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DE10340219B3 - Kuvertierstation für Postbearbeitungssysteme - Google Patents

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DE10340219B3 DE10340219A DE10340219A DE10340219B3 DE 10340219 B3 DE10340219 B3 DE 10340219B3 DE 10340219 A DE10340219 A DE 10340219A DE 10340219 A DE10340219 A DE 10340219A DE 10340219 B3 DE10340219 B3 DE 10340219B3
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Abstract

Bei einer Kuvertierstation für Postbearbeitungssysteme mit einer Kuvertzufördervorrichtung für vereinzelte, geöffnete Kuverts, einer schräg dazu auf eine Winkelanschlagvorrichtung zur Ausrichtung der Kuverts hin verlaufenden Kuvertzwischenfördervorrichtung und einer von der Winkelanschlagvorrichtung aus die Kuverts übernehmenden Kuvertweitergabevorrichtung wird eine Vereinfachung der Konstruktion und des Aufwandes für die Steuerung der Anlageteile dadurch erreicht, daß die Winkelanschlagvorrichtung außer einem zunächst eine präzise Ausrichtung eines schräg angelieferten Kuverts vornehmenden Anschlaglineal als weiteres Teil der Winkelanschlagvorrichtung einen Förderspalt zwischen dem Obertrum eines intermittierend angetriebenen Förderbandes der Kuvertweitergabevorrichtung und eine gegen den Beginn des Obertrums dieses Förderbandes vorgespannte Andruckrolle enthält. Die Kuvertweitergabevorrichtung weist an die Andruckrolle anschließend mit dem intermittierend angetriebenen Obertrum des Förderbandes dieser Kuvertweitergabevorrichtung zusammenwirkende Kopplungsmittel, insbesondere eine auf- und abbewegbare Rollenleiste, auf, die unabhängig von der Funktion der Andruckrolle ein ausgerichtetes Kuvert vor die Einschubstation fördern und das gefüllte Kuvert aus der Einschubstation abtransportieren.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Kuvertierstation für Postbearbeitungssysteme, mit den Merkmalen des Oberbegriffes von Patentanspruch 1.
  • Eine Kuvertierstation dieser Art ist aus der DE 10220908C1 bekannt. Sie enthält eine Kuvertfördereinrichtung mit einer im wesentlichen horizontal verlaufenden, etwa in der Horizontalebene der Oberfläche eines Kuvertiertisches wirksamen Kuvertzufördervorrichtung, eine sich an diese anschließende Kuvertzwischenfördervorrichtung mit schrägem Verlauf gegenüber der Förderrichtung der Kuvertzufördervorrichtung und eine sich an diese wiederum anschließende Kuvertweitergabevorrichtung, deren Förderrichtung horizontal senkrecht zur Förderrichtung der Kuvertzufördervorrichtung und senkrecht zur Einschubrichtung einer der Kuvertzwischenfördervorrichtung benachbart angeordneten Beilagen-Einschubstation verläuft.
  • Bei der bekannten Kuvertierstation ist die schräg zu der Kuvertzufördervorrichtung und schräg zu der Kuvertweitergabevorrichtung verlaufende Kuvertzwischenfördervorrichtung so bemessen und angeordnet, daß sie geöffnete Kuverts unmittelbar vor die Beilagen-Einschubstation fördert und dort die geöffneten Kuverts in Zusammenwirkung mit einer Winkelanschlagvorrichtung präzise vor der Einschubstation ausrichtet, wonach ein Kuvert in der Einschubstation mit Beilagen oder Beilagensätzen gefüllt und dann nach Unwirksamschalten der Winkelanschlagvorrichtung durch die Kuvertweitergabevorrichtung abgefördert wird.
  • Erfolgt bei der bekannten Kuvertierstation nach Unwirksamschalten eines Teiles der Winkelanschlagvorrichtung die Ubergabe des gefüllten Kuverts an die Kuvertweitergabevorrichtung, so kann für diese Übergabe ein Resthub der Einschubvorrichtung ausgenützt werden. Soll aber die Übergabe des gefüllten Kuverts an eine senkrecht zur Einschubrichtung verlaufende Kuvertweitergabevorrichtung erfolgen, so muß diese Übergabe nach Unwirksamschaltung des entsprechenden Teiles der Winkelanschlagvorrichtung durch einen weiteren Betrieb der schräg verlaufenden Kuvertzwischenfördervorrichtung eingeleitet werden. Dies kann bei vergleichsweise schweren gefüllten Kuverts und bei ungünstigen Reibungsverhältnissen zwischen der Kuvertiertischoberfläche und der Unterseite des gefüllten Kuverts zu Schwierigkeiten führen.
