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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Fahrzeugbremswarngerät gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1, das eine Warnung an einen Fahrer entsprechend einer
Abweichung zwischen einer Soll-Verzögerung, die der Fahrer beabsichtigt
zu erhalten, und einer Ist-Verzögerung,
d.h. einer Abweichungshöhe,
ausgibt.
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Das
dem Stand der Technik angehörende Dokument,
nämlich
die japanische offengelegte Patentveröffentlichung mit der Nr. 08-72692
oder das diesem Stand der Technik entsprechende Dokument
US 5,653,515A offenbart
die Merkmale des Oberbegriffs von Patentanspruch 1.Im Speziellen
offenbart dieses Dokument, wenn ein Fahrzeuggeschwindigkeitssensor
erfasst, dass die Fahrzeugräder
wahrscheinlich blockieren werden, ein Fahrer über diesen Zustand informiert
wird, um einen Bremslösevorgang zu
begünstigen
(d.h. ein Druckverringerungsvorgang der Bremskraft). Der Bremslösevorgang
bezieht sich auf einen Vorgang, in dem ein Grad einer Betätigung eines
Bremspedals verringert wird.
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Unterdessen
ist ein weiterer Stand der Technik für ein Bremsgerät offenbart,
der eine Bremskraft steuert, so dass ein Verhältnis von einer Soll-Verzögerung in
Bezug auf eine Ist-Verzögerung
sich innerhalb eines vorgegebenen Bereichs befindet. In dem Bremsgerät gibt es
einige Fälle,
in denen es nicht möglich
ist, die Ist-Verzögerung auf
den vorgegebenen Bereich durch die funktionalen Begrenzungen eines
Bremskraftverstärkers
zu erhöhen,
falls die notwendige Bremskraft, d.h. die Soll-Verzögerung,
zu groß ist.
Um den Fahrer über
einen derartigen Zustand zu informieren offenbart ein Stand der
Technik (z.B. in der japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 09-254757),
dass eine Warnung in dem Fall ausgegeben wird, in dem die Bremskraft
einen vorgegebenen oberen Grenzwert überschreitet.
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Im
Allgemeinen hat ein Fahrer eine Gefahrwarnehmung in einem Zustand,
in dem wie von dem Fahrer beabsichtigtes Bremsen nicht ausgeführt wird;
d.h., in einem Fall, in dem das Fahrzeug im Gegensatz zu der Erwartung
des Fahrers, sogar wenn der Fahrer ein Bremspedal durchdrückt nicht
verzögert
wie der Fahrer beabsichtigt. Insbesondere fühlt der Fahrer in einem Fall,
wenn es nicht sicher ist, ob eine Straßenoberfläche gefroren ist oder dergleichen,
eine Gefahr, da er nicht weiß,
was in dem Fahrzeug passiert und warum die Bremse nicht arbeitet.
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In
diesen Fällen,
wenn der Fahrer mit Informationen versorgt wird, fühlt der
Fahrer weniger häufig
eine Gefahr oder Angst. Des Weiteren ist es vernünftig, anzunehmen, dass wenn
die Information in Übereinstimmung
damit, wie viel der Ist-Bremszustand sich von dem Bremsen unterscheidet,
das der Fahrer beabsichtigt, bereitgestellt wird, fühlt der
Fahrer eine Gefahr oder Angst sogar noch seltener.
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Der
Stand der Technik, der in der japanischen Patentoffenlegungsschrift
Nr. 08-72692 offenbart ist, ist wie vorstehend ausgeführt, um
die Warnung auszugeben, wenn die Räder wahrscheinlich blockieren
werden. Dieser Zustand, bei dem die Räder wahrscheinlich blockieren
werden, wird jedoch durch einen Betätigungsweg des Bremspedal des Fahrers
erzeugt und daher ist der Zustand nicht konträr zu der Absicht des Fahrers.
Daher ist der Zustand, in dem eine Warnung ausgeben wird, nicht konträr zu der
Absicht des Fahrers. Des Weiteren ist der Stand der Technik nicht
fähig,
die Warnung in Bezug auf die Höhe
des Unterschieds bzw. die Abweichungshöhe zwischen der Absicht des
Fahrers und dem Ist-Bremszustand linear auszugeben.
