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Die
vorliegenden Erfindung betrifft einen Sicherungsschalter mit einem
Gehäuse,
in den ein Sicherungseinsatz einsetzbar ist, wobei der Sicherungsschalter
einen ersten und einen zweiten Anschlußkontakt aufweist.
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Solche
Sicherungsschalter werden in mannigfaltigen Ausführungen sowohl im Haushalt
als auch bei gewerblichen Anwendungen eingesetzt. Wenn ein Sicherungseinsatz
aus dem Sicherungsschalter entnommen worden ist, besteht jedoch grundsätzlich die
Gefahr, daß spannungs-
oder stromführende
Teile versehentlich durch einen Benutzer berührt werden können.
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Aus
der deutschen Offenlegungsschrift
DE 26
48 714 ist ein Sicherungs-Lastschalter für D-Sicherungseinsätze bekannt,
bei dem durch Einsetzen eines die Schraubkappe einer normalen D-Sicherung ersetzenden
Knebels mit Sicherungseinsatz das Schließen des Stromkreises erst nach
Ausführen
einer Drehbewegung des Knebels über
eine Lastschalt-Kontakteinrichtung erfolgt.
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Aus
der
EP 0 017 815 B1 ist
ferner ein Niederspannungs-Lastschalter mit Sicherung bekannt, der
gegen Stromdiebstahl schützen
soll, wobei der Lastschalter von Kopf- und Fußkontakt für den Sicherungseinsatz gesonderte
Kontakte aufweist, wobei der Fußkontakt
des Aufnahmeraumes mit dem Schaltkontakt des Lastschalters starr
verbunden ist.
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Ausgehend
von diesem Stand der Technik ist es eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, einen Sicherungsschalter zur Verfügung zu stellen, der besondere
Schutzmaßnahmen
umfaßt,
die ein versehentliches Berühren
von strom- bzw. spannungsführenden
Teilen vermeidet.
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Diese
Aufgabe wird durch einen Sicherungsschalter gemäß Anspruch 1 gelöst, die
Ansprüche
2 bis 9 betreffen besonders vorteilhafte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Sicherungsschalters.
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Ein
solcher erfindungsgemäßer Sicherungsschalter
hat den Vorteil, daß nach
Entnahme des Sicherungsstöpsels
und des Sicherungseinsatzes die gegebenenfalls durch den Aufnahmeschacht
zugängliche
Kontaktschwinge sich immer in der Unterbrecherstellung befindet,
also nicht mit einem Anschlußkontakt
in Verbindung steht, so daß die
Kontaktschwinge strom- und
spannungslos ist. Auch kann durch einen Druck, der auf die Kontaktschwinge gegebenenfalls
ausgeübt
wird, die Kontaktschwinge nicht mit dem Anschlußkontakt in Kontakt gebracht werden,
da sich bei einem entnommenen Sicherungsstöpsel die Sperre aufgrund der
Federbelastung in der Verriegelungsposition befindet.
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Es
soll an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, daß unter
dem Begriff Verriegelungsposition eine Position der Sperre zu verstehen
ist, bei der die Sperre bzw. Teilbereiche der Sperre so weit in
den Aufnahmeschacht des Gehäuses
hineinragen, daß eine
Entnahme eines sich in der Betriebsposition befindenden Sicherungsstöpsels nicht
möglich
ist oder aber ein entnommener Sicherungsstöpsel bei dieser Position der
Sperre zumindest nicht vollständig
in den Aufnahmeschacht und in seine Betriebsposition einsetzbar
ist. Die Sperre kann daher mehrere Stellungen einnehmen, die als
Verriegelungsposition im Sinn der Erfindung zu verstehen sind.
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Es
ist daher für
den Benutzer nicht oder nur unter aufwendig aufeinander abgestimmten
Bewegungsabläufen,
die nicht zufällig
oder versehentlich durchgeführt
werden können,
möglich,
bei entnommenem Sicherungsstöpsel
bzw. Sicherungseinsatz die Kontaktschwinge in die Betriebsstellung
und damit in Kontakt mit einem strom- oder spannungsführenden
Anschlußkontakt
zu bringen, so daß ein
zuverlässiger
Berührungsschutz
gewährleistet
ist.
