DE1034385B - Vorrichtung an Schallplattenwechslern zur Ankupplung der Plattenwechselorgane und der Tonarmschwenkvorrichtung an das Plattenlaufwerk - Google Patents
Vorrichtung an Schallplattenwechslern zur Ankupplung der Plattenwechselorgane und der Tonarmschwenkvorrichtung an das PlattenlaufwerkInfo
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- DE1034385B DE1034385B DES43375A DES0043375A DE1034385B DE 1034385 B DE1034385 B DE 1034385B DE S43375 A DES43375 A DE S43375A DE S0043375 A DES0043375 A DE S0043375A DE 1034385 B DE1034385 B DE 1034385B
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Description
DEUTSCHES
Die bekannten Schallplattenwechsler enthalten gewöhnlich eine Vorrichtung zur Ankupplung der
Plattenwechselorgane und der Tonarmschwenkvorrichtung
an das Plattenlaufwerk. Die Kupplungsvorrichtung wirkt nicht ständig, sondern wird zeitweise
nur dann eingerückt, wenn nach dem Abspielen einer Platte die Wechselorgane zu betätigen sind und der
Tonarm abzuheben, auszuschwenken, wieder einzuschwenken und aufzusetzen ist. Es sind bereits eine
Vielzahl von Ausführungsformen derartiger zeitweise wirkender Kupplungsvorrichtungen für den Antrieb
der Wechselorgane vom Plattenlaufwerk aus bekanntgeworden, jedoch sind diese meist umfangreich, da
viele Kupplungselemente sowie Steuerstangen und ähnliche Mittel notwendig werden. Mit der Erfindung
wird der Zweck verfolgt, eine Kupplungsvorrichtung für die Wechselorgane weitestgehend zu vereinfachen
und zu verbilligen und die Anzahl der Elemente zu verringern und die durch den Wechsel Vorgang entstehenden
Schaltstöße abzumildern.
Es ist bereits eine Vorrichtung zum Ankuppeln der Plattenwechselorgane an das Plattenlaufwerk bekannt,
bei der sich ein angetriebenes Gummirad in einer Ausnehmung einer Nockenscheibe dreht und die Nockenscheibe
zur Kupplung beider angestoßen wird. Für dieses Anstoßen verwendete man bisher verhältnismäßig
komplizierte Hebelanordnungen, die auf einen Mitnehmerstift an der Nockenscheibe wirken. Es ergibt
sich hierdurch ein verhältnismäßig großer Aufwand allein für das Anstoßen der Nockenscheibe, der
sich mit den heutigen Bedürfnissen auf Vereinfachung und Verbi'lligung des Aufbaus nicht vereinbaren läßt
und vor allem deshalb von Nachteil ist, weil die sich mehr und mehr durchsetzenden Leichtgewichttonabnehmer
nicht den Schaltstößen schwerer Steuerorgane ausgesetzt werden dürfen. Mat der Erfindung wird
daher in erster Linie eine besonders leichte und reibungsfreie Steuerung angestrebt.
Von dem Bekannten ausgehend, betrifft die Erfindung eine Vorrichtung an Schallplattenwechslern zur
Ankupplung der Plattenwechselorgane und der Tonarmschwenkvorrichtung an das Plattenlaufwerk unter
Verwendung eines Gummirades od. dgl. mit einer Ausnehmung am Rande, in der ein Ritzel des Laufwerkes
frei laufen kann, und einer Vorrichtung, mittels welcher
das Gummirad von Hand oder selbsttätig angestoßen und dadurch in Eingriff mit dem Ritzel gebracht
werden kann, worauf das Gummirad um eine Umdrehung vom Ritzel mitgenommen wird, bis das
Ritzel in der Ausnehmung wieder frei läuft. Erfindungsgemäß weist die Vorrichtung zum Anstoßen des
Gummirades eine Nadel auf, die auf den Umfang des Gummirades wirkt, Eine solche Nadel kann mit dem
Tonarm des Schallplattenwechslers verbunden und so Vorrichtung an Schallplattenwechslern
zur Ankupplung der Plattenwechselorgane und der Tonarmschwenkvorrichtung
an das Plattenlaufwerk
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Ernst Jahnke und Wolfgang Kuhn, Karlsruhe,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
eingestellt werden, daß sie das Gummirad dann mit dem Ritzel in Eingriff bringt, wenn der Tonabnehmer
in die Auslauf rille einer Schallplatte gelangt. Eine Nadel der Anstoßvorrichtung kann auch durch eine Drucktaste
gesteuert werden, die beispielsweise zum Einschalten des Gerätes dient. Das Gummirad trägt
zweckmäßig einen Zapfen, der in einem Querschlitz eines die Wechselorgane über Schrägflächen od. dgl.
steuernden Schlittens läuft und diesen bei jeder Drehung des Gummirades hin- und herbewegt. Eine Nadel
der Anstoßvorrichtung wird vorteilhaft an einer mit dem Tonarm verbundenen Drehscheibe befestigt, die
mit einer auf einer im Tonarmdrehlager verschiebbaren Welle befestigten Kupplungsscheibe kuppelbar
ist, welche durch einen Führungsschlitz im Schlitten gedreht und durch eine Schrägfläche des Schlittens
angehoben werden kann, um den Tonarm abzuheben und auszuschwenken.
