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DE1034093B - Verfahren zum Verschliessen von mit einem Schraubverschluss versehenen, gefuellten Tuben od. dgl. aus plastischem, schweissbarem Werkstoff - Google Patents

Verfahren zum Verschliessen von mit einem Schraubverschluss versehenen, gefuellten Tuben od. dgl. aus plastischem, schweissbarem Werkstoff

Info

Publication number
DE1034093B
DE1034093B DEC14532A DEC0014532A DE1034093B DE 1034093 B DE1034093 B DE 1034093B DE C14532 A DEC14532 A DE C14532A DE C0014532 A DEC0014532 A DE C0014532A DE 1034093 B DE1034093 B DE 1034093B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
screw cap
tube
plastic
electrodes
filled tubes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC14532A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Chem Fab Kossack A G
Original Assignee
Chem Fab Kossack A G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chem Fab Kossack A G filed Critical Chem Fab Kossack A G
Priority to DEC14532A priority Critical patent/DE1034093B/de
Publication of DE1034093B publication Critical patent/DE1034093B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B7/00Closing containers or receptacles after filling
    • B65B7/14Closing collapsible or resilient tubes, e.g. for tooth paste, for lighter fuel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Verfahren zum Verschließen von mit einem Schraubverschluß versehenen, gefüllten Tuben od. dgl. aus plastischem, schweißbarem Werkstoff Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Verschließen von gefüllten Tuben od. dgl., die zur Entnahme des Inhaltes mit einem Schraubverschluß versehen sind. Derartige Tuben aus thermoplastischem Werkstoff sind bekannt. Auch ist es bekannt, Tuben zum Verschließen zunächst durch Klammern zusammenzupressen und anschließend die Tubenwände zu verschweißen. Erwünscht ist es, daß eine solche Tube eine sogenannte Prallfüllung erhält, d. h. die Tube soil vollständig, also prall gefüllt sein.
  • Um derartige Prallfüllungen zu erzielen, ist es bekannt, das Füllgut in einen thermoplastischen Schlauch einzubringen und dann durch Ahschweißen in Einzelpackungen zu zerlegen. Der Nachteil dieser Packung besteht darin, daß man nach der erstmaligen Entnahme keine dicht verschl ießl )are Packung mehr zur Verfügung hat.
  • Es ist auch bekannt, ein Scblauchstück an zwei Enden mit einem Schraubverschluß zu versehen und nach dem Füllen durch eine der beiden Öffnungen den Schlauch in der Mitte zu teilen und in zwei gefüllte Packungen zu zerlegen. Diese Ausführung hat den Nachteil, daß eine restlose Füllung durch die verhältnismäßig kleinen Verschlußöffnungen schwierig ist, zumal bei pastenartigen Massen.
  • Schließlich hat man auch schon vorgeschlagen, Verpackungshüllen nach dem Füllen und Verschließen durch zusätzliches Abschweißen eines Teiles der Packung zur Prallfüllung zu bringen. Hierbei ist aber ein zusätzlicher zweiter Schweißvorgang notwendig.
  • Um die Nachteile der bekannten Verfahren zu vermeiden, wird zum Verschließen von mit einem Schraubverschluß versehenen. gefüllten Tuben od. dgl. aus plastischem, schweißbarem Werkstoff, wobei das Tubenende zunächst durch Klammern zusammengepreßt und anschließend die Tubenwände verschweißt werden. gemäß der Erfindung vorgeschlagen, zur Bildung einer Prallfüllung die Schweißelektroden neben den Klammern im Raum zwischen diesen und dem Schraubverschluß aufzusetzen. Man kann auf diese Weise eine Prallfüllung erzielen, ohne daß besondere Vorkehrungen getroffen werden müssen. Das Einfüllen des Füllgutes ist einfach, da es von dem offenen Ende der Packung her vorgenommen werden kann.
  • Um auch bei unterschiedlicher Länge der Tube oder bei nicht vollständIger Füllung eine einwandfreie Prallpackung zu erreichen, kann man die Elektroden zum Schraubverschluß hin axial verschiebbar ausführen. Bei einer solchen Ausführung läßt sich unal)-hängig von der Größe der Tube und des Inhaltes eine Prallpackung erreichen. Man kann aber auch nach dem Aufsetzen der Klammern lediglich die Elektroden axial verschiebbar gestalten, wobei das zusammengepreßte Ende nach demVerschweißen abgeschnitten wird.
  • In der Zeichnung ist in den Fig. 1 bis 3 schematisch eine Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens dargestellt.
  • Eine Tube 1 aus thermoplastischem Werkstoff ist an einem Ende mit einem Gewindeansatz 2 für eine Verschlußkappe 3 versehen. Das andere Ende der Tube ist zum Füllen geöffnet und soll nach der Füllung durch Verschweißen verschlossen werden. Gemäß dem Verfahren nach der Erfindung wird das Ende 1 a der Tube zunächst von zwei Klammern 4 und 5 erfaßt, die das schlauchartige Ende flach zusammendrücken und ein weiteres Austreten des Füllgutes verhindern.
  • Anschließend werden gemäß Fig. 2 neben diesen Klammern 4 und 5 zwei Elektroden 6 und 7 aufgesetzt, und zwar nach dem Verschluß hin. Wird durch Jeses Aufsetzen und das hierdurch bedingte Zusammenpressen des Endes bereits eine Prallfüllung erzielt, so kann der Schweißvorgang unmittelbar hiernach vorgenommen werden. Ergibt jedoch das Aufsetzen der Elektroden 6 und 7 noch keine endgültige Prallpackung, so werden die Elektroden gemäß Fig. 3 nach dem Schraubverschluß 32 bewegt. bis die gewünscht Prallfüllung erzielt ist. Hierbei wird das Ende 1 a der Tube durch die Klammern 4 und 5 festgehalten. Um ein zu weit überstehendes Ende pa zu vermeiden, kann man nach dem Verschweißen mittels Messer 8 und 9 das Ende 1 a von der Tube 1 abtrennen.
  • Selbstverständlich kann man das Verfahren nicht nur bei Tuben, sondern auch bei anderen flaschen-oder beutelförmigen Behältern oder bei Ampullen od. dgl. aus plastischem Werkstoff anwenden.

Claims (3)

  1. P ATENTANSPRUCHE: 1. Verfahren zum Verschließen von mit einem Schraubverschluß versehenen, gefüllten Tuben od. dgl. aus plastischem, schweißbarem Werkstoff, wobei das Tubenende zunächst durch Klammern zusammengepreßt und anschließend die Tubenwände verschweißt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung einer Prallfüllung die Schweißelektroden (6, 7) neben den Klammern (4, 5) im Raum zwischen diesen und dem Schraubverschluß aufgesetzt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden (6, 7) zum Schraubverschluß (3) hin axial verschiebbar sind.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden (6, 7) axial verschoben werden und das zusammengepreßte Ende (1 a) der Tube (1) nach dem Verschweißen durch Messer (8, 9) od. dgl. abgetrennt wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 568 794, 2 187 516.
DEC14532A 1957-03-15 1957-03-15 Verfahren zum Verschliessen von mit einem Schraubverschluss versehenen, gefuellten Tuben od. dgl. aus plastischem, schweissbarem Werkstoff Pending DE1034093B (de)

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DE1034093B true DE1034093B (de) 1958-07-10

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ID=7015666

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DE (1) DE1034093B (de)

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