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DE1034050B - Gangschaltsicherung, insbesondere fuer Zweiradfahrzeuge - Google Patents

Gangschaltsicherung, insbesondere fuer Zweiradfahrzeuge

Info

Publication number
DE1034050B
DE1034050B DEH26748A DEH0026748A DE1034050B DE 1034050 B DE1034050 B DE 1034050B DE H26748 A DEH26748 A DE H26748A DE H0026748 A DEH0026748 A DE H0026748A DE 1034050 B DE1034050 B DE 1034050B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
lever
gear
link
clutch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH26748A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Aldinger
Holger Arentoft
Dr-Ing Max Bentele
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ernst Heinkel AG
Original Assignee
Ernst Heinkel AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ernst Heinkel AG filed Critical Ernst Heinkel AG
Priority to DEH26748A priority Critical patent/DE1034050B/de
Publication of DE1034050B publication Critical patent/DE1034050B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M25/00Actuators for gearing speed-change mechanisms specially adapted for cycles
    • B62M25/02Actuators for gearing speed-change mechanisms specially adapted for cycles with mechanical transmitting systems, e.g. cables, levers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

  • Gangschaltsidherung, insbesondere für Zweiradfahrzeuge Bei kleineren Zweiradfahrzeugen wird seit einigen .fahren die Gangschaltung von einem Drehgriff aus bevorzugt. Eine solche Gangschaltung weist den Vorteil auf, daß der Fahrer auch während des Schaltens beide Hände am Lenker belassen kann. Jedoch steht im Handgelenk des Fahrers lediglich eine recht begrenzte Kraft zur Verfügung, die überdies wegen des im Handgriff sich ergebenden geringen Drehmomentes nicht voll zum Einsatz kommen kann.
  • Im modernen Verkehr muß häufig geschaltet werden. Um eine Übermüdung des Handgelenkes zu vermeiden, ist es deswegen erforderlich, daß die Drehgriffschaltung sehr leicht arbeitet. Je müheloser die Schaltung betätigt werden kann, desto leichter erfolgt allerdings auch eine nicht gewollte Überschaltung der Gänge und desto bedenklicher wird das Risiko des Ausspringens aus dem Gang während der Fahrt.
  • Ferner verlangen die Anforderungen des heutigen Verkehrs gebieterisch nach einer Schaltanordnung, die aus jedem Gang heraus eine sofortige und sichere Einstellung des Leerlaufs ermöglicht.
  • Bei kleineren Zweiradfahrzeugen wird seit einigen Jahren die Gangschaltung von einem Drehgriff aus bevorzugt. Es fehlt heute nicht an Vorschlägen, wie man den eingeschalteten Gang verriegelt, eine ungewollte Überschaltung verhindert und aus jedem Gang heraus sofort die Leerlaufstellung einschalten kann. 1::, ist z. B. bekannt, ein Kraftradschaltgetriebe aus ständi,- im Eingriff bleibenden Zahnrädern zu gestalten 1111c', mit einer als Ziehkeilwelle ausgebildeten Schaltwelle auszurüsten. Hierbei kann eine Sperrklinke in die mit Einstichen versehene Schaltwelle einrasten. um diese bei Ausführung eines Schaltvorganges zii verriegeln.
  • Eine andere bekannte Problemlösung weist einen vorn Kupplungszug betätigten und mit Rasten versehenen Hebel auf, in dessen Rasten ein mit der Gangschaltung verbundener Riegel einrastet. Wenn der Kupplungshebel betätigt wird, schwenkt dieser zweite Hebel aus und gibt den Riegel frei. Sobald der Kupplungshebel wieder losgelassen wird, faßt der Riegel in eine der Rasten hinein.
  • Eine weitere bekannte Erfindung betrifft ein Kulissensystem, in welches ein Rasterfinger eingreift; mehrere bekannte Problemlösungen beziehen sich auf solche Rasterelemente, die Gangeinraster oder Sperrschitiibel aufnehmen.
