[go: up one dir, main page]

DE10334052A1 - Entladungslampe - Google Patents

Entladungslampe Download PDF

Info

Publication number
DE10334052A1
DE10334052A1 DE10334052A DE10334052A DE10334052A1 DE 10334052 A1 DE10334052 A1 DE 10334052A1 DE 10334052 A DE10334052 A DE 10334052A DE 10334052 A DE10334052 A DE 10334052A DE 10334052 A1 DE10334052 A1 DE 10334052A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
arc tube
discharge lamp
mercury
annular space
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE10334052A
Other languages
English (en)
Other versions
DE10334052B4 (de
Inventor
Masaya Shizuoka Shido
Masayuki Shizuoka Umehara
Shinichi Shizuoka Irisawa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koito Manufacturing Co Ltd
Original Assignee
Koito Manufacturing Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Koito Manufacturing Co Ltd filed Critical Koito Manufacturing Co Ltd
Publication of DE10334052A1 publication Critical patent/DE10334052A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE10334052B4 publication Critical patent/DE10334052B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02Details
    • H01J61/30Vessels; Containers
    • H01J61/34Double-wall vessels or containers

Landscapes

  • Discharge Lamp (AREA)

Abstract

Offenbart ist eine Entladungslampe einschließlich einer Lichtbogenröhre 16 mit einem Leuchtröhrenabschnitt 20a und einem die Leuchtbogenröhre 16 in Röhrenform umgebenden Schutzglas. Ein Inertgas und Metallhalogenide sind in einem Entladungsraum 24 innerhalb des Leuchtröhrenabschnitts 20a, welcher quecksilberfrei ist, dichtend eingeschlossen. Xenongas wird in einen ringförmigen Raum 34 zwischen der Lichtbogenröhre 16 und dem Schutzglas 18 gefüllt. Es wird verhindert, dass Wärme von Leuchtröhrenabschnitt 20a auf das Schutzglas 18 durch den ringförmigen Raum 34 übertragen wird. Eine Zunahme des Wärmeverlusts und des Temperaturanstiegs des Schutzglases 18 wird verhindert.