Die Erfindung und weitere Einzelheiten sind an Hand der Zeichnung erläutert, und zwar zeigt
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Kupplungsvorrichtung an einem Plattenwechsler, von unten gesehen,
Fig. 2 die gleiche Vorrichtung im Vertikalschnitt und
Fig. 3 eine vergrößerte Schnittdarstellung desjenigen Teiles der Vorrichtung, die mit dem Drehlager
des Tonarmes in Verbindung steht.
Der Schallplattenwechster besteht aus einem Chassis 1 mit einem Plattenteller 2 und einer Spindel 3 für
die Zentrierung der Schallplatten. Diese Spindel 3 enthält in bekannter Weise die Wechselorgane für die
Schallplatten, und; zwar werden diese hier durch eine
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axial Ln der Spindel 3 verschiebbare Stange 4 gesteuert.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht aus einem auf der Plattentellerachse des Laufwerkes
befestigten Ritzel 5 und einem scheibenförmigen Gummirad 6, das um einen Zapfen 7 drehbar ist und
am Rande eine Ausnehmung 8 aufweist. Das Gummirad 6 ist durch eine Metallscheibe 9 versteift, die
einen kleineren Durchmesser als das Gummirad hat und einen Zapfen 10 trägt. Wenn das Gummirad 6 so
eingestellt ist, daß das Ritzel 5 in der Ausnehmung 8 frei läuft, verbleibt das Gummirad in Ruhe. Dieser
Zustand stellt sich während des Abspielens einer Schallplatte ein, wenn die Wechselorgane nicht arbeiten.
Wird jedoch das Gummirad geringfügig so weit angestoßen, daß eine Kante der Ausnehmung 8
das Ritzel 5 berührt, so nimmt dieses Ritzel das Gummirad mit und dreht es um eine Umdrehung, bis
das Ritzel wieder in der Ausnehmung frei läuft. Dieses Anstoßen das Gummirades erfordert wenig Kraft
und wird erfindungsgemäß durch dünne Nadeln 11 und 12 bewirkt, die auf den Umfang des Gummirades
6 wirken und in einem Führungsblech 13 verschiebbar gelagert sind. Die Nadel 11 ist an einer
Drehscheibe 14 über eine Stange 15 befestigt, die mit dem Tonarm 16 verbunden und so eingestellt ist, daß
sie das Gummirad dann anstößt, wenn der Tonabnehmer in die Auslaufrille einer Schallplatte gelangt,
nachdem die Schallplatte abgespielt ist. Die Gummischeibe 6 tritt hierdurch mit dem Ritzel 5 in Berührung
und wird während einer Umdrehung mitgenommen. Hierbei bewegt sieb der Zapfen 10 des Gummirades
in einem Querschli-tz 17 eines verschiebbaren Schlittens 18, der mit einem Schlitz 19 in einem
festen Zapfen des Chassis geführt ist. Der Schlitten 18 wird infolgedessen einmal hin und zurück verschoben.
Bei dieser Verschiebung gelangt eine am Schlitten 18 vorgesehene Schrägfläche 20 mit der Stange· 4 in Eingriff,
und diese wird nach oben und wieder nach unten bewegt. Hierdurch, werden die in der Spindel 3 vorgesehenen
Wechselorgane betätigt, und die nächste Schallplatte fällt auf den Teller 2 herab. Eine weitere
Schrägfläche 21 ist am Schlitten-18 vorgesehen und wirkt auf eine im Tonarmlager verschiebbare Welle
22, die eine Kupplungsscheibe 23 mit Gummiauflage
24 trägt und einen Zapfen 25 aufweist. Dieser Zapfen
25 ist in einer Kurvenführung 26 des Schlittens 18 geführt. Die Schrägfläche 21 drückt bei Bewegung des
Schlittens 18 nach rechts die Welle 22 nach oben, und damit gelangt die Kupplungsscheibe 23. 24 in Verbindung
mit der Scheibe 14, und die an dieser Scheibe 14 befestigte und im Tonarmlager 26 verschiebbare Hülse
27 wird nach oben verschoben, wobei ihr oberes Ende
28 von innen auf den Tonarm 16 drückt und diesen abhebt. Gleichzeitig wird die Kupplungsscheibe 23, 24
über die Kurvenführung des Zapfens 25 gedreht, und der Tonarm wird hierdurch mitgenommen und ausgeschwenkt.
