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Die
Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die einen Vorratsbehälter und
einen Dosierbehälter
zur dosierten Abgabe von in dem Vorratsbehälter befindlichen schüttfähigen Material
enthält,
sowie den Dosierbehälter
selbst.
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Vorrichtungen,
die einen Vorratsbehälter
und einen Dosierbehälter
enthalten, sind in den verschiedensten Ausführungen bekannt. Pflanzenschutzmittel
werden oft in Vorratsbehältern
verkauft, die eine genaue und einfache Dosiermöglichkeit durch den Anwender
erfordern. Insbesondere Pflanzenschutzmittel, die als Granulate
verkauft werden, erfordern eine präzise Dosierung.
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Aus
dem Stand der Technik ist eine Vorrichtung bekannt, die aus einem
Vorratsbehälter
und einer konischen Dosierkappe besteht, die mit dem Vorratsbehälter über einen
Schraubgewinde fest verbunden werden kann und eine genaue Dosierung
eines Granulats ermöglicht.
Diese Dosierkappe wird mittels einer Kunststofflasche an den Vorratsbehälter lose angehängt. Nachteilig
bei dieser Vorrichtung ist aber, dass diese überdimensionierte Versandkisten
erfordern, da der lose Verbund zu einem hohen Verpackungsaufwand
führt.
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung einer Vorrichtung,
die einen Vorratsbehälter
und einen Dosierbehälter
enthält,
der mit einem Vorratsbehälter
fest verbunden werden und dem Vorratsbehälter platzsparend beigefügt werden
kann, so dass der Verpackungsaufwand und das Müllaufkommen reduziert werden.
Außerdem
muss der zur Vorrichtung gehörende
Dosierbehälter
die Abmessung kleinerer und größerer Dosiermengen
ermöglichen
und einfach zu handhaben sein, sowie bei Fehldosierung das Zurückschütten des
Feststoffs in den Vorratsbehälter
erlauben.
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Diese
Aufgabe wird mit einer Vorrichtung der oben genannten Art erfindungsgemäß dadurch
gelöst,
dass der Dosierbehälter
ein passendes Gegenstück
aufweist, so dass dieser auf den geschlossenen Deckel des Vorratsbehälters fest
aufgesteckt werden kann. Die Vorrichtung kann somit für den Transport
quasi zu einem Stück
verbunden werden. Die Länge
und Breite des Dosierbehälters
entsprechen vorzugsweise der Länge
und der Breite des Bodens des Vorratsbehälters, so dass Vorratsbehälter und
Dosierbehälter
formschlüssig
sind und das Verpackungsvolumen minimiert werden kann.
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Der
Dosierbehälter
weist zugleich eine Öffnung
auf, die mit dem Vorratsbehälter
fest verbunden werden kann. Zur Veränderung des Materialdurchtrittsquerschnitts
ist im Flaschenhals des Vorratsbehälter ein Drehgewinde oder ein
Schieber angeordnet.
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Die
Aufgabe, dass der Dosierbehälter
zugleich die Dosierung kleinerer und größerer Materialmengen ermöglicht,
wird durch die unten schmal und oben breit gehaltene Form gelöst. Durch
die an den Seiten angebrachte Skalierung und dem vorzugsweise durchsichtigen
Material des Dosierbehälters
ist eine einfache und genaue Dosierung möglich. Bei Fehldosierung ist
das Zurückschütten des
Feststoffs in den Vorratsbehälter
möglich.
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Eine
solche Vorrichtung ermöglicht
sowohl eine leicht zu handhabende Nachfüllbarkeit als auch die Einstellung
einer exakten Materialabgabemenge, ohne dass dazu weitere Hilfsmittel,
wie ein zusätzlicher
Dosier- oder Messbecher notwendig wären.
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Ganz
besonders vorteilhaft ist, dass die Vorrichtung in der Transportposition
quaderförmig
ist, die platzsparend ist. Die Dosiereinrichung kann, vom Anwender
mehrfach verwendet werden und es kann die Vorrichtung oder die Dosiereinrichtung
allein angeboten werden.
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Dazu
ist in besonders vorteilhafter Ausgestaltung vorgesehen, dass der
Flaschenhals des Vorratsbehälters
außenseitig
ein Schraubgewinde hat, auf das die Dosierschraubkappe so aufgesetzt
werden kann, dass eine feste Verbindung resultiert.
