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DE10350033A1 - Bauelement mit Koplanarleitung - Google Patents

Bauelement mit Koplanarleitung Download PDF

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DE10350033A1
DE10350033A1 DE10350033A DE10350033A DE10350033A1 DE 10350033 A1 DE10350033 A1 DE 10350033A1 DE 10350033 A DE10350033 A DE 10350033A DE 10350033 A DE10350033 A DE 10350033A DE 10350033 A1 DE10350033 A1 DE 10350033A1
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Germany
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center conductor
line
conductor
outer conductors
resistance element
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Markus Ulm
Joerg Schoebel
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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Publication date
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    • H01P3/003Coplanar lines
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    • H01P1/26Dissipative terminations
    • H01P1/268Strip line terminations

Landscapes

  • Non-Reversible Transmitting Devices (AREA)

Abstract

Es werden neuartige Konzepte für möglichst reflexionsarme Leitungsabschlüsse von Koplanarleitungen mit einem Mittelleiter (3) und zwei zumindest abschnittsweise zu beiden Seiten des Mittelleiters (3) angeordneten Außenleitern (4, 5) vorgeschlagen, wobei der Leitungsabschluss mindestens ein Widerstandselement (9) umfasst, über das der Mittelleiter (3) endseitig mit den beiden Außenleitern (4, 5) verbunden ist. DOLLAR A Erfindungsgemäß besteht unabhängig von dem mindestens einen Widerstandselement (9) eine endseitige Verbindung (7) zwischen den beiden Außenleitern (4, 5). Alternativ oder ergänzend dazu ist mindestens ein Widerstandselement (9) des Leitungsabschlusses in einem schrägen Winkel zum Mittelleiter (3) angeordnet, d. h. in einem Winkel, der entweder größer oder kleiner als 90 DEG ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Bauelement mit mindestens einer Koplanarleitung, die einen Mittelleiter und zwei zumindest abschnittsweise zu beiden Seiten des Mittelleiters angeordnete Außenleiter umfasst. Außerdem ist ein Leitungsabschluss für die Koplanarleitung vorgesehen, der mindestens ein Widerstandselement umfasst, über das der Mittelleiter endseitig mit den beiden Außenleitern verbunden ist.
  • Die Technologie der Koplanarleitungen (CPWs, coplanar waveguides) wird für Hochfrequenzschaltungen insbesondere im Millimeterwellenbereich eingesetzt, da Koplanarleitungen insbesondere im Zusammenhang mit mikro-elektromechanischen Schaltern für hochfrequente Signale hervorragende Hochfrequenzeigenschaften zeigen.
  • Der Aufbau einer Koplanarleitung, wie sie aus dem Stand der Technik bekannt ist, ist in den 1a und 1b dargestellt, wobei 1a einen Schnitt durch ein Bauelement mit einer Koplanarleitung zeigt und 1b eine Draufsicht auf die Oberfläche des Bauelements. Das Bauelement ist aus einem Substrat 1 aufgebaut, das aus mehreren Schichten bestehen kann. Auf der obersten Substratschicht 2 sind ein Mittelleiter 3 der Breite w und der Dicke tw und zwei Außenleiter 4 und 5 mit den Breiten ba und bb und den Dicken ta und tb angeordnet. Die beiden Außenleiter 4 und 5 sind hier parallel zum Mittelleiter 3 geführt. Die Lücken zwischen dem Mittelleiter 3 und den Außenleitern 4 und 5 haben die gleiche Breite ga bzw. gb, was nicht bei jeder Koplanarleitung so sein muss. Der Mittelleiter 3 dient als Signalleiter. Die Leitungsgeometrie für eine bestimmte Impedanz bei einer bestimmten Frequenz ist von den Materialparametern und Dicken der Substratschichten und der leitenden Schicht, in der der Mittelleiter 3 und die Außenleiter 4 und 5 realisiert sind, abhängig. Diese Struktur kann mit einer oder auch mehreren Deckschichten bedeckt sein.
