DE10340409A1 - Trägerwafer und Verfahren zum Bearbeiten eines Halbleiterwafers unter Verwendung eines Trägerwafers - Google Patents
Trägerwafer und Verfahren zum Bearbeiten eines Halbleiterwafers unter Verwendung eines Trägerwafers Download PDFInfo
- Publication number
- DE10340409A1 DE10340409A1 DE10340409A DE10340409A DE10340409A1 DE 10340409 A1 DE10340409 A1 DE 10340409A1 DE 10340409 A DE10340409 A DE 10340409A DE 10340409 A DE10340409 A DE 10340409A DE 10340409 A1 DE10340409 A1 DE 10340409A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- light
- carrier
- wafer
- predetermined wavelength
- semiconductor wafer
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- H10P72/7402—
-
- H10P72/0428—
-
- H10P72/0442—
-
- H10P72/7416—
Landscapes
- Container, Conveyance, Adherence, Positioning, Of Wafer (AREA)
Abstract
Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf einen Trägerwafer und ein Verfahren zum Bearbeiten eines Halbleiterwafers unter Verwendung eines Trägerwafers. Insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung auf einen Trägerwafer, durch den ein gedünnter Halbleiterwafer mechanisch stabilisierbar ist und die Verbindung zwischen Trägerwafer und gedünntem Halbleiterwafer durch ein Klebematerial erfolgt, dessen Klebefähigkeit nach der Bearbeitung durch Ablation mit einem gepulsten Laster gelöst wird.
- Bei der Herstellung von mikroelektronischen Schaltkreisen werden derzeit Siliziumscheiben mit einer Dicke von etwa 0,6 mm verwendet. Nur ein sehr kleiner Bruchteil von wenigen Mikrometern ist jedoch für die elektrische Funktion notwendig. Das restliche Silizium ist nur aus Gründen der mechanischen Stabilität während der Bearbeitung sinnvoll. Am Ende der Bearbeitung wird der Wafer üblicherweise durch Schleifen, Ätzen oder Polieren dünner gemacht, um in kleinere Gehäuse zu passen oder um die beim Betrieb entstehende Verlustwärme besser ableiten zu können. Das Risiko des Bruches der spröden Wafer begrenzt derzeit den Trend zu immer dünneren Wafern auf eine Dicke von 200 μm. Für neuartige Anwendungen wäre es wünschenswert, noch dünnere Wafer herstellen zu können. Dies würde die Möglichkeit eröffnen, mehrere Lagen von Siliziumschaltkreisen direkt aufeinander zupacken und so die Integration in die dritte Dimension zu erweitern. Zu den genannten Vorteilen kommt noch die zukünftige Anwendung von ultradünnem Silizium mit nur mehr etwa 20 μm Dicke in flexiblen Substraten wie Papier, Stoff oder Kunststofflaminaten. Solches ultradünnes Silizium ist bereits biegsam und nicht mehr so spröde.
- Für die Handhabung von sehr dünnen Scheiben aus Silizium müssen jedoch neue Methoden gefunden werden. Derzeit können Wafer mit einer Dicke von weniger als 200 μm nicht mit den herkömmlichen Robotern von einer Waferhorde in eine Bearbeitungskammer und zurück bewegt werden, weil sie sich unter ihrem Eigengewicht durchbiegen. Auch auf Luftzug bei der Bewegung reagieren sie mit deutlicher Verbiegung. Sie können dann mit ihren Kanten an den Schlitzen von Waferhorden anstoßen und brechen.
- Während und nach dem Vorgang des Dünnens muß der Wafer ganzflächig oder teilweise von einem mechanisch stabilen Trägerwafer von üblicher Dicke gestützt werden. Dann hat dieser Verbund aus dickem und dünnem Wafer die gleichen mechanischen Eigenschaften wie ein üblicher dicker Wafer und kann in den etablierten Maschinen ohne Anpassung bearbeitet werden. Diese Verbindung soll jedoch nach dem Ende der Bearbeitung wieder lösbar sein. Während das dünne elektronische Bauteil in sein Gehäuse montiert wird, soll der Trägerwafer mehrmals wiederverwendbar sein.
- In der
DE 199 62 763 wird ein Verfahren beschrieben, mit dem dünne Halbleiterchips durch vorheriges Einsägen von der Vorderseite und anschließendem Dünnen von der Rückseite erzeugt werden (auch als „Dicing by Thinning" bezeichnet). Die Tiefe der Sägeschnitte entspricht der gewünschten Dicke der fertigen Chips und beträgt üblicherweise etwa 50 μm. Dabei wird der Wafer mit den elektronischen Bauelementen vorübergehend auf einem Trägerwafer mit einer Folie aufgeklebt und nach dem Dünnen wieder abgelöst. - Eine Möglichkeit der lösbaren Verbindung von dünnem Wafer und Trägerwafer ist in diesem Fall eine doppelt klebende Folie. Dabei muß die Folie zumindest eine Seite aufweisen, bei der sich die Klebekraft durch physikalische Einwirkung deutlich reduzieren läßt. Dies kann beispielsweise durch Wärmeeinwirkung oder ultraviolette Strahlung erfolgen. Zu der ganzflächigen Bestrahlung werden beispielsweise Quecksilberdampflampen verwendet, mit denen die Folie für die Dauer von einigen Minuten beleuchtet wird. Die fertigen Bauteile lassen sich dann mit geringer Kraft greifen, von der Folie abheben und in ein Gehäuse einbringen (auch als „Pick and Place" bezeichnet). In manchen Anwendungen kann auf ein Gehäuse auch verzichtet werden und der Siliziumchip wird direkt auf oder in eine Leiterplatte oder in ein Gerät eingebaut.
- Der Nachteil der Klebung mit einer Folie besteht darin, daß einerseits der dünne Wafer nur von einer Seite für die Bearbeitung zugänglich ist und daß andererseits die üblichen Folien nur geringe Temperaturbelastungen ertragen, ohne ihre Eigenschaften zu verlieren. Viele Bearbeitungsschritte verlangen aber eine Erwärmung auf beispielsweise 400°C für das Einlegieren einer Metallisierung. Eine weitere Ursache für eine Erwärmung ist beispielsweise durch die exotherme Reaktion bei einer Plasmaätzung des Wafers zu nennen. Der herkömmliche Ansatz, eine Klebeverbindung auf der Basis einer doppelseitig klebenden Folie zu verwenden, ist somit nicht ausreichend temperaturstabil, wodurch sich ein derart geklebter Wafer lediglich eingeschränkt prozessieren läßt.
