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Technisches
Gebiet
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Die vorliegende Erfindung betrifft
allgemein Abbildungssysteme, und insbesondere ein Verfahren zur
Verbesserung der Anzeige zeitlicher Änderungen.
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Hintergrund
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Abbildungseinrichtungen, wie Röntgeneinrichtungen,
sind sowohl bei medizinischen als auch industriellen Anwendungen
weit verbreitet. Abbildungseinrichtungen verwenden oft eine zeitliche
Verarbeitung zum Verfolgen von Änderungen
eines Objekts über
die Zeit.
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Zeitliche Verarbeitungssysteme enthalten
typischerweise die folgenden allgemeinen Module: ein Erfassungsspeichermodul,
ein Segmentationsmodul, ein Registriermodul, Vergleichsmodul und
Berichtmodul. Die Eingangsbilder sind eindimensional, zweidimensional,
dreidimensional, hergeleitet, synthetisiert oder montiert, wobei
eine Vielzahl separater Bilder von einem einzigen Zeitpunkt zum
Bilden eines größeren zusammengesetzten,
nahtlosen Bildes kombiniert werden.
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Die Erfassung einer Änderung
in medizinischen Bildern eines Patienten, die zu zwei verschiedenen
Zeitpunkten aufgenommen werden, hat großes Potential zur Verbesserung
der Diagnose. Der Vorteil der digitalen Abbildung ermöglicht eine
computergestützte
Erfassung und Identifizierung dieser Änderungen und die Erzeugung
eines „Unähnlichkeitsbildes"
mit den Änderungsinformationen.
Dieses Unähnlichkeitsbild
kann durch einen menschlichen Controller gelesen oder in eine automatische Analyseeinrichtung
eingegeben werden, wie einen CAD(computergestützte Diagnose) Algorithmus.
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Gegenwärtig werden als Teil der "zeitlichen Subtraktions-Applikation" der
Mitsubishi Space Software Unähnlichkeitsbilder
unter Verwendung einer einfachen bildelementweisen Subtraktion der
registrierten Bilder berechnet. Eine einfache Subtraktion resultiert
allerdings in Bildern mit schwachem Kontrast, und ist nicht sehr
robust, wenn die zwei Anfangsbilder unter Verwendung verschiedener
Verfahren erfasst werden.
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Für
ein temporales Subtraktionsbild sind die resultierenden Bildelementwerte
(und somit die angezeigten Graustufen) proportional zum Unterschied oder
der Unähnlichkeit
des Bildelementwerts zwischen zwei Eingangsbildern, die zeitlich
getrennt erfasst werden.
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Eingangsbilder werden oft zum Kompensieren
mehrerer Faktoren registriert und verarbeitet, wie des Unterschieds
in der Positionierung des Subjekts während den zwei Bilderfassungen,
des Unterschieds der Erfassungsparameter, des Unterschieds in der
Bitauflösung
der Bilder und der Unterschiede in einer beliebigen Vor- oder Nachverarbeitung,
die bei den Bildern angewendet werden kann.
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Der Bildvergleich ist eine übliche Aufgabe
in einer Vielzahl von Anwendungen, die eine zeitliche Verarbeitung
von Monomodalitätsbildern
(eindimensional, zweidimensional, dreidimensional, hergeleitet,
synthetisiert, montiert) beinhalten. Aktuelle Verfahren beinhalten
einfache arithmetische Operationen, die bei diesen Bildern ausgeführt werden,
einschließlich
einer Subtraktion oder Addition, die hinsichtlich des räumlichen
Bildinhalts nicht adaptiv sind. Daher soll das Vergleichsmodul mit
anspruchsvolleren Verfahren verbessert werden, die adaptiv sind,
und die bessere Ergebnisse für
nachfolgende Verarbeitungs- und Anzeigeverfahren liefern.
