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DE1034684B - Verfahren und Vorrichtung zum Aufzeichnen eines Breitbandfrequenz-spektrums auf einem magnetischen Traeger - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Aufzeichnen eines Breitbandfrequenz-spektrums auf einem magnetischen Traeger

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DE1034684B
DE1034684B DEA23541A DEA0023541A DE1034684B DE 1034684 B DE1034684 B DE 1034684B DE A23541 A DEA23541 A DE A23541A DE A0023541 A DEA0023541 A DE A0023541A DE 1034684 B DE1034684 B DE 1034684B
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/76Television signal recording
    • H04N5/91Television signal processing therefor
    • H04N5/92Transformation of the television signal for recording, e.g. modulation, frequency changing; Inverse transformation for playback
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
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    • H04N5/76Television signal recording
    • H04N5/78Television signal recording using magnetic recording
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  • Adjustment Of The Magnetic Head Position Track Following On Tapes (AREA)
  • Recording Or Reproducing By Magnetic Means (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich allgemein auf Elektromagnetbandsysteme, -verfahren und -geräte, insbesondere auf Systeme und Verfahren dieser Art, mit welchen es möglich ist, Signalnachrichten über ein breites Frequenzspektrum, das beispielsweise auch Videofrequenzen umfassen kann, aufzunehmen und wiederzugeben.
Es ist an sich bereits bekannt, frequenzmodulierte oder amplitudenmodulierte Signale auf Magnetband zu speichern. Insbesondere sind Magnetbandgeräte für Aufzeichnung und Wiedergabe bekannt, bei denen das Magnetband an feststehenden Magnetköpfen vorbeiläuft. Es sind ferner Vorschläge bekannt, Fernsehbilder durch rotierende Magnetköpfe auf Magnetband aufzuzeichnen. Das Magnetband ist bei einem dieser Vorschläge schraubenförmig um einen achsparallel zum Drehkopf liegenden Zylinder geschlungen, so daß die Aufzeichnungsspuren schräg zur Laufrichtung des Magnetbandes verlaufen. Nach einem weiteren bekannten Vorschlag verlaufen die Aufzeichnungsspuren annähernd quer zur Laufrichtung des Magnetbandes, das im Bereich seiner Bestreichung eine gewölbte Form einnimmt. Ferner ist ein Aufzeichnungssystem für Videosignale zur Entnahme von Proben des Signals vorgeschlagen worden, bei dem verschiedene Impulszüge in einem niedrigeren Frequenzbereich zum Zwecke der Aufzeichnung mittels einer zur Speicherung niederfrequenter Signale geeigneten Vorrichtung abgeleitet werden. Weiterhin ist es bekannt, eine Bildkamera mit einem Pilotfrequenzgenerator zu versehen, der mit dem Pilotfrequenzkopf eines Magnettongerätes verbunden ist, das den bildsynchronen Ton und die Pilotfrequenz gemeinsam auf einem schmalen Magnettonband aufnimmt.
Die bisher bekannten Magnetbandsysteme zur Aufzeichnung und Wiedergabe hoher Frequenzen waren nicht in der Lage, eine wirklich einwandfreie Bildwiedergabe zu gewährleisten, vor allem deswegen, weil mit ihnen ein genügend breites Frequenzspektrum nicht beherrscht werden konnte, ferner aber auch insbesondere, weil es bei ihnen nicht ohne weiteres möglich war, aus den in den verschiedenen Zügen aufgezeichneten Impulsen ein einwandfreies, zusammengesetztes Signal zu erhalten.
Wenn Frequenzen über ein breites Spektrum, wie beispielsweise Frequenzen, die höher liegen als 1 MHz, auf einem Magnetband aufgenommen oder von ihm wiedergegeben werden sollen, ergeben sich verschiedene Probleme. Unter der Voraussetzung, daß annehmbare Bandgeschwindigkeiten angewendet werden, ist der Frequenzbereich, in welchem die üblichen Aus rüstungen oder Anlagen benutzt werden können, begrenzt. Der aufnehmbare Bereich kann zwar durch Vergrößern der Bandgeschwindigkeit erweitert wer-
Verfahren und Vorrichtung
zum Aufzeichnen eines Breitbandfrequenzspektrums auf einem magnetischen Träger
Anmelder:
Ampex Corporation,
Redwood City, Calif. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. F. Werdermann, Patentanwalt,
Hamburg 1, Ballindamm 26
den, aber die für das Auf zeichnen so hoher Frequenzen erforderlichen Geschwindigkeiten sind so groß, daß das System, schon wegen der für eine gegebene Aufnahmeperiode benötigten großen Bandlängen, praktisch kaum ausführbar ist. Es ist, wie schon erwähnt, möglich, die Laufgeschwindigkeit des Bandes dadurch zu verkleinern, daß nacheinander schräg oder quer über das Band verlaufende Spuren aufgezeichnet werden. Bei einer solchen Anlage ist es erforderlich, die magnetischen Kopfeinheiten so anzuordnen, daß sie nacheinander schräg oder quer über die mit einem Überzug versehene Bandoberfläche streichen, während das Band in Längsrichtung bewegt wird. Auf diese\ Weise wird es theoretisch möglich, Relativgeschwin- \ digkeiten zu schaffen, die eine Aufzeichnung von Frequenzen bis zu 4 MHz oder mehr gestatten; die Durchführung solcher Maßnahmen bringt jedoch notwendigerweise verschiedene Schwierigkeiten mit sich. Zum Beispiel erfahren die Ausgangssignale der verschiedenen Köpfe aus mancherlei Ursachen Veränderungen hinsichtlich ihrer Amplitude; solche Ursachen sind z. B. ungenaue Registrierung auf der aufgezeichneten Spur, Amplitudenveränderungen in der Aufzeichnung infolge kleiner Verschiedenheiten des Anlagedruckes bei den verschiedenen Köpfen sowie
4S kleiner Verschiedenheiten der elektrischen Charakteristiken der Köpfe. Das übliche Magnetbandaufzeichnungssystem, bei dem Ströme, deren Amplitude sich ändert, zur Beschickung des Aufzeichnungskopfes verwendet werden, ist gegen unerwünschte Amplitudenänderungen besonders empfindlich. Die unerwünschten Signalveränderungen verursachen eine Verzerrung des wiedergegebenen Signals und machen es schwierig, wenn nicht unmöglich, das ursprüngliche Frequenzspektrum mit ausreichender Genauigkeit wiederzu-
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geben, insbesondere mit solcher Genauigkeit, die eine Aufnahme und Wiedergabe von Fernseh- oder ähnlichen Sichtbildern gestattet.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur magnetischen Aufzeichnung und Wiedergabe eines breiten Frequenzspektrums, insbesondere Fernsehsignalspektrums, bei welchem eine mit den Frequenzkomponenten des Spektrums in ihrer Frequenz modulierte Trägerschvvingung (Trägerfrequenz) gebildet und mittels einer magnetischen Einrichtung einem Magnetband zugeführt bzw. von diesem abgetastet wird. Erfindungsgemäß wird die Trägerfrequenz nahe der oberen Grenze des Frequenzspektrums und zugleich nahe der oberen Grenze des Frequenzbereiches, dessen Aufzeichnung auf dem Magnetband möglich ist, gewählt.
Es wurde erkannt, daß ein breites Frequenzspektrum mit Erfolg aufgezeichnet und wiedergegeben werden kann, wenn eine Frequenzmodulation verwendet wird, bei der die Abweichung der höchsten zu übertragenden Frequenzkomponenten von der Trägerfrequenz klein ist. Mit anderen Worten, es wurde gefunden, daß es vorteilhaft ist, eine Schmalbandfrequenzmodulation zu verwenden, d. h. eine Modulationsart, bei der das Verhältnis AfIfn, klein ist; der Wert dieses Verhältnisses kann praktisch in der Größenordnung von 0,2 liegen; hierbei bedeutet Af die Abweichung, die der maximalen Signalamplitude entspricht, während fm die höchste Modulationsfrequenz bedeutet. Zugleich wurde gefunden, daß der Grenzwert von fm ziemlich dicht an die Trägerfrequenz gelegt werden kann. Ferner wurde gefunden, daß die Mitten- oder Trägerfrequenz nahe an die obere aufnehmbare Frequenzgrenze des Gerätes gelegt werden kann, die, wie oben erläutert, allgemein durch die Relativgeschwindigkeit zwischen den Köpfen und dem Band sowie durch die Charakteristik der Köpfe bestimmt ist. Wenn die Lage der Trägerfrequenz so gewählt wird, überträgt das Aufnahmesystem nur ein Seitenband bzw. einen Seitenbandrest. Das obere Band der die Frequenzmodulationskomponenten enthaltenden Frequenzen wird also nicht in einem wesentlichen Ausmaß aufgenommen bzw. wiedergegeben. Es wurde gefunden, daß eine solche magnetische Aufzeichnung so reproduziert werden kann, daß nach der Demodulation die ursprünglichen Modulationsfrequenzen mit einem guten Genauigkeitsgrad zurückerhalten werden können. In der Praxis erfordert ein derartiges System zur Aufnahme und Wiedergeben von Frequenzen in einem breiten Spektrum eine sehr genaue Steuer- bzw. Regelvorrichtung für die Geschwindigkeit sowohl beim Aufnehmen als auch beim Wiedergeben.
