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Die vorliegende Erfindung betrifft
Handschneider zum Schneiden von Haaren und dergleichen. Genauer
bezieht sich die vorliegende Erfindung auf Abdichtungen, um eine
Lücke in
dem Gehäuse
eines elektrischen Handschneiders abzudichten, sowie auf Schneider,
die eine Abdichtung aufweisen, um eine Gehäuselücke abzudichten.
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Handschneider, um Haare zu schneiden
und zu scheren, sind allgemein im Stand der Technik bekannt. Herkömmliche
Schneider weisen typischerweise ein Gehäuse auf, das einen Motor enthält, wobei
der Motor antriebsmäßig mit
einer Klingenanordnung verbunden ist, um das Haar zu kürzen oder
zu schneiden. Die Klingenanordnung weist typischerweise eine sich
hin- und herbewegende Klinge auf, die mit einer festen Klinge zusammenwirkt,
um das Haar zu kürzen
oder zu schneiden. Das Gehäuse kann
eine vordere Öffnung
haben, um den Arbeitsbereich der festen und sich bewegenden Klingen
durchzuführen.
Generell tritt zwischen der Klingenanordnung und dem Gehäuse eine
Lücke auf.
Diese Lücke kann
verschiedene Nachteile mit sich bringen.
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Beispielsweise kann die Lücke nahe
an dem Arbeitsbereich der Klingen sein und daher regelmäßig abgeschnittenen
Teilen von Haar ausgesetzt sein. Die Haarschnitte können in
das Schneidergehäuse
durch die Lücke
gelangen, und die Betätigung des
Schneiders beeinträchtigen.
Die Schnitte können zwischen
der sich bewegenden und der sich nicht bewegenden Klinge eingefangen
werden, die Reibung zwischen den zwei Klingen erhöhen und über die
Zeit hinweg sogar den Schnittweg der sich bewegenden Klinge verkürzen. Haarschnitte
können
ebenso den Betrieb des Motors und dessen Verbindung mit der sich
bewegenden Klinge beeinträchtigen.
Weiterhin können
Haarschnitte Staub, Dreck und andere Verunreinigungen einfangen.
Diese und andere Probleme mit den Haarschnitten sind insbesondere
problematisch, weil Haarschnitte notorisch langsam zu entfernen
sind und schwierig loszulösen
sind, wenn sie einmal eingefangen sind. Diese Probleme führen zu einem
Bedürfnis
nach häufigem
Auseinanderbau und Reinigung der Schneider, und können, falls
dies nicht effektiv durchgeführt
wird, können
dazu führen,
dass die Lebenszeit des Schneiders deutlich verringert wird.
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Einige Lösungen für diese Probleme wurden in
der Vergangenheit vorgeschlagen. Bisher waren jedoch die vorgeschlagenen
Lösungen
unzureichend. Zum Beispiel bestand eine vorgeschlagene Lösung darin,
einen Einsatz in der Lücke
durch die Verwendung eines Klebemittels zu befestigen. Oft wurde
ein Schaumstoffeinsatz verwendet. Obwohl solche Schaumstoffeinsätze den
Eintritt von Haaren in das Schneidergehäuse für eine gewisse Zeit begrenzen
können,
hat die Erfahrung gezeigt, dass sie in der Effizienz und der Lebenszeit
begrenzt sind. Beispielsweise neigen manche Schaumstoffeinsätze dazu,
sich nach einer Zeit der Benutzung aufzulösen und dadurch die Lücke wieder
für den
Eintritt von Haarschnitten zu öffnen.
Auch kann diese Auflösung dazu
führen,
dass sich kleine Teile des Schaumstoffs lösen, wobei diese kleinen Teile
möglicherweise
die Schneiderbetätigung
in der gleichen Weise beeinträchtigen,
wie die Haarschnitte. Andere Arten von Schaumstoffeinsätzen sind
bekannt, welche Haare im Schaumstoff selbst in dem Umfang einfangen, dass
die Schneiderbetätigung
beeinträchtigt
sein kann.
