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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf eine Knieschutz-Gassackvorrichtung,
die die Knie eines sitzenden Fahrgastes durch einen Gassack schützt, der
sich durch Zufuhr eines Inflationsgases ausdehnt und aufbläht.
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Aus dem Stand der Technik zeigt die
japanische Patentoffenlegungsschrift JP-H09-123863 eine Vorrichtung
zum Schützen
der Knie eines Fahrgastes. Dieser Stand der Technik stellt eine
Vorrichtung dar, die sich unterhalb der Säulenabdeckung befindet, um
die Knie eines Fahrers mittels eines sich ausdehnenden und aufblähenden Gassackes
zu schützen.
Diese Vorrichtung hat eine Einfassung, die sich rückwärts öffnet, um
den gefalteten Gassack unterzubringen, sowie eine Gassackabdeckung,
die die Einfassungsöffnung
abdeckt und einen Türabschnitt aufweist,
der bei einer Entfaltung des Gassackes geöffnet werden kann. Die Gassackabdeckung
ist mit der Einfassung montiert. Um die Gassackabdeckung ist ein
Innenverkleidungselement eines Fahrzeugs getrennt angeordnet. Der
Türabschnitt
hat eine obere Tür,
die sich nach oben öffnet,
und eine untere Tür, die
sich nach unten öffnet.
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Bei einer Gassackvorrichtung dieser
Bauart wird eine große
Reaktionskraft in Vorwärtsrichtung des
Fahrzeuges auf die Einfassung aufgebracht, wenn der Gassack in Rückwärtsrichtung
des Fahrzeuges vorsteht, wenn Inflationsgas aus dem Inflator zugeführt wird.
Infolge dieser Reaktionskraft bewegt sich die Einfassung wahrscheinlich
in Vorwärtsrichtung
des Fahrzeuges zusammen mit der Gassackabdeckung, wodurch ein Spalt
zwischen der Gassackabdeckung und dem Innenverkleidungselement hervorgerufen
wird. Der sich ausdehnende und aufblähende Gassack kann in diesen
Spalt eintreten.
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Es ist denkbar, die Einfassung selbst
zu versteifen, um die Bewegung der Einfassung zu unterdrücken. Jedoch
bewirkt dies eine Gewichtszunahme der Einfassung und des weiteren
der gesamten Gassackvorrichtung, was der neuerlichen Forderung einer
Gewichtsreduktion eines Fahrzeugs entgegensteht.
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Es ist die Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, eine Gassackvorrichtung zum Knieschutz vorzusehen, die
die Knie des Fahrgastes korrekt schützen kann, ohne dass der sich
ausdehnende und aufblähende
Gassack in den Spalt zwischen der Gassackabdeckung und dem Innenverkleidungselement eintritt,
während
die Gewichtsreduzierung erzielt wird.
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Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung
wird durch eine Knieschutz-Gassäckvorrichtung
mit nachfolgendem Aufbau gelöst:
die
Knieschutz-Gassackvorrichtung ist vor den Knien eines sitzenden
Fahrgastes angeordnet, und die Gassackvorrichtung weist folgendes
auf:
eine Einfassung, die sich in Rückwärtsrichtung des Fahrzeuges öffnet und
die den gefalteten Gassack sowie den Inflator aufnimmt, der den
Gassack mit einem Inflationsgas versorgt;
eine Gassackabdeckung,
die mit der Einfassung montiert ist, wobei die Gassackabdeckung
einen Türabschnitt
aufweist, der die Öffnung
der Einfassung abdeckt, wobei der Türabschnitt bei einer Entfaltung
des Gassackes geöffnet
werden kann; und
ein Innenverkleidungselement des Fahrzeuges,
das getrennt von der Gassackabdeckung vorgesehen ist, wobei das
Innenverkleidungselement um die Gassackabdeckung angeordnet ist;
wobei
der Gassack bei einer Zufuhr des Inflationsgases von dem Inflator
den Türabschnitt
aufdrückt,
und wobei er sich nach oben ausdehnt und aufbläht, während er in Rückwärtsrichtung
des Fahrzeuges vorsteht; und
der Türabschnitt zumindest eine obere
Tür aufweist, die
nach oben, geöffnet
werden kann;
die obere Tür
Maße aufweist,
die zum Abdecken des zwischen dem Innenverkleidungselement und der Gassackabdeckung
erzeugten Spaltes ausreichen, wenn sie bei der Entfaltung des Gassackes
geöffnet wird.
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Auch wenn die große Reaktionskraft die Einfassung
in Vorwärtsrichtung
des Fahrzeuges bei der Entfaltung des Gassackes verschiebt, so dass,
ein Spalt zwischen dem Innenverkleidungselement und der Gassackabdeckung
erzeugt wird, so tritt der Gassack nicht in diesen Spalt ein im
Zuge der Entfaltung bei der gemäß der vorstehenden
Beschreibung aufgebauten Knieschutz-Gassackvorrichtung, da die obere
Tür der
Gassackabdeckung mit einer derartigen Größe ausgebildet ist, dass der
Spalt abgedeckt wird. Daher dehnt sich der Gassack aus und er bläht sich
auf, während
er von der Einfassungsöffnung
in Rückwärtsrichtung
vorsteht.
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Bei der Gassackvorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung kann sich der Gassack so entfalten, dass er die Knie des
Fahrgastes korrekt schützt, indem
lediglich das Maß der
oberen Tür
der Gassackabdeckung gemäß der vorstehenden
Beschreibung festgelegt wird. Anders gesagt wird das Ausdehnungsverhalten
des Gassackes durch die Designänderung
der oberen Tür
verbessert und nicht durch das Versteifen der Einfassung selbst,
um die Bewegung der Einfassung zu unterdrücken. Bei der Knieschutz-Gassackvorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung wird infolge dessen das Ausdehnungsverhalten des Gassackes
verbessert, ohne dass das Gewicht der Gassackvorrichtung erhöht wird.
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Daher kann die Knieschutz-Gassackvorrichtung
der vorliegenden Erfindung die Knie des Fahrgastes korrekt schützen, ohne
dass sie einen Gassack aufweist, der beim Ausdehnen und Aufblähen zwischen
der Gassackabdeckung und dem Innenverkleidungselement eintritt,
während
die Gewichtsreduzierung erreicht ist.
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Bei der gemäß der vorstehenden Beschreibung
aufgebauten Knieschutz-Gassackvorrichtung ist es gewünscht, dass
der Türabschnitt
unterhalb der oberen Tür
eine untere Tür
aufweist, die bei der Entfaltung des Gassackes nach unten geöffnet werden kann.
