DE1034114B - Arbeitshandschuh mit einem UEberzug aus Gummi, Kunststoff od. dgl. - Google Patents
Arbeitshandschuh mit einem UEberzug aus Gummi, Kunststoff od. dgl.Info
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- DE1034114B DE1034114B DEW15533A DEW0015533A DE1034114B DE 1034114 B DE1034114 B DE 1034114B DE W15533 A DEW15533 A DE W15533A DE W0015533 A DEW0015533 A DE W0015533A DE 1034114 B DE1034114 B DE 1034114B
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41D—OUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
- A41D19/00—Gloves
- A41D19/0055—Plastic or rubber gloves
- A41D19/0058—Three-dimensional gloves
- A41D19/0065—Three-dimensional gloves with a textile layer underneath
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Gloves (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Arbeitshandschuh aus einem Gewebe oder Gewirke mit einem
Überzug aus Gummi, Kunststoff od. dgl., der an stark beanspruchten Stellen verstärkt ist.
Die bekannten Arbeitshandschuhe dieser Art sind entsprechend ihrem Verwendungszweck mit einem
mehr oder weniger starken Überzug versehen, der in der Regel durch Tauchen in die Überzugsmasse aufgebracht
wird. Der stärkere Überzug wird dabei durch mehrmaliges Tauchen erreicht. Diese Arbeitshandschuhe
haben den Nachteil, daß die Überzugsmasse an allen Stellen des Handschuhs, also auch an
den Stellen, die nur geringfügig beansprucht werden, gleichmäßig stark aufgetragen ist, was die Benutzung
beeinträchtigt.
Es ist nun zwar möglich, den Überzug in unterschiedlicher Stärke aufzutragen, indem man beispielsweise
den Handschuh zuerst mit einem schwachen Überzug versieht, der durch Tauchen aufgebracht
wird, und dann an den stark beanspruchten Stellen weiteres Überzugsmaterial aufträgt. Abgesehen davon,
daß die Bindung der zwei Überzugschichten nicht immer einwandfrei ist, wird die Beweglichkeit der
Hand durch die übermäßig starke Auftragung der Überzugsmasse stark beeinträchtigt. _ ..
Die Beweglichkeit der Hand wird auch durch solche Arbeitshandschuhe beeinträchtigt, bei denen zur Erhöhung
der Griffsicherheit ein erhabenes Verstärkungsmuster des Überzuges durch Anrauhen der
Gewebeoberfläche oder durch Heranziehen einzelner Gewirkeschlingen erzielt wird. Durch eine solche
Bemusterung wird die natürliche Faltenbildung beeinträchtigt, was sich beim Gebrauch unangenehm
auswirkt.
Es ist der Zweck der Erfindung, einen mit einem Überzug versehenen Arbeitshandschuh zu schaffen,
der an sich leicht biegsam ist, jedoch den Beanspruchungen anpaßbare Verstärkungen aufweist.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der textile Grundlagenhandschuh zonenweise aus verschiedene
spezifische Saugfähigkeit aufweisenden Teilen zusammengesetzt ist, die beim Auftragen der
Überzugsmasse, beispielsweise durch Tauchen, diese mehr oder weniger stark aufnehmen. Im einzelnen
kann dies in der Weise geschehen, daß für die stark beanspruchten Stellen des Handschuhs, beispielsweise
die Handfläche, ein Gewebe oder Gewirke mit spezifisch hoher Saugfähigkeit und für die wenig beanspruchten
Stellen, beispielsweise den Handrucken, ein Gewebe oder Gewirke mit spezifisch geringer
Saugfähigkeit verwendet ist.
Im Rahmen der Erfindung kann die gewünschte Verstärkung an den stark beanspruchten Stellen aber
auch in der Weise erzielt werden, daß der Handschuh Arbeitshandschuh mit einem Überzug
aus Gummi, Kunststoff od. dgl.
aus Gummi, Kunststoff od. dgl.
Anmelder:
Weiblen & Rümmelin, Metzingen (Württ.)