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Entladungslampe zur Verwendung in einem Scheinwerfer für ein Fahrzeug oder ähnliches.
  • 2. Stand der Technik
  • Wie beispielsweise in JP-A-6-20645 offenbart, umfasst eine Entladungslampe zur Verwendung in einem Fahrzeugscheinwerfer typischerweise eine Lichtboguenröhre mit einem Leuchtröhrenabschniutt sowie diese Lichtbogenröhre umgebendes Schutzglas. Luft (bzw. Stickstoff) wird in einen ringförmigen Raum zwischen der Lichtbogenröhre und dem Schutzglas gefüllt.
  • Ferner wird bei der Entladungslampe Quecksilber zusammen mit einem Inertgas und Metallhaluogeniden generell in den Entladungsraum des Leuchtröhrenabschnitts der Lichtbogenröhre dichtend eingeschlossen, um somit die Lichtausbeute zu erhöhen, wie ebenso in der oben genannten Veröffentlichung beschrieben. In den letzten Jahren jedoch bestand ein erhöhter gesellschaftlicher Bedarf an einer Verringerung der Verwendung von Quecksilber, einer umweltschädlichen Substanz.
  • Wird jedoch eine Entladungslampe, welche kein Quecksilber verwendet, das heißt, eine sogenannte quecksilbuerfreie Entladungslampe angewendet, so treten folgende Probleme auf.
  • Das heißt, selbst wenn Quecksilber zu Quecksiluberdampf bei Aufleuchten der Entladungslampe umgewandelt wird, ist es möglich, hohen Dampfdruck selbst bei niedriger Temperatur im Vergleich zu anderen Metallen zu erzielen. Daher wirkt Quecksilber als Wärmepuffer bezüglich der Röhrenwand des Leuchtröhrenabschnitts in der Umgebung der Lichtbogenquelle. Bei der quecksilberfreien Entladungslampe jedoch wird aufgrund des Verlusts der Wärmepufferwirkung die Temperatur der Röhrenwand der Leuchtröhre unerwünscht hoch. Dann wird aufgrund der Tatsache, dass die Wärme des Leuchtröhrenabschnitts unvorteilhafterweise auf das Schutzglas durch den ringförmigen Raum übertragen wird, der Wärmeverlust entsprechend groß. Somit besteht das Problem, dass die Lichtausbeute der Lichtbogenquelle abnimmt.
  • Ferner besteht aufgrund der Tatsache, dass die Temperatur des Schutzglases infolge der Wärmeübertragung vom Leuchtröhrenabschnitt ansteigt, ein weiteres Problem dahingehend, dass Siliziumgas oder ähnliches in der Leuchtvorrichtung an der Oberfläche des Schutzglases anhaftet und weiß wird.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung wurde angesichts der oben beschriebenen Umstände ausgearbeitet, und eine der Aufgaben der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Entladungslampe zu schaffen, welche, selbst in einem Fall, in welchem die Entladungslampe quecksilberfrei ist, es möglich macht, einen Rückgang der Lichtausbeute der Lichtbogenquelle und das Weiß-Werden der Oberfläche des Schutzglases zu verhindern.
  • Die vorliegende Erfindung will die oben genannte Aufgabe lösen durch Ausarbeiten einer Gegenmaßnahme bezüglich der Zusammensetzung des Gases, welches in den ringförmigen Raum zwischen der Lichtbogenröhre und dem Schutzglas gefüllt wird.
  • Genauer, die erfindungsgemäße Entladungslampe umfasst eine Entladungslampe einschließlich einer Lichtbogenröhre mit einem Leuchtröhrenabschnitt sowie Schutzglas, welches die Lichtbogenröhre in Röhrenfourm umschließt, wobei
    ein Inertgas und ein Metallhalogenid in einem Entladungsraum innerhalb des Leuchtröhrenabschnitts dichtend eingeschossen sind, wobei Quecksilber darin nicht dichtend eingeschlossen ist, und wobei
    ein Gas, welches insgesamt mindestens 50% eines oder mehrerer der Gase Argongas, Kryptongas und Xenongas enthält, in einem ringförmigen Raum zwischen der Lichtbogenröhre und dem Schutzglas gefüllt wird.
