DE10331222A1 - Golfteekombination - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Golfteekombination, die sowohl auf Golfplätzen als auch auf Driving Ranges einsetzbar ist. Sie setzt sich zusammen aus einem Oberteil (5) und einem Unterteil (1), wobei das Oberteil (5) an einem Ende eine Vertiefung zur Ablage eines Golfballes (15) und an seinem entgegengesetzten Ende einen stiftförmigen Abschnitt (6) aufweist. Das Unterteil (1) weist einen senkrecht verlaufenden Schaft (2) auf, der an seinem oberen Ende mit einer Öffnung (4) versehen ist, durch die der stiftförmige Abschnitt (6) des Oberteils (5) eingeführt werden kann. Durch entsprechende konstruktive Maßnahmen ist so eine lösbare Verbindung von Oberteil (5) und Unterteil (1) herstellbar. Zur Verwendung der Golfteekombination auf einer Driving Range wird der Schaft (2) des Unterteils (1) in eine dafür vorgesehene Ausnehmung (18) in einer Abschlagmatte (16) von unten eingesteckt und anschließend das Oberteil (5) auf diesem Unterteil (1) festgelegt. Der Golfball (15) kann nun auf das Oberteil (5) aufgesetzt und gespielt werden. Auf dem Golfplatz hingegen wird lediglich das Oberteil (5) verwendet, dessen stiftförmiger Abschnitt (6) in das Erdreich (13) eindrückbar ist, woraufhin ebenfalls der Golfball (15) in gewohnter Weise gespielt werden kann. Durch Verwendung der erfindungsgemäßen Golfteekombination kann der Spieler stets vom gleichen Golftee aus der gleichen Höhe abschlagen, so daß der Trainingseffekt auf der Driving Range verbessert wird. Insbesondere ist es auch ...
Description
- Die Erfindung betrifft eine Golfteekombination zur Verwendung auf Golfplätzen und Driving Ranges, bestehend aus einem Oberteil und einem Unterteil, wobei das Oberteil an einem Ende eine Vertiefung zur Ablage eines Golfballs aufweist. Des weiteren betrifft die Erfindung das Ober- und Unterteil als Bestandteil der erfindungsgemäßen Golfteekombination.
- Der Golfsport erfreut sich in immer größeren Kreisen der Bevölkerung wachsender Beliebtheit. Um einen Golfball auch über weite Distanzen kontrolliert schlagen zu können, verwendet man als Abschlagshilfen üblicherweise sogenannte Golftees, die im oder am Boden verankert werden und auf die anschließend ein Golfball aufgelegt werden kann. In dieser Position ist der Golfball so plaziert, daß er mit dem Schläger gut zu erreichen ist.
- Bei den im Handel befindlichen Golftees unterscheidet man in erster Linie solche, die für die Verwendung auf Golfplätzen vorgesehen sind, und solche, die man auf einer Driving Range einsetzen kann. Erstere haben in der Regel Stiftform mit einem spitz zulaufenden Ende, welches das Einstechen in den Boden erleichtert, und einem Ende größeren Durchmessers, auf das der Golfball auflegbar ist. Der Durchmesser ist dabei so gewählt, daß der Ball einerseits sicher aufliegt, sich andererseits aber gut vom Schläger erreichen läßt. Derartige Golftees sind meist aus Holz oder Kunststoff gefertigt. Neuerdings werden auch sogenannte Brush-Tees verwendet, bei denen der Golfball auf ein bürstenförmiges Oberteil aufgelegt wird.
- Die für eine Driving Range vorgesehenen Golftees haben einen gänzlich anderen Aufbau. Sie sind meist aus Gummi gefertigt und weisen einen Hohlzylinder mit einem daran anschließenden breiten Rand am unteren Ende auf. Durch eine entsprechende Ausstanzung in einer Abschlagmatte wird ein solches Golftee von unten hindurchgesteckt, so daß der Hohlzylinder, auf dessen oberes Ende der Ball aufgelegt wird, zumindest teilweise aus der Abschlagmatte herausschaut. Gleichzeitig bewirkt der breite Rand eine sichere Fixierung. Auf der Driving Range können die Golfbälle dann zu Trainingszwecken von der Abschlagmatte aus gespielt werden.