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Ferner
hat dieser erfindungsgemäße und berührungsgeschützte Sicherungsschalter
den Vorteil, daß keinerlei
bewegliche Abdeckungsteile, wie zum Beispiel ein verschiebarer oder
verschwenkbarer Deckel, der möglicherweise
den Schacht, in den der Sicherungsstöpsel eingeschoben werden muß, zum Zwecke
des Berührungsschutzes
abdeckt, für
den Berührungsschutz
erforderlich sind, so daß keine
gegebenenfalls leicht beschädigbaren
Elemente vorliegen, so daß der
Sicherungsschalter eine hohe Lebensdauer aufweist, ferner die Berührungssicherheit nicht
beispielsweise durch Abbrechen einzelner hervorstehender Teile,
wie zum Beispiel eines außenliegenden
Abschirmdeckels, während
der Lebenszeit beeinträchtigt
werden kann.
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Bei
einer bevorzugten Ausführungsform
ist der Sicherungsschalter so ausgebildet, daß die Bewegungsrichtung der
Sperre im wesentlichen senkrecht zur Einschubrichtung des Sicherungsstöpsels verläuft. Auf
diese Weise ist eine besonders einfache und sichere Verriegelung
des Sicherungsstöpsels
in seiner Betriebsposition möglich.
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Bevorzugt
umfaßt
der Sicherungsstöpsel mindestens
eine Ausnehmung für
die Sperre oder für Teile
der Sperre, so daß die
Sperre in diese mindestens eine Ausnehmung eingreifen kann, sobald
sich der Sicherungsstöpsel
in seiner Betriebsposition befindet. Die Sperre wird dabei durch
das zugehörige Federelement
zuverlässig
in die Ausnehmung gedrückt,
sobald die entsprechenden Teile der Sperre und der Ausnehmung des
Sicherungsstöpsels
in der Betriebsposition fluchten.
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Eine
Entnahme des Sicherungsstöpsels
ist nur dann möglich,
wenn die Sperre entriegelt wird, d.h. aus ihrer Verriegelungsposition
in eine Einschubposition für
den Sicherungsstöpsel
verschoben wird.
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Bei
einer bevorzugten Ausführungsform
umfaßt
der Sicherungsschalter ferner ein Kopplungselement zur Kopplung
der Kontaktschwinge und der Sperre, wobei das Kopplungselement vorteilhafterweise
mit der Kontaktschwinge verbunden ist, so daß es durch die Bewegung der
Kontaktschwinge ebenfalls bewegt wird.
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Kopplungselement
und Sperre sind dabei bevorzugt so ausgebildet, daß je nach
Stellung der Sperre das Kopplungselement und damit die Kontaktschwinge,
die mit dem Kopplungselement verbunden ist, bewegt bzw. verschwenkt
werden können,
so daß die
Kontaktschwinge von einer Unterbrecherstellung in eine Betriebsstellung
bewegt werden kann, was bei der Einschubposition der Sperre der Fall
ist, oder bei einer anderen Position der Sperre, nämlich in
der Verriegelungsposition, diese Bewegung nicht möglich ist,
sollte sich nicht die Kontaktschwinge bereits in der Betriebsposition
befinden.
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Eine
solche Kopplung wird beispielsweise durch aufeinander abgestimmte
Nasen bzw. Vorsprünge
und Ausnehmungen des Kopplungselements einerseits und der Sperre
andererseits verwirklicht.
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Es
soll an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, daß es grundsätzlich auch
möglich
ist, daß das
Kopplungselement direkt mit der Sperre verbunden ist und sich mit
dieser bewegt, wobei eine weitere Wechselwirkung mit der Kontaktschwinge
möglich ist.