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Weiterhin kann der Klebstoff, der
verwendet wird, um einen Einsatz nach dem Stand der Technik zu befestigen,
eine klebrige Oberfläche
aufweisen, die in nachteiliger Weise Haarschnitte anziehen und festhalten
kann. Dies kann insbesondere problematisch sein, wenn die Klebeoberfläche allmählich über die
Zeit hinweg offengelegt wird, wenn sich der Schaumstoff auflöst. Daneben
tendieren die Klebstoffe, die einige Einsätze in Position halten, mit
der Zeit und der Benutzung dazu, zu ermüden, mit dem Ergebnis, dass
der Einsatz locker werden kann.
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Zusätzlich zu diesen Problemen
haben sich Schaumstoffeinsätze
als schwer zu ersetzen erwiesen. Da die Lebensdauer des Schaumstoffeinsatzes oft
wesentlich kürzer
ist als diejenige des Schneiders, sind die Verbraucher darauf angewiesen,
die Einsätze
zu ersetzen. Dies ist nachteilig, weil viele Benutzer entweder nicht
die Erfahrung haben, die Einsätze auszuwechseln,
oder nicht willens sind, sich die Mühe zu machen, die Einsätze auszuwechseln.
Als Folge davon weisen Schneider mit Schaumstoffeinsätzen möglicherweise
einen weniger als zufriedenstellenden Betrieb auf und können unter
einer verkürzten
Lebensdauer leiden.
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Schließlich sollen einige Schneider
mit unterschiedlichen Klingengrößen und
Geometrien verwendet werden. Beispielsweise kann ein spezieller Schneider
gestaltet sein, um in irgendeine einer Vielzahl von austauschbaren
Klingenanordnungen von unterschiedlichen Größen zu passen. Jede dieser Klingen
kann unterschiedliche Geometrien aufweisen, was dazu führt, dass
die Lücke
zwischen ihnen und dem Gehäuse
unterschiedlich ist. Bekannte Einsätze können generell diesen unterschiedlichen
Lückengrößen nicht
effektiv Rechnung tragen.
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Daher bleiben ungelöste Probleme
beim Stand der Technik.
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Eine Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung ist auf eine Abdichtung für einen Handschneider gerichtet.
Insbesondere ist eine Ausführungsform der
Erfindung eine Abdichtung zum Gebrauch mit einem Handschneider,
der eine Klingenanordnung und ein Gehäuse aufweist, wobei zwischen
der Klingenanordnung und dem Gehäuse
eine Lücke
begrenzt wird. Die Abdichtung weist einen Abdichtungsabschnitt auf,
der eine ein Gehäuse
aufnehmende Seite zum Eingreifen in eine innere Fläche des
Schneidergehäuses
und eine gegenüberliegende,
die Klinge aufnehmende Seite zum Aufnehmen wenigstens eines Bereiches
der Schneider-Klingenanordnung aufweist. Ein Basisbereich ist vorgesehen,
um die Abdichtung an dem Gehäuse
zu befestigen.
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Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist
auf einen elektrischen Haarschneider gerichtet, der ein Gehäuse aufweist,
das einen elektrischen Motor beinhaltet mit einer Klingenanordnung,
die wirkend mit dem Motor verbunden ist. Das Gehäuse weist eine Öffnung auf,
um einen Bereich der Klingenanordnung durchzuführen. Eine Lücke ist
in der Öffnung
zwischen der Klingenanordnung und dem Gehäuse begrenzt. Das Gehäuse weist
eine innere Fläche
und wenigstens einen inneren Ansatz auf. Eine gegossene thermoplastische
Abdichtung ist zur Abdichtung der Lücke vorgesehen, wobei die Abdichtung
wenigstens eine Befestigungslasche aufweist, um mit dem wenigstens
einen Ansatz zusammenzupassen.