Weiblen & Rümmelin, Metzingen (Württ.)
Jakob Weiblen, Metzingen (Württ.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
aus einem Gewebe oder Gewirke mit spezifisch geringer Saugfähigkeit besteht, der an den stark
beanspruchten Stellen mit einem spezifisch leicht durchlässigen Gewebe oder Gewirke verstärkt ist.
Dabei kann die Anordnung in an sich bekannter Weise auch so getroffen sein, daß zwischen den textlien
Grundlagenhandschuh und das zur Verstärkung vorgesehene Gewebe oder Gewirke ein Draht- oder
Kettengewebe eingebettet ist.
Der besondere Vorteil des erfindungsgemäßen Handschuhs besteht darin, daß er in einem normalen
Tauchverfahren mit dem Überzug versehen werden kann. Er besitzt an den Stellen, an denen er stark
beansprucht wird, einen entsprechenden starken Überzug, während beispielsweise der Handrücken und die
Flächen zwischen den Fingern nur leicht belegt sind, so daß er bequem und handlich bleibt, ohne daß seine
schützenden Eigenschaften beeinträchtigt werden.
Die durch ein zusätzliches Gewebe oder Gewirke verstärkten Stellen erhöhen die Festigkeit und Widerstandsfähigkeit
des Handschuhs um ein Vielfaches, weil die Überzugsmasse beim Tauchen das Verstärkungsgewebe
durchdringt und vom Grundgewebe aufgenommen wird. Die Verstärkung verbindet sich
also durch die Überzugsmasse mit dem Grundgewebe und bildet mit diesem eine Einheit. Dadurch entsteht
ein Handschuh, der sich in besonderer Weise für die Arbeit mit scharfkantigen Gegenständen eignet, zumal
dann, wenn zwischen das Grundgewebe des Handschuhs und die Verstärkung ein zusätzliches Metallgewebe
eingebettet wird.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht, und
zwar zeigt
Fig. 1 den Schnitt durch einen Fingerling der einen Ausführungsform,
Fig. 2 den Schnitt durch einen Fingerling der anderen Ausführungsform und
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Fig. 3 die schaubildliche Darstellung eines Handschuhs gemäß Fig. 2.
In den dargestellten Ausführungsbeispielen sind das Grundgewebe oder Gewirke des Handschuhs 1
mit 2 bzw. 2 a, die eine Verstärkung bildende Auflage S
mit 3 und der Überzug mit 4 bezeichnet.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel besteht der Handschuh aus verschiedenartigen Geweben
oder Gewirken, nämlich an den stark beanspruchten Stellen aus einem Gewebe oder Gewirke
2 a mit hoher Saugfähigkeit und an den wenig beanspruchten Stellen aus einem Gewebe oder Gewirke 2
mit geringer Saugfähigkeit. Beim Überziehen eines solchen Handschuhs mit der Überzugsmasse, die aus
natürlichem oder synthetischem Gummi oder einem plastischen Kunststoff bestehen kann, wird das
Gewebe oder Gewirke 2 weniger Überzugsmasse auf- oder annehmen als das Gewebe oder Gewirke 2 a, das
eine größere Menge der Überzugsmasse an sich bindet. Infolgedessen wird der Überzug 4 an den Stellen
wesentlich stärker sein, die von dem Gewebe oder Gewirke 2 a mit größerer Saugfähigkeit gebunden
worden sind.
Bei dem in den Fig. 2 und 3 gezeigten Ausführungsbeispiel besteht der Handschuh aus einem Gewebe
oder Gewirke 2, das an den besonders stark beanspruchten Stellen mit einer Auflage oder Verstärkung3
versehen ist. Das Gewebe oder Gewirke 2 hat eine geringe Saugfähigkeit, während die Auflage
eine größere Saugfähigkeit besitzt. Infolgedessen wird der Überzug 4 an den Stellen, über die sich die Auflage
3 erstreckt, wesentlich stärker geschichtet sein, als an den Stellen, die das Gewebe oder Gewirke 2
nach außen gekehrt haben. Die Überzugsmasse verbindet sich beim Tauchen durch die Auflage 3 hindurch
mit dem Gewebe oder Gewirke 2, so daß ein einheitliches Ganzes entsteht.