  • Im Verkehr ist es wichtig, daß der Fahrer aus jedem Gang sofort und mit Sicherheit in die Leerlaufstellung schalten kann. Eine Reihe von bekannten Konstruktionen lösen diese Aufgabe. Eine bekannte Leerlaufschaltvorrichtung für Mehrganggetriebe besteht aus einer mehrspurigen Schaltwalze, die von einem Schaltsegment gedreht wird. Das Schaltsegment wird über einen Stift durch die Schenkel einer Haarnadelfeder in die Leerlaufstellung gedrückt, wenn die Spreizung der Feder durch Drehung eines Nockens vorübergehend aufgehoben wird. Eine weitere bekannte Leerlaufschalteinrichtung für Zahnräderwechselgetriehe weist eine mit Rasten versehene und nur in einer Spurebene bewegbare Kulisse auf, die sich zwischen je zwei benachbarten Gangrasten befindet. So#.vohl in die Gangrasten als auch in die Leerlaufraste rastet ein Riegel ein. Schließlich ist es bekannt, (1e11 Fiißschalthel)el mit der Schaltwelle zii verschieben, wobei der Fußschalthebel durch das Versch@ebe@ zunächst von dein Ratschen- oder Klinkenschaltwerk der Schaltvorrichtung gelöst wird und alsdaun mit der Rastenscheibe in der Leerlaufstellung unmittelbar in Eingriff kommt.
  • Die oben bezeichneten, bereits bekannten Erfindung°n lösen zweifelsohne das Problem der sicheren Verriegelung und des sofortigen Auffindens der Leerlatifstellung. Sie beanspruchen jedoch sämtlich eine nicht unerhebliche Kraftentfaltung am Drehgriff, wohei der im modernen Verkehr unerläßlichen Forderung nach einer leichten Betätigung nicht entsprochen wird. Ferner setzen die bereits bekannten Ausführungen eine fast uhrwerksmäßige Genauigkeit in bezug auf Herstellung voraus und verursachen deshalb hohe Werkskosten. Diese große Genauigkeit war erforderlich, weil die Verriegelung mittels Sperrelemente kleirien Ausmaßes erfolgte; ebenso waren die Betätigungswege der Elemente entsprechend kurz, wodurch große Ansprüche an die genaue Einstellung der Seilzüge gestellt werden mußten.
  • Die in der Folge beschriebene Erfindung gewährleistet eine federleichte Betätigung. Die einzelnen Bauelemente sind einfach und robust; die erfindungsgemäße Gangschaltsicherung erfordert keine besondere Aufmerksamkeit seitens des Fahrers. Da die Anordnung unmittelbar im oder am Motorgehäuse untergebracht ist, können die einzelnen Bauelemente in einer der Beanspruchung gemäßen Größe ausgeführt werden. Die Einstellung der Seilzüge hat keinen Einfluß auf die Funktionierung. Mithin sind durch diese Erfindung die Nachteile der oben beschriebenen Problemlösungen überwunden worden.
  • Eine Gangschaltsicherung gemäß der Erfindung besteht aus einem sonst bekannten, durch die Kupplung zii betätigenden Gangsperrer, der in eine vom Drehgriff aus schwenkbare, ebenfalls bekannte segmentförmige Sperrkulisse eingreift, wobei die Sperrkulisse zwei Gruppen von Rasten bzw. Sperrnuten aufweist. Das -Neue an der Erfindung ist, daß die Sperrkulisse als ein mehrstufiges, in an sich bekannter Weise annähernd halbkreisförmiges Segment ausgebildet ist, dessen Zentriwinkel mehr als 180° beträgt und das in bogenseitig auf einer der drei Sperrkulissenstufen befindlichen Raste einen Gangeinraster und in einer auf einer anderen Sperrkulissenstufe ebenfalls bogenseitig befindlichen Sperrnut einen Sperrschnabel aufnimmt, w iihretid a an der Sehnenseite der gesamten Sperrkulisse ein Steuerhebel angeordnet ist, der über Steuermittel den Einrast- und Auslösevorgang der Vorwärtsgänge steuert, wobei die Leerlaufstellung mittels eines an der dritten Sperrkulissenstufe angeordneten Sperrnockens dargestellt wird.
