[go: up one dir, main page]

DE10347405B3 - Nabenschaltgetriebe - Google Patents

Nabenschaltgetriebe Download PDF

Info

Publication number
DE10347405B3
DE10347405B3 DE2003147405 DE10347405A DE10347405B3 DE 10347405 B3 DE10347405 B3 DE 10347405B3 DE 2003147405 DE2003147405 DE 2003147405 DE 10347405 A DE10347405 A DE 10347405A DE 10347405 B3 DE10347405 B3 DE 10347405B3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hub
gear
discs
disc
ring gear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE2003147405
Other languages
English (en)
Inventor
Jaroslaw Warszewski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2003147405 priority Critical patent/DE10347405B3/de
Application granted granted Critical
Publication of DE10347405B3 publication Critical patent/DE10347405B3/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M11/00Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels
    • B62M11/04Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio
    • B62M11/14Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio with planetary gears
    • B62M11/18Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio with planetary gears with a plurality of planetary gear units
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H15/00Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members
    • F16H15/02Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members without members having orbital motion
    • F16H15/04Gearings providing a continuous range of gear ratios
    • F16H15/42Gearings providing a continuous range of gear ratios in which two members co-operate by means of rings or by means of parts of endless flexible members pressed between the first mentioned members
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H9/00Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members
    • F16H9/02Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members without members having orbital motion
    • F16H9/24Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members without members having orbital motion using chains or toothed belts, belts in the form of links; Chains or belts specially adapted to such gearing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Retarders (AREA)