Auch ist es bei einer weiteren Ausführungsform möglich, daß Sperre,
Kopplungselement und Kontaktschwinge miteinander verbunden sind,
so daß die erfindungsgemäße Funktion
verwirklicht wird, wobei mannigfaltige geometrische und mechanische
Ausgestaltungen hierfür
möglich
sind.
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Bevorzugt
umfaßt
der Sicherungsschalter ferner eine Entriegelungsvorrichtung, die
von einem Benutzer betätigt
werden kann, um die Sperre von einer Verriegelungsposition in eine
Einschub- bzw. Entriegelungsposition zu bewegen, so daß der Benutzer die
Verriegelung des Sicherungsstöpsels
lösen kann.
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Eine
solche Entriegelungsvorrichtung umfaßt bei einer bevorzugten Ausführungsform
einen Entriegelungsknopf, der besonders bevorzugt im wesentlichen
parallel zur Einschubrichtung des Sicherungsstöpsels betätigbar ist.
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Da
sich die Sperre bei einer bevorzugten Ausführungsform im wesentlichen
senkrecht zur Einschubrichtung des Sicherungsstöpsels bewegt, wird bei einer
solchen Ausführungsform
die Bewegung des Entriegelungsknopfes parallel zur Einschubrichtung
beispielsweise mittels aufeinander abgestimmter Schrägen an dem
Entriegelungsknopf und der Sperre in eine hierzu senkrechte Bewegung
der Sperre transformiert.
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Eine
besonders vorteilhafte Ausführungsform
ist so ausgebildet, daß bei
der Entnahme des Sicherungsstöpsels
und des daran befindlichen Sicherungsschalters der Stromkreis zuerst
zwischen der Kontaktschwinge einerseits und einem Anschlußkontakt
andererseits unterbrochen wird, während zum Zeitpunkt der Unterbrechung
des Stromkreises die Kontaktschwinge selbst noch mit dem Sicherungseinsatz,
insbesondere einem Fußkontakt
des Sicherungseinsatzes, verbunden ist. Dadurch wird sichergestellt,
daß eventuell
auftretende Funkenüberschläge oder
Lichtbögen
nicht an dem relativ empfindlichen Sicherungseinsatz stattfinden,
um eine Beschädigung
des Sicherungseinsatzes zu vermeiden.
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Bevorzugt
ist die Kontaktschwinge so ausgebildet, das sie eine Schwenkachse
aufweist, die im wesentlichen senkrecht zur Einschubrichtung des
Sicherungsstöpsels
verläuft.
Dadurch kann insbesondere sichergestellt werden, daß die Kontaktschwinge im
Bereich ihres Kontaktbereiches zum Sicherunseinsatz während der
Schwenkbewegung im wesentlichen in Richtung der Einschubrichtung
verläuft.
Es soll an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, daß es sich
bei der Schwenkachse sowohl um eine physikalische Schwenkachse handeln
kann, mit der die Kontaktschwinge auch gelagert ist, es ist jedoch
bei einer anderen Ausführungsform
auch möglich,
daß es
sich lediglich um eine imaginäre
Schwenkachse handelt, die Lagerang jedoch durch andere Vorrichtungen,
beispielsweise durch zwei Lagerelemente, die die Kontaktschwinge
einschließen,
verwirklicht wird.
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Bevorzugt
umfaßt
die Federvorrichtung, die die Schwenkachse in Richtung der Unterbrecherstellung
vorspannt, eine Blattfeder, wobei die Blattfeder die Kontaktschwinge
auch in Richtung auf den Sicherungseinsatz bzw. den Fußkontakt
des Sicherungseinsatzes vorspannt. Die Blattfeder erfüllt damit
zwei Aufgaben, zum einen das Sicherstellen eines ausreichenden Kontaktdrucks
zwischen Kontaktschwinge und Sicherungseinsatz, zum anderen das
Verschwenken der Schwenkachse von einer Betriebsstellung in eine
Unterbrecherstellung, wenn der Sicherungsstöpsel und der Sicherungseinsatz
aus dem Aufnahmeschacht herausgenommen werden.