  • Fernerhin kann es bei der bekannten Kuvertierstation im Bereich der schräg verlaufenden Kuvertzwischenfördervorrichtung problematisch sein, die im Winkel zur Förderrichtung der Kuvertzufördervorrichtung verlaufenden Förderbänder, Förderriemen und damit zusammenwirkende Gegenhaltemittel in Gestalt von Laufrollen oder in Käfigen gehaltenen Rollkörpern so auf dem Kuvertiertisch anzuordnen, daß ein zu füllendes Kuvert vollständig vor den Bereich der Einschubstation gelangt und gleichwohl auf seinem Wege etwa zur Beseitigung von Störungen von oben zugänglich bleibt.
  • Schließlich kann es wünschenswert sein, die Ausbildung des Überganges von der Kuvertzwischenfördereinrichtung zu der senkrecht zur Einschubrichtung der Einschubstation verlaufenden Kuvertweitergabevorrichtung zu vereinfachen.
  • Aus der US 5 180 154 A ist es bekannt, gefüllte Kuverts von einer Beilagen-Einschubstation über eine im Winkel verlaufende Transfereinrichtung zu führen und gegen eine Anschlagwand oder Ausrichtungswand zu fördern, von der das gefüllte Kuvert mit gleichbleibender Lineargeschwindigkeit durch eine Rollenanordnung abgenommen und in einer Richtung rechtwinklig zur Beilageneinschubrichtung weitergefördert wird.
  • Demgemäß ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Kuvertierstation mit den Merkmalen des Oberbegriffes von Patentanspruch 1 so auszugestalten, daß bei Vereinfachung der Konstruktion und der Steuerung der Anlagenteile Kuverts mit hoher Arbeitsgeschwindigkeit vor die Beilagen-Einschubstation gefördert und mit vergleichs weise schwerer Beilagenfüllung versehen sicher an eine senkrecht zur Einschubrichtung orientierte Kuvertweitergabevorrichtung übergeben werden können.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Kuvertierstation mit den Merkmalen nach Patentanspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegenstand der dem Anspruch 1 nachgeordneten Ansprüche.
  • Es ist zwar aus der DE 10015756 A1 bekannt, eine Kuvertweitergabevorrichtung in Gestalt eines quer vor einer Einschubstation vorbeigeführten Förderbandes und einer auf- und abbewegbaren Rollenleiste auszubilden, wobei diese bekannte Kuvertweitergabevorrichtung auch für die Positionierung des geöffneten Kuverts vor der Einschubstation und für die Abförderung des gefüllten Kuverts aus der Einschubstation verantwortlich ist.
  • Bei der erfindungsgemäßen Kuvertierstation erfüllt jedoch die mit dem Obertrum des intermittierend angetriebenen Förderbandes der Kuvertweitergabevorrichtung zusammenwirkende, nach abwärts vorgespannte Andruckrolle eine Anschlagfunktion unabhängig von der taktweisen Steuerung der Kopplungsmittel, die mit dem Obertrum des Förderbandes der Kuvertweitergabevorrichtung zusammenwirken, insbesondere unabhängig von den Auf- und Abbewegungen der Rollenleiste, wobei diese Anschlagfunktion nicht einer gesonderten Steuerung bedarf, wodurch der Gesamt-Steuerungsaufwand verringert wird.
  • Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert.
  • In der einzigen Zeichnungsfigur ist schematisch und in perspektivischer Darstellungsweise eine Kuvertierstation der hier angegebenen An gezeigt.
  • In der Zeichnung ist ein winkelförmiger Abschnitt eines Kuvertiertisches 1 wiedergegeben, welcher zur Festlegung der Arbeitsebene der Kuvertierstation einstückig gezeichnet ist. In praktischen Ausführungsformen sind jedoch gegeneinander verstellbare Abschnitte von Kuvertfördertischen oder Kuvertiertischen in Zugehörigkeit zu den einzelnen Anlageteilen vorgesehen.