  • Obiger Satz "welches insgesamt mindestens 50% eines oder mehrerer der Gase Argongas, Kryptongas und Xenongas enthält", ist ein Ausdruck, welcher sowohl eine Weise umfasst, bei welcher eines der Gase Argongas, Kryptongas und Xenongas als einfaches Substanzgas zu mindestens 50% enthalten ist, als auch eine Weise, bei welcher ein Gasgemisch, bestehend aus zwei oder drei Arten von Gas, ausgewählt aus Argongas, Kryptongas und Xenongas, zu mindestens 50% enthalten ist.
  • Was das in den obengenannten ringförmigen Raum gefüllte "Gas" angeht, so sind die Arten von Gas, welche von Argongas, Kryptongas und Xenongas verschieden sind, nicht speziell begrenzt.
  • Wie bei dem oben beschriebenen Aufbau dargestellt, ist die erfindungsgemäße Entladungslampe als quecksilberfreie Entladungslampe gebildet, welche die Lichtbogenröhre mit dem Leuchtröhrenabschnitt und das diese in Röhrenform umgebende Schutzglas umfasst. Da jedoch ein Gas mit insgesamt mindestens 50% eines oder mehrerer der Gase Argongas, Kryptongas und Xenongas in den ringförmigen Raum zwischen der Lichtbogenröhre und dem Schutzglas gefüllt wird, ist es möglich, die folgende Wirkungsweise und die folgenden Auswirkungen zu erzielen.
  • Genauer, jedes der Gase Argongas, Kryptongas und Xenongas ist ein Gas, dessen Wärmeleitfähigkeit wesentlich geringer ist als diejenige von Luft und Stickstoff. Daher wird es durch Vorsehen eines Aufbaus, bei welchem ein Gas, welches insgesamt mindestens 50% eines oder mehrerer der Gase Argongas, Kryptongas und Xenongas enthält, in den ringförmigen Raum gefüllt wird, leicht möglich, die Wärmeleitfähigkeit des ringförmigen Raums im Vergleich zu dem herkömmlichen Fall, bei welchem Luft (bzw. Stickstoff) in den ringförmigen Raum gefüllt wird, wesentlich zu verringern.
  • Aus diesem Grund ist es selbst in dem Fall, in welchem die quecksilberfreie Entladungslampe angewendet wird, bei welcher die Temperatur der Röhrenwand des Leuchtröhrenabschnitts hoch wird, möglich zu verhindern, dass die Wärme vom Leuchtröhrenabschnitt auf das Schutzglas durch den ringförmigen Raum übertragen wird. Folglich wird es möglich, einen Rückgang der Lichtausbeute der Lichtbogenquelle infolge eines hohen Wärmeverlustes wie beim herkömmlichen Fall zu verhindern. Ferner ist es möglich, den Temperaturanstieg des Schutzglases sowie das Weiß-Werden der Oberfläche davon zu verhindern.
  • Somit ist es erfindungsgemäß selbst in dem Fall, in welchem die Entladungslampe quecksilberfrei ist, möglich, einen Rückgang der Lichtausbeute der Lichtbogenquelle und ein Weiß-Werden der Oberfläche des Schutzglases zu verhindern.
  • Vom Gesichtspunkt der Verringerung der Wärmeleitfähigkeit des ringförmigen Raums ist es denkbar, den ringförmigen Raum zu evakuieren. In einem solchen Fall jedoch ist es wahrscheinlich, dass Metallatome (insbesondere Natriumatome), welche die im Entladungsraum des Leuchtröhrenabschnitts dichtend eingeschlossenen Metallhalogenide bilden, den Leuchtröhrenabschnitt durchdringen und aus dem Entladungsraum entfernt werden. Folglich verschlechtert sich die Lebensdauerkennlinie (Lichtstromverminderungsfaktor) der Entladungslampe, und die Farbart verändert sich, so dass diese Gegenmaßnahme nicht bevorzugt ist.
  • Ferner ist es, wenn ein Inertgas im ringförmigen Raum enthalten ist, möglich, eine Hilfsentladungswirkung infolge des Gases im Schutzglas zu erwarten (das heißt, die Wirkung, dass die Einsatzspannung der Entladungslampe durch Ultraviolettstrahlen verringert werden kann, welche durch die Entladung im ringförmigen Raum zwischen der Lichtbogenröhre und dem Schutzglas vor dem Beginn der Entladung im Leuchtröhrenabschnitt erzeugt werden). Dementsprechend ist es aufgrund der Tatsache, dass ein Gas, welches insgesamt mindestens 50% eines oder mehrerer der Gase Argongas, Kryptongas und Xenongas enthält, welches Inertgase sind, ferner möglich, die Wirkung eines Verringern der Einsatzspannung der Entladungslampe zu erwarten.