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Sind
bei einem erfindungsgemäßen Sicherungsschalter
der Sicherungsstöpsel
und der Sicherungseinsatz einmal entnommen, woraufhin die Sperre
sich aufgrund des zugehörigen
Federelementes wieder in die Sperrposition bewegt, befindet sich der
Sicherungsschalter in einem Zustand, in dem die Kontaktschwinge
in ihrer Unterbrecherstellung steht, die Kontaktschwinge daher spannungs-
und stromlos ist, ferner die Kontaktschwinge nicht ohne Betätigung des
Entriegelungsknopfes, d.h. nicht ohne ein Verschieben der Sperre
in die Einschubposition, wieder in die Kontaktposition verschwenkt
werden kann, da Kontaktschwinge, Kopplungselement und Sperre so angeordnet
sind, daß eine
solche Bewegung nicht möglich
ist.
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Diese
und weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden
anhand der beigefügten
schematischen Zeichnungen noch deutlicher. Es zeigen:
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1 eine
Querschnitt durch eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Sicherungsschalters
in einer Betriebsstellung;
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2 den
in 1 gezeigten Sicherungsschalter in einer Zwischenstellung
mit teilweise entnommenem Sicherungsstöpsel;
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3 den
in 1 gezeigten Sicherungsschalter mit vollständig herausgezogenem
Sicherungsstöpsel;
und
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4 einen
Querschnitt des in 1 gezeigten Sicherungsschalters
in einer anderen Ebene.
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1 zeigt
schematisch eine erste Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Sicherungsschalters 10 mit
einem Gehäuse 20.
Der Sicherungsschalter 10 umfaßt einen ersten Anschlußkontakt 22 und
einen zweiten Anschlußkontakt 24,
mittels denen der Sicherungsschalter 10 an einem Stromkreis
angeschlossen werden kann.
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Der
Sicherungsschalter 10 und das Gehäuse 20 umfassen einen
Aufnahmeschacht 28 für
einen Sicherungsstöpsel 40,
in den wiederum ein Sicherungseinsatz 60 einsetzbar ist.
Der Sicherungsstöpsel 40 ist
in dem in 1 gezeigten Zustand vollständig in
den Aufnahmeschacht 28 eingeschoben, so daß sich sowohl
der Sicherungsstöpsel 40 als
damit auch der Sicherungseinsatz 60 selbst in ihrer Betriebsposition
befinden. Der Stromkreis ist über
den ersten Anschlußkontakt 22,
eine Kontaktstelle 26 des ersten Anschlußkontakts 22,
einen Kontaktbereich 84 einer Kontaktschwinge 80 und
einen Kontaktbereich 82 der Kontaktschwinge 80 mit
einem Fußkontakt 62 des
Sicherungseinsatzes 60 und über einen Kopfkontakt (nicht
gezeigt) des Sicherungseinsatzes 60 mit dem zweiten Anschlußkontakt 24 verbunden, so
daß der
Stromkreis in der Betriebsposition geschlossen ist.
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Diese
Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Sicherungsschalters
umfaßt
ferner eine Sperre 140, die in der Betriebsposition des
Sicherungsstöpsels 40 in
eine Ausnehmung 42 des Sicherungsstöpsels 40 eingreift
und damit den Sicherungsstöpsel 40 in
der Betriebsposition verrastet bzw. verriegelt.
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Die
Kontaktschwinge 80, die über eine Blattfeder 100 gegen
den Fußkontakt 62 des
Sicherungseinsatzes 60 vorgespannt ist, ist ferner mit
einem Kopplungselement 120 verbunden, so daß sich das Kopplungselement 120 gemeinsam
mit der Kontaktschwinge 80 bewegt, wenn diese um eine Schwenkachse 86 geschwenkt
wird.
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In
der Betriebsposition ist die Kontaktschwinge 80 so verschwenkt,
daß der
Kontaktbereich 84 der Kontaktschwinge 80 an der
Kontaktstelle 26 des ersten Anschlußkontaktes 22 anliegt,
so daß der
Kontakt geschlossen ist. Das Kopplungselement 120 wird
dadurch in 1 so nach oben verschoben, daß eine Nase 122 des
Kopplungselements 120 in eine Ausnehmung 142 der
Sperre 140 eingreifen kann.