- Eine bei der Herstellung von III/V Halbleitern verbreitete lösbare Verbindungstechnik ist das Kleben mit schmelzbarem Wachs. Hier ist eine einheitliche Dicke der Klebefuge von wenigen Mikrometern schwer zu garantieren. Das Wachs ist auch nicht mit den hohen Reinheitsanforderungen in der Halbleiterindustrie vereinbar. Auch kann die Klebung mit Wachs die Forderung nach hoher Temperaturstabilität nicht erfüllen.
- Des weiteren ist das reversible Kleben mit ablösbaren Klebern oder Lacken bekannt. Hier ist es aber zum Lösen der Verbindung notwendig, daß das Lösungsmittel von der Seite her in die nur wenige Mikrometer schmale Fuge eindringt, den Kleber auflöst und wieder aus der Fuge hinaus diffundiert. Das kann bei zunehmend größeren Wafern von über 200 mm Durchmesser und sehr feinen Klebefugen von wenigen Mikrometern zu unakzeptablen Prozeßzeiten von mehreren Tagen führen.
- In der
DE 195 40 074 undDE 40 41 884 wird die Strukturierung einer Polymer-Schicht durch Bestrahlung mit einem gepulsten Laser und lokales Verdampfen dieser Schicht (Ablation) durchgeführt. Der entstehende Dampf muß jedoch frei entweichen können und darf nicht durch Blenden oder darüber liegende Schichten behindert werden. Die Polymer-Schicht ist üblicherweise die gewünschte Nutzschicht, die durch die Laserbearbeitung strukturiert wird und im Endprodukt verwendet wird. - In der
DE 197 15 501 wird ein Verfahren zur Strukturierung von dünnen Metallschichten beschrieben, wobei eine Ablation von dünnen Schichten mittels eines Excimer-Lasers beschrieben wird. Dabei können elektrische Leiterbahnen erzeugt werden. - Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Trägerwafer und ein Verfahren zum Prozessieren eines Halbleiters unter Verwendung eines Trägerwafers zu schaffen, das eine verbesserte Stabilität des Halbleiterwafers bei dessen Prozessierung gewährleistet, wobei zugleich Prozesse mit höheren Prozeßtemperaturen möglich sind, als bei Prozessen gemäß dem Stand der Technik.
- Diese Aufgabe wird durch einen Trägerwafer gemäß Anspruch 1 sowie ein Verfahren zum Bearbeiten eines Halbleiterwafers unter Verwendung eines Trägerwafers gemäß Anspruch 12 gelöst.
- Die vorliegenden Erfindung schafft einen Trägerwafer mit folgenden Merkmalen:
einem Trägersubstrat, das zumindest in einem Teilbereich für Licht einer vorbestimmten Wellenlänge durchlässig ist; und
einem unmittelbar auf dem licht-durchlässigen Teilbereich des Trägersubstrats angeordneten Klebebereich eines Klebematerials zum Fixieren eines zu prozessierenden Halbleiterwafers, wobei das Klebematerial mit dem Licht der vorbestimmten Wellenlänge lösbar ist. - Weiterhin schafft die vorliegenden Erfindung ein Verfahren zum Bearbeiten eines Halbleiterwafers unter Verwendung eines Trägerwafers mit folgenden Schritten:
- (a) Bereitstellen eines Trägerwafers mit einem Trägersubstrat, das zumindest in einem Teilbereich für Licht einer vorbestimmten Wellenlänge durchlässig ist und mit einem unmittelbar auf dem licht-durchlässigen Teilbereich des Trägersubstrats angeordneten Klebebereich eines Klebematerials zum Fixieren eines zu prozessierenden Halbleiterwafers, das mit dem Licht der vorbestimmten Wellenlänge in seiner Klebefähigkeit reduzierbar ist.
- (b) Fixieren des zu prozessierenden Halbleiterwafers auf dem Klebebereich des Trägerwafers;
- (c) Prozessieren des Halbleiterwafers; und
- (d) Ablösen des prozessierten Halbleiterwafers von dem Trägerwafer durch ein Beleuchten des Klebebereichs mit dem Licht der vorbestimmten Wellenlänge.
- Der vorliegenden Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß eine temperaturstabile Versteifung eines zu prozessie renden Halbleiterwafers dadurch möglich ist, daß ein Trägerwafer ein Trägersubstrat umfaßt, das zumindest in einem Teilbereich für Licht einer vorbestimmten Wellenlänge (beispielsweise einem Laserlicht) durchlässig ist. Erfindungsgemäß ist unmittelbar auf dem licht-durchlässigen Teilbereich des Trägersubstrats ein Klebebereich zum Fixieren eines zu prozessierenden Halbleiterwafers angeordnet, wobei der Klebebereich ein Klebematerial umfaßt, das mit dem Licht der vorbestimmten Wellenlänge lösbar ist. Auf einem derartigen Trägerwafer läßt sich nun direkt der zu prozessierende Halbleiterwafer fixieren, was vorzugsweise durch einen Klebevorgang zwischen dem zu prozessierendem Halbleiterwafer und dem Trägerwafer erfolgt. In Verbindung mit dem unterstützenden Trägerwafer ist der Halbleiterwafer nunmehr mechanisch so stabil, daß er ohne Bruchgefahr in Geräten der Halbleiterproduktion weiter prozessiert werden kann. Nach der Bearbeitung wird die Klebeverbindung zwischen dem prozessierten Halbleiterwafer und dem Trägerwafer durch ein Beleuchten des Klebebereichs mit dem Licht der vorbestimmten Wellenlänge (vorzugsweise durch einen gepulsten Laser) gelöst (Ablation).