  • Ein Leitungsabschluss für eine Koplanarleitungen, der beispielsweise auf Kalibrationssubstraten für Netzwerkanalysatoren realisiert wird, ist in 2 dargestellt. Die Leitungsabmessungen sind bei dieser Anwendung relativ klein. Typisch sind 50 μm Mittelleiter. Der Leitungsabschluss umfasst hier zwei Wiederstandselemente 6, die orthogonal zur Richtung der Koplanarleitung, d.h. orthogonal zum Mittelleiter 3 und zu den Außenleitern 4 und 5, angeordnet sind. Die Widerstandselemente werden auf einen Gleichstromwiderstand von exakt 50 Ohm (+/– 0,3%) getrimmt. Damit werden im Bereich von 50...110 GHz Anpassungen von ca. –30...–25 dB erreicht. Unter ca. 26 GHz liegt die Anpassung besser als –35 dB.
  • Vorteile der Erfindung
  • Mit der vorliegenden Erfindung werden neuartige Konzepte für möglichst reflexionsarme Leitungsabschlüsse von Koplanarleitungen vorgeschlagen.
  • Erfindungsgemäß wird zum einen vorgeschlagen, unabhängig von dem mindestens einen Widerstandselement eine endseitige Verbindung zwischen den beiden Außenleitern zu realisieren. Dadurch kann ein schlitzleitungsähnlicher Mode unterdrückt werden, der insbesondere bei komplexeren koplanaren Leitungen mit Ecken oder T-Verzweigungen auftritt. Außerdem unterdrückt eine ringförmig um den Abschluss herumliegende Verbindung der Außenleiter ein etwaiges Übersprechen in andere Schaltungsteile.
  • Zum anderen wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, mindestens ein Widerstandselement des Leitungsabschlusses in einem schrägen Winkel zum Mittelleiter anzuordnen, d.h. in einem Winkel, der entweder größer oder kleiner als 90° ist. Dadurch kann eine sehr gute Anpassung erzielt werden, auch wenn die Abmessungen der Koplanarleitung relativ groß sind. Auch in diesem Fall kann eine Verbindung der Außenleiter realisiert werden, um den schlitzleitungsähnlichen Mode und ein Übersprechen in andere Schaltungsteile zu unterdrücken.
  • Grundsätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten für die Realisierung des erfindungsgemäßen Bauelements und insbesondere für die Realisierung der Verbindung zwischen den beiden Außenleitern und die Realisierung der Widerstandselemente des Leitungsabschlusses. In einer vorteilhaften Variante des erfindungsgemäßen Bauelements sind sowohl die Widerstandselemente als auch die endseitige Verbindung zwischen den beiden Außenleitern in derselben Schichtebene ausgebildet, wie der Mittelleiter und die beiden Außenleiter. Es ist aber auch möglich, die Widerstandselemente und/oder die endseitige Verbindung der Außenleiter in einer anderen Schichtebene, als der Mittelleiter und die beiden Außenleiter auszubilden und über Durchkontaktierungen mit dem Mittelleiter bzw. den Außenleitern zu verbinden, so dass die Widerstandselemente und/oder die Verbindung in Form einer Unterführung oder einer Brücke realisiert sind.
  • Wie bereits erwähnt, werden die Widerstandselemente des Leitungsabschlusses in einer Variante des erfindungsgemäßen Bauelements in einem schrägen Winkel zum Mittelleiter angeordnet. Die Widerstandselemente können dazu von der Stirnseite des Mittelleiters ausgehen oder auch von den Seiten des Mittelleiters, die parallel zu den Außenleitern orientiert sind. Außerdem kann der Mittelleiter kürzer oder länger als die Außenleiter ausgebildet sein, so dass die Außenleiter über den Mittelleiter hinausragen oder der Mittelleiter über die Außenleiter hinausragt.
  • Zeichnungen
  • Wie bereits voranstehend erörtert, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter Weise auszugestalten und weiterzubilden. Dazu wird einerseits auf die den unabhängigen Patentansprüchen nachgeordneten Patentansprüche und andererseits auf die nachfolgende Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen verwiesen.
  • Die 1a und 1b zeigen den Aufbau eines Bauelements mit einer Koplanarleitung (Stand der Technik).
  • 2 zeigt einen bekannten Leitungsabschluss für eine Koplanarleitung (Stand der Technik).
  • 3 zeigt einen Leitungsabschluss für eine Koplanarleitung gemäß Patentanspruch 1.
  • 4 zeigt einen weiteren Leitungsabschluss für eine Koplanarleitung gemäß Patentanspruch 1.
  • Die 5a und 5b zeigen eine Leitungsabschluss für eine Koplanarleitung gemäß Patentanspruch 4.
  • 6 zeigt einen weiteren Leitungsabschluss für eine Koplanarleitung gemäß Patentanspruch 4.