  • Wie oben beschrieben, sind sowohl Argongas als auch Kryptongas und Xenongas ein Gas, dessen Wärmeleitfähigkeit im wesentlichen gering ist im Vergleich zu Luft und Stickstoff. Da die Wärmeleitfähigkeit von Xenongas jedoch besonders gering ist, ist es besonders wirksam, ein Gas zu verwenden, welches mindestens 60% Xenongas als das in den ringförmigen Raum zu füllende Gas enthält.
  • Ferner ist allgemein die Wärmeleitfähigkeit von Gas praktisch unerheblich für den Druck dieses Gases. Dementsprechend ist die Wärmeleitfähigkeit des ringförmigen Raums ebenso praktisch unerheblich für den Ladedruck dieses Gases im ringförmigen Raum. Somit ist es, wenn dieser Ladedruck auf 0,2 bis 0,9 atm festgelegt wird, möglich, die folgende Wirkungsweise und Auswirkungen zu erzielen. Genauer, durch Festlegen des Ladedrucks auf einen Unterdruck von nicht mehr als 0,9 atm kann das Abdichten des Schutzglases bezüglich der Lichtbogenröhre leicht mittels Schrumpfdichtung oder ähnlichem bewirkt werden. Hingegen wird durch Festlegen des Ladedrucks auf mindestens 0,2 atm verhindert, dass Natriumatome, welche im Entladungsraum dichtend eingeschlossen sind, durch den Leuchtröhrenabschnitt hindurchdriingen und aus dem Entladungsraum entfernt werden.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
  • 1 ist eine seitliche Querschnittsansicht, welche eine Entladungslampe gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung der vorliegenden Anmeldung darstellt; und
  • 2 ist eine vergrößerte Ansicht eines Abschnitts II von 1.
  • GENAUE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
  • Unter Bezugnahme auf die Zeichnung folgt eine genaue Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung.
  • 1 ist eine seitliche Querschnittsansicht, welche eine Entladungslampe 10 gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung der vorliegenden Anmeldung darstellt.
  • 2 ist eine vergrößerte Ansicht eines Abschnitts II von 1.
  • Wie in dieser Zeichnung dargestellt, ist diese Entladungslampe 10 eine Lichtquellenlampe, welche in einem Scheinwerfer für ein Fahrzeug eingebaut ist, und besteht aus einer Lichtbogenröhreneinheit 12, welche in Längsrichtung verläuft, und einem isolierenden Stecker 14 zum Befestigen und Tragen eines hinteren Abschnitts dieser Lichtbogenröhreneinheit 12.
  • Die Lichtbogenröhreneinheit 12 ist derart aufgebaut, dass eine Lichtbogenröhre 16 und ein Schutzglas 18, welches diese Lichtbogenröhre 16 in Ringform (hohler zylindrischer Form) umgibt, einstöckig ausgebildet sind.
  • Die Lichtbogenröhre 16 umfasst einen Lichtbogenröhrenkörper 20, gebildet durch Bearbeiten einer länglichen zylindrischen Quarzglasröhre, sowie ein längliches Paar von Elektrodenanordnungen 22A und 22b, eingebettet in diesen Lichtbogenröhrenkörper 20.
  • In dem Lichtbogenröhrenkörper 20 ist ein im wesentlichen ellipsenförmiger Leuchtröhrenabschnitt 20a in dessen Mitte angeordnet, und Quetschdichtungsabschnitte 20b1 und 20b2 sind auf beiden länglichen Seiten davon ausgebildet. Ein im wesentlichen ellipsenförmiger Entladungsraum 24, welche in der Längsrichtung verläuft, ist innerhalb des Leuchtröhrenabschnitts 20a ausgebildet.
  • Die Elektrodenanordnungen 22A und 22B sind derart aufgebaut, dass stangenförmige Elektroden 26A und 26B aus Wolfram und Bleidrähte 28A und 28B aus Molybdän jeweils durch Metallfolien 30A und 30B aus Molybdän verbunden und befestigt sind, und sind mit dem Lichtbogenröhrenkörper 20 an den jeweiligen Quetschdichtungsabschnitten 20b1 und 20b2 quetschgedichtet. In diesem Augenblick sind sämtliche Metallfolien 30A und 30B in die Quetschdichtungsabschnitte 20b1 und 20b2 eingebettet, distale Endabschnitte der stangenförmigen Elektroden 26A und 26B jedoch stehen ausgehend von deren Vorder- und Rückseiten in den Entladungsraum 24 derart vor, dass diese einander gegenüber liegen. Folglich entsteht, wenn die Entladungslampe 10 aufleuchtet, eine Lichtbogenquelle (Entuladungsleuchtabschnitt) 32 zwischen den distalen Endabschnitten beider stangenförmigen Elektroden 26A und 26b.
