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DE10329569A1 - Vorrichtung zur Detektion von Objekten - Google Patents

Vorrichtung zur Detektion von Objekten Download PDF

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DE10329569A1
DE10329569A1 DE2003129569 DE10329569A DE10329569A1 DE 10329569 A1 DE10329569 A1 DE 10329569A1 DE 2003129569 DE2003129569 DE 2003129569 DE 10329569 A DE10329569 A DE 10329569A DE 10329569 A1 DE10329569 A1 DE 10329569A1
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DE
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delay
pulse
pulses
channel
carrier frequencies
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DE2003129569
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Martin Reiche
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Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Publication date
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Abstract

Es wird eine Vorrichtung zur Detektion von Objekten in einem Erfassungsbereich vorgeschlagen, bei der Radarimpulse mittels eines Sendekanals ausgesendet werden und an den Objekten reflektierte Impulse mittels eines Empfangskanals empfangen werden. Hierzu ist im Empfangskanal ein Verzögerungsmittel vorgesehen, mittels dem Impulse, die im Empfangszweig mit den Empfangssignalen gemischt werden, gegenüber den Sendeimpulsen variabel verzögerbar sind. Weiterhin ist vorgesehen, dass für jeden Verzögerungswert des Verzögerungsmittels Impulse mit mindestens zwei unterschiedlichen Trägerfrequenzen ausgesandt werden, wobei die Trägerfrequenzen von der Messentfernung und damit von dem Verzögerungswert abhängig sind.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Detektion von Objekten in einem Erfassungsbereich, bei der Radarimpulse mittels eines Sendekanals ausgesendet werden und an den Objekten reflektierte Impulse mittels eines Empfangssignals empfangen werden. Hierzu ist im Empfangskanal, dem LO (Local Feed)-Kanal, ein Verzögerungsmittel vorgesehen, mittels dem die Pulsfolge, die zum Abmischen mit dem Empfangssignal dem Mischer als LO-Signal zugeführt wird, mit einer variablen Verzögerung gegenüber den Sendeimpulsen verzögert werden kann. Weiterhin ist vorgesehen, dass für jeden Verzögerungswert des Verzögerungsmittels Impulsfolgen mit mindestens zwei unterschiedlichen Trägerfrequenzen ausgesandt werden, wobei die Trägerfrequenzen von der Messentfernung und damit von dem Verzögerungswert abhängig sind.
  • Stand der Technik
  • Aus der DE 199 26 787 ist eine ähnliche Radareinrichtung bekannt. Dabei wird ein Sendeschalter durch die Impulse eines Generators ein- und ausgeschaltet, so dass während der Pulsdauer eine von einem Oszillator generierte und über eine Gabelschaltung auf den Sendeschalter geleitete Hochfrequenzwelle zur Sendeantenne durchschaltet. Ein Empfangsteil erhält ebenfalls das Ausgangssignal des Generators. Das Empfangssignal, d. h. ein an einem Objekt reflektierter Radarpuls, wird mit dem Oszillatorsignal, das über einen Empfangsschalter zu einem Mischer gelangt, während eines vorgegebenen Zeittores gemischt und ausgewertet.
  • Auch die US 6,067,040 arbeitet mit einem Sendeschalter, der durch Impulse eines Generators ein- und ausgeschaltet wird. Für den Empfang der reflektierten Radarpulse sind getrennte Züge für I- und Q-Singale vorgesehen. Auch hier wird das Empfangssignal nur während eines vorgegebenen Zeittores gemischt und ausgewertet.
  • Kern und Vorteile der Erfindung
  • Der Kern der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Detektion von Objekten in einem Erfassungsbereich anzugeben, bei der keine Detektionslücken in Abhängigkeit der Zielentfernung bzw. Phasenlage auftreten ohne einen aufwendigen Quadraturempfänger verwenden zu müssen. Erfindungsgemäß wird dieses durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Vorteilhafterweise weist der Sendekanal eine Sendeantenne sowie einen Impulsmodulator, der von einem Impulsformer angesteuert wird, auf, wobei dem Pulsformer eine Pulswiederholfrequenz zuführbar ist.