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Die mit den aktuellen Abbildungssystemen verbundenen
Nachteile haben hervorgebracht, dass ein neues Verfahren für eine temporale
Verarbeitung erforderlich ist. Das neue Verfahren sollte die Genauigkeit
erfasster Informationen wesentlich erhöhen, die anhand der temporalen
Verarbeitung erhalten werden. Die Erfindung ist darauf gerichtet.
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Kurzzusammenfassung
der Erfindung
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Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung beinhaltet
ein temporales Bildverarbeitungssystem eine temporale Verarbeitungssteuereinrichtung
zum Empfangen eines ersten Bildsignals und eines zweiten Bildsignals
von einer Abtasteinheit. Die temporale Verarbeitungssteuereinrichtung
umfasst ein Segmentationsmodul zum Isolieren zumindest einer interessierenden
Region des ersten Bildsignals und des zweiten Bildsignals. Das Segmentationsmodul
ist zur Erzeugung eines Segmentationssignals daraus eingerichtet.
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Die temporale Verarbeitungssteuereinrichtung
umfasst ferner ein Registriermodul zum Empfangen des Segmentationssignals
und Registrieren zumindest einer interessierenden Region.
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Das Registriermodul ist ferner zur
Erzeugung eines Registriersignals daraus eingerichtet. Die temporale
Verarbeitungssteuereinrichtung umfasst ferner ein Vergleichsmodul
zum Empfangen des Segmentationssignals und des Registriersignals. Das
Vergleichsmodul erzeugt daraus ein adaptives Vergleichssignal des
ersten Bildsignals und des zweiten Bildsignals.
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Gemäß einer anderen Ausgestaltung
der Erfindung ist ein temporales Bildverarbeitungsverfahren ausgebildet.
Das Verfahren enthält
die Abtastung eines Objekts und die Erzeugung eines ersten Bildsignals
und eines zweiten Bildsignals daraus. Das erste Bildsignal und das
zweite Bildsignal werden in einem Segmentationsmodul empfangen.
Zumindest eine interessierende Region des ersten Bildsignals und
des zweiten Bildsignals wird isoliert. Ein Segmentationssignal wird
auch erzeugt und in einem Registriermodul empfangen. Die zumindest
eine interessierende Region wird registriert und ein Registriersignal
wird erzeugt. Das Segmentationssignal und das Registriersignal werden
in einem Vergleichsmodul empfangen, und ein adaptives Vergleichssignal wird
als Antwort auf das Segmentationssignal und das Registriersignal
erzeugt.
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Weitere Vorteile und Merkmale der
Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit
der beiliegenden Zeichnung ersichtlich, und können durch die Einrichtungen
und Kombinationen realisiert werden, die insbesondere in den beigefügten Patentansprüchen aufgezeigt
sind.
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Kurzbeschreibung
der Zeichnung
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Die Erfindung wird nachstehend anhand
von Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
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1 eine
Darstellung eines Abbildungssystems gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung,
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2 eine
schematische Darstellung eines Abschnitts aus 1,
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3 eine
schematische Darstellung der temporalen Verarbeitungseinheit aus 1 und
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4 ein
Blockschaltbild eines temporalen Verarbeitungsverfahrens gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
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Ausführliche
Beschreibung
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Die Erfindung ist hinsichtlich eines
temporalen Bildverarbeitungssystems 10 veranschaulicht, das
sich insbesondere auf medizinischem Gebiet befindet. Die Erfindung
ist aber auch bei verschiedenen anderen Applikationen anwendbar,
die eine temporale Abbildung erfordern können, was für den Fachmann verständlich ist.
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In den 1 und 2 ist eine Bildsteuereinrichtung 12 mit
einer temporalen Verarbeitungssteuereinrichtung 14 verbunden
mit einer Abtasteinheit 16 gemäß einem Ausführungsbeispiel
der Erfindung gezeigt. Die Abtasteinheit 16 beinhaltet
beispielsweise eine mit einem Fasslager 20 verbundene Röntgenquelle 10,
die einen Röntgenfluss 22 erzeugt,
der durch ein Objekt 24 (beispielsweise einen Patienten) auf
einem Tisch 15 fällt.