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Eine
Feder 146 spannt die Sperre 140 in Richtung auf
eine Sperrichtung (in 1 nach rechts) vor, bis ein
Vorsprung 144 der Sperre 140 an der Nase 122 des
Kopplungselements anliegt. Die in 1 gezeigte
Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Sicherungsschalter
umfaßt
ferner einen Entriegelungsknopf 160 mit einen im wesentlichen
plattenförmigen
Element 162, das eine Abschrägung 164 und ein Langloch 166 aufweist.
Ein Bolzen 32 des Gehäuses 20 ragt
in das Langloch 166 hinein, so daß einen Führung des Entriegelungsknopfes 160 mit dem
plattenförmigen
Element 162 in einer Längsrichtung,
in 1 in einer vertikalen Richtung, sichergestellt
wird.
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Das
plattenförmige
Element 162 ragt in einen Schlitz (siehe 4)
der Sperre hinein, so daß ein Betätigen des
Entriegelungsknopfes 160, d.h. ein Drücken des Entriegelungsknopfes 160 in 1 nach
unten, dazu führt,
daß die
Schräge 164 gegen die
Abgrenzung des Schlitzes in der Sperre 140 drückt und
die Sperre 140 in 1 nach links
verschiebt, so daß eine
Entriegelung stattfindet.
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2 zeigt
die in 1 gezeigte Ausführungsform, bei der der Entriegelungsknopf 160 betätigt worden
ist, so daß die
Sperre 140, wie oben erläutert, in 1 nach
links, entgegen der Vorspannung der Feder 146, gedrückt worden
ist, so daß die Sperre 140 nicht
mehr in die Ausnehmung 42 des Sicherungsstöpsel 40 hineinragt,
so daß der
Sicherungsstöpsel 40 vertikal
nach oben aus dem Aufnahmeschacht 28 entnommen werden kann.
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In 2 ist
der Sicherungsstöpsel 40 in
einer teilweise aus dem Ausnahmeschacht 28 entnommenen
Stellung zu sehen. Mit dem Sicherungsstöpsel 40 wird auch
der darin befestigte Sicherungseinsatz 60 nach oben verschoben,
so daß der
Sicherungseinsatz 60 keinen Druck mehr auf die Kontaktschwinge 80 ausübt.
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Die
Feder 100 drückt
daher den Bereich 82 der Kontaktschwinge nach oben, so
daß die
Kontaktschwinge 80 sich um ihre Schwenkachse 86 in
der in 1 gezeigten Darstellung gegen den Uhrzeigersinn
dreht, so daß der
Bereich 84 der Kontaktschwinge 80 in 2 nach
unten schwenkt.
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Da
das Kopplungselement 120, wie oben erläutert, mit der Kontaktschwinge 80 gekoppelt
ist, wird durch diese Rotationsbewegung der Kontaktschwinge 80 auch
das Kopplungselement 120 in 2 nach unten
geschoben, so daß die
Nase 122 des Kopplungselements 120 nicht mehr
in die Ausnehmung 142 der Sperre 140 hineinragt.
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Ferner
wird durch die Bewegung der Kontaktschwinge der Kontaktbereich 84 der
Kontaktschwinge 80 von der Kontaktstelle 26 des
ersten Anschlußkontaktes 22 gelöst, so daß der Stromkreis
unterbrochen wird. Die Kontaktschwinge 80 ist in dieser Position
daher strom- und
spannungslos.