Bei Zurückgehen des Schlittens 18 nach links, was nach Vollendung des Wechselvorganges geschieht,
bewegt sich auch die Schrägfläche 21 wieder nach links, und die Kupplungsscheibe 23, 24 sinkt
nach unten, so daß der Tonarm auf die Schallplatte aufsetzt. Dabei trennt sich die Kupplungsscheibe 23,
von der Scheibe 14, und der Tonarm kann sich wieder frei bewegen.
Um die Vorrichtung von Hand in Gang zu setzen, ist eine an sich bekannte Drucktaste 29 vorgesehen,
die über eine Stange 30 mit der Nadel 12 in Verbindung steht. Beim Drücken dieser Taste 29 wird das
Gummirad 6 ebenfalls angestoßen und der Wechselvorgang in der erläuterten Weise eingeleitet.
Claims (5)
1. Vorrichtung an Schallplattenwechslern zur Ankupplung der Plattenwechselorgane und der
Tonarmschwenkvorrichtung an das Plattenlaufwerk unter Verwendung eines Gummirades od. dgl.
mit einer Ausnehmung am Rande, in der ein Ritzel des Laufwerkes frei: laufen kann, und einer
Vorrichtung, mittels welcher das Gummirad von Hand oder selbsttätig angestoßen und dadurch in
Eingriff mit dem Ritzel gebracht werden kann, worauf das Gummirad um eine Umdrehung vom
Ritzel mitgenommen wird, bis das Ritzel in der Ausnehmung wieder frei, läuft, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung zum Anstoßen, dies
Gummirades eine Nadel (11, 12) aufweist, die auf den Umfang des Gummirades (6) wirkt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet,
daß eine Nadel (11) mit dem Tonarm (16) des Schallplattenwechslers verbunden und dann betätigt wird, wenn die Abtastnadel in
die Auslaufrille einer Schallplatte gelangt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Nadel (12) durch eine
Drucktaste (29) gesteuert wird.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gummirad
(6) einen Zapfen (10) trägt, der in einem Querschlitz (17) eines die Wechselorgane über Schrägflächen
od. dgl. steuernden Schlittens (18) läuft und diesen bei jeder Drehung des Gummirades
hin- und herbewegt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Nadel (11)
an einer mit dem Tonarm (16) verbundenen Drehscheibe (14) befestigt ist, die mit einer auf einer
im Tonarmdrehlager verschiebbaren Welle (22) befestigten Kupplungsscheibe (23) kuppelbar ist^
welche durch einen Führungsschlitz (26) im Schlitten (18) gedreht und durch eine Schrägfläche (21)
des Schlittens angehoben werden kann, um den Tonarm abzuheben und auszuschwenken sowie
wieder einzuschwenken und aufzusetzen.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 849 911.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 577/187 7.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES43375A DE1034385B (de) | 1955-04-04 | 1955-04-04 | Vorrichtung an Schallplattenwechslern zur Ankupplung der Plattenwechselorgane und der Tonarmschwenkvorrichtung an das Plattenlaufwerk |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES43375A DE1034385B (de) | 1955-04-04 | 1955-04-04 | Vorrichtung an Schallplattenwechslern zur Ankupplung der Plattenwechselorgane und der Tonarmschwenkvorrichtung an das Plattenlaufwerk |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1034385B true DE1034385B (de) | 1958-07-17 |
Family
ID=7484705
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES43375A Pending DE1034385B (de) | 1955-04-04 | 1955-04-04 | Vorrichtung an Schallplattenwechslern zur Ankupplung der Plattenwechselorgane und der Tonarmschwenkvorrichtung an das Plattenlaufwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1034385B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1243291B (de) | 1959-06-16 | 1967-06-29 | Schlumberger Well Surv Corp | Einrichtung zur Erlangung von Anzeigen ueber den elektrischen Widerstand von Erdreich in einer relativ duennen Zone hinter der Seitenwandung eines in das Erdreich gebohrten Bohrloches |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE849911C (de) * | 1941-07-24 | 1952-09-18 | Aga Baltic Aktiebolag | Vorrichtung zum selbsttaetigen Plattenwechseln fuer Schallplattenwiedergabeapparate |
-
1955
- 1955-04-04 DE DES43375A patent/DE1034385B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE849911C (de) * | 1941-07-24 | 1952-09-18 | Aga Baltic Aktiebolag | Vorrichtung zum selbsttaetigen Plattenwechseln fuer Schallplattenwiedergabeapparate |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1243291B (de) | 1959-06-16 | 1967-06-29 | Schlumberger Well Surv Corp | Einrichtung zur Erlangung von Anzeigen ueber den elektrischen Widerstand von Erdreich in einer relativ duennen Zone hinter der Seitenwandung eines in das Erdreich gebohrten Bohrloches |
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