Das System 10 enthält
ferner eine Röntgenerfassungseinrichtung 26,
die auch mit dem Fasslager 20 verbunden ist.
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Die Abbildungssteuereinrichtung 12,
die die temporale Verarbeitungssteuereinrichtung 14 und verschiedene
andere weitgehend bekannte Abbildungssteuer- und Anzeigekomponenten
enthält, empfängt die
Erfassungseinrichtungssignale und antwortet durch die Erzeugung
eines ersten und eines zweiten Bildsignals. Die Abbildungssteuereinrichtung 12 enthält beispielsweise
auch eine Bedienerkonsole 28, einen Monitor und eine Benutzerschnittstelle 29,
eine Röntgensteuereinrichtung 30, eine
Tischsteuereinrichtung 32, eine Fasslagermotorsteuereinrichtung 32,
einen Massenspeicher 38, eine Bildrekonstruktionseinrichtung 41 und
ein Datenerfassungssystem 42, die alle mit einem Host-Computer
und einer Anzeige 43 verbunden sind, die bekannt sind und
nachstehend beschrieben werden.
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3 zeigt
eine schematische Darstellung der temporalen Verarbeitungssteuereinrichtung 14 aus 1. Ein Ausführungsbeispiel
der temporalen Abbildungssteuereinrichtung umfasst ein Erfassungsspeichermodul 40,
ein Verarbeitungsmodul 42, ein Segmentationsmodul 44,
ein Registriermodul 46, ein Vergleichsmodul 50 und
ein Berichtmodul 52. Die vorstehenden Module sind entweder
Software-Algorithmen oder diskrete Schaltungskomponenten oder eine
Kombination daraus, was für
den Fachmann verständlich
ist.
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Gemäß den 1, 2 und 3 enthält das Erfassungsspeichermodul 40 erfasste
Bilder. Für
eine zeitliche Änderungsanalyse
ruft ein Datenabrufsystem die Daten, die einem früheren Zeitpunkt
entsprechen, aus einem Speicher (beispielsweise der Massenspeichereinheit 38)
oder aus der Bildrekonstruktionseinrichtung 41 ab, die
Signale vom Datenerfassungssystem (DAS) 42 empfängt. Die
in das Erfassungsspeichermodul eingegebenen Bilder sind eindimensionale,
zweidimensionale, dreidimensionale, hergeleitete, synthetisierte
oder montierte Bilder, so dass eine Vielzahl separater Bilder von
einem einzelnen Zeitpunkt zur Bereitstellung eines größeren zusammengesetzten,
nahtlosen Bildes kombiniert werden.
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Als veranschaulichendes Beispiel
sind lediglich zwei Bilder S1 und S2, die zwei Zeitpunkten t1 und
t2 entsprechen, enthalten, allerdings erkennt der Fachmann, dass
der allgemeine Ansatz auf eine beliebige Anzahl an Bildern in der
Erfassungs- und temporalen Sequenz ausgedehnt werden kann. Das temporale
Vergleichsbild ist mit S1–2 bezeichnet. S1 und
S2 sind entweder die ursprünglichen
nicht verarbeiteten Bilder von einem Erfassungssystem oder alternativ
dazu nachbearbeitete Versionen der Ursprungsbilder. Der Fachmann
erkennt, dass das Erfassungsspeichermodul 40 Bilder von
beinahe allen digitalen Abbildungsquellen enthalten kann.
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Das Segmentationsmodul 44 empfängt die zwei
Bilder S1 und S2 vom Erfassungsspeichermodul 40 und isoliert
interessierende Regionen unter den zwei Röntgenbildern S1 und S2 über einen
automatischen oder manuellen Vorgang in der Benutzerschnittstelle 29 und
der Bedienerkonsole 28. Oftmals ist das gesamte Bild die
interessierende Region.