  • Weiterhin ist es vorteilhaft, dass der Empfangskanal eine Empfangsantenne, einen Empfangsmischer, sowie ein Impulsmodulator, der von einem Impulsformer angesteuert wird, aufweist, wobei dem Impulsformer eine durch das Verzögerungsmittel im Vergleich zur Pulswiederholfrequenz des Sendekanals verzögerte Pulswiederholfrequenz, zuführbar ist. Vorteilhafterweise sind dem Sendekanal und dem Empfangskanal Trägerfrequenzen zuführbar, die mittels einem spannungsgesteuerten Oszillator erzeugt werden. Hierbei kommt insbesondere ein spannungsgesteuerter Oszillator zum Einsatz, der kurze Einschwingzeiten aufweist, so dass sehr schnell zwischen zwei Trägerfrequenzen gewechselt werden kann.
  • Weiterhin ist es vorteilhaft, dass die dem Sendekanal und die dem Empfangskanal zugeführte Pulswiederholfrequenz von einem einzigen Pulsgenerator erzeugt werden.
  • Vorteilhafterweise ist der Frequenzunterschied der Trägerfrequenzen der mindestens zwei Impulse vom Verzögerungswert des Verzögerungsmittels abhängig.
  • Weiterhin ist es vorteilhaft, dass der Frequenzunterschied der beiden unterschiedlichen Trägerfrequenzen in Abhängigkeit der durch den Verzögerungswert vorgebbaren Messentfernung so gewählt wird, dass die beiden Zwischenfrequenzsignale der Reflektionen eines Ziels in bekannter Entfernung, durch die die Verzögerung voreingestellt, am Mischerausgang einen Phasenunterschied von 90° aufweisen.
  • Weiterhin ist es vorteilhaft, dass der Frequenzunterschied der beiden Trägerfrequenzen umso größer ist, desto geringer die Verzögerung des Verzögerungsmittels und damit die Entfernung des momentanen Messbereichs ist.
  • Vorteilhafterweise sind die Größe des Frequenzunterschieds der beiden Trägerfrequenzen und die Verzögerungszeitdauer des Verzögerungsmittels voneinander abhängig, insbesondere hyperbolisch voneinander abhängig.
  • Weiterhin ist es vorteilhaft, dass der Verzögerungswert des Verzögerungsmittels, also die Verzögerungszeit des Verzögerungsmittels und der Frequenzunterschied der mindestens zwei Trägerfrequenzen durch ein Steuermittel, insbesondere einen Mikroprozessor gesteuert wird.
  • Weiterhin ist es vorteilhaft, die Vorrichtung in einem Kraftfahrzeug einzusetzen, insbesondere um hiermit das Fahrzeugumfeld vor dem Fahrzeug, hinter dem Fahrzeug oder seitlich des Fahrzeugs hinsichtlich sicherheitsrelevanter Objekte erfassen zu können.
  • Vorteilhafterweise liegen die Trägerfrequenzen im Bereich um 24 GHz oder im Bereich um 77 GHz.
  • Vorteilhafterweise weist die Schließzeit des Empfangsschalters, der das abgezweigte Oszillatorsignal, den sogenannten LO-Eingang des Mischers, taktet, eine zeitliche Verzögerung zur Schließzeit des Sendeschalters auf. Diese Verzögerung ist variabel und entspricht dem Verschieben eines Detektionstors über den Messbereich. Die Verzögerung erfolgt auf dem triggernden Rechtecksignal der Schalter.
