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DE10342387B3 - Umrüstsystem - Google Patents

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Matthias Söngen
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MAN B&W Diesel GmbH
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    • F02M63/02Fuel-injection apparatus having several injectors fed by a common pumping element, or having several pumping elements feeding a common injector; Fuel-injection apparatus having provisions for cutting-out pumps, pumping elements, or injectors; Fuel-injection apparatus having provisions for variably interconnecting pumping elements and injectors alternatively
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Abstract

Es wird ein Umrüstsystem zum Umrüsten von Einspritzer-Motoren, insbesondere Großmotoren, von einer konventionellen Einspritzpumpenanordnung mit den Zylindern (2) jeweils zugeordneten, in Form einer Reihe neben den Zylindern (2) auf das Motorgehäuse (1) aufgesetzten, jeweils eine zugeordnete, motorgehäuseseitige Durchführausnehmung (6) für ein zugeordnetes Antriebsorgan (5) abdeckenden Einspritzpumpen (3) auf eine wenigstens einen Hochdruck-Behälter (11) und wenigstens eine Hochdruck-Pumpe (12) aufweisende common rail-Anordnung (10) vorgeschlagen, das eine schnelle und kostengünstige Umrüstung ermöglicht. Hierzu ist ein parallel zu den Zylindern (2) angeordneter Längsträger (14) vorgesehen, an dem zumindest sämtliche Hochdruck-Speicher (11, 11a) der common rail-Anordnung (10) angebracht sind und der mit mindestens zwei jeweils an dem für eine Einspritzpumpe (3) vorgesehenen Platz auf das Motorgehäuse (1) aufsetzbaren Standfüßen (15) versehen ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Umrüstsystem zum Umrüsten von Einspritzer-Motoren, insbesondere Großmotoren, von einer konventionellen Einspritzpumpenanordnung mit den Zylindern jeweils zugeordneten, in Form einer Reihe neben den zugeordneten Zylindern auf das Motorgehäuse aufgesetzten, jeweils eine zugeordnete, motorgehäuseseitige Durchführausnehmung für ein zugeordnetes Antriebsorgan abdeckenden Einspritzpumpen auf eine wenigstens einen Hochdruck-Behälter und wenigstens eine Hochdruck-Pumpe aufweisende common rail-Anordnung.
  • Aus der EP 0 959 245 A2 ist beispielsweise eine Common-Rail-Anordnung bekannt, die Kraftstoff von einer Pumpvorrichtung von einem Niederdruckbereich in einen Hochdruckbereich befördert, wobei der Hochdruckbereich eine Druckspeicherleitung aus mehreren separaten, jedoch miteinander verbundenen Hochdruck-Behälter umfasst, an diese die Brennstoffinjektoren für die Zylinder anschließbar sind.
  • Eine derartige common rail-Anordnung ist auch aus der DE 101 57 135 A1 bekannt, die im Hinblick auf einen Platzsparenden, flexiblen, aber dennoch modularen Aufbau weitergebildet wurde.
  • Mit Hilfe einer common rail-Anordnung lassen sich der NOx-Ausstoß sowie der Rußausstoß gegenüber Motoren mit Einspritzpumpen reduzieren und gleichzeitig der Brennstoffverbrauch absenken. Um strenge Vorgaben hinsichtlich dieser Bedingungen erfüllen zu können, ist daher vielfach eine Umrüstung von einer Einspritzpumpenanordnung auf eine common rail-Anordnung erforderlich.
  • Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Umrüstsystem zur Umrüstung von Einspritzer-Motoren von einer konventionellen Einspritzpumpenanordnung auf eine common rail-Anordnung zu schaffen, das eine einfache und schnelle Durchführung des Umrüstvorgangs gewährleistet.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen parallel zur jeweils zugeordneten Zylinderreihe angeordneten Längsträger, an dem zumindest sämtliche Hochdruck-Speicher der common rail-Anordnung angebracht sind und der mit mindestens zwei jeweils an dem für eine Ein spritzpumpe vorgesehenen Platz auf das Motorgehäuse aufsetzbaren Standfüßen versehen ist.