Abstract

Das Nabenschaltgetriebe dient zum Übertragen einer Drehbewegung auf ein in einem Rahmen gehaltenes Rad, z. B. Hinterrad eines Fahrrades. Innerhalb einer Nabenhülse (12) ist zur Kraftübertragung und Drehwandlung ein Planetengetriebe angeordnet. Die Übertragungsglieder des Getriebes bestehen aus ineinander greifenden Bolzen- (1, 15) und Keilscheiben (2, 11, 13), so dass vielfache Übersetzungsverhältnisse nahezu stufenlos erreichbar sind. Geschaltet wird das Getriebe, indem der Abstand der zueinander parallel ausgerichteten Achsen (10, 18) der Scheiben (11, 13, 15) durch einen Stellmechanismus (21) stetig veränderbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein mechanisches Nabenschaltgetriebe zum Übertragen einer Drehbewegung mit stufenlos veränderlichem Übersetzungsverhältnis, insbesondere zur Anwendung als Hinterradnabengetriebe für Fahrräder.
  • Stand der Technik
  • Die ersten Nabenschaltungen wurden bereits um 1900 patentiert (z. B. Fichtel & Sachs) und waren damit trotz komplizierterer Bauart um Jahrzehnte früher auf dem Markt als Kettenschaltungen. Aufgebaut als Planetenumlaufgetriebe waren mit diesem Nabengetriebe drei Gänge möglich.
  • Um mehr als drei Übersetzungen in der Nabe unterzubringen, sind weitere Getriebe notwendig, die über Planetenräder gekoppelt oder hintereinander geschaltet sind. Zur Steuerung bewegt man meist einen Schubklotz im Innern der Achse, der in verschiedene Sonnenräder greifen und sie damit blockieren kann. Die Weiterleitung der Drehung an die Nabenhülse erfolgt je nach Gang über verschiedene Sperrklinkenpaare, die – wenn nicht aktiv – teils aus der Verzahnung ausrücken oder festgehalten werden können.
  • Der Nachteil dieser Getriebe besteht, außer das sie nur in Stufen schaltbar sind, in ihrem hohen Gewicht und den Reibungsverlusten, die zunehmen, je mehr Übersetzungsstufen angestrebt werden.
  • Des Weiteren sind so genannte PV- oder PIV- Getriebe bekannt, die mit Kette oder Keilriemen arbeiten. Derartige Getriebe sind für ein nahezu stufenloses Schalten relativ kompliziert und materialintensiv im Aufbau und benötigen eine hohe Schaltkraft.
  • Aus der EP 0 432 742 A1 ist ein stufenlos arbeitendes Nabengetriebe, insbesondere für Fahrräder, in Form eines Reibrad getriebes bekannt. Über eine Nabenhülse wird das Reibradgetriebe angetrieben, dessen erste Toroidscheibe fest auf der Nabenachse sitzt, dessen mit mehreren Reibrädern versehener Reibradträger von einem Antreiber aus angetrieben wird und dessen zweite Toroidscheibe über ein Planetengetriebe und eine dem Planetengetriebe zugeordnete Freilaufkupplung mit der Nabenhülse verbunden ist. Das stufenlos einstellbare Übersetzungsverhältnis des Reibradgetriebes wird vom Inneren der Nabenachse gesteuert, welches über einen Kupplungsring die schwenkbar gelagerten Achszapfen der Reibräder, mitnimmt.
  • Derartige Getriebe sind zwar klein und robust im Aufbau, besitzen aber einen Schlupf und eine hohe Reibung, wodurch eine große Kraft für das Verstellen des Getriebes notwendig ist.
  • Aufgabe der Erfindung
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Nabenschaltgetriebe zum Übertragen einer Drehbewegung mit stufenlos veränderlichem Übersetzungsverhältnis zu schaffen, das klein und robust im Aufbau ist, keinen Schlupf besitzt und eine geringe Verstellkraft benötigt.
  • Die Aufgabe wird mit den Merkmalen des 1. Patentanspruchs gelöst. Vorteilhafte Weiterentwicklungen und Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Ein im Rahmen, insbesondere Fahrradrahmen gehaltenes Rad, welches vorzugsweise das Hinterrad ist, besitzt eine durch den Rahmen gehaltene Nabenachse, die von einer relativ zur Nabenachse drehbar angeordneten Nabenhülse umschlossen wird.
  • Innerhalb der Nabenhülse ist ein Planetengetriebe angeordnet, das ein Sonnenrad, mehrere das Sonnenrad umlaufende und durch einen Planetenträger gehaltene Planetenräder sowie ein die Planetenräder umschließendes und auf diesen umlaufendes Hohlrad umfasst.