  • Weitere Merkmale, Anwendungsmöglichkeiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung, die in den Figuren der Zeichnung dargestellt sind. Dabei bilden alle beschriebenen oder dargestellten Merkmale für sich oder in beliebigerer Kombination den Gegenstand der Erfindung, unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Patentansprüchen oder deren Rückbeziehung sowie unabhängig von ihrer Formulierung bzw. Darstellung in ihrer Beschreibung bzw. in den Zeichnungen.
  • Zeichnungen
  • Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen
  • 1 ein Blockschaltbild einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
  • 2 ein erstes Diagramm, das die Abhängigkeit des Entfernungsmessbereichs x bzw. die Verzögerungszeit τ in Abhängigkeit über der Zeit t zeigt,
  • 2a eine Detailansicht der 2 und
  • 3 die Abhängigkeit des Frequenzunterschieds der beiden Trägerfrequenzen in Abhängigkeit der Zeitverzögerung τ bzw. des Entfernungsmessbereichs x.
  • Beschreibung von Ausführungsbeispielen
  • In 1 ist ein Blockschaltbild einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt. Zu erkennen ist ein spannungsgesteuerter Oszillator 1, der beispielsweise bei einer ersten festen Trägerfrequenz fT = 24 GHz oder 77 GHz betrieben wird. Mittels der dem spannungsgesteuerten Oszillator zugeführten Steuerspannung kann dieser Oszillator 1 auch bei mindestens einer weiteren Trägerfrequenz fT + Δf betrieben werden, wobei der Frequenzunterschied Δf erfindungsgemäß variierbar ist. Das vom Oszillator 1 ausgegebene Trägersignal wird einem Sendekanal und einem Empfangskanal zugeführt. Im Sendekanal wird das Trägersignal einem ersten, sendeseitigen Pulsmodulator 2 zugeführt und das modulierte Trägersignal an eine Sendeantenne 5 weitergeleitet, die das modulierte Trägersignal abstrahlt. Zur Modulation ist ein Pulsgenerator 3 in Form eines PRF (Pulse Repetition Frequency)-Generators vorgesehen, der Triggerflanken erzeugt und an einen ersten, sendeseitigen Pulsformer 4 ausgibt. Dieser sendeseitige Pulsformer 4 steuert mit seinem Ausgangspuls den sendeseitigen HF-Modulator 2 an, wodurch das Sendesignal mit der Trägerfrequenz fT bzw. fT + Δf pulsartig moduliert wird. Das Trägersignal, das vom spannungsgesteuerten Oszillator 1 erzeugt wird, wird weiterhin beispielsweise mittels eines Leitungskopplers, einem Empfangszweig zugeführt, in dem sich ein zweiter, empfangsseitiger HF-Modulator 8 befindet. Dieser empfangsseitige HF-Modulator 8 moduliert ebenfalls pulsförmig das Trägersignal fT bzw. fT + Δf und gibt dieses an einen Mischer 10 aus, dem zusätzlich das Empfangssignal Rx zugeführt wird, das von einer Empfangsantenne 9 empfangen wurde. Die von der Sendeantenne 5 abgestrahlte Sendeleistung Tx wird an Objekten im Erfassungsbereich des Radarsystems reflektiert und die reflektierten Teilwellen Rx von der Empfangsantenne 9 empfangen. Zur Ansteuerung des empfangsseitigen HF-Modulators 8 wird das Ausgangssignal des PRF-Generators 3 mit der erzeugten Pulswiederholfrequenz einer Verzögerungseinrichtung 6 zugeführt, die die Pulsfolge des PRF-Generators 3 um eine steuerbare Zeit verzögert. Diese verzögerte Pulsfolge am Ausgang der Verzögerungseinrichtung 6 wird einem zweiten, empfangsseitigen Pulsformer 7 zugeführt, der mit seinem Ausgangssignal den zweiten, empfangsseitigen HF-Modulator 8 ansteuert. Dem Mischer 10 im Empfangskanal wird damit das gleiche Signal zugeführt, wie der Sendeantenne 5 im Sendekanal, nur dass das LO-Signal des Mischers 10 im Empfangskanal um einem Verzögerungswert, der durch die Verzögerungseinrichtung 