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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf eine Klimaanlage mit einem Kühlkreislauf einschließlich eines
Verdichters mit variabler Verdrängung
und eines Steuerventils zum Einstellen eines Öffnungsgrads zusammen mit einer Änderung
der Verdichtung des Verdichters (der allgemein verwendete Begriff „Steuern" umfasst sowohl Steuer-
als auch Regelvorgänge).
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Im Allgemeinen wird eine Soll-Temperatur der
Luft, die gerade durch einen Verdampfer hindurchgetreten ist (Soll-Temperatur
nach dem Verdampfer) auf der Grundlage einer Kühllastinformation wie zum Beispiel
eine Umgebungstemperatur, eine Temperatur einer Fahrgastzelle eines
Fahrzeugs und eine Sonneneinstrahlung bestimmt. Dann wird die Verdrängung des
Verdichters mit variabler Verdrängung
durch eine Regelung auf der Grundlage der Soll-Temperatur nach dem
Verdampfer und einer tatsächlichen
Temperatur nach dem Verdampfer eingestellt, die durch einen Verdampfersensor
erfasst wird.
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Ein Taumelscheibenverdichter mit
variabler Verdrängung
wird als ein in einem Fahrzeug eingebauter Verdichter mit variabler
Verdrängung
verwendet, und ein Verdrängungssteuermechanismus
zum Steuern der Verdrängung
des Verdichters ist bei dem Verdichter vorgesehen. Hinsichtlich
eines Steuerventils des Verdrängungssteuermechanismuses
wird eine Position eines Ventilkörpers
durch ein Gleichgewicht zwischen einer Kraft von einem Druckfühlermechanismus
und einer Kraft von einem Elektromagnetaktuator bestimmt, so dass
ein Druck in einer Kurbelkammer zum Bestimmen des Neigungswinkels
der Taumelscheibe eingestellt wird, wie dies zum Beispiel auf den
Seiten 8 bis 11 und in der
3 der
ungeprüften
japanischen Patentoffenlegungsschrift
JP-2001-173556 offenbart
ist.
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Der Druckfühlermechanismus fühlt nämlich ein
Druckdifferential zwischen zwei Drucküberwachungspunkten, die in
einem Kühlkreislauf
angeordnet sind, und zwar durch ein Druckfühlerelement wie zum Beispiel
ein Balg, und er bringt eine Kraft auf der Grundlage des Druckdifferentials
auf den Ventilkörper
auf. Der Elektromagnetaktuator stärkt und schwächt die
auf das Druckfühlerelement
aufgebrachte Kraft durch eine externe Steuerung, so dass das festgelegte
Druckdifferential zwischen den beiden Drucküberwachungspunkten optional
geändert wird.
Das Druckdifferential führt
intern eine mechanische Bewegung des Druckfühlermechanismuses. Die externe
Steuerung des Elektromagnetaktuators, und zwar die Änderung
des festgelegten Druckdifferentials des Steuerventils wird auf der
Grundlage der Soll-Temperatur nach dem Verdampfer und der erfassten
Temperatur nach dem Verdampfer ausgeführt. Anders gesagt wird das
festgelegte Druckdifferential so erhöht, dass sich die Verdrängung des
Verdichters erhöht,
wenn die erfasste Temperatur nach dem Verdampfer die Soll-Temperatur
nach dem Verdampfer überschreitet.
Im Gegensatz dazu wird das festgelegte Druckdifferential reduziert,
so dass sich die Verdrängung
des Verdichters reduziert, wenn die erfasste Temperatur nach dem
Verdampfer kleiner ist als die Soll-Temperatur nach dem Verdampfer.
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Das Druckdifferential zwischen den
beiden Überwachungspunkten
des Kühlkreislaufs
gibt die Kühlmittelmenge
wieder, die in dem Kühlkreislauf strömt. Dementsprechend
bezieht sich die Kühlmittelmenge,
die in dem Kühlkreislauf
fließt,
direkt auf das Lastmoment des Verdichters, und das Steuerventil
steuert direkt die Kühlmittelmenge.
Zum Beispiel schätzt
ein Computer zum Steuern einer Fahrzeugkraftmaschine in einfacher
Art und Weise und korrekt das zum Antreiben des Verdichters oder
einer zugehörigen
Maschine erforderliche Moment auf der Grundlage des festgelegten
Druckdifferentials (elektrisches Signal), das zu dem Elektromagnetaktuator des
Steuerventils gesendet wird. In Folge dessen wird die Abgabe von
der Kraftmaschine korrekt eingestellt, und der Kraftstoffverbrauch
der Kraftmaschine wird reduziert.
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Der Elektromagnetaktuator kann einen
kleinen Betrag einer elektromagnetischen Kraft erzeugen, die mit
einem kleinen Betrag einer Kraft im Gleichgewicht stehen kann, und
zwar auf der Grundlage des Druckdifferentials zwischen den beiden Überwachungspunkten.
Dementsprechend wird der vergrößerte Elektromagnetaktuator
oder das vergrößerte Steuerventil
eingezwängt,
auch wenn Kohlendioxid als Kühlmittel
verwendet wird, das heißt
auch wenn ein Druck in dem Kühlkreislauf
viel größer ist als
der Druck, wenn Fluorkohlenwasserstoff als Kühlmittel verwendet wird. Wenn
nämlich
das Steuerventil eines variabel festgelegten Saugdruckes, bei dem der
Druckfühlermechanismus
auf der Grundlage eines Absolutwertes des Saugdruckes arbeitet,
dann ist ein besonders großer
Elektromagnetaktuator erforderlich, der einen großen Betrag
einer elektromagnetischen Kraft erzeugen kann, die mit einem großen Betrag
einer Kraft im Gleichgewicht ist, die auf dem Saugdruck basiert,
wenn sich der Saugdruck bei dem Kohlendioxid als das Kühlmittel
erhöht.
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Ein unerwünschtes Merkmal ist, dass das Steuerventil
das Druckdifferential erfasst, das keine thermische Last des Verdampfers
wiedergibt und die Verdrängung
des Verdichters durch die Regelung intern und autonom einstellt.
Dementsprechend wird das festgelegte Druckdifferential durch die
externe Steuerung auf der Grundlage der Änderung der erfassten Temperatur
nach dem Verdampfer aufgrund der Änderung der thermischen Last
des Verdampfers geändert.
Die Änderung
der Temperatur nach dem Verdampfer reagiert langsam auf die Änderung
der thermischen Last des Verdampfers. Zum Beispiel auch wenn die
thermische Last des Verdampfers schnell geändert wird, kann das vorstehend
genannte Steuerventil die Verdrängung
des Verdichters nicht schnell ändern.
In Folge dessen vergeht eine lange Zeit, in der die Temperatur nach
dem Verdampfer die Soll-Temperatur nach dem Verdampfer erreicht,
so dass die Wirkung der Klimaanlage verschlechtert ist. Daher besteht
ein Bedarf an einer Klimaanlage, die eine ausgezeichnete Wirkung
der Klimaanlage vorsieht.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung
hat eine Klimaanlage einen Kühlkreislauf,
ein Steuerventil, eine Erfassungsvorrichtung, eine erste Berechnungsvorrichtung,
einen Saugdrucksensor und eine Verdichtersteuervorrichtung. Der
Kühlmittelkreislauf hat
einen Verdichter mit variabler Verdichtung. Ein erster und ein zweiter
Drucküberwachungspunkt
sind in dem Kühlkreislauf
angeordnet. Das Steuerventil stellt seinen Öffnungsgrad so ein, dass ein
Verdrängung
des Verdichters verändert
wird. Das Steuerventil hat einen Aktuator und einen Druckfühlermechanismus,
der ein Druckfühlerelement
und einen Ventilkörper
aufweist. Das Druckfühlerelement
erfasst autonom ein Druckdifferential zwischen dem ersten und dem
zweiten Drucküberwachungspunkt.
Der Ventilkörper
ist mit dem Druckfühlerelement
wirksam verbunden. Das Druckfühlerelement
bewegt sich als Reaktion auf eine Änderung des Druckdifferentials,
wodurch der Ventilkörper
zum Ändern
der Verdrängung des
Verdichters bewegt wird, um so die Änderung des Druckdifferentials
zu kompensieren. Der Aktuator ändert
ein festgelegtes Druckdifferential derart, dass eine auf den Ventilkörper aufgebrachte
Kraft durch einen externen Befehl geändert wird. Das festgelegte
Druckdifferential ist ein Referenzwert einer Bewegung zum Bestimmen
einer Position des Ventilkörpers
durch den Druckfühlermechanismus.
Die Erfassungsvorrichtung erfasst eine Kühllastinformation in dem Kühlkreislauf.
Die Berechnungsvorrichtung berechnet einen Soll-Druck in einem relativen Niedrigdruckbereich
in dem Kühlkreislauf
als Reaktion auf die erfasste Kühllastinformation.