  • Das Planetengetriebe ist antriebsseitig mit einem auf der Nabenachse gelagerten Antriebsritzel und abtriebsseitig mit der Nabenhülse verbunden.
  • Das Sonnenrad, die Planetenräder und das Hohlrad sind dabei als Scheiben ausgebildet, von denen eine Scheibe eine Bolzenscheibe ist, die mit den beiden anderen Scheiben, die als Keilscheiben ausgebildet sind, in Eingriff steht.
  • Oder zwei Scheiben sind als Bolzenscheiben ausgebildet, die mit einer, dazwischen angeordneten Keilscheibe in Eingriff stehen.
  • Die Bolzenscheibe ist eine Scheibe, die eine Vielzahl von Bolzen trägt, die auf dem Umfang der Bolzenscheibe axial beweglich angeordnet sind.
  • Die mit der Bolzenscheibe in Eingriff stehende Keilscheibe besteht aus zwei auf einer Welle gegeneinander beweglichen Teilscheiben, wobei die einander zugewandten Flächen der Teilscheiben eine zur Welle hin zunehmende Wölbung aufweisen und die Flächen radial angeordnete Nuten und Stege besitzen.
  • Durch die Wölbung, die vorzugsweise kegel- oder kegelstumpfförmig ausgeführt ist, bekommt die Keilscheibe im Querschnitt einen keilförmigen Spalt zwischen den Teilscheiben, der diese als Keilscheibe kennzeichnet.
  • Die beiden Teilscheiben sind außerdem in Umlaufrichtung derart gegeneinander versetzt angeordnet, dass immer einem Steg der einen Teilscheibe eine Nut der anderen Teilscheibe gegenübersteht, so dass bei einem Eingriff der Bolzenscheibe die Bolzen wechselseitig durch den Steg der einen Teilscheibe in die Nut der anderen Teilscheibe gedrückt werden.
  • Beim Schalten des Getriebes wird die Bolzenscheibe mehr oder weniger stark zwischen die beiden Teilscheiben der Keilscheibe gedrückt und so ein unterschiedliches Übersetzungsverhältnis hergestellt. Die Teilscheiben, die dazu auf ihrer gemeinsamen Achse verschiebbar angeordnet sind, stehen unter einem leichten Federdruck, so dass diese bei jedem Übersetzungsverhältnis derart gegen die Bolzenscheibe drücken, dass immer ein, in eine Nut eingelaufener Bolzen sicher gegen eine Stegkante drückt und so eine kraftschlüssige Verbindung zwischen der Bolzenscheibe und der Keilscheibe herstellt ist.
  • In der erfinderischen Anordnung des Planetengetriebe mit Bolzenscheiben und Keilscheiben sind die Planetenräder am Planetenträger in Schwingen gelagert angeordnet, wodurch die Achsen der Planetenräder gegenüber der gemeinsamen ortsfesten Achse von Sonnenrad und Hohlrad verschiebbar und somit stufenlos schaltbar sind.
  • Das Verschieben der Achsen der Planetenräder, bzw. das Ein- und Ausschwenken der Schwingen wird durch eine Steuerscheibe bewirkt, die relativ zum Planetenträger verdrehbar ist. Die Schwingen, die am Planetenträger gelagert sind, werden dazu mit ihren freien Enden, die die Achsen der Planetenräder halten, in einer entsprechenden Führung (z.B. Malteserkreuzführung bei vier Planetenradachsen) der Steuerscheibe geführt.
  • Das Verdrehen der Steuerscheibe wird durch Schaltstifte erreicht, die gleichzeitig das Planetengetriebe mit seinen grundsätzlich drei Übersetzungsmöglichkeiten in bekannter Weise schalten, wobei das Sonnenrad fest mit der Nabenachse verbunden ist:
    • 1. Der Planetenträger wird mit dem Ritzel verbunden und das Hohlrad treibt die Nabenhülse und somit das Rad an,
    • 2. das Hohlrad wird mit dem Ritzel verbunden und der Planetenträger treibt die Nabenhülse an oder
    • 3. das Getriebe wird blockiert und das Ritzel treibt die Nabenhülse direkt an.
  • Ferner wird das Nabenschaltgetriebe für einen Fahrradantrieb in bekannter Weise mit einer Freilaufkupplung ausgerüstet.
  • An Hand von Zeichnungen werden der Aufbau und die Wirkungsweise der Erfindung erläutert und eine Ausführungsform für ein Fahrradnabengetriebe dargestellt.
  • Es zeigen:
  • 1 Eine Schnittdarstellung des Nabenschaltgetriebes für die Anordnung in einer Fahrrad- Hinterradnabe,