6 steuerbar ist, verzögert ist. Der Mischer 10 mischt das verzögerte, resultierende LO-Signal mit dem von der Empfangsantenne 9 empfangenen Empfangssignal homodyn auf die Zwischenfrequenz f = 0 und erzeugt hieraus ein Zwischenfrequenzsignal, das am Ausgang des Mischers bereitgestellt wird. Durch die Verzögerung der Verzögerungseinrichtung 6 ist es hiermit möglich, Objekte zu erkennen, die sich in einem bestimmten Entfernungsbereich, dem momentanen Messbereich, befinden, zu detektieren. Zur Detektion von Objekten in einem vorbestimmten Messbereich, der x Meter von der Vorrichtung entfernt ist, ist es nötig, die Pulswiederholfrequenz, d.h. den Träger des LO-Pulsformers, die vom Pulsgenerator 3 erzeugt wird, im Verzögerungsbaustein 6 so lange zu verzögern, wie das Sendesignal von der Sendeantenne 5 zum detektieren Objekt in der Entfernung x und vom Objekt zur Empfangsantenne 9 benötigt. Das Ausgangssignal des Mischers 10 wird einem Demultiplexer 11 zugeführt, der das Zwischenfrequenzsignal wahlweise an einen Integrator 1 oder Integrator 2 weiterleitet, die beispielsweise unterschiedlich lange Integrationszeiten aufweisen und die die Zwischenfrequenzsignale über mehrere Pulse integrieren. Die vom spannungsgesteuerten Oszillator 1 zu erzeugende Trägerfrequenz fT bzw. fT + Δf sowie die momentane Verzögerungszeit τ der Verzögerungseinrichtung 6 kann hierbei von einer Steuereinrichtung 12 bestimmt werden und von dieser Steuereinrichtung 12 an den spannungsgesteuerten Oszillator 1 und an die Verzögerungseinrichtung 6 ausgegeben werden. Weiterhin gibt die Steuereinrichtung 12 ein Ausgangssignal an den Demultiplexer 11 aus, an welchen Integrator das momentane Zwischenfrequenzsignal weitergeleitet werden soll. Da bei der Messung mittels eines Pulsradarsystems mit einem einkanaligen Empfänger Objektentfernungen existieren, in denen ein vorhandenes Objekt aufgrund seiner Phasenlage nicht erkannt werden kann, wird häufig ein teurer und aufwendiger, zweikanaliger Quadraturempfänger aufgebaut. Um dennoch mittels eines einkanaligen Empfängers alle Objekte im momentanen Messbereich des Systems erkennen zu können, unabhängig von deren momentaner Phasenlage, werden in Abhängigkeit des momentanen Messbereichs, also der momentanen Verzögerung der Verzögerungseinrichtung 6 Pulsfolgen erzeugt, die mindestens zwei unterschiedliche Trägerfrequenzen, nämlich fT und fT + Δf aufweisen. Hierzu muss innerhalb eines Messbereichs der spannungsgesteuerte Oszillator mindestens einmal in seiner Trägerfrequenz umgeschaltet werden. Es werden demzufolge für jeden momentanen Messbereich, der durch den Verzögerungswert τ der Verzögerungseinrichtung 6 eingestellt wird, Impulse abgestrahlt, die mindestens zwei unterschiedliche Trägerfrequenzen aufweisen, wobei der Frequenzunterschied Δf der beiden Trägerfrequenzen fT und fT + Δf so zu dimensionieren ist, dass die am Ausgang des Mischers 10 anliegenden Zwischenfrequenzsignale der Pulsfolgen in Abhängigkeit des momentanen Messbereichs x einen Phasenunterschied von 90° aufweisen. Hierdurch ist es möglich, Objekte die mittels einer ersten Trägerfrequenz nicht detektierbar sind, da diese sich in einer sogenannten blinden Phasenlage befinden, mittels Impulsen, die die zweite Trägerfrequenz fT + Δf aufweisen, detektierbar sind. Durch ein mindestens einmaliges Umschalten der Trägerfrequenz des spannungsgesteuerten Oszillators 1 pro Messbereich ist es damit möglich, einen einkanalig aufgebauten Empfänger zu verwenden und dennoch alle Objekte im Messbereich, unabhängig von ihrer Phasenlage erkennen zu können.