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Des
Weiteren gibt der Stand der Technik, der in der vorstehend genannten
japanischen Patentoffenlegungsschrift Nr. 09-254757 offenbart ist,
nur die Warnung in dem Fall aus, in dem die Bremskraft, die erzeugt
worden ist, einen vorgegebenen oberen Grenzwert überschreitet. Dementsprechend
ist der Stand der Technik nicht fähig, die Warnung in Übereinstimmung
mit der Höhe
des Unterschieds bzw. der Abweichungshöhe zwischen der Absicht des
Fahrers und dem Ist-Bremszustand linear auszugeben.
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Angesichts
der vorstehenden Situation ist es eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, ein Bremswarngerät
zu schaffen, das einem Fahrer eine Höhe des Unterschieds bzw. Abweichungshöhe zwischen dem
beabsichtigten Bremszustand des Fahrers und dem Ist-Bremszustand
erkennbar macht.
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Diese
Aufgabe wird durch den Patentanspruch 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen
bzw. Ausbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
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Gemäß einem
Aspekt der Erfindung gibt ein Bremswarngerät die Warnung in Übereinstimmung mit
einer Unterschiedshöhe
bzw. Abweichungshöhe aus.
Die Abweichungshöhe
zeigt eine Abweichung zwischen einer Soll-Verzögerung, die basierend auf einem
Bremsbetätigungsbetrag
eingestellt ist, und einer Ist-Verzögerung eines Fahrzeugs an.
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Dementsprechend
wird in einem Fall, bei dem das Fahrzeug trotz einer Bremsbetätigung durch
den Fahrer nicht verzögert,
die Warnung in Übereinstimmung
mit einer Abweichungshöhe
zwischen der Soll- und der Ist-Verzögerung ausgegeben.
Dies ermöglicht
dem Fahrer eine Höhe
der Verzögerung
in Bezug auf einen Betätigungsweg
des Bremspedals richtig wahr zu nehmen. Des Weiteren ermöglicht dies
dem Fahrer, wahrzunehmen, dass wie von dem Fahrer beabsichtigtes
Bremsen nicht erzielt werden kann, und verhindert daher, dass der Fahrer
eine Gefahr fühlt.
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Andere
Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden besser aus
der nachstehenden detaillierten Beschreibung unter Bezugnahme auf
die begleitenden Zeichnungen verstanden. In den Zeichnungen:
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ist 1 eine
schematische Ansicht, die ein Bremswarngerät gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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ist 2 ein
Ablaufdiagramm des Bremswarnprozessors, der durch das Bremswarngerät gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
ausgeführt wird;
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ist 3 ein
Diagramm, das eine Beziehung zwischen einer Betätigungskraft und einer Soll-Verzögerung zeigt;
und
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ist 4 ein
Diagramm, das eine Beziehung zwischen einer Abweichungshöhe und einer
Summertonlautstärke
und einer Beziehung zwischen der Abweichungshöhe und einer Pedalvibrationsstärke zeigt.
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Die
vorliegende Erfindung wird ferner unter Bezugnahme auf die verschiedenen
Ausführungsbeispiele
in den Zeichnungen beschrieben.
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(Erstes Ausführungsbeispiel)
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Ein
Bremswarngerät
gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung wird im Detail unter Bezugnahme auf die
Zeichnungen erläutert. 1 ist
eine schematische Ansicht, die ein Bremswarngerät gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
zeigt.
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Eine
Bremssteuerung ECU 1 ist durch einen Computer ausgebildet.
Ein Betätigungskraftwert
eines Bremspedals 3, der durch einen Betätigungskraftsensor 4 erfasst
wird, wird zu der Bremssteuerung ECU 1 eingegeben und berechnet
dann eine Soll-Verzögerung
jedes Rads, d.h. eine Soll-Bremskraft.
Als nächstes
treibt die Bremssteuerung ECU 1 unter Verwendung eines
Bremssteuerkreises 5a bis 5d, der für jedes
Rad vorgesehen ist, jeden Motorstellantrieb 6a bis 6d entsprechend
der Soll-Bremskraft an, so dass die Bremsscheiben 7a bis 7d in
jedem Rad gesteuert werden.
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Des
Weiteren funktioniert die Bremssteuerung ECU 1 auch als
ein bekanntes Antiblockiersteuergerät (ABS). Die Bremssteuerung
ECU 1 berechnet eine Fahrzeuggeschwindigkeit und eine Schlupfgeschwindigkeit
basierend auf einem Signal von Radgeschwindigkeitssensoren 8a bis 8d.