  • Der Steuerhebel ist vorzugsweise auf einem mit der Kupplungsanordnung verbundenen Kupplungshebel exzentrisch drehbar gelagert, derart, daß der Steuerhebel in der zweiten Gangstellung auf der Bogensehne der Sperrkulisse aufliegt und an diese mittels einer am Gehäuse befestigten Zugfeder angepreßt wird, wobei der Steuerhebel bei Betätigung der Kupplung an der Bogensehne der Sperrkulisse entlang gleitet, während er bei einer Ausschwenkung der Sperrkulisse von deren Kanten ebenfalls zum Ausschwenken veranlaßt wird. Ein als zweiarmiger Hebel ausgebildeter Sperrhebel kann vorgesehen werden, der auf dem einen Hebelarm den in die der Sperrkulisse zugeordneten Sperrnut einrastenden Sperrschnabel trägt und auf dessen zweitem Hebelarm eine Leitnase ausgebildet ist, die sich an ein-en auf dem Steuerhebel exzentrisch zur Drehachse befestigten Mitnahmebolzen abstützt. Ferner kann eine auf dem Kupplungshebel befestigte Mitnahmefeder gegen Ende des bei der Auskupplung veranlaßten Ausschwenkens des Kupplungshebels in eine entsprechende Aussparung des Gangeinrasters eingreifen und dadurch eine einiastende Nase aus der jeweiligen Raste der Sperrkulisse herausheben.
  • Der Gangeinraster und der Sperrhebel werden vorzugsweise mittels eines mit einem Fußhebel verbundenen Seilzuges ausgerastet, indem der Gangeinraster unmittelbar vom Seilzug erfaßt und bis zu einem Anschlag ausgeschwenkt wird, während der Sperrhebel von einem am Gangeinraster angeordneten Mitnahmeholzen mitgeführt wird. Drehbar um eine an der Nase des Gangeinrasters befestigte Achse kann ein Sperrkopf angeordnet werden, der von einer Zugfeder an einen starr am Gehäuse befestigten Anlenkbolzen angedrückt wird in der Weise, daß der Sperrkopf bei Betätigung des Seilzuges an dem Anlenkbolzen entlang gleitet, dadurch nach unten gedrückt wird und somit als Anschlag für den an der dritten Sperrkulissenstufe ausgebildeten Sperrnocken dient, der die Sperrkulisse in der Leerlaufstellung festhält. In der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt und erläutert. Das Beispiel bezieht sich auf Eine Ausführung für einen Motorroller mit drei Gängen und Leerlaufeinstellung. Die Gänge werden mittels Drehgriff geschaltet. Die Leerlaufeinstellung kann wahlweise aus dem 1. oder aus dem 2. Gang heraus mittels Drehgriff oder aus jedem Gang heraus mit einem besonderen Fußhebel eingeschaltet werden.
  • Es zeigen schematisch Fig. 1 eine Gangschaltsicherung, auf den 2. Gang eingestellt und eingekuppelt, Fig. 2 eine Gangschaltsicherung, auf den 2. Gang eingestellt und ausgekuppelt, Drehgriff noch nicht betätigt, Fig.3 eine Gangschaltsicherung, auf den 3. Gang eingestellt und noch ausgekuppelt, und Fig. 4 eine Gangschaltsicherung mit Leerlauffinder. Die zum Leerlauffinder gehörenden Einzelheiten sind aus Gründen der übersichtlichkeit nicht in den Fig. 1 bis 3 gezeigt worden.
  • Die dreifache Sperrkulisse 1, 2, 3 (3 ist nur in Fig. 4 sichtbar) ist mit der Seilscheibe 4 fest verbunden und wird vom Drehgriff (nicht gezeichnet) über Bowdenseile 5 urn Achse 6 gedreht.
  • Die Sperrkulisse 1 ist halbkreisförmig ausgebildet und weist Gangrasten 7 bis 10 auf, dem 1. Gang bzw. der Leerlaufeinstellung, dem 2. und dem 3. Gang entsprechend. Die Sperrkulisse 2 ist ebenfalls halbkreisförmig ausgebildet, jedoch mit abgeplatteten Flanken Sie besitzt eine etwa U-förmige Sperrnut 11. Die Sperrkulisse 3 (Fig. 4) ist halbkreisförmig und wist an der Kante einen Anschlag 3 a auf. Der Zentriwinkel aller drei Sperrkulissen 1, 2, 3 mißt etwas über 180°.