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Eine Segmentationsmaskierung (M)
wird von einer Segmentationsmodullogik erzeugt, oder alternativ
dazu von einem Abtastbediener eingegeben. Die Segmentationsmaskierung
(M) ist ein anwendungsabhängiger
Vorgang zum Isolieren zumindest einer interessierenden Region. Beispielsweise
erhält bei
5 interessierenden Bereichen jeder der 5 Bereiche eine Indexnummer
zwischen 1 und 5 für
das erste Bild, und eine entsprechende Bezeichnung wird für jeden
interessierenden Bereich für
das zweite Bild angewendet. Alle anderen Abschnitte des Objekts werden
entweder mit "0" oder alternativ auf bekannte unterscheidende Weise
(beispielsweise mit einer Farbindizierung, usw.) bezeichnet, was
nachstehend mit dem Vergleichsmodul beschrieben wird.
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Das Registriermodul 46 empfängt die
Signale der interessierenden Region vom Segmentationsmodul 44,
stellt Registrierverfahren bereit und erzeugt daraus ein Registriersignal.
Sind die interessierenden Regionen für die zeitliche Änderungsanalyse klein,
reichen Festkörperregistriertransformationen, die
eine Translation, Rotation, Vergrößerung und Scherung beinhalten,
zum Registrieren eines Paars von Bildern aus t1 und
t2 aus. Sind die interessierenden Regionen
jedoch groß,
und enthalten beinahe das gesamte Bild, werden verwundene, elastische Transformationen
angewendet.
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Eine Möglichkeit der Implementierung
der verwundenen Registrierung besteht in der Verwendung eines Multiskala-;
Multiregion-Pyramidenansatzes. Für
diesen Ansatz wird in jeder Skalierung eine andere Kostenfunktion
optimiert, die Änderungen hervorhebt.
Derartige Kostenfunktionen sind Korrelationsverfahren, wie eine
mathematische Korrelation und Vorzeichenwechselmessung, oder statistische Verfahren,
wie Entropiemessungen und eine wechselseitige Informationsanalyse.
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Für
eine verwundene Registrierung werden Bilder mit einer gegebenen
Skalierung neu abgetastet und danach in eine Vielzahl von Regionen
unterteilt. Für
verschiedene Regionen werden separate Verschiebungsvektoren berechnet.
Verschiebungsvektoren werden zur Erzeugung einer glatten Verschiebungstransformation
interpoliert, die zum Verwinden eines der Bilder angewendet wird.
Die Bilder werden neu abgetastet und der verwundene Registrierungsvorgang
wird mit der nächsthöheren Skalierung
wiederholt, bis die vorbestimmte endgültige Skalierung erreicht ist.
In anderen Situationen wird eine Kombination aus einer festen Registrierung
und elastischen Transformationen verwendet.
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Das Vergleichsmodul 50 empfängt das
Segmentationssignal und das Registriersignal und berechnet ein Unähnlichkeitsmaß zwischen
den registrierten Bildern und erzeugt daraus ein Vergleichssignal.
Der registrierte Bildvergleich wird auf mehrere Weisen durchgeführt. Zusätzlich zu
oder anstelle der Verwendung einer einfachen Subtraktion zwischen den
registrierten Bildern zum Erhalten des Unähnlichkeitsbildes beinhaltet
das System ein verbessertes Teilungsverfahren, das als (S1×S2)/(S2×S2+Φ) beschrieben
ist.