Die Radgeschwindigkeitssensoren 8a bis 8d erfassen
zugehörige
Umfangsgeschwindigkeiten der Bremsscheiben 7a bis 7d,
die jeweils einstückig
mit den zugehörigen Rädern drehen.
Des Weiteren steuert die Bremssteuerung ECU 1 eine Bremskraft
an jedem Rad, so dass die Schlupfgeschwindigkeit innerhalb eines
vorgegebenen Bereichs ist.
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Des
Weiteren bildet die Bremssteuerung ECU 1 das Bremswarngerät aus. Die
Bremssteuerung ECU 1 berechnet eine Abweichung zwischen der
Soll-Verzögerung
und der Ist-Verzögerung
als eine Abweichungshöhe
und treibt einen Summer 92 und einen Pedalvibrationserzeuger 91 an,
die Warnausgabevorrichtungen in Übereinstimmung
mit dieser Abweichungshöhe
sind.
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Jeder
der Motorstellantriebe 6a bis 6d hat einen Motor
und einen Verzögerer
zum Verzögern
einer Drehung des Motors und zum Übertragen zu einem Taster (keines
von diesen Elementen sind in der Fig. gezeigt). Des Weiteren bringen
die Motorstellanstriebe 6a bis 6d eine Bremskraft
auf zugehörige
Räder durch
Drücken
eines Reibmaterials auf die Bremsscheiben 7a bis 7d unter
Verwendung des Bremssattels. Es wird angemerkt, dass die Soll-Bremskraft
durch steuern der Drehzahl des Motors jedes der Motorstellantriebe 6a bis 6d entsprechend
einem Befehlswert von jedem der Bremsantriebssteuerkreise 5a bis 5d erreicht
wird.
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Ein
Bremspedalhubsimulator 2 ist aus einem Kolben 21,
der durch Betätigung
des Bremspedals 3 bewegt wird, einen Zylinder 22,
in dem der Kolben 21 verschiebbar ist, und einer Feder 23 aufgebaut,
die in dem Zylinder 22 angeordnet ist.
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Das
Bremspedal 3 ist mit dem Kolben 21 verbunden.
Daher wird, wenn das Bremspedal 3 gedrückt wird, eine Reaktionskraft
und ein Hub, der durch eine Federkraft der Feder 22 verursacht
wird und die in Übereinstimmung
mit einem Pedalbetätigungsweg
sind, auf das Bremspedal 3 aufgebracht.
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Der
Betätigungskraftsensor 4 ist
in dem Bremspedalhubsimulator 2 als eine Bremspedalwegerfassungsvorrichtung
vorgesehen. Der Betätigungskraftsensor 4 erfasst
eine Pedalbetätigungskraft
als den Bremsbetätigungsweg
in Übereinstimmung
mit der Reaktionskraft der Feder 22.
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Des
Weiteren ist der Pedalvibrationserzeuger 91 an dem Bremspedalhubsimulator 2 gebaut und
hat einen Motor und einen exzentrischen Rotor, der durch den Motor
gedreht wird. Unter Verwendung der Drehung des Motors und des exzentrischen
Rotors bewirkt der Pedalvibrationserzeuger 91 eine Vibration
des Bremspedals 3 über
den Bremspedalhubsimulator 2. Daher wird eine Warnung zu
dem Fahrer durch die Vibration des Bremspedals ausgegeben.
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Des
Weiteren erzeugt ein Summer 92 einen Summerton basierend
auf einem Signal von der Bremssteuerung ECU 1. Daher wird
eine Warnung zu dem Fahrer in der Form eines Tons ausgegeben.
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Der
Pedalvibrationserzeuger 91 und der Summer 92 entsprechen
der Warnausgabevorrichtung.
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Es
wird angemerkt, dass das Bremswarngerät des ersten Ausführungsbeispiels
ein ABS-Steuergerät
hat, das eine elektrische Motorbremse (EMB) als ein elektronisches
Bremssystem hat.