Es ist bereits bekannt, durch ein besonderes Steuer- und Regelsystem die Geschwindigkeit, mit der ein magnetischer Speicher an magnetischen Abtastköpfen vorbeibewegt wird, konstant zu halten. Dabei wird auf einer umlaufenden nickelplattierten Trommel eine Steuerspur festgelegt, durch die eine vorbestimmte Winkelbeziehung zwischen jedem Punkt der Kontrollaufzeichnung und der Trommel geschaffen wird, mit anderen Worten, es besteht eine feste, sozusagen mechanische oder starre Kopplung. Die Trommel wird auf diese Weise mit einer festgelegten, konstanten Geschwindigkeit angetrieben.
Bei dem System gemäß der Erfindung erfolgen dagegen die Aufzeichnungen mittels eines umlaufenden Magnetkopfes oder Drehkopfes auf einem bandförmigen Träger, und das Band wird seinerseits durch den Motor einer Antriebsrolle angetrieben, während der Drehkopf einen besonderen Antriebsmotor hat.
Ohne Rücksicht darauf, mit welchem Genauigkeitsgrad die Antriebsrolle angetrieben wird, können hier gewisse Veränderungen im Verhältnis der Geschwindigkeiten von Band und Drehkopf auftreten. Es wird durch eine Servoeinrichtung dafür gesorgt, daß bei der Wiedergabe das Band genau so wie bei der Aufzeichnung angetrieben wird.
Ein Verfahren bzw. System zum Aufzeichnen und Wiedergeben eines breiten Frequenzbandes gemäß der
ίο Erfindung ist relativ unempfindlich gegenüber unechten Änderungen der Signalstärke.
Bei Verwendung zum Aufnehmen und Wiedergeben von Videofrequenzen hat ein Verfahren bzw. System gemäß der Erfindung den Vorteil, daß die Bildwiedergäbe mit guter Genauigkeit möglich ist.
Ein Verfahren bzw. System gemäß der Erfindung ermöglicht die Anwendung einer Schmalbandfrequenzmodulation im Bereich eines breiten Frequenzspektrums.
Durch die Erfindung werden ferner verbesserte Einrichtungen zum Steuern bzw. Regeln der Arbeitsgeschwindigkeit verschiedener Teile während der Aufzeichnung und Wiedergabe geschaffen.
Durch die Erfindung wird ferner ein System und eine Vorrichtung zur Aufzeichnung von Frequenzkomponenten im Bereich eines breiten Spektrums, wie z. B. Videofrequenzen, geschaffen, wobei eine Mehrzahl quer über ein Magnetband streichender Magnetköpfe benutzt wird. Dabei erfolgt keine störende Verzerrung des Signals infolge von Amplitudenveränderungen usw., und außerdem wird die hier bei der Wiedergabe besonders wichtige Aufgabe einer genauen Synchronisierung und Geschwindigkeitskontrolle der Abtastung des Bandes in Querrichtung durch die Magnetkopfeinheiten gelöst.
Weitere Zwecke und Besonderheiten der Erfindung ergeben sich aus der ins einzelne gehenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnungen.
Fig. 1 zeigt ein Schaltschema zur Erläuterung eines vollständigen Aufnahme- und Wiedergabesystems gemäß der Erfindung;
Fig. 2 ist ein Schaltschema zur Erläuterung einer Abwandlung der Anordnung Fig. 1;
Fig. 3 ist eine Grundrißdarstellung zur schematischen Erläuterung der Vorrichtung zum Tragen der Magnetköpfe und zum Vorschub des Bandes;
Fig. 4 ist eine Querschnittsansicht mit Blickrichtung auf die Ebene 4-4 von Fig. 3;
Fig. 5 ist ein Teilquerschnitt mit Blickrichtung auf die Ebene 5-5 von Fig. 3;
Fig. 6 ist eine vergrößerte Teilquerschnittsdarstellung zur Erläuterung der Führungseinrichtung für das Band sowie der Art und Weise, in welcher das Band von den Magnetköpfen berührt wird;
Fig. 7 ist eine vergrößerte Teilquerschnittsansicht zur Erläuterung der Vorrichtung zum Fassen der unteren Kante des Bandes, während es durch die Führungseinrichtung läuft;
Fig. 8 ist ein Teilquerschnitt mit Blickrichtung auf die Ebene 8-8 von Fig. 3 und zeigt eine geeignete Impulserzeugungsvorrichtung;
Fig. 9 ist eine schematische Darstellung zur Erläuterung der Impulserzeugungsvorrichtung und des
Kathodenverstärkers, der mit ihr verbunden sein kann;
Fig. 10 ist ein Schaltbild, welches schematisch die Kommutierungseinrichtung zur Herstellung der Verbindungen mit den verschiedenen Magnetköpfen erläutert;
5 6
Fig. 11 ist ein ähnliches Schaltbild wie das nach Umfangsfläche 33 von verhältnismäßig großer Breite Fig. 10, jedoch mit etwas vereinfachten Verbindungen; geschaffen wird. Das Teil 29 dient dazu, eine
Fig. 12 ist eine Draufsicht auf ein Stück Magnet- Mehrzahl von magnetischen Kopfeinheiten 34 zu beband und zeigt zugleich schematisch die darauf ge- festigen. Diese Einheiten können in an sich bekannter bildeten Spuren; 5 Weise ausgebildet sein bzw. aus U-förmigen Magnet-
Fig. 13 ist ein Schaltbild, das einen geeigneten kernstücken mit Wicklungen und Polspitzen, die sich Phasenvergleicher erläutert, der bei einem System um einen schmalen, nichtmagnetischen Spalt, z. B. in gemäß der Erfindung verwendet werden kann; der Größenordnung von 0,01mm, im Abstand be-
Fig. 14 ist ein Blockschaltbild zur Erläuterung finden, bestehen. Die Polspitzen jeder magnetischen einer weiteren Ausführungsform der Erfindung; io Einheit bilden das Spitzen ende 36, das sich etwas über
Fig. 15 zeigt ein Schaltbild zur Erläuterung eines die Umfangsfläche 33 hinaus erstreckt. Die Breite geeigneten Multivibrators, der zur Frequenzmodula- jeder Spitze, in einer Richtung längs der Welle 31 getion verwendet werden kann; messen, soll verhältnismäßig klein sein und kann bei-
Fig. 16 ist ein Schaltbild zur Erläuterung von ge- spielsweise 0,25 mm betragen. Jede magnetische Eineigneten Schaltvorrichtungen, wie sie in Verbindung 15 heit von der vorstehend beschriebenen Ausbildung mit einem System gemäß der Erfindung benutzt wer- kann in einen Körper aus Plastikmaterial oder Kunstden können. stoff eingebettet sein, um die vollständige Kopfein-
Das System und Verfahren gemäß der Erfindung heit 34 zu bilden. Der Rand 32 ist mit einer Mehrzahl verwendet eine Magnetkopfanordnung 40 (Fig. 1), die verjüngter Schlitze 37 dargestellt, in welche die Eineine Mehrzahl von Aufnahmeeinheiten, d. h. magne- 20 heiten in der in Fig. 4 veranschaulichten Weise eintischen Kopfeinheiten aufweist, die veranlaßt werden, gepaßt sind. Es können geeignete Vorrichtungen benacheinander quer über ein Magnetband zu streichen, nutzt werden, um die Einheiten in der erforderlichen wenn das Band in Längsrichtung bewegt wird. Vor- Lage zu halten.