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Für
eine temporale Monomodalitätsverarbeitung
erhalten die herkömmlichen
Verfahren ein Differenzbild D = S1–S2. Die Erfindung umfasst
ein Verfahren für
einen adaptiven Bildvergleich zwischen zwei Bildern S1 und S2. Ein
adaptives Verfahren beinhaltet die folgende Gleichung: D1a = (S1×S2)/(S2×S2+Φ), wobei
die skalare Konstante Φ>0 ist. Im degenerativen
Fall Φ =
0 wird die vorstehende Gleichung eine reine Teilung Sl/S2. Ein anspruchsvolleres
Verfahren enthält Φ als Variable
mit Werten, die entsprechend einer Nachschlagetabelle geschätzt werden,
was für
den Fachmann verständlich
ist. Bei einem Ausführungsbeispiel
beinhaltet die Eingabe in das Vergleichsmodul 50 auch eine
Segmentationsmaskierung (M), die aus dem Segmentationsmodul 44 oder
aus einer Benutzereingabe erzeugt wird, zusätzlich zu S1 und S2. M wird
aus einem Vorabwissen der speziellen Merkmale in den verglichenen
Bildern erhalten, wie einer Knochenstruktur oder eines Organtyps.
Die Segmentationsmaskierung steuert die Vergleichsergebnisse an
verschiedenen Orten, was für
den Fachmann verständlich
ist.
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Beispielsweise hängt das folgende Vergleichsverfahren
von Ortsattributen ab:
Ist M>0,
D1a = (S1×S2)/(S2×S2+Φ);
sonst D1a =
0.
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Eine allgemeine Form dieses Verfahrens
ist folgende:
Ist M = m1, D1a = (S1×S2)/(S2×S2+Φ1);
sonst
ist M = m2, D1a = (S1×S2)/(S2×S2+Φ2);
sonst ist M = mk,
D1a = (S1×S2)/(S2×S2+Φk)
sonst D1a =
0.
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Wobei m eine Variable ist, die bestimmt,
auf welchen Index in der Bezugsgleichung das Augenmerk gerichtet
ist, und k eine Konstante ist, die durch bekannte Testverfahren
entwickelt wurde.
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Das Berichtmodul 52 empfängt das
Vergleichssignal und stellt die Anzeige- und Quantifizierungsmöglichkeiten
für den
Benutzer zur Visualisierung und/oder Quantifizierung der Ergebnisse
des temporalen Vergleichs bereit. Ergebnisse der zeitlichen Vergleiche
werden gleichzeitig auf einer zweiten Anzeigeeinheit mit einem der
Bilder S1 oder S2 angezeigt. Oder es wird eine Überlagerung von S1–2 auf
S1 oder S2 mit einem Logikoperator beruhend auf einem zuvor bestimmten
Kriterium erzeugt. Für einen
quantitativen Vergleich werden Farbnachschlagetabellen für die überlagerten
Bilder verwendet. Die resultierende Kombination wird mit einer Mehrfarbenüberlagerungsanzeige
realisiert.
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Die Erfindung ist anhand von Röntgen- und Computertomografie
(CT-)Systemen veranschaulicht, sie wird aber alternativ für einen
beliebigen Abbildungssystemtyp verwendet, einschließlich der
Magnetresonanzabbildung (MRI), Mammographie, Gefäßröntgenabbildung, Knochenabtastung,
Positronenemissionstomographie (PED), Ultraschall, optischen Abbildung,
usw. Weitere Ausführungsbeispiele beinhalten
nicht-medizinische Anwendungen, wie eine Schweißinspektion und Metallinspektion. Grundlegend
beinhalten die Ausführungsbeispiele
alles, was ein Abbildungssystem verwenden könnte, um ein-, zwei- und dreidimensionale
Bilder oder ein-, zwei- und dreidimensionale montierte Bilder aufzunehmen.
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Typische Abtasteinheiten beinhalten
eine mit einem Fasslager 20 verbundene Röntgenquelle 18. Die
Röntgenquelle 18 erzeugt
einen Röntgenfluss 23,
der durch ein abgetastetes Objekt 26 auf einem Tisch 25 fällt. Eine
Röntgenerfassungseinrichtung 26 ist
typischerweise auch mit dem Fasslager 20 verbunden, so
dass die Erfassungseinrichtung 26 den Röntgenfluss 22 aufnimmt.