  • 7 zeigt eine erste Anwendung für ein erfindungsgemäßes Bauelement und
  • 8 zeigt eine zweite Anwendung für ein erfindungsgemäßes Bauelement.
  • Beschreibung der Ausführungsbeispiele
  • In 3 ist die Draufsicht auf eine Koplanarleitung mit einem Mittelleiter 3 und zwei parallel zum Mittelleiter 3 geführten Außenleitern 4 und 5 dargestellt. Die Außenleiter 4 und 5 sind hier identisch und wesentlich breiter als der Mittelleiter 3 ausgeführt und symmetrisch zum Mittelleiter 3 angeordnet. Die Koplanarleitung ist mit einem Leitungsabschluss versehen, der hier zwei Widerstandselemente 6 umfasst, über die der Mittelleiter 3 endseitig mit den beiden Außenleitern 4 und 5 verbunden ist. Die Widerstandselemente 6 sind orthogonal zum Mittelleiter 3 und den Außenleitern 4 und 5 angeordnet und gehen von den beiden Seiten des Mittelleiters 3 aus, die parallel zu den Außenleitern 4 und 5 orientiert sind.
  • Erfindungsgemäß besteht unabhängig von den beiden Widerstandselementen 6 eine endseitige Verbindung 7 zwischen den beiden Außenleitern 4 und 5, so dass das Ende des Mittelleiters 3 mit den Widerstandselementen 6 von den beiden Außenleitern 4 und 5 und deren Verbindung 7 ringförmig umgeben ist.
  • Die in 3 dargestellte Variante eines Leitungsabschlusses eignet sich insbesondere für Anwendungen mit kleinen Leitungsabmessungen. Bei hohen Frequenzen hat der Reflexionsfaktor hier eine kapazitive Komponente.
  • Im Gegensatz dazu hat der Reflexionsfaktor der in 4 dargestellten Variante eines Leitungsabschlusses eine induktive Komponente. Die Koplanarleitung ist bei diesem Ausführungsbeispiel genauso, wie in 3 dargestellt, ausgebildet, mit einem Mittelleiter 3 und endseitig verbundenen Außenleitern 4 und 5. Der Leitungsabschluss umfasst hier allerdings nur ein Widerstandselement 8, das von der Stirnseite des Mittelleiters 3 ausgeht und als Verlängerung des Mittelleiters 3 in die endseitige Verbindung 7 der Außenleiter 4 und 5 mündet.
  • Mit der in 4 dargestellten Leitungsgeometrie kann ein guter Leitungsabschluss für Widerstandsschichten mit kleinen Flächenwiderständen von typischerweise unter 10 Ω erreicht werden, wenn die Auswirkung der Widerstandsschicht auf die Leitungsimpedanz in der Geometrie des Widerstandselements 8 bzw. in der Geometrie der aus Außenleitern 4 und 5 und Widerstandselement 8 gebildeten Leitung berücksichtigt wird. Der Leitungsabschluss ist hier in der Regel recht groß, so dass auch größere HF-Leistungen absorbiert werden können.
  • Mit den in den 5 und 6 dargestellten Leitungsabschlüssen kann auch dann eine sehr gute Anpassung erzielt werden, wenn die Abmessungen der Koplanarleitung verhältnismäßig groß sind. Verhältnismäßig groß bedeutet beispielsweise bei 77 GHz, dass der Mittelleiter einer Koplanarleitung auf Keramik- oder Halbleitersubstrat breiter als ca. 50 μm ist. Dies erweist sich für die Integration von mikromechanischen Bauelementen als vorteilhaft und führt außerdem zu einer niedrigen Dämpfung der Leitung.
  • Bei den in den 5a und 5b dargestellten Leitungsabschlüssen sind die Außenleiter 4 und 5 nicht endseitig verbunden. Die Leitungsabschlüsse werden hier jeweils durch zwei Widerstandselemente 9 gebildet, über die der Mittelleiter 3 endseitig mit den beiden Außenleitern 4 und 5 verbunden ist, wobei die Widerstandselemente 9 in beiden Fällen in einem schrägen Winkel und symmetrisch zum Mittelleiter angeordnet sind. Der Mittelleiter 3 der in 5a dargestellten Variante ist kürzer ausgebildet als die beiden Außenleiter 4 und 5. Die Widerstandselemente 9 gehen hier von der Stirnseite des Mittelleiters 3 aus und sind schräg nach vorne, in Richtung der überstehenden Enden der Außenleiter 4 und 5 geführt. Im Gegensatz dazu ragt der Mittelleiter 3 der in 5b dargestellten Variante über die Enden der beiden Außenleiter 4 und 5 hinaus. Die Widerstandselemente 9 gehen hier von den den Außenleitern 4 und 5 zugewandten Seiten des Mittelleiters 3 aus und sind schräg nach hinten zu den Enden der Außenleiter 4 und 5 geführt.