- Ein Vorteil des erfindungsgemäßen Ansatzes besteht darin, daß durch das unmittelbare Auftragen des Klebematerials auf den licht-durchlässigen Teilbereich des Trägersubstrats die Verwendung einer (beispielweise doppelseitig klebenden) Folie vermieden wird. Hierdurch ist es möglich, zum Prozessieren des Halbleiterwafers Prozeßschritte zu verwenden, die aufgrund ihres thermischen Budgets bei der Verwendung einer Klebeverbindung auf der Basis einer doppelseitig klebenden Folie nicht möglich wären. Hierzu ist es zwar notwendig, daß das Klebematerial einem entsprechend hohem thermischen Budget stand hält, dies ist jedoch aufgrund der aus dem Stand der Technik bekannten Klebematerialien sichergestellt. Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Ansatzes besteht darin, daß das Klebematerial vorzugsweise auf den licht-durchlässigen Teilbereich des Trägersubstrats aufgetragen wird, und somit ein einfaches Ablösen der Kle beverbindung durch ein rückseitiges Bestrahlen des lichtdurchlässigen Teilbereichs des Trägersubstrats vorzugsweise mit einem Laserlicht einer vorbestimmten Wellenlänge möglich ist. Hierbei lassen sich durch eine Kombination des verwendeten Klebematerials in Verbindung mit dem Licht der vorbestimmten Wellenlänge zusätzliche Freiheitsgrade eröffnen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass im erfindungsgemäßen Ansatz eine Methode zum Lösen verwendet wird, die nicht von der Seite, sondern flächig durch das Substrat hindurch wirkt.
- Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
-
1 ein erstes bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Trägerwafers in Querschnittsdarstellung, wobei der Trägerwafer mit einem zu prozessierenden Halbleiterwafer verklebt ist; -
2 einen Verfahrensschritt des erfindungsgemäßen Verfahrens, wobei der erfindungsgemäße Trägerwafer gemäß dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel verwendet wird; -
3 einen Verfahrensschritt des erfindungsgemäßen Verfahrens, wobei ein erfindungsgemäßer Trägerwafer gemäß einem zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiel verwendet wird; -
4 einen Verfahrensschritt des erfindungsgemäßen Verfahrens, wobei ein erfindungsgemäßer Trägerwafer gemäß einem dritten bevorzugten Ausführungsbeispiel verwendet wird; und -
5 einen Verfahrensschritt des erfindungsgemäßen Verfahrens, wobei ein erfindungsgemäßer Trägerwa fer gemäß einem vierten bevorzugten Ausführungsbeispiel verwendet wird. - In der nachfolgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden für die in den verschiedenen Zeichnungen dargestellten und ähnlich wirkende Elemente gleiche Bezugszeichen verwendet.
-
1 zeigt einen erfindungsgemäßen Trägerwafer mit einem Halbleiterwafer1 , wobei der Halbleiterwafer1 auf einer Klebeschicht2 (Klebebereich) angeordnet ist. Die Klebeschicht2 ist ferner auf einem Trägersubstrat3 des Trägerwafers angeordnet. - Der Halbleiterwafer
1 enthält üblicherweise bereits fertig hergestellte mikroelektronische Bauelemente und besteht vorzugsweise aus Silizium oder auch aus Germanium, Galliumarsenid oder anderen III/V Halbleitern. Der Halbleiterwafer1 kann entweder im dicken Zustand (üblicherweise 0,6 mm) angeliefert werden und im geklebtem Zustand durch Schleifen und Ätzen gedünnt werden, oder bereits im dünnen Zustand (weniger als 0,2 mm) angeliefert werden und im geklebten Zustand durch die Verfahrensschritte Belichten, Ätzen, Tempern oder durch Photolithographie weiter prozessiert werden. - Durch die Klebeschicht
2 ist eine Verbindung zwischen dem Halbleiterwafer1 und dem Trägersubstrat3 möglich, wobei die Verbindung aus einer Klebung besteht, die vorzugsweise einen organischen Kleber umfaßt. Weil die beiden harten Wafer (Halbleiterwafer1 und Trägersubstrat3 ) das Entweichen von Gasen verhindern, sollte das Klebematerial der Klebeschicht2 bei der Verarbeitung (d.h. bei einer Temperaturbelastung) keine Lösungsmittel oder Reaktionsprodukte abgeben. Als Alternative lässt sich auch eine Struktur aus den beiden harten Wafern verwenden, die durch eine Entlüftungsmöglichkeit (beispielsweise durch „Entlüftungskanäle") die Abfuhr von Reaktionsprodukten ermöglicht. - Günstig ist die Polymerisation von beispielsweise Polyimid. Diese Verbindung ist mechanisch, chemisch und thermisch (bis 500°C) sehr stabil und derzeit das einzige Polymer, das Temperaturen von über 400°C problemlos übersteht. Polyimid ist in seiner Ausgangsform zunächst flüssig und wird bei bis zu 400°C gehärtet („gebacken", „curing process"). Bei diesem Vorgang, der auch Zyklisierung genannt wird, entsteht Wasserdampf, der bei der Verwendung von Polyimid als Klebematerial möglichst gut entweichen können sollte. Deshalb besteht hierbei eine Variante darin, das Aufbringen von sehr feinen Tröpfchen aus Klebematerial in einem Randbereich des Wafers vorzunehmen, von deren Rand aus die Wassermoleküle zum Rand des Wafers hin entweichen können.
- Eine weitere Klebematerial-Variante wäre die Verwendung von Benzocyclobuten (BCB). Dieses Material hat den Vorteil, dass es beim Zyklisieren nicht ausgast; es ist jedoch lediglich bis ca. 350°C temperaturstabil.
- Mit einer solchen Klebung kann der Verbund aus Halbleiterwafer
1 , Klebeschicht2 und Trägersubstrat3 problemlos in den üblichen Geräten der Halbleiterindustrie weiter bearbeitet werden. - Bei der Auswahl des Klebstoffs ist auch die chemische Resistenz gegenüber Gasen und Ätzlösungen in den nachfolgenden Bearbeitungsschritten zu beachten.
