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DE1034113B - Mit AErmeln ausgestattete Oberkleidung - Google Patents

Mit AErmeln ausgestattete Oberkleidung

Info

Publication number
DE1034113B
DE1034113B DEH31640A DEH0031640A DE1034113B DE 1034113 B DE1034113 B DE 1034113B DE H31640 A DEH31640 A DE H31640A DE H0031640 A DEH0031640 A DE H0031640A DE 1034113 B DE1034113 B DE 1034113B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
armhole
sleeves
edge
lining
sewn
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH31640A
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Hoellmueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1034113B publication Critical patent/DE1034113B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D27/00Details of garments or of their making
    • A41D27/10Sleeves; Armholes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)
  • Outer Garments And Coats (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine mit Ärmeln ausgestattete Oberkleidung, also auf Herrenröcke, Jacken, Joppen, Herren- und Damenmäntel u. dgl. Die üblichen Kleidungsstücke dieser Art haben den Nachteil, daß sie den Armen zu wenig Bewegungsfreiheit geben bzw. die Ärmel bei der Armbewegung in unerwünschter Weise hochgezogen werden, weil die Ärmel allseits fest mit dem Rückenteil des Kleidungsstückes verbunden sind und das Heben bzw. Vorwärtsbewegen der Arme einem Spannen des Rückenteiles gleichkommt, der sich im allgemeinen nicht dehnen kann und den bei der Bewegung auftretenden Spannungen- nicht nachgibt. Zur Erreichung einer größeren Bequemlichkeit ist schon versucht worden, dem Rückenteil durch Anordnung von Falten Anpassungsmöglichkeit an die Verbreiterung des Rückens bei der Bewegung der Arme bzw. des Schultergürtels zu geben, jedoch wird dadurch das Erscheinungsbild verändert, und es können Rücken- oder Seitenfalten nicht bei jedem Kleidungsstück, das eine vorbestimmte Form haben soll, angewendet werden.
Es ist ferner bekannt, die Ärmel im Bereich der Achselhöhle ohne Verbindung mit dem Armlochrand zu belassen, wobei zwischen dem selbstverständlich verputzten freien Armlochrand und dem zugehörigen, ebenfalls verputzten Ärmelrand ein offener Spalt bleibt. Diese Ausführung, die meist bei Regen- und Sportmänteln Verwendung findet, soll hauptsächlich der Lüftung dienen und gibt keine wesentlich verbesserte Bewegungsmöglichkeit, weil ja nur der untere Teil des Armlochrandes mit dem Ärmelrand unverbunden ist und daher hinsichtlich der Vorwärtsbewegung der gehobenen Arme die gleich ungünstigen Verhältnisse durch Spannen des Rückenteiles auftreten. Außerdem ist der vorhandene Spalt zwischen dem Ärmel und dem Armlochrand, obwohl er sich in der Achselhöhle befindet, bei erhobenem Arm störend sichtbar.
Schließlich ist ein rockartiges Kleidungsstück bekanntgeworden, dessen Ärmel nur über einen Teil des Umfanges unmittelbar mit dem Armlochrand verbunden und am übrigen Umfang mit einem den Armlochrand hintergreifenden, konform zu diesem zugeschnittenen und sich hinten aufwärts bis zum Beginn der Schulterrundung erstreckenden Ansatz versehen sind, an dem einwärts ziehende Gummibänder angreifen, so daß den Armen genügende Bewegungsfreiheit unter Vermeidung eines offenen Spaltes gegeben ist. Dennoch haben aber auch diese bekannten Kleidungsstücke verschiedene Mängel. So ist der Ärmelansatz als Doppellappen einerseits am Ärmel, andererseits am Armlochrand angenäht und bildet eine innenliegende Falte, die slich beim Heben bzw. Bewegen des Armes ziehharmonikaartig öffnet. Ein solcher Mit Ärmeln ausgestattete Oberkleidung
Anmelder:
Johann Höllmüller, Aigen (Österreich)
Vertreter: Dipl.-Phys. R. Kohler, Patentanwalt,
Stuttgart, Marienstr. 19
Beanspruchte Priorität:
Österreich vom 16. November 1956
Johann Höllmüller, Aigen (Österreich),
ist als Erfinder genannt worden