Der Saugdrucksensor erfasst einen tatsächlichen Druck in dem relativen Niedrigdruckbereich
in dem Kühlkreislauf.
Die Verdichtersteuervorrichtung steuert den Aktuator, um ein Differential
zwischen dem berechneten Soll-Druck und dem erfassten tatsächlichen
Druck auszulöschen.
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Alternativ hat gemäß der vorliegenden
Erfindung eine Klimaanlage einen Kühlkreislauf, ein Steuerventil,
eine Erfassungsvorrichtung, eine erste Berechnungseinrichtung, einen
Oberflächentemperatursensor
und eine Verdichtersteuervorrichtung. Der Kühlkreislauf hat einen Verdichter
mit variabler Verdrängung
und einen Verdampfer. Ein erster und ein zweiter Drucküberwachungspunkt
sind in dem Kühlkreislauf
angeordnet. Das Steuerventil stellt seinen Öffnungsgrad so ein, dass eine
Verdrängung
des Verdichters verändert
wird. Das Steuerventil hat einen Aktuator und einen Druckfühlermechanismus, der
ein Druckfühlerelement
und einen Ventilkörper aufweist.
Das Druckfühlerelement
erfasst autonom ein Druckdifferential zwischen dem ersten und dem zweiten
Drucküberwachungspunkt.
Der Ventilkörper ist
mit dem Druckfühlerelement
wirksam verbunden. Das Druckfühlerelement
bewegt sich als Reaktion auf eine Änderung des Druckdifferentials,
wodurch der Ventilkörper
zum Ändern
der Verdrängung
des Verdichters bewegt wird, um so die Änderung des Druckdifferentials
zu kompensieren. Der Aktuator ändert
ein festgelegtes Druckdifferential derart, dass eine auf den Ventilkörper aufgebrachte
Kraft durch einen externen Befehl geändert wird. Das festgelegte Druckdifferential
ist ein Referenzwert einer Bewegung zum Bestimmen einer Position
des Ventilkörpers
durch den Druckfühlermechanismus.
Die Erfassungsvorrichtung erfasst eine Kühllastinformation in dem Kühlkreislauf.
Die erste Berechnungsvorrichtung berechnet eine Soll-Oberflächentemperatur
an dem Verdampfer als Reaktion auf die erfasste Kühllastinformation.
Der Oberflächentemperartursensor erfasst
eine tatsächliche
Oberflächentemperatur
an dem Verdampfer. Die Verdichtersteuervorrichtung steuert den Aktuator,
um eine Steuerungssollgröße so zu
führen,
dass ein erstes Differential zwischen der berechneten Soll-Oberflächentemperatur
und der erfassten tatsächlichen
Oberflächentemperatur
ausgelöscht
wird.
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Weitere Merkmale und Vorteile der
Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung zusammen mit den
beigefügten
Zeichnungen ersichtlich, die anhand eines Beispiels die Prinzipien
der Erfindung darstellen.
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Die neuen Merkmale der vorliegenden
Erfindung sind insbesondere in den beigefügten Ansprüchen dargelegt. Die Erfindung
wird zusammen mit ihren Vorteilen und ihrer Aufgabe unter Bezugnahme auf
die folgende Beschreibung der gegenwärtig bevorzugten Ausführungsbeispiele
zusammen mit den beigefügten
Zeichnungen ersichtlich, wobei:
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1 zeigt
eine Längsschnittansicht
eines Taumelscheibenverdichters mit variabler Verdrängung gemäß einem
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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2 zeigt
eine Längsschnittansicht
eines Steuerventils des Verdichters gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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3 zeigt
eine Flusskarte einer Klimaanlagensteuerung gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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4 zeigt
teilweise eine Flusskarte einer Klimaanlagensteuerung gemäß einem
alternativen Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung; und
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5 zeigt
teilweise eine Flusskarte einer Klimaanlagensteuerung gemäß einem
alternativen Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die 1 bis 3 beschrieben. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
wird die vorliegende Erfindung auf eine Fahrzeugklimaanlage angewendet.
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Unter Bezugnahme auf die 1 stellt die Zeichnung eine
Längsschnittansicht
eines Taumelscheibenverdichters C mit variabler Verdrängung gemäß dem bevorzugten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung dar. Ein Gehäuse 11 des Verdichters
C definiert eine Kurbelkammer oder eine Taumelscheibenkammer 12.
Eine Antriebswelle 13 ist durch das Gehäuse 11 drehbar gestützt und
erstreckt sich durch die Kurbelkammer 12. Die Antriebswelle 13 ist
mit einer Brennkraftmaschine E oder einer Antriebsquelle zum Antreiben
eines Fahrzeugs durch einen Leistungsübertragungsmechanismus PT wirksam
gekoppelt.
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Der Leistungsübertragungsmechanismus PT kann
ein Kupplungsmechanismus wie zum Beispiel eine Elektromagnetkupplung
sein, die Leistung durch eine externe elektrische Steuerung wahlweise überträgt und unterbricht,
oder sie kann ein dauernd übertragender
kupplungsloser Mechanismus sein, wie zum Beispiel die Kombination
eines Riemens und einer Riemenscheibe, die keinen derartigen Kupplungsmechanismus
aufweisen. Daneben wird ein kupplungsloser Leistungsübertragungsmechanismus
bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
verwendet.
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Eine Stützplatte 14 ist in
der Kurbelkammer 12 angeordnet und mit der Antriebswelle 13 fest
verbunden, damit sie sich einstöckig
mit ihr dreht. Die Kurbelkammer 12 nimmt eine Taumelscheibe 15 auf. Die
Taumelscheibe 15 wird durch die Antriebswelle 13 so
gestützt,
dass sie relativ zu der Antriebswelle 13 gleitet und geneigt
wird. Ein Scharniermechanismus 16 ist zwischen der Stützplatte 14 und
der Taumelscheibe 15 angeordnet. Dementsprechend ist die Taumelscheibe 15 mit
der Stützplatte 14 durch
den Scharniermechanismus 16 so gekoppelt, dass sie sich
synchron mit der Stützplatte 14 und
der Antriebswelle 13 dreht und sich relativ zu der Antriebswelle 13 neigt.
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Eine Vielzahl Zylinderbohrungen 11a (nur eine
von diesen ist in der Zeichnung gezeigt) ist in dem Gehäuse 11 definiert,
und jede Zylinderbohrung 11a nimmt einen einköpfigen Kolben
so auf, dass sich dieser hin und her bewegt. Jeder Kolben 17 ist mit
dem Außenumfang
der Taumelscheibe 15 durch ein paar Gleitstücke 18 im
Eingriff. Dementsprechend wird die Drehung der Taumelscheibe 15 gemäß der Drehung
der Antriebswelle 13 zu der Hin- und Herbewegung der Kolben 17 durch
die Gleitstücke 18 umgewandelt.
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Eine Verdichterkammer 20 ist
an der hinteren Seite der Zylinderbohrung 11a definiert
und wird durch den Kolben 17 und eine Ventilanschlussbaugruppe 19 umschlossen,
die in dem Gehäuse 11 vorgesehen
ist. Eine Saugkammer 21 und eine Auslasskammer 22 sind
an der hinteren Seite des Gehäuses 11 definiert.
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Kühlgas
in der Saugkammer 21 wird in jede Verdichterkammer 20 durch
einen Sauganschluss 23 eingeführt, in dem ein Saugventil 24 zur
Seite gedrückt
wird, wenn sich jeder Kolben 17 von seinem oberen Totpunkt
zu seinem unteren Totpunkt bewegt. Die Sauganschlüsse 23 und
die Saugventile 24 sind in der Ventilanschlussbaugruppe 19 ausgebildet.
Das in die Verdichterkammer 20 eingeführte Kühlgas wird auf einen vorbestimmten
Druckwert verdichtet, wenn sich der Kolben 17 von seinem
unteren Totpunkt zum oberen Totpunkt bewegt. Dann wird das verdichtete Kühlgas zu
der Auslasskammer 22 durch einen Auslassanschluss 25 ausgelassen,
indem ein Auslassventil 26 zur Seite gedrückt wird.
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Unter erneuter Bezugnahme auf die 1 sind ein Entlüftungskanal 27 und
ein Zuführungskanal 28 in
dem Gehäuse 11 vorgesehen.
Der Entlüftungskanal 27 verbindet
die Kurbelkammer 12 mit der Saugkammer 21. Der
Zuführungskanal 28 verbindet die
Auslasskammer 22 mit der Kurbelkammer 12. In dem
Gehäuse 11 ist
ein Steuerventil CV in dem Zuführungskanal 28 angeordnet.