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Der
Vorratsbehälter
kann vorteilhaft aus Kunststoff bestehen, und wird dann vorteilhaft
im Blasverfahren hergestellt. Besonders bevorzugt wird der Dosierbehälter aus
durchsichtigem Kunststoff hergestellt.
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Der
Dosierbehälter
kann ebenfalls vorteilhaft aus Kunststoff bestehen, und wird dann
vorteilhaft im Blasverfahren hergestellt. Besonders bevorzugt wird der
Dosierbehälter
aus durchsichtigem Kunststoff hergestellt.
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Alternativ
kann auch vorgesehen sein, dass der Vorratsbehälter aus einer Faltschachtel
besteht.
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Dabei
kann gegenüber
den anderen Behälterteilen
eine andere Farbgestaltung gewählt
werden, um den Dosierbehälter
besonders kenntlich zu machen, damit der Verbraucher diesen nach
Entleerung des Behälters
zum nochmaligen Gebrauch entnimmt.
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Eine
Vorrichtung der vorstehend beschriebenen An eignet sich insbesondere
für den
Transport und die Dosierung schüttfähiger Materialien.
Als schüttfähige Materialien
kommen feste und flüssige Materialien
in Betracht. Hierzu gehören
beispielhaft und vorzugsweise feste Pflanzenschutzmittel, insbesondere
deren Granulate.
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Der
Dosierbehälter
ist ebenfalls Gegenstand der Erfindung.
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Nachstehend
wird die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen beispielsweise
näher erläutert.
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Diese
zeigen in
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1 eine bevorzugte Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
von vorne in der Transportposition,
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2 eine weitere Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Vorrichtung
in der Transportposition,
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3 einen Ausschnitt aus der
erfindungsgemäßen Vorrichtung
nach einer zweiten Ausführungsform
von vorne, nach dem Transport,
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4 eine erfindungsgemäße Vorrichtung nach
einer dritten Ausführungsform,
in der Dosierposition,
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5 einen erfindungsgemäßen Dosierbehälter in
perspektivischer Ansicht von zwei Seiten,
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6 einen erfindungsgemäßen Dosierbehälter in
perspektivischer Ansicht von unten, d.h. von der Seite, die auf
den verschlossenen Vorratsbehälter
zum Transport aufgesetzt wird,
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7 einen erfindungsgemäßen Dosierbehälter in
perspektivischer Ansicht von zwei Seiten,
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8 einen erfindungsgemäßen Dosierbehälter in
perspektivischer Ansicht von der Seite, die zur Dosierung mit dem
Vorratsbehälter
verbunden wird.
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Die
erfindungsgemäße Vorrichtung
für schüttfähige Materialien,
insbesondere für
Pflanzenschutzmittel, ist in den Zeichnungen allgemein mit 1 bezeichnet.
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Die
in 1 dargestellte bevorzugte
Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zeigt
die Vorrichtung 1 in der Transportposition. Die Vorrichtung 1 umfasst
einen Vorratsbehälter 2,
der vorzugsweise aus einem hochtransparenten Kunststoff besteht
und im Blasverfahren hergestellt ist. Dieser Vorratsbehälter 2 weist
an der Oberseite einen Flaschenhals 3 auf, der mit einem
Deckel 4 verschlossen ist. Der Deckel 4 ist vorzugsweise
eine Dosierschraubkappe. Der Flaschenhals 3 ist vorzugsweise
rund. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform hat der Flaschenhals 3 außen ein Schraubgewinde.
Die Vorrichtung enthält
weiterhin einen Dosierbehälter 5,
der durch eine Steckverbindung mit dem Deckel 4 des Vorratsbehälters 2 verbunden
ist. Der Dosierbehälter 5 hat
einen Flaschenhals 6, der mit einem Deckel 7 verschlossen
ist. Der Flaschenhals 6 kann in einer weiteren Ausführungsform
ein Schraubgewinde innen und/oder außen aufweisen. Der Vorratsbehälter 2 kann
außerdem
einen Griff 8 haben.
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2 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung
nach einer Ausführungsform,
mit dem Schraubgewinde 9 ohne den Deckel 7.
