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DE10330482A1 - Spanner vom Sperrklinken-Typ mit einem Stopp für den Plungerkolben - Google Patents

Spanner vom Sperrklinken-Typ mit einem Stopp für den Plungerkolben Download PDF

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Publication number
DE10330482A1
DE10330482A1 DE10330482A DE10330482A DE10330482A1 DE 10330482 A1 DE10330482 A1 DE 10330482A1 DE 10330482 A DE10330482 A DE 10330482A DE 10330482 A DE10330482 A DE 10330482A DE 10330482 A1 DE10330482 A1 DE 10330482A1
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DE
Germany
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pawl
plunger
groove
fork
housing
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Ceased
Application number
DE10330482A
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English (en)
Inventor
Yoshio Kurokawa
Toyonaga Saitoh
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tsubakimoto Chain Co
Original Assignee
Tsubakimoto Chain Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tsubakimoto Chain Co filed Critical Tsubakimoto Chain Co
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Spanner vom Sperrklinken-Typ mit einem Gehäuse (22), das an einen Motorblock anbringbar ist, einem Plungerkolben (23), der von dem Gehäuse (22) vorsteht, einer ersten Feder, die den Plungerkolben (23) in die Ausfahrrichtung vorspannt, Rastzähnen (23A) an dem Plungerkolben (23), einer Nut (22A) im Gehäuse (22), einer gezahnten Sperrklinke (24), die schwenkbar in der Nut (22A) angeordnet ist, und einer zweiten Feder (25), welche die Sperrklinke (24) vorspannt, so dass die Zähne der Sperrklinke (24) in Eingriff mit den Rastzähnen (23A) am Plungerkolben (23) sind, wobei ein Verriegelungselement (10) mit einem gabelförmigen Teil (11) in der Nut (22A) angeordnet ist, welcher die zweite Feder (25) umspannt und zwischen der Sperrklinke (24) und einem Teil des Gehäuses (22) aufgenommen ist. Dabei hält das Verriegelungselement (10) die Zähne der Sperrklinke (24) in Eingriff mit den Rastzähnen (23A) des Plungerkolbens (23) und dadurch wird zeitweilig eine Bewegung des Plungerkolbens (23) in Ausfahrrichtung aus dem Gehäuse (22) unter einer vorspannenden Kraft, die durch die erste Feder auf den Plungerkolben (23) ausgeübt wird, verhindert. Das Verriegelungselement (10) weist einen Griff (12) auf, der mit dem gabelförmigen Teil (11) verbunden ist und sich von diesem zu einem Bereich außerhalb der Nut (22A) erstreckt, zur Entfernung des gabelförmigen Teils (11) aus der Nut (22A) von Hand.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Spanner vom Sperrklinken-Typ, der dazu verwendet wird eine geeignete Spannung einem Steuerriemen, einer Steuerkette oder dergleichen bei einem Fahrzeugmotor aufzuerlegen. Die Erfindung betrifft insbesondere einen Stopp für einen Plungerkolben für das zeitweilige Verhindern eines Vorstehens eines Plungerkolbens bei einem Spanner vom Sperrklinken-Typ.
  • Ein Spanner vom Sperrklinken-Typ wird zur Unterdrückung von Vibrationen, die während dem Umlaufen eines endlosen, flexiblen Übertragungsmediums, wie einem Steuerriemen oder einer Steuerkette, der beziehungsweise die eine Drehbewegung von einer Kurbelwelle auf eine Nockenwelle eines Motors überträgt, und zur Aufrechterhaltung einer geeigneten Spannung in dem Übertragungsmedium verwendet. Der Spannermechanismus umfasst herkömmlicher Weise einen Spannerhebel, der schwenkbar am Motor angebracht ist. Ein Plungerkolben, der aus einem Gehäuse des Spanners vorsteht, drückt die Rückseite des schwenkbaren Spannerhebels in der Nähe eines seiner Enden, das entfernt von seiner Schwenkachse angeordnet ist, wodurch eine Gleitschuh-Fläche des Spannerhebels in Gleitkontakt mit der durchhängenden oder rückkehrenden Seite des Übertragungsmediums gehalten wird, um dem Übertragungsmedium eine geeignete Spannung aufzuerlegen.