Doppellappen mit seinen mehrfachen Nähten, etwaigen Einlagen usw. erhöht nicht nur den erforderlichen Arbeits- und Materialaufwand, sondern ergibt auch einen verhältnismäßig starken Wulst in der Achselhöhle und um den Armlochrand, der unbequem ist und sich unter Beeinträchtigung der Paßform nach außen abdrückt. Die am Ärmelansatz angreifenden und diesen beim Senken der Arme einwärts ziehenden Gummibänder sind nur kurz bemessen und in der Nähe des Armloches unmittelbar am Stoff des Rockes od. dgl. angenäht, so daß sie din nur geringes Dehnungsvermögen aufweisen bzw. die Gefahr besteht, daß der Rock selbst in Falten gezogen wird. Dabei erstrecken sich die Ärmelansätze auch vorn bis zum Beginn der Schulterrundung, so daß sich, von vorn gesehen, ein zwar abgedeckter, aber das Erscheinungsbild doch störender Spalt ergibt, obwohl diese Ausbildung für die Bewegungsfreiheit gar nicht erforder-Hch ist. Außerdem handelt es sich um ein ungefüttertes Kleidungsstück. Es ist zwar auch schon ein Rock ähnlicher Ausführung bekannt, bei dem Futtereinlagen vorgesehen sind, jedoch ist das Futter nur über den Schulterbereich und als Streifen im Armbereich abwärts geführt, es verstärkt den ungünstigen Wulst unter den Armen, und es sind in diesem Fall keine Vorkehrungen zum Zurückziehen der Ärmelansätze beim Senken der Arme getroffen.
Die Erfindung bezweckt die Verbesserung einer solchen Oberbekleidung. Sie besteht darin, daß die nur bis zum Vorderende der Achselhöhle geführten Ärmelansätze den jeweils· zugeordneten Armlochrand verbindungslos frei lassen, durch wenigstens ein quer über den Rücken verlaufendes Gummiband mitein-
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ander verbunden und gegebenenfalls mit ihren inneren Rändern am Futter festgenäht sind, wobei an den Ärmelansätzen je ein weiteres unter dem Armloch etwa im Bereich der Taille befestigtes Gummiband vorgesehen ist, und das Futter am Rücken eine mittige oder zwei seitliche Falten sowie in an sich bekannter Weise jeweils unter dem Armloch eine Querfalte aufweist. Da die Ärmelansätze vorn erst mit der Achselhöhle beginnen bzw. die Ärmel vorn abwärts bis zur Achselhöhle in üblicher Weise festgenäht sind, ist am Aussehen des Rockes od. dgl., von vorn gesehen, nichts geändert. Die Ärmelansätze ergeben als einfache Lappen ohne Verbindung mit dem Armlochrand keine wesentliche Stoff verstärkung und bilden keinen störenden Wulst. Der Rückzug der Ärmelansätze beim Senken der Arme ist mit Sicherheit gewährleistet, wobei die Paßform des Kleidungsstückes nicht beeinträchtigt wird, da das eine Gummiband von Ansatz zu Ansatz gespannt und nicht am Rückenteil angenäht ist, während die abwärts geführten Gummibänder zwar am Rock od. dgl. angenäht sind, in dieser Richtung aber das volle Stoffgewicht wirkt und damit ein Verziehen verhindert ist. Überdies haben die Gummibänder eine ausreichende Länge, um sich ohne große Spannkraft genügend weit zu dehnen. Die erfindungsgemäße Oberbekleidung kann ohne weiteres voll gefüttert werden, und es ist auch möglich, übliche Schulterauflagen vorzusehen, da die mit dem Armlochrand unverbundenen Ärmelansätze das Einschieben der Auflage zulassen. Da die Ärmelansätze am Futter, und zwar zwischen diesem und dem Außenstoff angenäht sind, sind weder die Ansätze noch Spalten von der Innenseite des- Kleidungsstückes her sichtbar, und es ist außerdem ein völliger Abschluß erzielt, so daß keine Zugluft eindringen kann. Damit das Futter, das ja mit den Ärmelansätzen und demnach auch mit den Ärmeln selbst fest verbunden ist, den Armbewegungen folgen bzw. nachgeben kann und nicht spannt und zieht, sind die zusätzlichen Falten, und zwar die mittige oder die seitlichen Rückenfalten, für die Vorwärtsbewegung und die Querfalte unter dem Armloch für die Aufwärtsbewegung der Arme vorgesehen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 die eine Hälfte des fertig zugeschnittenen Außenstoffes,