zugsweise sind die bei dieser Streichbewegung be- In Fig. 10 sind die Magneteinheiten durch Spulen 1,
schriebenen Wege der Einheiten geradlinig; das Band 25 2, 3 und 4 dargestellt. Eine Seite jeder Spule ist über ist gewölbt oder entsprechend einer Kurve geführt, die Motorwelle geerdet, die andere Seite ist an einen um sich in dem Bereich, in dem es von den Einheiten Schleifring geführt. Die Erdverbindung kann über berührt wird, der Oberfläche eines Zylinders anzu- eine geeignete Vorrichtung (nicht dargestellt) hergepassen. Geeignete Vorrichtungen dieser Art sind in stellt sein, wie z. B. einen Silberknopf an einem Ende den Fig. 3 bis 8 einschließlich näher erläutert. Die 30 der Welle, der eine geerdete Graphitbürste berührt, dargestellte Transport-oder Vorschubeinrichtung zum Die die Schleifringe berührenden Bürsten stehen in Tragen und Zuführen des Bandes umfaßt die üblichen Verbindung mit den hier beschriebenen Ausgangs-Speicherrollen, nämlich die Abwickelrolle 12 und die leitungen. Die in Fig. 5 gezeigte Anordnung 38 stellt Aufwickelrolle 13, die von geeigneten Drehtellern ge- eine Schleifringanordnung dar, die mit den Spulen in tragen werden können. Führungszapfen- oder -rollen 35 der in Fig. 10 erläuterten Art und Weise eine Verbin-14 und 16, die vorzugsweise mit Flanschen versehen dung herstellt und vier Ausgangsleitungen aufweist, sind, sind vorgesehen, um das Band in bestimmten Das erweiterte Hülsenteil 28 kann zweckmäßig mit Abständen vom Arbeitsende der Magnetkopfanord- einer Abdeckung 40 versehen sein, welche das ortsnung zu halten. Das Band steht ferner mit einem An- feste Teil der Anordnung 38 tragen kann,
triebsrad oder einer Antriebsrolle 17 im Eingriff, und 40 Eine besondere Vorrichtung ist in Verbindung mit zu einem hier erläuterten Zweck ist es in Berührung der Magnetkopfanordnung vorgesehen, um das neben mit den ferner vorhandenen Magnetköpfen 18, 19, 20 der Magnetkopfanordnung befindliche Teil des Bandes und 21 dargestellt, welche auf die Kanten oder Ränder in eine gewölbte Form zu biegen, so daß sie mit der des Bandes wirken. Das hier verwendete Band ist von kreisbogenförmigen Bahn übereinstimmt, über welche beträchtlicher Breite im Vergleich zu dem bei den 45 die Polspitzen 36 kufen. So wird ein ortsfestes üblichen magnetischen Anlagen benutzten Band. Es Führungsglied 46 geschaffen, das eine gewölbte Innenkann beispielsweise eine Breite in der Größenordnung fläche (Fig. 4) hat. Diese Fläche stimmt mit dem von 50mm haben; es kann, ebenso wie das Magnet- Kreisbogen überein, dessen Mitte mit der Achse der band, das zur Zeit für Tonaufnahmezwecke handeis- Welle 31 zusammenfällt. Das Magnetband 11 ist zwiüblich ist, aus einem biegsamen Film aus Kunststoff 50 sehen die Fläche 47 und die Umfangsfläche 33, der mit einem dünnen Überzug aus magnetischem Material Kopfanordnung gelegt. Das Einlegen und Herausauf einer Seite bestehen. nehmen des Bandes wird durch einen Eintrittsschlitz
Die Magnetkopfanordnung ist drehbar und wird 45 am oberen Ende des Teiles 46 erleichtert. An einem durch einen Elektromotor 23, vorzugsweise über ein Ende der Fläche 47 sind Teile 48 (Fig. 7) vorgesehen, Treibband oder einen Treibriemen, angetrieben. Mit 55 die, wie dargestellt, hakenförmig gestaltet sein können der Magnetkopfanordnung ist eine Impulserzeugungs- und Schultern zum Anlegen der benachbarten Bandvorrichtung 24 gekuppelt; sie dient dazu, Impulse mit kante bilden. Die Drehrichtung der Kopfanordnung einer Frequenz zu erzeugen, die von der Dreh- ist so gewählt, daß die Reibung zwischen der Kopfgeschwindigkeit der Kopfanordnung abhängt. Diese anordnung und dem Band dieses gegen die Teile 48 Vorrichtung wird in Verbindung mit dem Geschwin- 60 drückt. Wie aus Fig. 7 (in Verbindung mit Fig. 4) digkeitssteuersystem oder -regelsystem angewendet. hervorgeht, kann der Umfang 33 der Kopfanordnung
Die drehbare Magnetkopfanordnung (Drehkopf- mit Rillen 49 zur Aufnahme der Teile 48 versehen anordnung) besteht im einzelnen aus einem ortsfesten sein.
Gehäuse oder einer Hülse 25 (Fig. 5), die auf einer Im Betrieb wird körperliche Berührung zwischen
Montageplatte 26 durch eine geeignete Vorrichtung, 65 einer Bandseite und der kurvenförmigen Fläche 47 wie z. B. die Konsole 27, getragen wird. Das erweiterte aufrechterhalten. Um diese Berührung zu gewähr-Teil 28 der Hülse umschließt ein drehbares Teil 29, leisten, kann die gewölbte Fläche 47 durch die Rillen das von der Welle 31 getragen wird. 51 unterbrochen sein, die kurz vor den Enden der
Das Teil 29 ist mit einem ringförmigen Rand 32 Fläche 47 endigen und mit einer Vorrichtung zum versehen und so ausgebildet, daß eine zylindrische 70 Evakuieren verbunden sind. So sind in Fig. 6 die
7 8
beiden Rillen 51 als mit dem Kanal 52 und von hier dung mit dem Geschwindigkeitssteuersystem oder aus mit dem Rohr 53 verbunden dargestellt. Dieses -regelsystem verwendet. Außerdem kann sie dazu beRohr kann zu einer geeigneten Unterdruckkammer nutzt werden, bestimmte Funktionen zum Schalten geführt sein, die wiederum an eine Vakuumpumpe an- des Stromkreises in dem Wiedergabesystem zu übergeschlossen ist. 5 nehmen.
Die Aufrechterhaltung eines teilweisen Vakuums Das vorstehend beschriebene Gerät arbeitet oder unteratmosphärischen Druckes in den Rillen 51 folgendermaßen: Es sei angenommen, daß die Welle dient dazu, pneumatischen Druck an das Band in einer 31 durch den Motor 23 mit einer konstanten Gesolchen Richtung anzulegen, daß dieses in innige Be- schwindigkeit angetrieben wird und daß die Antriebsrührung mit der Fläche 47 gebracht wird. Die hier io rolle 17 durch einen anderen Motor angetrieben und beschriebene Saughalte-Vorrichtung wird als vorteil- das Magnetband gemäß Fig. 1 von links nach rechts haft empfohlen, sie ist jedoch nicht unbedingt erforder- oder, mit anderen Worten, rechtwinklig zur Drehungslich und kann auch weggelassen werden. ebene der Magneteinheiten 34 zugeführt wird. Das-
Es wurde bereits erwähnt, daß die Polspitzen 36 jenige Teil des Bandes, das sich zwischen den Füh-
sich vorzugsweise über einen kleinen Abstand von der 15 rungen 14 und 16 erstreckt, ist bogenförmig gewölbt,
Umfangsfiäche 33 weg erstrecken. Wie in Fig. 6 ge- und das Teil des gebogenen Bandes neben dem Füh-
zeigt, ist das Führungsteil 46 mit einer Umfangsrille rungsteil wird dazu gebracht, die gewölbte Fläche 47
54 versehen, so daß das Band in dem Bereich der zu berühren.
Berührung mit den Polspitzen nicht unterstützt ist. Die Polspitzen 36 der Magneteinheiten werden ver-
Dies erlaubt eine gewisse geringe Durchbiegung des ao anlaßt, nacheinander das Magnetband zu berühren und
Bandes in dem Berührungsbereich, so daß ein relativ quer darüber zu streifen. Die Geschwindigkeit der
gleichmäßiger Berührungsdruck zwischen den Pol- Zugführung wird so gewählt, daß die nacheinander
spitzen und dem Magnetüberzug gewährleistet ist. bestrichenen Flächenbereiche in Längsrichtung des
Bei der dargestellten Bauweise ist ein Teil des Bandes verschoben sind. Die bestrichenen Flächenerweiterten Teiles 28 der Hülse 25 weggeschnitten, 25 bereiche sind praktisch gerade und erstrecken sich um das Führungsteil 46 aufzunehmen. Ferner ist das etwa im rechten Winkel zur Länge des Bandes. Das Führungsteil in der Weise dargestellt, daß es durch Band hält während seiner Bewegung den Kontakt mit direktes.Anbringen an der Hülse befestigt ist. Der den Gliedern 48 aufrecht. Für Aufnahmevorgänge Motor 23 kann unmittelbar mit der Welle 31 ver- werden die Spulen 1, 2, 3 und 4 der Magneteinheiten bunden sein, jedoch werden bei dieser Ausführungs- 30 mit einer Einrichtung verbunden, die dazu dient, form die Geschwindigkeitserfordernisse durch einen frequenzmodulierten Träger zu liefern. Für Schaffung einer geeigneten Antriebsverbindung herab- Wiedergabevorgänge werden die Spulen an den Eingesetzt. So ist ein Treibband oder Treibriemen 56 gang einer Schaltung mit Verstärkungs- und Demodu-(Fig. 3) gezeigt, das bzw. der mit einer Rolle 57 auf lationseinrichtungen gelegt.