- Beim Gebrauch dieser Golftees aus dem Stand der Technik machen sich verschiedene Dinge nachteilig bemerkbar. Insbesondere ist es für den Spieler nicht möglich, sowohl auf dem Golfplatz als auch auf der Driving Range dasgleiche Golftee zu verwenden, da ein herkömmliches Golftee für den Golfplatz sich wie oben beschrieben grundlegend von einem Golftee für die Driving Range unterscheidet. Dies erschwert das Trainieren der Schläge auf der Driving Range. Besonders nachteilig macht sich für das Training bemerkbar, daß die Höhe des Abschlages für beide Golfteearten unterschiedlich ist, da der Hohlzylinder für ein Driving Range-Golftee, auf dessen oberes Ende der Ball aufgelegt wird, nicht soweit aus der Abschlagmatte hervorsteht, wie ein Golftee für den Golfplatz aus dem Rasen. Der Grund hierfür ist darin zu sehen, daß der Hohlzylinder eines Driving Range-Golftees, das üblicherweise aus Gummi gefertigt ist, bei größerer Länge offenbar keine ausreichende Steifigkeit besitzen würde. Die geringere Abschlagshöhe von der Driving Range bewirkt auch, daß es für Golfspieler bislang praktisch nicht möglich ist, Abschläge mit einem Driver von der Driving Range zu üben, da die erhältlichen Gummi-Golftees für diesen Schlägertyp zu niedrig sind.
- Ein weiterer Nachteil der üblicherweise verwendeten Holz-Golftees für den Golfplatz besteht darin, daß diese Golftees häufig bereits nach kürzester Zeit aufgrund der Zerstörung durch das Auftreffen des Golfschlägers unbrauchbar werden. Entsprechend müssen sie von den Spielern regelmäßig in großer Zahl nachgekauft werden. Schließlich läßt sich ein solches Golftee unterschiedlich weit in den Boden hineinstecken, so daß der Spieler nicht stets die gleiche Abschlagshöhe hat.
- Ausgehend von diesem Stand der Technik stellt sich daher die Aufgabe, eine Golfteekombination zur Verfügung zu stellen, die sowohl auf dem Golfplatz als auch auf der Driving Range zu verwenden ist, so daß der Spieler unabhängig vom Einsatzort stets vom gleichen Golftee abspielen kann.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Golfteekombination zur Verwendung auf Golfplätzen und Driving Ranges, bestehend aus einem Oberteil und einem Unterteil, wobei das Oberteil an einem Ende eine Vertiefung zur Ablage eines Golfballs aufweist, an seinem gegenüberliegenden Ende mit einem stiftförmigen Abschnitt versehen ist und das Unterteil einen senkrecht verlaufenden Schaft aufweist, der mit einer Öffnung zur Aufnahme des stiftförmigen Abschnitts am Oberteil versehen ist, und der Schaft durch eine hierfür vorgesehene Ausnehmung in einer Abschlagmatte hindurchführbar ist.
- Eine solche Golfteekombination ist sowohl auf dem Golfplatz als auch auf der Driving Range zu verwenden. Dabei benötigt man auf dem Golfplatz in der Regel nur das Oberteil, an dessen Unterseite sich ein stiftförmiger Abschnitt befindet, der in den Boden gesteckt werden kann. Der Ball kann sodann auf die Vertiefung auf der gegenüberliegenden Seite des Oberteils aufgelegt und von hier aus geschlagen werden. Zweckmäßigerweise ist dabei der stiftförmige Abschnitt deutlich dünner als der übrige Teil des Oberteils, so daß sich der stiftförmige Abschnitt recht leicht soweit ins Erdreich eindrücken läßt, bis die Unterseite des Oberteils selbst auf dem Boden aufliegt. Durch vollständiges Einstecken des stiftförmigen Abschnitts wird entsprechend stets eine konstante Abschlagshöhe auf dem Golfplatz erreicht.