Fig. 2 das Futter mit dem Ärmelansatz und dem Rückholzug,
Fig. 3 das Armloch bei fertig zusammengenähtem, aber noch ärmellosem Kleidungsstück und
Fig. 4 und 5 das fertige Kleidungsstück bei gehobenem und gesenktem Arm in Rückansicht.
Der Vorderteil 1 und der Rückenteil 2 des Außenstoffes sind in der üblichen Form zugeschnitten und zusammengenäht. Der Teil 3 des Armlochrandes, der sich über den Bereich der Achselhöhle erstreckt und nach hinten aufwärts bis etwa zum Beginn der Achselrundung 4 reicht, wird verputzt, d. h., er wird zusammen mit einem etwa 2 bis 3 cm breiten Futterstreifen 5 gestürzt, umgeheftet, durchgenäht oder gesteppt, wobei die allenfalls vorhandene Zwischeneinlage (Steifleinen od. dgl.) im Bereich des Armlochrandes 3 etwas zurückgeschnitten oder mitgefaßt wird. Konform zu diesem verputzten Armlochrand 3 wird nun ein etwa 6 bis 8 cm breiter Lappen 6 aus dem Außenstoff als Ärmelansatz zugeschnitten.
Das Futter hat im wesentlichen ebenfalls den üblichen Zuschnitt und weist lediglich eine mittlere Falte 7 oder zwei seitliche Falten 8 und eine Querfalte 9 unter dem Armloch auf. Die Verbindungsnaht 10 zwischen dem Futtervorderteil la und dem Rückenteil la, ist zweckmäßig um etwa 2 bis 3 cm gegen den Rücken zu versetzt. Der Ansatz 6 wird an seinem das Armloch hintergreifenden Rand auf das Futter aufgeheftet und umgesteppt. Es sind Gummibänder W, 12 vorgesehen, die den Ansatz 6 nach unten bzw. zum Rücken ziehen und von Ansatz zu Ansatz verlaufen (Bänder 11) bzw. im Bereich der Taille oder Tasche festgenäht sind (Band 12).
Fig. 3 zeigt das zum Einsetzen der Ärmel 13 fertiggestellte Armloch. Der Ärmelrand wird vorn und oben wie üblich eingesetzt, im Bereich des freien Armlochrandes 3 aber zusammen mit seinem Futter mit dem Ansatz 6 verbunden. Es ist ersichtlich, daß die Schulterauflage 14 am oberen Ende des Randes 3 zwischen dem Ansatz 6 und dem Futter la eingelegt ist. Fig. 4 und 5 zeigen, wie beim Heben des Armes der Ärmelansatz 6 ohne Spannung des Rückenteiles 2 aus dem Armloch herausgezogen und beim Senken des Armes wieder zurückgeholt wird, so daß in der Grundstellung gegenüber der üblichen Rockform keine Abweichung erkennbar und größtmögliche Bequemlichkeit erzielt ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch
    Mit Ärmeln ausgestattete Oberbekleidung, deren Ärmel nur über einen Teil des Umfanges unmittelbar mit dem Armlochrand verbunden und am übrigen Umfang mit einem den Armlochrand hintergreifenden, konform zu diesem zugeschnittenen und sich hinten aufwärts bis zum Beginn der Schulterrundung erstreckenden Ansatz versehen sind, an dem einwärts ziehende Gummibänder angreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die nur bis zum Vorderende der Achselhöhle geführten Ärmelansätze! (6) den jeweils zugeordneten Armlochrand verbindüngslos frei lassen, durch wenigstens . ein quer über den Rücken verlaufendes Gummiband (11) miteinander verbunden und gegebenenfalls mit ihren inneren Rändern am Futter (la, 2 a) festgenäht sind, wobei an den Ärmelansätzen je ein weiteres unter dem Armloch etwa im Bereich der Taille befestigtes Gummiband (12) vorgesehen ist und das Futter am Rücken eine mittige (7) oder zwei seitliche Falten (8) sowie in an sich bekannter Weise jeweils unter dem Armloch eine Querfalte (9) aufweist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 809 577/2 7.58
DEH31640A 1956-11-16 1957-11-13 Mit AErmeln ausgestattete Oberkleidung Pending DE1034113B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1034113X 1956-11-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1034113B true DE1034113B (de) 1958-07-17

Family

ID=3684404

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH31640A Pending DE1034113B (de) 1956-11-16 1957-11-13 Mit AErmeln ausgestattete Oberkleidung

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DE (1) DE1034113B (de)

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