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Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung bieten dabei eine Lösung
für viele
der anderweitig ungelösten
Probleme beim Stand der Technik. Beispielsweise bietet eine gegossene
thermoplastische Abdichtung die Vorteile der Elastizität und eine längere Lebensdauer
gegenüber
Schaumstoffabdichtungen aus dem Stand der Technik. Zusätzlich löst die Befestigung
einer Abdichtung der Erfindung an das Schneidergehäuse mittels
einer Befestigungslasche viele Probleme, die mit der Verwendung von
Klebstoffen bei Abdichtungen nach dem Stand der Technik verbunden
sind. Fachleute werden erkennen, dass die Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung viele weitere Vorteile bieten und andere Probleme aus
dem Stand der Technik lösen,
wie unten genauer dargestellt wird.
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1 ist
eine perspektivische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Abdichtung;
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2 ist
eine Vorderansicht der Abdichtung aus 1 entlang
der Linie 2-2 aus 1 und
der allgemein angezeigten Richtung;
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3 ist
eine Hinteransicht der Abdichtung aus 1 entlang
der Linie 3-3 aus 1 und
in einer allgemein angezeigten Richtung;
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4 ist
eine Draufsicht auf die Abdichtung aus 1 entlang der Linie 4-4 aus 3 und in der allgemein angezeigten
Richtung;
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5 ist
eine untere Sicht der Abdichtung aus 1 entlang
der Linie 5-5 aus 3 und
in der allgemein angezeigten Richtung;
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6 ist
eine Seitenansicht der Abdichtung aus 1 entlang
der Linie 6-6 aus 5 und
in der allgemein angezeigten Richtung;
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7 ist
eine perspektivische Explosionsansicht eines Bereiches eines erfindungsgemäßen Schneiders;
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8 ist
eine untere perspektivische Ansicht eines oberen Gehäusebereichs,
wobei die vorliegende Abdichtung eingebaut ist;
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9 ist
eine perspektivische Explosionsansicht des vorliegenden Schneiders;
und
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10 ist
ein teilweiser vertikaler Querschnitt des vorliegenden Schneiders.
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Unter Bezugnahme auf die 1-6 ist eine bevorzugte Abdichtung 10 allgemein
gezeigt, die einen Abdichtungsabschnitt 12 zusammen mit
einem Basisabschnitt 14 aufweist. Die Abdichtung 10 ist
bevorzugt aus gegossenem Kunststoff hergestellt, und besonders bevorzugt
ein flexibles, gummiartiges Elastomer wie Neopren. Der Abdichtungsabschnitt 12 hat
eine in ein Gehäuse
eingreifende Seite 16, um in ein Schneidergehäuse einzugreifen,
und eine gegenüberliegende,
Klingen aufnehmende Seite 18, um in eine Schneider-Klingenanordnung
einzugreifen. Wenn der Abdichtungsabschnitt 12 so in einen Schneider
eingreift, ist die Lü cke
zwischen der Klingenanordnung und einem Gehäuse abgedichtet, und dadurch
gegenüber
dem Eintritt von Haarschnitten blockiert.
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Zwei verlängerte Vorsprünge 20 erstrecken sich
von der in das Gehäuse
eingreifenden Seite 16 nach oben, um einen Kanal dazwischen
zu begrenzen. In der bevorzugten Ausführungsform sind zwei Vorsprünge 20 benachbart
an einem Rand 21 der in das Gehäuse eingreifenden Seite 16 angeordnet.
Jedoch wird erwogen, dass die Lage, Anzahl und genaue Ausgestaltung
der Vorsprünge 20 sich
verändern
kann, um sich der jeweiligen Anwendung anzupassen. Beispielsweise
wird nur ein Vorsprung erwogen. Die bevorzugten Vorsprünge 20 sind
relativ dünn
und biegsam, und passen sich so leicht an die spezielle Größe einer
Lücke zwischen
einer Klingenanordnung und dem Gehäuse an. Beispielsweise können die
Vorsprünge 20 im
wesentlichen in eine innere Fläche
des Gehäuses
gepresst werden, wenn eine relativ große Klingenanordnung eingebaut
wird, und können
relativ unkomprimiert sein, wenn eine kleinere Klingenanordnung
vorliegt. Das Vorsehen von wenigstens zwei Vorsprüngen 20 minimiert
die Wahrscheinlichkeit einer ineffektiven Abdichtung.