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3 zeigt einen Ausschnitt
aus der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
aus dem hervorgeht, dass der Dosierbehälter 5 von dem Vorratsbehälter 2 abgenommen
werden kann. Aus 2 ist
die bevorzugte Ausführungsform
ersichtlich, bei der der Flaschenhals 3 ein Schraubgewinde 9 aufweist.
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4 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung
nach einer weiteren Ausführungsform
in der Dosierposition. In dieser Ausführungsform ist der Dosierbehälter 5 mit
dem Vorratsbehälter 2 über den Flaschenhals 3 fest
verbunden, vorzugsweise durch eine Steckverbindung. Der Dosierbehälter 5 ist
querschnittlich derart an den Querschnitt des Vorratsbehälters 2 angepasst,
das sich der Dosierbehälter 5 fest
am Vorratsbehälter 2 findet.
Zusätzlich
können zur
Abdichtung weitere umlaufende, nicht im einzelnen dargestellte Rastwülste bzw.
Rastnuten vorgesehen sein.
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5 zeigt eine bevorzugte
Ausführungsform
des Dosierbehälters 5 in
perspektivischer Ansicht von zwei Seiten. 4 zeigt deutlich den Flaschenhals 6 des
Dosierbehälters
sowie die Skalierung 10, die auf diesen Dosierbehälter aufgebracht sein
kann.
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Die 6 bis 8 zeigen verschiedene Ansichten des Dosierbehälters.
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Eine
besondere Ausführungsform
ist der Vorratsbehälter 2 zusammen
mit einem Deckel 4. Der Deckel 4 ist vorzugsweise
eine Dosierschraubkappe. Der Vorratsbehälter kann mit einem schüttfähigen Material,
vorzugsweise einem Pflanzenschutzmittel gefüllt sein. Mit dem Vorratsbehälter 2 ist
dieser über eine
Steckverbindung der Dosierbehälter 5 verbunden.
Dieser ist in der besonderen Ausführungsform mit einem Deckel 7 verschlossen.
Der Querschnitt von Vorratsbehälter 2 und
Dosierbehälter
ist vorzugsweise so gestaltet, dass die Vorrichtung 1 quaderförmig ist
und platzsparend verpackt werden kann (1).
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Der
Vorratsbehälter 2 ist
alternativ mit einer Führungsnut
ausgestaltet, die am Vorratsbehälter 2 an
einem auf der Schulterformtrennnaht angebrachten Steg mittig ausgerichtet
werden kann. Diese Führungsnut
erleichtert die Ausrichung des Dosierbehälters auf dem Vorratsbehälter in
der Verpackung.
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Zur
Dosierung des schüttfähigen Materials wird
die Steckverbindung zwischen dem Dosierbehälter 5 und dem Vorratsbehälter 2 gelöst. Der
Dosierbehälter
wird gedreht und mit dem Flaschenhals 6 mit dem Flaschenhals 3 über den
Deckel 4 des Vorratsbehälters
verbunden.
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Soll
die Menge des schüttfähigen. Materials genauer
dosierbar sein, ist zusätzlich
vorgesehen, dass der Materialdurchtrittsquerschnitt des Vorratsbehälters veränderbar
ist. Dazu ist im Deckel 4 des Vorratsbehälters ein
Drehregulator oder ein Schieber vorgesehen, welcher mit einer Schieberlasche
verschlossen werden kann (Dosierschraubkappe). Durch Verschiebung
vorzugsweise durch Drehung des Deckels an der Außenseite des Deckels in Richtung
des Pfeils lässt
sich somit die Materialdurchtrittsöffnung vergrößern oder
verkleinern, so dass mehr oder weniger Material vom Vorratsbehälter in
die Dosierbehälter
eintreten kann.
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Wurde
zuviel schüttfähiges Material
in die Dosiervorrichtung überführt, kann
dieses problemlos wieder in den Vorratsbehälter zurückgeschüttet werden.
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Die
Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. Weitere
Ausgestaltungen der Erfindung sind möglich, ohne den Grundgedanken
zu verlassen.
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- 1
- Vorrichtung
- 2
- Vorratsbehälter
- 3
- Flaschenhals
des Vorratsbehälters
- 4
- Deckel
des Vorratsbehälters
- 5
- Dosierbehälter
- 6
- Flaschenhals
des Dosierbehälters
- 7
- Deckel
des Dosierbehälters
- 8
- Griff
- 9
- Schraubgewinde
- 10
- Skalierung