DE1034105B - Nadel aus Stahlrohr fuer Nadelwehre und Notverschluesse - Google Patents
Nadel aus Stahlrohr fuer Nadelwehre und NotverschluesseInfo
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- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
- E02B7/00—Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
- E02B7/20—Movable barrages; Lock or dry-dock gates
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
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Description
- Nadel aus Stahlrohr für Nadelwehre und Notverschlüsse Stahlrohrnadeln für Wehre oder Notverschlüsse. die in die abzuschließenden Öffnungen eingeschwotnmen werden können, sind an sich bekannt. Auch sind Rohrnadeln bekannt, die oben und unten mit eingeschweißten Deckeln versehen und jeweils am oberen Deckel mit einem Entlüftungsventil ausgestattet sind. Ferner ist bekamt. daß am unteren Ende der Rohrnadeln zum Wassereintritt in dieselben jeweilig ein Rohrstutzen eingeschweißt ist.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Auftrieb der Stahlrohrnadel auszunutzen, um sie in einfacher Weise in ihre Verschlußlage bringen zu können. Weiterhin soll die Herstellung der Stahlrohrnadel vereinfacht werden. Gelöst wird die Aufgabe dadurch, daß an beiden Enden der Stahlrohrnadel Abschlußdeckel ohne Belüftungsventil und ohne eine Wassereintrittsöf£nung eingeschweißt werden. Der untere Deckel wird dabei zur Verminderung des Auftriebes so weit nach innen angebracht, daß die Stahlrohrnadel in angenähert waagerechter Stellung gerade eben noch schwimmt. Durch diese Anordnung des Deckels hat sich der Angriffspunkt des Auftriebs so weit nach dem Griffende der Rohrnadel zu verschoben, daß der untere Teil der Rohrnadel etwas tiefer ins U'asser ragt als der des oberen Endes.
- Beim Einbau der Stahlrohrnadel kann nun mit geringer Kraftanwendung das obere Ende der Nadel auf ihr oberes Widerlager gehoben werden, wobei sich der Auftrieb während des Anhebens noch mehr verringert und das untere Ende der Stahlrohrnadel absinkt. bis sich diese an ihr unteres Widerlager in der Wehrschwelle anlegt.
- Es kann nun der Fall eintreten, daß eine weitere Verminderung des Auftriebs erforderlich ist. Dem kann dadurch Rechnung getragen werden, daß der untere Abschlußdeckel mit einem größeren Abstand vom unteren Ende der Rohrnadel in diese eingeschweißt wird. In diesem Fall kann aber eine direkte Verschweißung des Abschlußdeckels mit der Rohrwandung nicht mehr ausgeführt werden. Gemäß der Erfindung wird alsdann der Abschlußdeckel zunächst mit einem Rohrstutzen entsprechender Länge, der hinsichtlich seines Außendurchmessers dem Innendurchmesser der Rohrnadel entspricht, verschweißt, dann wird der Rohrstutzen mit dem Deckel nach oben, soweit dies erforderlich ist, in die Stahlrohrnadel eingeschoben und mit seinem offenen, äußeren Ende mit der Wandung der Stahlrohrnadel verschweißt.
- Soll beispielsweise ein Stahlrohrnadelnotverschluß, welcher eingebaut wurde und noch unter Wasserdruck steht. wieder entfernt werden, so werden eine oder mehrere Rohrnadeln zum Fluten des durch den Notverschluß geschützten Raumes von ihrem oberen Widerlager. vorzugsweise mit Fußwinden, weggedrückt. Nach dem Ausspiegeln des Wasserstandes können dann alle nunmehr entlasteten Rohrnadeln entfernt werden.
- Beim Wegdrücken der Füllrohrnadeln entsteht jeweils bei den beiden benachbarten Rohrnadeln an der dem Füllspalt zugelegenen Seite durch eine Umsetzung des Wasserdruckes in Geschwindigkeit ein Unterdruck gegenüber der dem Füllspalt abgelegenen Seite, an der der Wasserdruck nach wie vor wirksam ist. Damit durch diesen Unterdruck ein seitliches Verschieben der benachbarten Nadeln in Richtung zum Füllspalt verhindert wird, müssen diese gesichert werden. Nach der Erfindung wird das Verschieben dadurch verhindert, daß die der Füllnadel benachbarten Nadeln miteinander vorzugsweise durch Flacheisen od. dgl. verbunden werden. Durch diese Maßnahme wird der Notverschluß gegen das durch den Spalt fließende Füllwasser standsicher bleiben. Gegenüber den bekannten Stahlrohrnadelkonstruktionen besteht der Vorteil der Stahlrohrnadel nach der Erfindung darin, daß die neue Nadel billiger herzustellen ist und daß ein Nadelwehr- oder Notverschluß, bestehend aus einer größeren Anzahl dieser Nadeln, mit nur geringen Arbeitskräften schnell und leicht ohne Zuhilfenahme von Hebegeräten u. dgl. ein- und ausgebaut werden kann.