  • Der Längsträger und die hierauf aufgenommenen Hochdruck-Speicher bilden eine vormontierbare Baugruppe, die im Falle einer Umrüstung einfach anstelle der vorher entfernten Einspritzpumpen auf das Motorgehäuse aufgesetzt werden kann. Die Standfüße sind dabei so ausgebildet und angeordnet, dass sie unter Verwendung der vorher den Einspritzpumpen zugeordneten, motorgehäuseseitigen Befestigungslöcher am Motorgehäuse befestigt werden können. Hierdurch ist daher eine einfache, kostengünstige und schnelle Umrüstung möglich.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten Maßnahmen sind in den Unteransprüchen angegeben. Dementsprechend sind die Hochdruck-Pumpen der common rail-Anordnung zweckmäßig unabhängig vom Längsträger so auf das Motorgehäuse aufsetzbar, dass hierdurch jeweils eine zugeordnete, motorgehäuseseitige Durchführausnehmung für ein Antriebsorgan abgedeckt wird. Dies ermöglicht eine Positionierung der Hochdruck-Pumpen nach den Bedürfnissen des Einzelfalls. Außerdem ermöglichen diese Maßnahmen in vorteilhafter Weise auch die Verwendung des von der entfernten Einspritzpumpenanordnung noch vorhandenen Antriebssystems für die Hochdruck-Pumpen. Zweckmäßig sind die Hochdruck-Pumpen der common rail-Anordnung daher antriebsseitig so ausgebildet wie die Einspritzpumpen.
  • Eine weitere zweckmäßige Maßnahme ist darin zu sehen, dass die Hochdruck-Pumpen jeweils einen auf den Rand der zugeordneten Durchführausnehmung aufsetzbaren Flansch aufweisen und dass die übrigen Durchführausnehmungen jeweils durch einen dem Flansch entsprechenden Deckel abdeckbar sind. Hierdurch ist nicht nur sichergestellt, dass das Motorgehäuse zuverlässig verschlossen wird, sondern dass die Flansch- und Deckeloberseiten niveaugleich sind, was eine einfache flansch- bzw. deckelseitige Anbringung der Standfüße des Längsträgers ermöglicht. Dieser kann daher in vorteilhafter Weise ebenfalls entsprechend den Bedürfnissen des Einzelfalls positioniert werden.
  • Zweckmäßig sind die Flansche, die Deckel und die Standfüße mit Befestigungslöchern versehen, die nach einem Lochbild angeordnet sind, das dem Lochbild der entfernten Einspritzpumpen und dementsprechend der diesen zugeordneten, motorgehäuseseitig vorgesehenen Befestigungslöcher entspricht. Hierdurch ist sichergestellt, dass bei der Umrüstung motorgehäuseseitig keine neuen Befestigungslöcher gebohrt werden müssen.
  • Eine weitere zu bevorzugende Maßnahme kann darin bestehen, dass die Standfüße L-förmig aufgebaut sind. Hierdurch lässt sich auf einfache Weise ein ausreichender Seitenabstand des stehenden, den Längsträger aufnehmenden Schenkels der Standfüße von den benachbarten Zylindern erreichen, so dass der Längsträger bei Bedarf vorne und hinten mit Hochdruck-Behältern bestückt werden kann.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten Maßnahmen sind in den restlichen Unteransprüchen angegeben und aus der nachstehenden Beispielsbeschreibung anhand der Zeichnung näher entnehmbar.
  • In der nachstehend beschriebenen Zeichnung zeigen:
  • 1 eine Stirnansicht eines mit Einspritzpumpen versehenen Großmotors,
  • 2 eine schematische Seitenansicht dieses Großmotors mit nachgerüsteter common rail-Anordnung und
  • 3 eine Ansicht der zylinderseitigen Rückseite der common rail-Anordnung.
  • Den 1 bis 3 liegt ein als Einspritzer-Motor ausgebildeter Großmotor, z. B. ein derartiger Großdieselmotor, zugrunde. Motoren dieser Art bilden das Hauptanwendungsgebiet der Erfindung.
  • Der vorliegende Motor besitzt ein Motorgehäuse 1, auf dem, wie den 1 und 2 entnehmbar ist, mehrere, in Reihe hintereinander angeordnete Zylinder 2 aufgenommen sind. Im ursprünglichen, der 1 zugrundeliegenden Zustand ist jedem Zylinder 2 eine Einspritzpumpe 3 zugeordnet. Die den in Reihe angeordneten Zylindern 2 zugeordneten Einspritzpumpen 3 sind ebenfalls in Reihe angeordnet.