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Die Röntgenquelle 18 ist
als Flachfeld-Röntgenquelle
oder ausgedehnte Röntgenquelle
(beispielsweise Imatron) oder Standardröntgenröhre ausgebildet. Die Röntgenquelle 18 wird
entweder durch einen Host-Computer 43 oder eine Röntgensteuereinrichtung 30 aktiviert,
was der Fachmann versteht. Die Röntgenquelle 18 sendet
einen Röntgenfluss 22 durch
ein Objekt 24 auf einem beweglichen Tisch 25,
der durch eine Tischsteuereinrichtung 27 gesteuert wird,
die im Ansprechen auf Signale vom Host-Computer 43 agiert,
was der Fachmann versteht.
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Das ausgebildete Fasslager 20 ist
eine ringförmige
Plattform, die um das abgetastete Objekt 24 im Ansprechen
auf Signale von der Fasslagermotorsteuereinrichtung 34 rotiert,
was der Fachmann versteht.
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Für
ein einziges Bild S1 fällt
der Röntgenfluss 22 von
der Röntgenquelle 18 durch
das Objekt 24 und trifft auf die Röntgenerfassungseinrichtung 26.
Erfassungseinrichtungsspezifische Korrekturen oder Kalibrierungen
sind damit verknüpft,
was der Fachmann versteht. Das Signal geht dann zum Host-Computer
und zur Anzeigeeinrichtung 43, wo das Signal in eine Graustufe
entsprechend der Dämpfung
eines Röntgenphotons
durch den Patienten umgesetzt wird. Das Bild wird dann in der Massenspeichereinheit 38 gespeichert
oder in der temporalen Abbildungssteuereinrichtung 14 empfangen.
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Die Erfassungseinrichtung 26 befindet
sich typischerweise gegenüber
der Röntgenquelle 18 zur Aufnahme
des von dieser erzeugten Röntgenflusses 22.
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Der Host-Computer 43 empfängt Erfassungseinrichtungssignale.
Der Host-Computer 43 aktiviert auch die Röntgenquelle 18 durch
Signale von der Bedienerkonsole 28 oder Benutzerschnittstelle 29,
jedoch umfassen alternative Ausführungsbeispiele
unabhängige
Aktivierungseinrichtungen für
die Röntgenquelle 18.
Die vorliegende Erfindung umfasst eine Bedienerkonsole 28 zur
Steuerung durch einen Techniker, was der Fachmann versteht.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
umfasst die Verwendung einer zeitlichen Abbildung für die Scout-Abtastung bei einem
Abbildungssystem. Während
einer Scout-Abtastung
von der Röntgenquelle 18 zu
den Erfassungselementen 26 bleibt die Röntgenröhre stationär, während der Patiententisch 25 unter
dem Röntgenfluss 22 bewegt
wird. Daraus ergibt sich ein zweidimensionales Bild, das ideal für qualitative
Informationen und zum Lokalisieren der gewünschten Position für die Abtastung
während
einer weiteren zeitlichen Abbildung ist.
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In 4 ist
ein Blockschaltbild eines temporalen Bildverarbeitungsverfahrens 98 gezeigt.
Die Logik beginnt im Operationsblock 100, wo das Objekt in
unterschiedlichen Zeitabschnitten zur Erzeugung von Bildsignalen
abgetastet wird.
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Der Operationsblock 101 wird
dann aktiviert, und die temporale Verarbeitungssteuereinrichtung erfasst
die Bildsignale über
das Erfassungsspeichermodul und erzeugt ein Erfassungssignal, das
die Bildsignale enthält.
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Im Operationsblock 102 empfängt das
Segmentationsmodul das Erfassungssignal und isoliert interessierende
Regionen. Gemäß einem
Ausführungsbeispiel
wird der Operationsblock 103 aktiviert, und das Segmentationsmodul
erzeugt eine Segmentationsmaskierung, die zur Steuerung der Steuerergebnisse
dient. Alternativ dazu wird die Segmentationsmaskierung von einer
Quelle außerhalb
in die temporale Verarbeitungssteuereinrichtung eingegeben, was
vorstehend beschrieben ist.