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Die Einstellung des Öffnungsgrades
des Steuerventils CV steuert ein Gleichgewicht zwischen der in die
Kurbelkammer 12 durch den Zuführungskanal 28 ausgelassenen
Gasmenge und der aus der Kurbelkammer 12 durch den Entlüftungskanal 27 ausgelassenen
Kühlgasmenge,
so dass der Druck in der Kurbelkammer 12 bestimmt wird.
Ein Druckdifferential zwischen der Kurbelkammer 12 und
den Verdichterkammern 20 durch die Kolben 17 ändert sich als
Reaktion auf eine Änderung
des Druckes in der Kurbelkammer 12. Somit wird der Neigungswinkel der
Taumelscheibe 15 verändert,
und der Hub der Kolben 17, und zwar die Verdrängung des
Verdichters C wird eingestellt.
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Wenn der Druck in der Kurbelkammer 12 reduziert
wird, dann erhöht
sich der Neigungswinkel der Taumelscheibe 15, so dass die
Verdrängung
des Verdichters C erhöht
wird. Die Zweipunktlinie der Taumelscheibe 15 in der 1 gibt einen Zustand an,
in dem die Stützplatte 14 mit
der Taumelscheibe 15 in Kontakt ist, um deren weitere Neigung
zu regulieren, dass heißt
die Taumelscheibe 15 hat ihren maximalen Neigungswinkel.
Im Gegensatz dazu wird der Neigungswinkel der Taumelscheibe 15 reduziert, so
dass sich die Verdrängung
des Verdichters C reduziert, wenn der Druck in der Kurbelkammer 12 erhöht wird.
Die durchgezogene Linie der Taumelscheibe 15 in der 1 gibt einen Zustand an,
in dem die Taumelscheibe 15 ihren minimalen Neigungswinkel hat.
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Unter erneuter Bezugnahme auf die 1 hat der Kühlkreislauf
der Fahrzeugklimaanlage den vorstehend beschriebenen Verdichter
C und einen externen Kühlkreislauf 30.
Der externe Kühlkreislauf 30 hat
einen Kondensator 31, ein Expansionsventil 32 und
einen Verdampfer 33.
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Ein erster Drucküberwachungspunkt P1 befindet
sich in der Auslasskammer 22. Ein zweiter Drucküberwachungspunkt
P2 befindet sich in einem vorbestimmten Abstand von dem ersten Drucküberwachungspunkt
P1 zur Seite des Kondensators 31 (die stromabwärtige Seite)
in einem Kühlmittelkanal. Ein
Differential zwischen einem Druck PdH an dem ersten Drucküberwachungspunkt
P1 und einem Druck PdL an dem zweiten Überwachungspunkt gibt die Durchsatzrate
des Kühlmittels
in dem Kühlkreislauf
wieder. Der erste Drucküberwachungspunkt
P1 ist mit dem Steuerventil CV durch einen ersten Druckeinführungskanal 35 in
Verbindung. Der zweite Drucküberwachungspunkt
P2 ist mit dem Steuerventil CV durch einen zweiten Druckeinführungskanal 36 in
Verbindung (siehe 2).
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Unter Bezugnahme auf die 2 stellt die Ansicht eine
Längsschnittansicht
des Steuerventils CV gemäß dem bevorzugten
Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung dar. Ein Ventilgehäuse 41 des Steuerventils
CV definiert eine Ventilkammer 42, einen Verbindungskanal 43 und
eine Druckfühlerkammer 44.
Eine Stange 45 ist in der Ventilkammer 42 und
dem Verbindungskanal 43 so angeordnet, dass sie in ihrer
axialen Richtung bewegbar ist (die vertikale Richtung in der Zeichnung).
Das obere Ende der Stange 45, die in dem Verbindungskanal 43 eingefügt ist,
trennt den Verbindungskanal 43 von der Druckfühlerkammer 44.
Die Ventilkammer 42 ist mit der Auslasskammer 22 durch
den stromaufwärtigen Abschnitt
des Zuführungskanals 28 in
Verbindung. Der Zuführungskanal 43 ist
mit der Kurbelkammer 12 durch den stromabwärtigen Abschnitt
des Zuführungskanals 28 in
Verbindung. Die Ventilkammer 42 und der Verbindungskanal 43 bilden
einen Teil des Zuführungskanals 28.
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Ein Ventilkörperabschnitt 46 ist
an dem mittleren Abschnitt der Stange 45 ausgebildet, und
er befindet sich in der Ventilkammer 42. Ein Absatz an
einem Grenzbereich zwischen der Ventilkammer 42 und dem
Verbindungskanal 43 bildet einen Ventilsitz 47 und der
Verbindungskanal 43 dient als ein Ventilloch. Wenn sich
die Stange 45 von der untersten Position gemäß der 2 zu der höchsten Position
bewegt, wo der Ventilkörperabschnitt 46 an
dem Ventilsitz 47 angeordnet ist, wird der Verbindungskanal 43 geschlossen.
Und zwar wirken der Ventilkörperabschnitt 46 der
Stange 45 als ein Ventilkörper zum Einstellen des Öffnungsgrades
des Zuführungskanals 28.
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Ein Druckfühlermechanismus hat eine Druckfühlerkammer 48 und
die Druckfühlerkammer 44.
Das Druckfühlerelement
oder eine Balgfeder 48 ist in der Druckfühlerkammer 44 untergebracht.
Das obere Ende der Druckfühlerkammer 48 ist
an dem Ventilgehäuse 41 gesichert.
Das obere Ende der Stange 45 ist in das untere Ende des
Druckfühlerelementes 48 gepasst.
Die Innenseite der Druckfühlerkammer 44 ist
in eine erste Druckkammer 49 und eine zweite Druckkammer 50 durch
das Druckfühlerelement 48 geteilt,
das einen Zylinder mit einer Öffnung
an einem Ende ausbildet. Die erste Druckkammer 49 und die
zweite Druckkammer 50 sind innerhalb bzw. außerhalb
des Druckfühlerelementes 48 definiert.
Der Druck PdH an dem ersten Drucküberwachungspunkt P1 wirkt in
der ersten Druckkammer 49 durch den ersten Druckeinführungskanal 35.
Der Druck PdL an dem zweiten Drucküberwachungspunkt P2 wirkt in
der zweiten Druckkammer 50 durch den zweiten Druckeinführungskanal 36.
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Ein Elektromagnetaktuator 51 zum Ändern eines
festgelegten Druckdifferentials ist an der unteren Seite des Ventilgehäuses 41 vorgesehen.
Der Elektromagnetaktuator 51 hat ein Tauchkolbengehäuse 52 an
dem mittleren Abschnitt des Ventilgehäuses 41. Das Tauchkolbengehäuse 52 bildet
einen Zylinder mit einer Öffnung
an einem Ende. Eine mittlere Stütze
oder ein fester Kern 53 ist in der Öffnung an der oberen Seite
des Tauchkolbengehäuses 52 fest
eingepasst. Eine Tauchkolbenkammer 54 ist an dem unteren
Bereich des Tauchkolbengehäuses 52 definiert,
in dem die mittlere Stütze 53 eingepasst wird.
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Ein Tauchkolben oder ein bewegbarer
Kern 56 ist in dem Tauchkolbengehäuse 54 so untergebracht,
dass er sich in seiner axialen Richtung bewegt. Ein Führungsloch 57 erstreckt
sich durch den mittleren Abschnitt der mittleren Stütze 53 entlang dessen
axialer Richtung. Das untere Ende der Stange 45 befindet
sich in dem Führungsloch 57,
wobei es in deren axialer Richtung bewegbar ist. Das untere Ende
der Stange 45 ist mit dem oberen Ende des Tauchkolbens 56 in
der Tauchkolbenkammer 54 in Kontakt.
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Eine Schraubenfeder 60 ist
in der Tauchkolbenkammer 54 zwischen dem Bodenende des Tauchkolbengehäuses 52 und
dem Tauchkolben 56 untergebracht. Die Schraubenfeder 60 drückt den Tauchkolben 56 zu
der Stange 45. Die Stange 45 wird zu dem Tauchkolben 56 durch
die Federeigenschaft des Druckfühlerelementes
oder der Balgfeder 48 gedrückt. Dementsprechend bewegen
sich der Tauchkolben 56 und die Stange 45 gleichmäßig zusammen
nach oben und nach unten. Daneben hat die Balgfeder 48 eine
größere Federkraft
als die Schraubenfeder 60.
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Eine Spule 61 ist außen um den
Außenumfang
des Tauchkolbengehäuses 52 in
einem Bereich von der mittleren Stütze 53 zu dem Tauchkolben 56 gewickelt.