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Das
Ablaufdiagramm in 2 zeigt einen Betätigungsablauf,
der durch die Bremssteuerung ECU 1 ausgeführt wird,
so dass das Bremswarngerät gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
wirkt. Die Bremssteuerung ECU 1 wird ferner als das ABS-Steuergerät wie vorstehend
beschrieben betrieben. Da sein Betrieb jedoch in Übereinstimmung
mit einem bekannten Ablauf ausgeführt wird, wird die Erläuterung
des Ablaufs weggelassen. Es ist anzumerken, dass, wenn die Bremssteuerung
ECU 1 die ABS-Steuerung startet, sie zu einem Merker wechselt,
der anzeigt, das die ABS-Steuerung gestartet hat. Basierend auf
diese Merker ist es möglich,
zu bestimmen, ob die ABS-Steuerung ausgeführt wird oder nicht.
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Der
Ablauf in diesem Ablaufdiagramm wird gestartet, unmittelbar nachdem
die Zündung
eingeschalten ist, und wird wiederholend in einem vorgegebenen Bremszyklus
ausgeführt
(z.B. 5 bis 10 ms).
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Bei 100 wird
ein Bremspedalbetätigungskraftsignal
von dem Betätigungskraftsensor
als der Petalbetätigungsweg
gelesen.
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Bei 110 wird
basierend auf den Betätigungskraftwert,
der gelesen worden ist, eine Soll-Verzögerung TDV errechnet. Wie in 3 gezeigt
ist, ist die Beziehung der Sollverzögerung TDV und des Betätigungskraftwerts
im Voraus bestimmt worden. Insbesondere ist die Soll-Verzögerung TDV
voreingestellt, so dass sie auf eine im Wesentlichen lineare Weise in
Bezug auf den Betätigungskraftwert
geändert
wird. D.h., in einem Bereich einer niedrigen Betätigungskraft, das die Soll-Verzögerung,
d.h. die Soll-Bremskraft, durch den Effekt eines Bremskraftverstärkers größer einstellbar
ist. Der Ablauf bei 110 entspricht einer Soll-Verzögerungsberechnungsvorrichtung.
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Als
nächstes
wird eine Fahrzeuggeschwindigkeit V0 bei 120 gelesen. Die
Fahrzeuggeschwindigkeit V0 ist ein physikalischer Betrag, der verwendet
wird, wenn die Schlupfgeschwindigkeit während der ABS-Steuerung berechnet
wird. Die Fahrzeuggeschwindigkeit V0 wird durch auswählen der
höchsten Radgeschwindigkeit
aus denen der vier Räder
festgesetzt. Der Ablauf bei 120 entspricht einer Fahrzeuggeschwindigkeitserfassungsvorrichtung.
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Bei 130 wird
eine Ist-Verzögerung
DV0 durch differenzieren der Fahrzeuggeschwindigkeit V0 berechnet
(DV0 = d (V0)/dt). Der Ablauf bei 130 entspricht einer
Ist-Verzögerungsberechnungsvorrichtung.
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Bei 140 wird
eine Abweichungshöhe
SDV zwischen der Soll-Verzögerung und
der Ist-Verzögerung
unter Verwendung der Formel SDV = TDV – DV0 berechnet. Der Ablauf
bei 140 entspricht einer Abweichungshöhenberechnungsvorrichtung.
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Als
nächstes
bestimmt bei 150 die Bremssteuerung ECU 1, ob
der Merker, der anzeigt, dass die ABS-Steuerung ausgeführt wird,
ein ist oder nicht.
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Wenn
die ABS-Steuerung nicht ausgeführt wird,
schreitet die Routine zum Ablauf bei 160 und setzt sowohl
eine Tonlautstärke
VOL des Summers 92 als auch eine Vibrationsstärke VIB
der Pedalvibrationserzeugung 91 auf null.
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Andererseits,
wenn die ABS-Steuerung ausgeführt
wird, wird der Ablauf basierend auf einem Diagramm, das in 4 gezeigt
ist, ausgeführt.
Unterdessen zeigt 4 eine Beziehung zwischen der
Abweichungshöhe
STV und der Tonlautstärke
VOL und ferner eine Beziehung zwischen der Abweichungshöhe STV und
der Vibrationsstärke
VIB. Die Tonlautstärke
VOL des Summers 92 wird bei 170 berechnet und
die Pedalvibrationsstärke
VIB wird bei 180 berechnet.