  • 2 einen Schnitt A – A des Nabenschaltgetriebes gemäß 1,
  • 3 eine Darstellung eines in der Nabenschaltung verwendeten Scheibenpaares bei geringer Übersetzung,
  • 4 eine Darstellung eines in der Nabenschaltung verwendeten Scheibenpaares bei hoher Übersetzung,
  • 5 das Prinzip des wechselseitigen Einlaufens der Bolzen der ersten Scheibe in die Nuten der beiden Teilscheiben der Keilscheibe gemäß 3 und
  • 6 das Prinzip des wechselseitigen Einlaufens der Bolzen der ersten Scheibe in die Nuten der beiden Teilscheiben der Keilscheibe gemäß 4.
  • Eine Ausführung des erfindungsgemäßen Nabenschaltgetriebes zum Übertragen einer Drehbewegung auf ein in einem Fahrradrahmen gehaltenem Hinterrad zeigt 1 in einem Schnitt.
  • Das Rad besitzt eine im Fahrzeugrahmen gehaltene Nabenachse 10, die von einer Nabenhülse 12 gleichachsig und relativ zu dieser drehbar umschlossen ist.
  • Innerhalb der Nabenhülse 12 ist ein Planetengetriebe angeordnet, das ein Sonnenrad 13, mehrere das Sonnenrad 13 umlaufende und durch einen Planetenträger 14 gehaltene Planetenräder 15 und ein die Planetenräder 15 umschließendes und auf diesen umlaufendes Hohlrad 11 umfasst.
  • Das Planetengetriebe ist antriebsseitig mit einem auf der Nabenachse 10 gelagerten Antriebsritzel 16 und abtriebsseitig mit der Nabenhülse 12 verbunden.
  • Das Sonnenrad 13 ist als Keilscheibe 2 gemäß 3 bis 6, die Planetenräder 15 als Bolzenscheiben 1 (3 bis 6) und das Hohlrad 11 in Form einer Hohlkeilscheibe, analog zur Keilscheibe 2 ausgebildet.
  • Die Planetenräder 15 sind auf Achsen 18 am Planetenträger 14 in Schwingen 17 gelagert angeordnet, wodurch die Achsen 18 der Planetenräder 15 gegenüber einer gemeinsamen ortsfesten Achse 19 von Sonnenrad 13 und Hohlrad 11 verschiebbar sind.
  • Die Achsen 18 der Planetenräder 15 sind in einer Steuerscheibe 20 geführt, so dass durch ein Verdrehen des Planetenträgers 14 relativ zur Steuerscheibe 20 die Achsen 18 der Planetenräder 15 gegenüber der gemeinsamen Achse 19 von Sonnenrad 13 und Hohlrad 11 verschiebbar sind.
  • Aus dieser grundsätzlichen Anordnung ergeben sich, wie bei Planetengetrieben allgemein bekannt, zunächst drei schaltbare Übersetzungsstufen, wobei das Sonnenrad 13 immer fest mit der Nabenachse 10 verbunden ist:
    • 1. Das Ritzel 16 treibt den Planetenträger 14 und die Planetenräder 15 das Hohlrad 11 an, das mit der Nabenhülse 12 verbunden ist.
    • 2. Das Ritzel 16 ist mit dem Hohlrad 11 verbunden und der Planetenträger 14 treibt die Nabenhülse 12 an.
    • 3. Die Nabenhülse 12 ist direkt mit dem Ritzel verbunden und der Planetenträger 14 und das Sonnenrad 13 sind blockiert.
  • Das Schalten des Nabenschaltgetriebes erfolgt über Schaltstifte 21, wobei eine axiale Bewegung der Schaltstifte 21 die drei Gänge des Planetengetriebes und eine radiale Bewegung das erfindungsgemäße Bolzengetriebe stufenlos schaltet.
  • 2 zeigt das Nabenschaltgetriebe in einen Schnitt A – A gemäß 1. Im Zentrum der Abbildung ist die Nabenachse 10 zu erkennen, auf der das Sonnenrad 13, das als Keilrad 2 ausgebildet ist, fest angeordnet ist.
  • Um das Sonnenrad 13 laufen vier Planetenräder 15, die als Bolzenscheiben 1 ausgebildet und durch einen Planetenträger 14 gehalten sind.
  • Die Planetenräder 15 sind in Schwingen 17 am Planetenträger 14 gelagert, so dass die Achsen 18 der Planetenräder 15 gegenüber der Achse 19 des Sonnenrades 13, die gleichzeitig die Nabenachse 10 ist, verschiebbar sind.
  • Das Hohlrad 11 des Planetengetriebes, das die Planetenräder 15 umschließt, besteht wieder aus einem Keilrad 2, in das die Bolzen 5 der Planetenräder 15 im gleichen Verhältnis eindringen, wie sie aus dem Keilrad 2 des Sonnenrades 13 herausgezogen werden.
  • In bzw. an der Nabenachse 10 werden die Schaltstifte 21 geführt, die sowohl axial zur Nabenachse 10 als auch radial in einem bestimmten Kreissektor um die Nabenachse 10 verschiebbar sind.
  • Das gesamte Getriebe wird außen von der Nabenhülse 12 umhüllt.