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Es
soll an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, daß der erfindungsgemäße Sicherungsschalter
so ausgelegt ist, daß bei
der Entnahme des Sicherungsstöpsels 40 und
des Sicherungseinsatzes 60 die Feder 100 den Kontaktbereich 82 so
lange gegen den Fußkontakt 62 des
Sicherungseinsatzes 60 drückt, so daß zuerst der Kontaktbereich 84 der
Kontaktschwinge 80 von der Kontaktstelle 26 gelöst wird, daß erst an
dieser Stelle der Stromkreis unterbrochen wird, bevor bei weiterem
Herausziehen des Sicherungsstöpsels
auch der Kontakt zwischen dem Fußkontakt 62 des Sicherungseinsatzes
und dem Kontaktbereich 82 der Kontaktschwinge 80 unterbrochen
wird. Damit wird sichergestellt, daß eventuell auftretende Lichtbögen beim
Lösen des
Kontaktes nicht zwischen den Kontaktbereichen 82 der Kontaktschwinge 80 und
dem empfindlichen Fußkontakt 62 des
Sicherungseinsatzes 60 auftreten, was ansonsten zu einem
Beschädigen
oder Zerstören
des Sicherungseinsatzes 60 führen könnte.
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3 schließlich zeigt
einen Sicherungsschalter mit einem vollständig entnommenen Sicherungstöpsel 40 und
entnommenen Sicherungseinsatz 60, wobei der Entriegelungsknopf 160 gelöst ist.
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Durch
das Lösen
des Entriegelungsknopfes 160 wird die Sperre 140 aufgrund
der Federspannung der Feder 146 in 3 nach rechts,
also in Richtung des Aufnahmeschachtes 28 bewegt. Da das
Kopplungselement 120 von der Kontaktschwinge 80 aufgrund
der Federwirkung der Blattfeder 100 in 3 nach
unten gezogen worden ist, stößt die Nase 122 des
Kopplungselementes 120 nicht gegen den Vorsprung 144 der
Sperre 140, so daß sich
die Sperre 140 noch weiter nach rechts bewegen kann als
in der in 1 gezeigten Position. Es soll
an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, daß sowohl die in 1 gezeigte
Position der Sperre 140 als auch die in 3 gezeigte
Position der Sperre 140, obwohl leicht unterschiedlich,
als Verriegelungsposition im Sinne dieser Erfindung zu verstehen
sind.
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Wie
deutlich in 3 ersichtlich, ist die Kontaktschwinge 80,
wie auch schon in 1, gänzlich sowohl von dem ersten
Anschlußkontakt 22 als
auch von dem Anschlußkontakt 24 gelöst, so daß die Kontaktschwinge 80 strom-
und spannungslos ist, so daß selbst
bei Eingreifen eines Benutzers in den Aufnahmeschacht 28 und
bei versehentlichem Berühren
der Kontaktschwinge 80 keinerlei Gefährdung besteht.
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Ferner
ist es, wie ebenfalls in 3 ersichtlich, nicht möglich, die
Kontaktschwinge 80 gegen die Federvorspannung der Blattfeder 100 in 3 nach unten
zu drücken,
was anson sten dazu führen
würde, daß der Kontaktbereich 84 gegen
die Kontaktstelle 26 des Anschlußkontaktes 22 gedrückt würde, so daß ein Kontakt
zum ersten Anschlußkontakt 22 hergestellt
würde,
da das mit der Kontaktschwinge 80 verbundene Kopplungselement
mit seiner Nase 122 gegen den Vorsprung 144 der
Sperre 140 stößt, so daß ein Verschwenken
der Kontaktschwinge 80 im Uhrzeigersinn (bei der in 3 gezeigten
Darstellung) nicht möglich
ist. Dadurch wird zuverlässig
verhindert, daß auch
bei einem versehentlichen Eingriff in den Aufnahmeschacht 28 ein
strom- oder spannungsführendes
Teil berührt
werden kann oder aber die Kontaktschwinge mit dem Anschlußkontakt 22 in Verbindung
kommt.