der Welle 31 und mit einer Rolle 58 auf der Welle des 35 Die vorstehend beschriebene Apparatur erfordert
Motors 23 im Eingriff steht. Das Antriebsband oder eine genaue Geschwindigkeitskontrolle sowohl beim
der Riemen kann aus einem geeigneten Kunststoff- Aufnehmen als auch beim Wiedergeben. Das vollstän-
gewebe (z. B. »Nylon«) bestehen. dige System von Fig. 1 umfaßt eine Einrichtung zum
Die Impulserzeugungsvorrichtung 24 kann, wie in Steuern des Antriebs der Treibrolle als auch des Anden Fig. 8 und 9 dargestellt, eine fotoelektrische Vor- 40 triebs der Kopfanordnung. In der Darstellung von richtung sein. Hierbei wird ein Rad oder eine Trom- Fig. 1 bedeutet der Block 76 den Kathodenverstärker, mel 61 von dem Ende der Welle 31 getragen, das von der in Fig. 9 mit 71 bezeichnet und mit dem Filter 81 dem Ende, an welchem sich die Magnetkopfanordnung und dem Frequenzteiler 77 verbunden ist. Der Teiler befindet, entfernt liegt und eine das Licht reflektie- dient dazu, die Frequenz der Impulse auf eine zum rende Fläche 62 am Umfang aufweist. Ein erweitertes 45 Betrieb des Wechselstrom-Synchronmotors M geeig-Hülsenteil 63 umschließt die Trommel 61 und dient riete Frequenz (z. B. von 480 auf 60 Hz) herabzuzum Tragen des Montageblockes 64. In dem Block 64 setzen; der Motor M ist schematisch als Antrieb der befinden sich eine Lampe 66 und eine fotoelektrische Treibrolle angedeutet. Der Ausgang des Teilers 77 Röhre 67. Die Hülse ist, wie bei 67a angedeutet, so wird gemäß der Zeichnung über das Filter 78 und von angeschnitten, daß das durch eine Linse 69 fokussierte 50 hier über den Schalter 51 zu den Kraftverstärkern 79 Licht auf die Umfangsfiäche 62 gerichtet ist. Das geführt. Der Ausgang dieses Verstärkers liefert Strom reflektierte Licht wird auf die fotoelektrische Röhre ZUm Motor M. Die Filter 81 und 78 können einfache 67 gerichtet. Die Anordnung ist so getroffen, daß die LC-Kreise sein, die auf die Durchgangsfrequenz abfotoelektrische Röhre das von einem kleinen Fleck gestimmt sind und dazu dienen, die Welle möglichst oder Punkt auf der Umfangsfiäche 62 reflektierte Licht 55 sinusförmig zu gestalten,
aufnimmt. Die Frequenz der Impulserzeugungseinrichtung
Wie im einzelnen in Fig. 9 dargestellt ist, ist die wird auf einem Rand des Bandes als Kontrollfrequenz Fläche 62 in gleiche Segmente eingeteilt, welche ab- mit aufgezeichnet. So ist der Kathodenverstärker 76 wechselnd hell und dunkel sind. In der schematischen gemäß der Zeichnung an seinem Ausgang mit dem Fig. 9 sind die hellen Flächen mit Ll und L2 und 60 Filter 81 verbunden, und der Ausgang dieses Filters die dunklen Flächen mit Dl und D2 bezeichnet. Wie ist wiederum mit dem Verstärker 82 verbunden, der in Fig. 9 gezeigt, kann die fotoelektrische Röhre 67 seinerseits mit dem Aufnahmekopf 19, welcher zur an den Eingang einer Vakuumröhre 71 angelegt wer- Aufzeichnung der Kontrollfrequenz dient, in Verbinden, die so geschaltet ist, daß sie als Kathoden- dung steht.
verstärker arbeitet. 65 Der Motor 23 zum Antreiben der Kopfanordnung
Es ist ersichtlich, daß die vorerwähnte Impuls- wird mit Wechselstrom aus dem Kraftverstärker 83
erzeugungsvorrichtung dazu dient, eine Viereck- gespeist, dessen Eingang an den veränderbaren Oszil-
wellenform mit einer Frequenz hervorzubringen, die lator 84 angeschlossen ist. Der veränderbare Oszil-
von der Drehgeschwindigkeit der Welle 31 abhängt. lator enthält eine geeignete Einrichtung, wie die Röhre
Wie schon erwähnt, wird diese Frequenz in Verbin- 70 86, die eine veränderliche Reaktanz aufweist, so daß
ίο
die Arbeitsfrequenz des Oszillators durch Verändern des Wertes einer Steuerspannung gesteuert werden kann. Die Steuerspannung wird an die Reaktanzröhre 86 mittels des Phasenvergleichers 87 angelegt, der über ein Tiefpaßfilter 88 mit der Reaktanzröhre in Verbindung steht.
Die Verstärker und Begrenzer 91 und 92 sind beide mit dem Phasenvergleicher 87 verbunden. Eine geeignete Bezugsfrequenzquelle 93, wie z. B. die normale
Wert wird durch die Phasenbeziehung zwischen der Frequenz des Impulsgenerators und der aus der vorher aufgezeichneten Kontrollfrequenz durch den Kopf 19 abgeleiteten Frequenz bestimmt. Es ist ersichtlich, 5 daß dies den Motor M veranlaßt, das Band mit genau der gleichen angewendeten Geschwindigkeit, wie sie bei der Aufnahme vorhanden war, an der Kopfanordnung vorbei zu treiben, und daß, wenn kleine Änderungen dieser Geschwindigkeit beim Aufnehmen auf-
60-Hz-Wechselstromquelle, steht mit den Verstärkern io traten, die gleichen Änderungen auch bei der Wieder- und Begrenzern in Verbindung. Die Verstärker und gäbe auf das Band übertragen werden. Während der
Wiedergabe wird der Motor 23 in der gleichen Weise wie bei der Aufnahme kontrolliert bzw. geregelt.
Bei Fig. 1 sind die mit den Einheiten der Kopf-
Begrenzer 92 stehen mit dem Ausgang des Filters 78
in Verbindung. Unter der Voraussetzung, daß das
Filter 78 Strom mit einer Frequenz von 60 Hz liefert
und daß die Stromquelle 93 eine Frequenz von 15 anordnung verbundenen und für die Aufnahme begleichem Nennwert hat, hat die von dem Phasenver- nutzten elektronischen Einrichtungen mit A und die
für die Wiedergabe benutzten elektronischen Einrieb
tungen mit B bezeichnet. Für die Aufnahme sind die Aufnahme-Ausgangsverstärker 121, 122, 123 und 124
gleicher 87 hervorgebrachte Steuerspannung einen
Wert, der vom Betrag der Phasendifferenz zwischen
den beiden angelegten Wechselströmen abhängig ist,
nämlich dem aus der Bezugsfrequenzquelle und dem 20 angegeben, deren Ausgänge über den Vielfachschalter aus dem Filter 78. Die Verstärker und Begrenzer 91 S2 an die Anschlußleitungen Tl, T2, T3 und T4 der und 92 gewährleisten die Anlegung von Strömen der Kopfanordnungseinheiten gelegt sind. Das breitbangleichen Amplitude an den Phasenvergleicher. dige Signalgemisch, das aus Videofrequenzen bestehen Aus dem Vorstehenden wird ersichtlich, daß die kann, wird über den Modulationspegelregler 125 einer während eines Aufnahmevorganges von der Impuls- «5 Röhre mit veränderlicher Reaktanz 126 zugeführt, erzeugungseinrichtung gelieferte Frequenz als Kon- welche die Frequenz des Hochfrequenzoszillators 127 trollfrequenz längs eines Randes des Bandes auf- moduliert. Bei einem Fernsehsystem beispielsweise gezeichnet wird und daß eine um ein gerades Viel- kann dieser Oszillator bei einer Frequenz von 45 MHz faches unterschiedliche Frequenz, wie z. B. 60 Hz, zu- arbeiten. Der Ausgang des Verstärkers wird über sammen mit einer gleichen, aus der Bezugsstromquelle 30 einen Zwischenverstärker 128 einer Mischstufe 129 zu-93 gelieferten Frequenz dem Phasenvergleicher 87 zu- geführt. Der Ausgang eines Überlagerungsoszillators, geführt wird. Phasendifferenzen verursachen eine Ver- der bei einer geeigneten Frequenz, z.B. 41 MHz, änderung der von dem Phasenvergleicher an die Re- arbeitet, wird gleichfalls an die Mischstufe angelegt, aktanzröhre 86 angelegten Steuerspannung und damit Die Differenzfrequenz, welche bei den vorerwähnten eine kompensierende Änderung der dem Antriebs- 35 Frequenzen 4 MHz beträgt, ist die Mittenfrequenz, motor 23 zugeführten Frequenz. Diese Anordnung die durch den Verstärker 130 verstärkt und den Aufkann zum Kompensieren gewisser mechanischer nahmeverstärkern 121, 122, 123 und 124 zugeführt Mangel der Apparatur dienen, insbesondere zum Korn- wird, welche die magnetischen Kopf einheiten der dreh pensieren einer Schlüpfung des Treibriemens oder baren Magnetkopfanordnung über die Leitungen T1 -bandes. Wenn die Schlüpfung aufzutreten sucht, so 4" und T2 bzw. T 4 betreiben.
verursacht die Änderung der von dem Phasenver- Die elektronischen Einrichtungen für die Wiedergleicher 87 entwickelten Steuerspannung eine kompen- gäbe bestehen bei diesem Beispiel aus den Vorversierende Änderung der von den Verstärkern 83 ge- stärkern 131 und 134, deren Eingänge an Kontakte lieferten Frequenz, und diese wiederum verursacht des Vielfachschalters S2 angeschlossen sind. Die Auseine kompensierende Änderung der Geschwindigkeit 45 gänge der Vorverstärker 131 und 133 sind nach der des Motors 23. Zeichnung an den zugleich als Mischer wirkenden Für den Wiedergabebetrieb wird der Schalter Sl Verstärker 136 angeschlossen; in gleicher Weise sind umgelegt, so daß der Eingang des Verstärkers 79 mit die Ausgänge des Verstärkers 132 und 134 nach der dem Ausgang des veränderlichen Oszillators 96 ver- Zeichnung an den zugleich als Mischer wirkenden bunden wird. Dieser Oszillator enthält die Reaktanz- 50 Verstärker 137 angeschlossen. Die durch die Ausröhre 97 und wird über die Tiefpaßfilter 98 mit einer gänge der Verstärker 136 und 137 dargestellten beiden Steuerspannung aus dem Phasenvergleicher 99 ge- Kanäle werden gemäß der Zeichnung durch die Verspeist. Die Verstärker und Begrenzer 101 und 102 stärker 138 und 139 getrennt verstärkt und an die legen Signale von der gleichen Amplitude an den Schaltvorrichtungen 141 bzw. 142 angelegt. Diese Phasenvergleicher 99 an. Der Verstärker und Be- 55 Schaltvorrichtungen sind elektronische Einrichtungen, grenzer 101 steht mit dem Ausgang des Filters 81 in die durch Anlegen einer Steuerspannung gesteuert Verbindung und nimmt daher eine Frequenz auf, die werden können, um den Strom aus den Ausgängen der der von dem Impulsgenerator erzeugten Frequenz ent- Verstärker 138 und 139 entweder zu sperren oder spricht. Der Verstärker und Begrenzer 102 steht mit durchzulassen. Die Ausgänge der Schaltvorrichtungen dem Ausgang des Verstärkers 103 in Verbindung, 60 stehen durch den Begrenzer 143 mit dem Mischer 144 dessen Eingang mit dem Kopf 19 verbunden ist, wenn in Verbindung. In dem Mischer 144 werden die Freer bei Wiedergabevorgängen als Wiedergabekopf be- quenzen aus dem Begrenzer 143 mit einer anderen aus nutzt wird. Bei Wiedergabevorgängen arbeitet also der Stromquelle 146 stammenden Frequenz gemischt, der Antriebsrollenmotor infolge der Art, in welcher Die entstehende Zwischenfrequenz wird dem Zwischendie Frequenz des aus dem Kraftverstärker 79 korn- 65 frequenzverstärker 147 zugeführt. Der Ausgang des menden Stroms durch die Arbeitsfrequenz des Verstärkers 147 wird dem Amplitudenbegrenzer 148 variablen Oszillators 96 bestimmt wird, unter straffer und dann dem Diskriminator 149 zwecks Demodu-Kontrolle. Der variable Oszillator wiederum wird lation zugeführt. Der Diskriminatorausgang wird bei durch den Wert der Steuerspannung, die von dem 151 verstärkt, um eine Ausgangsleistung von den Phasenvergleicher 99 geliefert wird, gesteuert; dieser 70 wiedergegebenen Frequenzen zu schaffen.