- Die Klebung kann ganzflächig oder nur einen Teil der Fläche des Trägersubstrats
3 umfassen. Ein ganzflächiger Auftrag des Klebers kann beispielsweise durch Spincoating, also auf einem schnell drehenden Teller erfolgen. Es kann auch Sprühcoating verwendet werden. Auf eine Klebung, die nur einen Teil der Fläche des Trägersubstrats3 umfaßt, wird nachfolgend detaillierter eingegangen. - Das Trägersubstrat
3 besteht gemäß dem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel vorzugsweise aus einem für das Licht der vorbestimmten Wellenlänge durchsichtigem Material. Insbesondere wird für das Licht der vorbestimmten Wellenlänge vorzugsweise ein Laserlicht verwendet. Die Auswahl des Materials des Trägersubstrates3 richtet sich nach technologischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Je nach der gewählten Wellenlänge des vorzugsweise verwendeten Laserlichts kann normales Glas, spezielles UV-durchlässiges Glas, Borsilikatglas, Quarzglas oder Saphir benutzt werden. Bei der Auswahl ist es vorteilhaft, wenn der thermische Ausdehnungskoeffizient möglichst ähnlich zum Ausdehnungskoeffizienten des Halbleiterwafers1 ist. Andererseits sind die hohen Kosten der letztgenannten Trägersubstrate3 zu beachten. Die Abmessungen des Trägersubstrats3 ist so zu wählen, daß die Verbindung mit dem Halbleiterwafer1 und dem Trägersubstrat3 in der Dicke, im Durchmesser und im Bezug auf Flat oder Notch von normalen Produktionsgeräten in der Halbleiterindustrie bearbeitet werden können. Die Steifigkeit ist so ausreichend zu wählen, daß dieser Verbundwafer (der den Halbleiterwafer1 , den Klebebereich2 sowie das Trägersubstrat3 umfaßt) von Handlern und Roboterarmen problemlos in Waferhorden abgelegt werden kann. - Die Bearbeitung des aufgeklebten Halbleiterwafers
1 kann das Dünnen mittels Schleifen, Ätzen und Polieren und weitere Prozeßschritte umfassen. Auf einen zuvor mit einer anderen Methode gehaltenen und bereits gedünnten Halbleiterwafer1 können auch mit der beschriebenen Klebung weitere Prozeßschritte angewendet werden. Dies kann eine Abscheidung von Schichten, eine Ätzung oder Entfernung von Schichten, eine Ionenimplantation, eine Photolithographie, eine Wärmebehandlung oder eine Abfolge solcher Schritte sein. - Bei der Bearbeitung kann der ganzflächige Halbleiterwafer
1 durch eine Wafersäge, einen Laserstrahl oder mit dem „Dicing by Thinning"-Konzept in einzelne Chips vereinzelt werden. Das Ziel der beschriebenen Erfindung ist es somit, den dünnen Halbleiterwafer1 durch die Versteifung mit einem Trägersubstrat3 so stabil zu machen, daß er sich nicht mehr unter dem Eigengewicht durchbiegt. - Eine sich nach der Bearbeitung des aufgeklebten Halbleiterwafers
1 ergebende Struktur ist beispielsweise in2 dargestellt. Hierbei ist der dünne bereits prozessierte Halbleiterwafer4 nunmehr durch die Schnitte5 zum Vereinzeln des Halbleiterwafers in einzelne Chips6 unterteilt. - Nach einer derartigen Bearbeitung wird die Verbindung des gedünnten Halbleiterwafers
4 und dem Trägersubstrat3 durch Ablation vorzugsweise mit einem gepulsten Laser gelöst, wodurch die vereinzelten Chips6 abgelöst werden. Der Verfahrensschritt des Ablösens mittels Ablation ist in2 dargestellt. Die Energiedichte in dem verwendeten gepulsten Laserstrahl7 , der bei Bedarf gebündelt sein kann, ist vorzugsweise so hoch, daß die chemischen Bindungen in dem Polymer aufgebrochen werden. Die Auswahl des geeigneten Klebematerials sollte eine gute Absorption der benutzten Laserstrahlung berücksichtigen. Auch die Auswahl des benutzten Lasers kann dem Absorptionsspektrum des Klebematerials angepaßt werden. - Vorzugsweise wird zum Bereitstellen des gepulsten Laserstrahls
7 ein Excimerlaser benutzt, da er eine hohe Pulsenergie bei hoher Repetitionsrate bietet. Durch geeignete Wahl des Arbeitsgases kann eine günstige Wellenlänge im ultravioletten Licht (308 nm bei XeCl, 248 nm bei KrF, 195 nm bei ArF) genutzt werden. - Alternativ kann auch ein gepulster Festkörperlaser, bevorzugt ein Nd:YAG-Laser, benutzt werden. Dieser strahlt im infraroten Bereich bei 1064 nm. Diese Strahlung kann durch Frequenzverdoppelung (532 nm) oder Frequenzvervierfachung (266 nm) in einen günstigen Bereich der Wellenlänge transformiert werden. Der Nd:YAG-Laser hat den Vorteil, daß er billig in der Anschaffung und wirtschaftlicher im Betrieb ist. Wenn eine infrarote oder sichtbare (1064 nm oder 566 nm) Wellenlänge verwendet wird, so kann als Trägersubstrat
3 ein billiges Substrat (beispielsweise Glas) verwendet werden, daß nicht mehr notwendigerweise für ultraviolette Strahlung transparent sein muß. Der Vorteil wird durch die dann notwendige höhere Pulsenergie und eine gewisse thermische Belastung der Bauteile erkauft. Der eventuell gebündelte Laserstrahl7 wird bei Bedarf zeilenförmig über die geklebten Bereiche geführt, um eine ganzflächige Ablösung zu erreichen. Eventuell noch verbliebene Rückstände des Klebematerials auf der Oberfläche des prozessierten Halbleiterwafers4 bzw. der vereinzelten Chips6 sind durch eine Reinigung zu entfernen. - Im Ergebnis können der prozessierte Halbleiterwafer
4 oder die einzelnen Chips6 schonend vom Trägerwafer abgelöst und von einer Bondvorrichtung ergriffen und in ein Gehäuse montiert werden. -
3 zeigt einen Schritt des erfindungsgemäßen Verfahrens, wobei ein erfindungsgemäßer Trägerwafer gemäß einem zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiel verwendet wird. Der erfindungsgemäße Trägerwafer gemäß dem zweiten bevorzugten Ausführungsbeispiel umfaßt ein Trägersubstrat3 , einen in das Trägersubstrat3 eingebetteten Transparentbereich9 , sowie einen Klebebereich8 , der auf einem Teilbereich einer Oberfläche des Transparentbereichs9 angeordnet ist. Ferner umfaßt das Trägersubstrat3 eine Ausnehmung10 , durch die ein Teilbereich einer weiteren Oberfläche des Transparentbereichs9 freiliegt. Über dem freiliegenden Teilbereich der weiteren Oberfläche des Transparentbereichs9 ist durch den Laserstrahl7 der Klebebereich8 ablösbar, wodurch sich ein bereits prozessierter dünner Halbleiterwafer11 von dem Trägersubstrat3 und dem Transparentbereich9 ablösen läßt. - Hierdurch ist es möglich, die Klebung nicht ganzflächig, sondern nur bereichsweise durchzuführen, wobei es zugleich ausreicht, wenn nur diejenigen Transparentbereiche
