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DE1034969B - Verfahren zum fortlaufenden Eindicken von Zellstoffablauge - Google Patents

Verfahren zum fortlaufenden Eindicken von Zellstoffablauge

Info

Publication number
DE1034969B
DE1034969B DEK18517A DEK0018517A DE1034969B DE 1034969 B DE1034969 B DE 1034969B DE K18517 A DEK18517 A DE K18517A DE K0018517 A DEK0018517 A DE K0018517A DE 1034969 B DE1034969 B DE 1034969B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steam
thickening
waste liquor
superheated
lye
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK18517A
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Kristian Filip Palm
Erik Herbert Nyloef
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kopparfors AB
Original Assignee
Kopparfors AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kopparfors AB filed Critical Kopparfors AB
Publication of DE1034969B publication Critical patent/DE1034969B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21CPRODUCTION OF CELLULOSE BY REMOVING NON-CELLULOSE SUBSTANCES FROM CELLULOSE-CONTAINING MATERIALS; REGENERATION OF PULPING LIQUORS; APPARATUS THEREFOR
    • D21C11/00Regeneration of pulp liquors or effluent waste waters
    • D21C11/10Concentrating spent liquor by evaporation
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K29/00Arrangements for movement of valve members other than for opening and closing the valve, e.g. for grinding-in, for preventing sticking
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T137/00Fluid handling
    • Y10T137/4238With cleaner, lubrication added to fluid or liquid sealing at valve interface
    • Y10T137/4245Cleaning or steam sterilizing
    • Y10T137/4273Mechanical cleaning
    • Y10T137/4336Cleaning member reciprocates in passage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