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Zwei Arme 22 erstrecken
sich in im wesentlichen rückwärtigen Richtung
von dem Basisabschnitt 14, der dem Rand 21 gegenüberliegt,
und jeder weist eine im wesentlichen vertikale Wand 24 auf,
die sich hiervon abwärts
erstreckt. Eine Befestigungsausformung, die vorzugsweise die Form
einer Befestigungslasche 26 aufweist, ist mit der Basis
wenigstens einer, bevorzugt beider Wände 24 verbunden. Die
Befestigungsausformung oder Lasche 26 ist zur lösbaren Befestigung
der Abdichtung 10 an eine innere Gehäusefläche vorgesehen. Die Lasche 26 kann
lösbar
vorgesehen sein, um die Abdichtung 10 in Position zu halten,
wenn diese "gequetscht" zwischen den zusammenwirkenden
Gehäusestrukturen beim
Zusammenbau des Gehäuses
ist. Zusätzlich erstreckt
sich ein Durchgangsloch 28 durch jede der Befestigungslaschen 26,
um in einen Gehäuseansatz
einzugreifen.
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Viele alternative Ausgestaltungen
der Laschen 26 und der Durchgangslöcher 28 werden den Fachleuten
bekannt sein. Beispielsweise und nicht einschränkend könnten Befestigungsmittel zur
lösbaren
Befestigung der Abdichtung an das Gehäuse, wie ein offenes U-förmiges Durchgangsloch, Clips,
Ansätze,
verbindende Haken und Schleifen und dergleichen leicht in anderen
Ausführungsformen
der Erfindung verwirklicht werden. Auch ist einsehbar, dass die
Arme 22 lediglich bevorzugt sind, und dass andere Ausführungsformen
der Erfindung Befestigungsmittel aufweisen können, die nicht über die
Arme 22 mit der Abdichtung verbunden sind.
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Der Basisabschnitt 24 weist
bevorzugt eine im wesentlichen bogenförmige Gestalt in einer Querrichtung
auf, wie am besten in den 2-3 illustriert. Dabei bezieht
sich im Rahmen der Beschreibung die Querrichtung auf die im wesentlichen
parallel zu der Achse der Verlängerungen 20 liegende
Richtung, während
sich die Längsrichtung
auf die im wesentlichen parallele Richtung zu der Richtung bezieht,
in der sich die Arme 22 von dem Basisabschnitt 14 erstrecken.
Diese bogenförmige
Gestalt ist vorgesehen, um sich im wesentlichen auf die Kontur des
oberen Gehäuses 52 einzustellen,
um eine effektive Abdichtung zu bieten. Es wurde auch herausgefunden, dass
die bogenförmige
Gestalt des Basisabschnitts 14 die Abdichtfunktion der
Abdichtung 10 begünstigt insoweit,
dass sie der im wesentlichen flexiblen Abdichtung einen gewissen
Grad an Härte
vermittelt, und auch eine Vorbelastungs- oder Federkraft anbieten
kann. Die Steife und Federkraft sind nützlich, um den Abdichtungsabschnitt 12 in
Eingriff mit der Klingenanordnung und dem Gehäuse zu zwingen.
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Weiterhin ist der Abdichtungsabschnitt 12 vorzugsweise
dünner
als der Basisabschnitt 14. Ein dickerer Basisabschnitt 14 bietet
Stärke
und einen gewissen Grad an Steife, was nützlich ist, um den Abdichtungsabschnitt 12 in
Position zu zwingen. Ein dünnerer
Abdichtungsabschnitt 12 ist bevorzugt, um eine größere Flexibilität und Biegsamkeit
zu erreichen, so dass in unterschiedliche Klingengrößen und -geomeutrien
effektiv eingegriffen werden kann. Wenigstens ein Abschnitt 30 (am
besten aus 6 zu sehen)
der in die Klingen eingreifenden Seite 16 weist eine im
wesentlichen konkave Gestalt auf, wenn von der Seite für den Eingriff
eines Bereichs eine Schneid-Klingenanordnung betrachtet wird. Der Eingriff
mit einem Abschnitt der Schneid-Klingenanordnung wird vorzugsweise
die Abdichtung 10 nach oben in Eingriff mit dem Schneidergehäuse zwingen.