  • Zum Antrieb der Einspritzpumpen 3 ist motorseitig eine Nockenwelle 4 vorgesehen. Die Einspritzpumpen 3 sind mit von der Nockenwelle 4 betätigbaren Stößeln 5 versehen, die über eine jeweils zugeordnete Durchführausnehmung 6 in der die Einspritzpumpen 3 aufnehmenden Wandung 7 des Motorgehäuses 1 in den die Nockenwelle 4 enthaltenden Motorinnenraum einführbar sind. Die Einspritzpumpen 3 besitzen ein flanschartiges Unterteil, das auf die Wandung 7 aufgesetzt und durch Befestigungsschrauben 8 hiermit verbunden ist. Die das pumpenseitige Unterteil durchgreifenden Befestigungsschrauben 8 greifen mit ihrem vorderen Gewindeabschnitt in eine jeweils zugeordnete Gewindebohrung 9 der Wandung 7 ein. Die den Befestigungsschrauben 8 zugeordneten, pumpenseitigen Durchgangslöcher und die hiermit fluchtenden Gewindebohrungen 9 sind nach einem bestimmten Lochbild angeordnet.
  • Sofern anstelle der durch die Einspritzpumpen 3 gebildeten Einspritzpumpenanordnung eine common rail-Anordnung gefordert wird, ist eine Umrüstung erforderlich. Hierzu werden die Einspritzpumpen 3 entfernt und durch eine aus 2 entnehmbare common rail-Anordnung 10 ersetzt. Diese enthält, wie den 2 und 3 entnehmbar ist, einen oder mehrere Hochdruck-Behälter 11, denen je nach Bedarf eine oder mehrere Hochdruck-Pumpen 12 vorgeordnet sind und von denen durch Ventile steuerbare Stichleitungen 13 zu den Zylindern 2 abgehen. Die Hochdruck- Behälter 11 mit den Stichleitungen 13 und zweckmäßig auch den diesen zugeordneten Ventilen sind an einem Längsträger 14 angebracht, der mit auf das Motorgehäuse 1 aufsetzbaren und hieran festlegbaren Standfüßen 15 versehen ist. Der mit den Hochdruck-Behältern 11 bestückte und mit den Stützfüßen 15 versehene Längsträger 14 bildet dementsprechend eine vormontierbare und im bereits vormontierten Zustand auf das Motorgehäuse 1 aufsetzbare Baugruppe.
  • Der Längsträger 14 ist einfach als Abschnitt einer U-Profilschiene ausgebildet. Die Hochdruck-Behälter 11 werden durch Schellen 16 gehalten, die durch Schrauben 17 am Längsträger 14 befestigt werden. Sofern zwei einander gegenüberliegende Hochdruck-Behälter 11 vorgesehen sind, können, wie 3 zeigt, durchgehende Schrauben 17 vorgesehen sein. Im dargestellten Beispiel sind auf der von den Zylindern 2 wegweisenden Seite des Längsträgers 14 mehrere, hintereinander angeordnete Hochdruck-Behälter 11 angeordnet, wobei von jedem Hochdruck-Behälter 11 die Stichleitungen 13 für jeweils zwei Zylinder 2 abgehen, wie aus 2 ersichtlich ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind sechs Zylinder vorgesehen. Dementsprechend sind auf der Außenseite des Längsträgers drei Hochdruck-Behälter 11 angeordnet, von denen jeweils zwei Stichleitungen 13 abgehen. Auf der den Zylindern 2 zugewandten Rückseite des Längsträgers 14 ist ein weiterer Hochdruck-Behälter 11a vorgesehen, der als vorgeschalteter Druckkessel fungiert, von dem keine Stichleitungen abgehen. Die Druckbehälter 11, 11a sind durch Leitungen aneinander angeschlossen.
  • Die Hochdruckbehälter 11, 11a sind dabei strömungsmäßig so miteinander verbunden, dass sich eine Serienanordnung ergibt, an deren Anfang der als Druckkessel fungierende Hochdruck-Behälter 11a hegt.
  • Der Hochdruckbehälter 11a wird, wie aus 3 entnehmbar ist, von den Hochdruck-Pumpen 12 gespeist. Im dargestellten Beispiel sind zwei in Serie angeordnete Hochdruck-Pumpen 12 vorgesehen. Diese sind nicht am Längsträger 14 angebracht, sondern separat auf dem Motorgehäuse 1 festgelegt. Die Hochdruck-Pumpen 12 besitzen, wie aus 3 hervorgeht, einen unteren, auf das Motorgehäuse 1 aufsetzbaren Flansch 18, der eine ähnliche Umrisskonfiguration wie das auf das Motorgehäuse 1 aufsetzbare Unterteil der entfernten Einspritzpumpen 3 aufweist. Der Flansch 18 ist mit Durchgangslöchern für Befestigungsschrauben 19 versehen, die nach demselben Lochbild angeordnet sind, wie die den Befestigungsschrauben 8 der Einspritzpumpen 3 zugeordneten pumpenseitigen Durchgangslöcher und dementsprechend der motorgehäuseseitigen Gewindebohrungen 9.