Die Spule 61 wird mit einem elektrischen Strom von einer
Antriebsschaltung 78 als Reaktion auf einen Befehl von
einer Klimaanlagen-ECU oder einer Verdichtersteuervorrichtung 72 zum
Steuern der Klimaanlage versorgt. Eine elektromagnetische Kraft
(elektromagnetische Anziehungskraft) entsprechend dem Betrag der
von der Antriebsschaltung 78 zu der Spule 61 zugeführten elektrischen
Stromstärke
wird zwischen dem Tauchkolben 56 und der mittleren Stütze 53 erzeugt,
und die elektromagnetische Kraft wird zu der Stange 45 durch
den Tauchkolben 46 übertragen.
Daneben wird die der Spule 61 zugeführte elektrische Stromstärke durch
das Einstellen der aufgebrachten elektrischen Spannung gesteuert. Eine
Pulsbreitenmodulationssteuerung (PWM) wird zum Einstellen der aufgebrachten
elektrischen Spannung verwendet.
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Der Öffnungsgrad des Steuerventils
CV oder die Position des Ventilkörperabschnittes 46 der
Stange 45 wird folgendermaßen bestimmt.
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Unter erneuter Bezugnahme auf die 2 bestimmt die nach unten
gerichtete Druckkraft der Balgfeder 48 die Position der
Stange 45 dominant, wenn der Spule 61 kein Strom
zugeführt
wird (Pulsdauerverhältnis
Dt = 0%). Dementsprechend ist die Stange 45 an der untersten
Position positioniert, so dass der Ventilkörperabschnitt 46 den
Verbindungskanal 43 vollständig öffnet. Daher wird der Druck
in der Kurbelkammer 12 gemäß dem gegenwärtigen Zustand
maximal, und das Druckdifferential zwischen der Kurbelkammer 12 und
den Verdichterkammern 20 durch die Kolben 17 wird
groß.
Dann wird der Neigungswinkel der Taumelscheibe 15 minimal,
so dass die Verdrängung
des Verdichters C minimal ist.
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Wenn die Spule 61 mit einem
elektrischen Strom versorgt wird, der größer ist als das minimale Pulsdauerverhältnis Dt(min)
in dem effektiven Bereich des Pulsdauerverhältnisses (Dt(min) > 0%), dann überschreiten
die nach oben gerichtete elektromagnetische Kraft und die Druckkraft
der Schraubenfeder 60 die nach unten gerichtete Druckkraft
der Balgfeder 48, so dass die nach oben gerichtete Bewegung
der Stange 45 beginnt. In diesem Zustand wirken die nach
oben gerichtete elektromagnetische Kraft und die nach oben gerichtete
Druckkraft der Schraubenfeder 60 entgegen der nach unten
gerichteten Druckkraft auf der Grundlage des Druckdifferentials ΔPd (=PdH-PdL)
und der nach unten gerichteten Druckkraft der Balgfeder 48.
Dann wird die Position des Ventilkörperabschnittes 46 der
Stange 45 auf der Grundlage eines Gleichgewichtes der vorstehend
genannten nach oben und nach unten gerichteten Druckkräfte bestimmt.
Somit wird die Verdrängung
des Verdichters C eingestellt.
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Wenn zum Beispiel die Drehzahl der
Kraftmaschine E so verringert wird, dass die Durchsatzrate des Kühlgases
in dem Kühlkreislauf
reduziert wird, dann wird die nach unten gerichtete Druckkraft auf der
Grundlage des Druckdifferentials ΔPd
so abgeschwächt,
dass die nach oben gerichtete Druckkraft in diesem Zeitpunkt das
Gleichgewicht zwischen der nach oben gerichteten und der nach unten
gerichteten Druckkräfte
nicht aufrechterhalten kann, die auf die Stange 45 wirken.
Dementsprechend bewegt sich der Ventilkörperabschnitt 48 der
Stange 45 nach oben, so dass der Öffnungsgrad des Verbindungskanals 43 reduziert
wird und der Druck in der Kurbelkammer 12 die Tendenz hat,
dass er sich reduziert. Daher wird die Taumelscheibe 15 so
geneigt, dass sich deren Neigungswinkel vergrößert, und die Verdrängung des
Verdichters C wird erhöht.
Die erhöhte Verdrängung erhöht die Durchsatzrate
des Kühlgases
in dem Kühlkreislauf,
so dass das Druckdifferential ΔPd
erhöht
wird.
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Im Gegensatz dazu wird die nach unten
gerichtete Druckkraft auf der Grundlage des Druckdifferentials ΔPd verstärkt, wenn
die Drehzahl der Kraftmaschine E beschleunigt wird, so dass sich
die Durchsatzrate des Kühlgases
in dem Kühlkreislauf erhöht, und
die nach oben gerichtete elektromagnetische Kraft kann in diesem
Zeitraum das Gleichgewicht zwischen der nach oben gerichteten und
der nach unten gerichteten Druckkräfte nicht aufrecherhalten,
die auf die Stange 45 wirken. Dementsprechend bewegt sich
der Ventilkörperabschnitt 46 der Stange 45 nach
unten, so dass der Öffnungsgrad
des Verbindungskanals 43 vergrößert wird und der Druck in
der Kurbelkammer 12 die Tendenz hat, dass er sich erhöht. Daher
wird die Taumelscheibe 15 geneigt, so dass sich ihr Neigungswinkel
reduziert, und die Verdrängung
des Verdichters C wird reduziert. Die reduzierte Verdrängung reduziert
die Durchsatzrate des Kühlgases
in dem Kühlkreislauf,
so dass das Druckdifferential ΔPd
reduziert wird.
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Wenn sich darüber hinaus das Pulsdauerverhältnis Dt
der der Spule 61 zugeführten
Stromstärke so
erhöht,
dass die nach oben gerichtete elektromagnetische Kraft verstärkt wird,
dann kann die Kraft auf der Grundlage des Druckdifferentials ΔPd das Gleichgewicht
zwischen den nach oben gerichteten und nach unten gerichteten Druckkräfte in dem
Zeitpunkt nicht aufrecht erhalten. Daher bewegt sich der Ventilkörperabschnitt 46 der
Stange 45 nach oben, so dass sich der Öffnungsgrad des Verbindungskanals 43 reduziert
und die Verdrängung
des Verdichters C erhöht
wird. Infolge dessen erhöht
sich die Durchsatzrate des Kühlgases
in dem Kühlkreislauf, und
das Druckdifferential ΔPd
wird erhöht.
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Wenn das Pulsdauerverhältnis Dt
der der Spule 61 zugeführten
elektrischen Stromstärke
im Gegensatz dazu so reduziert wird, dass die nach oben gerichtete
elektromagnetische Kraft abgeschwächt wird, dann kann die Kraft
auf der Grundlage des Druckdifferentials ΔPd das Gleichgewicht zwischen
den nach oben gerichteten und nach unten gerichteten Druckkräften in
dem Zeitpunkt nicht aufrecht erhalten. Daher bewegt sich der Ventilkörperabschnitt 46 der
Stange 45 nach unten, so dass sich der Öffnungsgrad des Verbindungskanals 43 erhöht und die
Verdrängung
des Verdichters C reduziert wird. Infolge dessen wird die Durchsatzrate
des Kühlgases
in dem Kühlkreislauf
reduziert, und das Druckdifferential ΔPd wird reduziert.
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Zusammenfassend bestimmt das Steuerventil
CV intern die Position des Ventilkörperabschnittes 46 und
der Stange 45 als Reaktion auf die Änderung des Druckdifferentials ΔPd, um so
das festgelegte Druckdifferential (ein Soll-Druckdifferential) des
Druckdifferentials ΔPd
aufrecht zu erhalten, dass durch das Pulsdauerverhältnis Dt
in der Spule 61 bestimmt ist. Zusätzlich ist das festgelegte
Druckdifferential durch Einstellen des Pulsdauerverhältnisses
Dt in der Spule 61 extern änderbar.
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Daneben wirkt der Druck in der Kurbelkammer 12 in
der Tauchkolbenkammer 54 durch einen Zwischenraum zwischen
dem Führungsloch 57 und der
Stange 45. Dementsprechend wirkt der Druck in der Tauchkolbenkammer 54 (der
Druck in der Kurbelkammer 12) auf die Stange 45,
so dass das Ventilloch geschlossen wird. Währenddessen wirkt der Druck
PdH in der Auslasskammer 22 auf das obere Ende des Ventilkörperabschnittes 46.
Dementsprechend beeinflusst die Kraft auf der Grundlage eines Druckdifferentials
zwischen dem Druck PdH in der Auslasskammer 22 und dem
Druck in der Kurbelkammer 12 außerdem die Bestimmung der Position
der Stange 45 zusätzlich
zu der Kraft auf der Grundlage des Druckdifferentials ΔPd und der
Kraft von dem Elektromagnetaktuator 51. Hinsichtlich des
Steuerventils CV ändert
sich nämlich
das festgelegte Druckdifferential ein wenig, auch wenn das in der
Spule 61 wirkende Pulsdauerverhältnis Dt nicht geändert wird, wenn
ein Differential zwischen dem Druck PdH in der Auslasskammer 22 und
dem Druck in der Kurbelkammer 12 vorhanden ist.