  • An der Sehnenseite der dreifachen Sperrkulisse 1, 2, 3 entlang gleitet ein Steuerhebel 12, der sich um eine auf einem Kupplungshebel 13 angeordnete Achse 14 dreht und von einer starr am Gehäuse befestigten Zugfeder 15 an die Sperrkulisse herangehalten wird, Der Steuerhebel 12 besitzt einen exzentrisch gelagerten Mitnahmebolzen 16. Der Kupplungshebel 13 dreht sich um eine am Gehäuse befestigte Achse 17 und wird mittels Bowdensei118 von einem Kupplungsgriff am Lenkhandgriff (nicht gezeichnet) betätigt.
  • Koaxial mit dem Kupplungshebel 13 ist ein Gangeinraster 19 angeordnet, der eine Rasternase 20 besitzt und mittels eines am Gehäuse befestigten Federzuges 21 an die Sperrkulisse 1 herangeführt wird. Ferner weist der Gangeinraster 19 eine Aussparung 21 für einen Leerlaufschaltzug 22 (Fig. 4), eine halbkreisförmige Ausbuchtung 23 und einen nach unten gerichteten Mitnahmebolzen 24 auf. Es wird bemerkt, daß die Begriffe »unten« und »oben« sich lediglich auf die Zeichnung beziehen.
  • Unmittelbar unter dem Gangeinraster 19 und im Verhältnis zu diesem frei drehbar um eine im Gehäuse befestigte Achse 25 ist ein Sperrhebel 26 angeordnet, der einen Sperrschnabel 27 (Fig.2), eine Aussparung 28 und eine Leitnase 29 aufweist. Die Leitnase 29 liegt bei den in Fig. 1 und 2 gezeigten stellungen auf dem Mitnahmebolzen 16 an. Der Sperrhebel 26 wird von einem fest am Gehäuse angebrachten Federzug 30 an die Sperrkulisse 2 herangeführt. In einer Abänderung des Ausführungsbeispiels kann der Nlitnahmebolzen 16 auf einen in Kulissen gegen Federdruck quer zur Längsrichtung des Hebelarms gleitenden Schlitten (nicht gezeichnet) angeordnet sein, wodurch er bei einem gewissen Gegendruck der Leitnase 29 ausweichen kann. Nabe der Achse 17 ist der Gangeinraster 19 mit einer Aussparung 31 versehen. Eine auf dem Kupplungshebel 13 angeordnete Mitnahrnefeder 32 ist derart ausgebildet, da ß sie nach einer gewissen Ausschwenkung des Kupplungshebels 13 in die Aussparung 31 hineingreift und den. Gangeinraster einen kleinen Weg mitnimmt.
  • Von einem in der Aussparung 21 angeordneten Seilbolzen führt der Leerlaufschaltzug 22 (Fig. 4) zu einem Fußhebel 33. Auf dem Gangeinraster 19 ist eine Achse aufgesetzt, um die sich ein Sperrkopf 34 drehen kann. Der Sperrkopf 34 stützt auf einen starr am Gehäuse befestigten Anlenkbolzen 35 auf und wird ton einem ebenfalls am Gehäuse befestigten Federzug 36 an diesen bierangeführt. Bei Betätigung des Leerlaufschaltzuges 22 wird der Gangeinraster 19 bis zum Anschlag auf einen starr arn Gehäuse angeordneten Anschlagbolzen 37 zurückgeschwenkt. Bei dieser Bewegung faßt der Mitnahmebolzen 24 die Kante des Sperrhebels 26 an und bewirkt somit ein gleichzeitiges Ausschwenken des Sperrhebels.
  • Bei der in Fig. 1 dargestellten Lage fährt das Fahrzeug im 2. Gang. Eine Bewegung des Drehgriffes ist nicht möglich, da außer der Rasternase 20 auch der Sperrschnabel 27 einger«stet ist und die Sperrkulisse 1. 2, 3 zudem durch die Auflage des Steuerhebels 12 am Ausschwenken verhindert ist.