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Durch diesen Aufbau sind die obere
und die untere Tür
so angeordnet, dass sie sich gleichzeitig nach oben beziehungsweise
nach unten öffnen, wenn
sich der Gassack entfaltet, wodurch verglichen mit dem Aufbau mit
lediglich einer einzigen Tür
ein schnelles Öffnen
erreicht wird. Infolge dessen kann sich der Gassack schnell ausdehnen.
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Durch den vorstehend beschriebenen
Aufbau wird außerdem
die eigentliche Breite des Türabschnittes
in der Längsrichtung
des Fahrzeuges reduziert, wenn dieser geöffnet ist, da der Türabschnitt aus
zwei Bauelementen besteht, nämlich
der oberen Tür
und der unteren Tür.
Infolge dessen ist es möglich,
das Ausmaß des
Vorsprunges des Türabschnittes
zu beschränken,
der sich zu dem Fahrgast öffnet.
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Darüber hinaus ist es erwünscht, dass
die Gassackabdeckung einen Hauptabschnitt aufweist, der um den Türabschnitt
angeordnet ist, und dass das Innenverkleidungselement sich zu einer
Position in Rückwärtsrichtung
von dem Fahrzeug des Universalabschnittes so erstreckt, dass es
durch den Hauptabschnitt gestützt
wird.
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Durch diesen Aufbau wird das Innenverkleidungselement
an der Fahrzeugvorderseite durch den Hauptabschnitt der Gassackabdeckung
gestützt.
Daher wird ein Niederdrücken
des Innenverkleidungselementes zu der Fahrzeugvorderseite normalerweise verhindert,
wodurch das Erscheinungsbild des Innenraums des Fahrzeugs verbessert
wird.
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1 zeigt
einen schematischen Vertikalschnitt eines Ausführungsbeispieles der Knieschutz-Gassackvorrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung,
und zwar entlang der Längsrichtung
des Fahrzeuges im entfalteten Zustand.
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2 zeigt
einen schematischen vergrößerten Vertikalschnitt
des Ausführungsbeispieles
der Knieschutz-Gassackvorrichtung entlang der Längsrichtung des Fahrzeugs.
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3 zeigt
einen schematischen Schnitt entlang der Linie III-III in der 2.
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4 zeigt
einen schematischen Schnitt entlang der Linie IV-IV in der 2.
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5 zeigt
rückwärtige perspektivische
Explosionsansichten einer Einfassung und einer Gassackabdeckung,
die bei dem Ausführungsbeispiel verwendet
werden.
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6 zeigt
eine schematische Vorderansicht des Ausführungsbeispieles der Knieschutz-Gassackvorrichtung
im entfalteten Zustand bei Betrachtung von der Rückseite des Fahrzeugs.
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7 zeigt
einen schematischen Vertikalschnitt des Gassackes des Ausführungsbeispieles
im vollständig
entfalteten Zustand entlang der Längsrichtung des Fahrzeugs.
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8 zeigt
schematisch die Strömung
des Inflationsgases bei dem Ausführungsbeispiel,
wenn der Inflator betätigt
wird.
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9 zeigt
eine schematische vergrößerte perspektivische
Ansicht in der Nähe
der Gasauslassanschlüsse
des Inflators, der bei einer Abwandlung der Knieschutz-Gassackvorrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet wird.
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10 zeigt
einen schematischen vergrößerten Schnitt
einer weiteren Abwandlung der Knieschutz-Gassackvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung,
und sie zeigt insbesondere die Nähe
der Gasauslassanschlüsse
des Inflators.
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Wie dies in den 1 und 6 gezeigt
ist, ist die Knieschutz-Gassackvorrichtung
S des Ausführungsbeispieles
unterhalb der Längssäule 12 vor
einem Fahrer MD als ein Fahrgast M zum Schützen der Knie K des Fahrers
MD angeordnet.
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Hierbei entsprechen oben-unten, links-rechts
und vorne-hinten bei dieser Beschreibung oben-unten, links-rechts
sowie vorne-hinten des
Fahrzeugs, wenn die Knieschutz-Gassackvorrichtung S an dem Fahrzeug
angebracht ist.
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Wie dies in der 1 gezeigt ist, hat die Längssäule 12 einen
Säulen3,
der mit dem Lenkrad 10 verbunden ist, sowie eine Säulenabdeckung 17, die
den Säulen3
an der unteren Seite des Lenkrads 10 abdeckt. Der Säulen3 hat
eine Hauptwelle 14 und ein Säulenrohr 15, das die
Hauptwelle 14 abdeckt.
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Die Säulenabdeckung 17 besteht
aus einem Kunstharz, und sie hat im Allgemeinen eine kreiszylindrische
Form, und sie ist entlang der Axialrichtung des Säulenkörpers 13 angeordnet,
um den Säulen3 abzudecken.
Die hintere Fläche 17a eines
Abschnittes der Säulenabdeckung 17 steht
von der Instrumentenkonsole (nachfolgend als „Armaturenbrett" bezeichnet) 19 vor,
und sie hat eine im Allgemeinen rechteckige Form und ist so gekrümmt, dass
sie sich nach hinten in der Längsrichtung
des Fahrzeugs erhebt.
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Die Knieschutz-Gassackvorrichtung
S weist folgendes auf: einen gefalteten Gassack 73, einen
Inflator 62 zum Zuführen
eines Inflationsgases zu dem Gassack 73; eine Einfassung 22,
die sich nach hinten öffnet,
um den gefalteten Gassack 73 und den Inflator 62 aufzunehmen;
und eine Gassackabdeckung 46, die die Öffnung 23a der Einfassung 22 in
der Fahrzeugrückwärtsrichtung
abdeckt.
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Wie dies in den 1 bis 6 gezeigt
ist, besteht die Einfassung 62 aus einem Metallblech, und sie
befindet sich unterhalb der Längssäule 12.
Die Einfassung 22 hat einen Einfassungskörper 23 und ein
Stützelement 27,
die jeweils getrennt ausgebildet sind. Der Einfassungskörper 23 und
das Stützelement 27 werden
zusammengebaut, indem ein später beschriebener
Anbringungsabschnitt 32 des Stützelementes 27 an
einen später
beschriebenen Seitenwandabschnitt 24 des Einfassungskörpers 23 durch einen
Schweißvorgang
gesichert wird.