  • Die Abbildungen 3 und 4 zeigen das Grundprinzip des Getriebes, das aus mindestens einer ersten Scheibe 1 und einer zweiten Scheibe 2 besteht, die paarweise angeordnet sind und ähnlich wie zwei Zahnräder ineinander greifende Mittel besitzen.
  • Die erste Scheibe 1, die eine Bolzenscheibe ist, besitzt eine Vielzahl von Bolzen 5, die am Umfang der Scheibe 1 axial beweglich angeordnet sind und die zweite Scheibe 2, die eine Keilscheibe ist, besteht aus zwei auf einer Achse 4 gegeneinander beweglichen Teilscheiben 2.1 und 2.2. Die einander zugewandten Flächen 8 der Teilscheiben 2.1 und 2.2 sind kegelförmig geformt und besitzen radial angeordnete Nuten 6 und Stege 7.
  • Die beiden Teilscheiben 2.1 und 2.2 der zweiten Scheibe 2 sind derart in Umlaufrichtung gegeneinander versetzt angeordnet, dass immer einem Steg 7 der einen Teilscheibe 2.1 oder 2.2 eine Nut 6 der anderen Teilscheibe 2.1 oder 2.2 gegenübersteht, so dass die Bolzen 5 der Bolzenscheibe 1 wechselseitig durch einen Steg 7 der einen Teilscheibe 2.1 oder 2.2 in die Nut 6 der anderen Teilscheibe 2.1 oder 2.2 gedrückt werden.
  • Die Nuten 6 und die Stege 7 sind radial angeordnet und dementsprechend nach außen, zum Rand der Scheibe hin, strahlenförmig erweitert.
  • Je nach Übersetzung werden die Bolzen 5 der ersten Scheibe 1 wechselseitig in die Nuten 6 der Teilscheiben 2.1 und 2.2 der zweiten Scheibe 2 gedrückt. Je nach dem, wie tief die Bolzen 5 zwischen die Teilscheiben 2.1 und 2.2 eindringen, werden gleichzeitig die beiden Teilscheiben 2.1 und 2.2 durch die Kegelform ihrer Flächen 8 auseinandergedrückt.
  • Dabei stehen die Teilscheiben 2.1 und 2.2 unter einem Federdruck, durch den die Teilscheiben 2.1, 2.2 beim Herausfahren der Bolzen 5 wieder zusammengedrückt werden.
  • Entsprechend 3 befinden sich bei geringer Übersetzung mehrere Bolzen 5 in einer Nut 6 und bei hoher Übersetzung, wie in 4 dargestellt, nur noch ein Bolzen 5.
  • Abweichend von einer geradlinigen radialen Ausrichtung können die Stege 7 und die Nuten 6 auch von einer radialen Linie kurvenförmig abweichen.
  • Das Prinzip des wechselseitigen Einlaufens der Bolzen 5 der ersten Scheibe 1 in die Nuten 6 der beiden Teilscheiben 2.1 und 2.2 der zweiteiligen Keilscheibe 2 ist in 5 bei einem geringen Übersetzungsverhältnis gemäß 3 und in 6 bei einem hohen Übersetzungsverhältnis gemäß 4 dargestellt. Beim Einlaufen eines Bolzens 5 in die Keilscheibe 2 wird dieser zunächst von einer Einlaufkante 9 eines Steges 7 der einen Teilscheibe 2.1 erfasst und anschließend in die Nut 6 der anderen Teilscheibe 2.2 gedrückt. Befindet sich der Bolzen 5 vollständig in der Nut 6, drückt er gegen die Arbeitskante eines Steges 7 der Teilscheibe 2.2 und nimmt diese mit. Der Bolzen 5 drückt solange gegen diese Kante bis er die Keilscheibe 2 verlassen bzw. bei tiefer eingedrungenen Bolzen 5 durch die Kegelform der Teilscheiben 2.1, 2.2 keine Berührung mehr mit der Keilscheibe 2 hat. Dieser Vorgang findet abwechselnd zwischen den Stegen 7 und Nuten 6, mal an der einen Teilscheibe 2.1 und mal an der anderen Teilscheibe 2.2 statt. Je nach Eindringtiefe der Bolzenscheibe 1 in die Keilscheibe 2 können sich ein Bolzen 5 (6) oder mehrere Bolzen 5 (5) gleichzeitig in einer Nut 6 befinden.
  • 1
    erste Scheibe, Bolzenscheibe
    2
    zweite Scheibe, zweiteilige Keilscheibe
    2.1
    rechte Teilscheibe
    2.2
    linke Teilscheibe
    3
    Welle der Bolzenscheibe
    4
    Welle der Keilscheibe
    5
    Bolzen
    6
    Nuten
    7
    Stege
    8
    kegelförmig gewölbte Flächen der Keilscheibe
    9
    stirnseitige Einlauf kante
    10
    Nabenachse
    11
    Hohlrad
    12
    Nabenhülse
    13
    Sonnenrad
    14
    Planetenträger
    15
    Planetenräder
    16
    Ritzel
    17
    Schwinge
    18
    Planetenradachsen
    19
    Achse von Sonnenrad und Hohlrad
    20
    Steuerscheibe
    21
    Schaltstifte