809 578/148
Aus dem Impulsgenerator 24 werden den Schaltvorrichtungen 141 und 142 Kontrollimpulse zugeführt. So wird auch der Ausgang des Kathodenverstärkers 76 den Verstärkern und Begrenzern 152 mit zugeführt, die mit der Phasenumkehr- und Symmetrierstufe 153 in Verbindung stehen. Die Impulse aus der Phasenumkehr- und Symmetrierstufe werden über Kathodenverstärker 154 und 155 den Schaltvorrichtungen 141 und 142 zugeführt. Der Schaltvorgang ist ein solcher, daß die Kanäle 138 und 139 wechselweise ein- und ausgeschaltet (d. h. abwechselnd wirksam gemacht) werden. Daher ist, während eine Kopfeinheit quer über das Band streicht, der ihr zugeordnete Kanal wirksam, während der andere Kanal außer Betrieb gesetzt ist. Der Schaltvorgang findet statt, kurz bevor ein Kopf eine Aufzeichnungsspur verläßt und nachdem ein nachfolgender Kopf in seine Aufzeichnungsspur eingetreten ist. Die Ausgänge der Kanäle 138 und 139 werden kombiniert und in dem Ausgangskreis der Schaltvorrichtung 141 und 142 vereinigt.
Liegt beispielsweise die Geschwindigkeit der Bewegung jeder Einheit der Kopfanordnung relativ zu dem Band in der Größenordnung von 40 m pro Sekunde, so kann mit befriedigendem Erfolg eine .Mittenfrequenz von 4 MHz benutzt werden. Die Frequenz aus der Stromquelle 146, die an den Mischer 144 angelegt wird, kann in der Größenordnung von 36 MHz liegen, wobei sich eine Mittenfrequenz von 32 MHz für den Zwischenfrequenzverstärker 147 ergibt. Für die Geschwindigkeit der Bewegung der Kopfeinheiten relativ zu dem Band, die hier beispielsweise genannt wurde, liegt die Frequenz von 4 MHz nahe der oberen Grenze der Frequenz, welche bei Verwendung eines gebräuchlichen Magnetbandes und gebräuchlicher Magnetkopfeinheiten mit Erfolg aufgezeichnet werden kann. Für Frequenzen oberhalb von 4 MHz ergibt sich ein rasches Abfallen des Aufnahmeerfolges. Allerdings geschieht das Abfallen allmählich; es ist kein abruptes Aufhören, das unerwünschte Wirkungen λ-erursachen würde. Es wird daher praktisch eine Aufnahme mit Restseitenbandfrequenzmodulation angewendet, weil Seitenbandkomponenten mit wesentlich mehr als 4 MHz nicht wirksam aufgezeichnet werden würden.
Wie bereits gesagt, wird vorzugsweise eine Schmalbandfrequenzaufnahme angewendet. Af bedeutet die dem Höchstwert der Signalamplitude entsprechende Abweichung und fm die höchste Modulationsfrequenz. Das Verhältnis AfIfn, ist relativ klein; es kann praktisch bei Anwendung der im vorhergehenden Absatz erwähnten Werte in der Größenordnung von 0,2 liegen. Die Abweichungen der Frequenz von der ?Jittenfrequenz können solche Werte haben, daß die Mittenfrequenz von 4 MHz, die dem Band aufgedrückt wird, von ihrem Durchschnittswert um 50OkHz abweichen kann, wenn die Amplitude des modulierenden Signals ihren Höchstwert hat.
Es können also die Videofrequenzen aus einem gebräuchlichen Fernsehempfänger oder unmittelbar aus dem Ausgang eines Fernseh-Aufnahmekamerasatzes für die Aufzeichnung gemäß der Erfindung benutzt werden. In ähnlicher Weise kann der reproduzierte Videoausgang einer Vorrichtung gemäß der Erfindung benutzt werden, um mittels eines normalen Fernsehempfängers, der die erforderlichen Synchronisierimpuls- und Abtasthilfsmittel enthält, sowie der normalerweise damit verbundenen Verstärkungseinrichtungen ein sichtbares Bild wiederzugeben. Mit dem Syrern gemäß der Erfindung können die Synchronisier mpulse zusammen mit den Videofrequenzen aufgenommen und auch zusammen mit den Videofrequenzen zur genauen Kontrolle des Fernsehempfängers wiedergegeben werden.
Fig. 12 stellt einen Abschnitt des Magnetbandes 11 mit den darauf befindlichen Aufnahmebereichen dar, wobei angenommen ist, daß das System zum Aufnehmen und Wiedergeben von Videofrequenzen benutzt wird. Die Bereiche 161 stellen (in hinsichtlich Breite und Abstand übertriebener Weise) die geraden Spurenbereiche dar. welche \ron den Magnetkopfeinheiten bestrichen werden, und diese Bereiche sind etwas im Abstand in Bandlängsrichtung und unter einem Winkel von etwas weniger als 90° in bezug auf die Längsrichtung des Bandes angeordnet. Beträgt beispielsweise die Breite des Magnetbandes 50 mm, so kann jeder Aufnahmebereich eine Breite von 0,25 mm in Bandlängsrichtung haben. Punktierte Linien 162 und 163 bezeichnen die Abgrenzung zwischen den Spuren, welche die Bildnachricht tragen, und den Randkanten, über denen die Löschköpfe zur Wirkung gebracht werden. Der Kopf 18 wirkt als Löschkopf während des Aufzeichnens unmittelbar vor dem Kopf 19. Am anderen Rand des Bandes kann der Kopf 20 mit einer Wechselstromquelle verbunden sein, um vor dem Kopf 21 als Löschkopf zu wirken. Der Kopf 21 kann zum Aufzeichnen von Tonsignalen benutzt werden. Kurz bevor eine Kopfeinheit 34 die Linie 163 erreicht, gelangt eine nachfolgende Kopfeinheit 34 zur Linie 162. Die Schaltvorgänge zum In- und Außerbetriebnehmen der einzelnen Kopfeinheiten erfolgen, ehe die Kopfeinheiten 34 die Linie 162 erreichen; bei etwas geringeren Anforderungen kann von solchen Schaltvorgängen abgesehen werden. Bei Fig. 12 ist angenommen, daß die untere Randkante zum Aufzeichnen von Tonfrequenzen und die obere zum Aufzeichnen der Kontroll- oder Steuerfrequenz benutzt wird. Bei beiden Beispielen beseitigen die mittels der Köpfe 18 und 20 bewirkten Löschvorgänge zum größten Teil, aber nicht vollständig, die Spurabschnitte, welche die Bildnachrichten doppelt tragen. Wird angenommen, daß das System zum Aufzeichnen und Wiedergeben von Videofrequenzen benutzt wird, so läßt sich die gesamte Arbeitsweise kurz folgendermaßen zusammenfassen. Der Schalter.Sl wird in die in Fig. 1 gezeigte Lage gebracht, und die Drehkopfanordnung wird durch Einschalten des Motors 23 in Betrieb gesetzt. Das Band wird durch Einschalten des Motors M in Bewegung gesetzt. Die Arbeitsgeschwindigkeit beider Motoren wird in der vorher beschriebenen Weise straff geregelt. Der Videoeingang wird dem Modulationspegelregler 125 zugeführt, und der gewünschte frequenzmodulierte Träger aus der Mischstufe 129 wird an den Verstärker 130 gelegt und von da den Verstärkern 121, 122, 123 und 124 zugeführt, welche die getrennten Einheiten der Drehkopfanordnung erregen. Der Erfolg ist, daß die Kopfeinheiten, indem sie quer über das Band streichen, den frequenzmodulierten Träger in der beschriebenen Weise aufzeichnen. Nach Beendigung des Aufzeichnungsvorgangs werden die Motoren ausgeschaltet und das Band auf die Speicherrolle 12 zum Zweck des Wiedergabevorganges zurückgewickelt. Sobald der Vorgang des Umwickeins beendet ist. werden die beiden Motoren wieder in Betrieb gesetzt, und infolge der Art und Weise, in der die Motoren geregelt werden, werden die Einheiten veranlaßt, genau auf den Aufzeichnungsbereichen zu laufen. Außerdem wird die Geschwindigkeit der Bewegung jeder Einheit in bezug auf ihre Spur so gesteuert bzw. geregelt, daß sie genau die gleiche ist wie während des Aufnahme-
Vorganges. Die in den Windungen der verschiedenen Kopfeinheiten induzierten Ströme werden den Vorverstärkern 131 bis 134 zugeführt und von dort den zugleich als Mischer wirkenden Verstärkern 136 und 137 bzw. 138 und 139 zugeleitet. Die Ausgänge aus den Verstärkern 138 und 139 werden, da sie abwechselnd durch die Schaltvorrichtungen 141 und 142 durchgelassen werden, kombiniert und dem Begrenzer 143 und dem Mischer 144 zugeführt. Die Zwischenfrequenz, die sich aus der Überlagerung in der Mischstufe 144 ergibt, wird bei 147 verstärkt und, nachdem sie den Amplitudenbegrenzer 148 durchlaufen hat, an den Diskriminator 149 angelegt. Die resultierende Demodulation ergibt dann die ursprüngliche Videofrequenz am Ausgang des Verstärkers 151.