  • Durch Längsschlitze 2 und 3 eines Kuvertiertischabschnittes 1a stehen die Obertrümer 4 bzw. 5 von mittels eines Antriebs 6 in Umlauf versetzbaren, endlosen Förderriemen oder Förderbändern 7 bzw. 8 einer Kuvertzufördervorrichtung 9 vor. Die Obertrümer 4 und 5 der Förderbänder oder Förderriemen 7 und 8 wirken mit Gegenhaltemitteln in Gestalt von in Käfigen geführten Rollkugeln 10 bzw. 11 zusammen. Es können Reihen solcher Rollkörper längs des Verlaufes der Förderbänder oder Förderriemen 7, 8 vorgesehen sein.
  • Die Kuvertzufördervorrichtung 9 liefert einen Strom vereinzelter, geöffneter Kuverts in einer im wesentlichen horizontalen, durch den Kuvertiertisch 1 bestimmten Ebene an, wobei ein solches Kuvert mit 12 bezeichnet und am Ende der Kuvertzufördervorrichtung 9 gelegen eingezeichnet ist.
  • An die Kuvertzufördervorrichtung 9 schließt sich eine Kuvertzwischenfördervorrichtung 13 an, welche die mit Bezug auf die Förderrichtung entsprechend dem Pfeil P1 vorlaufende Kuvertkante jedes angeförderten Kuverts 12 ergreift und das Kuvert 12 aus einem Bereich der Kuvertzufördervorrichtung 9 abzieht, wobei dieser Bereich der Kuvertzufördervorrichtung 9 eine Bewegung mit einer Komponente quer zur Förderrichtung entsprechend Pfeil P1 der Kuvertzufördervorrichtung 9 zuläßt, weil eine solche teilweise Querbewegung des Kuverts 12 durch die Gegenhaltemittel 10, 11 in Gestalt von Rollkörpern nicht behindert wird und die reibende Verbindung zwischen den Obertrümern 4 und 5 der Förderbänder oder Förderriemen 7 und 8 und der Unterseite des Kuverts 12 eine Antriebskomponente in Richtung des Pfeiles P1 aufrechterhält, eine Querkomponente jedoch ebenfalls zuläßt.
  • Die Kuvertzwischenfördervorrichtung 13 ist dazu bestimmt, das Kuvert 12 in translatorischer Bewegung in einem Winkel von etwa 40° bis etwa 60° relativ zu der Föderrichtung der Kuvertzufördervorrichtung 9 abzufördern. Zu diesem Zwecke sind in einem Kuvertiertischabschnitt 1b entsprechend dem vorgenannten Winkel schräg verlaufende Schlitze 14, 15 und 16 vorgesehen, durch welche hindurch die Obertrümer 17 bzw. 18 bzw. 19 von endlosen, umlaufenden Zwischenfördervorrichtungs-Förderbändern oder -Förderriemen 20 bzw. 21 bzw. 22 vorstehen. Die Zwischenförderriemen 20, 21, 22 sind durch einen Antrieb 23 in Umlauf versetzbar.
  • Mit den Zwischenfördervorrichtungs-Förderriemen oder -Förderbändern 20, 21 und 22 wirken an einer Lagervorrichtung 24 über auskragende Achsen 25 gelagerte Gegenhalte-Laufrollen 26 zusammen, welche abweichend von der in der Zeichnung gewählten, vereinfachten Darstellung federnd gegen die Obertrümer der Förderbänder 20, 21 und 22 vorgespannt sind. Jedenfalls die der Kuvertzufördervorrichtung 9 benachbarten Laufrollen 26 sind in solchem Maße gegen die zugehörigen Förderbänder 20, 21, 22 der Kuvertzwischenfördervorrichtung 13 vorgespannt, daß dann, wenn die mit Bezug auf die Förderrichtung der Kuvertzufördervorrichtung 9 vorlaufende Kante eines Kuverts 12 den Förderspalt zwischen den nebeneinander liegenden Gegenhaltelaufrollen 26 einerseits und den Obertrümern der Förderbänder 20, 21 und 22 erreicht, die Einspannung des Kuverts zwischen diesen Förderspalten aufgrund des Reibschlusses zu der Oberseite und der Unterseite des angeförderten Kuverts 12 groß genug ist, um die zuvor erwähnte translatorische Bewegung des Kuverts 12 einzuleiten und die Bewegung des Kuverts 12 in Richtung des Pfeiles P2 längs der Kuvertzwischenfördervorrichtung 13 fortzuführen.