  • Die Entladungslampe 10 gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist als quecksilberfreie Entladungslampe gebildet.
  • Genauer sind ein Inertgas und Metallhalogenide im Entladungsraum 24 dichtend eingeschlossen, Quecksilber jedoch ist darin nicht dichtend eingeschlossen.
  • Zu diesem Zeitpunkt wird das Inertgas zum Vereinfachen der Erzeugung einer Entladung zwischen den distalen Endabschnitten beider stangenförmigen Elektroden 26A und 26B dichtend eingeschlossen, und Xenongas wird bei diesem Ausführungsbeispiel verwendet. Ferner werden die Metallhalogenide dichtend eingeschlossen, um die Lichtausbeute und die Farbwiedergabeeigenschaft zu verbessern, und Natriumiodid und Scandiumiodid werden bei diesem Ausführungsbeispiel verwendet.
  • Es sei darauf hingewiesen, dass Quecksilber eine Pufferfunktion zum Abschwächen einer Beschädigung der stangenförmigen Elektrode 26A (oder 26B) durch Verringern der Stärke des Aufpralls von Elektronen gegen die stangenförmigen Elektroden 26A (oder 26B), aufweist. Jedoch wird es aufgrund der Quecksilberfreiheit der Entladungslampe unmöglich, diese Funktion zu erzielen. Dementsprechend wird bei diesem Ausführungsbeispiel ein Puffermetallhalogenid als Quecksilberersatz zum Erzielen der oben erwähnten Pufferfunktion dichtend eingeschlossen. Als dieses Puffermetallhalogenid kann eine Art bzw. eine Vielzahl von Arten aus beispielsweise den Halogeniden Al, Bi, Cr, Cs, Fe, Ga, In, Li, Mg, Ni, Nd, Sb, Sn, Ti, Tb und Zn verwendet werden.
  • Das Xenongas wird in einen ringförmigen Raum 34 zwischen der Lichtbogenröhre 16 und dem Schutzglas 18 in der Lichtbogenröhreneinheit 12 gefüllt. Der Ladedruck dieses Xenongases wird auf einen Unterdruck von 0,2 bis 0,9 atm (beispielsweise 0,5 atm oder ein ähnlicher Wert) festgelegt.
  • Das Abdichten des Schutzglases 18 bezüglich der Lichtbogenröhre 16 wird folgendermaßen bewirkt: Nach Schweißen eines hinteren Abschnitts 18b des Schutzglases 18 an die Lichtbogenröhre 16 wird das Xenongas in den ringförmigen Raum 34 gefüllt, und ein vorderer Abschnitt 18a des Schutzglases 18 wird anschließend an die Lichtbogenröhre 16 geschweißt. Zu diesem Zeitpunkt erfolgt das Schweißen des vorderen Abschnitts 18a des Schutzglases 18 an die Lichtbogenröhre 16 durch Schrumpfdichten.
  • Es folgt eine Beschreibung der Wirkungsweise und Auswirkungen des vorliegenden Ausführungsbeispiels.
  • Die Entladungslampe 10 gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird als quecksilberfreie Entladungslampe gebildet, welche die Lichtbogenröhre 16 mit dem Leuchtröhrenabschnitt 20a und dem diese in Röhrenform umgebenden Schutzglas 18 umfasst. Da jedoch Xenongas in den ringförmigen Raum 34 zwischen der Lichtbogenröhre 16 und dem Schutzglas 18 gefüllt wird, ist es möglich, die folgende Wirkungsweise und die folgenden Auswirkungen zu erzielen.
  • Genauer nimmt in dem Zustand, in welchem die Entladungslampe 10 leuchtet, die Temperatur des ringförmigen Raums 34 den Wert 800°C oder ähnliches an. Bei diesen 800°C beträgt die Wärmeleitfähigkeit von Luft etwa 0,0666 (W/m·K), und die Wärmeleitfähigkeit von Stickstoff beträgt etwa 0,064 (W/m·K). Hingegen beträgt die Wärmeleitfähigkeit von Xenongas etwa 0,016 (W/m·K), was im Vergleich zu Luft und Stickstoff ein im wesentlichen niedriger Wert ist. Dementsprechend wird es durch Füllen dieses Xenongases in den ringförmigen Raum 34 möglich, die Wärmeleitfähigkeit des ringförmigen Raums 34 im Vergleich zu dem herkömmlichen Fall, in welchem Luft (oder Stickstoff) in den ringförmigen Raum 34 gefüllt wird, wesentlich zu verringern.