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Unter Bezugnahme auf die 7-10 können die
unterschiedlichen Elemente der Abdichtung 10 und deren
Funktionen besser durch eine Erörterung eines
bevorzugten Schneiders, allgemein mit 50 bezeichnet, illustriert
werden, der eine Abdichtung verwendet, die im wesentlichen mit der
Abdichtung 10 übereinstimmt.
Der Schneider 50 weist ein Gehäuse auf, das jeweils obere
und untere Abschnitte 52 und 54 aufweist. Die
Gehäuseabschnitte 52 und 54 sind vorzugsweise
aus einem gegossenen Kunststoff hergestellt, der hinsichtlich Widerstandsfähigkeit,
Kosten und dergleichen ausgewählt
ist, wie im Stand der Technik bekannt. Das Gehäuse weist einen elektrischen
Motor 56 (9)
auf, der mit einer Wechselspannungsquelle (nicht gezeigt) über das
Kabel 58 verbunden ist. Fachleute werden verstehen, dass eine
Gleichspannungsquelle, wie eine Batterie, alternativ vorgesehen
werden könnte.
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Der obere Abschnitt 52 des
Gehäuses
weist eine innere Fläche 60 (7 und 8) auf, die ein Paar im wesentlichen
zylindrischer abhängiger
Ansätze 62 und
Stützwände 63 aufweisen.
Die spezielle Form, Anzahl und Position der Ansätze 62 und Wände 63 kann
variieren, um sich einer speziellen Anwendung anzupassen. Die Ansätze 62 können zum
Zweck eines Ankerns der Abdichtung 110 vorgesehen sein. Es
ist jedoch auch möglich,
dass die Ansätze 62 zum Aufnehmen
eines Befestigers, wie eines Ansatzbolzens, einer Schraube oder
dergleichen verwendet werden, die vorgesehen sein könnten, um
den unteren Gehäuseabschnitt 54 mit
dem oberen Gehäuseabschnitt 52 zu
verbinden. Die Fachleute werden verstehen, dass die Gehäuseabschnitte 52 und 54 andere
Strukturen und Merkmale aufweisen können, wie zusätzliche
Ansätze,
Ansatzbolzen, Stützwände und dergleichen.
Da diese anderen Strukturen und Merkmale allgemein bekannt sind,
werden sie hier um der Kürze
willen nicht diskutiert.
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Unter Bezugnahme auf die 9 und 10 ist der Motor 56 allgemein
mit 64 bezeichneten Klingenanordnung verbunden, welche
eine feste Klinge 66, eine sich bewegende Klinge 68 und
eine Spannfeder 70 aufweist, welche die bewegliche Klinge 68 in
wirksamen Eingriff mit der festen Klinge 66 bringt. Vorzugsweise
kann der Schneider 50 mit irgendeiner, aus einer Vielzahl
von austauschbaren Klingenanordnungen 64, die jeweils von
verschiedener Größe oder
Zahngestaltung sein können,
verwendet werden. Wie im Stand der Technik üblich, ist der Motor 56 mit
der Klingenanordnung 64 verbunden, um zu bewirken, dass
sich die bewegliche Klinge 68 in der Querrichtung hin-
und herbewegt. Dadurch können Haare
durch eine scherenartige Bewegung zwischen den zusammenarbeitenden
Zähnen 69 an
einem Schneidende 78 der zwei Klingen 66 und 68 geschnitten
werden. Die Spannfeder 70 weist wenigstens einen Abschnitt 72 auf,
der im wesentlichen bogenförmig
geformt ist, um eine Federkraft vorzusehen, welche die bewegliche
Klinge 68 in Eingriff mit der festen Klinge 66 zwingt.
