DE10340264A1 - Leergut-Rücknahmegerät - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf ein Rücknahmegerät für Leergut aus unterschiedlichen Materialien, insbesondere für bepfandete Einweggebinde aus Glas, Kunststoff und/oder Blech. Das Rücknahmegerät weist ein Gehäuse (10) und mindestens einen in das Gehäuse einstellbaren Aufnahmebehälter (32) für das Leergut (20) auf. Weiter ist eine durch eine Eingabeöffnung (16) zugängliche Eingabekammer (18) für das Leergut (20) und eine von der Eingabekammer (18) zu dem Aufnahmebehälter (32) führende Fördereinrichtung sowie eine im Bereich der Eingabekammer angeordnete Erkennungseinrichtung (66) zur Bestimmung der Leergutart vorgesehen. Eine besonders einfach handhabbare und baulich einfache Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Fördereinrichtung mindestens zwei an die Eingabekammer (18) anschließende Förderzweige (38, 40) aufweist, und dass in die Eingabekammer ein Manipulator (56) eingreift, der über die Erkennungseinrichtung (66) ansteuerbar und unter Mitnahme eines in der Eingabekammer (18) liegend angeordneten Leergutgebindes zu einem ausgewählten Förderzweig (38, 40) bewegbar ist.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Rücknahmegerät für Leergut aus unterschiedlichen Materialien, insbesondere für bepfandete Einweggebinde aus Glas, Kunststoff und/oder Blech, mit einem Gehäuse und mindestens einem in den Gehäuseunterteil einstellbaren Abfallbehälter, mit einer durch eine Eingabeöffnung im Gehäuseoberteil von außen zugänglichen Eingabekammer für das Leergut und einer von der Eingabekammer zu dem mindestens einen Aufnahmebehälter führenden Fördereinrichtung, sowie mit einer im Bereich der Eingabekammer angeordneten Erkennungseinrichtung zur Bestimmung der Leergutart.
- Es ist bereits ein Rücknahmegerät dieser Art vorgeschlagen worden (
DE-A-101 49 459 ), das für die Rücknahme von Getränkeflaschen aus Glas oder Kunststoff sowie von Getränkedosen eingesetzt werden kann. Das Material der Flaschen oder Dosen wird dabei in einem Wertstoffsystem als Rohstoff wieder verwendet, d.h. das Leergut wird gesammelt und kann nach entsprechender Aufbereitung zur Herstellung neuer Flaschen, Dosen oder anderer Gegenstände aus entsprechendem Material verwendet werden. Um bei der Rücknahme des Leerguts eine bessere Raumausnutzung des Aufnahmebehälters zu erreichen, ist es zumindest bei Geräten für die Rücknahme von Kunststoffflaschen oder Blechdosen bekannt, das Leergut zu verdichten oder zu zerkleinern. Um die Rücknahme aller in Betracht kommenden Materialgruppen zu ermöglichen, wurde vorgeschlagen, zwei Aufnahmebehälter in das Gehäuse des Rücknahmegeräts einzustellen, von denen der eine Flaschen aus Glas und der andere Gebinden aus Kunststoff und/oder Metall zugeordnet ist. Es ist dort eine Eingabekammer zur stehenden Aufnahme des Leerguts sowie eine Erkennungseinrichtung zur Bestimmung des Leergutmaterials vorgesehen. Die Eingabekammer weist zwei, jeweils einem der Aufnahmebehälter zugeordnete Ausgabeöffnungen sowie ein Förderorgan zum Transport des Leerguts in den Bereich jeweils einer der Ausgabeöffnungen nach Maßgabe der mittels der Erkennungseinrichtung bestimmten Leergutart auf. Als nachteilig wird dabei empfunden, dass das Leergut stehend in die Eingabekammer eingestellt werden muss. Bei der stehenden Leergutaufnahme kann es durch umstürzendes Leergut zu Funktionsstörungen und zu einer Verschmutzung durch auslaufende Flüssigkeit im Bereich der Eingabekammer und entlang der Förderstrecke kommen. Das Vorhandensein von zwei Eingabekammern kann bei einem unerfahrenen Benutzer zu Irritationen führen, da er zuerst lernen muss, dass die beiden Eingabekammern alternativ genutzt werden können. - Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Rücknahmegerät zu entwickeln, das besonders einfach aufgebaut ist und das bei der Leergutrückgabe einfach bedienbar ist.
- Zur Lösung dieser Aufgabe wird die im Anspruch 1 angegebene Merkmalskombination vorgeschlagen. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
- Der erfindungsgemäßen Lösung liegt vor allem der Gedanke zugrunde, dass die Eingabekammer zur Aufnahme von liegendem, rotationssymmetrischem Leergut geeignet ist. Diese Betriebsweise trägt wesentlich zu einem störungsfreien Betrieb bei, da das Leergut in der eingegebenen Liegeposition zuverlässig verharrt, ohne umzufallen. Um dies zu erreichen, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, dass die Fördereinrichtung mindestens zwei an die Eingabekammer anschließende Förderzweige aufweist und dass in die Eingabekammer ein Manipulator eingreift, der über die Erkennungseinrichtung ansteuerbar und unter Mitnahme eines in der Eingabekammer liegend angeordneten Leergutgebindes zu einem ausgewählten Förderzweig bewegbar ist.
- Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist die Erkennungseinrichtung eine motorische Drehvorrichtung für das rotationssymmetrische Leergut sowie eine auf das in der Drehvorrichtung befindliche Leergut gerichtete optoelektronische Abtastvorrichtung auf. Eine bevorzugte bauliche Ausgestaltung der Erkennungseinrichtung sieht vor, dass die Drehvorrichtung zwei in seitlichem Abstand voneinander angeordnete Rollen zur liegenden Aufnahme des Leerguts aufweist, von denen mindestens eine motorisch antreibbar ist. Zusätzlich kann die Drehvorrichtung mit einer Waage zur Bestimmung des Leergutgewichts gekoppelt sein. Die optoelektronische Abtastvorrichtung enthält zweckmäßig eine Laserlichtquelle, die nach außen hin dadurch abgeschirmt wird, dass die Eingabekammer eine über einen Schließmechanismus verschließbare Eingabeöffnung aufweist. Mit einer solchen Abtastvorrichtung können entweder Codeaufdrucke auf dem Leergut abgetastet oder die Farbe und die Gestalt des Leerguts ermittelt und mit in einem Sollwertspeicher hinterlegten Vorgabewerten oder Vorgabemustern verglichen werden.
- Die Handhabung des Geräts wird dadurch vereinfacht, dass in der Eingabekammer eine den Schließmechanismus für die Eingabeöffnung ansteuernde Lichtschranke angeordnet ist. Der Schließmechanismus kann eine die Eingabekammer vorzugsweise vertikal verschließende Türanordnung aufweisen. Um ein Einklemmen der Hand durch die schließende Türanordnung zu vermeiden, wird gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, dass die Türanordnung einen mit einem Antrieb des Schließmechanismus unmittelbar gekuppelten Türrahmen aufweist, und dass in dem Türrahmen eine Schiebetür entgegen der Kraft einer Feder in Öffnungsrichtung verschiebbar ist.
- Im Bereich der Eingabeöffnung kann eine motorisch antreibbare Einzugrolle für das Leergut angeordnet sein. Dadurch wird sichergestellt, dass das Leergut bei der Eingabe selbsttätig aus dem Bereich der Eingabeöffnung in das Innere der Eingabekammer gefördert wird, damit die Eingabeöffnung zuverlässig geschlossen werden kann.
- Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der Manipulator einen von einer Mittelstellung innerhalb der Eingabekammer aus wahlweise zu einem der Förderzweige bewegbaren, bodenseitig und stirnseitig offenen Mitnehmerkäfig aufweist. Der Mitnehmerkäfig kann dabei beispielsweise um eine oberhalb der Eingabekammer vorzugsweise mittig angeordnete, parallel zur Eingaberichtung ausgerichtete Schwenkachse wahlweise nach der einen oder anderen Seite verschwenkt werden. Dazu kann der Mitnehmerkäfig vorzugsweise über ein Koppelgetriebe, insbesondere über einen Kurbeltrieb motorisch angetrieben werden. Die verschiedenen Bewegungsrichtungen des Manipulators sorgen dafür, dass das Leergut nach Maßgabe eines von der Erkennungseinrichtung abgegebenen Signals zur Materialtrennung auf verschiedene Förderzweige aufgeteilt wird.
- Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass in einem der Förderzweige ein Mechanismus zur Verdichtung des ankommenden Leerguts angeordnet ist. Der Verdichtungsmechanismus ist dabei zweckmäßig als Rotationsverdichter für Leergut aus Kunststoff oder Blech ausgebildet.
- Bei bepfandetem Leergut kann über die Erkennungseinrichtung und einen angeschlossenen Computer zusätzlich eine Pfandgeldgutschrift erfolgen. Um darüber hinaus sicherzustellen, dass unzulässiges Leergut, das nicht zur Rücknahme durch das Gerät und zur Auszahlung eines Pfandgeldes bestimmt ist, an den Benutzer zurückgegeben und von der Pfandgeldausgabe ausgeschlossen wird, wird gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, dass ein sich von der Eingabeöffnung bis in das Innere der Eingabekammer erstreckendes Förderband vorgesehen ist, das beim Eingeben von Leergut in Eingaberichtung und im Falle von unzulässigem Leergut über die Erkennungseinrichtung in Rückgaberichtung ansteuer bar ist. Zusätzlich ist das Förderband über eine Zeitsteuerung in Eingaberichtung ansteuerbar. Damit ist sichergestellt, dass das Gerät nicht allein deshalb ausfallen kann, weil das unzulässige Leergut nicht entnommen wird und es in der Rückgabekammer zu einem Leergutstau kommt.
- Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das Förderband im Bereich der Drehvorrichtung angeordnet ist und dass ein Hubmechanismus vorgesehen ist, mit dem das Förderband zwischen einer gegenüber der Drehvorrichtung angehobenen Transportstellung und einer gegenüber der Drehvorrichtung abgesenkten Übergabestellung anhebbar oder absenkbar ist. Zweckmäßig ist das Förderband zwischen den beiden in seitlichem Abstand voneinander angeordneten Rollen der Drehvorrichtung angeordnet. Es ist zweckmäßig über die Einzugrolle geführt und zusammen mit dieser motorisch antreibbar.
- Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das Förderband unter der Einwirkung des Hubmechanismus um eine zur Achse der Einzugrolle parallele oder mit dieser zusammenfallende Achse zwischen der Transportstellung und der Übergabestellung verschwenkbar ist. Der Hubmechanismus weist zu diesem Zweck beispielsweise eine motorisch über eine Zentralsteuerung angesteuerte Exzenterrolle auf, auf der ein feststehendes Rahmenteil des Förderbandes gegebenenfalls unter der Einwirkung einer Feder aufliegt.