  • [41] Aus diesem Grund, und ungeachtet der Tatsache, dass die Röhrenwandtemperatur des Leuchtröhrenabschnitts 20a einen hohen Wert annimmt, wird es möglich zu verhindern, dass die Wärme vom Leuchtröhrenabschnitt 20a auf das Schutzglas 18 durch den ringförmigen Raum 34 übertragen wird. Folglich wird es möglich, einen Rückgang der Lichtausbeute der Lichtbogenquelle 32 infolge der Tatsache, dass der Wärmeverlust wie beim herkömmlichen Fall groß wird, zu verhindern. Ferner ist es möglich, den Temperaturanstieg des Schutzglases 18 und das Weiß-Werden der Oberfläche davon zu verhindern.
  • [42] Wie oben beschrieben, ist es gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel selbst in dem Fall, in welchem die Entladungslampe 10 quecksilberfrei ist, möglich, einen Rückgang der Lichtausbeute der Lichtbogenquelle 32 und ein Weiß-Werden der Oberfläche des Schutzglases 18 zu verhindern.
  • [43] Ferner ist es bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel, da Xenongas, welches ein Inertgas ist, in den ringförmigen Raum 34 gefüllt wird, möglich, die Wirkung einer Einsatzspannungsverringerung der Entladungslampe 10 aufgrund einer Hilfsentladung zu erwarten.
  • [44] Ferner wird bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel aufgrund der Tatsache, dass der Ladedruck des Xenongases im ringförmigen Raum 34 auf einen Unterdruck von 0,2 bis 0,9 atm festgelegt ist, verhindert, dass Natriumatome von Natriumiodid durch den Leuchtröhrenabschnitt 20a hindurchdringen und aus dem Entladungsraum 24 entfernt werden. Ferner kann das Abdichten des Schutzglases 18 bezüglich der Lichtbogenröhre 16 leicht durch Schrumpfdichten bewirkt werden.
  • [45] Ferner kann, obwohl im vorhergehenden Ausführungsbeispiel beschrieben wurde, dass das Xenongas in den ringförmigen Raum 34 als einfaches Substanzgas eingefüllt wird, die Wärmeleitfähigkeit im Vergleich zu Luft und Stickstoff in Fällen, in welchen anstatt Xenongas Argongas (dessen Wärmeleitfähigkeit bei 800°C etwa 0,044 (W/m·K) beträgt) oder Kryptongas (dessen Wärmeleitfähigkeit bei 800°C etwa 0,025 (W/m·K) beträgt) als einfaches Substanzgas eingefüllt wird, wesentlich verringert werden. Daher ist es möglich, Wirkungsweisen und Auswirkungen ähnlich denjenigen des oben beschriebenen Ausführungsbeispiels zu erzielen.
  • [46] Ferner kann die Wärmeleitfähigkeit in Vergleich zu Luft und Stickstoff ferner in Fällen wesentlich verringert werden, in welchen das Xenongas und das Argongas in einem beliebigen Verhältnis gemischt sind, das Xenongas und das Kryptongas in einem beliebigen Verhältnis gemischt sind, oder das Argongas und das Kryptongas in einem beliebigen Verhältnis gemischt sind und die Gemische in den ringförmigen Raum 34 eingefüllt werden. Daher ist es möglich, die Wirkungsweisen und Auswirkungen ähnlich denjenigen des oben beschriebenen Ausführungsbeispiels zu erzielen.
  • [47] Ferner kann die Wärmeleitfähigkeit im Vergleich zu Luft und Stickstoff auch in einem Fall wesentlich verringert werden, in welchem eines der folgenden Gase in den ringförmigen Raum 34 gefüllt wird: ein Gas, bei welchem das Xenongas und Heliumgas (dessen Wärmeleitfähigkeit bei 800°C etwa 0,37 (W/m·K) beträgt) in einem Verhältnis von 100% : 0% bis 90% : 10% gemischt sind, ein Gas, bei welchem das Xenongas und Neongas (dessen Wärmeleitfähigkeit bei 800°C etwa 0,11 (W/m·K) beträgt) in einem Verhältnis von 100 : 0% bis 60% : 40% gemischt sind, ein Gas, bei welchem das Kryptongas und das Neongas in einem Verhältnis von 100% : 0% bis 70% : 30% gemischt sind, und ein Gas, bei welchem das Argongas und das Neongas in einem Verhältnis von 100% : 0% bis 80% : 20% gemischt sind. Daher ist es möglich, die Wirkungsweisen und Auswirkungen ähnlich denjenigen des oben beschriebenen Ausführungsbeispiels zu erzielen.