  • Will der Fahrer nun in den 3. Gang schalten, betätigt er den Kupplungsgriff und kuppelt aus. Damit tritt die in Fig. 2 aufgezeichnete Lage ein. Der Kupplungshebel 13 wird nach oben ausgeschwenkt und veranlaßt den Steuerhebel 12, an der Sperrkulisse 1, 2, 3 entlang ebenfalls nach oben zu gleiten. Der Ilitnahmebolzen 16 drückt dabei auf die Leitnase 29 des Sperrhebels 26. Der Sperrhebel 26 schwenkt aus, und der Sperrschnabel 27 gibt die Sperrkulisse frei.
  • Durch Schwenkung des Kupplungshebels 13 wird die hlitnahmefeder 32 während des letzten Teils der Schwenkbewegung an den Anschlag der Aussparung 31 herangeführt und veranlaßt dadurch den Gangeinraster 19 zu einer geringen Ausschwenkung, gerade genug, um die Rasternase 20 etwa halbwegs aus der Raste 9 herauszuziehen. Hierbei wird die Drehung der Sperrkulissen 1, 2, 3 und damit die Betätigung des Drehgriffes außerordentlich erleichtert.
  • Nunmehr ist der Weg offen für die Schaltbewegung. Der Fahrer dreht den Drehgriff bis zum Anschlag, wobei die gesamte Sperrkulisse sich im Uhrsinn mitdreht. Der Sperrschnabel 27 gleitet an der Kante der Sperrkulisse 2 hinweg. Der Steuerhebel 12 schwenkt aus und gibt die Leitnase 29 frei. Diese Lage ist in der Fig. 3 dargestellt.
  • Der Fahrer gibt alsdann den Kupplungsgriff frei. Der Kupplungshebel 13 bewegt sich in seine Ausgangsstellung zurück, wobei die '@-litnahmefeder 32 den Gangeinraster 19 freiläßt. Die Rasternase 20 schnappt in die Raste 10 ein und verriegelt die Schaltung.
  • Wenn nun der Fahrer in den 2. Gang zurückschalten möchte, kuppelt er nochmals aus und dreht den Drehgriff zurück, bis der Sperrschnabel 27 in die Sperrnut 11 einrastet. Da die Einrastbewegung des Sperrschnabels unabhängig von dem Verhalten des durch die Mitrrahmefeder 32 halbwegs ausgehobenen Gangeinrasters 19 vor sich geht und vielmehr unter der vollen Belastung des Federzuges 30 steht, ist eine Überschaltung des 2. Ganges nicht möglich, obgleich die Schaltbewegung selbst durch das vorherige Ausheben der Rasternase 20 außerordentlich leicht und weich erfolgt. Eine Schaltung aus dem 3. Gang unmittelbar in den 1. Gang ist mithin nicht möglich. Durch diese Tatsache sind im Verkehr wesentliche Gefahrenmöglichkeiten ausgeschlossen worden. Die Leerlaufstellung wird von jedem Gang heraus sofort und sicher eingeschaltet, indem man einfach den Fußhebel 33 betätigt. Hierbei wird der Gangeinraster 19 bis zum Anschlag auf den Anschlagbolzen 37 zurückgeschwenkt. Der Anlenkbolzen 35 zwingt gegen den Federzug 36 den Sperrkopf 34 in dessen unterste Stellung. Die Rasternase 20 gibt die Sperrkulisse 1 frei. Der Mitnahm-ebolzen 24 faßt die Kante des Sperrhebels 26 an und zwingt den Sperrhebel zurück, wobei der Sperrschnabel 27 aus der Sperrnut 11 heraustritt. Die gesamte Sperrkulisse 1, 2, 3 kann mithin frei gedreht werden, bis der Anschlag 3a auf den Sperrkopf 34 aufliegt, d. h. aus jeder bisherigen Stellung genau bis zur Leerlaufstellung.