9 für das vorzugsweise einzusetzende Laserlicht transparent sind, auf denen das Klebematerial8 angeordnet ist. Das restliche Trägersubstrat3 (Stützbereich) kann dann aus einem kostengünstigen (beispielsweise Glas oder Keramik) oder einem thermisch angepaßten Material (beispielweise Silizium) bestehen. In denjenigen Bereichen, in denen ein Transparentbereich9 mit hierauf angeordnetem Klebebereich8 vorliegt, ist das vorzugsweise undurchsichtige Trägersubstrat3 mit einer Ausnehmung10 (d.h. einem Loch) durchbrochen. Die Klebung erfolgt dann auf der Oberfläche des Transparentbereichs (d.h. eines kleinen Fensters aus beispielsweise Quarzglas). Der Transparentbereich9 (d.h. das Fenster) kann entweder in das Trägersubstrat3 versenkt werden, um eine planare Oberfläche des Trägersubstrats3 mit dem Transparentbereich9 zu gewährleisten so wie dies in3 dargestellt ist. Weiterhin läßt sich der Transparentbereich9 auch auf der Oberfläche des Trägersubstrats3 befestigen, wie dies in4 gezeigt ist. Hierbei ist eine weitere Klebung oder ein temperaturstabiles „Silicon fusion bonding" notwendig. - Eine weitere Alternative zur Herstellung des Trägerwafers ist die Kombination von einer kostengünstigen unteren Substratschicht (d.h. einem Trägerwafer
3 ) mit Ausnehmungen10 (d.h. Löchern) und einem ganzflächig damit verbundenen, dünnen und transparenten Glaswafer12 , wie dies in5 dargestellt ist. Da dieser Glaswafer12 dünn ist (beispielsweise 0,1 mm) ist die Absorption darin nicht mehr so störend. Der Glaswafer12 kann daher aus einem billigen Material hergestellt werden (Pyrex-Glas). Die Verbindung mit der mechanisch stabilen unteren Trägersubstratschicht3 kann durch „Silicon fusion bonding" oder Anodisches Bonden bei Pyrex-Glas durchgeführt werden. Nach diesem Verbinden wird der Glaswafer12 durch Schleifen und Polieren dünn gemacht. Anschließend werden die für den Laserstrahl7 notwendigen Löcher10 z.B. durch Kalilauge geätzt. Dieser Verbund wird als Trägerwafer zum Versteifen des Halbleiterwafers gemäß der Erfindung benutzt. - Für die bereichsweise Klebung mit einer Anzahl einzelner, kleiner Klebebereiche (beispielsweise Klebepunkte oder Klebelinien) lassen sich diese beispielsweise durch Dispensen aufbringen. Diese Klebebereiche sollen derart dimensioniert sein, daß die Haltekraft für die Bearbeitungsschritte ausreicht und der Aufwand zum Ablösen möglichst gering ist. Der Bereich auf den die Benetzung mit Kleber beschränkt werden soll, kann durch eine entsprechende Formgebung der Substratoberfläche definiert werden.
- Obwohl oben bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung näher erläutert wurden, ist offensichtlich, daß die vorliegende Erfindung nicht auf diese Ausführungsbeispiele beschränkt ist. Insbesondere weist beispielweise ein erfindungsgemäßer Trägerwafer eine Mehrzahl von Transparentbereichen auf, auf denen jeweils ein Klebebereich aufgebracht ist. Ferner ist das Material des zumindest einen Transparentbereichs nicht auf die in den vorstehenden Ausführungen genannten Materialen beschränkt.
Claims (15)
- Trägerwafer mit folgenden Merkmalen: einem Trägersubstrat (
3 ,9 ), das zumindest in einem Teilbereich für Licht einer vorbestimmten Wellenlänge durchlässig ist; und einem unmittelbar auf dem licht-durchlässigen Teilbereich des Trägersubstrats (3 ,9 ) angeordneten Klebebereich (2 ,8 ) eines Klebematerials zum Fixieren eines zu prozessierenden Halbleiterwafers (1 ), wobei das Klebematerial mit dem Licht der vorbestimmten Wellenlänge lösbar ist. - Trägerwafer gemäß Anspruch 1, bei dem das Trägesubstrat einen Stützbereich (
3 ) umfaßt, der mit dem zumindest einen Teilbereich des Trägersubstrats (3 ,9 ) verbunden ist, der für das Licht mit der vorbestimmten Wellenlänge durchlässig ist. - Trägerwafer gemäß Anspruch 2, bei dem der Stützbereich (
3 ) des Trägersubstrats (3 ,9 ) zumindest eine Ausnehmung (10 ) in einem Teilbereich aufweist, in dem das Trägersubstrat (3 ,9 ) für das Licht mit der vorbestimmten Wellenlänge durchlässig ist. - Trägerwafer gemäß Anspruch 3, bei dem das Trägesubstrat (
3 ,9 ) zumindest einen Transparentbereich (9 ) mit einem Material aufweist, das für das Licht mit der vorbestimmten Wellenlänge durchlässig ist, wobei der zumindest eine Transparentbereich (9 ) den zumindest einen Teilbereich des Trägersubstrats (3 ,9 ) umfaßt, der für das Licht der vorbestimmten Wellenlänge durchlässig ist. - Trägerwafer gemäß Anspruch 4, bei dem der Transparentbereich (
9 ) in den Stützbereich (3 ) eingebettet ist, wobei eine Hauptoberfläche des Stützbereichs (3 ) mit einer Oberfläche des Transparentbereichs (9 ) bündig abschließt. - Trägerwafer gemäß Anspruch 4, bei dem der Transparentbereich (
9 ) auf einer Hauptoberfläche des Stützbereichs (3 ) angeordnet ist, wobei durch den Transparentbereich (9 ) die Ausnehmung (10 ) in dem Stützbereich (3 ) vollständig überdeckt ist. - Trägerwafer gemäß Anspruch 6, bei dem der Transparentbereich (
9 ) die Hauptoberfläche des Stützbereichs (3 ) vollständig überdeckt. - Trägerwafer gemäß einem der Ansprüche 2 bis 7, bei dem der Stützbereich (
3 ) mit einer Mehrzahl von Teilbereichen verbunden ist, die für das Licht mit der vorbestimmten Wellenlänge durchlässig sind, wobei der Trägerwafer eine Mehrzahl von Klebebereichen (8 ) umfaßt, die jeweils auf dem licht-durchlässigen Teilbereich des Trägersubstrats (3 ,9 ) angeordnet sind. - Trägerwafer gemäß einem der Ansprüche 4 bis 8, bei dem das Material des Transparentbereichs (
9 ) ein Glas oder ein Saphir ist. - Trägerwafer gemäß Anspruch 9, bei dem das Glas des Transparentbereichs (
9 ) ein Pyrex-Glas, Quarzglas oder Borsilikat-Glas ist. - Trägerwafer gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, bei dem das Klebematerial ein Polyimid oder ein Benzocyclobuten ist.
