DE1034969B - Verfahren zum fortlaufenden Eindicken von Zellstoffablauge - Google Patents
Verfahren zum fortlaufenden Eindicken von ZellstoffablaugeInfo
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- DE1034969B DE1034969B DEK18517A DEK0018517A DE1034969B DE 1034969 B DE1034969 B DE 1034969B DE K18517 A DEK18517 A DE K18517A DE K0018517 A DEK0018517 A DE K0018517A DE 1034969 B DE1034969 B DE 1034969B
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- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21C—PRODUCTION OF CELLULOSE BY REMOVING NON-CELLULOSE SUBSTANCES FROM CELLULOSE-CONTAINING MATERIALS; REGENERATION OF PULPING LIQUORS; APPARATUS THEREFOR
- D21C11/00—Regeneration of pulp liquors or effluent waste waters
- D21C11/10—Concentrating spent liquor by evaporation
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K29/00—Arrangements for movement of valve members other than for opening and closing the valve, e.g. for grinding-in, for preventing sticking
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T137/00—Fluid handling
- Y10T137/4238—With cleaner, lubrication added to fluid or liquid sealing at valve interface
- Y10T137/4245—Cleaning or steam sterilizing
- Y10T137/4273—Mechanical cleaning
- Y10T137/4336—Cleaning member reciprocates in passage
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Description
Nach einem bekannten Verfahren wird fortlaufendes Eindicken von Zellstoffablauge (vor allem Sulfatablauge)
unter Verwendung von mit einem Einlaß für einzudickende Lauge, einem Einlaß und einem Auslaß
für Dampf sowie einem Bodenauslaß versehenen Eindickungsapparaten durchgeführt. Es ist auch bekannt,
mehrere solcher Eindickungsapparate in Serie hintereinander zu kuppeln, wobei Dünnlauge dem ersten
Apparat zugeführt wird und hochkonzentrierte Lauge aus dem letzten Apparat der Serie gezapft wird. In
diesem Falle wird der erste oder werden die ersten Apparate der Serie indirekt mittels Dampf erwärmt,
während die Lauge in dem letzten Apparat unmittelbar durch überhitzten Dampf erhitzt wird. Beim Eindicken
von Zellstoffablauge ist nämlich das größte Problem das Entfernen von Wasser aus der Lauge in
dem letzten Eindickungsapparat, so daß die daraus gezapfte Lauge eine Konzentration von etwa 80 bis
85% Trockensubstanz erhält. Zu diesem Zweck muß die Temperatur des zugeführten überhitzten Dampfes
ziemlich hoch sein. Fernerhin ist es erforderlich, einen verhältnismäßig großen Überschuß an überhitztem
Dampf in dem letzten Eindickungsapparat zu verwenden, da andernfalls das Verdampfen der konzentrierten
Lauge zu langsam vor sich geht. Dieser Überschuß an überhitztem Dampf verursacht jedoch große
Wärmeverluste. Eine teilweise Beseitigung dieser Verluste durch Senkung des Überhitzungsgrades des
Dampfes bringt wiederum einen verringerten Eindickungseffekt.
Der Zweck der Erfindung ist, diese Nachteile durch ein Verfahren zu beseitigen, das ein wirksameres
Ausnutzen des überhitzten Dampfes als bisher ermöglicht. Wie bei dem bekannten Verfahren wird der
Dampf aus einem Überhitzer unmittelbar der Ablauge im letzten Eindickungsapparat zugeführt. Während
jedoch bei bekannten Verfahren der aus der letzten Stufe entweichende Dampf im wesentlichen gesättigt
ist und zur indirekten Heizung der vorletzten Stufe verwendet wird, wird bei dem erfindungsgemäßen
Verfahren dem letzten Eindickungsapparat überhitzter Dampf in einer derartigen Menge und bei so hoher
Temperatur zugeführt, daß der daraus entweichende Abdampf noch überhitzt ist, und mindestens ein Teil
dieses überhitzten Abdampfes wird dem vorletzten Eindickungsapparat unmittelbar zugeführt. Ein besonderer
Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt darin, daß die ganze Überhitzungswärme praktisch
vollkommen verwertet wird. Der nach dem Durchlaufen der Anordnung aus dem ersten Eindickungsapparat
entweichende Dampf wird wieder dem Überhitzer zugeführt, von dem aus der Dampf
nach dem Überhitzen dann wieder dem letzten Eindickungsapparat zugeführt wird. Die Lauge und der
Verfahren zum fortlaufenden Eindicken
von Zellstoffablauge
von Zellstoffablauge
Anmelder:
Kopparfors Aktiebolag,
Ockelbo (Schweden)
Ockelbo (Schweden)
Vertreter: Dr.-Ing. W. Höger, Dr.-Ing. E. Maier
und Dipl.-Ing. M.Sc. W. Stellrecht, Patentanwälte,
Stuttgart-O, Uhlandstr. 16
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 1. Juli 1952
Schweden vom 1. Juli 1952
Carl Kristian Filip Palm und Erik Herbert Nylöf,
Norrsundet (Schweden),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
Dampf werden im Gegenstrom zueinander geführt, der heißeste Dampf kommt mit der am meisten konzentrierten
Lauge in unmittelbare Berührung, und der zugeführte überhitzte Dampf wird vollständig gesättigt.