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Im Block 104 registriert
die temporale Verarbeitungssteuereinrichtung die interessierenden
Regionen.
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Im Operationsblock 108 wird
der betroffene Bereich analysiert. Eine untergeordnete Region wird mit
Translationskriterien und/oder Rotationskriterien und/oder Vergrößerungskriterien
und/oder Scherungskriterien analysiert, wodurch ein Kostensignal (d.h.,
eine Kostenfunktion oder eine Zahl des Werts der Kostenfunktion)
im Operationsblock 114 erzeugt wird.
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Für
einen übergeordneten
Bereich wird zumindest ein verwundenes Transformationskriterium verwendet,
wodurch ein Kostensignal (d.h., eine Kostenfunktion oder eine Zahl
des Werts der Kostenfunktion) im Operationsblock 114 erzeugt
wird.
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Der Operationsblock 116 wird
dann aktiviert und das Vergleichsmodul empfängt das Segmentationssignal,
das Registriersignal und die Segmentationsmaskierung. Das Vergleichsmodul
erzeugt daraus ein adaptives Vergleichssignal im Operationsblock 120.
Nach dem adaptiven Vergleich empfängt das Berichtmodul das Vergleichssignal
und stellt die Anzeige- und Quantifizierungsmöglichkeiten für den Benutzer
zum Visualisieren und/oder Quantifizieren der Ergebnisse des temporalen
Vergleichs bereit.
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Im Betrieb umfasst das zeitliche
Bildverarbeitungsverfahren die Abtastung eines Objekts und die Erzeugung
eines ersten Bildsignals und eines zweiten Bildsignals daraus. Ein
Segmentationsmodul empfängt
das erste Bildsignal und das zweite Bildsignal, isoliert zumindest
eine interessierende Region und erzeugt daraus ein Segmentationssignal.
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Ein Registriermodul empfängt das
Segmentationssignal, registriert die interessierende Region und
erzeugt ein Registriersignal. Ein Vergleichsmodul empfängt das
Segmentationssignal und das Registriersignal und erzeugt ein adaptives
Vergleichssignal im Ansprechen darauf. Das Vergleichsmodul empfängt auch
eine Segmentationsmaskierung vom Segmentationsmodul oder von einer
Benutzereingabe, die die Vergleichsergebnisse an verschiedenen Orten
steuert.
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Aus dem vorstehend beschriebenen
ist ersichtlich, dass ein neues temporales Bildverarbeitungssystem 10 ausgebildet
wurde. Die vorstehende Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels
dient lediglich der Veranschaulichung einiger der vielen bestimmten
Ausführungsbeispiele,
die Anwendungen der Prinzipien der Erfindung darstellen. Der Fachmann
erkennt viele verschiedene Anordnungen, ohne vom Schutzbereich der
Erfindung abzuweichen, wie er in den folgenden Patentansprüchen definiert
ist.
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Ein temporales Bildverarbeitungssystem 10 enthält eine
temporale Verarbeitungssteuereinrichtung 14, die ein erstes
Bildsignal und ein zweites Bildsignal von einer Abtasteinheit 16 empfängt. Die
temporale Verarbeitungssteuereinrichtung 14 beinhaltet ein
Segmentationsmodul 44, das zumindest eine interessierende
Region zwischen zumindest zwei Bildsignalen isoliert und daraus
ein Segmentationssignal erzeugt. Die temporale Verarbeitungssteuereinrichtung 14 enthält auch
ein Registriermodul 46, das das Segmentationssignal empfängt und
die interessierende Region registriert und daraus ein Registriersignal
erzeugt. Die temporale Verarbeitungssteuereinrichtung 14 enthält weiterhin
ein Vergleichsmodul 50, das das Segmentationssignal und
das Registriersignal empfängt.
Das Vergleichsmodul 50 erzeugt daraus ein adaptives Vergleichssignal
der Bildsignale.