  • In 2 ist ein Diagramm dargestellt, bei dem auf der Abszisse 14 die Zeit in Millisekunden aufgetragen ist. Auf der Ordinate 15 ist die Verzögerungszeit τ, die die Verzögerungseinrichtung 6 das Pulswiederholsignal verzögert, in Nanosekunden aufgetragen. Da durch diese Verzögerung der Messbereich der Radareinrichtung vorgewählt wird, kann gleichbedeutend als weitere Ordinate 16 die Entfernung x des Messbereichs in Meter aufgetragen werden, was auf Ordinate 16 dargestellt ist. Beispielsweise ist es möglich, den gesamten Messbereich des Radarsystems, beispielsweise von x = 0 bis 20 m innerhalb der Zeit t = 0 bis 10 ms zu durchsuchen.
  • Hierzu wird während der Zeit t zwischen 0 und 10 ms die Verzögerungszeit τ der Verzögerungseinrichtung 6 linear von τ = 0 bis 133 ns verändert. Hierbei ist es möglich, die Verzögerungszeit τ linear mit der Zeit t zu verändern, so dass jeder Entfernungsbereich x gleichlang durchsucht wird. Denkbar ist es jedoch auch, andere Abhängigkeiten der Verzögerungszeit τ von der Zeit t zu wählen, beispielsweise quadratische Abhängigkeiten oder Wurzelabhängigkeiten, so dass beispielsweise weiter entfernte Bereiche, eine längere Pulsintegrationszeit aufweisen können als nähere Bereiche. Vorteilhafterweise hat die Kennlinie 17 die Form einer Ursprungsgeraden und verknüpft Zeit t und Verzögerungszeit τ linear miteinander. Nachdem der Messbereich durchsucht wurde, ist es möglich, den Messbereich wieder von x = 0 Meter hin zu steigenden Entfernungen zu durchsuchen, in dem man die Kennlinie 17 als Sägezahnfunktion vorsieht. Genauso wäre es möglich, eine Pause abzuwarten bis der nächste Messzyklus durchlaufen wird. Ebenfalls ist es möglich, den Messbereich von x = 20 Metern wieder zu kleineren Entfernungen hin zu verändern, so dass eine auf- und absteigende Kennlinie 17 entsteht. Gemäß dem Detailausschnitt ist in 2a eine weitere Ausführungsform dargestellt, beispielsweise dass die Kennlinie 17 in Form kleiner Treppenstufen 17a ausgeführt ist. Verändert man die Verzögerungszeit τ der Verzögerungseinrichtung 6 in Treppenstufenform, wie in 2a dargestellt, so hat man für Zeitdauern 18 pro Messbereich eine konstante Verzögerung, wodurch auch die Messbereichsentfernung für die Dauer 18 konstant bleibt. Nach Ablauf dieser Zeitdauer verändert sich die Verzögerungszeit τ der Verzögerungseinrichtung 6 um die Messbereichsschrittweite 19, in dem der Wert τ erhöht oder erniedrigt wird. Dieser neue Verzögerungswert τ bleibt wieder für eine Messbereichszeitdauer 18 konstant um in dieser Zeit die nächste Messbereichsscheibe nach Objekten durchsuchen zu können.