In der Zeichnung ist eine zum Ausführen des obigen
Verfahrens vorgesehene Vorrichtung dargestellt, die zwei seriengekuppelte Eindickungsapparate umfaßt.
Die Lauge wird von einem um den zylindrischen Behälter laufenden Verteilungsrohr 1 durch eine Anzahl
von in gleichen Abständen angebrachten Einlassen 2 eingeführt, die unmittelbar an der Wand innerhalb
des Behälters münden. Der Dampf wird durch ein Verteilungsrohr 3 zugeführt, das um die Außenseite
des Behälters unterhalb des Laugenrohrs 1 läuft und von welchem Dampfdüsen 4 schräg zur Wand des
Apparates gerichtet sind und durch die der Dampf unter dem Laugenspiegel ausströmt. Durch die
Schrägstellung der Dampfdüsen versetzt der zugeführte Dampf die Lauge in Kreislauf. Die einströmende
Lauge, die an der Behälterwand hinunterfließt, wird dabei zuerst von dem Dampf getroffen. Die eingedickte
Lauge sammelt sich in der Behältermitte an und sinkt hinunter zum Bodenauslaß, von dem sie
fortlaufend abgezapft wird.
Die Dünnlauge, die eine Konzentration von etwa 50% haben kann, wird mittels einer Pumpe 5 durch
eine Leitung 6 in den ersten Eindickungsapparat 7 ge-
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pumpt. Die ablaufende Lauge, die beispielsweise zu einer Konzentration von 60 bis 65% eingedickt sein
kann, wird mittels der Pumpe 8 durch die Leitung 9 zu dem zweiten Apparat 10 gepumpt. Durch den
Bodenauslaß des letzteren wird die Lauge, eingedickt bis zu 80 bis 85% Trockensubstanzgehalt, abgezapft.
Ein Teil des aus dem ersten Eindickungsapparat 7 entweichenden Dampfes wird durch eine Leitung 11
mittels eines Gebläses 12 zu einem Überhitzer 13 geführt, worin der Dampf auf eine Temperatur von
z. B. 425° C erhitzt wird. Dieser überhitzte Dampf geht durch eine Leitung 14 zu dem Apparat 10, um
die darin einkommende, bereits eingedickte Lauge endgültig einzudicken. Ein Teil des entweichenden
Dampfes, welcher immer noch überhitzt ist, wird durch eine Leitung 15 dem ersten Apparat 7 zugeführt.
Durch Regelung der Dampftemperatur, der Dampfmengen und der Durchströmungsgeschwindigkeit der
Lauge kann der Eindickungsgrad in jedem der Eindickungsapparate nach Wunsch variiert werden. Beispielsweise
kann der Dampfdruck in der Zuführleitung 14 sowie in dem letzten Eindickungsapparat
10 etwa 10 atü betragen. Der aus dem Eindickungsapparat 10 durch die Leitung 15 zum Eindickungsapparat
7 geleitete, noch überhitzte Dampf kann eine Temperatur von etwa 200 bis 210° C aufweisen, wenn,
wie oben als Beispiel angegeben, der Dampf auf 425° C aufgeheizt wird. Da einem gesättigten Dampf
von 10 atü eine Temperatur von etwa 183° C entspricht, steht für den vorletzten Eindickungsapparat
eine Uberhitzungswärme zur Verfügung die der Differenz
zwischen 200 bis 210° C und 183° C entspricht. Der Dampfdruck im ersten Apparat 7 kann auch auf
einen niedrigeren Wert eingestellt werden.
Es ist natürlich auch möglich, mehr als zwei Eindickungsapparate hintereinander zu kuppeln. Dann
kann die von dem letzten Apparat in der Reihe entweichende Dampfmenge völlig ausgenutzt werden,
ίο indem sie durch parallel gekuppelte Leitungen zwei vorhergehenden Apparaten zugeführt wird.
Claims (1)
- Patentanspruch
Verfahren zum fortlaufenden Eindicken von Zellstoffablauge in mehreren hintereinandergeschalteten Eindickapparaten nach dem Gegenstromprinzip, wobei Dampf aus einem Überhitzer unmittelbar der Ablauge im letzten Eindickapparat zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß letzterem überhitzter Dampf in solcher Menge und bei solcher Temperatur zugeführt wird, daß auch der daraus entweichende Abdampf noch überhitzt ist und daß mindestens ein Teil des überhitzten Abdampfes der Ablauge im vorletzten Eindickapparat unmittelbar zugeführt wird.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 619 073;
USA.-Patentschrift Nr. 2 406 581.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen809 578/255 7.58
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE1034969X | 1952-07-01 | ||
| SE2773720X | 1952-07-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1034969B true DE1034969B (de) | 1958-07-24 |
Family
ID=32965063
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK18517A Pending DE1034969B (de) | 1952-07-01 | 1953-06-22 | Verfahren zum fortlaufenden Eindicken von Zellstoffablauge |
Country Status (2)
| Country | Link |
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Families Citing this family (5)
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Citations (2)
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Family Cites Families (4)
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-
1953
- 1953-06-22 DE DEK18517A patent/DE1034969B/de active Pending
- 1953-06-23 US US36352053 patent/US2773720A/en not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE619073C (de) * | 1930-09-06 | 1935-09-21 | Hermann Klingler Dipl Ing | Verfahren zum Eindampfen von Loesungen unter Einleiten von ueberhitztem Dampf |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US2773720A (en) | 1956-12-11 |
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