  • Diese translatorische Bewegung des Kuverts 12 im Bereich der Kuvertzwischenfördervorrichtung 13 in einem Winkel von 40 bis 60° relativ zur Förderrichtung der Kuvertzufördervorrichtung 9 entsprechend dem Pfeil P1 setzt sich fort, bis die zuvor erwähnte vorlaufende, der Kuvertöffnung gegenüberliegende, geschlossene Kante des Kuverts 12 gegen ein Anschlaglineal 27 anläuft, das in einem Abschnitt 1c des Kuvertiertisches 1 in einer Orientierung senkrecht zu der Förderrichtung der Kuvertzufördervorrichtung 9 entsprechend Pfeil P1 montiert ist und Teil einer Anschlagvorrichtung 28 der Kuvertierstation bildet.
  • Während die präzise Ausrichtung des Kuverts 12 auf dem Wege längs der Kuvertzufördervorrichtung 9 und die präzise Ausrichtung des Kuverts 12 bei der Übergabe an die Kuvertzwischenfördervorrichtung 13 nicht von ausschlaggebender Bedeutung sind, so daß in diesen Abschnitten der Kuvertierstation auf zusätzliche seitliche Führungen im Interesse der Vereinfachung der Konstruktion und der Zugänglichkeit des Kuvertiertisches von oben verzichtet werden kann, erfolgt nun durch den Anlauf der erwähnten vorlaufenden Kante des Kuverts 12 gegen das Anschlaglineal 27 eine genaue Ausrichtung des Kuverts 12 auf eine Richtung, in der die genannte vorlaufende Kante senkrecht zur Förderrichtung der Kuvertzufördereinrichtung 9 entsprechend Pfeil P1 und senkrecht zu der Einschubrichtung einer nachfolgend genauer zu beschreibenden Beilagen-Einschubstation 29 verläuft. Das Kuvert 12 gewinnt diese Ausrichtung nach Anlaufen der vorlaufenden Kante gegen das Anschlaglineal 27 durch weiteres In-Betrieb-Halten der Förderbänder 20, 21 und 22 der Kuvertzwischenfördereinrichtung 13, wobei die Obertrümer 17, 18 und 19 dieser Förderbänder 20, 21, 22 nur mehr geringen Reibschluß zu der Unterseite des zwischengeförderten Kuverts 12 unterhalten und somit das Kuvert 12 in dem Abschnitt 1c des Kuvertiertisches 1 Ausrichtbewegungen in der Ebene des Kuvertiertisches 1 ausführen kann, jedoch insgesamt eine Antriebskomponente der Kuvertzwischenfördervorrichtung 13 in Richtung des Pfeiles P2 aufrechterhalten bleibt. Zudem können in dem nicht durch die Gegenhaltemittel-Laufrollen 26 besetzten Bereich der Kuvertzwischenfördervorrichtung 13 mit den Obertrümern der Förderbänder 20, 21 und 22 Gegenhaltemittel nach der Art der zuvor erwähnten Gegenhaltemittel 10 und 11 zusammenwirken, um die Antriebswirkung auf das Kuvert 12 in Richtung auf das Anschlaglineal 27 zu verstärken, ohne ein Kuvertbewegung parallel zum Anschlaglineal 27 zu verhindern.
  • Die soeben erwähnte Bewegung des Kuverts 12 in einer Richtung parallel zu dem Anschlaglineal 27 in Richtung des Pfeiles P3 setzt sich fort, bis die neben der Kuvertöffnung gelegene, nunmehr vorlaufende Seitenkante des Kuverts 12 gegen ein der Anschlagvorrichtung 28 angehörendes weiteres Anschlagmittel anläuft, das durch den Förderspalt zwischen dem Obertrum 30 eines intermittierend angetriebenen Förderban des 31 einer Kuvertweitergabevorrichtung 32 einerseits und einer gegen den Beginn dieses Obertrums 30 des Förderbandes 31 vorgespannten Andruckrolle 33 andererseits gebildet ist. Die Vorspannmittel zum Vorspannen der Andruckrolle 33 nach abwärts gegen das Obertrum 30 des Förderbandes 31 sind in der Zeichnung schematisch bei 34 angegeben.