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In 4 wird
die Summerlautstärke
VOL so festgesetzt, dass in dem Fall, in dem die Abweichungshöhe STV geringer
als der vorgegebene Wert ist, er eine Beziehung in Bezug auf die
Abweichungshöhe
STV hat. Dies wird durch die Formel VOL = A·SDV – B (A, B: Konstanten) ausgedrückt und
wird auf einen festen Wert festgesetzt, wenn die Abweichungshöhe den vorgegebenen
Wert erreicht oder überschritten
hat. Wenn die Abweichungshöhe
klein ist, wird die Summerlautstärke
VOL auf null gesetzt, da die Notwendigkeit zum Ausgeben einer Warnung zu
dem Fahrer klein ist.
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Die
Pedalvibrationsstärke
VIB in dem ersten Ausführungsbeispiel
ist auf eine feste Vibrationsstärke
in dem Fall festgelegt, in dem die Abweichungshöhe verhältnismäßig groß ist, so dass die vorstehend erwähnte Tonlautstärke VOL
der vorgegebene Wert wird.
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Des
Weiteren gibt in dem Ablauf bei 170 und 180, wenn
die Tonlautstärke
VOL und die Pedalvibrationsstärke
VIB gesetzt sind, die Bremssteuerung ECU 1 ein Signal aus,
dass die Tatsache anzeigt, dass diese Stärken gesetzt worden sind.
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Daher
gibt der Summer 92 als eine Warnung einen Summerton aus,
der eine Lautstärke
hat, die sich entsprechend der Abweichungshöhe SDV ändert. Des Weiteren übertragt
der Pedalvibrationserzeuger 91 eine Vibration, die einen
festen Wert hat, wenn die Abweichungshöhe einen vorgegebenen Wert
erreicht oder überschritten
hat, über
das Bremspedal 3 an den Fahrer. Dies verstärkt eine
Wirkung zur Warnung des Fahrers.
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Wie
vorstehend beschrieben ist, berechnet das Bremswarngerät des ersten
Ausführungsbeispiels
die Soll-Verzögerung basierend
auf der Betätigungskraft,
die durch den Bremsbetätigungsweg
des Fahrers angezeigt wird, und setzt die Soll-Verzögerung als
ein Anzeichen der Bremsansicht des Fahrers. Andererseits differenziert
das Bremswarngerät die
Ist-Fahrzeuggeschwindigkeit, um die Ist-Verzögerung zu berechnen, und setzt
eine Abweichung zwischen der Soll-Verzögerung und der Ist-Verzögerung als
die Abweichungshöhe,
die einen Grad des Unterschieds zwischen der Bremsabsicht des Fahrers
und dem Ist-Bremszustand
anzeigt.
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Des
Weiteren erzeugt der Summer 92 einen Ton mit einer Lautstärke, die
sich entsprechend der Höhe
der Abweichungshöhe
erhöht.
Daher kann der Fahrer den Grad des Unterschieds des Ist-Bremszustands
von der Bremsabsicht des Fahrers aus der Beurteilung der Tonlautstärke des
Summers 92 und der Vibration des Pedalsvibrationserzeugers 91 richtig
wahrnehmen. Dementsprechend fühlt,
da der Fahrer wahrnehmen kann, dass die Bremse nicht im Gegensatz
zu der Absicht des Fahrers arbeitet, der Fahrer eine Gefahr oder
Angst weniger häufig.
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Wenn
der Fahrer ein Fahrzeug mit einem Hydraulikbremsgerät fährt, sogar
wenn ein blockieren der Räder
auf einer gefrorenen Straßenoberfläche trotz
der ABS-Steuerung erzeugt wird, kann er wahrnehmen, was mit dem
Fahrzeug passiert, durch die Vibration und den Ton, der in der hydraulischen
Leitung erzeugt wird, während
die ABS-Steuerung ausgeführt
wird. Daher fühlt
der Fahrer keine Gefahr oder Angst.
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Verglichen
mit einem Fahrzeug mit einem hydraulischen Bremsgerät erzeugt
ein elektronisches gebremstes Fahrzeug mit einem Bremsgerät mit einem
elektrischen Motor nicht eine Vibration in der hydraulischen Leitung,
während
die ABS-Steuerung ausgeführt
wird. Daher ist es effektiv, dem Fahrer mit einer Warnung unter
Verwendung eines Tons oder eines Vibration entsprechend dem Grad
des Unterschieds zwischen der Bremsabsicht des Fahrers und dem Ist-Bremszustand wie
in dem ersten Ausführungsbeispiel
zu schaffen.