  • In 3 ist ein weiteres Diagramm dargestellt, das den Zusammenhang des Trägerfrequenzunterschieds Δf der pro Messbereich mindestens einmal erhöht oder erniedrigt werden muss, in Abhängigkeit von der Verzögerungszeit τ der Verzögerungseinrichtung 6. Als weitere Abszisse ist die Gerade 16 aufgetragen, die gleichbedeutend wie die Verzögerungszeit τ den Entfernungsmessbereich x in Metern angibt, da die Verzögerungszeit τ mit dem Entfernungsmessbereich x, identisch wie in 2, über die Laufzeit der Sende- und Empfangswelle verknüpft sind. Um die verschiedenen Entfernungsbereiche x über den Erfassungsbereich während der Zeit t = 0 bis 10 ms durchzumessen wird die Verzögerungszeit τ vorteilhafterweise linear von τ = 0 bis 133 ns erhöht. Während der Zeitdauer 18 eines jeden Entfernungsbereichs werden Pulse mit der Trägerfrequenz fT abgestrahlt, sowie Impulse mit der zweiten Trägerfrequenz fT + Δf abgestrahlt. Um jeweils innerhalb der Entfernungsbereiche Messungen durchführen zu können, d. h auch Objekte in blinden Phasenlagen des Trägersignals fT erkennen zu können, muss über die gesamte Verzögerungszeit τ der Trägerfrequenzunterschied Δf variiert werden. Um in jeder Entfernungszelle einen Phasenunterschied von 90° zwischen den beiden Zwischenfrequenzsignalen am Mischerausgang zu erhalten, muss der Frequenzunterschied Δf zwischen zwei benachbarten nahen Entfernungszellen größer sein als der Frequenzunterschied Δf zweier benachbarter, weit entfernter Entfernungszellen. Hierdurch ergibt sich eine hyperbelförmige Kurve 21, die den Frequenzunterschied Δf mit der Verzögerungszeit τ bzw. der Messentfernung x verknüpft.
  • Damit ist Um am Mischerausgang eine 90°-Beziehung der beiden Zwischenfrequenzsignale zu erreichen, müssen die Wellenlängen der beiden Trägerfrequenzen im Entfernungsmessbereich um λ/4 verschoben sein. Um innerhalb eines Messbereichs einen λ/4-Unterschied der beiden Trägerfrequenzen zu erreichen, unter Berücksichtigung, dass die Verzögerungszeit τ die Zeit ist, die das Signal für die doppelte Entfernung x benötigt (Hin- und Rückweg) ergibt sich ein Zusammenhang nach
    Figure 00080001
    mit
    Figure 00080002
    womit sich für Δf zu
    Figure 00080003
    ergibt.
  • Hierdurch entsteht die hyperbolische Kurve 21 zwischen Verzögerungszeit τ und Trägerfrequenzunterschied Δf. Je nach Auslegung des Systems sind selbstverständlich auch andere Trägerfrequenzen, Trägerfrequenzunterschiede, Verzögerungszeiten dem Belieben des Fachmanns sowie der Anwendungssituation, für die das System ausgelegt werden soll, überlassen.
  • Ebenfalls ist es möglich, statt einer einmaligen Umschaltung der Trägerfrequenz zwischen fT und fT + Δf pro Messbereichszelle kann auch ein mehrfaches Umschalten möglich sein, beispielsweise ein wechselweiches Hin- und Herschalten zwischen fT und fT + Δf wobei das Umschaltmuster der Trägerfrequenzen von der Zwischenfrequenzsignalverarbeitung der Auswerteeinrichtung 11 abhängig ist, da dort die Zwischenfrequenzsignale beispielsweise integriert werden müssen und während der Integration kein Trägerfrequenzwechsel erfolgen sollte.
  • Weiterhin ist es vorgesehen, dass das Mischerausgangssignal auf eine Verzweigeinrichtung 11 ausgegeben wird, die als Demultiplexer arbeitet. Dieser Demultiplexer 11 wird durch die Steuereinrichtung 12 gesteuert und leitet das Zwischenfrequenzsignal wahlweise an einen von zwei parallel geschalteten Integratoren weiter. Die Aufteilung der Zwischenfrequenzsignale an die Integratoren kann beispielsweise in Abhängigkeit der momentan verwendeten Trägerfrequenz fT bzw. fT + Δf erfolgen.

Claims (10)

  1. Vorrichtung zur Detektion von Objekten in einem Erfassungsbereich, indem Radarimpulse mittels eines Sendekanals (Tx) ausgesendet werden und an den Objekten reflektierte Impulse mittels eines Empfangskanals (Rx) empfangen werden, dadurch gekennzeichnet, dass im Empfangskanal (Rx) ein Verzögerungsmittel (6) vorgesehen ist, mittels dem Impulse, die im Empfangszweig mit den Empfangssignalen gemischt werden, gegenüber den Sendeimpulsen variabel verzögerbar sind und für jeden Verzögerungswert des Verzögerungsmittels (6) Impulse mit mindestens zwei unterschiedlichen Trägerfrequenzen (fT, fT + Δf) ausgesandt werden.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sendekanal eine Sendeantenne (5) sowie einen Pulsmodulator (2) , der von einem Pulsformer (4) angesteuert wird, aufweist, wobei dem Pulsformer (4) eine Pulswiederholfrequenz (PRF) zuführbar ist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Empfangskanal (Rx) eine Empfangsantenne (9), einen Empfangsmischer (10) sowie einen Pulsmodulator (8), der von einem Pulsformer (7) angesteuert wird, aufweist, wobei dem Pulsformer (7) eine durch das Verzögerungsmittel (6) verzögerte Pulswiederholfrequenz (PRF) zuführbar ist.
  4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche , dadurch gekennzeichnet, dass dem Sendekanal (Tx) und dem Empfangskanal (Rx) Trägerfrequenzen (fT, fT + Δf) zuführbar sind, die mittels einem spannungsgesteuerten Oszillator (1) erzeugt werden.
  5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Sendekanal (Tx) und die dem Empfangskanal (Rx) zugeführte Pulswiederholfrequenz (PRF) von einem einzigen Pulsgenerator (3) erzeugt werden.
  6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Frequenzunterschied (Δf) der mindestens zwei Impulse vom Verzögerungswert (τ) des Verzögerungsmittels (6) abhängig ist.
  7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Frequenzunterschied (Δf) der beiden unterschiedlichen Trägerfrequenzen (fT, fT + Δf) in Abhängigkeit der durch den Verzögerungswert (τ) vorgebbaren Messentfernung (x) so gewählt wird, dass, die beiden Zwischenfrequenzsignale am Mischerausgang (10) einen Phasenunterschied von 90 Grad aufweisen.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Frequenzunterschied der beiden Trägerfrequenzen (Δf) umso größer ist, desto geringer die Verzögerung (τ) des Verzögerungsmittels (6) ist.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Größe des Frequenzunterschiedes (Δf) der beiden Trägerfrequenzen und die Verzögerungszeitdauer (τ) des Verzögerungsmittels (6) hyperbolisch voneinander abhängig sind.
  10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verzögerungswert (τ) des Verzögerungsmittels (6) und der Frequenzunterschied (Δf) der mindestens zwei Trägerfrequenzen (fT, fT + Δf) durch ein Steuermittel (12), insbesondere einen Mikroprozessor, gesteuert wird.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1986021A2 (de) 2007-04-23 2008-10-29 Robert Bosch Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung der Relativgeschwindigkeit von Objekten
DE102007037864A1 (de) 2007-04-23 2008-10-30 Robert Bosch Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung der Relativgeschwindigkeit von Objekten

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DE102007037864A1 (de) 2007-04-23 2008-10-30 Robert Bosch Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung der Relativgeschwindigkeit von Objekten
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