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Der Einfassungskörper 23 hat einen
Seitenwandabschnitt 24 mit einer im Allgemeinen kreiszylindrischen
Form, der sich in Rückwärtsrichtung
des Fahrzeuges öffnet,
sowie eine Bodenwand 25, die die Seite in Vorwärtsrichtung
des Fahrzeuges des Seitenwandabschnittes 24 schließt. Der
Einfassungskörper 23 ist
so angeordnet, dass die axiale Richtung des Seitenwandabschnittes 24 im
Allgemeinen horizontal ist. Die Öffnungsebene
des Seitenwandabschnittes 24 ist so geneigt, dass sich
die untere Seite in Vorwärtsrichtung
des Fahrzeuges befindet. Bei dem Ausführungsbeispiel ist insbesondere hinsichtlich
der oberen Wand 24a und der unteren Wand 24b des
Seitenwandabschnittes 24, die sich in der Vertikalrichtung
einander gegenüberliegen,
das Maß in
Fahrzeuglängsrichtung
der oberen Wand 24a größer als
das Gegenstück
der unteren Wand 24b festgelegt, so dass die obere Wand 24a des
Seitenwandabschnittes 24 in Rückwärtsrichtung des Fahrzeuges
bezüglich
der unteren Wand 24b vorsteht. In den Seitenwandabschnitt 24 ist
ein Einfügungsloch 24c ausgebildet,
um dadurch das Ende eines später beschriebenen
Inflatorkörpers 63 einzuführen, wie dies
in den 3 und 4 gezeigt ist. In der Bodenwand 25 sind
Einfügungslöcher 25a ausgebildet,
um dadurch später
beschriebene Schrauben 66 des Inflators 62 einzufügen.
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Das Stützelement 27 ist daran
angepasst, die Vorderseite in Fahrzeugrichtung des Gassackes 73 zu
stützen,
wenn der Gassack 73 entfaltet ist. Wie dies in der 5 gezeigt ist, hat das Stützelement 27 einen
Körper 28,
Anbringungsabschnitte 40 zum Sichern der Einfassung 22 an
die Fahrzeugkarosserie 1 sowie Halteabschnitte 34 und 37,
mit denen die Gassackabdeckung 46 montiert ist.
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Der Körper 28 hat eine im
Allgemeinen rechteckige Plattenform, die sich von der Umfangskante der Öffnung 23a des
Einfassungskörpers 23 erstreckt.
Der Körper 28 hat
ein Passloch 29 an einer Position entsprechend der Öffnung 23a des
Einfassungskörpers 23.
Das Passloch 29 ist mit der Öffnung 23a in Verbindung
und ermöglicht
eine Einpassung des Umfangsabschnittes der Öffnung 23a des Seitenwandabschnittes 24 des
Einfassungskörpers 23 darin.
Um das Passloch 29 ist ein Anbringungsabschnitt 32 angeordnet,
der in Vorwärtsrichtung
des Fahrzeuges vorsteht und der an die Außenfläche des Seitenwandabschnittes 24 in
der Nähe
der Öffnung 23a anzubringen
ist. Bei dem Ausführungsbeispiel
ist der Anbringungsabschnitt 23 über den gesamten Umfang des
Passloches 29 angeordnet. Bei dem Ausführungsbeispiel sind hierbei
der linke und der rechte Abschnitt 32c beziehungsweise 32d außerhalb
des Anbringungsabschnittes 32 an den Seitenwandabschnitt 24 an
ihren vorderen Endseiten angebracht. Insbesondere haben die Abschnitte 32c und 32d jeweils
Spalte zwischen ihrem Wurzelseitenteil 32c und dem Seitenwandabschnitt 24,
wie dies in der 3 gezeigt
ist. Die später
beschriebene linke und rechte Seitenwand 51 beziehungsweise
52 der Gassackabdeckung 46 sind zwischen diesen Spalten zwischen
dem Wurzelseitenteil 32e und dem Seitenwandabschnitt 24 anzuordnen.
Bei dem Körper 28 oberhalb
des Passloches 29 ist eine Vielzahl Durchgangslöcher 30 (bei
dem Ausführungsbeispiel
4) ausgebildet, die im Allgemeinen mit rechteckigen Formen offen
sind. Später
beschriebene Fügestücke
49 der
Gassackabdeckung 46 sind durch diese Durchgangslöcher 30 einzufügen.
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Unter erneuter Bezugnahme auf die 5 sind die Halteabschnitte 34 und 37 so
ausgebildet, dass sie sich von den Abschnitten 32a und 32b des Anbringungsabschnittes 32 erstrecken,
wobei sie an der oberen Wand 24a beziehungsweise an der
unteren Wand 24b des Seitenwandabschnittes 24 anzubringen
sind. Halteklauen 34 als ein Halteabschnitt sind an dem
Abschnitt 32a zu der oberen Wand 24a hin angeordnet.
Haltevorsprünge 37 als
ein Halteabschnitt sind an dem Abschnitt 32b zu der unteren Wand 24b hin
angeordnet.
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Die Halteklauen 34 stehen
von dem Anbringungsabschnitt 32a nach oben vor und ihre
vorderen Enden 34a sind zu der Bodenwand 25 hin
und von der Öffnung 23a des
Einfassungskörpers 23 weg
gebogen, wodurch sie jeweils einen im Allgemeinen L-förmigen Bereich
aufweisen. Die Halteklauen 34 sind in einer Vielzahl (bei
dem Ausführungsbeispiel gibt
es vier) entlang der Querrichtung des Fahrzeuges ausgebildet. Die
Halteklauen 34 halten die Umfangskanten der Haltelöcher 49a,
die in den Fügestücken 49 der
Gassackabdeckung 46 ausgebildet sind, und zwar durch die
vorderen Enden 34a.
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Die Haltevorsprünge 37 stehen von
dem Anbringungsabschnitt 32b zu der unteren Wand 24b des
Seitenwandabschnittes 24 nach unten vor, und sie sind in
einer Vielzahl (bei dem Ausführungsbeispiel
gibt es vier) entlang der Querrichtung des Fahrzeugs ausgebildet.
Jeder Haltevorsprung 37 ist in ein jeweiliges Halteloch 50a einzufügen, die
in einem später
beschriebenen Fügestück 50 der
Gassackabdeckung 46 ausgebildet sind. Dabei unterstützt ein Halteelement 43 (siehe 5), das getrennt von dem Stützelement 27 ausgebildet
ist, die Haltevorsprünge 37,
die in die Haltelöcher 50a zu
fügen sind.
