten hat sich ebenfalls als undurchführbar erwiesen, weil dabei der dünne Mustermantel deformiert und beschädigt wird und außerdem ja eine Verschweißung zwischen dem Rohr aus Metall oder hartem Kunststoff nicht möglich ist. Die aufgezeigten Mängel sind durch die vorliegende Musterwalze behoben. Sie ist in der Zeichnung in drei Ausführungsbeispielen dargestellt.
Die Abb. 1 bis 3 zeigen jeweils einen Längsschnitt im Abriß.
Auf dem Kernrohr aus Leichtmetall. Hartpapier oder einem anderen geeigneten Material ist ein Bezug 5 aus Schwammgummi oder Schaumstoff als Polsterung aufgebracht und darüber der Mustermantel 1 aus Polyvinylchlorid (PVC).
Bei der in Abb. 1 gezeigten Ausführungsform sind
Anmelder:
Wilhelm Fleissner, Öhringen (Württ.)
Wilhelm Fleissner, Öhringen (Württ.),
ist als Erfinder genannt worden
die aufgezeigten Mängel dadurch behoben, daß der aus einem Stück geformte Mustermantel 1 seitlich, d. h. an, der Stirnwand 6 nach innen eingezogen ist und eine Falte bildet. Der nach innen eingezogene
so Teil des Mustermantels 2 ist im Durchmesser etwas kleiner gehalten als der Außendurchmesser des Kernrohres 3, so daß er unter Spannung aufliegt, also ständig unter Druck steht und dadurch mit dem Rohr verläßlich verklebt werden kann, zumal an dieser Klebstelle keinerlei Walkarbeit entsteht. Die Verklebung wird auch dadurch sicher, daß nicht wie bei Musterwalzen alten Stils PVC auf PVC geklebt werden muß, sondern PVC auf Metall oder Hartpapier. Eine Verklebung von PVC auf PVC ist stets unsicher, weil der in diesem Material enthaltene Weichmacher in den Klebstoff abwandert. Es sind bis heute keine Klebstoffe gefunden worden, die eine homogene Verbindung wie bei Gummilösung ermöglichen, sondern es gibt nur sogenannte Haftkleber, die hauptsächlich durch Adhäsion wirken. Die Stirnwand 6 würde eine gewisse Versteifung an den Walzenrändern herbeiführen, so daß die Musterwalze in der Mitte elastischer als an den Rändern sein würde. Um diesen Mangel zu beheben, ist vorgesehen, erstens, daß zwischen Polstereinlage 5 und Stirnwand 6 ein freier Raum belassen wird, wie die Zeichnungen erkennen lassen, und zweitens, daß die Stirnwand 6 rundum mit einem Knick 7 nach innen ausgebildet ist. Durch diese Maßnahmen wird eine völlig gleichmäßige Elastizität der ganzen Musterwalze erreicht.
In Abb. 2 ist eine andere Ausführungsform gezeigt. Der Mustermantel 1 ist an den Stirnseiten offen gelassen. Dafür ist der gesondert angefertigte Profilring 9 zwischen Mustermantel 1 und Rohr 3 eingesetzt. Dieser Profilring kann mit dem Mustermantel nach an sich bekanntem Verfahren verschweißt werden, weil eine genügend breite und starke Auflage vorhanden ist. Auf dem Rohr 3 dagegen ist eine ver-
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läßliche Verklebung möglich, wie zu dem Modell nach Abb. 1 beschrieben.
In Abb. 3 ist eine weitere Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt, bei der auf die Enden des Kernrohres 3 ein Ring 10 aus elastischem PVC-Material mit nur wenig Weichmacher unter starker Spannung aufgeklebt ist. Dieser Ring ist an den Stirnseiten durch Aufschweißen einer dünnen Haut aus schwach weichmacherhaltigem PVC-Material homogen verbunden. Ein Verschweißen ist in diesem Falle durch den geringen Abstand zwischen Rohr und Mustermantel möglich.
Es hat sich gezeigt, daß bei den Musterwalzen in den gezeigten und beschriebenen Ausführungen weder Feuchtigkeit in das Innere eindringen kann noch die eingeschlossene Luft nach außen gedrückt wird, wodurch eine pneumatische hochelastische Wirkung erzielt wird.

Claims (5)

Patentansprüche: 20
1. Musterwalze, bestehend aus Kernrohr, Polsterung und Mustermantel, dadurch gekennzeichnet, daß der aus einem Stück gefertigte Mustermantel 'an den Stirnseiten U-förmig nach innen eingezogen und unter Spannung auf dem Kernrohr aufgeklebt ist.
■2. Musterwalze, bestehend aus Kernrohr, Polsterung und Mustermantel, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Kernrohr und Mustermantel an den Stirnseiten ein U-förmiger Profilring angebracht ist, der mit dem Mustermantel verschweißt und mit dem Kernrohr durch Kleben fest verbunden ist.
3. Musterwalze, bestehend aus Kernrohr, Polsterung und Mustermantel, dadurch gekennzeichnet, daß ein unter Spannung auf die Rohrenden aufgeklebter elastischer Ring an den Stirnseiten mit einer dünnen PVC-Haut mit dem Mustermantel verschweißt ist.
4. Musterwalze nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der mittig aufgezogene Polsterbezug kürzer als Kernrohr und Mustermantel ist.
5. Musterwalze nach Anspruch 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die abdichtende Stirnhaut rundum eine nach innen gefaltete ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 578/277 7.58
DEF21634A 1956-11-10 1956-11-10 Musterwalze Pending DE1035021B (de)

Priority Applications (1)

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DEF21634A DE1035021B (de) 1956-11-10 1956-11-10 Musterwalze

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DEF21634A DE1035021B (de) 1956-11-10 1956-11-10 Musterwalze

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DE1035021B true DE1035021B (de) 1958-07-24

Family

ID=7090143

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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Country Status (1)

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DE (1) DE1035021B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US6027573A (en) * 1994-10-06 2000-02-22 Xomed Surgical Products, Inc. Industrial cleaning sponge apparatus and method for extracting residue from a sponge material
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