  • Die Hochdruck-Pumpen 12 werden jeweils anstelle einer vorher entfernten Einspritzpumpe 3 auf die obere Wandung 7 des Motorgehäuses 1 aufgesetzt, wobei die Befestigungsschrauben 19 mit einem vorderen Gewindeabschnitt in die bereits vorhandenen gehäuseseitigen Gewindebohrungen 9 einschraubbar sind, so dass keine zusätzlichen Befestigungslöcher gebohrt werden müssen. Gleichzeitig ergibt sich hierdurch eine Abdeckung der betreffenden, gehäuseseitig vorgesehenen Durchführausnehmung 6.
  • Die Hochdruckpumpen 12 sind antriebsseitig genauso ausgebildet wie die entfernten Einspritzpumpen 3, so dass sie wie diese durch die motorseitige Nockenwelle 4 bzw. jeweils zugeordnete Abschnitte der Nockenwelle 4 antreibbar sind. Zweckmäßig werden daher die Hochdruck-Pumpen 12 anstelle der am Ende oder Anfang der Einspritzpumpen-Reihe vorgesehenen Einspritzpumpen auf den Motorgehäuse angebracht, so dass man mit einem oder wenigen Abschnitten der Nockenwelle 4 auskommt.
  • Der Flansch 18 der Hochdruck-Pumpen 12 wird dabei auf den die betreffende, gehäuseseitige Durchgangsausnehmung 6 umgebenden Rand der Wandung 7 aufgesetzt, wodurch sich, wie schon erwähnt, eine zuverlässige Abdeckung der Durchgangsausnehmung 6 ergibt. Die übrigen Durchgangsausnehmungen 6 werden, wie 3 weiter zeigt, durch einen jeweils zugeordneten Deckel 20 abgedeckt. Die Deckel 20 sind wie die Flan sche 18 mit nach dem Lochbild der gehäuseseitigen Gewindelöcher 9 angeordneten Durchgangsausnehmungen für Befestigungsschrauben 19 versehen, die mit einem vorderen Gewindeabschnitt in die gehäuseseitig schon vorhandenen Gewindelöcher 9 einschraubbar sind. Die Dicke der Deckel 20 entspricht der Dicke der Flansche 18 der Hochdruck-Pumpen 12, so dass sich ein einheitliches Oberseiten-Niveau ergibt.
  • Die L-förmigen Standfüße 15 des Längsträgers 14 sind jeweils mit ihren unteren, zur gehäuseseitigen Wand 7 parallelen Schenkel auf einen jeweils zugeordneten Deckel 13 bzw. einen hochdruck-pumpenseitigen Flansch 18 aufsetzbar und mit Hilfe der Befestigungsschrauben 19 hierauf und dementsprechend auf dem Motorgehäuse 1 festlegbar. Die unteren Schenkel der Standfüße 15 sind dementsprechend ebenfalls mit nach einem dem Lochbild der gehäuseseitigen Gewindelöcher 9 entsprechenden Lochbild angeordneten Befestigungslöchern 21 versehen. Um die Löcher 21 im Bereich der Flansche 18 der Hochdruck-Pumpen 12 zur Deckung mit den dortigen, den Befestigungsschrauben 19 zugeordneten Löchern bringen zu können, ist der auf den Deckeln 19 bzw. Flanschen 18 zur Auflage kommende, untere Steg des unteren Schenkels der L-förmigen Standfüße 15 mit einer vom freien Rand ausgehenden, langlochartigen Ausnehmung 22 versehen, durch die der an den Flansch 18 anschließende, untere Kragen einer Hochdruck-Pumpe 12 durchgreifen kann.
  • Der Längsträger 14 ist mit wenigstens zwei im Bereich seines hinteren und vorderen Endes angeordneten Standfüßen 15 versehen, von denen dementsprechend einer auf dem Flansch 18 einer Hochdruck-Pumpe 12 und einer auf einem Deckel 20 zur Auflage kommt. Im dargestellten Beispiel ist der Längsträger 14 mit mehr als zwei Standfüßen 15 versehen, die an der Stelle der inneren Einspritzpumpen 3 der Einspritzpumpen-Reihe positioniert sind. Nur der äußerste Deckel 20 und die äußerste Hochdruck-Pumpe 12 sind beim vorliegenden Beispiel nicht mit einem Standfuß 15 belegt. Die Standfüße 15 werden durch winkelförmig aneinander angeschweißte Abschnitte einer U-Profilschiene gebildet, wobei der Einfachheit halber dasselbe Profil wie für den Längsträger 14 Verwendung finden kann.
  • Die L-förmig ausgebildeten Standfüße 15 bilden praktisch Kragträger, die über den zugeordneten Flansch 18 bzw. Deckel 20 zur Motoraußenseite hin auskragen, wodurch der Abstand des Längsträgers 14 von den benachbarten Zylindern gegenüber dem diesbezüglichen Abstand der Einspritzpumpen 3 vergrößert wird, so dass die Hochdruck-Pumpen 12 und der Längsträger 14 nicht in Kollision kommen. Dabei bietet es sich an, dass der Längsträger 14 auf seiner Außenseite auf seiner ganzen Länge mit Hochdruck-Behältern 11 bestückt ist, während auf der den Hochdruck-Pumpen 12 zugewandten Rückseite nur ein außerhalb der axialen Position der Hochdruck-Pumpen 12 vorgesehener Hochdruck-Behälter 11a vorgesehen ist.

Claims (8)

  1. Umrüstsystem zum Umrüsten von Einspritzer-Motoren, insbesondere Großmotoren, von einer konventionellen Einspritzpumpenanordnung mit den Zylindern (2) jeweils zugeordneten, in Form einer Reihe neben den Zylindern (2) auf das Motorgehäuse (1) aufgesetzten, jeweils eine zugeordnete, motorgehäuseseitige Durchführausnehmung (6) für ein zugeordnetes Antriebsorgan (5) abdeckenden Einspritzpumpen 3 auf eine wenigstens einen Hochdruck-Behälter (11) und wenigstens eine Hochdruck-Pumpe (12) aufweisende common rail-Anordnung (10), gekennzeichnet durch einen parallel zur jeweils zugeordneten Zylinder-Reihe angeordneten Längsträger (14), an dem zumindest sämtliche Hochdruck-Speicher (11, 11a) der common rail-Anordnung (10) angebracht sind und der mit mindestens zwei jeweils an dem für eine Einspritzpumpe (3) vorgesehenen Platz auf das Motorgehäuse (1) aufsetzbaren Standfüßen (15) versehen ist.
  2. Umrüstsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hochdruck-Pumpen (12) der common rail-Anordnung (10) neben dem Längsträger (14) anstelle jeweils einer Einspritzpumpe (3) auf das Motorgehäuse (1) aufsetzbar sind.
  3. Umrüstsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hochdruck-Pumpen (12) der common rail-Anordnung (10) antriebsseitig den Einspritzpumpen (3) entsprechen und wie diese mittels eines die von ihnen jeweils abgedeckte, gehäuseseitige Durchführausnehmung (6) durchgreifenden Antriebsorgans antreibbar sind.
  4. Umrüstsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hochdruck-Pumpen (12) jeweils einen auf den Rand der zugeordneten Durchführausnehmung (6) aufsetzbaren Flansch (18) aufweisen und dass die übrigen Durchführausnehmungen (6) des Motorgehäuses (1) durch jeweils einen umrissmäßig dem Flansch (18) entsprechenden Deckel (19) abdeckbar sind.
  5. Umrüstsystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Standfüße (15) des Längsträgers (14) jeweils auf einen Flansch (18) bzw. Deckel (19) aufsetzbar sind.
  6. Umrüstsystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Flansch (18), Deckel (19) und Standfuß (15) mit nach einem dem Lochbild der einspritzpumpenseitigen Befestigungslöcher entsprechenden Lochbild angeordneten Befestigungslöcher für in die gehäuseseitig vorhandenen Gewindebohrungen (9) einschraubbare Befestigungsschrauben (19) versehen sind.
  7. Umrüstsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Standfüße (15) des Längsträgers (14) L-förmig ausgebildet sind.
  8. Umrüstsystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Schenkel der Standfüße (15) mit einer von seinem freien Rand ausgehenden Ausnehmung (22) versehen ist.
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