-
Unter erneuter Bezugnahme auf die 2 hat die Informationserfassungsvorrichtung 77 einen Klimaanlagenschalter
oder einen A/C-Schalter 79, eine Temperaturfestlegungsvorrichtung 80,
einen Fahrgastzellentemperatursensor 81 zum Erfassen einer
Temperatur in einer Fahrgastzelle, einen Umgebungstemperatursensor 82 zum
Erfassen einer Umgebungstemperatur, einen Sonneneinstrahlungssensor 85,
einen Saugdrucksensor 83 und einen Verdampfersensor 84.
-
Der A/C-Schalter 79 ist
ein EIN/AUS-Schalter der Klimaanlage. Die Temperaturfestlegungsvorrichtung 80 ist
eine Vorrichtung, durch die ein Fahrgast eine Temperatur in der
Fahrgastzelle festlegt (festgelegte Temperatur Tz). Der Fahrgastzellentemperatursensor 81 ist
eine Vorrichtung zum Erfassen einer Temperatur Tr in der Fahrgastzelle.
Der Umgebungstemperatursensor 82 ist eine Vorrichtung zum Erfassen
der Umgebungstemperatur Tam. Der Sonneneinstrahlungssensor 85 ist
eine Vorrichtung zum Erfassen einer Sonneneinstrahlung Ts. Der Saugdrucksensor 83 ist
eine Vorrichtung zum Erfassen eines Druckes Ps(x) in einem relativen
Niedrigdruckbereich in dem Kühlkreislauf
wie zum Beispiel ein Saugdruckbereich (zum Beispiel die Saugkammer 21,
das Innere eines Kanals nahe dem relativen Niedrigdruckbereich des
externen Kühlkreislaufes 30 und ein
angrenzender Auslass des Kühlgases
in dem Verdampfer 33). Der Verdampfersensor 84 ist
eine Vorrichtung zum Erfassen einer Temperatur Te(x) der Luft, die
gerade durch den Verdampfer 33 hindurch getreten ist.
-
Insbesondere hat eine Kühllastinformationserfassungsvorrichtung
die Temperaturfestlegungsvorrichtung 80, den Fahrgastzellentemperatursensor 81,
den Umgebungstemperatursensor 82 und den Sonneneinstrahlungssensor 85.
Die Kühllastinformationserfassungsvorrichtung
erfasst eine Kühllastinformation
in dem Kühlkreislauf
wie zum Beispiel die festgelegte Temperatur Tz, die Fahrgastzellentemperatur
Tr, die Umgebungstemperatur Tam und die Sonneneinstrahlung Ts.
-
Die Klimaanlagen-ECU 72 stellt
das Pulsdauerverhältnis
Dt des Steuerventils CV ein, und zwar das festgelegte Druckdifferential
des Steuerventils CV als Reaktion auf die durch die Informationserfassungsvorrichtung 77 erfassten
Informationen. Daneben steuert die Klimaanlagen-ECU 72 nicht
nur das Steuerventil CV, sondern sie steuert zum Beispiel auch die
Luftmenge durch eine herkömmliche
Art und Weise zum Einstellen der Drehzahl eines Gebläsemotors
(nicht gezeigt) als Reaktion auf die durch die Informationserfassungsvorrichtung 77 erfassten
Information.
-
Unter Bezugnahme auf die 3 zeigt die Ansicht eine
Flusskarte einer Klimaanlagensteuerung gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung. Wenn die Kraftmaschine E gestartet wird,
dann führt
die Klimaanlagen ECU 72 eine vielfältige Initialisierung gemäß einem
Initialisierungsprogramm bei einem Schritt 101 aus (S101). Zum Beispiel
legt die Klimaanlagen-ECU 72"0" als einen Initialisierungswert
für das
Pulsdauerverhältnis Dt
des Steuerventils CV fest (wenn nämlich kein elektrischer Strom
der Spule 61 zugeführt
wird). Der EIN/AUS-Zustand des A/C-Schalters 79 wird bei S102
beobachtet, bis er eingeschaltet wird. Wenn der A/C-Schalter 79 eingeschaltet
wird, dann stellt die Klimaanlagen-ECU das Pulsdauerverhältnis Dt
des Steuerventils CV auf das minimale Pulsdauerverhältnis Dt(min)
bei S103 ein, um so die internen mechanischen Steuerfunktionen des
Steuerventils CV zu starten (eine Funktion zum aufrecht erhalten
des festgelegten Druckdifferentials).
-
Eine erforderliche Gebläsetemperatur
Ta0 der Klimaanlage wird bei S104 auf der Grundlage der Kühllastinformation
(Tz, Tr, Tam und Ts) berechnet, die von der Temperaturfestlegungsvorrichtung 80, dem
Fahrgastzellentemperatursensor 81, dem Umgebungstemperatursensor 82 und
dem Sonneneinstrahlungssensor 85 gesendet werden. Die Klimaanlagen-ECU 72 dient
als eine Berechnungsvorrichtung zum Berechnen der Soll-Temperatur
nach dem Verdampfer bei S105, und sie berechnet die Soll-Temperatur
nach dem Verdampfer Te(set) aus der berechneten erforderlichen Gebläsetemperatur
Ta0 unter Bezugnahme auf eine Datenabbildung, die im Voraus gespeichert
wurde. Die Klimaanlagen-ECU 72 vergleicht die berechnete
Soll-Temperatur Te(set) nach dem Verdampfer mit der durch den Verdampfersensor 84 erfassten
Temperatur Te(x) nach dem Verdampfer, und sie bestimmt, ob ein Differential
zwischen Te(set) und Te(x) gleich oder kleiner als ein vorbestimmter
Wert bei 5106 ist oder nicht (zum Beispiel 2 °C ).
-
Wenn die Bestimmung bei 5106 nicht
zutrifft, wenn nämlich
das Differential zwischen Te(set) und Ce(x) den vorbestimmten Wert überschreitet,
dann erneuert die Klimaanlagen-ECU 72 das Pulsdauerverhältnis Dt
des Steuerventils CV, um so den Sollwert auf den Saugdruck Ts(x)
zu ändern,
der durch den Saugdrucksensor 83 erfasst wird.
-
Die Klimaanlagen-ECU 72 dient
nämlich
als eine Berechnungsvorrichtung zum Berechnen eines Soll-Saugdruckes
bei S107, und sie berechnet einen Soll-Saugdruck Ps(set) aus der
Solltemperatur Te(set) nachdem Verdampfer, die bei S105 berechnet
wurde, und zwar unter Bezugnahme auf eine Datenabbildung, die im
Voraus gespeichert wurde. Die Klimaanlagen-ECU 72 bestimmt
bei S108, ob der durch den Saugdrucksensor 83 erfasste
Saugdruck Ps(x) größer ist
als der berechnete Soll-Saugdruck Ps(set) oder nicht. Wenn die Bestimmung
bei S108 nicht zutrifft, dann bestimmt die Klimaanlagen-ECU 72,
ob der erfasste Saugdruck Ps(x) kleiner ist als der Soll-Saugdruck
Ps(set) oder nicht. Wenn die Bestimmung bei S109 ebenfalls nicht
zutrifft, dann ist der erfasste Saugdruck Ps(x) gleich dem Soll-Saugdruck Ps(set).
-
Dadurch wird sofort bestimmt, dass
das Differential zwischen der Soll-Temperatur Te(set) nach dem Verdampfer
und der erfassten Temperatur Te(x) nach dem Verdampfer innerhalb
eines vorbestimmten Wertes ist, auch wenn die Klimaanlagen-ECU 72 das
Pulsdauerverhältnis
Dt des Steuerventils CV nicht ändert,
und sie schaltet einen Prozess zu 5116, ohne das ein Befehl zum Ändern des
Pulsdauerverhältnisses
Dt zu der Antriebsschaltung 78 gesendet wird. Wenn nämlich das
Pulsdauerverhältnis
Dt des Steuerventils CV geändert
wird, dann ändert
sich zunächst
der Saugdruck Ts(x), und dann ändert
sich die Temperatur Te(x) nach dem Verdampfer in einem bestimmten
Intervall nach der Änderung
des Saugdruckes Ps(x).
-
Die Klimaanlagen-ECU 72 bestimmt,
ob der A/C-Schalter 79 bei 5116 ausgeschaltet ist oder nicht.
Wenn die Bestimmung bei S116 nicht zutrifft, dann schaltet die Klimaanlagen-ECU 72 einen
Prozess zu S104. Wenn im Gegensatz dazu die Bestimmung bei S116
zutrifft, dann schaltet die Klimaanlagen-ECU 72 einen Prozess
zu S101 so dass das Steuerventil CV in einem nicht erregten Zustand
ist. Somit wird die Verdrängung
des Verdichters C minimal.