  • Hat das Kuvert 12 die Winkelanschlagvorrichtung 28 aus dem Anschlaglineal 27 und dem genannten Förderspalt zwischen dem zunächst noch still stehenden Förderband 31 und der federbelasteten Andruckrolle 33 erreicht, so nimmt es die in der Zeichnung bei 12' angedeutete Stellung ein.
  • Wird jetzt das Förderband 31 durch einen Antrieb 35 in Umlauf versetzt, während gleichzeitig die Förderbänder 20, 21 und 22 durch den zugehörigen Antrieb 23 in Umlauf geblieben sind, so wird das Kuvert 12 aus der bei 12' angedeuteten Stellung sogleich in präziser Ausrichtung, wie sie durch das Anschlaglineal 27 hergestellt wurde, aus dem Abschnitt 1c des Kuvertiertisches 1 abgezogen und gelangt in den Bereich der Kuvertweitergabevorrichtung 32 mit einer dieser zugehörigen auf- und abbewegbaren Rollenleiste 36, welche sich oberhalb des Förderbandes 31 der Kuvertweitergabevorrichtung 32 in Richtung längs des Pfeiles P4 über den Bereich vor der Einschubstation 29 hin erstreckt.
  • Der Antrieb 35 für das Förderband 31 der Kuvertweitergabevorrichtung 32 wird, gegebenenfalls in Zusammenwirkung mit dem Fachmann geläufigen, auf die Stellung des Kuverts 12 ansprechenden Lichtschranken, so gesteuert, daß das Kuvert 12 in eine präzise Stellung gegenüber der Einschubstation 29 gelangt, wonach das Kuvert 12 stillgesetzt wird.
  • Es sei erwähnt, daß gemäß einer hier nicht gezeigten Abwandlung das Förderband 31 der Kuvertweitergabevorrichtung 32 auch von einem perforierten Vakuum-Förderband gebildet sein kann, das über steuerbar an Vakuum anschließbare Vakuumkammern läuft und je nach Vakuumbeaufschlagung der Vakuumkammern mit seinem Obertrum in Kraftschluß zur Unterseite eines weiterzugebenden Kuverts 12 gelangt. Während also bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform die auf- und abbewegbare Rollenleiste 36 die mit dem Obertrum 30 des Förderbandes 31 der Kuvertweitergabevorrichtung 32 zusammenwirkenden Kopplungsmittel bildete, sind diese Kopplungsmittel bei der abgewandelten Ausführungsform die mit dem perforierten Vakuumförderband der Kuvertweitergabevorrichtung 32 zusammenwirkenden, steuerbar an Vakuum anschließbaren Vakuumkammern. Das perforierte Vakuumförderband der Kuvertweitergabevorrichtung 32 wirkt auch bei dieser nicht gezeigten Ausführungsform mit der nach abwärts vorgespannten Andruckrolle 33 im Sinne einer Anschlagfunktion zusammen.
  • Die Einschubstation 29 befindet sich am Ende einer parallel zur Einschubrichtung der Einschubstation 29 orientierten Belegzusammentragbahn 37, welche in allgemein bekannter Weise über die Oberfläche der Zusammentragbahn 37 aufragende, an umlaufenden Ketten oder Bändern montierte Förderfinger aufweist, welche Beilagenförderfächer definieren, aus denen eine Einschubvorrichtung 38 der Einschubstation 29 Beilagen oder Beilagensätze übernimmt, um sie in die geöffnet bereitgehaltenen Kuverts 12 einzuschieben. Ist also ein Kuvert 12 in präziser Stellung vor der Einschubstation 29 durch die Kuvertweitergabevorrichtung 32 stillgesetzt, so wird mittels eines in der Zeichnung schematisch angegebenen Antriebs 39 die Rollenleiste 36 angehoben, und das Kuvert 12 wird geöffnet, derart, daß die Einschubvorrichung 38 die Beilage oder den Beilagensatz in das geöffnete Kuvert 12 einschieben kann. Danach wird mittels des Antriebs 39 die Rollenleiste 36 auf das gefüllte Kuvert 12 abgesenkt, und mittels des Antriebs 35 wird das Förderband 31 wieder in Umlauf versetzt, um das gefüllte Kuvert 12 zwischen dem Obertrum 30 des Förderbandes 31 aus dem Abschnitt 1d des Kuvertiertisches 1 in Richtung auf eine Kuvertschließstrecke 40 im Bereich eines Abschnitts 1e des Kuvertiertisches 1 abzufördern.