In Fig. 1 ist eine besonders empfehlenswerte Anordnung mit S ehalt vor richtungen dargestellt; es ist jedoch (gegebenenfalls mit einem gewissen Verzicht auf Vollkommenheit) auch möglich, elektronische Wiedergabeeeinrichtungen, wie in Fig. 2 angegeben, zu verwenden, bei denen die Schaltvorrichtung weggelassen ist. So steht bei diesem Beispiel ein Mischer 166 unmittelbar mit den Ausgängen der Verstärker 138 und 139 in Verbindung. Es ist ersichtlich, daß bei dieser Anordnung eine gewisse kleine Überlappung zwischen den durch die Verstärker 138 und 139 dem Mischer zugeführten Signalen auftritt. Es hat sich jedoch gezeigt, daß, insbesondere für Frequenzen einer Größenordnung bis zu 1,5 MHz, eine solche Überlappung hingenommen werden kann, weil das System als Ganzes relativ unempfindlich gegen Amplitudenänderungen ist. Mit anderen Worten, wenn solche Überlappungen Amplitudenveränderungen hervorrufen, so werden diese im wesentlichen durch den Begrenzer 143 eliminiert und verursachen ein Minimum an entsprechenden Änderungen am Ausgang des Verstärkers 151.
Im vorstehenden wurde (an Hand von Fig. 1) das System gemäß der Erfindung in Verbindung mit einem Modulationsfrequenzspektrum bis zu etwa 3 MHz beschrieben, jedoch kann die Apparatur auch so ausgebildet werden, daß durch ein breiteres Band z. B. Frequenzen in einer Größenordnung bis zu 4 MHz oder mehr aufgezeichnet und wiedergegeben werden können. Für so hohe Frequenzen muß allerdings große Präzision bei der mechanischen Ausführung der Apparatur angewendet werden, auch muß die Magnetkopfanordnung mit höherer Geschwindigkeit betrieben werden, um eine geeignete Relativgeschwindigkeit zwischen den Kopfeinheiten und dem Band zu schaffen. Unter der Voraussetzung, daß das System zur Wiedergabe eines Videospektrums mit Komponenten bis zu 4 MHz benutzt werden soll, wird der Überlagerungsoszillator so eingestellt, daß am Ausgang der Mischstufe eine Zwischenfrequenz von 5 oder 6 MHz entsteht.
Statt die unter Bezugnahme auf Fig. 1 beschriebene Anordnung zu verwenden, können auch andere Systeme zum Hervorbringen des gewünschten frequenzmodulierten Trägers benuzt werden. Zum Beispiel ist es möglich, einen geeigneten Multivibrator zu verwenden.
Es ist im allgemeinen zweckmäßig, getrennte Verstärkerkanäle für jede Spule der Drehkopf anordnung vorzusehen. Jedoch ist es möglich, diese Spulen in der in Fig. 11 gezeigten Weise zu verbinden, wobei die Ausgangsleitungen unmittelbar an zwei Verstärkerkanäle angeschlossen werden können. Bei Fig. 11 sind die Spulen 1 und 3 zwischen Erde und einem Kommutatorschleifring in Reihe geschaltet. Die Spulen 2 und 4 wiederum, sind zwischen Erde und dem anderen Kommutatorschleifring in Reihe geschaltet. Es sind somit zwei Anschlußleitungen (plus Erde) zur Verbindung mit zwei Verstärkerkanälen geschaffen.
Es können verschiedene Arten von Phasen vergleichern in Verbindung mit dem Motorregelsystem benutzt werden. In Fig. 13 ist eine geeignete Phasenvergleichsanordnung mit zwei Dioden gezeigt. Hierbei ist der Transformator 171 mit seinen Sekundärklemmen an die Kathoden der Dioden 172 und 173 angeschlossen. Die Anoden der Dioden sind über Belastungswiederstände 174 und 175 miteinander verbunden. Ferner ist die eine Anode mit der geerdeten Leitung 176 und die andere Anode mit der Ausgangsleitung 177 verbunden. Ein zweiter Transformator 178 ist mit einer Sekundärklemme an eine Mittelanzapfung der Sekundärwicklung des Transformators 171 gelegt. Die andere Sekundärklemme des Transformators 178 steht mit der Verbindungsstelle zwischen den Widerständen 174 und 175 in Verbindung.
Die Arbeitsweise der Phasenvergleichsanordnung (Phasenvergleicher 99) ist kurz folgende: Eine vom Verstärker und Begrenzer 101 kommende Frequenz wird an die Primärwicklung des Transformators 178 gelegt. Das von dem Verstärker und Begrenzer 102 stammende Signal wird an die Primärwicklung des Transformators 171 gelegt. Die an der Sekundärwicklung des Transformators 171 entwickelte Spannung wird, je nach der augenblicklichen Polaritätsbeziehung der beiden Signale, entweder zu der Sekundärspannung des Transformators 178 addiert oder von ihr subtrahiert. Der Durchschnittsstrom jeder der Dioden 172 und 173 hängt ab von der Zeitdauer während eines jeden Zyklus, bei dem ihre angelegten Spannungen additive oder subtraktive Polarität haben, Diese wiederum hängt von dem Phasenwinkel zwischen den beiden angelegten Wellen ab. Wenn der Phasenwinkel 90 oder 270° beträgt, sind die Durchschnittsströme der Dioden gleich, und die gleichen Spannungen von entgegengesetzter Polarität werden längs den Belastungswiderständen 174 und 175 entwickelt. Daher beträgt die Netzspannung zwischen der Leitung 177 und Erde Null. Wenn der Phasenwinkel von dem Wert 90 oder 270° abweicht, kommen die Durchschnittsdiodenströme außer Gleichgewicht, und die Netzausgangsspannung zwischen den Leitungen 177 und 176 ist nicht mehr Null. Infolgedessen hängt die Polarität der Ausgangsspanung davon ab, ob der Phasenwinkel gegenüber der Relation von 90 oder 270° voreilt oder nacheilt, und ihre Größe ist proportional dem Betrag der Vor- oder Nacheilung. Unter der \Toraussetzung, daß die beiden angelegten Frequenzen im wesentlichen dieselbe Wellenform haben, ergibt sich zwischen der Ausgangsspannung und dem Phasenwinkel in einem Bereich von 90° eine ziemlich lineare Beziehung. Da der Stromfluß über die Dioden die Form von Impulsen hat, ist es zweckmäßig, ein Tiefpaßfilter am Ausgang des Phasenkomparators vorzusehen, so daß nur eine Gleichspannung, die dem Durchschnittsstrom proportional ist, an die veränderliche Reaktanz 97 angelegt wird.
Fig. 14 zeigt eine Abwandlung des in Fig. 2 dargestellten Systems. Bei diesem Beispiel sind die Kopfeinheiten der Magnetkopfanordnung in zwei Gruppen
geschaltet. Die Einheiten 1 und 3 sind parallel geschaltet, so daß sie eine Gruppe bilden, und die Einheiten 2 und 4 sind parallel geschaltet, so daß sie eine zweite Gruppe bilden. Die Verbindung zwischen diesen beiden Gruppen ist geerdet, und die andere Seite jeder Gruppe steht, wie dargestellt, mit einem Schleifring
in Verbindung. Ein mehrpoliger Schalter S3 steht mit den von den Schleifringen zu den Ausgängen der Aufnahmeverstärker 201 und 202 führenden Leitungen in Verbindung, welche zwei Kanäle bilden. Das Eingangssignal, welches aus Videofrequenzen oder anderen Frequenzkomponenten bestehen kann, wird gemäß der Darstellung über den Modulationspegelregler 203 dem Verstärker 204 und von da aus dem Multivibrator 205 zugeführt. Der Ausgang des Multivibrators wird bei 206 begrenzt, um die Amplitudenmodulationskomponenten zu eliminieren, und über die Verstärker 207 den Aufnahmeverstärkern 201 und 202 zugeführt, welche die Köpfe 1 und 3 bzw. 2 und 4 speisen.