Jeder Haltevorsprung 37 hat einen Vorsprung 37a,
der von dem Fügestück 50 nach
unten vorsteht. Jeder Vorsprung 37a ist mit einem Einfügungsloch 37b versehen,
welches in der Vorwärts/Rückwärts-Richtung verläuft, und
in das der Einfügungsabschnitt 43b des Halteelementes 43 einzufügen ist.
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Das Halteelement 43 besteht
aus einem Metallblech und hat zwei vertikale Plattenabschnitte 43a sowie
einen horizontalen Plattenabschnitt 43c, der sich in Rückwärtsrichtung
des Fahrzeuges von den unteren Enden der vertikalen Plattenabschnitte 43a erstreckt,
wodurch es einen im Allgemeinen L-förmigen Bereich aufweist. Das
Halteelement 43 befindet-sich an der unteren Seite des
Einfassungskörpers 23.
Die vertikalen Plattenabschnitte 43a haben jeweils ein
Montageloch 43b zum Einfügen der Schraube 66 des
Inflators 62. In dem horizontalen Plattenabschnitt 43c ist
eine Vielzahl Einfügungsabschnitte 43d kammartig
ausgebildet, die in die Einfügungslöcher 37b der
Vorsprünge 37a der
Haltevorsprünge 37 einzufügen sind.
Insbesondere wird das Halteelement 43 dazu verwendet, das
Austreten der einzelnen Haltevorsprünge 37 aus den Haltelöchern 50a zu
verhindern, indem die einzelnen Einfügungsabschnitte 43d in
die einzelnen Einfügungslöcher 37b so
eingefügt
werden, dass sie wie ein Sperrriegel zwischen den Vorsprüngen 37a der
Haltevorsprünge 37 und
den Fügestücken 50 befestigt
sind. Das Halteelement 43 wird des weiteren an den Einfassungskörper 23 zusammen
mit dem Inflator 62 mittels der Schrauben 66 und
der Muttern 68 gesichert, um den Inflator 62 an
den Einfassungskörper 23 zu
befestigen.
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Bei dem Ausführungsbeispiel sind die Montageabschnitte 40 an
den vier Ecken der Umfangskante des Körpers 28 ausgebildet.
Jeder Montageabschnitt 40 ist mit einem Montageloch 40a für die Schraubenbefestigung
an der Seite der Karosserie 1 versehen. An der Seite der
Karosserie 1, an der die einzelnen Montageabschnitte 40 anzubringen
sind, sind Halterungen 4, 5 und 6 vorgesehen,
wie dies in der 6 gezeigt
ist. Die Halterungen 4 und 4 für die Anbringung der oberen
Montageabschnitte 40A und 40A sind mit der Armaturenbrettverstärkung 2 an
der Seite der Karosserie 1 verbunden. Die Halterungen 5 und 6 für die Anbringung
der unteren Montageabschnitte 40B und 40C sind
mit einem nicht gezeigten Mittelsteg oder einer Karosseriefrontsäule oder
dergleichen an der Seite der Karosserie 1 verbunden. Bei
dem Ausführungsbeispiel
ist der Montageabschnitt 40B getrennt von dem Körper 28 ausgebildet, und
er wird mit dem Körper 28 zusammengebaut,
indem er an dessen Ende geschweißt und gesichert wird, wie
dies in der 5 gezeigt
ist.
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Die Gassackabdeckung 46 ist
aus einem Thermoplast aus Polyolefin oder dergleichen zum Abdecken
der Seite in Rückwärtsrichtung
des Fahrzeuges der Einfassungsöffnung 23a ausgebildet.
Die Gassackabdeckung 46 ist ein unabhängiges Bauteil von dem Armaturenbrett 19 als
ein Innenverkleidungselement, und sie befindet sich näher an der
unteren Konsole 19b des Armaturenbrettes 19 im
Umfang der Säulenabdeckung 17.
Hierbei besteht das Armaturenbrett 19 aus einer oberen
Konsole 19a und einer unteren Konsole 19b. Die
Gassackabdeckung 46 hat einen Türanordnungsabschnitt 48,
der sich in der Nähe
der Öffnung 23a der
Einfassung 22 befindet, und einen Hauptabschnitt 47,
der in der Umfangskante des Türanordnungsabschnittes 48 angeordnet
ist.
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Um den Türanordnungsabschnitt 48 und
angrenzend an den Türanordnungsabschnitt 48 ist
eine untere Konsole 19b angeordnet. Bei dem Ausführungsbeispiel
sind der Türanordnungsabschnitt 48 und
die untere Konsole 19b so angeordnet, dass sie im Allgemeinen
an den Flächen
in Rückwärtsrichtung des
Fahrzeuges bündig
sind, wie dies in der 3 gezeigt
ist. Der Türanordnungsabschnitt 48 hat
einen Türabschnitt 57 und
obere Seitenwände 49,
sowie jeweils eine untere, eine linke und eine rechte Seitenwand 50, 51 beziehungsweise 52,
die an der Umfangskante des Türabschnittes 57 angeordnet
sind.
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Der Türabschnitt 57 ist
im Allgemeinen mit einer rechteckigen Plattenform ausgebildet, die
geringfügig
größer ist
als die Öffnung 23a der
Einfassung 22, und er deckt die Öffnung 23a ab. Bei
dem Ausführungsbeispiel
hat der Türabschnitt 57 zwei
Türen,
das heißt
eine obere Tür 58,
die nach oben geöffnet
werden kann, und eine untere Tür 59,
die nach unten geöffnet
werden kann. Insbesondere hat der Türabschnitt 57 Scharnierlinien 55 an
dem oberen und dem unteren Ende, um die die obere und die untere
Tür 58 und 59 öffnet, und
abgeschwächte
brechbare Abschnitte 54 um die obere und die untere Tür 58 und 59 mit
einer im Allgemeinen H-Form bei Betrachtung von der Rückseite
des Fahrzeugs.
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Wie dies in den 2 und 7 gezeigt
ist, wird das Vertikalmaß W1
der oberen Tür 58,
wenn diese bei der Entfaltung des Gassackes 73 geöffnet ist,
so festgelegt, dass es den Spalt D zwischen der unteren Konsole 19b und
dem Hauptabschnitt 47 der Gassackabdeckung 46 schließt, der
durch die Einfassung 22 und die Gassackabdeckung 46 erzeugt
wird, die sich in Vorwärtsrichtung
des Fahrzeugs bewegt. Bei dem Ausführungsbeispiel ist das vertikale
Maß w1
der oberen Tür 58 außerdem kleiner
festgelegt als das vertikale Maß w2
der unteren Tür 59.