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Des
Weiteren können
in dem ersten Ausführungsbeispiel
Berechnungsergebnisse, die aus einem herkömmlichen ABS-Steuergerät erhalten
werden, verwendet werden, um die Fahrzeuggeschwindigkeit zu ermitteln,
die zum Berechnen der Abweichungshöhe notwendig ist. Dies beseitigt
die Notwendigkeit eines Radgeschwindigkeitssensors, der ausschließlich dem
Bremswarngerät
bestimmt ist, wodurch das System vereinfacht wird.
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(Modifikationen)
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Verschiedene
Modifikationen des ersten Ausführungsbeispiels
sind wie nachstehend möglich:
- (a) In dem ersten Ausführungsbeispiel ist ein Beispiel
dargestellt, in dem der Summer 92 als die Warnausgabevorrichtung
einen Summerton erzeugt, der eine Lautstärke hat, die ihre Höhe entsprechend
der Abweichungshöhe ändert. Die
vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf dieses begrenzt, und
anstelle dessen kann die Länge
eines Tons, d.h. eine Frequenz, geändert werden. Zum Beispiel
kann sich eine Frequenz erhöhen,
wenn sich die Abweichungshöhe
erhöht.
Alternativ kann der Ton zyklisch geändert werden und der Zyklus kann
so gesetzt werden, dass er fällt,
wenn die Abweichungshöhe
sich erhöht.
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Alternativ
können
die Lautstärke,
die Frequenz und der Zyklus des Summertons in einer geeigneten Weise
kombiniert werden und jeder von ihnen entsprechend der Abweichungshöhe geändert werden.
- (b) In dem ersten Ausführungsbeispiel ist ein Beispiel
dargestellt, in dem der Pedalvibrationserzeuger 91 als
die Warnausgabevorrichtung eine feste Vibration erzeugt, wenn die
Abweichungshöhe eine
vorgegebene Abweichungshöhe
erreicht oder überschritten
hat. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf dieses beschränkt. Anstelle als,
wie in dem Fall der vorstehend genannten Modifikation (a), kann
jedes, die Höhe,
die Zahl und die Erzeugungszyklen der Vibration entsprechend der
Abweichungshöhe
geändert
werden. Es wird angemerkt, dass anders als in dem Bremspedal 3 eine
Vibration in einem Steuerrad, einer Sitzrückenlehne, einer Sitzfläche oder
dergleichen erzeugt werden, die in Kontakt mit dem Fahrer sind.
- (c) In dem ersten Ausführungsbeispiel
ist ein Beispiel dargestellt, in dem die durch das ABS-Steuergerät berechneten
Ergebnisse als die Warenausgabevorrichtung zu der Bremssteuerung
ECU 1 eingegeben werden. Die vorliegende Erfindung ist
jedoch nicht auf dieses beschränkt
und anstelle dessen kann eine Ausgabe von einem linearen Beschleunigungssensor,
der in einem Traktionssteuergerät
eingebaut ist, ein Fahrzeugstabilisierungssteuergerät oder dergleichen
verwendet werden. In diesem Fall kann die Fahrzeuggeschwindigkeit
durch integrieren des Ausgangs von dem linearen Beschleunigungssensors
erhalten werden.
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Des
Weiteren kann der Ausgang von dem linearen Beschleunigungssensors
selber als die Ist-Verzögerung
verwendet werden. In diesem Fall wird, obwohl der Sensorausgang
einen Fehler hat, der durch eine Straßenoberflächenneigungskomponente verursacht
wird, die Notwendigkeit für
die Fahrzeuggeschwindigkeitserfassungsvorrichtung beseitigt.
- (d) In dem ersten Ausführungsbeispiel ist ein Beispiel
dargestellt, in dem das Bremsgerät
mit dem elektrischen Motor (EMB) als das elektronische Bremssystem
verwendet wird. Wenn ein elektrisches hydraulisches Bremsgerät (EHB)
eingesetzt wird, ist jedoch ebenso der Fahrer in der Lage, den Grad
des Unterschieds zwischen der Bremsabsicht des Fahrers und dem Ist-Bremszustand
wahrzunehmen. Ferner verhindert diese Modifikation, dass der Fahrer
eine Gefahr oder Angst spürt.