- Auf der anderen Seite läßt sich die erfindungsgemäße Golfteekombination auch auf der Driving Range verwenden, wobei nun sowohl Ober- als auch Unterteil zum Einsatz kommen. Hierzu wird der senkrecht verlaufende Schaft des Unterteils von unten in eine hierfür vorgesehene Ausnehmung in der Abschlagmatte gesteckt und auf diese Weise in der Abschlagmatte fixiert. Der stiftförmige Abschnitt des Oberteils wird nun in die hierfür vorgesehene Öffnung an der Oberseite des Schaftes des Unterteils eingeführt, um auf diese Weise Ober- und Unterteil der Golfteekombination miteinander zu verbinden. Je nach Ausgestaltung des Oberteils kann diese Verbindung auch bereits vor Einführung des Schaftes des Unterteils in die Abschlagmatte erfolgen. Nach Fixierung in der Abschlagmatte und Verbindung von Ober- und Unterteil kann nun der Golfball auf die Vertiefung an der Oberseite des Oberteils aufgelegt und von dort gespielt werden, so daß für den Spieler der Abschlag auf dem Golfplatz und auf der Driving Range identisch sind.
- Zweckmäßigerweise sind der stiftförmige Abschnitt am Oberteil sowie die hierfür vorgesehene Öffnung am Unterteil so ausgebildet, daß sie bei Bedarf fest miteinander verbunden werden können und auf der anderen Seite diese Verbindung ohne großen Aufwand wieder gelöst werden kann. Zur Herstellung einer solchen Verbindung sind verschiedene Alternativen denkbar, wobei gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der stiftförmige Abschnitt am Oberteil seitliche Vorsprünge aufweist, die für den Eingriff in die hierauf abgestimmte Öffnung im Schaft des Unterteils geeignet sind, und der Schaft des Unterteils im Bereich der Öffnung mit Hinterschneidungen versehen ist, die eine Verbindung von Oberteil und Unterteil durch gegenseitiges Verdrehen erlauben. Die Verbindung entspricht somit im wesentlichen dem aus dem Stand der Technik bekannten Bajonettverschluß, bei dem zwei Teile durch Ineinanderstecken und gegenseitiges Verdrehen um einen bestimmten Winkel, der üblicherweise ≤ 90° ist, miteinander verbunden werden können. Auf ebenso einfache Weise kann die Verbindung durch gegenseitiges Verdrehen in der Gegenrichtung wieder gelöst werden.
- Neben dem Vorsehen einer bajonettverschlußartigen Verbindung sind selbstverständlich auch weitere Möglichkeiten denkbar, wie z. B. das Versehen des stiftförmigen Abschnitts am Oberteil und der Öffnung im Schaft des Unterteils mit aufeinander abgestimmten Gewinden. Gemäß dieser Ausführungsform wird das Oberteil durch Einschrauben am Unterteil festgelegt.
- Des weiteren ist es möglich, den stiftförmigen Abschnitt am Oberteil mit einer Verdickung oder Vertiefung zu versehen, die für den Eingriff mit einer im Bereich der Öffnung im Schaft des Unterteils befindlichen Vertiefung oder Verdickung geeignet ist. Eine lösbare Verbindung wird entsprechend hergestellt, indem die Verdickung in die darauf abgestimmte Vertiefung des Gegenstücks eingreift, so daß der stiftförmige Abschnitt im Schaft quasi einrastet. Die Herstellung der artiger Verbindungen ist aus dem Stand der Technik beispielsweise in Form sogenannter Cinch-Kabel bekannt.
- Das Unterteil der erfindungsgemäßen Golfteekombination ist sinnvollerweise an seiner Unterseite, die am der Öffnung entgegengesetzten Ende liegt, mit einem platten- oder tellerförmigen Abschnitt versehen, der deutlich breiter als das übrige Unterteil ist und sich deshalb nicht durch die Ausnehmung in der Abschlagmatte hindurchführen läßt. Auf diese Weise wird verhindert, daß das Unterteil vollständig durch die Abschlagmatte hindurchrutscht. Vielmehr liegt der plattenförmige Abschnitt des Unterteils nach Fixieren in der Abschlagmatte flach an ihrer Unterseite an, so daß der Schaft des Unterteils stets gleich weit eingesteckt wird. Ein derartiger plattenförmiger Abschnitt in Form eines breiten Randes ist auch von den dem Stand der Technik entsprechenden Golftees für die Driving Range bekannt.