Für die Wiedergabe verbindet der Schalter ^3 die Kopfeinheiten mit den Eingängen der Vorverstärker 208 und 209, welche wiederum mit Verstärkern 211 und 212 in Verbindung stehen. Die Ausgänge der letzteren stehen mit den elektronischen Schaltvorrichtungen 141 und 142 in Verbindung.
Die Parallelschaltung der Köpfe in der in Fig. 14 dargestellten Weise kann insofern zweckmäßig sein, als sie Resonanzerscheinungen in einem breiten Frequenzband besonders klein werden läßt; außerdem gestattet sie den Gebrauch von zwei an Stelle von vier Schleifringen.
Ein für die Anwendung bei dem System gemäß Fig. 14 geeigneter Multivibrator ist in Fig. 15 gezeigt. Er besteht aus Schaltröhren T1 und T2 und den Kathoden verstärkerröhren T 3 und T 4. Das Eingangssignal wird über die Leitung 220 zugeführt, die über Widerstände 221 und 222 mit Leitungen 223 und 224 verbunden ist, welche mit den Steuergittern der Röhren T3und TA in Verbindung stehen. Die Leitung 223 und das Steuergitter der Röhre T 3 sind über den Kondensator 226 mit der Anode der Röhre Γ2 gekoppelt, und in ähnlicher Weise koppelt der Kondensator 227 die Anode der Röhre T1 mit dem Steuergitter der Röhre 7"4. Die Kathodenwiderstände 228 und 239 verbinden die Kathoden der Röhren T3 und TA mit einer geeigneten Quelle negativer Spannung, die mit — 150 V bezeichnet ist. Jede der Röhren Tl und 72 hat ein direkt mit der Kathode verbundenes Schutzgitter 1. Ferner haben die Röhren Schirmgitter 2, welche über Widerstände 231 bzw. 232 mit einer Quelle positiver Spanung, welche mit +250V bezeichnet ist, verbunden sind. Die Steuergitter 3 der Röhren Tl und T2 sind an die als Kathodenverstärker wirkenden Röhren T3 bzw. T4 angeschlossen. Die Widerstände 233 und 234, welche durch Kondensatoren 236 bzw. 237 überbrückt sind, sind zwischen die Kathoden der Röhren Tl und T2 und die gemeinsame Leitung 238 angeschlossen. Die Kondensatoren 239 und 241 stellen eine Nebenschlußverbindung der Schirmgitter der Röhren Tl und T2 zu der gemeinsamen Leitung 238 her.
Ein Widerstand 242 in Reihenschaltung mit der Spule 243 verbindet die Anode der Röhre T1 mit der Spannungsquelle +250V. Die Reihenwiderstände 244 und 245 zusammen mit der Reihenspule 246 verbinden die Anode der Röhre T 3 mit der Spannungsquelle +250 V. Ferner ist eine geeignete Klemmschaltung mit Hilfe von Dioden für die Steuergitter der verschiedenen Röhren vorgesehen. So verbinden die Diode*! 247 und 248 Steuergitter und Kathoden der Röhren Tl bzw. T2, und die Dioden 249 und 251 verbinden die Steuergitter der Röhren T3 bzw. T4 mit der gemeinsamen Leitung238. Diese Dioden bewirken, daß die Gitterpotentiale der Röhren, an welche sie angeschlossen sind, festgehalten werden. Die Ausgangsleitung 252 ist über einen Kondensator 253 an den Verbindungspunkt zwischen den Widerständen 244 und 245 angeschlossen.
Der vorstehend unter Bezugnahme auf Fig. 15 behandelte Multivibrator arbeitet in ähnlicher Weise wie die üblichen Anordnungen dieser Art mit der Ausnahme, daß bei dieser Ausführungsform die Eingangsleitung 220 mit den Röhren Tl und T 2 des Multivibrators über Röhren T3 und T4 gekoppelt ist, welche als Kathodenverstärker wirken. Für eine gegebene Grundspannung, die über einen Leiter 220 angelegt wird, kann der Multivibrator bei der gewünschten Mittenfrequenz frei arbeiten. Spannungsänderungen, die durch den Eingang angelegt werden und dem Eingangssignal entsprechen, verursachen entsprechende Änderungen der Arbeitsfrequenz und ergeben so einen frequenzmodulierten Ausgang.
Bei einem Ausführungsbeispiel war die in Fig. 15 gezeigte Schaltung folgendermaßen aufgebaut:
Röhren
Bezugszeichen Typenbezeichnung (USA)
Tl 6CL6
T2 6CL6
T3 12 AT 7
Γ4 12 AT 7
247 IN 34
248 IN 34
249 IN 55 A
251 IN 55 A
Widerstände
Bezugszeichen Widerstandswert
in kOhm (Kiloohm)
231 27
242 2,7
233 0.180
228 15
221 10
222 10
229 15
234 0,180
244 0,560
245 2,2
232 27
Kondensatoren
Bezugszeichen
239
236
226
227
237
241
253
Kapazitätswert
in μι (Mikrofarad)
0,01
0,05
0,007
0,007
0,05
0,01
0,05
Spulen Induktanzwert
in μΗ (Mikrohenry)
Bezugszeichen 36
36
243
246
Der erwähnte Multivibrator arbeitete bei einer ausgewählten Mittenfrequenz in der Größenordnung von
zwischen 2 und 4 MHz und bei einem relativ kleinen Wert von Af/fm für angelegte Videosignalfrequenzen im Bereich eines breiten Frequenzspektrums zufriedenstellend.
Fig. 16 zeigt eine geeignete Schaltung für die elektronischen Schaltvorrichtungen 141 und 142 sowie für den Phasenspalter 153 und die Kathodenverstärker 154 und 155. Bei diesem Ausführungsbeispiel wirken die Röhren T 6 und T 7 als Schaltröhren, die Röhren T 8 und T 9 als Kathodenverstärker, und die Röhre T10 dient als Phasenumkehr- und Symmetrierstufe. Die Eingangsleitung 256 wird an das Steuergitter der Röhre TlO gelegt, und dieses Gitter steht über den Gitterwiderstand 257 auch mit Erde sowie über einen Widerstand 258 mit einer Vorspannungsquelle in Verbindung, wie sie beispielsweise mit +250V bezeichnet ist. Die Anode dieser Röhre steht über den Widerstand 259 mit +250V und die Kathode über den Kathodenleitungswiderstand 261 mit Erde in Verbindung. Die Anode der Röhre T10 ist durch einen Kondensator262 mit dem Steuergitter der KathodenverstärkerröhreT8 gekoppelt, und das Steuergitter der Röhre T 9 ist in ähnlicher Weise über den Kondensator 263 mit der Kathode der Röhre T10 gekoppelt. Die Vorspannungsquelle — 6V ist über die Widerstände 264 und 265 an die Steuergitter der Röhren T8 und T9 angeschlossen. Die mit —150 V bezeichnete Spannungsquelle ist mit den Kathoden der Röhren T 8 und T 9 über die Kathodenwiderstände 266 und 267 verbunden. Die Anoden dieser beiden Röhren sind an die mit +250V bezeichnete Spannungsquelle gelegt. Die Schutzgitter 1 der Röhren T 6 und Tl sind an die Kathoden der Röhren Γ 8 und T 9 über die Widerstände 268 und 269 gelegt. Die Schirmgitter 2 dieser Röhren T 6 und T 7 sind direkt miteinander verbunden und über einen Kondensator 271 an Erde gelegt. Die Eingangsleitungen 272, 273 (von den Verstärkern 211 und 212 her), sind direkt mit den Steuergittern der Röhren T 6 und T 7 verbunden. Auch diese Leitungen sind über die in Reihe geschalteten Gitterwiderstände 274, 275 und 276, 277 an Erde gelegt. Ein Potentiometer 278 ist mit seiner einen Klemme an den Verbindungspunkt zwischen den Widerständen 274, 275 und mit seiner anderen Klemme an den Verbindungspunkten zwischen den Widerständen 276. 277 gelegt. Der bewegliche Kontakt dieses Potentiometers ist durch einen Widerstand 279 an die mit — 150V bezeichnete Spannungsquelle gelegt. Durch Einstellen des Potentiometers 278 kann die Vorspannung für die Steuergitter der Röhren T6 und T7 so 50· eingestellt werden, daß die Arbeitsweise genau symmetrisch ist. Die Ausgangsleitung 281 ist mit den Anoden der Röhren T 6 und T 7 über einen Kondensator 282 gekoppelt. Diese Anoden sind direkt verbunden; außerdem sind sie über den Widerstand 283 und die die oberen Frequenzen anhebende Spule 284 an die Spannungsquelle +250V gelegt. Die Schirmgitter 2 der Röhren T 6 und T 7 stehen über einen Widerstand 286 auch mit der Spannungsquelle + 250 V in Verbindung.
Auch in diesem Stromkreis sind Klemmschaltungen mit Dioden vorgesehen, um dafür zu sorgen, daß die Schutzgitterpotentiale 1 der Röhren Γ 6 und T 7 festgehalten werden. So stellen die Dioden 287 und 288 für die Röhren T 6 bzw. T 7 eine Verbindung zwischen dem Schutzgitter 1 und Erde her.