Claims (6)

  1. Nabenschaltgetriebe zum Übertragen einer Drehbewegung auf ein in einem Rahmen gehaltenem Rad mit stufenlos veränderlichem Übersetzungsverhältnis bestehend aus – einer im Rahmen befestigten Nabenachse (10), – einer die Nabenachse (10) gleichachsig und relativ dazu drehbar umschließenden Nabenhülse (12), – einem innerhalb der Nabenhülse (12) angeordnetem Planetengetriebe, umfassend ein Sonnenrad (13), mehrere das Sonnenrad (13) umlaufende und durch einen Planetenträger (14) gehaltene Planetenräder (15) und ein die Planetenräder (15) umschließendes und auf diesen umlaufendes Hohlrad (11), wobei – das Planetengetriebe antriebsseitig mit einem auf der Nabenachse (10) gelagerten Antriebsritzel (16) und antriebsseitig mit der Nabenhülse (12) verbunden ist, – das Sonnenrad (13), die Planetenräder (15) und das Hohlrad (11) als Scheiben ausgebildet sind, wobei – eine Scheibe eine Bolzenscheibe (1) ist, die mit den beiden anderen Scheiben, die als Keilscheiben (2) ausgebildet sind, in Eingriff steht oder – zwei Scheiben als Bolzenscheiben (1) ausgebildet sind, die mit einer, dazwischen angeordneten Keilscheibe (2) in Eingriff stehen, wobei – die Bolzenscheibe (1) eine Vielzahl von Bolzen (5) trägt, die auf dem Umfang der Bolzenscheibe (1) axial beweglich angeordnet sind, – die Keilscheibe (2) aus zwei auf einer Welle (4) gegeneinander beweglichen Teilscheiben (2.1, 2.2) besteht, wobei die einander zugewandten Flächen (8) der Teilscheiben (2.1, 2.2) eine zur Welle (4) hin zunehmende Wölbung aufweisen und radial angeordnete Nuten (6) und Stege (7) besitzen, – die beiden Teilscheiben (2.1, 2.2) der zweiten Scheibe (2) derart in Umlaufrichtung gegeneinander versetzt sind, dass immer einem Steg (7) der einen Teilscheibe (2.1 oder 2.2) eine Nut (6) der anderen Teilscheibe (2.1 oder 2.2) gegenübersteht, so dass die Bolzen (5) wechselseitig durch den Steg (7) der einen Teilscheibe (2.1 oder 2.2) in die Nut (6) der anderen Teilscheibe (2.1 oder 2.2) gedrückt sind und – die Planetenräder (15) am Planetenträger (14) in Schwingen (17) gelagert angeordnet sind, wodurch die Achsen (18) der Planetenräder (15) gegenüber der gemeinsamen ortsfesten Achse (19) von Sonnenrad (13) und Hohlrad (11) verschiebbar sind.
  2. Nabenschaltgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen (18) der Planetenräder (15) mittels einer Steuerscheibe (20) geführt sind, so dass durch ein Verdrehen des Planetenträgers (14) relativ zur Steuerscheibe (20) die Achsen (18) der Planetenräder (15) gegenüber der gemeinsamen Achse (19) von Sonnenrad (13) und Hohlrad (11) verschiebbar sind.
  3. Nabenschaltgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe mit einer Freilaufkupplung (21) ausgerüstet ist.
  4. Nabenschaltgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sonnenrad (13) auf der Nabenachse (10) feststeht, der Planetenträger (14) mit dem Ritzel (16) verbunden ist und das Hohlrad (11) die Nabenhülse (12) antreibt.
  5. Nabenschaltgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sonnenrad (13) auf der Nabenachse (10) feststeht, das Hohlrad (11) mit dem Ritzel (16) verbunden ist und der Planetenträger (14) die Nabenhülse (12) antreibt.
  6. Nabenschaltgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nabenhülse (12) mit dem Ritzel (16) verbunden ist und das Hohlrad (11), der Planetenträger (14) und das Sonnenrad (13) über die Nabenachse (10) im Rahmen festgehalten sind.
DE2003147405 2003-10-09 2003-10-09 Nabenschaltgetriebe Expired - Fee Related DE10347405B3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2003147405 DE10347405B3 (de) 2003-10-09 2003-10-09 Nabenschaltgetriebe