- Verfahren zum Bearbeiten eines zu prozessierenden Halbleiterwafers unter Verwendung eines Trägerwafers mit folgenden Schritten: a) Bereitstellen eines Trägerwafers mit einem Trägersubstrat (
3 ,9 ), das zumindest in einem Teilbereich für Licht einer vorbestimmten Wellenlänge durchlässig ist, so wie einem unmittelbar auf dem licht-durchlässigen Teilbereich des Trägersubstrats angeordneten Klebebereich (2 ,8 ) eines Klebematerials zum Fixieren eines zu prozessierenden Halbleiterwafers (1 ), das mit dem Licht der vorbestimmten Wellenlänge in seiner Klebefähigkeit reduzierbar ist; b) Fixieren des zu prozessierenden Halbleiterwafers (1 ) auf dem Klebebereich (2 ,8 ) des Trägerwafers; c) Prozessieren des Halbleiterwafers (1 ); und d) Ablösen des prozessierten Halbleiterwafers (1 ) von dem Trägerwafer durch ein Beleuchten des Klebebereichs (2 ,8 ) mit dem Licht der vorbestimmten Wellenlänge. - Verfahren zum Bearbeiten eines Halbleiterwafers unter Verwendung eines Trägerwafers gemäß Anspruch 12, bei dem der Schritt (a) folgende Schritte umfaßt: a.1) Bereitstellen des Trägersubstrats (
3 ,9 ) mit dem zumindest einen licht-durchlässigen Teilbereich; und a.2) Auftragen des Klebematerials auf den zumindest einen licht-durchlässigen Teilbereich, um den Klebebereich (2 ,8 ) auszubilden. - Verfahren zum Bearbeiten eines Halbleiterwafers (
1 ) unter Verwendung eines Trägerwafers gemäß Anspruch 12, bei dem das Licht der vorbestimmten Wellenlänge ein Laserlicht ist. - Verfahren zum Bearbeiten eines Halbleiterwafers unter Verwendung eines Trägerwafers gemäß Anspruch 14, bei dem zum Erzeugen des Laserlichts ein Excimerlaser oder ein Festkörperlaser verwendet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10340409A DE10340409B4 (de) | 2003-09-02 | 2003-09-02 | Trägerwafer und Verfahren zum Bearbeiten eines Halbleiterwafers unter Verwendung eines Trägerwafers |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10340409A DE10340409B4 (de) | 2003-09-02 | 2003-09-02 | Trägerwafer und Verfahren zum Bearbeiten eines Halbleiterwafers unter Verwendung eines Trägerwafers |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10340409A1 true DE10340409A1 (de) | 2005-04-07 |
| DE10340409B4 DE10340409B4 (de) | 2007-05-24 |
Family
ID=34258342
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10340409A Expired - Fee Related DE10340409B4 (de) | 2003-09-02 | 2003-09-02 | Trägerwafer und Verfahren zum Bearbeiten eines Halbleiterwafers unter Verwendung eines Trägerwafers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10340409B4 (de) |
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006000687A1 (de) * | 2006-01-03 | 2007-07-12 | Thallner, Erich, Dipl.-Ing. | Kombination aus einem Träger und einem Wafer |
| NL1034087C2 (nl) * | 2007-07-03 | 2009-01-06 | Assembleon Bv | Werkwijze voor het opnemen van een component alsmede inrichting geschikt voor het uitvoeren van een dergelijke werkwijze. |
| DE102009060575A1 (de) * | 2009-12-23 | 2011-06-30 | Gebrüder Decker GmbH & Co. KG, 92334 | Verfahren sowie Vorrichtung zum Vereinzeln von Wafern aus einem Ingot |
| US8443864B2 (en) | 2009-03-18 | 2013-05-21 | Ev Group Gmbh | Device for stripping a wafer from a carrier |
| US8894807B2 (en) | 2009-09-01 | 2014-11-25 | Ev Group Gmbh | Device and method for detaching a semiconductor wafer from a substrate |
| US9272501B2 (en) | 2010-04-23 | 2016-03-01 | Ev Group Gmbh | Device for detaching a product substrate off a carrier substrate |
| EP4213191A3 (de) * | 2022-01-12 | 2023-08-30 | Forschungsverbund Berlin E.V. | Verfahren und vorrichtung zum herstellen einer halbleiterstruktur |
| CN118372522A (zh) * | 2024-04-29 | 2024-07-23 | 蒙锐(上海)光电科技有限公司 | 半导体晶圆玻璃基片 |
Citations (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4448636A (en) * | 1982-06-02 | 1984-05-15 | Texas Instruments Incorporated | Laser assisted lift-off |
| US5073230A (en) * | 1990-04-17 | 1991-12-17 | Arizona Board Of Regents Acting On Behalf Of Arizona State University | Means and methods of lifting and relocating an epitaxial device layer |
| DE4041884A1 (de) * | 1990-12-27 | 1992-07-02 | Abb Patent Gmbh | Verfahren zur behandlung von oberflaechen |
| US5559043A (en) * | 1994-01-26 | 1996-09-24 | Commissariat A L'energie Atomique | Method for placing semiconductive plates on a support |
| DE19540074A1 (de) * | 1995-10-27 | 1997-04-30 | Bayer Ag | Verfahren zur Mikrostrukturierung von Polymeren |
| DE19640594A1 (de) * | 1996-10-01 | 1998-04-02 | Siemens Ag | Licht-induzierte Grenzflächenzersetzung zur Strukturierung und Trennung von Halbleitermaterialien |
| DE19715501C1 (de) * | 1997-04-14 | 1998-06-25 | Fraunhofer Ges Forschung | Verfahren zur Strukturierung von dünnen Metallschichten |
| US6071795A (en) * | 1998-01-23 | 2000-06-06 | The Regents Of The University Of California | Separation of thin films from transparent substrates by selective optical processing |