  • Ein herkömmlicher Spanner 31 vom Sperrklinken-Typ, wie in den 8 bis 12 dargestellt, umfasst einen Plungerkolben 33, der in einem Gehäuse 32 vorgesehen ist. Der Plungerkolben 33 steht einfahrbar über eine vordere Fläche des Gehäuses 32 vor, wobei er in die Ausfahrrichtung durch eine Plungerkolben-Feder 36 vorgespannt ist. Eine Sperrklinke 34, die schwenkbar im Gehäuse 32 an einer Achse 34A angebracht ist, wird durch eine Feder 38 vorgespannt, wie in dem Japanischen Patent Nr. 3226037 offenbart ist (vgl. S. 2, 5 bis 10).
  • Bei dem Spanner vom Sperrklinken-Typ 31 wird ein Einfahren des Plungerkolbens 33 durch den Eingriff von Klinkenzähnen 34B, die an der Sperrklinke 34 ausgebildet sind, in Rastzähne 33B, die an einer Seitenfläche des Plungerkolbens 33 ausgebildet sind, blockiert.
  • Der Spanner umfasst eine äußere Platte 37, die an einem Ende der Achse 34A fixiert ist, welche über das Äußere des Gehäuses 32 übersteht. Die Achse 34A ist auch an der Sperrklinke 34 fixiert. Wenn der Spanner 31 transportiert oder an einem Motorblock montiert wird, wird ein Verriegelungsstift 39, wie in 10 dargestellt, in eine Stift-Einfuhröffnung 37A in der Platte 37 eingeführt, und gleichzeitig ist der Verriegelungsstift 39 in Anlage an einer äußeren Wandfläche 32A an einem Ende des Gehäuses 32, oder alternativ kann der Verriegelungsstift 39 in einer in einer Seitenwand des Gehäuses ausgebildeten Verriegelungsöffnung 32B in Eingriff stehen, wie in den 11 und 12 dargestellt. In beiden Fällen werden die Klinkenzähne 34B in Eingriff mit den Rastzähnen 33B des Plungerkolbens 33 gehalten, so dass der Plungerkolben 33 entgegen einer Ausfahrbewegung zurückgehalten wird. Nachdem der Spanner 31 an einem Motorblock montiert ist, kann der Verriegelungsstift 39 entfernt werden, so dass der Spanner 31 normal betrieben werden kann.
  • Um den herkömmlichen Spanner 31 vom Sperrklinken-Typ herzustellen, ist es nötig, die äußere Platte 37 mit der Achse 34A zu verbinden, und im Falle der in den 11 und 12 dargestellten Ausführungsform ist es auch nötig, die Verriegelungsöffnung 32B zum Einführen des Verriegelungsstifts 39 in das Gehäuse 32 zu bohren. Diese Schritte bewirken eine Erhöhung der Herstellungskosten.
  • Ein anderes Problem tritt auf, wenn nur eine kleiner Zwischenraum zwischen dem Spannergehäuse 32 und benachbarten Teilen des Motorblocks vorhanden ist. In diesem Fall kann die Montage des Spanners an dem Motorblock und die Montage und Demontage einer Kette nicht auf einfache Weise durchgeführt werden, auf Grund der Interferenz des Verriegelungsstifts 39 und des Motorblocks.
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung einen verbesserten Spanner vom Sperrklinken-Typ zur Verfügung zu stellen, insbesondere in Hinblick auf die Herstellungs- und Montagekosten.