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Die obere Seitenwand 49,
die untere Seitenwand 50, die linke Seitenwand 51 und
die rechte Seitenwand 52 stehen in Vorwärtsrichtung des Fahrzeuges
so vor, dass sie an den Außenumfang
des Seitenwandabschnittes 24 des Einfassungskörpers 23 angrenzen.
Die oberen Seitenwände 49,
die nahe der oberen Wand 24a angeordnet sind, und die untere Seitenwand 50,
die nahe der unteren Wand 24b angeordnet ist, dienen als
die Fügestücke, die
an die Gassackabdeckung 46 der Einfassung 22 zu
fügen sind.
Bei dem Ausführungsbeispiel
sind die obere und die untere Seitenwand 49 beziehungsweise
50 außerhalb
der Anbringungsabschnitte 32a und 32b des Stützelementes 27 anzuordnen,
und die linke und die rechte Seitenwand 51 beziehungsweise 52 sind
zwischen dem Seitenwandabschnitt 24 des Einfassungskörpers 23 und
den Wurzelseitenabschnitten 32e der Einbringungsabschnitte 32c und 32d des Stützelementes 27 anzuordnen
(siehe 2 und 3).
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Entsprechend den Halteklauen 34 ist
eine Vielzahl (bei dem Ausführungsbeispiel
4) der oberen Seitenwände 49 als
die Fügestücke entlang
der Querrichtung angeordnet, und jede von diesen ist mit einem Halteloch 49a versehen,
das mit einer im Allgemeinen rechteckigen Form offen ist, um die
Halteklaue 34 zu halten. Die Querbreite von jeder oberen Seitenwand 49 ist
so festgelegt, dass sie in ein jeweiliges Durchgangsloch 30 des
Stützelementes 27 eingefügt werden
kann. Die untere Seitenwand 50 als das Fügestück hat eine
im Allgemeinen rechteckige Plattenform, und sie ist mit einer Vielzahl
(bei dem Ausführungsbeispiel
4) Haltelöchern 50a versehen, die
jeweils mit einer im Allgemeinen rechteckigen Form offen sind, um
die Haltevorsprünge 37 zu
halten.
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Wie dies in den 2 und 3 gezeigt
ist, ist der Hauptabschnitt 47 an einer Position ausgebildet, die
in Vorwärtsrichtung
des Fahrzeuges von dem Türanordnungsabschnitt 48 ausgespart
ist, und zwar mit der Dicke der unteren Konsole 19b, so
dass er nicht mit der unteren Konsole 19b in Eingriff gelangt, die
um den Türanordnungsabschnitt 48 angeordnet ist.
Anders gesagt stützt
der Hauptabschnitt 47 die Seite in Vorwärtsrichtung des Fahrzeuges
der unteren Konsole 19b an der Seite in Vorwärtsrichtung
des Fahrzeuges der unteren Konsole 19b. Die untere Konsole 19b und
der Hauptabschnitt 47 sind durch eine Klammer oder dergleichen
an einer nicht gezeigten vorbestimmten Position zusammen befestigt.
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Wie dies in den 2 bis 4 gezeigt
ist, ist der Inflator 62 ein Zylinder, der so angeordnet
ist, dass dessen axiale Richtung entlang der Fahrzeugquerrichtung
verläuft.
Der Inflator hat einen im Allgemeinen zylindrischen Körper 63 und
einen Diffusor 64 aus einem Metallblech.
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Der Körper 63 hat jene Bauart,
welche ein Inflationsgas erzeugt, indem ein vorbestimmtes Gaserzeugungsmittel
als Reaktion auf ein Betätigungssignal
verbrannt wird, und er hat einen zylindrischen Hauptabschnitt 63a und
einen Abschnitt 63b mit kleinem Durchmesser, der von jener
Endseite des Hauptabschnittes 43a vorsteht, die zu der
Fahrzeuginnenseite I gerichtet ist, wenn er an einem Fahrzeug angebracht
ist. Der Körper 63 ist
mit einer Vielzahl Gasauslassanschlüssen 63c an dem Außenumfang
des Abschnittes 63b mit kleinem Durchmesser versehen. Ein
Stecker 69, der mit einem Leitungsdraht 70 zum
Eingeben eines Betätigungssignals verbunden
ist, ist mit der anderen Endseite des Hauptabschnittes 63a entgegengesetzt
zu dem Abschnitt 63b mit kleinem Durchmesser verbunden
(die Endseite zu der Fahrzeugaußenseite
O, wenn er an dem Fahrzeug angebracht ist).
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Der Diffusor 64 hat einen
im Allgemeinen zylindrischen Haltezylinder 65 aus einem
Metallblech zum Abdecken des Inflatorkörpers 63 und eine
Vielzahl (bei dem Ausführungsbeispiel
2) Schrauben 66, die in Vorwärtsrichtung des Fahrzeugs von
dem Haltezylinder 65 vorstehen. Der Haltezylinder 65 hat
einen Abdeckungsabschnitt 65e, der die Umfangsseite und
die Endseite des Körpers 63 außer den
später beschriebenen
Gasauslassanschlüssen 65a, 65b und 65c und
ein Einfügungsloch 65d abdeckt.
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Die Gasauslassanschlüsse 65a, 65b und 65c sind
so vorgesehen, dass sie das aus den Gasauslassanschlüssen 63c in
dem Abschnitt 63b mit kleinem Durchmesser des Körpers 63 ausgelassene Inflationsgas
zu der Rückseite
des Fahrzeugs führen. Der
Gasauslassanschluss 65a ist seitlich mit einer rechteckigen
Form offen, und er ist an der Seite in Rückwärtsrichtung des Fahrzeugs des
Haltezylinders 65 angeordnet, wenn er an dem Fahrzeug angebracht
ist, und zwar an einer Position näher zu den Gasauslassanschlüssen 63c,
die an der Innenseite I bezüglich
der Mitte der Axialrichtung des Körpers 63 liegt, aber
von dem Abschnitt 63b mit kleinem Durchmesser zu der Außenseite
O entfernt ist, so dass sie nicht den Abschnitt 63b mit
kleinem Durchmesser in jener Richtung schneidet, die senkrecht zu
der Achse des Haltezylinders 65 ist. Die Gasauslassanschlüsse 65b und 65c sind
im Allgemeinen mit einer rechteckigen Form einzeln offen und haben
kleinere Öffnungsflächeninhalte
als der Gasauslassanschluss 65a. Die Gasauslassanschlüsse 65b und 65c sind
Seite an Seite entlang der Fahrzeugquerrichtung an der Seite in
Rückwärtsrichtung
des Fahrzeugs des Haltezylinders 65 angeordnet, wenn er
an dem Fahrzeug angebracht ist, und zwar an den Positionen zu der
Fahrzeugaußenseite
A bezüglich
der Mitte der Axialrichtung des Körpers 63.