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Zum
Einsetzen des Sicherungsstöpsels kann
dann wiederum entweder der Entriegelungsknopf 160 gedrückt werden,
woraufhin der Sicherungsstöpsel 40 in
den Aufnahmeschacht 28 in 3 nach unten
eingesetzt werden kann, es ist jedoch auch möglich, den Sicherungsstöpsel 40 lediglich
in den Aufnahmeschacht 28 einzuschieben, wodurch aufgrund
einer vorgesehenen Schräge 148 an
der Sperre 140 diese in 3 entgegen
der Federspannung der Feder 146 nach links verschoben wird,
so daß nachfolgend
die Ausnehmung 142 der Sperre 140 auf Höhe der Nase 122 des
Kopplungselements 120 liegt, so daß dieses nachfolgend nach oben
bewegbar ist, so daß die
Kontaktschwinge 80 in ihrem Bereich 82 durch den
Fußkontakt 62 des
Sicherungseinsatzes 60 entgegen der Vorspannung der Blattfeder 100 nach
unten gedrückt
werden kann, so daß die
Blattfeder um die Achse 86 im Uhrzeigersinn gedreht wird,
so daß der
Kontaktbereich 84 mit der Kontaktstelle 26 des
ersten Anschlußkontaktes 22 in
Verbindung kommt, so daß der
Stromkreis geschlossen werden kann.
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Auch
an dieser Stelle soll darauf hingewiesen werden, daß der Kontaktbereich 84 und
die Kontaktstelle 26 erst dann in Kontakt kommen, wenn
der Fußkontakt 62 bereits
mit dem Kontaktbereich 82 in Kontakt steht, so daß ein eventueller
Funkenüberschlag
bzw. Lichtbogen nicht im Bereich des empfindlichen Sicherungseinsatzes 60 auftritt.
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4 zeigt
einen Querschnitt durch die Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Sicherungseinsatzes
in einer teilweise unterschiedlichen Ebene. Sehr gut sichtbar ist
in 4 die Abschrägung 164 des
plattenförmigen
Elements 162, das mit dem Entriegelungsknopf 160 verbunden
ist, sowie ein Schlitz 150 der Sperre 140, durch
den das plattenförmige Element 162 hindurch
ragt, wobei der Schlitz 150 mit einer Schräge 152 versehen
ist, die komplementär zur
Abschrägung 164 verläuft, so
daß bei
einem Verschieben des Entriegelungsknopfes 160 nach unten die
Sperre 140 nach links verschoben wird (Richtungen wie in 4 dargestellt).
Gut sichtbar ist in 4 ebenfalls, daß in dem
Sicherungsstöpsel 40 eine
Feder 200 vorgesehen ist, die den Sicherungseinsatz 60 in
Richtung nach unten vorspannt, um einen gewünschten Anpressdruck zu erzielen.
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Im
Hinblick auf die weiteren Elemente wird auf die Beschreibungen zu
den 1 bis 3 verwiesen.
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- 10
- Sicherungsschalter
- 20
- Gehäuse
- 22
- erster
Anschlußkontakt
- 24
- zweiter
Anschlußkontakt
- 26
- Kontaktstelle
(erster Anschlußkontakt)
- 28
- Aufnahmeschacht
- 32
- Bolzen
(Gehäuse)
- 40
- Sicherungsstöpsel
- 42
- Ausnehmung
(Sicherungsstöpsel)
- 60
- Sicherungseinsatz
- 62
- Fußkontakt
- 80
- Kontaktschwinge
- 82
- Kontaktbereich
(Kontaktschwinge)
- 84
- Kontaktbereich
(Kontaktschwinge)
- 86
- Schwenkachse
- 100
- Blattfeder
- 120
- Kopplungselement
- 122
- Nase
(Kopplungselement)
- 140
- Sperre
- 142
- Ausnehmung
(Sperre)
- 144
- Vorsprung
- 146
- Feder
- 148
- Schräge (Sperre)
- 150
- Schlitz
(Sperre)
- 152
- komplementäre Schräge (Schlitz
der Sperre)
- 160
- Entriegelungsknopf
- 162
- plattenförmiges Element
(Entriegelungsknopf)
- 164
- Abschrägung (plattenförmiges Element)
- 166
- Langloch
(plattenförmiges
Element)
- 200
- Feder