  • Mit beiden in den 5a und 5b dargestellten Varianten kann ein Leitungsabschluss mit sehr kleiner Blindkomponente realisiert werden. Der optimale Winkel, in dem die Widerstandselemente 9 angeordnet werden, sowie die optimale Breite der Widerstandselemente 9 sind von der Leitungsgeometrie, dem Flächenwiderstand der Widerstandsschicht und der Frequenz abhängig. Da die Stromverteilung auf den Widerstandselementen 9 bei hohen Frequenzen nicht mehr homogen ist, reicht es in der Regel nicht aus, die Widerstandselemente 9 anhand ihres Gleichstromwiderstands zu optimieren. Eine Optimierung kann aber anhand von Simulationsrechnungen vorgenommen werden. Auch durch Verkürzen bzw. Verlängern des Mittelleiters 3 gegenüber den Außenleitern 4 und 5 können die Blindanteile gezielt eingestellt und kompensiert werden.
  • Der in 6 dargestellte Leitungsabschluss hat gegenüber der in 5a dargestellten Variante den Vorteil, dass durch die endseitige Verbindung 7 der beiden Außenleiter 4 und 5 parasitäre Koplanarmoden unterdrückt werden und ein Übersprechen auf andere Schaltungsteile verhindert werden kann.
  • Bauelemente der hier in Rede stehenden Art finden in vielen Bereichen der Technik Anwendung. Im Kraftfahrzeugbereich können derartige Bauelemente beispielsweise in Verbindung mit Mikrowellenantennen, die als Radar-Abstandssensoren dienen, eingesetzt werden. So werden zur adaptiven Geschwindigkeitsregelung (adaptive cruise control – ACC) Mikrowellenantennen verwendet, die im LRR(long range radar)-Bereich arbeiten. Mikrowellenantennen, die im SRR(short range radar)-Bereich arbeiten, werden z.B. im Rahmen von automatischen Einparkhilfen, der automatischen Überwachung des toten Winkels und der pre-crash Airbag Auslösung verwendet. Diese Mikrowellenantennen sind üblicherweise als Gruppenantennen aufgebaut und sind vorteilhafter Weise mit einer elektronisch schwenkbaren oder umschaltbaren Strahlkeule ausgestattet.
  • Zur elektronischen Strahlschwenkung kann ein Strahlformungsnetzwerk wie beispielsweise eine Butler-Matrix oder eine Rotman-Linse eingesetzt werden, wie sie in 7 dargestellt ist. Die Rotman-Linse ist hier als planare Struktur auf Millimeterwellensubstrat mit Mikrostreifenleitungen als Ein- und Ausgängen hergestellt. Sie besteht aus geätzten Strukturen, nämlich aus einer linsenförmigen Parallelplattenleitung 10 und Ausgleichsleitungen 11 unterschiedlicher Länge, die mit Antennenelementen 12 verbunden sind. Auf der anderen Seite der Parallelplattenleitung 11 sind Zuleitungen 13 über einen Umschalter 14 mit einer Hochfrequenzschaltung 15 verbunden. An den Zuleitungen 13 werden die Signale der einzelnen Strahlkeulen abgegriffen bzw. angelegt. In jeder Zuleitung 13 ist ein Schaltelement 16 angeordnet, so dass sich die Zuleitungen 13 sequentiell ansteuern lassen. Die Schaltelemente 16 können in Form von mikromechanischen Schaltern (MEMS) oder auch in Form von aktiven Elementen, wie z.B. pin-Dioden, in integrierten Mikro- oder Millimeterwellenschaltungen (MMICs) realisiert sein.
  • Für die Funktion der hier dargestellten Rotman-Linse wie auch einer Butler-Matrix ist es notwendig, dass alle nicht genutzten Zuleitungen 13 reflexionsarm abgeschlossen werden. In diesem Zusammenhang kann das erfindungsgemäße Konzept eines Leitungsabschlusses in vorteilhafter Weise eingesetzt werden. Der Leitungsabschluss ist hier jeweils in Form eines mit dem entsprechenden Schaltelement 16 verbundenen Widerstandselements 17 dargestellt.