-
Wenn die Bestimmung bei S108 zutrifft,
dann wird die thermische Last bei dem Verdampfer 33 als relativ
groß betrachtet,
so dass die Klimaanlagen-ECU 72 das Pulsdauerverhältnis Dt
um den Einheitsbetrag von ΔD
bei S110 erhöht
und der Antriebsschaltung 78 befiehlt, das Pulsdauerverhältnis Dt
auf ein erneuertes Pulsdauerverhältnis
(Dt + ΔD)
zu ändern.
Dementsprechend wird der Öffnungsgrad
des Steuerventils CV ein wenig reduziert, so dass sich die Verdrängung des
Verdichters C erhöht.
Dann wird die Wärmeabstrahlungsfunktion
des Verdampfers 33 verstärkt, und nicht nur der Saugdruck
Ps(x) sondern auch die Temperatur Te(x) nach dem Verdampfer haben
eine Tendenz, das sie sich reduzieren.
-
Wenn die Bestimmung bei S109 zutrifft,
dann wird die thermische Last bei dem Verdampfer 33 als relativ
klein betrachtet, so dass die Klimaanlagen-ECU 72 das Pulsdauerverhältnis Dt
durch den Einheitsbetrag von ΔD
bei S111 reduziert und der Antriebsschaltung 78 befiehlt,
das Pulsdauerverhältnis Dt
auf ein erneuertes Pulsdauerverhältnis
(Dt – ΔD) zu ändern. Dementsprechend
wird der Öffnungsgrad des
Steuerventils CV ein wenig vergrößert, so
dass sich die Verdrängung
des Verdichters C reduziert. Dann fällt die Wärmeabstrahlungsfunktion des
Verdampfers 33 ab, und nicht nur der Saugdruck Ps(x) sondern
auch die Temperatur Te(x) nach dem Verdampfer haben eine Tendenz,
das sie sich erhöhen. Zusätzlich schaltet
die Klimaanlagen-ECU 72 S110 und S111 zu S116.
-
Wie dies vorstehend beschrieben ist,
führen S110
und/oder S111 eine Sollsteuergröße, um das Differential
zwischen dem erfassten Saugdruck Ps(x) und dem Soll-Saugdruck Ps(z)
zu eliminieren. Auch wenn das Differential zwischen der erfassten
Temperatur Te(x) nach dem Verdampfer und der Soll-Temperatur Te(set)
nach dem Verdampfer den vorbestimmten Wert stark überschreitet
(zum Beispiel um 2 °C),
dann wird das Differential derart schnell verringert, dass das Pulsdauerverhältnis Dt
bei S110 und/oder 5111 erneuert wird. Dementsprechend passt sich
das Differential zwischen der erfassten Temperatur Te(x) nach dem
Verdampfer und der Soll-Temperatur Te(set) nach dem Verdampfer schnell
an den vorbestimmten Wert an, da dies mit der Internen mechanischen
Einstellung des Öffnungsgrades
des Steuerventils CV gekoppelt ist.
-
Wenn das Differential zwischen der
erfassten Temperatur Te(x) nach dem Verdampfer und der Soll-Temperatur
Te(set) nach dem Verdampfer innerhalb des vorbestimmten Wertes durch
einen Prozess zum Erneuern des Pulsdauerverhältnis Dt bei S110 und/oder
S111 ist, dann trifft die Bestimmung bei S106 zu. Wenn die Bestimmung
bei S106 zutrifft, dann wird ein Prozess zum Erneuern des Pulsdauerverhältnisses
Dt des Steuerventils CV zum Eliminieren des Differentials zwischen
der erfassten Temperatur Te(x) nach dem Verdampfer und der Soll-Temperatur
Te(set) nach dem Verdampfer veranlasst.
-
Und zwar bestimmt die Klimaanlagen-ECU 72,
ob die durch den Verdampfersensor 84 erfasste Temperatur
Te(x) nach dem Verdampfer größer als die
berechnete Soll-Temperatur T(set) nach dem Verdampfer bei 5112 ist
oder nicht. Wenn die Bestimmung bei S112 nicht zutrifft, dann bestimmt
die Klimaanlagen-ECU 72 bei S113, ob die erfasste Temperatur
Te(x) nach dem Verdampfer kleiner ist als die Soll-Temperatur Te(set)
nach dem Verdampfer oder nicht. Wenn die Bestimmung bei 5113 ebenso
nicht zutrifft, dann ist die erfasste Temperatur Te(x) nach dem
Verdampfer gleich der Soll-Temperatur Te(set) nach dem Verdampfer,
so dass das Pulsdauerverhältnis
Dt zum Ändern
der Kühlwirkung
nicht geändert
werden muss. Daher schaltet die Klimaanlagen-ECU 72 einen
Prozess zu S116, ohne dass sie einen Befehl zum Ändern des Pulsdauerverhältnisses
Dt zu der Antriebsschaltung 78 sendet.
-
Wenn die Bestimmung bei S112 zutrifft,
dann wird die thermische Last bei dem Verdampfer 33 als relativ
groß betrachtet,
so dass die Klimaanlagen-ECU 72 das Pulsdauerverhältnis Dt
um den Einheitsbetrag von ΔD
bei S114 erhöht
und der Antriebsschaltung 78 befiehlt, das Pulsdauerverhältnis Dt
auf ein erneuertes Pulsdauerverhältnis
(Dt + ΔD)
zu ändern.
Dementsprechend wird der Öffnungsgrad
des Steuerventils CV ein wenig reduziert, so dass sich die Verdrängung des
Verdichters C erhöht.
Dann steigt die Wärmeabstrahlungsfunktion
des Verdampfers 33 an, und die Temperatur Te(x) nach dem
Verdampfer hat eine Tendenz, dass sie sich reduziert.
-
Wenn die Bestimmung bei S113 zutrifft,
dann wird die thermische Last bei dem Verdampfer 33 als relativ
klein betrachtet, so dass die Klimaanlagen-ECU 72 das Pulsdauerverhältnis Dt
um den Einheitsbetrag von ΔD
bei S115 reduziert und der Antriebsschaltung 78 befiehlt,
das Pulsdauerverhältnis Dt
auf ein erneuertes Pulsdauerverhältnis
(Dt – ΔD) zu ändern. Dementsprechend
wird der Öffnungsgrad des
Steuerventils CV ein wenig vergrößert, so
dass sich die Verdrängung
des Verdichters C reduziert. Dann fällt die Wärmeabstrahlungswirkung des
Verdichters 33 ab, und die Temperatur Te(x) nach dem Verdampfer
hat eine Tendenz, dass sie sich erhöht. Zusätzlich schaltet die Klimaanlagen-ECU 72 S114 und
S115 zu S116.
-
Wie dies vorstehend beschrieben ist,
führen S114
und/oder S115 eine Steuerungssollgröße dahingehend, dass das Differential
zwischen der erfassten Temperatur Te(x) nach dem Verdampfer und der
Soll-Temperatur Te(set) nach dem Verdampfer eliminiert wird. Auch
wenn das Differential zwischen der erfassten Temperatur Te(x) nach
dem Verdampfer und der Soll-Temperatur Te(set) nach dem Verdampfer
den vorbestimmten Wert überschreitet,
wird das Differential allmählich
derart optimiert, dass das Pulsdauerverhältnis Dt bei S114 und/oder
S115 erneuert wird. Dementsprechend konvergiert die erfasste Temperatur
Te(x) nach dem Verdampfer mit hoher Genauigkeit an die Soll-Temperatur
Te(set) nach dem Verdampfer, da dies mit der internen mechanischen
Einstellung des Öffnungsgrades
des Steuerventils CV gekoppelt ist.
-
Gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
werden die folgenden vorteilhaften Wirkungen erzielt.
-
- (1) Die Klimaanlagen-ECU 72 erneuert
das Pulsdauerverhältnis
Dt des Steuerventils CV um so eine Steuerungsgröße dazu zu führen, dass
das Differential zwischen dem erfassten Saugdruck Ps(x) und dem
Soll-Saugdruck Ps(set) eliminiert wird. Der Saugdruck Ps(x) ist
eine physikalische Größe, die
der Änderung
der thermischen Last bei dem Verdampfer 33 noch schneller
als die Temperatur Te(x) nach dem Verdampfer folgt. Dementsprechend
wird die Verdrängung
des Verdichters C zum Beispiel als Reaktion auf die schnelle Änderung
der thermischen Last bei dem Verdampfer 33 aufgrund der
schnellen Änderung
der Drehzahl des Gebläsemotors
(Luftmenge) schnell verändert.
In Folge dessen erreicht die Temperatur Te(x) nach dem Verdampfer
schnell die Soll-Temperatur Te(set) nach dem Verdampfer, so dass
die Klimaanlagenwirkung zufriedenstellend ist.