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2003147405 DE10347405B3 (de) 2003-10-09 2003-10-09 Nabenschaltgetriebe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10347405B3 true DE10347405B3 (de) 2005-09-08

Family

ID=34832375

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2003147405 Expired - Fee Related DE10347405B3 (de) 2003-10-09 2003-10-09 Nabenschaltgetriebe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE10347405B3 (de)

Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR807851A (fr) * 1935-10-05 1937-01-23 Changement de vitesse
DE817985C (de) * 1948-11-26 1951-10-22 Karl Groelich Wechselgetriebe
DE6604565U (de) * 1969-10-23 1970-01-29 Piv Antrieb Reimers Kg Werner Stufenlos verstellbares kegelscheibenumschlingungsgetriebe
DE2944079A1 (de) * 1979-10-31 1981-05-14 Josef 8031 Puchheim Immler Muskelbetriebenes zweirad
DE3422857A1 (de) * 1984-06-20 1986-01-02 Iseman Enterprises Inc., Buffalo, N.Y. Getriebe mit vielen uebersetzungsverhaeltnissen
EP0432742A1 (de) * 1989-12-12 1991-06-19 Fichtel & Sachs AG Antriebsnabe für ein Fahrzeug
FR2797670A1 (fr) * 1999-08-17 2001-02-23 Ameris Internat Business Dispositif de transmission de mouvement a variation de vitesse

Patent Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR807851A (fr) * 1935-10-05 1937-01-23 Changement de vitesse
DE817985C (de) * 1948-11-26 1951-10-22 Karl Groelich Wechselgetriebe
DE6604565U (de) * 1969-10-23 1970-01-29 Piv Antrieb Reimers Kg Werner Stufenlos verstellbares kegelscheibenumschlingungsgetriebe
DE2944079A1 (de) * 1979-10-31 1981-05-14 Josef 8031 Puchheim Immler Muskelbetriebenes zweirad
DE3422857A1 (de) * 1984-06-20 1986-01-02 Iseman Enterprises Inc., Buffalo, N.Y. Getriebe mit vielen uebersetzungsverhaeltnissen
EP0432742A1 (de) * 1989-12-12 1991-06-19 Fichtel & Sachs AG Antriebsnabe für ein Fahrzeug
FR2797670A1 (fr) * 1999-08-17 2001-02-23 Ameris Internat Business Dispositif de transmission de mouvement a variation de vitesse

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19851895A1 (de) Vielgängiges Schaltgetriebe für Kraftfahrzeuge
DE2816777C2 (de)
DE10021912A1 (de) Stufenloses Fahrzeuggetriebe
DE10018243A1 (de) Stufenlos übersetzungsverstellbares Kegelscheibenumschlingungsgetriebe
EP0248899A1 (de) Stufenschaltgetriebe.
DE102004060991A1 (de) Steuerung eines Planetengetriebes mit einem Startergenerator im Nebenabtrieb durch Drehzahlsteuerung des Startergenerators
DE4101705A1 (de) Handgefuehrte elektrowerkzeugmaschine
DE2931520C2 (de) Zweiganggetriebe für Elektrowerkzeuge
DE3500992A1 (de) Mehrganggetriebe fuer ein fahrzeug
DE10347405B3 (de) Nabenschaltgetriebe
EP3453921A1 (de) Differenzial mit einstellbarer sperrwirkung
DE10347404B4 (de) Nabenschaltgetriebe mit Tretkurbelantrieb
EP0530597A2 (de) Getriebe
DE4327435B4 (de) Getriebeanordnung für Fahrzeuge
DE4222115A1 (de) Getriebeanordnung fuer fahrzeuge
DE2725039A1 (de) Sperrsynchronisierung fuer wechselgetriebe von kraftfahrzeugen, insbesondere von nutzfahrzeugen
DE19542779B4 (de) Getriebe
DE20315691U1 (de) Nabenschaltgetriebe mit Tretkurbelantrieb
EP0417508B1 (de) Spielfreier Spindelantrieb
DE19959394C2 (de) Antriebsvorrichtung für eine Umformmaschine
DE10347402B4 (de) Getriebe zum Übertragen einer Drehbewegung mit stufenlos veränderlichem Übersetzungsverhältnis
DE20315689U1 (de) Nabenschaltgetriebe
DE3615367C2 (de)
DE102021203418A1 (de) Getriebe für ein Fahrzeug
DE102008021280B3 (de) Vorrichtung zur variablen Übersetzung von Drehzahlen oder Drehmomenten rotierender Wellen

Legal Events

Date Code Title Description
8100 Publication of the examined application without publication of unexamined application
8322 Nonbinding interest in granting licenses declared
8364 No opposition during term of opposition
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee

Effective date: 20110502