- Eine alternative Ausgestaltung der Erfindung bezüglich der Behandlung unzulässigen Leerguts sieht vor, dass in einem der Förderzweige eine über eine verschließbare Rückgabeöffnung zugängliche Rückgabekammer angeordnet ist. Vorteilhafterweise weist die Rückgabekammer eine zum Aufnahmebehälter führende verschließbare Bodenöffnung auf, wobei die Bodenöffnung und die Rückgabeöffnung der Rückgabekammer vorteilhafterweise über einen gemeinsamen Antriebsmechanismus gegenläufig motorisch verschließbar sind. Der Antriebsmechanismus kann dabei über die Erken nungseinrichtung angesteuert werden. Zusätzlich ist auch eine Ansteuerung über eine Zeitsteuerung möglich. Damit ist sichergestellt, dass das Gerät nicht allein deshalb ausfallen kann, weil das unzulässige Leergut nicht entnommen wird und es in der Rückgabekammer zu einem Leergutstau kommt.
- Wenn zur Aufstellung des Rücknahmegeräts nur wenig Platz zur Verfügung steht, ist es möglich, dass die verschiedenen Förderzweige innerhalb des Gehäuses in denselben Aufnahmebehälter münden. In diesem Fall muss nur ein Aufnahmebehälter in das Gehäuse eingestellt werden. Selbstverständlich ist es bei größeren Geräten auch möglich, dass die verschiedenen Förderzweige in verschiedene Aufnahmebehälter innerhalb des Gehäuses münden oder dass mindestens einer der Förderzweige in einen außerhalb des Gehäuses befindlichen Ausgabeförderer mündet.
- Die Eingabekammer mit dem Manipulator und den anschließenden Förderzweigen können zu einem einheitlichen, austauschbaren Eingabemodul zusammengefasst werden.
- Im Folgenden wird die Erfindung anhand der in der Zeichnung in schematischer Weise dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen
-
1 eine schaubildliche Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels eines Rücknahmegeräts für Leergut mit einer Eingabeöffnung, einer Rückgabeöffnung und einem Unterbau für einen Aufnahmebehälter; -
2a bisd eine Seitenansicht und zwei ausschnittsweise Fronansichten sowie eine vergrößerte Detailansicht des Rücknahmegeräts nach1 bei abgenommener Verkleidung; -
3a bisf je eine Vorderansicht des Rücknahmegeräts nach1 in verschiedenen Phasen mit der Leergutrücknahme; -
4 eine schaubildliche Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels eines Rücknahmegeräts mit einer kombinierten Eingabe- und Rückgabeöffnung und einem Unterbau für einen Aufnahmebehälter; -
5a bisc drei ausschnittsweise Frontansichten des Rücknahmegeräts nach4 mit einer vertikal verschiebbaren Türanordnung in drei verschiedenen Türstellungen; -
6a bisc vergrößerte Detailausschnitte aus den5a bisc ; -
7a bisc zwei Seitenansichten und eine Draufsicht des Ein- und Rückgabeförderers für das Rücknahmegerät nach4 . - Die in der Zeichnung schematisch dargestellten Rücknahmegeräte sind zur Rücknahme von Leergut bestehend aus Einwegflaschen und -dosen aus Glas, Kunststoff und/oder Metallblech bestimmt. Die Rücknahmegeräte bestehen aus einem Gehäuse
10 mit einem Oberteil12 und einem Unterteil14 . Das Oberteil12 umfasst eine über eine verschließbare Eingabeöffnung16 zugängliche Eingabekammer18 zur Aufnahme von liegendem, rotationssymmetrischem Leergut20 sowie eine Bedieneinheit mit einem Display26 , einem Bedientaster28 , einem Kartenlese- und -schreibgerät30 für Chip- oder Wertkarten oder für eine Bon-Ausgabe und einer nicht dargestellten elektronischen Speicher- und Steuereinheit. Das Ausführungsbeispiel nach1 bis3 weist außerdem eine über eine Rückgabeöffnung22 zugängliche Rückgabekammer46 zur Rückgabe von unzulässigem Leergut auf, die beim Ausführungsbeispiel nach4 bis7 fehlt. Wie unten noch näher erläutert wird, wird dort unzulässiges Leergut über die Eingabeöffnung16 zurückgegeben. - Das Gehäuseunterteil
14 ist als Magazin zum Einstellen eines Aufnahmebehälters32 zur Aufnahme des zurückgenommenen Leerguts20 bestimmt. Bei dem Aufnahmebehälter32 handelt es sich um einen Müllbehälter, wie er anderweitig auch zur Sammlung von Müll und Wertstoffen verwendet wird. Der auf Rollen verfahrbare Aufnahmebehälter32 ist im Unterteil14 hinter einer Schwenktür36 ebenerdig eingestellt. Die mit einem Deckel34 verschließbare Öffnung des Aufnahmebehälters32 reicht bis in die Nähe der Unterkante des Gehäuseoberteils12 und wird von oben über entsprechende Ausgabeöffnungen38 ,40 mit dem materialmäßig vorsortierten Leergut20 beschickt. Der linke Förderzweig42 mit der Öffnung38 ist dabei für Glasflaschen bestimmt, während der rechte Förderzweig44 mit der Öffnung40 für Kunststoffflaschen (PET) und Blechdosen bestimmt ist. Bei den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen münden beide Förderzweige42 ,44 in denselben Aufnahmebehälter32 . Dadurch erhält man eine sehr kompakte Bauweise des Rücknahmegeräts. - Anstelle des Wertstoffbehälters mit seinen steifen Seitenwänden kann auch ein Rollgestell verwendet werden, das an seiner Oberkante einen Rahmen zum Einhängen eines nach oben offenen Kunststoffsacks aufweist und das zumindest an einer Seitenfläche zur leichteren Entnahme des vollen Kunststoffsacks offen ist.