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Das Einfügungsloch 65d ist
an der Endseite des Haltezylinders 65 zu der Fahrzeugaußenseite
O angeordnet, und es ist so offen, dass der Hauptabschnitt 63a des
Körpers 63 darin
eingefügt
werden kann.
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Der Abdeckungsabschnitt 65e hat
einen Abdeckungszylinder 65f und eine Abdeckungsendseite 65h.
Der Abdeckungszylinder 65f hat eine zylindrische Form und
er bedeckt die Gasauslassanschlüsse 63c des
Abschnittes 63b mit kleinem Durchmesser rundherum oder
die Umfangsrichtung des Inflatorkörpers 63 bei dem Abschnitt 63b mit
kleinem Durchmesser. Die Abdeckungsendseite 65h schließt das Ende
des Haltezylinders 65 an der Fahrzeuginnenseite I, um das
Ende des Inflatorkörpers 63 in
der Nähe
des Abschnittes 63b mit kleinem Durchmesser abzudecken.
Die eine Hälfte
des Abdeckungsabschnittes 65e in Vorwärtsrichtung des Fahrzeuges bildet
ein Abdeckungshalbrohr 65i zum Abdecken der vorderen Hälfte des
Inflatorkörpers 63.
Der Abschnitt zwischen den Gasauslassanschlüssen 65a, 65b und 65c in
der Rückwärtsrichtung
des Fahrzeuges des Abdeckungsabschnittes 65e bilden einen verbleibenden
Abdeckungsabschnitt 65j. An dem Abschnitt in Rückwärtsrichtung
des Fahrzeuges des Abdeckungszylinders 65f und der Abdeckungsendseite 65h in
der Nähe
des Abschnittes 63b mit kleinem Durchmesser ist eine Vielzahl
von kleinen Löchern 65g ausgebildet,
die rund geöffnet
sind, wie dies in den 3 und 4 gezeigt ist.
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Der Öffnungsflächeninhalt und die Position des
Gasauslassanschlusses 65a ist so festgelegt, dass mehr
Inflationsgas zu der Quermitte des Gassackes beim Hindurchtreten
durch die Öffnung 23a der Einfassung 22 des
Gassackes strömt.
Die Gasauslassanschlüsse 65b; 65c und
die kleinen Löcher 65g unterstützen die
Strömung
des Inflationsgases G in die einzelnen Abschnitte entlang der Fahrzeugquerrichtung
des Gassackes 73 mit der im Allgemeinen. gleichen Durchsatzrate
und mit im Allgemeinen gleichen Richtungen, wie dies in der 8 gezeigt ist. Der Innendurchmesser
der kleinen Löcher 65g beträgt jeweils
in wünschenswerter
Weise 5 mm oder weniger, so dass sie keine so große Inflationsgasmenge
ausstoßen,
da sie sich nahe den Gasauslassanschlüssen 63c des Inflatorkörpers 63 befinden.
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Der Abdeckungsabschnitt 65e des
Haltezylinders 65 ist mit einer Vielzahl Klammerabschnitten 65k zum
Klammern des Inflatorkörpers 63 versehen.
Jeder Klammerabschnitt 65k wird dadurch ausgebildet, dass
zwei Abschnitte entlang der Axialrichtung des Haltezylinders 65 geschnitten
werden und dass die Abschnitte plastisch verformt werden, so dass
sie in das Innere des Haltezylinders 65 gekrümmt werden.
Der Inflatorkörper 63 wird
in das Einfügungsloch 65d von
dem Abschnitt 63b mit kleinem Durchmesser eingefügt, und
die einzelnen Klammerabschnitte 65k werden an den Außenumfang
des Hauptabschnittes 63a gedrückt. Somit wird der Inflatorkörper 63 durch
den Haltezylinder 65 gehalten.
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Dieser Inflator 62 wird
gleichzeitig mit einer nicht gezeigten Gassackvorrichtung für das Lenkrad 10 betätigt, wenn
eine an dem Fahrzeug angebrachte Gassackbetätigungsschaltung einen Frontalzusammenstoß des Fahrzeugs
erfasst und über
den Leitungsdraht 70 signalisiert.
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Der Gassack 73 ist aus einem
flexiblen Gewebe aus Polyester, Polyamid oder dergleichen ausgebildet,
und er hat eine im Allgemeinen rechteckige Plattenform, wenn er
vollständig
ausgedehnt und aufgebläht
ist, wie dies durch die Zweipunkt-Linien in den 1 und 6 angegeben
ist. Der Gassack 73 ist in Querrichtung breit genug, um
beide Knie KL und KR des Fahrers MD als ein Fahrgast M zu schützen. Wie
dies in der 3 gezeigt
ist, ist der vollständig ausgedehnte
und aufgeblähte
Gassack 73 an der unteren Endseite mit zwei Einfügungslöchern 73a und 73a sowie
einem Einfügungsloch 73b versehen.
Die Einfügungslöcher 73a und 73a sind
zum Einfügen von
einzelnen Schrauben 66 des Inflators 62 vorgesehen,
und das Einfügungsloch 73b ist
zum Einfügen des
Körpers 63 des
Inflators 62 vorgesehen. Der Gassack 63 wird an
den Einfassungskörper 23 angebracht,
wobei der Körper 63 des
Inflators 62 aus dem Einfügungsloch 73b vorsteht,
und wobei die Umfangskanten der einzelnen Einfügungslöcher 73a durch den
Haltezylinder 65 und die Bodenwand 25 des Einfassungskörpers 23 geklammert
werden.
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Die Montage der Gassackvorrichtung
S wird nun beschrieben. Hierbei wird der Anbringungsabschnitt 32 des
Stützelementes 27 an
den Seitenwandabschnitt 24 des Einfassungskörpers 23 vor
der Ausbildung der Einfassung 22 geschweißt und gesichert.
Zu Beginn wird der Inflator 62 in den Gassack 73 so
eingelegt, dass die Schrauben 66 aus den Einfügungslöchern 73a vorstehen
und dass das Ende des Körpers 63 aus
dem Einfügungsloch 73b vorsteht,
und dann wird der Gassack 73 gefaltet. Nachfolgend wird
der Gassack 73 durch einen nicht gezeigten brechbaren Wickelfilm
gewickelt, um die zusammengefaltete Form zu bilden. Dabei stehen
die Schrauben 66 und das Ende des Körpers 63 des Inflators 62 aus
den Einfügungslöchern 73a und 73b vor,
und sie werden aus dem Wickelfilm genommen.