| US6113685A (en) * | 1998-09-14 | 2000-09-05 | Hewlett-Packard Company | Method for relieving stress in GaN devices |
| DE19962763A1 (de) * | 1999-07-01 | 2001-01-18 | Fraunhofer Ges Forschung | Verfahren zum Vereinzeln eines Wafers |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP3410202B2 (ja) * | 1993-04-28 | 2003-05-26 | 日本テキサス・インスツルメンツ株式会社 | ウェハ貼着用粘着シートおよびこれを用いた半導体装置の製造方法 |
| TWI229435B (en) * | 2002-06-18 | 2005-03-11 | Sanyo Electric Co | Manufacture of semiconductor device |
-
2003
- 2003-09-02 DE DE10340409A patent/DE10340409B4/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4448636A (en) * | 1982-06-02 | 1984-05-15 | Texas Instruments Incorporated | Laser assisted lift-off |
| US5073230A (en) * | 1990-04-17 | 1991-12-17 | Arizona Board Of Regents Acting On Behalf Of Arizona State University | Means and methods of lifting and relocating an epitaxial device layer |
| DE4041884A1 (de) * | 1990-12-27 | 1992-07-02 | Abb Patent Gmbh | Verfahren zur behandlung von oberflaechen |
| US5559043A (en) * | 1994-01-26 | 1996-09-24 | Commissariat A L'energie Atomique | Method for placing semiconductive plates on a support |
| DE19540074A1 (de) * | 1995-10-27 | 1997-04-30 | Bayer Ag | Verfahren zur Mikrostrukturierung von Polymeren |
| DE19640594A1 (de) * | 1996-10-01 | 1998-04-02 | Siemens Ag | Licht-induzierte Grenzflächenzersetzung zur Strukturierung und Trennung von Halbleitermaterialien |
| DE19715501C1 (de) * | 1997-04-14 | 1998-06-25 | Fraunhofer Ges Forschung | Verfahren zur Strukturierung von dünnen Metallschichten |
| US6071795A (en) * | 1998-01-23 | 2000-06-06 | The Regents Of The University Of California | Separation of thin films from transparent substrates by selective optical processing |
| US6113685A (en) * | 1998-09-14 | 2000-09-05 | Hewlett-Packard Company | Method for relieving stress in GaN devices |
| DE19962763A1 (de) * | 1999-07-01 | 2001-01-18 | Fraunhofer Ges Forschung | Verfahren zum Vereinzeln eines Wafers |
Cited By (26)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US8156981B2 (en) | 2006-01-03 | 2012-04-17 | Erich Thallner | Combination of a substrate and a wafer |
| US8802542B2 (en) | 2006-01-03 | 2014-08-12 | Erich Thallner | Combination of a substrate and a wafer |
| US8293063B2 (en) | 2006-01-03 | 2012-10-23 | Erich Thallner | Combination of a substrate and a wafer |
| DE102006000687B4 (de) * | 2006-01-03 | 2010-09-09 | Thallner, Erich, Dipl.-Ing. | Kombination aus einem Träger und einem Wafer, Vorrichtung zum Trennen der Kombination und Verfahren zur Handhabung eines Trägers und eines Wafers |
| US7910454B2 (en) | 2006-01-03 | 2011-03-22 | Erich Thallner | Combination of a substrate and a wafer |
| DE102006000687A1 (de) * | 2006-01-03 | 2007-07-12 | Thallner, Erich, Dipl.-Ing. | Kombination aus einem Träger und einem Wafer |
| US8349701B2 (en) | 2006-01-03 | 2013-01-08 | Erich Thallner | Combination of a substrate and a wafer |
| US8664082B2 (en) | 2006-01-03 | 2014-03-04 | Erich Thallner | Combination of a substrate and a wafer |
| US8536020B2 (en) | 2006-01-03 | 2013-09-17 | Erich Thallner | Combination of a substrate and a wafer |
| NL1034087C2 (nl) * | 2007-07-03 | 2009-01-06 | Assembleon Bv | Werkwijze voor het opnemen van een component alsmede inrichting geschikt voor het uitvoeren van een dergelijke werkwijze. |
| EP2012344A1 (de) * | 2007-07-03 | 2009-01-07 | Assembléon B.V. | Komponenten-Haltemethode und Apparat zur Ausführung derselben |
| US8443864B2 (en) | 2009-03-18 | 2013-05-21 | Ev Group Gmbh | Device for stripping a wafer from a carrier |
| US8905111B2 (en) | 2009-03-18 | 2014-12-09 | Ev Group Gmbh | Device for releasing an interconnect layer that provides connection between a carrier and a wafer |
| US8603294B2 (en) | 2009-03-18 | 2013-12-10 | Ev Group Gmbh | Method for stripping a wafer from a carrier |
| US8986496B2 (en) | 2009-09-01 | 2015-03-24 | Ev Group Gmbh | Device and method for stripping a product substrate from a carrier substrate |
| US8894807B2 (en) | 2009-09-01 | 2014-11-25 | Ev Group Gmbh | Device and method for detaching a semiconductor wafer from a substrate |
| US9186877B2 (en) | 2009-09-01 | 2015-11-17 | Ev Group Gmbh | Method for stripping a product substrate from a carrier substrate |
| US9381732B2 (en) | 2009-09-01 | 2016-07-05 | Ev Group Gmbh | Device for stripping a product substrate from a carrier substrate |
| DE102009060575B9 (de) * | 2009-12-23 | 2013-11-28 | Gebrüder Decker GmbH & Co. KG | Verfahren sowie Vorrichtung zum Vereinzeln von Wafern aus einem Ingot |
| DE102009060575B4 (de) * | 2009-12-23 | 2013-09-05 | Gebrüder Decker GmbH & Co. KG | Verfahren sowie Vorrichtung zum Vereinzeln von Wafern aus einem Ingot |
| DE102009060575A1 (de) * | 2009-12-23 | 2011-06-30 | Gebrüder Decker GmbH & Co. KG, 92334 | Verfahren sowie Vorrichtung zum Vereinzeln von Wafern aus einem Ingot |
| US9272501B2 (en) | 2010-04-23 | 2016-03-01 | Ev Group Gmbh | Device for detaching a product substrate off a carrier substrate |