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Spanner vom Sperrklinken-Typ gemäß dem Anspruch 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Der erfindungsgemäße Spanner vom Sperrklinken-Typ weist ein Gehäuse, das an einen Motorblock anbringbar ist, einen Plungerkolben, der von dem Gehäuse vorsteht, eine erste Feder, die den Plungerkolben in die Ausfahrrichtung vorspannt, Rastzähne an dem Plungerkolben, eine Nut im Gehäuse, eine gezahnte Sperrklinke, die schwenkbar in der Nut angeordnet ist, und eine zweite Feder auf, welche die Sperrklinke vorspannt, so dass die Zähne der Sperrklinke in Eingriff mit den Rastzähnen am Plungerkolben sind. Die Verbesserung umfasst einen Stopp, im Folgenden als Verriegelungselement bezeichnet, mit einem gabelförmigem Teil, der in der Nut des Gehäuses angeordnet ist, welcher die zweite Feder umspannt und zwischen der Sperrklinke und einem Teil des Gehäuses aufgenommen ist. Das Verriegelungselement hält die Zähne der Sperrklinke in Eingriff mit den Rastzähnen des Plungerkolbens und verhindert dadurch zeitweilig eine Bewegung des Plungerkolbens in Ausfahrrichtung aus dem Gehäuse unter einer vorspannenden Kraft, die durch die erste Feder auf den Plungerkolben ausgeübt wird. Das Verriegelungselement weist einen Griff auf, der mit dem gabelförmigen Teil verbunden ist, und vorzugsweise einstückig mit diesem ausgebildet ist. Der Griff erstreckt sich von dem gabelförmigen Bereich zu einem Bereich außerhalb der Nut, um eine Entfernung des gabelförmigen Teils aus der Nut von Hand zu ermöglichen.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung hat die Nut ein Paar gegenüberliegender Wände und der gabelförmige Teil des Verriegelungselements weist ein Paar von Elementen mit äußeren, wandkontaktierenden Flächen auf, die in Eingriff mit den jeweiligen der gegenüberliegender Wänden der Nut stehen. Der Abstand zwischen den wandkontaktierenden Flächen des gabelförmigen Teils, wenn der gabelförmige Teil aus der Nut entfernt ist, ist größer als der Abstand zwischen den gegenüberliegenden Wänden der Nut. Folglich wird der gabelförmige Teil wenigstens teilweise auf Grund von Reibung, die aus einer federnden Kraft resultiert, die durch die Elemente des gabelförmigen Teils gegen die Wände der Nut ausgeübt wird, in der Nut gehalten.
  • Das gabelförmige Verriegelungselement wird von Hand in das Gehäuse eingesetzt, während der Plungerkolben in einer eingefahrenen Stellung gehalten wird, und wird zwischen den Sperrklinkenzähnen und einer Bodenwand der Nut, in der die Sperrklinke angeordnet ist, aufgenommen. Die Elemente des gabelförmigen Teils nehmen die Feder zwischen sich auf, die in der Nut des Gehäuses angeordnet ist. Das Verriegelungselement verhindert eine Schwenkbewegung der Sperrklinke und hält unter Zwang einen Eingriff zwischen der Sperrklinke und den Rastzähnen des Plungerkolbens aufrecht, so dass es vollständig eine Ausfahrbewegung des Plungerkolbens verhindert.
  • Der Plungerkolben wird zum normalen Betrieb freigegeben, nachdem der Spanner am Motorblock eingebaut ist und die Kette oder ein anderes Übertragungsmedium positioniert und in Eingriff mit einem Spannerhebel ist, der durch den Plungerkolben betätigt wird. Um den Plungerkolben freizugeben, wird der Griff von Hand gezogen, um den gabelförmigen Teil aus der Nut des Gehäuses zu entfernen, wodurch der Plungerkolben zur Bewegung in die Ausfahrrichtung freigegeben wird.
  • Zum Einsetzen in den Plungerkolben werden, wenn der Abstand zwischen den äußersten Seiten des gabelförmigen Teils des Verriegelungselements etwas größer als die Breite der Nut ist, in die das Verriegelungselement eingesetzt wird, die Elemente des gabelförmigen Teils zusammengedrückt, wenn sie in die Nut eingesetzt werden. Selbst wenn der federvorgespannte Plungerkolben in die Einfahrrichtung gedrückt wird, so dass die zusammendrückende Kraft nachlässt, verhindert die auf die Wände der Nut durch die Elemente des gabelförmigen Teils des Verriegelungselements federnde Kraft, dass das Verriegelungselement aus dem Gehäuse fällt.