  • Die Kuvertschließstrecke 40 enthält ein endloses umlaufendes Förderband 41 und einen mit dessen Obertrum 42 zusammenwirkenden Gegenhalte-Laufrollensatz 43 sowie einen Antrieb 44 für die Bewegung des Förderbandes 41. Einzelheiten der Kuvertschließstrecke 40 bilden nicht Bestandteil der Erfindung und sind daher nicht detailliert erläutert. Man erkennt, daß bei der durch den Antrieb 39 vorgenommenen Auf- und Abbewegung der Rollenleiste 36 die kontinuierlich durch die Vorspannmittel 34 gegen das Obertrum 30 des Förderbandes 31 vorgespannte Andruckrolle 33 diesen Bewegungen nicht folgt und folglich unabhängig von der Betriebsstellung der Rollenleiste 36 die Andruckrolle 33 in Zusammenwirkung mit dem Obertrum 30 des intermittierend angetriebenen Förderbandes 31 als Anschlagmittel der Winkelanschlagvorrichtung 28 jedenfalls in den Betriebsphasen wirksam bleibt, in denen das Förderband 31 der Kuvertweitergabevorrichtung 32 stillgesetzt ist. Wenn also bei stillgesetztem Förderband 31 der Kuvertweitergabevorrichtung 32 die Rollenleiste 36 durch den Antrieb 39 angehoben wird, das vor der Einschubstation 29 positionierte Kuvert 12 geöffnet und eine Beilage oder ein Beilagensatz in das geöffnete Kuvert 12 eingeschoben wird und danach wieder die Rollenleiste 36 durch den Antrieb 39 abgesenkt wird, so kann in diesem gesamten Zeitabschnitt ein nachfolgendes Kuvert 12 von der Kuvertzufördervorrichtung 9 angeliefert, von der Kuvertzwischenfördervorrichtung 13 übernommen und von dieser zur Ausrichtung gegen das Ausrichtlineal 27 geschoben und schließlich bis zum Anschlag der nun vorlaufenden Seitenkante des Kuverts 12 am Förderspalt zwischen dem Obertrum 30 des Förderbandes 31 und der Andruckwalze 33 weitergeschoben werden. Wird jetzt der Antrieb 35 des Förderbandes 31 der Kuvertweitergabevorrichtung 32 in Betrieb gesetzt, so erfolgt gleichzeitig eine Übertragung des gefüllten Kuverts 12 aus dem Abschnitt 1d des Kuvertiertisches 1 an den Abschnitt 1e des Kuvertiertisches 1 und ein Hineinfördern des ausgerichteten und trotz weiterbetriebenen Förderbändern 20, 21 und 22 in der Anschlagvorrichtung stillgesetzten Kuverts 12 entsprechend Stellung 12 in die Position vor der Einschubstation 29.
  • Dies bedeutet, daß derjenige Teil der Winkelanschlagvorrichtung 28, der durch das Obertrum 30 und die Andruckrolle 33 gebildet ist, gesondert betätigte und gesondert gesteuerte Anschlagmittel entbehrlich macht und gleichzeitig eine unterschiedliche Handhabung unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Reibungs- und Masseneigenschaften des ungefüllten Kuverts 12 und des gefüllten Kuverts 12 beim Übergang von einem Ausrichtbereich entsprechend Abschnitt 1c des Kuvertiertisches 1 in einen Weitergabebereich entsprechend Abschnitt 1d des Kuvertiertisches 1 erfolgt.
  • Es versteht sich, daß anstelle der in der Zeichnung gezeigten Förderbänder oder Förderriemen der Kuvertzufördervorrichtung 9 und der Kuvertzwischenfördervorrichtung 13 auch über Vakuumkammern geführte perforierte umlaufende Bänder eingesetzt werden können, wobei durch entsprechende Einstellung des Vakuums längs der Bandlaufrichtung die wirksame Kopplungskraft zwischen der Kuvertunterseite und den Vakuumförderbändern derart justiert werden kann, daß die zuvor erwähnte Beweglichkeit des Kuverts 12 am Ende der Förderstrecke der Kuvertzufördervorrichtung 9 und am Ende der Förderstrecke der Kuvertzwischenfördervorrichtung 13 zum Ermöglichen der jeweiligen translatorischen Bewegungen entsprechend dem Pfeil P2 und entsprechend dem Pfeil P3 gegeben ist.