- In die Eingabekammer greift ein Manipulator
56 ein, der unter Mitnahme eines in der Eingabekammer18 liegend angeordneten Leergutgebindes20 zu einem ausgewählten Förderzweig38 ,40 bewegbar ist. Der Manipulator56 weist einen von einer Mittelstellung innerhalb der Eingabekammer18 aus wahlweise zum einen oder anderen Förderzweig42 ,44 bewegbaren, bodenseitig und stirnseitig offenen Mitnehmerkäfig58 auf, der um eine oberhalb der Eingabekammer mittig angeordnete, parallel zur Eingaberichtung ausgerichtete Schwenkachse60 wahlweise nach der einen oder anderen Seite verschwenkbar ist. Bei den gezeigten Ausführungsbeispielen ist der Manipulator56 über einen Motor62 und ein Kurbelgetriebe64 antreibbar. - Im Bereich der Eingabekammer
18 befindet sich außerdem eine Erkennungseinrichtung66 zur Bestimmung der Leergutart über die der Manipulator56 nach Maßgabe der bei einem Abtastvorgang ermittelten Leergutart ansteuerbar ist. Die Erkennungseinrichtung66 umfasst eine motorisch antreibbare Drehvorrichtung68 für das rotationssymmetrische Leergut20 sowie eine auf das in der Drehvorrichtung befindliche Leergut gerichtete optoelektronische Abtastvorrichtung70 . Die Drehvorrichtung68 weist zwei in seitlichem Abstand voneinander angeordnete Rollen68' zur liegenden Aufnahme des Leerguts20 auf, von denen mindestens eine motorisch antreibbar ist. Mit der Abtastvorrichtung70 können entweder Code-Aufdrucke auf dem Leergut20 abgetastet oder die Farbe und die Gestalt des Leerguts ermittelt und mit in einem Sollwertspeicher eines Mikrocomputers hinterlegten Vorgabewerten oder Vorgabemustern verglichen werden. Zusätzlich ist die Drehvorrichtung mit einer Waage84 zur Bestimmung des Leergutgewichts gekoppelt. Damit können halbvolle oder volle Gebinde von zulässigen Leergutgebinden unterschieden werden. - Die Eingabeöffnung
16 ist über eine Schiebetür72 , die über einen motorischen Antriebsmechanismus74 betätigbar ist, verschließbar. Die Handhabung des Geräts wird dadurch vereinfacht, dass in der Eingabekammer eine den Betätigungsmechanismus74 für die Eingabeöffnung16 ansteuernde Lichtschranke angeordnet ist. Außerdem befindet sich im Bereich der Eingabeöffnung16 eine motorisch antreibbare Einzugrolle76 für das Leergut20 , die sicherstellt, dass das Leergut bei der Eingabe selbsttätig aus dem Bereich der Eingabeöffnung16 in die Eingabekammer18 gefördert wird, damit die Eingabeöffnung16 zuverlässig geschlossen werden kann. - Die Ausführungsbeispiele nach
1 bis3 und4 bis7 unterscheiden sich u.a. dadurch, dass im ersteren Falle die Schiebetür72 über den Antriebsmechanismus74 horizontal verschiebbar ist, und dass im letzteren Falle eine Türanordnung90 bestehend aus einer Schiebetür72' und einem Türrahmen72" vorgesehen ist, die über den Antriebsmechanismus74' vertikal verschiebbar ist (vgl. insbesondere6a bisc ). Die Schiebetür72' wird in dem Türrahmen72" unter der Einwirkung einer Zugfeder92 in einer unteren Anschlagposition gehalten (6a undb ), während der Antriebsmechanismus74' mit seinem Ausleger94 an einer Gelenkstelle96 des Türrahmens72" angelenkt ist. Mit dieser Anordnung wird erreicht, dass die Schiebetür72' durch einen in der Eingabeöffnung16 befindlichen Gegenstand oder durch eine dort eingreifende Hand entgegen der Kraft der Feder92 angehoben wird. Bei entsprechend leichter Ausbildung der Schiebetür72' und schwacher Ausbildung der Feder92 wird eine Verletzungs- oder Zerstörungsgefahr durch die niedergehende Schiebetür72' vermieden. - Im rechten Förderzweig
44 der Fördervorrichtung befindet sich ein Mechanismus78 zur Verdichtung des ankommenden Leerguts20 . Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Verdichtungsmechanismus als Rotationsverdichter für Leergut aus Kunststoff oder Blech ausgebildet. - Bei bepfandetem Leergut kann über die Erkennungseinrichtung
66 und einen angeschlossenen Computer zusätzlich eine Pfandgeldgutschrift erfolgen. Das ermittelte Pfandgeld wird an dem Display24 angezeigt und über das Kartenlese- und Schreibgerät30 auf eine Pfandgeldkarte gutgeschrieben. - Um darüber hinaus sicherzustellen, dass unzulässiges Leergut, das nicht zur Rücknahme durch das Gerät und zur Auszahlung eines Pfandgeldes bestimmt ist, an den Benutzer zurückgegeben und von der Pfandgeldausgabe ausgeschlossen wird, befindet sich bei dem Ausführungsbeispiel nach
1 bis3 im linken Förderzweig42 die Rückgabekammer46 , deren Bodenöffnung48 und deren Rückgabeöffnung22 gegenläufig über den Schiebeboden52 und die Schiebetür54 verschließbar sind. Der Schiebeboden52 und die Schiebetür54 werden über einen gemeinsamen motorischen Betätigungsmechanismus80 gegenläufig angetrieben. Zu diesem Zweck weisen der Schiebeboden52 und die Schiebetür54 Zahnstangen52' ,54' auf, die über ein feststehendes Ritzel82 gekoppelt sind (2d ). Der Betätigungsmechanismus80 wird ebenfalls über die Erkennungseinrichtung66 angesteuert. Im Falle eines zulässigen Leerguts aus Glas wird über die Erkennungseinrichtung66 die Schiebetür54 geschlossen und der Schiebeboden52 geöffnet, so dass die Glasflasche20 durch die Rückgabekammer54 hindurch nach unten in den Aufnahmebehälter fallen kann (3f ). Wird ein unzulässiges Leergutgebinde erkannt, so wird der Schiebeboden52 geschlossen und die Schiebetür54 geöffnet (3e ). Das unzulässige Leergut kann dann vom Bediener aus der Rückgabekammer entnommen werden. Um sicherzustellen, dass das Gerät nicht allein deshalb ausfällt, weil das unzulässige Leergutgebinde nicht entnommen wird, werden der Schiebeboden52 und die Schiebetür54 zusätzlich über eine nicht dargestellte Zeitsteuerung angesteuert , die nach einer vorgegebenen Wartezeit das unzulässige Leergut in den Aufnahmebehälter32 durchfallen lässt. - Bei dem Ausführungsbeispiel nach