Der bogenförmig
gebildete Bereich 72 der Spannfeder 70 wird vorzugsweise
beweglich von der beweglichen Klinge 68 aufgenommen, so
dass die Feder im wesentlichen feststehend bleibt, während sich
die Klinge 68 hin- und herbewegt.
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Wie am besten in 9 gezeigt, wird die Klingenanordnung 64 in
die zusammengesetzten Gehäuseabschnitte 52 und 54 durch
Befestigung der festen Klinge 66 an einen Ansatzbolzen 74 und
Positionierung der Klingenanordnung 64 eingebaut, so dass
ein Nockenantrieb 76 durch den Motor 56 angetrieben
wird, der mit der beweglichen Klinge 68 gekoppelt ist.
Wie am besten in 10 gezeigt,
erstrecken sich nach dem Zusammenbau die zusammen arbeitenden Zähne 69 der
Klingen 66 und 68 aus einer Öffnung 80, die von
den Gehäuseabschnitten 52 und 54 begrenzt
wird, heraus.
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Die allgemein mit 110 bezeichnete
Abdichtung dichtet effektiv eine Lücke ab, die zwischen der Klingenanordnung 64 und
einem Umfangsrand der Gehäuseöffnung 80 begrenzt
ist. Die Abdichtung 110 stimmt im wesentlichen mit der
Abdichtung 10 aus den 1-5 überein. Der Einfachheit halber
sind für die
Abdichtung 110 in der 100er Reihe die gleichen Bezugszeichen
verwendet worden, die mit denjenigen, die für die Abdichtung 10 verwendet
wurden, konsistent sind. Wie am besten in dem Querschnitt von 10 gezeigt ist, weist ein
Abdichtungsabschnitt 112 eine in die Klinge eingreifende
Seite 116, die in die Klingenanordnung 64 eingreift,
und eine in das Gehäuse
eingreifende Seite 118 auf, die in einen Bereich der inneren
Fläche 60 des
Gehäuseabschnitts 52 eingreift.
Wenigstens ein Abschnitt 130, der in die Klinge eingreifenden
Seite 116, weist eine im wesentlichen konkave Gestalt in
der Längsrichtung
auf, die geeignet ist, den bogenförmigen Abschnitt 72 der
Spannfeder 70 aufzunehmen.
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Wenn die Feder 70 in die
in die Klinge eingreifende Seite 116 der flexiblen Abdichtung 110 eingreift,
drängt
sie die Feder nach oben in Eingriff mit der inneren Gehäusefläche 60.
Der Basisabschnitt 114 ist bevorzugt dicker als der Abdichtungsabschnitt 112.
In Kombination mit seiner bogenförmigen
Form in Querrichtung bietet dies vorteilhaft für den Basisabschnitt 114 einen
Steifheitsgrad, der nützlich
ist, um den flexibleren Abdichtungsabschnitt 112 in eine effektive
Abdichtposition zwischen der Klingenanordnung 64 und der
Gehäuseinnenfläche 60 zu
zwingen. Ein dünnerer
Abdichtungsabschnitt 112 ist vorteilhaft, so dass der Abdichtungsabschnitt
relativ biegsam ist, um sich dem Gebrauch unterschiedlicher austauschbarer
Klingenanordnungen 64 anzupassen und genauso Toleranzen
bei den Klingenanordnungen 64 und Gehäusen. Vorzugsweise verjüngt sich
die Dicke der Abdichtung 110 von einer Vorderseite 121 des dünneren Abdichtungsabschnitts 112 nach
hinten zu einem hinteren Rand des dickeren Basisabschnitts 114.
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Wie am besten in 10 gezeigt, zwingt, wenn die Abdichtung 110 in
Position ist, der Kontakt mit der Spannfeder 72 die in
das Gehäuse
eingreifende Seite 118 und seine zwei biegsamen verlängerten Vorsprünge 120 in
Kontakt mit der Gehäuseinnenfläche 60.
Die Vorsprünge 120 der
eingreifenden Seite 118 können dadurch zusammengedrückt und
flach gemacht werden, um eine effektive Abdichtung sicherzustellen.