Claims (7)

  1. Entladungslampe, umfassend: eine Lichtbogenröhre mit einem Leuchtröhrenabschnitt; und ein Schutzglas, welches die Lichtbogenröhre in Röhrenform umgibt, wobei ein Inertgas und ein Metallhalogenid in einem Entladungsraum innerhalb des Leuchtröhrenabschnitts enthalten sind, wobei der Entladungsraum quecksilberfrei ist; und ein Gas mit geringerer Wärmeleitfähigkeit als Luft in einem ringförmigen Raum, definiert zwischen der Lichtbogenröhre und dem Schutzglas, enthalten ist.
  2. Entladungslampe nach Anspruch 1, wobei das in dem ringförmigen Raum zwischen der Röhre und dem Schutzglas enthaltene Gas insgesamt mindestens 50% eines oder mehrerer der Gase Argongas, Kryptongas und Xenongas enthält.
  3. Entladungslampe nach Anspruch 1, wobei das in dem ringförmigen Raum enthaltene Gas mindestens 60% Xenongas enthält.
  4. Entladungslampe nach Anspruch 2, wobei das in dem ringförmigen Raum enthaltene Gas mindestens 60% Xenongas enthält.
  5. Entladungslampe nach Anspruch 1, wobei ein Ladedruck des Gases in dem ringförmigen Raum 0,2 bis 0,9 atm beträgt.
  6. Entladungslampe nach Anspruch 2, wobei ein Ladedruck des Gases in dem ringförmigen Raum 0,2 bis 0,9 atm beträgt.
  7. Entladungslampe nach Anspruch 3, wobei ein Ladedruck des Gases in dem ringförmigen Raum 0,2 bis 0,9 atm beträgt.
DE10334052A 2002-07-25 2003-07-25 Entladungslampe Expired - Fee Related DE10334052B4 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP2002217347A JP2004063158A (ja) 2002-07-25 2002-07-25 放電バルブ
JP2002-217347 2002-07-25