Der in Fig. 16 angegebene Stromkreis arbeitet folgendermaßen: Wenn eine im wesentlichen rechteckige Welle an die Eingangsleitung 256 gelegt wird, schafft die durch die Röhre TlO und die dazugehörenden Stromkreisbestandteile gebildete P'hasenumketir- und Symmetriestufe hinsichtlich ihrer Phase zerlegte Spannungen an den Gittern der Kathodenfolgeröferen T 8 und T9, welche wiederum mit den Schutzgittern 1 der Röhren T6 und T7 gekoppelt sind. Die Gitter werden also abwechselnd auf bestimmte Spannungswerte gebracht, so daß die Röhren T6 und T7 abwechselnd leitend und nichtleitend werden. Während einer Periode, bei der eine der Röhren T 6 oder T 7 leitend ist, werden die an die eine oder andere der entsprechenden Eingangsleitungen 272,273 angelegten Signale an der Ausgangsleitung 281 wiederholt.
Bei einem Ausführungsbeispiel war der Stromkreis gemäß Fig. 16 folgendermaßen aufgebaut:
Röhren
Bezugszeichen Typenbezeichnung (USA) Dioden Typenbezeichnung (USA) Widerstände Spule Induktanzwert
in μΗ. (Mifcrohenry)
Kondensatoren 809 578/1«
T6 6AS6 CK 705 150
T7 6AS6 CK 705
T8 12 AT 7
T9 12 AT 7
TlO 12 AT 7
Bezugszeichen Kapazitätswert
in μΐ? (Mikrofarad)
287 4
288 0,25
0,25
Bezugszeichen 0,25
274
275
276
277
283
286
279
278
268 Widerstandswert
in kOhm (Kiloohm)
269 270
266 12
267 12
264 270
265 3.3
259 22
261 750
258 20
257 47
47
Bezugszeichen 27
284 27
1000
Bezugszeichen 1000
271 22
282 22
262 180
263 82
Der vorstehend beschriebene Stromkreis der Schaltvorrichtung ergab zufriedenstellende Ergebnisse bei augenblicklich erfolgenden Schaltvorgängen, wie sie durch die an die Eingangsleitung 256 angelegten Impulse bestimmt wurden. Wie vorher erläutert, waren diese Impulse aus dem mit dem Drehkopf verbundenen fotoelektrischen Impulsgenerator abgeleitet.
Es ist somit ersichtlich, daß das System und Verfaihren gemäß der Erfindung überall da mit Vorteil benutzt werden kann, wo es erwünscht ist. ein breites Frequenzspektrum aufzuzeichnen, das wesentlich hoher liegen kann, als es bei Verwendung der üblichen Magnetbandapparaturen aufgezeichnet werden kann, insbesondere läßt sich die Erfindung mit gutem Erfolg zum Speichern und Reproduzieren von Fernseh- oder ähnlichen visuellen Bildaufnahmen gebrauchen.

Claims (16)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur magnetischen Aufzeichnung und/oder Wiedergal>e eines breiten Frequenzspektrums, insbesondere eines Fernsdisignalspektrums, bei welchem eine mit den Frequenzkomponenten des Spektrums in ihrer Frequenz modulierte Trägerschwingung (Trägerfrequenz) mittels einer magnetischen Einrichtung einem Magnetband zugeführt bzw. von diesem abgetastet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerfrequenz nahe der oberen Grenze des Frequenzspektrums und zugleich nahe der oberen Grenze des Frequenzbereiches, dessen Aufzeichnung auf dem Magnetband möglich ist, gewählt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis AfIfn, in der Größenordnung von 0,2 oder darunter liegt, wobei Af die der maximalen Signalamplitude entsprechende Frequenzabweidhnung und fm die höchste modulierende Frequenz ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2. gekennzeichnet durch die Verwendung einer Mehrzahl von magnetischen Kopfeinlheiten, welche in einer drehbaren Kopfanordnung baulich vereinigt sind und. während das Band in Richtung seiner Längsausdehnung weiterbewegt wird, aufeinanderfolgend quer über das Band bewegt werden, derart, daß jeweils eine nachfolgende Kopfeinheit in Berührung mit dem Band gebracht wird, bevor eine vorhergehende Kopfeiniheit das Band verläßt.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß das Band zur Wiedergabe der gespeicherten Signale von einer Mehrzahl von magnetischen Kopfeinheiten, welche in einer drehbaren Kopfanordnung baulich vereinigt sind und aufeinanderfolgend quer über das Band gelegt werden, während das Band in Richtung seiner Längsausdehnung weiterbewegt wird, abgetastet wird und daß die gewonnenen frequenzmodulierten Signale anschließend demoduliert werden, so daß die ursprünglichen Frequenzkomponenten wieder erhalten werden.
5. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Kopf- 6g anordnung (29. 32). die eine oder mehrere Kopfeinheiten (34) enthält, in einem kapselartigen, vorzugsweise aus Kunststoff bestehenden Gehäuse '25. 28. 46) angeordnet ist, das mit einer Einrichtung zum Führen, zum seitlichen Abstützen und zum Wölben des Bandes (11) im Bereich der Drehkopfanordnung entsprechend deren Umfang baulich vereinigt ist (Fig. 4 bis 6).
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlagefläche für das Band im Drehkopfgehäuse, insbesondere im Bereich der umlaufenden Kopf spitzen (36), mit quer zur Längsausdehnung des Bandes verlaufenden Vertiefungen, vorzugsweise in Form von Rillen, versehen ist (Fig. 6).
7. Vorrichtung nach Anspruch 6. dadurch gekennzeichnet, daß einige der in der Anlagefläche des Gehäuses vorgesehenen Vertiefungen (51), insbesondere solche außerhalb des Bereiches der umlaufenden Kopfspitzen, mit einer Saugluftquelle in Verbindung stehen, um das vorbeilaufende Band in innige Berührung mit der Anlagefläche zu bringen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum seitlichen Abstützen des vorbeilaufenden Bandes durch Widerlager (48). zweckmäßig in Form von Haken, gebildet ist, welche in das mit rillenförmigen Vertiefungen (49) versehene Quersdhnittsprofil der Umfangsfläche des Drehkopfes hineinragen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß für die Drehbewegung der Drehkopfanordnung und für die Längsbewegung des Magnetbandes je ein besonderer Elektromotor (Drehkopfmotor 23 und Bandantriebsmotor M) vorgesehen ist, und daß mit der Drehkopf anordnung eine Impulserzeugereinrichtung (24) gekuppelt ist, deren Impulsfrequenz (Kontrollfrequenz) zur Steuerung der Drehzahl des Bandantriebsmotors, insbesondere eines Wechselstrom-Syuchronmotors, dient.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch einen besonderen, den einen Rand des Magnetbandes in Längsrichtung bestreichenden Magnetkopf (19). der dazu dient, die Kontrollfrequenz beim Aufnahmebetrieb auf dem Magnetband zu speichern bzw. beim Wiedergabebetrieb von diesem abzutasten.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, gekennzeichnet durch einen Phasenvergleicher (87). dem eine von der Impulserzeugereinrichtung (24) abgeleitete, von der Kontrollfrequenz um ein gerades Vielfaches unterschiedliche Frequenz, welche den Bandantriebsmotor (M) speist, zusammen mit einer Normalfrequenz (93) zugeführt wird und dessen Ausgangswerte zum Herbeiführen einer kompensierenden Änderung der Drehzahl des Drehkopfmotors (23) dienen.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11. gekennzeichnet durch einen Phasenvergleicher (99). dem beim Wiedergabebetrieb die aus dem als Wiedergabekopf arbeitenden, den einen Rand des Bandes bestreichenden Magnetkopf (19) abgeleitete Kontrollfrequenz zusammen mit der aus der Impulserzeugereinrichtung (24) kommenden Kontrollfrequenz zugeleitet wird und dessen Ausgangswerte zu einer Steuerung der Drehzahl des Bandantriebsmotors (Af) dienen, derart, daß das Magnetband bei der Wiedergabe einer auf ihm enthaltenen Aufzeichnung mit genau derselben Geschwindigkeit läuft wie bei der Aufnahme.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Wiederzusammensetzen der von den Kopf-
einheiten (34) der Drehkopfanordnung abgetasteten, auf dem Magnetband aufgezeichneten Spurabschnitte, derart, daß die Spuren zum größten Teil, jedoch nicht in ihrer Gesamtlänge reproduziert werden, um einen kontinuierlichen Signalausgang zu bilden.
14. A^orrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung eine Mehrzahl von Wiedergabekanälen (138, 139) und elektronischen Schaltvorrichtungen (141, 142) enthält, durch welche die Kanäle derart gesteuert werden, daß sie die ihnen zugeleiteten Signale durchlassen oder sperren.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die elektronischen Schalteinrichtungen (141,142) durch Impulse, die aus der mit der Drehkopfanordnung gekuppelten Impuls-
erzeugereinrichtung (24) abgeleitet sind, gesteuert sind.
16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopfeinheiten (34) der Drehkopfanordnung zu Gruppen (1, 3; 2, 4) aus parallel geschalteten Kopf einheiten zusammengefaßt sind und daß jeder solcher Gruppe ein Schleifring zugeordnet ist (Fig. 14).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 927 999;
britische Patentschrift Nr. 727 842;
USA.-Patentschrift Nr. 2 245 286;
»Technische Hausmitteilungen des NWDR«, 1954, S. 241;
»Proceedings of the Institute of Electrical Engineers«, Part II, Febr. 1951, S. 29 bis 34.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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