  • Weiter erkennt der Fachmann, daß die in der Zeichnung nur rein schematisch angegebene Kuvertierstation beispielsweise bezüglich der Anbringung der Lagervorrichtung 24 und der Position des Anschlaglineals 27 so ausgebildet werden kann, daß unterschiedliche Kuvertformate bearbeitet werden können. Überdies kann die Lagervorrichtung 24 abklappbar oder hochklappbar ausgebildet sein, um bei Störungen die Oberseite des Kuvertiertisches 1 zugänglich zu machen. Gleiches gilt für die Rollenleiste 36 und die Rollensätze 43.

Claims (4)

  1. Kuvertierstation für Postbearbeitungssysteme mit einer Kuvertfördereinrichtung, welche aufweist: – eine im wesentlichen horizontal verlaufende Kuvertzufördervorrichtung (9) zum Anliefern eines Stromes vereinzelter geöffneter Kuverts (12) mit parallel zur Kuvertöffnung orientierter geschlossener Kuvertkante voraus in einer im wesentlichen horizontalen, durch einen Kuvertiertisch (1) bestimmten Ebene in einer Richtung parallel zur Einschubrichtung einer Beilagen-Einschubstation (29), – eine sich an die Kuvertzufördervorrichtung (9) anschließende Kuvertzwischenfördervorrichtung (13), welche die vorlaufende Kuvertkante jedes angeförderten Kuverts (12) ergreift, das Kuvert (12) aus einem Bereich der Kuvertzwischenfördervorrichtung (13) abzieht, in welchem diese eine Bewegung mit einer Komponente quer zur Förderrichtung der Kuvertzufördervorrichtung (9) zuläßt, wobei die Kuvertzwischenfördervorrichtung (13) in translatorischer Bewegung die Kuverts (12) in einem Winkel im Bereich von etwa 40° bis 60° relativ zur Förderrichtung der Kuvertzufördervorrichtung (9) gegen eine Winkelanschlagvorrichtung (28) fördert, die ein Anschlaglineal (27) enthält, das die vorlaufende Kuvertkante bei in Antrieb gehaltener Kuvertzwischenfördervorrichtung (13), welche in ihrem Endbereich eine Bewegung der Kuverts (12) mit einer Komponente quer zur Fördervorrichtung der Kuvertzwischenfördervorrichtung (13) zuläßt, präzise auf eine Richtung quer zur Einschubrichtung der Einschubstation (29) ausrichtet, – eine Kuvertweitergabevorrichtung (32) zum Weiterfördern der Kuverts (12) nach Einschub von Beilagen oder Beilagensätzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelanschlagvorrichtung (28) einen Förderspalt zwischen dem Obertrum (30) eines intermittierend angetriebenen Förderbandes (31) der Kuvert-Weitergabevorrichtung (32) und einer gegen den Beginn des Obertrums (30) dieses Förderbandes (31) vorgespannten Andruckrolle (33) aufweist, und daß in Weitergaberichtung an die Andruckrolle (33) anschließend mit dem intermittierend angetriebenen Obertrum (30) des Förderbandes (31) der Kuverweitergabevorrichtung (32) dieser zugehörige, ein- und ausschaltbare Kopplungsmittel (39) zum Andrücken der Kuverts (21) an das Förderband (31), zusammenwirken.
  2. Kuvertierstation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopplungsmittel als auf- und abbewegbare Rollenleiste (36) ausgebildet sind, die sich oberhalb des Förderbandes (31) der Kuvertweitergebevorrichtung (32) mindestens über den Bereich in Förderrichtung vor der Einschubstation (29) hin erstreckt.
  3. Kuvertierstation nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuvertzwischenfördervorrichtung (13) kontinuierlich antreibbar ist.
  4. Kuvertierstation nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderbänder (7, 8) der Kuvertzufördervorrichtung (9) und/oder die Förderbänder (20, 21, 22) der Kuvertzwischenfördervorrichtung (13) von perforierten, über Vakuumkammern geführten Bändern gebildet sind, wobei das Vakuum der Vakuumkammern längs der Förderrichtung der Förderbänder (7, 8; 20, 21, 22) abstufbar einstellbar ist.
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