- (2) Das Steuerventil CV ist so aufgebaut, dass es das festgelegte
Druckdifferential leicht ändert, wenn
sich das Differential zwischen dem Druck PdH in der Auslasskammer 22 und
dem Druck in der Kurbelkammer 12 unterscheidet, auch wenn das
in der Spule 61 wirkende Pulsdauerverhältnis Dt gleich bleibt. Dementsprechend ändert sich
in herkömmlicher
Art und Weise eine externe Steuerung als Reaktion auf die Änderung
der erfassten Temperatur Te(x) nach dem Verdampfer aufgrund einer
schnellen Änderung
ein festgelegtes Druckdifferential, damit es zu der vorstehend genannten schnellen Änderung
passt, auch wenn zum Beispiel die Drehzahl der Kraftmaschine E (des
Verdichters C) aufgrund einer schnellen Beschleunigung des Fahrzeugs
oder dergleichen schnell verändert
wird, und zwar auch wenn die Durchsatzrate des Kühlgases in den Kühlkreislauf
schnell verändert
wird. Und zwar führt
der Prozess zum Erneuern des Pulsdauerverhältnisses Dt des Steuerventils
CV eine Steuersollgröße derart, dass
das Differential zwischen der erfassten Temperatur Te(x) nach dem
Verdampfer und der Soll-Temperatur
Te(set) nach dem Verdampfer eliminiert wird. Der vorstehend beschriebene
Erneuerungsprozess hat nach wie vor das gleiche Problem wie der
Stand der Technik, der in dem Abschnitt des Hintergrunds der Erfindung
erwähnt ist,
wenn die Drehzahl der Kraftmaschine E schnell verändert wird.
Es benötigt
nämlich
eine relativ lange Zeit, in der die Temperatur Te(x) nach dem Verdampfer
die Soll-Temperatur Te(set) nach dem Verdampfer erreicht. Dadurch
wird die Klimaanlagenwirkung verschlechtert.
Jedoch führt die
Klimaanlagen-ECU 72 bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
eine Steuerungssollgröße derart,
dass das Differential zwischen dem erfassten Saugdruck Ps(x) und
dem Soll-Saugdruck Ps(set) eliminiert wird, und sie erneuert das
Pulsdauerverhältnis
Dt des Steuerventils CV. Der Saugdruck Ps(x) ist eine physikalische Größe, die
der Änderung
der Drehzahl der Kraftmaschine E schneller als zum Beispiel der
Temperatur Te(x) nach dem Verdampfer folgt. Dementsprechend wird
die Verdrängung
des Verdichters C als Reaktion auf die schnelle Änderung der Drehzahl der Kraftmaschine
E schnell geändert, und
die Temperatur Te(x) nach dem Verdampfer nähert sich schnell der Soll-Temperatur
Te(set) nach dem Verdampfer an. In Folge dessen ist die Klimaanlagenwirkung
zufriedenstellend, auch wenn sich die Drehzahl der Kraftmaschine
E schnell ändert.
- (3) Wenn das Differential zwischen der Soll-Temperatur Te(set)
nach dem Verdampfer und der erfassten Temperatur Te(x) nach dem
Verdampfer relativ klein ist, dann führt die Klimaanlagen-ECU 72 eine
Steuersollgröße zum Eliminieren
der erfassten Temperatur Te(x) nach dem Verdampfer und der Soll-Temperatur
Te(set) nach dem Verdampfer und sie erneuert das Pulsdauerverhältnis Dt
des Steuerventils CV. Dementsprechend konvergiert die erfasste Temperatur
Te(x) nach dem Verdampfer mit hoher Genauigkeit an die Soll-Temperatur
Te(set) nach dem Verdampfer, so dass die Klimaanlagenwirkung weiter
verbessert ist.
-
Die vorliegende Erfindung ist nicht
auf das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern
sie kann als die folgenden alternativen Ausführungsbeispiele ausgeführt werden.
-
Bei alternativen Ausführungsbeispielen
zu dem vorstehend beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme
auf die 2 wurde ein
Saugdrucksensor 83 mit einem Oberflächentemperatursensor 86 zum
Erfassen einer Oberflächentemperatur
Tst (Temperatur eines Wärmetauscherflügels) des
Verdampfers 33 ausgetauscht. Zusätzlich wurden ein Abschnitt
des Prozesses zum Erneuern des Pulsdauerverhältnisses Dt des Steuerventils
CV durch die Klimaanlagen-ECU 72 und insbesondere die vielen
Schritte (S107 bis S111) in der Flusskarte der 3 durch folgende Schritte (S107', S108', S109', S110 und S111)
ausgetauscht.
-
Unter Bezugnahme auf die 4 zeigt die Ansicht einen
Teil der Flusskarte, die von jener der 3 abgewandelt wurde. Die Klimaanlagen-ECU 72 dient
als eine Berechnungsvorrichtung zum Berechnen einer Soll-Oberflächentemperatur
Tst(set) bei S107' und sie berechnet die Soll-Oberflächentemperatur
Tst(set) aus der bei S105 berechneten Soll-Temperatur
Te(set) nach dem Verdampfer unter Bezugnahme auf eine Datenabbildung,
die im voraus gespeichert wurde. Die Klimaanlagen-ECU 72 bestimmt
bei S108', ob die
durch den Oberflächentemperatursensor 86 erfasste
Oberflächentemperatur Tst(x) größer ist
als die berechnete Soll-Oberflächentemperatur
Tst(set) oder nicht. Wenn die Bestimmung bei
S108' nicht zutrifft,
dann bestimmt die Klimaanlagen-ECU 72 bei S109', ob die erfasste
Oberflächentemperatur
Tst(x) kleiner ist als die Soll-Oberflächentemperatur
Tst(set) oder nicht. Wenn die Bestimmung bei
S109' ebenfalls
nicht zutrifft, dann ist die erfasste Oberflächentemperatur Tst(x)
gleich der Soll-Oberflächentemperatur
Tst(set).
-
Dadurch bestimmt die Klimaanlagen-ECU 72 umgehend
das Differential zwischen der Soll-Temperatur Te(set) nach dem Verdampfer
und der erfassten Temperatur Te(x) nach dem Verdampfer, das innerhalb
des vorbestimmten Wertes (zum Beispiel 2 °C) ist, ohne dass das Pulsdauerverhältnis Dt
des Steuerventils CV geändert
wird, und sie schaltet einen Prozess zu 5116, ohne dass sie der
Antriebsschaltung 78 befiehlt, das Pulsdauerverhältnis Dt
zu ändern.
Wenn sich das Pulsdauerverhältnis
Dt des Steuerventils CV ändert,
dann ändert
sich nämlich zunächst die
Oberflächentemperatur
Tst(x) des Verdampfers 33. Dann ändert sich
die Temperatur Te(x) nach dem Verdampfer in einem bestimmten Intervall nach
der Änderung
der Oberflächentemperatur
Tst(x).
-
Wenn die Bestimmung bei S108" zutrifft, dann wird
die thermische Last bei dem Verdampfer 33 als relativ groß betrachtet,
so dass die Klimaanlagen-ECU 72 das Pulsdauerverhältnis Dt
um den Einheitsbetrag von ΔD
bei S110 erhöht,
und sie befiehlt der Antriebsschaltung 78, das Pulsdauerverhältnis Dt auf
eine erneuertes Pulsdauerverhältnis
(Dt + ΔD)
zu ändern.
Dementsprechend wird der Öffnungsgrad des
Steuerventils CV ein wenig verringert, so dass die Verdrängung des
Verdichters C erhöht
wird. Dann steigt die Wärmeabstrahlungsfunktion
des Verdampfers 33 an, und die Oberflächentemperatur Tst(x)
des Verdampfers 33 und die Temperatur Te(x) nach dem Verdampfer
haben eine Tendenz, dass sie sich reduzieren.
-
Wenn die Bestimmung bei S109' zutrifft, dann wird
die thermische Last bei dem Verdampfer 33 als relativ klein
betrachtet, so dass die Klimaanlagen-ECU 72 das Pulsdauerverhältnis Dt
um den Einheitsbetrag von ΔD
bei S111 reduziert, und sie befiehlt der Antriebsschaltung 78,
das Pulsdauerverhältnis
Dt auf ein erneuertes Pulsdauerverhältnis (Dt – ΔD) zu ändern. Dementsprechend wird
der Öffnungsgrad
des Steuerventils CV ein wenig vergrößert, so dass sich die Verdrängung des
Verdichters C reduziert. Dann fällt
die Wärmeabstrahlungsfunktion des
Verdampfers 33 ab, und die Oberflächentemperatur Tst(x)
des Verdampfers 33 und die Temperatur Te(x) nach dem Verdampfer
haben eine Tendenz, dass sie sich erhöhen.