4 bis7 fehlt die Rückgabekammer46 gemäß Ausführungsbeispiel nach1 bis3 . Dort wird unzulässiges Leergut, das nicht zur Rücknahme durch das Gerät und zur Auszahlung eines Pfandgeldes bestimmt ist, über die Eingabekammer18 und deren Eingabeöffnung16 an den Benutzer zurückgegeben. Dazu ist ein sich von der Eingabeöffnung16 bis in das Innere der Eingabekammer18 erstreckendes Förderband98 vorgesehen. Das Förderband98 ist am einen Ende im Bereich eines Einstiches100 über die Einzugrolle76 und an ihrem anderen Ende über eine Umlenkrolle102 geführt. Der Antrieb des Förderbands98 erfolgt gemeinsam mit der Einzugrolle76 über einen Antriebsmechanismus103 , der wahlweise in Einzugrichtung und in Rückgaberichtung ansteuerbar ist. Das Förderband98 befindet sich im Zwischenraum zwischen den beiden Rollen68' der Drehvorrichtung68 und kann mittels eines motorisch angetriebenen Hubmechanismus104 zwischen einer oberen Transportstellung (7a ) und einer unteren Übergabestellung (7b ) verschwenkt werden. Bei der Eingabe wird das Leergut20 von der Einzugrolle76 und dem in sei ner angehobenen Transportstellung befindlichen Förderband98 erfasst und in das Innere der Eingabekammer18 transportiert, bis eine durch das Leergut20 ausgelöste Lichtschranke den Antriebsmechanismus103 für das Förderband abstellt. Sodann wird das Förderband über den Hubmechanismus104 nach unten in die in7b gezeigte Übergabeposition geschwenkt, in welcher das Leergut20 auf die Rollen68' der Drehvorrichtung68 aufgelegt wird. Die Rollen68' werden dann zusammen mit dem darauf befindlichen Leergut in Drehung versetzt, so dass das Leergut20 mit der Abtastvorrichtung70 in der vorstehend beschriebenen Weise abgetastet werden kann. Bei zulässigem Leergut20 wird der Manipulator56 in der vorstehend beschriebenen Weise nach der einen oder anderen Richtung in Bewegung gesetzt. Im Falle von Metall- oder PET-Flaschen gelangt das Leergut in den rechten Förderzweig44 der Fördervorrichtung, in der sich der Rotationsverdichter78 befindet. Aus Glas bestehendes Leergut20 wird über den Förderzweig42 unmittelbar in den Aufnahmebehälter32 geleitet. Wird über die Erkennungseinrichtung66 unzulässiges Leergut signalisiert, so wird das Förderband98 über den Hubmechanismus104 wieder in seine Transportstellung gemäß7a geschwenkt und über den Antriebsmechanismus103 zur Eingabeöffnung16 zurückgefördert, nachdem zuvor die aus Schiebetür72' und Türrahmen72'' bestehende Türanordnung90 über den Antriebsmechanismus74' in die nach oben verschobene Öffnungslage gebracht wurde. Das unzulässige Leergut kann dann vom Bediener aus der Eingabekammer entnommen werden. Um sicherzustellen, dass das Gerät nicht allein deshalb ausfällt, weil das unzulässige Leergutgebinde nicht entnommen wird, werden das Förderband98 , die Türanordnung90 und der Manipulator56 zusätzlich über eine nicht dargestellte Zeitsteuerung angesteuert, die nach einer vorgegebenen Wartezeit das unzulässige Leergut über den Förderzweig42 in den Aufnahmebehälter32 befördert. - Die Eingabekammer
18 mit Manipulator56 und anschließenden Förderzweigen42 ,44 kann als austauschbares Eingabemodul86 ausgebildet werden. Dieses Eingabemodul86 kann grundsätzlich auch in der Weise verwendet werden, dass die verschiedenen Förderzweige42 ,44 in verschiedene Aufnahmebehälter innerhalb eines Gehäuses münden. Grundsätzlich ist es auch möglich, dass mindestens einer der Förderzweige in einen außerhalb des Gehäuses befindlichen Aufnahmebehälter mündet. - Zusammenfassend ist folgendes festzuhalten: Die Erfindung bezieht sich auf ein Rücknahmegerät für Leergut aus unterschiedlichen Materialien, insbesondere für bepfandete Einweggebinde aus Glas, Kunststoff und/oder Blech. Das Rücknahmegerät weist ein Gehäuse
10 und mindestens einen in das Gehäuse einstellbaren Aufnahmebehälter32 für das Leergut20 auf. Weiter ist eine durch eine Eingabeöffnung16 zugängliche Eingabekammer18 für das Leergut20 und eine von der Eingabekammer18 zu dem Aufnahmebehälter32 führende Fördereinrichtung sowie eine im Bereich der Eingabekammer angeordnete Erkennungseinrichtung66 zur Bestimmung der Leergutart vorgesehen. Eine besonderes einfach handhabbare und baulich einfache Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Fördereinrichtung mindestens zwei an die Eingabekammer18 anschließende Förderzweige38 ,40 aufweist, und dass in die Eingabekammer ein Manipulator56 eingreift, der über die Erkennungseinrichtung66 ansteuerbar und unter Mitnahme eines in der Eingabekammer18 liegend angeordneten Leergutgebindes zu einem ausgewählten Förderzweig38 ,40 bewegbar ist.