  • In 8 ist ein rekonfigurierbares, adaptives Antennenkonzept dargestellt, das ebenfalls im Rahmen der Radarsensorik eingesetzt werden kann. Auch hier sind die einzelnen Antennenelemente 12, Antennenspalten oder Untergruppen von Antennenelementen 12 eines Antennenarrays über Zuleitungen 13 mit einer Hochfrequenzschaltung 15 verbunden. In den Zuleitungen 13 befindet sich jeweils ein absorptives Schaltelement 16, so dass sich Teile des Antennenarrays wahlweise hinzu- oder auch abschalten lassen.
  • Dabei müssen die abgeschalteten Antennenelemente 12 möglichst reflexionsarm abgeschlossen werden, um eine Beeinflussung des aktiven Antennenteils möglichst gering zu halten. Auch in diesem Zusammenhang kann das erfindungsgemäße Konzept eines Leitungsabschlusses in vorteilhafter Weise eingesetzt werden, was hier wieder in Form eines mit dem entsprechenden Schaltelement 16 verbundenen Widerstandselements 17 dargestellt ist.
  • Mit dem voranstehend beschriebenen erfindungsgemäßen Konzept eines integrierten Leitungsabschlusses für integrierte HF-Schaltungen lässt sich eine sehr gute Anpassung für Mikro- und Millimeterwellen realisieren. Deshalb kann dieses Konzepts in den unterschiedlichsten Bereichen der Technik eingesetzt werden, beispielsweise in der Kommunikations-, Radar- und Satellitentechnik sowie in militärischen Systemen.

Claims (8)

  1. Bauelement mit mindestens einer Koplanarleitung, – wobei die Koplanarleitung einen Mittelleiter (3) und zwei zumindest abschnittsweise zu beiden Seiten des Mittelleiters (3) angeordnete Außenleiter (4, 5) umfasst und – wobei ein Leitungsabschluss für die Koplanarleitung vorgesehen ist, der mindestens ein Widerstandselement (6) umfasst, über das der Mittelleiter (3) endseitig mit den beiden Außenleitern (4, 5) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass unabhängig von dem mindestens einen Widerstandselement (6) eine endseitige Verbindung (7) zwischen den beiden Außenleitern (4, 5) besteht.
  2. Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Widerstandselement (6) und/oder die endseitige Verbindung (7) zwischen den beiden Außenleitern (4, 5) in derselben Schichtebene ausgebildet ist, wie der Mittelleiter (3) und die beiden Außenleiter (4, 5).
  3. Bauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Widerstandselement und/oder die endseitige Verbindung zwischen den beiden Außenleitern in einer anderen Schichtebene ausgebildet ist, als der Mittelleiter und die beiden Außenleiter, so dass das Widerstandselement und/oder die Verbindung in Form einer Unterführung oder einer Brücke realisiert ist.
  4. Bauelement mit mindestens einer Koplanarleitung, – wobei die Koplanarleitung einen Mittelleiter (3) und zwei zumindest abschnittsweise zu beiden Seiten des Mittelleiters (3) angeordnete Außenleiter (4, 5) umfasst und – wobei ein Leitungsabschluss für die Koplanarleitung vorgesehen ist, der mindestens ein Widerstandselement (9) umfasst, über das der Mittelleiter (3) endseitig mit den beiden Außenleitern (4, 5) verbunden ist, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Widerstandselement (9) des Leitungsabschlusses in einem schrägen Winkel zum Mittelleiter (3) angeordnet ist, d.h. in einem Winkel, der entweder größer oder kleiner als 90° ist.
  5. Bauelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Widerstandselement (9) des Leitungsabschlusses von der Stirnseite des Mittelleiters (3) ausgeht.
  6. Bauelement nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Widerstandselement (9) von einer Seite des Mittelleiters (3) ausgeht, die parallel zu den Außenleitern (4, 5) orientiert ist.
  7. Bauelement nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelleiter (3) kürzer oder länger als die Außenleiter (4, 5) ausgebildet ist.
  8. Verwendung eines Bauelements nach einem der Ansprüche 1 bis 7 im Rahmen von integrierten Hochfrequenzschaltungen, insbesondere in absorptiven Schaltern und Kalibrationssubstraten.
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