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Als nächstes wird der Inflator 62 in
den Einfassungskörper 23 zusammen
mit dem gefalteten Gassack 73 so untergebracht, dass die
einzelnen Schrauben 66 des Inflators 62 auf den Einfügungslöchern 25a vorstehen
und dass das Ende des Inflatorkörpers 63 aus
dem Einfügungsloch 24c vorsteht.
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Dann wird die Gassackabdeckung 46 mit
der Einfassung 22 montiert. Insbesondere werden die oberen
Seitenwände 49 der
Gassackabdeckung 46 in die einzelnen Durchgangslöcher 30 in
dem Stützelement 27 eingefügt, und
die einzelnen Halteklauen 34 werden in die Haltelöcher 49a in
den einzelnen oberen Seitenwänden 49 eingefügt, so dass
die vorderen Enden 34a die Umfangkanten der Haltelöcher 49a halten.
Danach wird die Gassackabdeckung 46 selbst gedreht und
um den Abschnitt nahe den Durchgangslöchern 30 der Gassackabdeckung 46 bewegt,
und die Haltevorsprünge 37 werden
in die Haltelöcher 50a in
der unteren Seitenwand 50 eingefügt. Dann wird das Halteelement 43 so
platziert, dass die einzelnen Einfügungsabschnitte 43d in
die Einfügungslöcher 37b der
Vorsprünge 37a eingefügt werden,
die von der unteren Seitenwand 50 vorstehen, und die Schrauben 66 werden
in die einzelnen Löcher 43b in
den vertikalen Plattenabschnitten 43a eingefügt. Wenn
die von dem Halteelement 43 vorstehenden Schrauben 66 mit
den Muttern 48 befestigt werden, dann ist die Montage der
Gassackabdeckung 46 an die Einfassung 22 fertiggestellt,
und somit ist das Gassackmodul SA ausgebildet.
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Nachfolgend werden die einzelnen
Montageabschnitte 40 in dem Stützelement 27 des Gassackmoduls
SA an die Karosserie 1 mittels der Halter 4, 5 und 6 gesichert
und der Stecker 69 mit dem mit ihm verbundenen Leitungsdraht 70 wird
mit dem Körper 63 des
Inflators 62 verbunden. Wie dies in den 1 und 2 gezeigt
ist, wird die Gassackvorrichtung S danach an das Fahrzeug montiert,
indem das Armaturenbrett 19 und die untere Abdeckung 20 angebracht werden.
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Nachdem die Gassackvorrichtung S
an dem Fahrzeug angebracht ist und wenn ein Betätigungssignal zu dem Körper 63 des
Inflators 62 durch den Leitungsdraht 70 eingegeben
wird, wird das Inflationsgas G aus den Gasauslassanschlüssen 63c des Inflators 62 ausgelassen
und strömt
in den Gassack 73 durch die kleinen Löcher 65g und die Gasauslassanschlüsse 65a, 65b und 65c des
Diffusors 64 (siehe 8).
Dann bricht der sich aufblähende
Gassack 73 den nicht gezeigten Wickelfilm, er drückt gegen den
Türabschnitt 57 der
Gassackabdeckung 46, bricht die brechbaren Abschnitte 54 und öffnet die obere
Tür 58 und
die untere Tür 59 vertikal
entlang der Scharnierlinien 55. Dann bläht sich der Gassack 73 auf
und er dehnt sich aus, während
er entlang der hinteren Fläche 17a der
Säulenabdeckung 17 stark nach
oben vorsteht, wie dies durch die Zweipunkt-Linien in den 1 und 6 angegeben ist.
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Bei der Gassackvorrichtung S des
Ausführungsbeispieles
ist das vertikale Maß W1
der oberen Tür 58 der
Gassackabdeckung 46 so festgelegt, dass es den Spalt D
zwischen der unteren Konsole 19b als ein Innenverkleidungselement
und dem Hauptabschnitt 47 der Gassackabdeckung 46 schließt, der durch
die Einfassung 22 und die Gassackabdeckung 46 erzeugt
wird, die sich in Fahrzeugrichtung vorwärts bei der Entfaltung des
Gassackes 73 bewegt. Wie dies in der 7 gezeigt ist, deckt die geöffnete obere
Tür 58 den
Spalt D ab, auch wenn die große Reaktionskraft
die Einfassung 62 in der Vorwärtsrichtung des Fahrzeuges
bei der Entfaltung des Gassackes 73 verschiebt, so dass
der Spalt D zwischen der unteren Konsole 19b und der Gassackabdeckung 46 erzeugt
wird. Daher bläht
sich der Gassack 73 auf und er dehnt sich aus, während er
von der Einfassungsöffnung 23a nach
hinten vorsteht, ohne dass er in diesen Spalt D eintritt.
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Bei der Gassackvorrichtung S des
Ausführungsbeispieles
kann der Gassack 73 so entfaltet werden, dass der die Knie
K des Fahrgastes MD korrekt schützt,
indem lediglich das Maß der
oberen Tür 58 der
Gassackabdeckung 46 gemäß der vorstehenden
Beschreibung festgelegt wird. Anders gesagt wird das Ausdehnungsverhalten
des Gassackes 73 durch die Designänderung der oberen Tür 58 und nicht
durch das Versteifen der Einfassung
22 selbst verbessert,
um die Bewegung der Einfassung 22 zu unterdrücken. Infolge
dessen wird das Ausdehnungsverhalten des Gassackes 73 verbessert,
ohne dass das Gewicht der Gassackvorrichtung S erhöht wird.
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Daher kann die Gassackvorrichtung
S des Ausführungsbeispieles
die Knie K des Fahrgastes MD korrekt schützen, ohne dass der sich ausdehnende
und aufblähende
Gassack 73 zwischen der unteren Konsole 19b als
ein Innenverkleidungselement und der Gassackabdeckung 4b eintritt,
während
die Gewichtsreduzierung erreicht wird.
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Außerdem hat bei der Gassackvorrichtung
S des Ausführungsbeispieles
der Türabschnitt 57 unter der
oberen Tür 58 die
untere Tür 59,
die bei der Entfaltung des Gassackes 73 nach unten geöffnet werden
kann. Die obere und die untere Tür 58 beziehungsweise 59 sind
jeweils so angeordnet, dass sie sich gleichzeitig nach oben beziehungsweise
nach unten öffnen,
wenn sich der Gassack 73 entfaltet, wodurch ein schnelles Öffnen verglichen
mit dem Aufbau erzielt wird, der lediglich eine einzige Tür aufweist.