Die Auflage 3. ist im Gegensatz zu dem Gewebe oder Gewirke 2 durchlässig, so daß die Überzugsmasse
durch sie hindurchdringen und sich mit dem nicht durchlässigen Gewebe oder Gewirke 2 verbinden kann.
Die Auflage 3 kann aus einem Draht- oder Kettengewebe bestehen. Das Draht- oder Kettengewebe bzw.
das Milanaiseband kann aber auch zwischen das Gewebe oder Gewirke 2 und die Auflage 3 eingebettet
sein.
Claims (3)
1. Arbeitshandschuh aus einem Gewebe oder Gewirke mit einem Überzug aus Gummi, Kunststoff
od. dgl., der an stark beanspruchten Stellen verstärkt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der
textile Grundlagenhandschuh zonenweise aus verschiedene spezifische Saugfähigkeit aufweisenden
Teilen zusammengesetzt ist, die beim Auftragen der Überzugsmasse, beispielsweise durch Tauchen,
diese mehr oder weniger stark aufnehmen.
2. Arbeitshandschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die stark beanspruchten
Stellen des Handschuhs, beispielsweise die Handfläche, ein Gewebe oder Gewirke mit spezifisch
hoher Saugfähigkeit und für die wenig beanspruchten Stellen, beispielsweise den Handrücken,
ein Gewebe oder Gewirke mit spezifisch geringer Saugfähigkeit verwendet ist,
3. Arbeitshandschuh nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der textile Grundlagenhandschuh an stark beanspruchten Stellen aus
Teilen mit spezifisch geringer Saugfähigkeit besteht und mit einem spezifisch stark saugfähigen
Gewebe oder Gewirke verstärkt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 836 483, 837 983,
685;
Deutsche Patentschriften Nr. 836 483, 837 983,
685;
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 942 207.
Deutsches Patent Nr. 942 207.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 803 577ß 7.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW15533A DE1034114B (de) | 1954-12-11 | 1954-12-11 | Arbeitshandschuh mit einem UEberzug aus Gummi, Kunststoff od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW15533A DE1034114B (de) | 1954-12-11 | 1954-12-11 | Arbeitshandschuh mit einem UEberzug aus Gummi, Kunststoff od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1034114B true DE1034114B (de) | 1958-07-17 |
Family
ID=7595530
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW15533A Pending DE1034114B (de) | 1954-12-11 | 1954-12-11 | Arbeitshandschuh mit einem UEberzug aus Gummi, Kunststoff od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1034114B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0050081A3 (en) * | 1980-10-14 | 1982-04-28 | Parinter, Societe Anonyme Dite | Clothing article such as a protective or safety glove, process for its manufacture and device for carrying out this process |
| US4742578A (en) * | 1985-12-02 | 1988-05-10 | Seid Arnold S | Penetration-resistant surgical glove |
| DE102017009832A1 (de) * | 2017-10-17 | 2019-04-18 | RUAL-Tex GmbH | Sicherheitshandschuh |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE836483C (de) * | 1951-01-06 | 1952-04-15 | Weiblen U Ruemmelin | Arbeitshandschuh fuer das Anfassen scharfkantiger Werkstuecke |
| DE837983C (de) * | 1950-05-21 | 1952-05-05 | Wilhelm Buchberger | Arbeitshandschuh |
| DE882685C (de) * | 1951-06-21 | 1953-07-09 | Hermann Flessa | Schutzhandschuh |
| DE942207C (de) * | 1953-10-09 | 1956-04-26 | North & Sons Ltd James | Schutzkleidung mit einem UEberzug aus plastischem Material |
-
1954
- 1954-12-11 DE DEW15533A patent/DE1034114B/de active Pending
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| DE102017009832A1 (de) * | 2017-10-17 | 2019-04-18 | RUAL-Tex GmbH | Sicherheitshandschuh |
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