  • Im Folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels mit vier Abwandlungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Explosionsdarstellung eines erfindungsgemäßen Spanners, die darstellt, wie das Verriegelungselement für den Plungerkolben eingeführt wird,
  • 2 eine Schnittdarstellung des Spanners, die das Verriegelungselement in seiner aktiven Stellung zeigt,
  • 3 eine schematische Ansicht, in der das Verhältnis zwischen dem Abstand zwischen den gabelförmigen äußersten Seiten eines Verriegelungselements gemäß der Erfindung und der Breite des Schlitzes, in den es eingeführt wird, darstellt ist,
  • 4 eine perspektivische Ansicht einer ersten Abwandlung des Verriegelungselements gemäß der Erfindung,
  • 5 eine perspektivische Ansicht einer zweiten Abwandlung des Verriegelungselements gemäß der Erfindung,
  • 6 eine perspektivische Ansicht einer dritten Abwandlung des Verriegelungselements gemäß der Erfindung,
  • 7 eine perspektivische Ansicht einer vierten Abwandlung des Verriegelungselements gemäß der Erfindung,
  • 8 eine perspektivische Ansicht eines Beispiels eines herkömmlichen Spanners vom Sperrklinken-Typ,
  • 9 eine Schnittdarstellung, die einen herkömmlichen Spanner vom Sperrklinken-Typ zeigt,
  • 10 eine Draufsicht, die das Einführen eines Verriegelungsstifts in den Spanner von 8 darstellt,
  • 11 eine Seitenansicht, die ein anderes Beispiel eines herkömmlichen Spanners vom Sperrklinken-Typ zeigt, und
  • 12 eine Ansicht, die das Einführen eines Verriegelungsstifts in den Spanner von 11 darstellt.
  • Ausführungsformen der Erfindung werden nun unter Bezugnahme auf die 1 bis 7 näher erläutert.
  • Wie in den 1 und 2 dargestellt, weist ein Spanner 20, bei dem ein Stopp, der im Folgenden auch als Verriegelungselement 10 bezeichnet wird, gemäß der Erfindung als zeitweiliges Verriegelungsmittel verwendet wird, einen Plungerkolben 23 auf. Der Plungerkolben 23 ist in Ausfahrrichtung aus einem Gehäuse 22 federvorgespannt. Das Gehäuse 22 ist an einem nicht dargestellten Fahrzeug-Motorblock angebracht. Eine Sperrklinke 24 ist in einem im Gehäuse 22 ausgebildeten Schlitz 22A angeordnet, wobei der Schlitz 22A sich in Richtung des Plungerkolbens 23 öffnet. Die Sperrklinke 24 ist schwenkbar im Gehäuse 22 angebracht und durch eine Feder 25 vorgespannt, so dass ihre Sperrklinkenzähne in Eingriff mit Rastzähnen 23A an der äußeren Umfangsfläche des Plungerkolbens 23 stehen. Der Spanner 20 übt eine geeignete Spannung auf einen Steuerriemen, eine Steuerkette oder ein anderes flexibles Übertragungsmedium bei einem Fahrzeugmotor aus.
  • Montageöffnungen 22B sind zur Anbringung des Gehäuses 22 an einem Motor vorgesehen (siehe 1 und 2). Der Spanner 20 hat die gleiche Grundfunktion wie der zuvor beschriebenen herkömmliche Spanner 31 vom Sperrklinken-Typ.
  • Das Verriegelungselement 10 wird verwendet zum zeitweiligen Verhindern eines Vorstehens oder Ausfahrens des Plungerkolbens 23. Es ist mit einem gabelförmigen Teil 11 ausgebildet, der zwischen einen Teil des Gehäuses 22 und der Sperrklinke 24 eingeführt wird, damit er zwischen den beiden aufgenommen wird, wobei der gabelförmige Teil 11 die Sperrklinken-Feder 25, die in der Nut 22 angeordnet ist, zwischen sich aufnimmt. Der gabelförmige Teil 11 des Verriegelungselements 10 ist als eine Einheit mit einem Griff 12 ausgebildet, von dem sie vorstehen. Der Griff 12 steht nach außerhalb des Gehäuses 22 vor, wie in 2 dargestellt. Das Verriegelungselement 10 kann aus einer Vielzahl von Materialien gefertigt sein. Es ist jedoch vorzugsweise geformt aus einem technischen Kunststoff oder Kunstharz, wie Polyamid, Polyacetal oder dergleichen. Derartige Kunststoffe werden aus Gründen der einfachen Formgebung und geringen Kosten des Gießens bevorzugt.