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Gangschaltsicherung, insbesondere für Zweiradfahrzeuge, bestehend aus einem durch die Kupplung zu betätigenden Gangsperrer, der in eine vom Drehgriff aus schwenkbare, segmentförmige Sperrkulisse eingreift, wobei die Sperrkulisse zwei Gruppen von Rasten bzw. Sperrnuten aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrkulisse (1, 2, 3) als ein mehrstufiges, in an sich bekannter Weise annähernd halbkreisförmiges Segment ausgebildet ist, dessen Zentriwinkel mehr als 180° beträgt und das in bogenseitig auf einer der drei Sperrkulissenstufen (1) befindlichen Rasten (7 bis 10) einen Gangeinraste.r (19) und in einer auf einer anderen Sperrkulissenstufe (2) ebenfalls bogenseitig befindlichen Sperrnut (11) einen Sperrschnabel (27) aufnimmt, während an der Sehnenseite der gesamten Sperrkulisse (1, 2, 3) ein Steuerhebel (12) angeordnet ist, der über Steuermittel (16, 29) den Einrast- und Auslösevorgang der Vorwärtsgänge steuert, wobei die Leerlaufstellung mittels eines an der dritten Sperrkulissenstufe (3) angeordneten Sperrnockens (3a) dargestellt wird (Fig. 1 und 4).
  2. 2. Gangschaltsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerhebel auf einem mit der Kupplungsanordnung verbundenen Kupplungshebel (13) exzentrisch drehbar gelagert ist, derart, daß der Steuerhebel in der zweiten Gangstellung auf der Bogensehne der Sperrkulisse (1, 2, 3) aufliegt und an diese mittels einer am Gehäuse befestigten Zugfeder (15) angepreßt wird, wobei der Steuerhebel bei Betätigung der Kupplung an der Bogensehne der Sperrkulisse entlang gleitet, während er bei einer Ausschwenkung der Sperrkulisse von deren Kanten ebenfalls zum Ausschwenken v eranlaßt wird.
  3. 3. Gangschaltsicherung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein als zweiarmiger Hebel ausgebildeter Sperrhebel (26) vorgesehen ist, der auf dem einen Hebelarm den in die der Sperrkulisse (2) zugeordnete Sperrnut einrastenden Sperrschnabel trägt und auf dessen zweitem Hebelarm eine Leitnase (29) ausgebildet ist, die sich an einen auf dem Steuerhebel (12) exzentrisch zur Drehachse befestigten Mitnahmebolzen (16) abstützt (Fig. 1 bis 3).
  4. 4. Gangschaltsicherung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf dem Kupplungshebel befestigte Mitnahmefeder (32) gegen Ende des bei der Auskupplung veranlaßten Ausschwenkens des Kupplungshebels in eine entsprechende Aussparung (31) des Gangeinrasters eingreift und dadurch eine einrastende Nase (20) aus der jeweiligen Raste (7 bis 10) der Sperrkulisse heraushebt (Fig. 1 bis 3).
  5. 5. Gangschaltsicherung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Gangeinraster und der Sperrhebel mittels eines mit einem Fußhebel (33) verbundenen Seilzuges (22) ausgerastet werden, indem der Gangeinraster unmittelbar vom Seilzug erfaßt und bis zu einem Anschlag (37) ausgeschwenkt wird, während der Sperrhebel von einem am Gangeinraster angeordneten Mitnahmebolzen (24) mitgeführt wird (Fig.4).
  6. 6. Gangschaltsicherung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sperrkopf (34) drehbar um eine an der Nase des Gangeinrasters befestigte Achse angeordnet ist und von einer Zugfeder (36) an einen starr am Gehäuse befestigten Anlenkbolzen (35) angedrückt wird, derart, daß der Sperrkopf bei Betätigung des Seilzuges an dem Anlenkbolzen entlang gleitet, dadurch nach unten gedrückt wird und somit als Anschlag für den an der dritten Sperrkulissenstufe (3) ausgebildeten Sperrnocken dient, der die Sperrkulisse in der Leerlaufstellun,g festhält (Fig. 4). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 923 293, 850 407, 883 411, 930 556; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1650 591, 1634 660.
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Citations (6)

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