-
Die Oberflächentemperatur Tst(x)
des Verdampfers 33 ist eine physikalische Größe, die
auf die Änderung
der thermischen Last des Verdampfers 33 noch schneller
als die Temperatur Te(x) nach dem Verdampfer reagiert. Dementsprechend
werden die gleichen vorteilhaften Wirkungen erzielt, wie sie in den
Abschnitten (1) bis (3) des bevorzugten Ausführungsbeispiels
beschrieben sind.
-
Bei dem vorstehend beschriebenen
bevorzugten Ausführungsbeispiel
führt die
Klimaanlagen-ECU 72 eine Steuersollgröße zum Eliminieren des Differentials
zwischen der erfassten Temperatur Te(x) nach dem Verdampfer und
der Soll-Temperatur Te(set) nach dem Verdampfer, und sie erneuert
das Pulsdauerverhältnis
Dt des Steuerventils CV, wenn das Differential zwischen der erfassten
Temperatur Te(x) nach dem Verdampfer und der Soll-Temperatur Te(set)
nach dem Verdampfer innerhalb des vorbestimmten Wertes ist. Wenn
darüber
hinaus das Differential zwischen der erfassten Temperatur Te(x)
nach dem Verdampfer und der Soll-Temperatur Te(set) nach dem Verdampfer
den vorbestimmten Wert überschreitet,
dann führt
die Klimaanlagen-ECU 72 eine Steuersollgröße zum Eliminieren
des Differentials zwischen dem erfassten Saugdruck Ps(x) und dem Soll-Saugdruck
Ps(set), und sie erneuert das Pulsdauerverhältnis Dt des Steuerventils
CV. Bei alternativen Ausführungsbeispielen
zu dem vorstehend beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiel führt die
Klimaanlagen-ECU 72 ungeachtet des Differentials zwischen
der Soll-Temperatur Te(set) nach dem Verdampfer und der erfassten
Temperatur Te(x) nach dem Verdampfer eine Steuersollgröße zum Eliminieren
des Differentials zwischen dem erfassten Saugdruck Ps(x) und dem
Soll-Saugdruck Ps(set), und sie erneuert das Pulsdauerverhältnis Dt
des Steuerventils CV. Zum Beispiel sind nämlich S106 und S112 bis S115
aus der Flusskarte in der 3 bei
dem vorstehend beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiel weggelassen.
Selbst dann wird die Verdrängung
des Verdichters C schnell geändert,
so dass die Klimaanlagenwirkung zufriedenstellend ist, wenn die Drehzahl
der Kraftmaschine E oder die thermische Last des Verdampfers 33 schnell
geändert
werden.
-
Bei alternativen Ausführungsbeispielen
zu dem vorstehend beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme
auf die 5 zeigt die
Ansicht einen Teil der Flusskarte, die von jener der 3 abgewandelt ist. Die Steuersollgröße im Zusammenhang
mit dem Prozess zum Erneuern des Pulsdauerverhältnisses Dt(x) des Steuerventils
CV wird als Reaktion auf ein großes und kleines festgelegtes
Druckdifferential des Steuerventils CV geändert, und zwar ein großes und
kleines der Spule 61 zugeführtes Pulsdauerverhältnis Dt(x).
Wenn nämlich
das Pulsdauerverhältnis
Dt(x) des Steuerventils CV innerhalb des vorbestimmten Wertes Dt(set)
liegt, wenn nämlich
die Durchsatzrate des Kühlgases
in dem Kühlkreislauf
in einem relativ großen
Durchsatzratenbereich gesteuert wird, dann führt die Klimaanlagen-ECU 72 eine
Steuersollgröße zum Eliminieren des
Differentials zwischen der erfassten Temperatur Te(x) nach dem Verdampfer
und der Soll-Temperatur Te(set)
nach dem Verdampfer, und sie erneuert das Pulsdauerverhältnis Dt(x)
des Steuerventils CV. Wenn im Gegensatz dazu das Pulsdauerverhältnis Dt(x)
kleiner ist als der vorbestimmte Wert Dt(set), wenn nämlich die
Durchsatzrate des Kühlgases
in dem Kühlkreislauf
in einem relativ niedrigen Durchsatzratenbereich gesteuert wird,
dann führt
die Klimaanlagen-ECU 72 eine Steuersollgröße zum Eliminieren
des Differentials zwischen dem erfassten Saugdruck Ps(x) und dem
Soll-Saugdruck Ps(set), und sie erneuert das Pulsdauerverhältnis Dt(x)
des Steuerventils CV.
-
Dadurch ist eine Steuerung der Durchsatzrate
in dem Kühlkreislauf
in einem relativ niedrigen Durchsatzratenbereich stabil, so dass
die Klimaanlagenwirkung zufriedenstellend ist. Das Steuerventil CV
ist nämlich
so aufgebaut, dass es das Druckdifferential ΔPd zwischen den Drucküberwachungspunkten
in dem Kühlkreislauf
erfasst und eine Regelung der Verdrängung des Verdichters C intern
und autonom ausführt.
Wenn dementsprechend die Durchsatzrate des Kühlgases in dem Kühlkreislauf
relativ klein ist, dann ist die Änderung
des Druckdifferentials ΔPd
als Reaktion auf die Änderung
der Durchsatzrate des Kühlgases
relativ klein (unklar), so dass die interne mechanische Steuerung
des Steuerventils CV nicht korrekt funktioniert. Wenn in Folge dessen
die Klimaanlagen-ECU 72 eine Steuersollgröße zum Eliminieren
des Differentials zwischen der erfassten Temperatur Te(x) nach dem
Verdampfer und der Soll-Temperatur Te(set) nach dem Verdampfer zum Erneuern
des Pulsdauerverhältnisses
Dt(x) des Steuerventils CV führt,
dann wird die Durchsatzratensteuerung des Kühlkreislaufes in einem relativ
niedrigen Durchsatzratenbereich aufgrund eines langsamen Ansprechverhaltens
der erfassten Temperatur Te(x) nach dem Verdampfer instabil als
Reaktion auf die Erneuerung des Pulsdauerverhältnisses Dt(x).
-
Bei alternativen Ausführungsbeispielen
zu dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme
auf die 1 befindet sich
ein erster Drucküberwachungspunkt
P1' an einem Saugdruckbereich
zwischen dem Verdampfer 33 und der Saugdruckkammer 21 einschließlich des
Verdampfers 33 und der Saugdruckkammer 21 in dem
Kühlkreislauf,
während
sich ein zweiter Drucküberwachungspunkt
P2' stromabwärts von
dem ersten Drucküberwachungspunkt
P1' in dem gleichen
Saugdruckbereich befindet.
-
Bei alternativen Ausführungsbeispielen
zu dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel verwendet das
Steuerventil CV ein Steuerventil an der Entlüftungsseite, das den Druck
in der Kurbelkammer 12 dadurch einstellt, dass der Öffnungsgrad des
Entlüftungskanals 27 anstelle
des Zuführungskanals 28 eingestellt
wird.
-
Bei alternativen Ausführungsbeispielen
zu dem vorstehend beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiel verwendet der
Verdichter mit variabler Verdrängung
eine Wobbel-Bauart.
-
Daher dienen die gegenwärtige Beispiele und
Ausführungsbeispiele
der Beschreibung, und sie sind nicht einschränkend, und die Erfindung ist
nicht auf die hierbei gegebenen Einzelheiten beschränkt, sondern
sie kann innerhalb des Umfangs gemäß den beigefügten Ansprüchen abgewandelt
werden.
-
Eine Klimaanlage hat einen Kühlkreislauf, ein
Steuerventil, eine Erfassungsvorrichtung, eine Berechnungsvorrichtung,
einen Saugdrucksensor und eine Verdichtersteuervorrichtung. Der
Kühlkreislauf
hat einen Verdichter mit variabler Verdrängung. Ein erster und ein zweiter
Drucküberwachungspunkt befinden
sich in dem Kühlkreislauf.
Das Steuerventil hat einen Aktuator und einen Druckfühlermechanismus,
welcher ein Druckfühlerelement
und einen Ventilkörper
aufweist. Die Erfassungsvorrichtung erfasst eine Kühllastinformation
des Kühlkreislaufes.
Die Berechnungsvorrichtung berechnet einen Soll-Druck in einem relativen
Niedrigdruckbereich in dem Kühlkreislauf
als Reaktion auf die erfasste Kühllastinformation.
Der Saugdrucksensor erfasst einen tatsächlichen Druck in dem relativen
Niedrigdruckbereich in dem Kühlkreislauf.
Die Verdichtersteuervorrichtung steuert den Aktuator zum Eliminieren
eines Differentials zwischen dem berechneten Soll-Druck und dem erfassten
tatsächlichen
Druck.