Der Grad, bis zu welchem sie zusammengedrückt werden, hängt von
der Größe der Klingenanordnung 64 ab.
Die Fä higkeit
der flexiblen Vorsprünge 120,
sich um unterschiedliche Beträge
weiter zu komprimieren, fördert
die Fähigkeit
der Abdichtung 110, sich an verschiedene austauschbare
Klingenanordnungen 64 anzupassen weiter. Beispielsweise
kann eine Klingenanordnung 64 wenig oder keiner Kompression
der Vorsprünge 120 bedürfen, während eine
zweite, größere Klingenanordnung 64 erfordern
kann, dass die Vorsprünge 120 stärker komprimiert
werden.
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Zwei Arme 122 erstrecken
sich in einer Rückwärtsrichtung
von der Basis 114, mit einer im wesentlichen vertikalen
Stufe oder Wand 124 an einem Ende der Arme 122.
Eine Befestigungsausformung oder eine Lasche 126 ist mit
den Armen 122 und der Wand 124 verbunden, und
wird verwendet, um die Abdichtung 110 mit dem Gehäuseabschnitt 52 zu
verbinden. Jede der Befestigungslaschen 126 weist ein Durchgangsloch 128 auf,
um mit einem der Ansätze 62 zusammenzupassen,
wie am besten in 7 illustriert,
die zeigt, wie die Abdichtung 110 in den oberen Gehäuseabschnitt 52 eingebaut
ist, und in 8, die die
eingebaute Abdichtung 110 zeigt. Der Ansatz 62 wird
in dem Durchgangsloch 128 aufgenommen. Dies verhindert
im wesentlichen eine Bewegung der Abdichtung 110 in einer
Vorwärts-
und Rückwärtsrichtung
bezüglich
des Schneiders 50. Um ferner die Abdichtung 110 an
der Stelle zu arretieren, ist der obere Schneidergehäuseabschnitt 52 mit
einem Paar Stützwän de 63 versehen,
die jeweils einen Schlitz 65 aufweisen, um eine der Befestigungslaschen 126 aufzunehmen.
Ein Paar Sperrwände 67 sind
an dem unteren Schneidergehäuseabschnitt 54 vorgesehen,
um mit den Stützwänden 63 zusammenzuarbeiten.
Wenn die zwei Gehäuseabschnitte 52 und 54 zusammengebaut
sind, hält
die Sperrwand 67 die Befestigungslasche 126 auf
eine quetschende Art an der Stelle im Schlitz 65, wie in 10 gezeigt. Es ist auch
denkbar, dass der Schlitz 65 in der Sperrwand 67 ausgebildet
wird, oder dass die Wände 63 und 67 gestaltet
sind, um in die Lasche 22 ohne Vorsehen des Schlitzes 65 einzugreifen.
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Es hat sich gezeigt, dass diese Befestigungsgestaltung
mehrere Vorteile gegenüber
dem Stand der Technik bietet. Beispielsweise führt die vorliegende Befestigungsgestaltung
dazu, dass die Abdichtung 110 sicher an der Stelle fest
sitzt, sobald das Gehäuse
zusammengebaut ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Abdichtung 110 losgelöst wird,
ist minimal. Keine Werkzeuge, Klebstoffe, Schrauben oder andere
Befestigungsmittel werden für
die Befestigung benötigt.
Ein Ersetzen der Abdichtung 110 ist daher eine einfache
Aufgabe.
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Fachleute werden erkennen, dass die
bevorzugten Abdichtungs- und Schneiderausführungsformen, die hier beschrieben
sind, nur zu Darstellungszwecken diskutiert wurden. An dere Ausführungsformen
sind natürlich
innerhalb des Bereichs der Erfindung möglich. Daher werden Fachleute äquivalente, zu
den Elementen der beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen erkennen, die
innerhalb des Bereichs der beanspruchten Erfindung sind.
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Verschiedene Merkmale werden in den
beigefügten
Ansprüchen
dargelegt.