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE10334052A1 true DE10334052A1 (de) 2004-03-04
DE10334052B4 DE10334052B4 (de) 2009-12-31

Family

ID=31492077

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE10334052A Expired - Fee Related DE10334052B4 (de) 2002-07-25 2003-07-25 Entladungslampe

Country Status (3)

Country Link
US (1) US20040051460A1 (de)
JP (1) JP2004063158A (de)
DE (1) DE10334052B4 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008057703A1 (de) 2008-11-17 2010-05-20 Osram Gesellschaft mit beschränkter Haftung Quecksilberfreie Entladungslampe

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP4618793B2 (ja) * 2005-05-31 2011-01-26 株式会社小糸製作所 放電バルブ用水銀フリーアークチューブ
EP2122662A1 (de) * 2007-03-12 2009-11-25 Philips Intellectual Property & Standards GmbH Niedrigleistungs-entladungslampe mit hoher effizienz

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ES2108206T3 (es) * 1992-05-11 1997-12-16 Philips Electronics Nv Lampara de descarga de alta presion provista de casquillo.
DE19731168A1 (de) * 1997-07-21 1999-01-28 Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh Beleuchtungssystem
JP3891519B2 (ja) * 1997-12-08 2007-03-14 株式会社小糸製作所 放電ランプ装置
US6731069B1 (en) * 1999-04-14 2004-05-04 Osram Sylvania Inc. Mercury-free metal halide arc lamps
DE19937312A1 (de) * 1999-08-10 2001-02-15 Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh Quecksilberfreie Metallhalogenidlampe
US6376992B1 (en) * 1999-12-23 2002-04-23 Godfrey Engineering, Inc. Sealed beam high intensity discharge lamp system for aircraft
KR100799300B1 (ko) * 2001-01-31 2008-01-29 스탠리 일렉트릭 컴퍼니, 리미티드 고압 방전등 및 그 시동방법
JP3678206B2 (ja) * 2002-03-29 2005-08-03 松下電器産業株式会社 照明システム及び蛍光ランプ

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008057703A1 (de) 2008-11-17 2010-05-20 Osram Gesellschaft mit beschränkter Haftung Quecksilberfreie Entladungslampe
US8736165B2 (en) 2008-11-17 2014-05-27 Osram Gesellschaft Mit Beschraenkter Haftung Mercury-free discharge lamp having a translucent discharge vessel

Also Published As

Publication number Publication date
JP2004063158A (ja) 2004-02-26
DE10334052B4 (de) 2009-12-31
US20040051460A1 (en) 2004-03-18

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE10354868B4 (de) Quecksilber-freie Bogenentladungsröhre für eine Entladungslampeneinheit
DE10291427B4 (de) Halogen-Metalldampflampe für einen Kraftfahrzeugscheinwerfer
DE10243867A1 (de) Quecksilberfreie Bogenentladungsröhre für Entladungslampeneinheit
DE3329280A1 (de) Metallhalogenid-bogenentladungslampe und verfahren zu ihrer herstellung und zu ihrem betrieb
EP0637056B1 (de) Hochdruckentladungslampe
DE2951966A1 (de) Eektrode mit ueberwicklung fuer miniatur-dampflampe
DE1911985C3 (de) Hochdruck-Bogenentladungslampe
DE19852703A1 (de) Entladungslampe hoher Intensität mit behandelter Elektrode
DE69502581T2 (de) Entladungslampe
DE60128417T2 (de) Hochdruckentladungslampe
DE3110809A1 (de) Metallhalogenid-bogenentladungslampe
DE10114680A1 (de) Hochdruck-Gasentladungslampe
DE10241398B4 (de) Verfahren zur Herstellung einer Bogenentladungsröhre für eine Entladungslampe
DE10245228B4 (de) Quecksilberfreie Bogenentladungsröhre für Entladungsleuchteneinheit
DE2346132A1 (de) Keramik-entladungslampe
EP2499657B1 (de) Quecksilberfreie hochdruckentladungslampe mit reduziertem zinkhalogenidanteil
DE2422576C3 (de) Quecksilberdampflampe
DE2510145A1 (de) Elektrische lampe
EP2347430B1 (de) Quecksilberfreie entladungslampe
DE10334052A1 (de) Entladungslampe
DE1126991B (de) Wandstabilisierte elektrische Edelgas-Hochdruck-Entladungslampe und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE102006025183B4 (de) Quecksilberfreie Bogenentladungsröhre für Entladungslampen
DE69020465T3 (de) Einseitig gequetschte elektrische Metalldampfentladungslampe.
DE3200699A1 (de) Entladungsgefaess fuer hochdruck-natriumdampflampen
DE2102112A1 (de) Hochdruck Gasentladungslampe

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8364 No opposition during term of opposition
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee

Effective date: 20140201