  • Um ein Ausfahren des Plungerkolbens 23 aus dem Spanner 20 zu stoppen, wird der gabelförmige Teil 11, der sich vom Griff 12 aus erstreckt, zwischen einen Teil des Gehäuses 22 und der Sperrklinke 24 eingeführt, so dass es dazwischen aufgenommen ist, wobei der gabelförmige Teil 11 die Sperrklinken-Feder 25, die in der Nut 22A des Gehäuses 22 angeordnet ist, zwischen sich aufnimmt. Hierbei wird der Griff 12 von Hand gehalten. Der gabelförmige Teil 11 verhindert eine Schwenkbewegung der Sperrklinke 24 und hält dadurch unter Zwang den Eingriff zwischen Sperrklinkenzähnen und Rastzähnen 23A des Plungerkolbens 23 aufrecht. Dadurch kann, obwohl der Plungerkolben 23 in Ausfahrrichtung aus dem Gehäuse 22 federvorgespannt ist, das Verriegelungselement 10 ein Ausfahren des Plungerkolbens 23 vollständig verhindern. Um die Sperrklinke 24 freizugeben, so dass diese normal mit dem Plungerkolben 23 zusammenwirken kann, wird am Griff 12 von Hand gezogen, um das Verriegelungselement 10 aus der Nut 22A des Gehäuses 22 zu entfernen, so dass der Plungerkolben 23 freigegeben wird, um sich in Ausfahrrichtung auf Grund der durch die Plungerkolben-Vorspannfeder ausgeübten Kraft bewegen zu können.
  • Die Strich-Punkt-Punkt-Linien in 3 zeigen die Umrisse der Nut 22A im Gehäuse 22. Wie in 3 dargestellt ist der Abstand W1 zwischen den äußersten Seiten des gabelförmigen Teils 11 etwas größer als die Breite W2 der Nut 22A. Folglich werden, wenn das Verriegelungselement 10 in die Nut 22A zwischen dem Gehäuse 22 und der Sperrklinke 24 eingeführt wird, die beiden Elemente des gabelförmigen Teils 11 in Richtung aufeinander zu gedrückt, so dass sich der Abstand W1 verringert. Folglich verhindert, selbst wenn der federvorgespannte Plungerkolben 23 zurückgeschoben wird, so dass die zusammendrückende Kraft, welche den gabelförmigen Teil 22 zwischen dem Gehäuse 22 und der Sperrklinke 24 hält, verringert wird oder ganz entfällt, die zusammendrückende Kraft, die in Richtung des Abstands W1 auf den gabelförmigen Teil 11 wirkt, ein unbeabsichtigtes Herausfallen des gabelförmigen Teils 11.
  • Der Abstand zwischen den innersten Seiten der Elemente des gabelförmigen Teils 11 sollte etwas größer als der äußere Durchmessser der Sperrklinken-Feder 25 sein, so dass, wenn der gabelförmige Teil 11 in die Nut 22A eingeführt wird, dieser die Sperrklinken-Feder 25 zwischen sich aufnehmen kann, selbst wenn die beiden Elemente des gabelförmigen Teils 11 etwas aufeinander zu bewegt werden.
  • Das Verriegelungselement 10 in Übereinstimmung mit der Erfindung kann zeitweilig ein Ausfahren des Plungerkolbens 23 verhindern und der Spanner, bei dem das Verriegelungselement 10 verwendet wird, kann ohne das Erfordernis einer äußeren Platte und ohne den Schritt des Anbringens der äußeren Platte an der Schwenk-Achse der Sperrklinke hergestellt werden. Darüber hinaus ist es nicht erforderlich, ein spezielles Loch in das Spanner-Gehäuse zu bohren, um einen Verriegelungsstift aufzunehmen. Folglich kann der Spanner wesentlich billiger hergestellt werden. Darüber hinaus kann der Spanner einfacher an einem Motorblock angebracht werden, und die Montage und Demontage einer Kette kann einfacher durchgeführt werden. Selbst wenn bei einer Anordnung der Abstand zwischen dem Gehäuse 32 und der Seite des Motorblocks so klein ist, dass ein Entfernen und ein Einführen des Verriegelungsstifts unmöglich wäre, kann der gabelförmige Teil 11 einfach entfernt und eingeführt werden. Somit bietet die Erfindung verschiedene wesentliche Vorteile.