Nach einem bekannten Verfahren wird fortlaufendes Eindicken von Zellstoffablauge (vor allem Sulfatablauge) unter Verwendung von mit einem Einlaß für einzudickende Lauge, einem Einlaß und einem Auslaß für Dampf sowie einem Bodenauslaß versehenen Eindickungsapparaten durchgeführt. Es ist auch bekannt, mehrere solcher Eindickungsapparate in Serie hintereinander zu kuppeln, wobei Dünnlauge dem ersten Apparat zugeführt wird und hochkonzentrierte Lauge aus dem letzten Apparat der Serie gezapft wird. In diesem Falle wird der erste oder werden die ersten Apparate der Serie indirekt mittels Dampf erwärmt, während die Lauge in dem letzten Apparat unmittelbar durch überhitzten Dampf erhitzt wird. Beim Eindicken von Zellstoffablauge ist nämlich das größte Problem das Entfernen von Wasser aus der Lauge in dem letzten Eindickungsapparat, so daß die daraus gezapfte Lauge eine Konzentration von etwa 80 bis 85% Trockensubstanz erhält. Zu diesem Zweck muß die Temperatur des zugeführten überhitzten Dampfes ziemlich hoch sein. Fernerhin ist es erforderlich, einen verhältnismäßig großen Überschuß an überhitztem Dampf in dem letzten Eindickungsapparat zu verwenden, da andernfalls das Verdampfen der konzentrierten Lauge zu langsam vor sich geht. Dieser Überschuß an überhitztem Dampf verursacht jedoch große Wärmeverluste. Eine teilweise Beseitigung dieser Verluste durch Senkung des Überhitzungsgrades des Dampfes bringt wiederum einen verringerten Eindickungseffekt.
Der Zweck der Erfindung ist, diese Nachteile durch ein Verfahren zu beseitigen, das ein wirksameres Ausnutzen des überhitzten Dampfes als bisher ermöglicht. Wie bei dem bekannten Verfahren wird der Dampf aus einem Überhitzer unmittelbar der Ablauge im letzten Eindickungsapparat zugeführt. Während jedoch bei bekannten Verfahren der aus der letzten Stufe entweichende Dampf im wesentlichen gesättigt ist und zur indirekten Heizung der vorletzten Stufe verwendet wird, wird bei dem erfindungsgemäßen Verfahren dem letzten Eindickungsapparat überhitzter Dampf in einer derartigen Menge und bei so hoher Temperatur zugeführt, daß der daraus entweichende Abdampf noch überhitzt ist, und mindestens ein Teil dieses überhitzten Abdampfes wird dem vorletzten Eindickungsapparat unmittelbar zugeführt. Ein besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt darin, daß die ganze Überhitzungswärme praktisch vollkommen verwertet wird. Der nach dem Durchlaufen der Anordnung aus dem ersten Eindickungsapparat entweichende Dampf wird wieder dem Überhitzer zugeführt, von dem aus der Dampf nach dem Überhitzen dann wieder dem letzten Eindickungsapparat zugeführt wird. Die Lauge und der
Verfahren zum fortlaufenden Eindicken
von Zellstoffablauge
Anmelder:
Kopparfors Aktiebolag,
Ockelbo (Schweden)
Vertreter: Dr.-Ing. W. Höger, Dr.-Ing. E. Maier
und Dipl.-Ing. M.Sc. W. Stellrecht, Patentanwälte,
Stuttgart-O, Uhlandstr. 16
Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 1. Juli 1952
Carl Kristian Filip Palm und Erik Herbert Nylöf,
Norrsundet (Schweden),
sind als Erfinder genannt worden
Dampf werden im Gegenstrom zueinander geführt, der heißeste Dampf kommt mit der am meisten konzentrierten Lauge in unmittelbare Berührung, und der zugeführte überhitzte Dampf wird vollständig gesättigt.
In der Zeichnung ist eine zum Ausführen des obigen Verfahrens vorgesehene Vorrichtung dargestellt, die zwei seriengekuppelte Eindickungsapparate umfaßt.
Die Lauge wird von einem um den zylindrischen Behälter laufenden Verteilungsrohr 1 durch eine Anzahl von in gleichen Abständen angebrachten Einlassen 2 eingeführt, die unmittelbar an der Wand innerhalb des Behälters münden. Der Dampf wird durch ein Verteilungsrohr 3 zugeführt, das um die Außenseite des Behälters unterhalb des Laugenrohrs 1 läuft und von welchem Dampfdüsen 4 schräg zur Wand des Apparates gerichtet sind und durch die der Dampf unter dem Laugenspiegel ausströmt. Durch die Schrägstellung der Dampfdüsen versetzt der zugeführte Dampf die Lauge in Kreislauf. Die einströmende Lauge, die an der Behälterwand hinunterfließt, wird dabei zuerst von dem Dampf getroffen. Die eingedickte Lauge sammelt sich in der Behältermitte an und sinkt hinunter zum Bodenauslaß, von dem sie fortlaufend abgezapft wird.
Die Dünnlauge, die eine Konzentration von etwa 50% haben kann, wird mittels einer Pumpe 5 durch eine Leitung 6 in den ersten Eindickungsapparat 7 ge-
809 578/255
pumpt. Die ablaufende Lauge, die beispielsweise zu einer Konzentration von 60 bis 65% eingedickt sein kann, wird mittels der Pumpe 8 durch die Leitung 9 zu dem zweiten Apparat 10 gepumpt. Durch den Bodenauslaß des letzteren wird die Lauge, eingedickt bis zu 80 bis 85% Trockensubstanzgehalt, abgezapft. Ein Teil des aus dem ersten Eindickungsapparat 7 entweichenden Dampfes wird durch eine Leitung 11 mittels eines Gebläses 12 zu einem Überhitzer 13 geführt, worin der Dampf auf eine Temperatur von z. B. 425° C erhitzt wird. Dieser überhitzte Dampf geht durch eine Leitung 14 zu dem Apparat 10, um die darin einkommende, bereits eingedickte Lauge endgültig einzudicken. Ein Teil des entweichenden Dampfes, welcher immer noch überhitzt ist, wird durch eine Leitung 15 dem ersten Apparat 7 zugeführt. Durch Regelung der Dampftemperatur, der Dampfmengen und der Durchströmungsgeschwindigkeit der Lauge kann der Eindickungsgrad in jedem der Eindickungsapparate nach Wunsch variiert werden. Beispielsweise kann der Dampfdruck in der Zuführleitung 14 sowie in dem letzten Eindickungsapparat 10 etwa 10 atü betragen. Der aus dem Eindickungsapparat 10 durch die Leitung 15 zum Eindickungsapparat 7 geleitete, noch überhitzte Dampf kann eine Temperatur von etwa 200 bis 210° C aufweisen, wenn, wie oben als Beispiel angegeben, der Dampf auf 425° C aufgeheizt wird. Da einem gesättigten Dampf von 10 atü eine Temperatur von etwa 183° C entspricht, steht für den vorletzten Eindickungsapparat eine Uberhitzungswärme zur Verfügung die der Differenz zwischen 200 bis 210° C und 183° C entspricht. Der Dampfdruck im ersten Apparat 7 kann auch auf einen niedrigeren Wert eingestellt werden.
Es ist natürlich auch möglich, mehr als zwei Eindickungsapparate hintereinander zu kuppeln. Dann kann die von dem letzten Apparat in der Reihe entweichende Dampfmenge völlig ausgenutzt werden, ίο indem sie durch parallel gekuppelte Leitungen zwei vorhergehenden Apparaten zugeführt wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch
    Verfahren zum fortlaufenden Eindicken von Zellstoffablauge in mehreren hintereinandergeschalteten Eindickapparaten nach dem Gegenstromprinzip, wobei Dampf aus einem Überhitzer unmittelbar der Ablauge im letzten Eindickapparat zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß letzterem überhitzter Dampf in solcher Menge und bei solcher Temperatur zugeführt wird, daß auch der daraus entweichende Abdampf noch überhitzt ist und daß mindestens ein Teil des überhitzten Abdampfes der Ablauge im vorletzten Eindickapparat unmittelbar zugeführt wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 619 073;
    USA.-Patentschrift Nr. 2 406 581.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    809 578/255 7.58
DEK18517A 1952-07-01 1953-06-22 Verfahren zum fortlaufenden Eindicken von Zellstoffablauge Pending DE1034969B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE1034969X 1952-07-01
SE2773720X 1952-07-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1034969B true DE1034969B (de) 1958-07-24

Family

ID=32965063

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK18517A Pending DE1034969B (de) 1952-07-01 1953-06-22 Verfahren zum fortlaufenden Eindicken von Zellstoffablauge

Country Status (2)

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US (1) US2773720A (de)
DE (1) DE1034969B (de)

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Also Published As

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US2773720A (en) 1956-12-11

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