- Die Fig. 1 der Zeichnung zeigt einen Querschnitt der Stahlrohrnadel. Die Stahlrohrnadel besteht aus dem Stahlrohr 1, dem oberen Abschlußdeckel 2 nebst dem Aufhängebügel 4 und dem unteren, in gewissem Abstand von der Stahlrohrunterkante eingeschweißten Abschlußdeckel 3.
- Ist eine weitere Verringerung des Auftriebvolumens erforderlich, so daß ein direktes Einschweißen des Abschlußdeckels 3 in das Stahlrohr 1 nicht mehr möglich ist, dann wird vorzugsweise der Abschlußdeckel 3 zunächst auf einen Rohrstutzen 5. dessen Außendurchmesser dem Innendurchmesser des Stahlrohres 1 entspricht, aufgeschweißt und, wie Fig. 2 zeigt. mit dem Abschlußdeckel 3 nach oben in das Stahlrohr. soweit es erforderlich ist, eingeschoben und an seinem offenen, äußeren Ende mit der Wandung des Stahlrohres 1 verschweißt.
- Die Fig. 3. 4 und 5 zeigen die verschiedenen Arbeitsvorgänge beim Einsetzen der Rohrnadeln: Fig. 3 das Einschwimmen der Stahlrohrnadel, Fig.4 das Anheben der eingebrachten Stahlrohrnadel und Hochheben derselben an ihrem oberen Ende sowie Auflegen derselben am oberen Widerlager (beim Anheben wird der Auftrieb verringert. so daß die Rohrnadel mit ihrem unteren Ende absinkt), Fig.5 die Stahlrohrnadel in Verschlußstellung. In Fig. 6 ist eine Stahlrohrnadelgruppe, bestehend aus einer Füllnadel 6 mit ihren beiden Nachbarnadeln 7 und 8, dargestellt.
- Beim Ausbau des Notverschlusses wird zum Fluten des durch den Notverschluß geschützten Raumes zuerst die Füllnadel 6 weggedrückt, wodurch das Ausspiegeln des Wasserstandes erreicht wird, um dann die vom Wasserdruck nunmehr entlasteten Rohrnadeln zu entfernen. Damit der Rohrnadelnotverschluß beim Wegdrücken der Füllnadeln standsicher bleibt, d. h., daß sich die der Füllnadel benachbarten Nadeln infolge des entstehenden Unterdruckes nicht in Richtung zum Füllspalt hin verschieben, werden die beiden Stahlrohrnadeln 7 und 8 mittels Flacheisen 9 od. dgl. miteinander verbunden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Nadel aus Stahlrohr für Nadelwehre und Notverschlüsse finit das Stahlrohr luftdicht abschließendem oberem und unterem Abschlußdeckel, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Abschlußdeckel (3) in einem derartigen Abstand vom unteren Ende der Stahlrohrnadel in das Stahlrohr eingeschweißt ist, daß der Auftrieb bei schwimmender Nadel ein das obere Nadelende aufrichtendes Moment erzeugt.
- 2. Nadel aus Stahlrohr für Nadelwehre und Notverschlüsse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Abschlußdeckel (3) auf das Ende eines Rohrstutzens (5), dessen Außendurchmesser dem Innendurchmesser des Stahlrohres entspricht, geschweißt, in das Stahlrohr eingeschoben und mit seinem offenen, äußeren Ende mit der Wandung des Stahlrohres verschweißt ist.
- 3. Nadel aus Stahlrohr nach Anspruch 1 oder 2 für Notverschlüsse, dadurch gekennzeichnet, daB eine Füllnadel (6) auf Lücke zu zwei durch Abstandseisen (9) miteinander verbundenen Nadeln (7,8) und in bezug auf die Nadeln (7,8) nach dem Oberwasser hin versetzt mit den Nadeln (7, 8) in Berührung angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN13214A DE1034105B (de) | 1957-01-24 | 1957-01-24 | Nadel aus Stahlrohr fuer Nadelwehre und Notverschluesse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN13214A DE1034105B (de) | 1957-01-24 | 1957-01-24 | Nadel aus Stahlrohr fuer Nadelwehre und Notverschluesse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1034105B true DE1034105B (de) | 1958-07-10 |
Family
ID=7339700
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN13214A Pending DE1034105B (de) | 1957-01-24 | 1957-01-24 | Nadel aus Stahlrohr fuer Nadelwehre und Notverschluesse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1034105B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19857881B4 (de) * | 1998-12-15 | 2004-07-22 | Rudolf Scheper | Schutzvorrichtung gegen Hochwasser und/oder Rückhaltesicherung für umweltschädigende flüssige Medien |
-
1957
- 1957-01-24 DE DEN13214A patent/DE1034105B/de active Pending
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
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