  • Die 4 bis 7 zeigen Beispiele von Abwandlungen des Verriegelungselements 10 gemäß der Erfindung. 4 zeigt ein Verriegelungselement 10 bei dem die Breite des Griffes 12 verringert ist, so dass er im Wesentlichen die gleiche Breite wie der Abstand W1 zwischen den äußersten Seiten des gabelförmigen Teils 11 hat. 5 zeigt ein Verriegelungselement 10 mit einem verlängerten Griff 12 in Form eines Streifens, welcher das Entfernen des gabelförmigen Teils 11 aus der Nut 22A des Gehäuses 22 vereinfacht. 6 zeigt ein Verriegelungselement 10, bei dem der Griff 12 in Form eines verlängerten Streifens einen verbreiterten Bereich benachbart zum gabelförmigen Teil 11 hat, der breiter als der Abstand W1 zwischen den äußersten Teilen der Elemente des gabelförmigen Teils ist. Der verlängerte Streifen vereinfacht das Entfernen des Verriegelungselements 10 aus dem Spannergehäuse und der verbreiterte Bereich vereinfacht das Einführen des Verriegelungselements 10 in die Nut 22A des Spannergehäuses. 7 zeigt ein Verriegelungselement 10 bei dem der Griff 12 einen verbreiterten Teil, wie in 1 hat, aber der verbreiterte Teil ist mit einer Öffnung 12A versehen zur Verbindung mit einem getrennt ausgebildeten, länglichen Element zur Vereinfachung des Entfernen des Verriegelungselements, wie einem Streifen 13, der mit Strich-Punkt-Punkt-Linien angedeutet ist.
  • Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen werden die Verriegelungselemente derart beschrieben, dass sie für einen hydraulischen Spanner vom Sperrklinken-Typ verwendet werden. Diese Spanner haben jedoch etwas Spiel, was durch ihre Sperrklinken begrenzt wird. Jedoch können die Verriegelungselemente 10 auch bei nicht versteiften Spannern vom Sperrklinken-Typ verwendet werden, die nicht spielfrei sind.
  • Wie zuvor beschrieben wird der gabelförmige Teil des Verriegelungselements in eine Nut im Spannergehäuse eingeführt und zwischen einem Teil des Gehäuses und der Sperrklinke aufgenommen, wobei der gabelförmige Teil die Sperrklinken-Feder, die in der Nut angeordnet ist, aufnimmt. Ein Griff, der als eine Einheit mit dem gabelförmigen Teil ausgebildet ist, erstreckt sich vom gabelförmige Teil und steht nach außerhalb des Gehäuses vor. Folglich verhindern, wenn als zeitweiliger Plungerkolben-Stopp eingebaut, die Verriegelungselemente ein Schwenken der Sperrklinke und halten daher gezwungenermaßen den Eingriff des Sperrklinkenzähne in den Rastzähnen am Plungerkolben aufrecht. Deshalb wird ein Ausfahren des Plungerkolbens verhindert. Um die Verriegelung freizugeben, wird der Griff von Hand herausgezogen, um das Verriegelungselement aus dem Spannergehäuse zu entfernen, so dass der Plungerkolben freigegeben wird und sich in Folge der durch die den Plungerkolben vorspannenden Feder ausgeübten Kraft in Ausfahrrichtung bewegen kann. Wie zuvor erläutert, ermöglicht das Verriegelungselement, dass der Spanner einfach am Motorblock montiert werden kann, und vereinfacht die Kettenmontage und -demontage.
  • Der Plungerkolben-Stopp, das heißt das Verriegelungselement, in Übereinstimmung mit der Erfindung ermöglicht es den Spanner einfacher zu montieren, da er nicht den Schritt eines Fixierens einer äußeren Platte an der Sperrklinken-Achse erfordert, wie bei dem Aufbau eines herkömmlichen Verriegelungselements. Darüber hinaus ist das Bohren einer einen Verriegelungsstift aufnehmenden Öffnung in das Spannergehäuse nicht erforderlich. Folglich werden die Schwierigkeiten und die Herstellungskosten des Spanners wesentlich verringert.
  • Da das Verriegelungselement in Übereinstimmung mit der Erfindung in eine Nut im Spannergehäuse eingeführt wird, kann verhindert werden, selbst wenn der Abstand zwischen dem Gehäuse und dem Motorblock so gering ist, dass Interferenzen oder Überschneidungen beim Einführen oder Entfernen eines herkömmlichen Verriegelungsstifts auftreten würden, das Verriegelungselement gemäß der Erfindung einfach entfernt und eingeführt werden. Somit kann der Vorgang der Montage des Spanners an einem Motorblock und die Kettenmontage und -demontage leichter durchgeführt werden.