| US9381729B2 (en) | 2010-04-23 | 2016-07-05 | Ev Group Gmbh | Device for detaching a product substrate off a carrier substrate |
| US9457552B2 (en) | 2010-04-23 | 2016-10-04 | Ev Group Gmbh | Method for detaching a product substrate off a carrier substrate |
| EP4213191A3 (de) * | 2022-01-12 | 2023-08-30 | Forschungsverbund Berlin E.V. | Verfahren und vorrichtung zum herstellen einer halbleiterstruktur |
| CN118372522A (zh) * | 2024-04-29 | 2024-07-23 | 蒙锐(上海)光电科技有限公司 | 半导体晶圆玻璃基片 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE10340409B4 (de) | 2007-05-24 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP3970210B1 (de) | Verfahren zur herstellung eines ein trägersubstrat aufweisenden displays, ein nach diesem verfahren hergestelltes trägersubstrat sowie ein für ein flexibles display bestimmtes deckglas | |
| AT508318B1 (de) | Verfahren für eine vorübergehende montage eines bausteinwafers auf einem trägersubstrat | |
| EP1568071B1 (de) | Wafer mit trennschicht und trägerschicht und dessen herstellungsverfahren | |
| DE69533789T2 (de) | Verarbeiten von materialien mit niedriger dieelektrizitätskonstante für die hochgeschwindigkeitselektronik | |
| DE10310617B4 (de) | Elektronisches Bauteil mit Hohlraum und ein Verfahren zur Herstellung desselben | |
| DE102011002546B4 (de) | Verfahren zum Herstellen einer mehrschichtigen Struktur mit Trimmen nach dem Schleifen | |
| DE112015004455B4 (de) | Mehrschichtige Laser-Debonding-Struktur mit einstellbarer Absorption | |
| EP1384255B1 (de) | Verfahren zum rückseitenschleifen von wafern | |
| WO2015052220A1 (de) | Kombiniertes waferherstellungsverfahren mit laserbehandlung und temperaturinduzierten spannungen | |
| AT510068A2 (de) | Verfahren und vorrichtung zur entfernung eines reversibel montierten bausteinwafers von einem trägersubstrat | |
| DE112013000980B4 (de) | Verfahren zum temporären Verbinden eines Produktsubstrats mit einem Trägersubstrat sowie ein entsprechender Verbund | |
| DE102005042074A1 (de) | Verfahren zur Erzeugung von Durchkontaktierungen in Halbleiterwafern | |
| WO2002073684A1 (de) | Verfahren zur strukturierung eines aus glasartigen material bestehenden flächensubstrats | |
| EP1966824A1 (de) | Metall-keramik-substrat | |
| WO2006108588A1 (de) | Verfahren zur herstellung gehäuster elektronischer bauelemente und gehäustes elektronisches bauelement | |
| DE10340409B4 (de) | Trägerwafer und Verfahren zum Bearbeiten eines Halbleiterwafers unter Verwendung eines Trägerwafers | |
| EP2553719B1 (de) | Verfahren zur herstellung eines mit chips bestückten wafers mit hilfe von zwei selektiv abtrennbaren trägerwafern mit ringförmigen adhäsionsschichten mit unterschiedlichen ringbreiten | |
| EP2572380B1 (de) | Verfahren zur herstellung von chipstapeln sowie ein träger für die durchführung des verfahrens | |
| DE10256247A1 (de) | Schichtverbund aus einer Trennschicht und einer Schutzschicht zum Schutze und zum Handling eines Wafers beim Dünnen, bei der Rückseitenbeschichtung und beim Vereinzeln | |
| DE19739684B4 (de) | Verfahren zur Herstellung von Chipstapeln | |
| EP2263825B1 (de) | Verfahren zur herstellung von werkstücken aus einer materialplatte | |
| EP1270504A1 (de) | Halbleiterbauelemente in einem Waferverbund | |
| DE102006032488B4 (de) | Verfahren zur Bearbeitung von Wafern | |
| EP3601154B1 (de) | Verfahren zur herstellung eines wenigstens teilweise gehäusten halbleiterwafers | |
| DE102007021991B4 (de) | Verfahren zum Herstellen eines Halbleiterbauelements durch Ausbilden einer porösen Zwischenschicht |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| R082 | Change of representative |
Representative=s name: VOSSIUS & PARTNER, DE |
|
| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: SUSS MICROTEC LITHOGRAPHY GMBH, DE Free format text: FORMER OWNER: FRAUNHOFER-GESELLSCHAFT ZUR FOERDERUNG DER ANGEWANDTEN FORSCHUNG E.V., 80686 MUENCHEN, DE Effective date: 20130422 Owner name: SUESS MICROTEC LITHOGRAPHY GMBH, DE Free format text: FORMER OWNER: FRAUNHOFER-GESELLSCHAFT ZUR FOERDERUNG DER ANGEWANDTEN FORSCHUNG E.V., 80686 MUENCHEN, DE Effective date: 20130422 |
|
| R082 | Change of representative |
Representative=s name: VOSSIUS & PARTNER PATENTANWAELTE RECHTSANWAELT, DE Effective date: 20130422 Representative=s name: PRINZ & PARTNER MBB PATENTANWAELTE RECHTSANWAE, DE Effective date: 20130422 Representative=s name: VOSSIUS & PARTNER, DE Effective date: 20130422 |
|
| R082 | Change of representative |
Representative=s name: PRINZ & PARTNER MBB PATENTANWAELTE RECHTSANWAE, DE |
|
| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: SUSS MICROTEC LITHOGRAPHY GMBH, DE Free format text: FORMER OWNER: SUESS MICROTEC LITHOGRAPHY GMBH, 85748 GARCHING, DE |
|
| R082 | Change of representative |
Representative=s name: PRINZ & PARTNER MBB PATENTANWAELTE RECHTSANWAE, DE |
|
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |