DE103499C - - Google Patents
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- DE103499C DE103499C DENDAT103499D DE103499DA DE103499C DE 103499 C DE103499 C DE 103499C DE NDAT103499 D DENDAT103499 D DE NDAT103499D DE 103499D A DE103499D A DE 103499DA DE 103499 C DE103499 C DE 103499C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B—MAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B50/00—Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B31B50/00—Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
- B31B50/60—Uniting opposed surfaces or edges; Taping
- B31B50/68—Uniting opposed surfaces or edges; Taping by stitching, stapling or riveting
- B31B50/70—Uniting opposed surfaces or edges; Taping by stitching, stapling or riveting by corner stapling
Landscapes
- Making Paper Articles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KlLASSE 54: Papiererzeugnisse, Reclame.
Zusatz zum Patente J\H 101268 vom 17. November 1896.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 1. November 1898 ab. Längste Dauer: 16. November 1911.
Die durch Patent Nr. 101268 geschützte
Maschine zur Herstellung von Pappschachteln besitzt den Uebelstand, dafs die Enden der
Drahtklammern, sobald letztere durch die Pappe gedrückt sind, infolge ihrer Elasticität auf den
als Ambos dienenden Stempel nicht immer fest in die Pappe eingeprefst werden, sondern etwas
vorstehen, wodurch natürlich die Haltbarkeit der Schachtel verringert und die zu verpackende
Waare zuweilen beschädigt wird.
Diese Uebelstände zu beseitigen, ist der
Zweck der vorliegenden Erfindung, . deren Gegenstand in der beiliegenden Zeichnung dargestellt
ist.
Fig. ι ist Oberansicht der Maschine, bei der jedoch der besseren Uebersicht halber jedes
unnöthige Detail weggelassen ist.
Fig. 2 und 3 sind Vorderansichten desselben Ecktheils der Maschine mit gesenktem bezw.
gehobenem Stempel und
Fig. 4 ist Seitenansicht der letzteren.
Die Fig. 5, 6, 7, 8, 9, 10 und 11 zeigen
den als Ambos dienenden Stempel in Längsund Querschnitt in verschiedenen Stellungen,
während
Fig. 12 eine der paarweise auf je einer Welle befestigten Scheiben veranschaulicht, welche
die Stempel, Scheeren und Heftapparate in Thätigkeit setzen.
Jede der auf den parallelen Wellen α paarweise
angeordneten Scheiben b besitzt auf ihrer Innenfläche eine Rinne b1, in welcher der
Kugelzapfen f1 eines Zahnsegments f gleitet.
Der an dem Lager h1 des gehäuseartigen Lagerbockes
h drehbar angeordnete Hebel g greift mit seinem am anderen Ende befindlichen
Schlitz um einen Zapfen g·2, welcher in den
am Lagerbock h befestigten Längsschienen g3
gleitet und sich auf der durch den hohlen vierkantigen Stempel e hindurchgeführten Stange el
lose bewegt. Diese Stange e1 ist an ihrem oberen Ende e2 zur Hälfte ihres Umfanges
verstärkt, und zwar so, dafs der nicht verstärkte Theil für gewöhnlich den oberhalb
eines jeden Bockes h angeordneten Heftapparaten D direct gegenübersteht und den durch
die Pappe gedrückten Drahtklammern i (Fig. 11)
als Ambos dient.
Auf dem unteren Theil der Ambosstange el e2 ist ein Zahnrad k (Fig. 5 bis 10) befestigt,
welches bei gesenktem Stempel e durch eine Nase k1 arretirt ist, die von einer Feder /c2 in
eine entsprechende Aussparung des Stempels e gedrückt wird. In diesem Zustande kann sich
daher die Stange nicht drehen.
Hat jedoch der Stempel e die in Fig. 3 und 4 gezeichnete Stellung eingenommen, so
wird die federnde Nase kl von dem an der Führung des Stempels befestigten Bügel ks
niedergedrückt, so dafs das Zahnrad mit der Ambosstange e1 e2 gedreht werden kann. Dies
geschieht durch das Zahnsegment f, welches
in dem Lagerbock h drehbar befestigt ist und mit seinem am anderen Ende befindlichen
Kugelzapfen fl in einer Rinne bl der Scheibe b
gleitet, welche an entsprechender Stelle so ausgebildet ist (Fig. 12), dafs das Zahnsegment/
die Ambosstange e1 e2 erst nach einer Richtung
etwa im rechten Winkel (Fig. 10), von dieser Stellung im gestreckten Winkel in entgegengesetzter
Richtung (Fig. 9) und alsdann wieder etwa im rechten Winkel in seine ehemalige Lage zurückdreht (Fig. 8). Diese drei
verschiedenen Stellungen einer jeden Ambosstange sind in den Fig. 8, 9 und 10 dargestellt.
Durch die Drehung derselben wird bezweckt, dafs die an ihren äufseren Enden bereits einwärts
gebogenen Drahtklammern i von dem verstärkten Theil e1 der Stange e1 fest in die
Pappe eingedrückt werden, wie dies in Fig. 11 in bedeutend vergrößertem Mafsstabe dargestellt
ist.
Fig. 5 ist Seitenansicht und Fig. 7 ein entsprechender Längsschnitt, während Fig. 6 den
Stempel, im Winkel von 45° gesehen, zeigt.
Der Stempel ist hohl und nimmt den oben zur Hälfte verstärkten Ambos e3 auf, dessen
Stange el unten mit einem Zahnrad versehen und oben in dem ein rechtwinklig gleichschenkliges
Dreieck bildenden Obertheil e3 des Stempels gelagert ist. Dieser Theil dient zum
Befestigen eines Rahmens u. Für jede Schachtelgröfse ist ein solcher Rahmen vorhanden,
wodurch die Einstellung der Maschine bedeutend erleichtert und die Festigkeit der
Stempel erhöht wird.
Die Werkstücke m werden, nachdem sie geritzt und an den Ecken ausgeschnitten sind,
von den Stempeln zu den Heftapparaten emporgehoben. Unmittelbar nach stattgehabtem Heften
werden die Ambosstarigen, wie oben beschrieben, gedreht und bewirken ein festes Eindrücken
der Drahtklammerenden in die Pappe, wie dies in Fig. 11 der Zeichnung dargestellt ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Ausführungsform der durch Patent Nr. 101268 geschützten Maschine zur Herstellung von Schachteln aus Pappe oder ähnlichem Material, dadurch gekennzeichnet, dafs hohle Stempel (e) zur Anwendung kommen, deren durchgeführte, oben zur Hälfte ihres Umfanges verstärkte und unten mit einem Zahntrieb (k) versehene Ambosstange (e1 e2) bei gesenktem Stempel durch eine federnde Nase (kl) arretirt, bei gehobenem Stempel von einem an der Stempelführung befestigten Bügel (k3) ausgelöst und durch ein von einer in jeder Scheibe (b) angeordneten Rinne (b1) beeinflufstes Zahnsegment ff) im Augenblick des Zusammenheftens der niedergebogenen Schachtelseiten derart gedreht wird, dafs die Drahtklammerenden von dem als Ambos dienenden Theil (e*) der Stange (e1) fest in die Pappe eingedrückt werden. ;Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE103499C true DE103499C (de) |
Family
ID=373982
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT103499D Active DE103499C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE103499C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2478534A1 (fr) * | 1981-04-30 | 1981-09-25 | Technologie Innovations Indles | Procede d'agrafage de boites, et dispositif pour sa mise en oeuvre |
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- DE DENDAT103499D patent/DE103499C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2478534A1 (fr) * | 1981-04-30 | 1981-09-25 | Technologie Innovations Indles | Procede d'agrafage de boites, et dispositif pour sa mise en oeuvre |
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