Infolge dessen kann sich der Gassack 73 schnell ausdehnen.
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Durch den vorstehend beschriebenen
Aufbau ist die eigentliche Breite des Türabschnittes 57 in der
Längsrichtung
des Fahrzeugs reduziert, wenn dieser geöffnet ist, da der Türabschnitt 57 aus
zwei Bauelementen besteht, nämlich
die obere Tür 58 und die
untere Tür 59.
Infolge dessen ist es möglich,
das Ausmaß des
Vorsprunges des geöffneten
Türabschnittes 57 zu
dem Fahrgast MD zu beschränken. Selbstverständlich kann
der Türabschnitt
aus ausschließlich
einer sich nach oben öffnenden
Tür ausgebildet
sein, wenn die vertikale Breite der Einfassungsöffnung klein ist und der Türabschnitt
eine möglichst
kleine vertikale Breite zum Abdecken des Spaltes D aufweist. Wenn
jedoch der Türabschnitt eine
vertikale Breite aufweist, die größer ist als die Öffnungsbreite
des Spaltes D, der bei der Entfaltung des Gassackes 73 erzeugt
wird, dann hat der Türabschnitt 57 in
erwünschter
Weise zwei Bauelemente, nämlich
die obere Tür 58 und
die untere Tür 59.
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Bei der Gassackvorrichtung S des
Ausführungsbeispieles
stützt
der Hauptabschnitt 47 der Gassackabdeckung 46 die
Seite in Vorwärtsrichtung des
Fahrzeuges von der unteren Konsole 19b als ein Innenverkleidungselement,
das um den Türanordnungsabschnitt 48 an
der Seite in Vorwärtsrichtung des
Fahrzeuges von der unteren Konsole 19b angeordnet ist.
Da die untere Konsole 19b an der Seite in Vorwärtsrichtung
des Fahrzeuges durch den Hauptabschnitt 47 der Gassackabdeckung 46 gestützt wird,
wird das Niederdrücken
der unteren Konsole 19b zu der Seite in Vorwärtsrichtung
des Fahrzeuges normalerweise verhindert, wodurch das Erscheinungsbild
des Innenraums des Fahrzeugs verbessert wird. Angesichts dieser
Umstände
kann der Hauptabschnitt 47 der Gassackabdeckung 46 selbstverständlich an
der Seite in Rückwärtsrichtung
des Fahrzeuges von der unteren Konsole 19b angeordnet sein,
oder er kann bündig
mit der unteren Konsole 19b an der Fläche in Rückwärtsrichtung des Fahrzeugs angeordnet
sein. Alternativ kann eine Gassackabdeckung verwendet werden, die
lediglich einen Türanordnungsabschnitt
aber keinen Hauptabschnitt aufweist.
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Bei dem vorherigen Ausführungsbeispiel
der Gassackvorrichtung S hat der Diffusor 64 die kleinen Löcher 56g in
dem Abdeckungsabschnitt 65e nahe den Gasauslassanschlüssen 63c.
Jedoch ist die Form des Haltezylinders 65 des Diffusors 64 nicht darauf
beschränkt.
Zum Beispiel kann der Diffusor einen vermaschten Abdeckungsabschnitt 79 an
dem Ende des Haltezylinders 78 nahe dem Abschnitt 63b mit
kleinem Durchmesser aufweisen, wie der in der 9 gezeigte Diffusor 77. Alternativ
kann der Diffusor die Abdeckungsendseite 83b aufweisen,
die sich in Rückwärtsrichtung
des Fahrzeugs spreizt, und er kann einen Schlitz 83c an
der Seite in Rückwärtsrichtung
des Fahrzeuges von dem Abdeckungszylinder 83a nahe der Abdeckungsendseite 83b aufweisen, wie
der in der 10 gezeigte
Diffusor 82. Die Diffusoren 77 und 82 können eine
derartige Gasmenge ausstoßen,
dass der Gassack 73 durch den Abdeckungsabschnitt 79 oder
durch den Schlitz 83c nicht beschädigt wird, und sie können die
Strömung
des Inflationsgases in die einzelnen Abschnitte entlang der Fahrzeugquerrichtung
in dem Gassack 73 mit der im Allgemeinen gleichen Durchsatzrate
und im Allgemeinen mit den gleichen Richtungen zusammen mit den
Gasauslassanschlüssen
unterstützen.
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Das vorherige Ausführungsbeispiel
zeigt die Gassackvorrichtung S als ein Beispiel, die vor dem Fahrer
MD als der Fahrgast M zum Schützen
der Knie K des Fahrers MD eingerichtet ist. Jedoch kann die gemäß der vorstehenden
Beschreibung aufgebaute Gassackvorrichtung vor einem Fahrgast angeordnet
sein, der auf dem Beifahrersitz sitzt, um so die Knie des auf dem
Beifahrersitz sitzenden Fahrgastes zu schützen.
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Bei dem vorherigen Ausführungsbeispiel
der Gassackvorrichtung S ist die untere Konsole 19b des Armaturenbrettes 19 außerdem um
die Gassackabdeckung 46 als ein Innenverkleidungselement
angeordnet. Jedoch ist das um die Gassackabdeckung 46 angeordnete
Innenverkleidungselement nicht darauf beschränkt, und die obere Konsole 19a des
Armaturenbrettes 19 oder der Türabschnitt eines Handschuhfaches,
das sich vor dem Beifahrersitz befindet, kann anstelle der unteren
Konsole 19b angeordnet werden.
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Bei der Knieschutz-Gassackvorrichtung
der vorliegenden Erfindung drückt
ein Gassack, der in einer sich in Rückwärtsrichtung des Fahrzeugs öffnenden
Einfassung gefaltet und untergebracht ist, den Türabschnitt einer Gassackabdeckung
auf, die mit der Einfassung montiert ist, und zwar beim Zuführen eines
Inflationsgases aus dem Inflator. Um die Gassackabdeckung ist ein
Innenverkleidungselement des Fahrzeugs angeordnet, dass getrennt
von der Gassackabdeckung vorgesehen ist. Der Türabschnitt hat zumindest eine
obere Tür,
die nach oben geöffnet werden
kann. Die obere Tür
ist mit einer derartigen Größe ausgebildet,
dass sie einen Spalt abdeckt, der zwischen dem Innenverkleidungselement
und der Gassackabdeckung erzeugt wird, wenn sie bei der Entfaltung
des Gassackes geöffnet
wird.