- Typischerweise ist der senkrecht verlaufende Schaft des Unterteils zylinderförmig, was auch für das Oberteil selbst gilt. Ein zylinderförmiger Schaft läßt sich besonders einfach und bei beliebiger Orientierung in die Ausnehmung in der Abschlagmatte einführen. Die Höhe des Oberteils, das ebenfalls zylinderförmig sein kann, entspricht der Abschlaghöhe, da z. B. bei Verwendung auf dem Golfplatz ausschließlich dieser Abschnitt des Oberteils aus dem Boden herausragt. Da zum Teil unterschiedliche Abschlaghöhen von den Spielern präferiert werden, kann auch der das Oberteil bildende Zylinder in unterschiedlichen Längen produziert werden, wobei gegebenenfalls unterschiedliche Oberteile mit einem Unterteil kombiniert werden können.
- Wenn sowohl das Oberteil als auch der Schaft des Unterteils zylinderförmig sind, können diese Zylinder auch identische Durchmesser aufweisen, so daß die Golfteekombination auch bei mit dem Unterteil verbundenen Oberteil in die Ausnehmung in der Abschlagmatte eingeführt werden kann. In diesem Fall hat die erfindungsgemäße Golfteekombination grundsätzlich eine ähnliche Form wie ein herkömmliches Golftee für die Driving Range, mit dem Unterschied, daß die Gesamtlänge des sich nun aus Ober- und Unterteil zusammensetzenden Schaftes deutlich länger und der Schaft zweigeteilt ist.
- Insbesondere das Oberteil, das bei Verwendung auf dem Golfplatz häufig in den Rasen eingesteckt und wieder herausgezogen werden muß, kann zur Verbesserung der Greifbarkeit an seiner Oberfläche Riffelungen, Kerben o.ä. aufweisen.
- Damit die Höhe, von der der Spieler den Ball abschlägt, bei Verwendung auf dem Golfplatz und auf der Driving Range gleich ist, ist es sinnvoll, die Länge des Schaftes des Unterteils gleich der Dicke der Abschlagmatte zu wählen. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß lediglich das Oberteil oberhalb des stiftförmigen Abschnitts über die Abschlagmatte hinaussteht, wie es auch bei ausschließlicher Verwendung des Oberteils auf dem Golfplatz der Fall ist. Das Training wird somit für den Golfspieler erleichtert, da er nun stets vom gleichen Golftee in der gleichen Höhe abschlagen kann. Insbesondere kann die Länge des Oberteils dabei auch so gewählt werden, daß die Höhe ausreichend für das Schlagen mit einem sogenannten Driver von der Driving Range ist.
- Typischerweise wird das Unterteil der Golfteekombination aus Kunststoff im Spritzgußverfahren hergestellt, da sich dieses Verfahren als preiswertes Verfahren zur Herstellung von Kunststoffteilen in vielfältigen Formen bewährt hat. Das Oberteil hingegen besteht vorzugsweise aus einem Elastomer, insbesondere aus Gummi, um die Kräfte, die beim Auftreffen des Schlägers auf den Ball und gegebenenfalls auch auf Teile des Golftees auf dieses einwirken, kompensieren zu können. Die Verwendung eines spröderen oder härteren Materials für das Oberteil wäre deutlich weniger zweckmäßig, da dies zu einer raschen Beschädigung des Oberteils oder gar des Golfschlägers führen würde.
- Der am Oberteil vorgesehene stiftförmige Abschnitt, der in die Öffnung im Schaft des Unterteils eingreift, ist hingegen vorzugsweise aus Kunststoff oder Metall gefertigt. Auf diese Weise wird sowohl eine feste Verbindung als auch eine lange Haltbarkeit gewährleistet. Darüber hinaus macht die Verwendung eines stabilen Materials für den stiftförmigen Abschnitt das wiederholte Eindrücken ins Erdreich bei Verwendung auf dem Golfplatz möglich. Als Kunststoff kann auch ein besonders schlagresistentes Material wie z. B. Delrin (DuPont) verwendet werden, so daß eine sehr lange Lebensdauer garantiert ist. Die Verwendung eines harten Materials für den stiftförmigen Abschnitt sowie das Unterteil in Ver bindung mit einem elastischen Material für das Oberteil weist darüber hinaus auch den Vorteil auf, daß eine solche Golfteekombination eine ausreichende Steifigkeit im Gegensatz zu herkömmlichen, vollständig aus Gummi bestehenden Golftees für die Driving Range aufweist, so daß größere Abschlagshöhen möglich sind, wie sie z. B. für Abschläge mit einem Driver benötigt werden.