Claims (57)
- Rücknahmegerät für Leergut aus unterschiedlichen Materialien, insbesondere für bepfandete Einweggebinde aus Glas, Kunststoff und/oder Blech, mit einem Gehäuse (
10 ) und mindestens einem in das Gehäuse einstellbaren Aufnahmebehälter (32 ) für das Leergut (20 ), mit einer durch eine Eingabeöffnung (16 ) zugänglichen Eingabekammer (18 ) für das Leergut (20 ) und einer von der Eingabekammer (18 ) zu dem Aufnahmebehälter (32 ) führenden Fördereinrichtung, sowie mit einer im Bereich der Eingabekammer angeordneten Erkennungseinrichtung (66 ) zur Bestimmung der Leergutart, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung mindestens zwei an die Eingabekammer (18 ) anschließende Förderzweige (38 ,40 ) aufweist, und dass in die Eingabekammer ein Manipulator (56 ) eingreift, der über die Erkennungseinrichtung (66 ) ansteuerbar und unter Mitnahme eines in der Eingabekammer (18 ) liegend angeordneten Leergutgebindes zu einem ausgewählten Förderzweig (38 ,40 ) bewegbar ist. - Rücknahmegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Erkennungseinrichtung (
66 ) eine motorische Drehvorrichtung (68 ) für das Leergut (20 ) sowie eine auf das in der Drehvorrichtung (68 ) befindliche Leergut gerichtete optoelektronische Abtastvorrichtung (70 ) umfasst. - Rücknahmegerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehvorrichtung (
68 ) zwei in seitlichem Abstand voneinander angeordnete Rollen zur liegenden Aufnahme des Leerguts (20 ) aufweist, von denen mindestens eine motorisch antreibbar ist. - Rücknahmegerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehvorrichtung (
68 ) mit einer Waage (84 ) zur Bestimmung des Leergutgewichts gekoppelt ist. - Rücknahmegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingabekammer (
18 ) eine über einen Schließmechanismus (72 ,74 ) selbsttätig verschließbare Eingabeöffnung (16 ) aufweist. - Rücknahmegerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Eingabekammer (
18 ) eine den Schließmechanismus (72 ,74 ) für die Eingabeöffnung (16 ) ansteuernde Lichtschranke angeordnet ist. - Rücknahmegerät nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schließmechanismus eine die Eingabekammer (
18 ) vorzugsweise vertikal verschließende Türanordnung (90 ) aufweist. - Rücknahmegerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Türanordnung (
90 ) einen mit dem Antrieb (74' ) des Schließmechanismus unmittelbar gekuppelten Türrahmen (72" ) aufweist, und dass in dem Türrahmen eine Schiebetür (72' ) entgegen der Kraft einer Feder (92 ) in Öffnungsrichtung verschiebbar ist. - Rücknahmegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Eingabeöffnung (
16 ) eine motorisch antreibbare Einzugrolle (76 ) für das Leergut angeordnet ist. - Rücknahmegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Manipulator (
56 ) einen von einer Mittelstellung innerhalb der Eingabekammer aus wahlweise zum einen oder anderen Förderzweig (42 ,44 ) bewegbaren, bodenseitig und stirnseitig offenen Mitnehmerkäfig (58 ) aufweist. - Rücknahmegerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmerkäfig (
58 ) um eine oberhalb der Eingabekammer (18 ) vorzugsweise mittig angeordnete, parallel zur Eingaberichtung ausgerichtete Schwenkachse (60 ) wahlweise nach der einen oder anderen Seite verschwenkbar ist. - Rücknahmegerät nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmerkäfig (
58 ) über ein Koppelgetriebe, insbesondere über einen Kurbeltrieb (64 ) motorisch antreibbar ist. - Rücknahmegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass in einem der Förderzweige (
44 ) ein Mechanismus (78 ) zur Verdichtung des ankommenden Leerguts (20 ) angeordnet ist. - Rücknahmegerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdichtungsmechanismus (
78 ) als Rotationsverdichter für Leergut (20 ) aus Kunststoff oder Blech ausgebildet ist. - Rücknahmegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 14, gekennzeichnet durch ein sich von der Eingabeöffnung (
16 ) bis in das Innere der Eingabekammer (18 ) erstreckendes Förderband (98 ), das beim Eingeben von Leergut (20 ) in Eingaberichtung und über die Erkennungseinrichtung (66 ) in Rückgaberichtung ansteuerbar ist. - Rücknahmegerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderband (
98 ) und der Manipulator (56 ) zusätzlich über eine Zeitsteuerung in Eingaberichtung ansteuerbar sind. - Rücknahmegerät nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderband (
98 ) im Bereich der Drehvorrichtung (68 ) angeordnet ist, und dass ein Hubmechanismus (104 ) vorgesehen ist, mit dem das Förderband zwischen einer gegenüber der Drehvorrichtung (68 ) angehobenen Transportstellung und einer gegenüber der Drehvor richtung (68 ) abgesenkten Übergabestellung anhebbar und absenkbar ist. - Rücknahmegerät nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderband (
98 ) zwischen den beiden in seitlichem Abstand voneinander angeordneten Rollen (68' ) der Drehvorrichtung (68 ) angeordnet ist. - Rücknahmegerät nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderband (
98 ) über die Einzugrolle (76 ) geführt und zusammen mit dieser motorisch antreibbar ist. - Rücknahmegerät nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderband (
98 ) unter der Einwirkung des Hubmechanismus (104 ) um eine zur Achse der Einzugrolle (76 ) parallele oder mit dieser zusammenfallende Achse zwischen der Transportstellung und der Übergabestellung verschwenkbar ist. - Rücknahmegerät nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Hubmechanismus (
104 ) einen motorisch antreibbaren Exzenter aufweist, auf dessen Exzenterfläche ein Rahmenteil des Förderbands (78 ) vorzugsweise unter der Einwirkung einer Feder aufliegt. - Rücknahmegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass in einem der Förderzweige (
42 ) eine über eine verschließbare Rückgabeöffnung (50 ) zugängliche Rückgabekammer (46 ) angeordnet ist. - Rücknahmegerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückgabekammer (
46 ) eine zum Aufnahmebehälter (32 ) führende verschließbare Bodenöffnung (48 ) aufweist. - Rücknahmegerät nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenöffnung (
48 ) und die Rückgabeöffnung (50 ) der Rückgabekammer (46 ) über einen gemeinsamen Antriebsmechanismus (80 ,82 ) gegenläufig motorisch verschließbar sind. - Rücknahmegerät nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmechanismus (
80 ,82 ) über die Erkennungseinrichtung (66 ) ansteuerbar ist. - Rücknahmegerät nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmechanismus (
80 ,82 ) über eine Zeitsteuerung ansteuerbar ist. - Rücknahmegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiedenen Förderzweige (
42 ,44 ) in denselben Aufnahmebehälter (32 ) münden. - Rücknahmegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiedenen Förderzweige (
42 ,44 ) in verschiedene Aufnahmebehälter innerhalb des Gehäuses münden. - Rücknahmegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der Förderzweige in einen außerhalb des Gehäuses befindlichen Ausgabeförderer mündet.
- Rücknahmegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmebehälter (
32 ) ein Rollgestell aufweist, das an einer Oberkante einen Rahmen zum Einhängen eines nach oben offenen Kunststoffsacks und an einer Seitenfläche eine Entnahmeöffnung für den Kunststoffsack aufweist. - Rücknahmegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingabekammer mit Manipulator und anschließenden Förderzweigen als austauschbares Eingabemodul (
86 ) ausgebildet ist. - Eingabemodul für Rücknahmegeräte zur Aufnahme von Leergut aus unterschiedlichen Materialien, insbesondere für Einweggebinde aus Glas, Kunststoff und/oder Blech, mit einer durch eine Eingabeöffnung (
16 ) zugänglichen Eingabekammer (18 ) für das Leergut (20 ), einer an die Eingabekammer (18 ) anschließenden Fördereinrichtung (42 ,44 ) und einer im Bereich der Eingabekammer (18 ) angeordneten Erkennungseinrichtung (66 ) zur Bestimmung der Leergutart, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung mindestens zwei an die Eingabekammer (18 ) anschließende Förderzweige (42 ,44 ) aufweist, und dass in die Eingabekammer (18 ) ein Manipulator (56 ) eingreift, der über die Erkennungseinrichtung (66 ) ansteuerbar und unter Mitnahme eines in der Eingabekammer (18 ) liegend angeordneten Leergutgebindes (20 ) zu einem ausgewählten Förderzweig (42 ,44 ) bewegbar ist. - Eingabemodul nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass die Erkennungseinrichtung (
66 ) eine motorische Drehvorrichtung (68 ) für das rotationssymmetrische Leergut (20 ) sowie eine auf das in der Drehvorrichtung (68 ) befindliche Leergut (70 ) gerichtete optoelektronische Abtastvorrichtung (70 ) umfasst. - Eingabemodul nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehvorrichtung (
68 ) zwei in seitlichem Abstand voneinander angeordnete Rollen zur liegenden Aufnahme des Leerguts (20 ) aufweist, von denen mindestens eine motorisch antreibbar ist. - Eingabemodul nach Anspruch 33 oder 34, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehvorrichtung (
68 ) mit einer Waage (84 ) zur Bestimmung des Leergutgewichts gekoppelt ist. - Eingabemodul nach einem der Ansprüche 32 bis 35, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingabekammer (
18 ) eine über einen Schließmechanismus (72 ,74 ) selbsttätig verschließbare Eingabeöffnung (18 ) aufweist. - Eingabemodul nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, dass in der Eingabekammer (
18 ) eine den Schließmechanismus (72 ,74 ) für die Eingabeöffnung ansteuernde Lichtschranke angeordnet ist. - Eingabemodul nach Anspruch 36 oder 37, dadurch gekennzeichnet, dass der Schließmechanismus eine die Eingabekammer (
18 ) vorzugsweise vertikal verschließende Türanordnung (90 ) aufweist. - Eingabemodul nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, dass die Türanordnung (
90 ) einen mit dem Antrieb (74' ) des Schließmechanismus unmittelbar gekuppelten Türrahmen (72'' ) aufweist, und dass in dem Türrahmen eine Schiebetür (72' ) entgegen der Kraft einer Feder (92 ) in Öffnungsrichtung verschiebbar ist. - Eingabemodul nach einem der Ansprüche 32 bis 39, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Eingabeöffnung (
16 ) eine motorisch antreibbare Einzugrolle (76 ) für das Leergut (20 ) angeordnet ist. - Eingabemodul nach einem der Ansprüche 32 bis 40, dadurch gekennzeichnet, dass der Manipulator (
56 ) einen von einer Mittelstellung innerhalb der Eingabekammer (56 ) aus wahlweise zum einen oder anderen Förderzweig (42 ,44 ) bewegbaren, bodenseitig und stirnseitig offenen Mitnehmerkäfig (58 ) aufweist. - Eingabemodul nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmerkäfig (
58 ) um eine oberhalb der Eingabekammer (18 ) vorzugsweise mittig angeordnete, parallel zur Eingaberichtung ausgerichtete Schwenkachse (60 ) wahlweise nach der einen oder anderen Seite verschwenkbar ist. - Eingabemodul nach Anspruch 41 oder 42, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmerkäfig (
38 ) über ein Koppelgetriebe, insbesondere über einen Kurbeltrieb (64 ) motorisch antreibbar ist. - Eingabemodul nach einem der Ansprüche 32 bis 43, dadurch gekennzeichnet, dass in einem der Förderzweige (
44 ) ein Mechanismus (78 ) zur Verdichtung des ankommenden Leerguts (20 ) angeordnet ist. - Eingabemodul nach Anspruch 44, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdichtungsmechanismus (
78 ) als Rotationsverdichter für Leergut (20 ) aus Kunststoff oder Blech ausgebildet ist. - Eingabemodul nach einem der Ansprüche 32 bis 45, gekennzeichnet durch ein sich von der Eingabeöffnung (
16 ) bis in das Innere der Eingabekammer (18 ) erstreckendes Förderband (98 ), das beim Eingeben von Leergut (20 ) in Eingaberichtung und über die Erkennungseinrichtung (66 ) in Rückgaberichtung ansteuerbar ist. - Eingabemodul nach Anspruch 46, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderband (
98 ) und der Manipulator (56 ) zusätzlich über eine Zeitsteuerung in Eingaberichtung ansteuerbar sind. - Eingabemodul nach Anspruch 46 oder 47, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderband (
98 ) im Bereich der Drehvorrichtung (68 ) angeordnet ist, und dass ein Hubmechanismus (104 ) vorgesehen ist, mit dem das Förderband zwischen einer gegenüber der Drehvorrichtung (68 ) angehobenen Transportstellung und einer gegenüber der Drehvorrichtung (68 ) abgesenkten Übergabestellung anhebbar und absenkbar ist. - Eingabemodul nach einem der Ansprüche 46 bis 48, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderband (
98 ) zwischen den beiden in seitlichem Abstand voneinander angeordneten Rollen (68' ) der Drehvorrichtung (68 ) angeordnet ist. - Eingabemodul nach einem der Ansprüche 46 bis 49, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderband (
98 ) über die Einzugrolle (76 ) geführt und zusammen mit dieser motorisch antreibbar ist. - Eingabemodul nach einem der Ansprüche 46 bis 50, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderband (
98 ) unter der Einwirkung des Hubmechanismus (104 ) um eine zur Achse der Einzugrolle (76 ) parallele oder mit dieser zusammenfallende Achse zwischen der Transportstellung und der Übergabestellung verschwenkbar ist. - Eingabemodul nach einem der Ansprüche 48 bis 51, dadurch gekennzeichnet, dass der Hubmechanismus (
104 ) einen motorisch antreibbaren Exzenter aufweist, auf dessen Exzenterfläche ein Rahmenteil des Förderbands (78 ) vorzugsweise unter der Einwirkung einer Feder aufliegt. - Eingabemodul nach einem der Ansprüche 32 bis 45, dadurch gekennzeichnet, dass in einem der Förderzweige (
42 ) eine über eine verschließbare Rückgabeöffnung (50 ) zugängliche Rückgabekammer (46 ) angeordnet ist. - Eingabemodul nach Anspruch 53, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückgabekammer (
46 ) eine Bodenöffnung (48 ) aufweist. - Eingabemodul nach Anspruch 54, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenöffnung (
48 ) und die Rückgabeöffnung (50 ) der Rückgabekammer (46 ) über einen gemeinsamen Antriebsmechanismus (80 ,82 ) gegenläufig motorisch verschließbar sind. - Eingabemodul nach Anspruch 55, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmechanismus (
80 ,82 ) über die Erkennungseinrichtung (66 ) ansteuerbar ist. - Eingabemodul nach Anspruch 55 oder 56, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebsmechanismus (
80 ,82 ) über eine Zeitsteuerung ansteuerbar ist.
Priority Applications (1)
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| DE2003140264 DE10340264A1 (de) | 2003-04-08 | 2003-08-29 | Leergut-Rücknahmegerät |
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10316301 | 2003-04-08 | ||
| DE10316301.8 | 2003-04-08 | ||
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|---|---|
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Family Applications (1)
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| Country | Link |
|---|---|
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005006562A1 (de) * | 2005-02-11 | 2006-08-24 | Hans-Hermann Trautwein Sb-Technik Gmbh | Rücknahmegerät für Leergutgebinde |
| DE102008006382A1 (de) * | 2008-01-29 | 2009-07-30 | Wincor Nixdorf International Gmbh | Erkennung von Material und Füllzustand von Leergutbehältern |
| CN107481412A (zh) * | 2017-06-29 | 2017-12-15 | 北京盈创高科新技术发展有限公司 | 基于押金制度的标准包装物回收方法及系统 |
-
2003
- 2003-08-29 DE DE2003140264 patent/DE10340264A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005006562A1 (de) * | 2005-02-11 | 2006-08-24 | Hans-Hermann Trautwein Sb-Technik Gmbh | Rücknahmegerät für Leergutgebinde |
| DE102008006382A1 (de) * | 2008-01-29 | 2009-07-30 | Wincor Nixdorf International Gmbh | Erkennung von Material und Füllzustand von Leergutbehältern |
| CN107481412A (zh) * | 2017-06-29 | 2017-12-15 | 北京盈创高科新技术发展有限公司 | 基于押金制度的标准包装物回收方法及系统 |
| CN107481412B (zh) * | 2017-06-29 | 2019-09-20 | 北京盈创高科新技术发展有限公司 | 基于押金制度的标准包装物回收方法及系统 |
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