  • Wenn der Abstand zwischen den äußersten Seiten des gabelförmigen Teils des Verriegelungselements etwas größer als die Breite der Nut sind, in die das Verriegelungselement eingeführt wird, verhindert, selbst wenn der federvorgespannte Plungerkolben nach hinten geschoben wird, so dass die einpressende Kraft gelockert wird, welche das Verriegelungselement zwischen der Sperrklinke und dem Spannergehäuse hält, die federnde Kraft, die auf die Wände der Nuten durch die Elemente des gabelförmigen Teils des Stopps ausgeübt werden, dass das Verriegelungselement unerwarteter Weise aus dem Gehäuse fällt, so dass er nur entfernt wird, wenn es willentlich aus der Nut gezogen wird.

Claims (4)

  1. Spanner vom Sperrklinken-Typ mit einem Gehäuse (22), das an einen Motorblock anbringbar ist, einem Plungerkolben (23), der von dem Gehäuse (22) vorsteht, einer ersten Feder, die den Plungerkolben (23) in die Ausfahrrichtung vorspannt, Rastzähnen (23A) an dem Plungerkolben (23), einer Nut (22A) im Gehäuse (22), einer gezahnten Sperrklinke (24), die schwenkbar in der Nut (22A) angeordnet ist, und einer zweiten Feder (25), welche die Sperrklinke (24) vorspannt, so dass die Zähne der Sperrklinke (24) in Eingriff mit den Rastzähnen (23A) am Plungerkolben (23) sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verriegelungselement (10) mit einem gabelförmigem Teil (11) in der Nut (22A) angeordnet ist, welcher die zweite Feder (25) umspannt und zwischen der Sperrklinke (24) und einem Teil des Gehäuses (22) aufgenommen ist, wobei das Verriegelungselement (10) die Zähne der Sperrklinke (24) in Eingriff mit den Rastzähnen (23A) des Plungerkolbens (23) hält und dadurch zeitweilig eine Bewegung des Plungerkolbens (23) in Ausfahrrichtung aus dem Gehäuse (22) unter einer vorspannenden Kraft, die durch die erste Feder auf den Plungerkolben (23) ausgeübt wird, verhindert, und wobei das Verriegelungselement (10) einen Griff (12) aufweist, der mit dem gabelförmigen Teil (11) verbunden ist und sich von diesem zu einem Bereich außerhalb der Nut (22A) erstreckt, zur Entfernung des gabelförmigen Teils (11) aus der Nut (22A) von Hand.
  2. Spanner vom Sperrklinken-Typ nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der gabelförmige Teil (11) und der Griff (12) einstückig ausgebildet sind.
  3. Spanner vom Sperrklinken-Typ nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (22A) ein Paar gegenüberliegender Wände aufweist, dass der gabelförmige Teil (11) des Verriegelungselements (10) aus einem Paar von Elementen mit äußeren, wandkontaktierenden Flächen aufweist, die in Eingriff mit den jeweiligen der gegenüberliegender Wänden der Nut (22A) stehen, und dass der Abstand (W1) zwischen den wandkontaktierenden Flächen des gabelförmigen Teils (11), wenn sich der gabelförmige Teil (11) außerhalb der Nut (22A) befindet, größer als der Abstand (W2) zwischen den gegenüberliegender Wänden ist, wodurch der gabelförmige Teil (11) wenigstens teilweise auf Grund von Reibung, die aus einer federnden Kraft resultiert, die durch die Elemente des gabelförmigen Teils (11) gegen die Wände der Nut (22A) ausgeübt wird, in der Nut (22A) gehalten wird.
  4. Spanner vom Sperrklinken-Typ nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (10) aus einem Kunstharz oder Kunststoff spritzgegossen ist.
DE10330482A 2002-07-12 2003-07-01 Spanner vom Sperrklinken-Typ mit einem Stopp für den Plungerkolben Ceased DE10330482A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP2002204069A JP3883191B2 (ja) 2002-07-12 2002-07-12 ラチェット式テンショナのプランジャ制止具
JP2002/204069 2002-07-12

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