- Um eine dauerhafte Verbindung zwischen stiftförmigem Abschnitt und Oberteil zu gewährleisten, ist es sinnvoll, daß der stiftförmige Abschnitt an dem Ende, das dem in das Erdreich oder das Unterteil eingeführten Ende gegenüberliegt, teilweise im Oberteil festgelegt wird. Das Ende des stiftförmigen Abschnitt greift hierzu in eine im Oberteil vorgesehene Ausnehmung ein und ist hierin befestigt. Wenn das Oberteil aus Gummi gefertigt ist, wird der stiftförmige Abschnitt an diesem Ende entsprechend von dem elastischen Material ummantelt. Diese Art der Verbindung von stiftförmigem Abschnitt und Oberteil ist besonders dauerhaft und gewährleistet auch die Kompensation hoher, durch das Auftreffen des Golfschlägers verursachter Drehmomente, die auf das Golftee einwirken können.
- Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das Unterteil auch als Winter-Tee zu verwenden, in dem es einfach auf den Boden des Golfplatzes aufgesetzt wird. Hierzu sollte der Schaft des Unterteils an seinem oberen Ende eine Vertiefung aufweisen, die die Ablage eines Golfballs erlaubt. Der Ball kann nun von hier aus gespielt werden, ohne daß das Oberteil verwendet wird. Auf diese Weise wird gewährleistet, daß die erfindungsgemäße Golfteekombination auch bei gefrorenem Boden verwendet werden kann, da in einem solchen Fall das Einstechen eines pinförmigen Golftees in den Rasen in der Regel untersagt ist.
- Die Erfindung wird anhand der beigefügten Figuren weiter erläutert. Es zeigen
-
1 das Unterteil der erfindungsgemäßen Golfteekombination in der Seitenansicht ; -
2 das Unterteil der erfindungsgemäßen Golfteekombination in einer Sicht schräg von oben; -
3 die Festlegung des Oberteils in dem Unterteil der erfindungsgemäßen Golfteekombination; -
4 die Verwendung des Oberteils auf dem Golfplatz in der Seitenansicht; und -
5 die Verwendung der erfindungsgemäßen Golfteekombination auf der Driving Range in der Seitenansicht. - In
1 ist das Unterteil1 der erfindungsgemäßen Golfteekombination gezeigt. Das Unterteil1 setzt sich zusammen aus einem Schaft2 sowie einem am unteren Ende des Schaftes2 befindlichen plattenförmigen Abschnitt3 , der erheblich breiter ist als der Schaft2 . Beim Einschieben des Unterteils1 in eine dafür vorgesehene Ausnehmung in einer Abschlagmatte legt sich der plattenförmige Abschnitt3 von unten an diese Abschlagmatte an und verhindert das vollständige Durchschieben des Unterteils1 , so daß insgesamt das Unterteil1 in der Abschlagmatte sicher fixiert ist. - In
2 ist das Unterteil1 der erfindungsgemäßen Golfteekombination in einer Sicht schräg von oben gezeigt. Das Unterteil1 setzt sich wiederum zusammen aus einem Schaft2 und einem plattenförmigen Abschnitt3 , welcher hier kreisförmig ist. Der senkrecht verlaufende Schaft2 ist an seiner Oberseite mit einer Öffnung4 versehen, die der Aufnahme des stiftförmigen Abschnitts vom Oberteil der erfindungsgemäßen Golfteekombination dient. - Die Festlegung des Oberteils
5 im Unterteil1 wird in3 näher verdeutlicht. Das Oberteil5 weist an seinem unteren Ende einen stiftförmigen Abschnitt6 auf, der in seinem Endbereich7 in einer dafür vorgesehenen Ausnehmung8 im Oberteil5 festgelegt ist. Während das Oberteil5 selbst aus Gummi gefertigt ist, bestehen sowohl der stiftförmige Abschnitt6 als auch das Unterteil1 aus einem harten Kunststoff. An den Seiten des stiftförmigen Abschnitts6 sind zwei Vorsprünge9 angebracht, die auf die Öffnung4 im Schaft2 des Unterteils1 abgestimmt sind. Um das Oberteil5 mit dem Unterteil1 zu verbinden, wird das Oberteil5 in Richtung des Pfeils11 nach unten bewegt und der stiftförmige Ab schnitt6 samt der beiden Vorsprünge9 in die Öffnung4 eingeführt und anschließend um einen bestimmten Winkel verdreht, wie es durch den Pfeil12 angedeutet wird. Im Bereich der Öffnung4 im Schaft2 des Unterteils1 befinden sich Hinterschneidungen, in die die Vorsprünge9 eingreifen, so daß das Oberteil5 quasi im Unterteil1 einrastet. Die Verbindung von Oberteil5 und Unterteil1 entspricht im wesentlichen dem aus dem Stand der Technik bekannten Bajonettverschluß. Selbstverständlich sind jedoch auch andere Möglichkeiten denkbar, das Oberteil5 mit dem Unterteil1 lösbar zu verbinden. Das im wesentlichen zylinderförmige Oberteil5 , dessen Außenfläche hier leicht gewölbt dargestellt ist, weist zur Verbesserung der Greifbarkeit eine Riffelung10 auf. - In
4 wird die Verwendung der erfindungsgemäßen Golfteekombination auf dem Golfplatz gezeigt. Hierbei kommt lediglich das Oberteil5 zum Einsatz, dessen stiftförmiger Abschnitt6 in das Erdreich13 , auf dem der Rasen14 wächst, eingedrückt wird. Das Oberteil5 selbst liegt mit seiner Unterseite direkt auf dem Erdreich13 auf, so daß stets die gleiche Abschlagshöhe für den Spieler gewährleistet ist. An seiner Oberseite weist das Oberteil5 eine leichte Vertiefung auf, die es möglich macht, einen Golfball15 sicher abzulegen und von hier aus spielen zu können. - In
5 schließlich wird die Verwendung der erfindungsgemäßen Golfteekombination auf einer Driving Range gezeigt. Hierbei muß das Oberteil5 mit dem Unterteil1 verbunden werden. Der stiftförmige Abschnitt6 samt der Vorsprünge9 ist hier gestrichelt dargestellt, da er sich im Innern des Schaftes2 des Unterteils1 befindet. Der Schaft2 des Unterteils1 wird durch eine hierfür vorgesehene Ausnehmung18 in einer Abschlagmatte16 eingesteckt, wobei der plattenförmige Abschnitt3 als Begrenzung für die Fixierung des Unterteils1 in der Abschlagmatte16 dient. Anschließend wird das Oberteil5 in dem Unterteil1 befestigt. Selbstverständlich sind auch Ausführungsformen denkbar, bei denen das Oberteil5 schmaler ausgebildet ist, so daß dieses mit durch die entsprechende Ausnehmung18 in der Abschlagmatte16 hindurchgeführt werden kann. Der Schaft2 entspricht in seiner Länge der Dicke der Abschlagmatte16 , so daß die Unterseite des Oberteils5 direkt auf der Abschlagmatte16 aufliegt. Entsprechend wird auch hier stets die gleiche Höhe für den Abschlag gewährleistet, die der Abschlagshöhe auf dem Rasen14 des Golfplatzes entspricht. - Unterhalb der Abschlagmatte
16 befindet sich üblicherweise ein Boden17 , so daß sich der plattenförmige Abschnitt3 zwischen Boden17 und Abschlagmatte16 befindet.
Claims (18)
- Golfteekombination zur Verwendung auf Golfplätzen und Driving Ranges, bestehend aus einem Oberteil (
5 ) und einem Unterteil (1 ), wobei das Oberteil (5 ) an einem Ende eine Vertiefung zur Ablage eines Golfballes (15 ) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (5 ) an seinem gegenüberliegenden Ende mit einem stiftförmigen Abschnitt (6 ) versehen ist und das Unterteil (1 ) einen senkrecht verlaufenden Schaft (2 ) aufweist, der mit einer Öffnung (4 ) zur Aufnahme des stiftförmigen Abschnitts (6 ) am Oberteil (5 ) versehen ist und der Schaft (2 ) durch eine hierfür vorgesehene Ausnehmung (18 ) in einer Abschlagmatte (16 ) hindurchführbar ist. - Golfteekombination nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (
5 ) und das Unterteil (1 ) durch Einführung des stiftförmigen Abschnitts (6 ) am Oberteil (5 ) in die Öffnung (4 ) im Schaft (2 ) des Unterteils (1 ) lösbar verbindbar sind. - Golfteekombination nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der stiftförmige Abschnitt (
6 ) am Oberteil (5 ) seitliche Vorsprünge (9 ) aufweist, die für den Eingriff in die hierauf abgestimmte Öffnung (4 ) im Schaft (2 ) des Unterteils (1 ) geeignet sind, und der Schaft (2 ) des Unterteils (1 ) im Bereich der Öffnung (4 ) mit Hinterschneidungen versehen ist, die ein Verbinden von Oberteil (5 ) und Unterteil (1 ) durch gegenseitiges Verdrehen nach Art eines Bajonettverschlusses erlauben. - Golfteekombination nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der stiftförmige Abschnitt (
6 ) am Oberteil (5 ) und die Öffnung (4 ) im Schaft (2 ) des Unterteils (1 ) aufeinander abgestimmte Gewinde aufweisen. - Golfteekombination nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der stiftförmige Abschnitt (
6 ) am Oberteil (5 ) eine Verdickung oder Vertiefung aufweist, die für den Eingriff mit einer im Schaft (2 ) des Unterteils (1 ) im Bereich der Öffnung befindlichen Vertiefung oder Verdickung zur Herstellung einer lösbaren Verbindung geeignet ist. - Golfteekombination nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterteil (
1 ) an seinem der Öffnung (4 ) entgegengesetzten Ende einen plattenförmigen Abschnitt (3 ) aufweist, der das vollständige Durchschieben durch die Abschlagmatte (16 ) verhindert. - Golfteekombination nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der senkrecht verlaufende Schaft (
2 ) des Unterteils (1 ) zylinderförmig ist. - Golfteekombination nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (
5 ) zylinderförmig ist. - Golfteekombination nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (
5 ) an seiner Oberfläche Riffelungen (10 ) oder Kerben zur Verbesserung der Greifbarkeit aufweist. - Golfteekombination nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Schaftes (
2 ) des Unterteils (1 ) der Dicke der Abschlagmatte (16 ) entspricht. - Golfteekombination nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterteil (
1 ) im Spritzgußverfahren hergestellt ist. - Golfteekombination nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (
1 ) aus einem Elastomer besteht. - Golfteekombination nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (
5 ) aus Gummi besteht. - Golfteekombination nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der stiftförmige Abschnitt (
6 ) am Oberteil (5 ) aus Kunststoff oder Metall besteht. - Golfteekombination nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der stiftförmige Abschnitt (
6 ) an einem Ende (7 ) im Oberteil (5 ) festgelegt ist. - Golfteekombination nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (
2 ) des Unterteils (1 ) an seinem oberen Ende eine Vertiefung zur Ablage eines Golfballes (15 ) aufweist. - Oberteil zur Verwendung als Teil einer Golfteekombination nach einem der Ansprüche 1 bis 16.
- Unterteil zur Verwendung als Teil einer Golfteekombination nach einem der Ansprüche 1 bis 16.
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10331222A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| USD759770S1 (en) * | 2015-03-27 | 2016-06-21 | Paschal Regan | Golf tee |
-
2003
- 2003-07-10 DE DE10331222A patent/DE10331222A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| USD759770S1 (en) * | 2015-03-27 | 2016-06-21 | Paschal Regan | Golf tee |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |