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Elektrostatische
Filter werden dazu verwendet, Partikel aus einem Gasstrom auf einer
Oberfläche
abzuscheiden. Hierzu lässt
man den zu filternden Gasstrom zwischen Filterplatten hindurch streichen, zwischen
denen ein starkes elektrisches Feld herrscht. Mit Hilfe von überlagerten
Spannungsbursts, d.h. einer kurzzeitigen Erhöhung des elektrischen Potentials,
wird an den Platten eine Koronaentladung erzeugt, um Ladungsträger auf
die abzuscheidenden Partikel zu transportieren. Nach dem Verschwinden
des Spannungsimpulses wandern die aufgeladenen Partikel in Richtung
auf die Platte mit der umgekehrten Polarität.
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Den
Grundaufbau eines solchen elektrostatischen Filters zeigt beispielsweise
die
EP 1 119 912 B1 .
Zum Stand der Technik wird zusätzlich
auf die
DE 196 14
195 C1 verwiesen.
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Im
Falle der
EP 1 119
912 B1 ist zu den Platten des Filters eine Hochspannungsquelle
parallel geschaltet. Die zusätzlichen
Spannungsimpulse werden mit Hilfe eines Serienschwingkreises erzeugt, der
zu dem Filter parallel liegt. Aus elektrischer Sicht bildet das
Filter einen Kondensator mit ca. 100 nF. Der Serienschwingkreis
enthält
einen Ladekondensator mit ca. 1 uF, dem seinerseits eine Hochspannungsladeschaltung
zugeordnet ist. Sobald der Kondensator aufgeladen ist, wird er über die
Induktivität des
Serienschwingkreises mit Hilfe eines gesteuerten elektronischen
Schalters an das Filter angelegt. Es findet ein Umschwingvorgang
statt, der das Filter auf eine wesentliche höhere Spannung als die Ruhespannung
auflädt.
Hierdurch wird die oben erwähnte Koronaentladung
erzeugt.
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Sobald
der Umschwingvorgang abgeschlossen ist, findet über Freilaufdioden ein Rückschwingen
der elektrischen Energie statt, das beendet ist, wenn die Spannung
an dem Filter gleich der Ruhespannung ist. Der Ladekondensator weist
anschließend
eine Spannung auf, die etwas geringer ist als die Spannung vor dem
Beginn des Umschwingvorgangs.
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Die
elektronischen Schalter, die dazu verwendet werden um für den Umschwingvorgang
den Stromkreis zu schießen,
müssen
eine sehr hohe Spannung aushalten. Wenn hierzu IGBT's verwendet werden,
muss eine Vielzahl von IGBT's
in Serie geschaltet sein, weil jeder Einzelne keine ausreichende Sperrspannung
aufweist.
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Hieraus
folgen zwei Problemstellungen:
Es muss sichergestellt sein,
dass alle elektronischen Schalter ungefähr gleichzeitig in den leitenden
Zustand überwechseln.
Eilt einer der elektronischen Schalter nach, tritt an diesem möglicherweise
eine Spannungsüberlastung
ein, mit der Folge des Durchschlags, was das elektronische Bauelement
unbrauchbar werden lässt.
Man ist zwar bemüht,
mit Hilfe von Lichtwellenleitern und entsprechenden Treiberschaltungen
diese Fehler zu vermeiden. Allerdings zeigen die elektronischen
Bauelemente selbst ein gewisses unterschiedliches zeitliches Schaltverhalten.
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Die
zweite Schwierigkeit besteht in der Überlastung der Kaskade aus
elektronischen Schaltern, sollte einer der Schalter nicht mehr in
den Sperrzustand zurückkehren.
Die Gesamtspannung muss dann von einer geringeren Anzahl von elektronischen Schaltern
aufgenommen werden.
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Ausgehend
hiervon ist es Aufgabe der Erfindung, eine elektrostatische Filteranordnung
zu schaffen, bei der keine Spannungsüberlastung der einzelnen elektronischen
Schalter in Folge unterschiedlichen Schaltverhaltens auftritt.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die
Filteranordnungen mit den Merkmalen der Ansprüche 1 bzw. 2 gelöst.
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Vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
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Bei
der neuen elektrostatischen Filteranordnung ist eine Spannungsquelle
vorgesehen, die für die
Platten des Filters die Grundvorspannung liefert. Die Spannungspeaks
zum Aufladen der Partikel im Aerosol werden mit Hilfe einer zweiten
Spannungsquelle erzeugt, die nach Art eines Schaltnetzteils arbeitet.
Aus der Spannungsquelle wird zunächst
ein Ladekondensator aufgeladen, der über die Kette aus elektronischen
Schaltern und eine Induktivität
zu dem Filter parallel geschaltet wird. Hierdurch wird eine Spannungsüberhöhung erreicht,
die zu einer Koronaentladung führt.
Entsprechend der Zeitkonstanten des so gebildeten Parallelschwingkreises laufen
die Ladungen anschließend über Freilaufdioden,
die zu den elektronischen Schaltern parallel liegen, in den Ladekondensator
zurück.
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Gemäß einem
ersten Aspekt der Erfindung geht es darum, eine Sperrspannungsüberlastung
der einzelnen elektronischen Schalter infolge zeitlich unterschiedlicher
Schaltverhalten zu vermeiden.
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Um
Schaltzeitunterschiede bei den einzelnen elektronischen Schaltern
auszugleichen, ist jeder elektronische Schalter mit zugehörigen Mitteln versehen,
die abhängig
von der Spannung, die an der Hauptstrecke des elektronischen Schalters
anliegen, den jeweiligen elektronischen Schalter durchsteuern. Signalübermittlungsfehler
oder dergleichen, können
unter diesen Umständen
nicht dazu führen, dass
ein elektronisches Bauelement zu lange im Sperrzustand bleibt und
wegen Überschreiten
der Sperrspannung durchschlägt.
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Diese
Mittel sind im einfachsten Falle durch Bauelemente gebildet, die
Z-Diodencharakteristik aufweisen. Solche Bauelemente können Z-Dioden oder
Avalanche-Dioden sein.
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Sollten
höhere
Leistungen gefordert werden, besteht die Möglichkeit die Mittel zum Aufsteuern
der elektronischen Schalters durch einen Transistor zu bilden, dem
ein Bauelement mit Z-Diodencharakteristik zwischen der Steuerelektrode
und der einen Hauptelektrode parallel geschaltet ist.
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Gemäß einem
zweiten Aspekt der Erfindung geht es darum, eine spannungsmäßige Überlastung der
Kette von elektronischen Schaltern zu vermeiden, falls einer der
Schalter versagt hat und er ständig
im leitenden Zustand bleibt. Damit würde sich die Gesamtspannung
auf weniger elektronische Bauelemente aufteilen müssen. Es
besteht die Gefahr, dass weitere Ausfälle die Sperrspannung an einzelnen elektronischen
Schaltern soweit ansteigen lässt, dass
auch diese durchgeschossen werden, mit der Folge eines Kurzschlusses
der Spannungsversorgung.
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Es
ist deswegen bei der Schaltung vorgesehen, bei jedem elektronischen
Schalter den Schaltzustand zu überwachen.
In der übergeordneten
Steuerschaltung kann sodann synchronisiert werden, ob die Meldung
des Leitend- oder Gesperrtzustandes des betreffenden elektronischen
Schalters zu dem Signal passt, das die übergeordnete Steuerschaltung
beispielsweise über
Lichtwellenleiter an den einzelnen elektronischen Schalter übermittelt.
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Eine
sehr einfache Schaltungsanordnung zum Erfassen des Schaltzustandes
besteht in der Überwachung
des Spannungsabfalls an dem jeweiligen elektronischen Schalter.
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Hierzu
kann eine Diode verwendet werden, die mit einer elektrischen Stromversorgung
in Serie liegt. Der Stromfluss durch die Diode setzt ein, sobald sich
der elektronische Schalter im leitenden Zustand befindet, und hört auf,
wenn die Sperr spannung an dem Transistor ein vorgegebenes Maß überschritten hat.
Die Schaltschwelle wird festgelegt durch die Leerlaufspannung der
Stromversorgungsquelle.
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Um
den Strom zu ermitteln ist eine Sensoreinrichtung vorgesehen. Diese
Sensoreinrichtung kann die Klemmenspannung an der elektrischen Energiequelle
oder den Spannungsabfall an einem Sensorwiderstand erfassen.
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Mit
Hilfe eines Schmitt-Triggers wird das Signal ausgewertet und über einen
Lichtwellenleiter der übergeordneten
Steuerschaltung vermeldet. Das Signal was dort abgegeben wird ist
ein binäres
Signal.
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In
allen Fällen
kann zu der Serienschaltung aus Ladekapazität und der Kette von steuerbaren elektronischen
Schaltern wenigstens eine Ladediode parallel geschaltet sein. Sie
sorgt dafür,
dass beim Laden des Ladekondensators der Stromkreis geschlossen
ist.
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Das
Rückschwingen
der elektrischen Energie aus dem Filter geschieht vorzugsweise über einzelne
Freilaufdioden, die jeweils den elektronischen Schaltern parallel
geschaltet sind.
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Der
elektronische Schalter kann von einem IGBT oder einem GTO gebildet
sein.
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Eine
besonders schnelle Ansteuerung der einzelnen elektronischen Schalter
ist über
Lichtwellenleiter möglich.
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Dabei
ist zweckmäßigerweise
jedem elektronischem Schalter eine Treiberschaltung zugeordnet, die
ihre eigene galvanisch getrennte Stromversorgung enthält. Die
Stromversorgungseinrichtung kann durch ein Schaltnetzteil gebildet
sein.
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In
der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des
Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt:
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1 das Prinzipschaltbild
der elektrostatischen Filteranordnung.
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2 die Treiberschaltung für einen
elektronischen Schalter in einem vereinfachten Blockschaltbild und
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3 eine alternative Ausführungsform
für die
Schutzeinrichtung des jeweiligen elektronischen Schalters.
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1 zeigt in einem stark schematisierten Blockschaltbild
eine elektrostatische Filteranordnung 1. Zu der Filteranordnung 1 gehören eine
Hauptspannungsquelle 2, eine Hilfsspannungsquelle 3,
-ein Filter 4, das in dem Schaltbild als Kondensator wiedergegeben
ist, sowie eine Steuer- und Überwachungsschaltung 5.
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In
Serie mit der Hilfsspannungsquelle 3 liegt eine Drossel 6.
Zu der Serienschaltung aus der Hilfsspannungsquelle 3 sowie
der Drossel 6 ist eine Kette aus elektronischen Schaltern 7 in
Gestalt von IGBTs parallel geschaltet. Die Anzahl der IGBTs 7 ergibt sich
aus der erforderlichen Sperrspannung dividiert durch die maximal
zulässige
Sperrspannung für
jeden einzelnen IGBT 7.
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Zu
jedem IGBT 7 liegt eine Freilaufdiode 8 parallel.
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Ein
Ladekondensator 9 verbindet den Kollektor des obersten
IGBT 7 mit der Anode einer Ladediode 10, deren
Katode mit dem positiven Anschluss der Hilfsspannungsquelle 3 verbunden
ist, an dem auch der Emitter des untersten IGBT 7 aus der
Kette von IGBTs angeschaltet ist. Von der Anode der Diode 10 führt eine
Drossel 11 zu einem Kondensator 12, der der galvanischen
Trennung zwischen der Hauptspannungsquelle 2 und der Hilfsspannungsquelle 3 dient.
Das andere Ende des Trennkondensa tors 12 ist mit einem
Anschluss des Filters 4 verbunden, dessen anderer Anschluss
mit der Katode der Ladediode 10 verbunden ist.
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Ein
Widerstand 13, der zu dem Filter 4 parallel liegt,
soll die Verlustströme
in dem Filter 4 symbolisieren.
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Zu
dem Filter 4 liegt schließlich die Parallelschaltung
aus der Hauptspannungsquelle 2 und einer Drossel 14 parallel.
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Um
impulsweise eine höhere
Spannung an dem Filter 4 zu erzeugen ist die zentrale Steuer-
und Überwachungsschaltung 5 vorgesehen,
die über Lichtwellenleiter 15 mit
Treiberschaltungen 16 gekoppelt ist, die ausgangsseitig
das isolierte Gate der IGBTs 7 ansteuern.
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Die
insoweit beschriebene Schaltung arbeitet wie folgt:
Mit Hilfe
der Hauptspannungsquelle 2 wird an das Filter 4 eine
Grundgleichspannung von etwa 30 kV angelegt.
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Solange
die IGBTs 7 im Sperrzustand bleiben, wird über die Ladediode 10 der
Ladekondensator 9 auf die Spannung der Hilfsspannungsquelle 3 aufgeladen,
das heißt
an ihm liegt eine Spannung von ca. 30 kV an. Die beiden Spannungsquellen 2 und 3 sind,
wie das Schaltbild erkennen lässt
in Serie geschaltet, so dass über
den Trennkondensator eine Spannung von ca. 30 kV ansteht.
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Um
in dem Filter 4 die erforderliche Koronaentladung zu erzeugen
wird von der zentralen Steuer- und Überwachungsschaltung 5 die
Kette aus IGBTs 7 kurzzeitig leitend gesteuert. Damit die
IGBTs 7 möglichst
gleichzeitig in den leitenden Zustand gelangen und wegen des hohen
Spannungspotentials, erfolgt die Ansteuerung über die Lichtwellenleiter 15. In
den Treiberschaltungen 16 wird das ankommende optische
Signal in das erforderliche elektrische Signal zum Ansteuern der
IGBTs 7 umgesetzt.
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Um
eine Spannungsüberlastung
von einzelnen IGBTs 7 zu vermeiden, müssen die IGBTs 7 gleichzeitig
vom Sperrzustand in den leitenden Zustand umschalten. Hierdurch
wird vermieden, dass an einem langsamer umschaltenden IGBT 7 eine
unzulässig
große
Sperrspannung ansteht, die den IGBT 7 spannungsmäßig überlasten
würde.
Eine Spannungsüberlastung
führt unmittelbar
zum durchlegieren des IGBT 7.
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Wenn
sämtliche
IGBTs 7 durchgeschaltet sind, wird der Ladekondensator 9 über die
Speicherdrossel 11 zu dem Filter 4 parallel geschaltet.
Die auf dem Kondensator 9, der eine Kapazität von ca.
1 uF aufweist, gespeicherte elektrische Energie schwingt über den
nunmehr gebildeten Schwingkreis zu dem Filter 4 und lädt das Filter 4 auf
eine Spannung von größer 30 KV
auf. Die Ladeschlussspannung an dem Filter 4 ergibt sich
aus dem Kapazitätsverhältnis des Ladekondensators 9 von
1 uF zu der Kapazität
des Filters von ca 100 nF. Der Trennkondensator 12 ist
so groß gewählt, dass
er den Schwingvorgang nicht beinflusst.
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Damit
bei durchgesteuerten IGBTs 7 die Hilfsspannungsquelle 3 nicht
kurzgeschlossen ist, ist die Drossel 6 vorgesehen. Sie
soll lediglich dafür
sorgen, dass die Stromentnahme aus der Hilfsspannungsquelle 3 nahezu
konstant ist. Sinngemäß das gleiche
gilt für
die Drossel 14, die mit der Hauptspannungsquelle 2 in
Serie liegt. Auch sie hat für
den Schwingvorgang zur Spannungserhöhung an dem Filter 4 keine
Wirkung.
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Sobald
die Ladung von dem Ladekondensator 9 vollständig auf
das Filter 4 übertragen
ist, beginnt ein Rückschwingvorgang.
Dieser Rückschwingvorgang
führt zu
einem Stromfluss durch die Freilaufdioden 8 und endet,
sobald der Ladekondensator 9 wieder auf den Ursprungswert
zu Beginn des Durchschaltens der IGBTs 7 abzüglich dem
Verlust in dem Filter 4 aufgeladen ist.
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In
der Nähe
des Stromnulldurchgangs nach der Stromleitung durch die IGBTs 7 werden
diese von der zentralen Steuer- und Überwachungsschaltung wieder
in dem gesperrten Zustand umgeschaltet, so dass der rücklaufende
Strom, der aus dem Filter 4 in den Ladekondensator 3 fliest, über die
Freilaufdioden 8 fließen
kann.
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Für die IGBTs 7 ist
eine gewisse Schaltverzögerung
vorgesehen, um sicher zu stellen, dass keine Schaltspitzen auftreten.
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Obwohl
die Signale, die von der zentralen Steuer- und Überwachungsschaltung 7 kommen,
innerhalb sehr kleiner Toleranzen gleichzeitig sind, unterscheiden
sich die IGBTs 7 in ihrem Schaltverhalten. Außerdem sind
unter Umständen
unterschiedliche elektrische Laufzeiten in den Treiberschaltungen 16 zu
beobachten.
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Um
mit Sicherheit auszuschließen,
dass ein IGBT 7 spannungsmäßig überlastet wird, weil andere IGBTs
bereits geschaltet haben und hinreichend in dem leitenden Zustand
sind, ist für
jeden IGBT 7 eine Z-Diode 17 vorgesehen, die,
wie gezeigt, zwischen dem Kollektor und dem Gate des jeweiligen
IGBT 7 liegt. Deren Katode ist an den Kollektor angeschlossen.
Sollte die Spannung zwischen dem Kollektor und dem Gate eines betreffenden
IGBT 7 die Kniespannung der Z-Diode 17 übersteigen,
beginnt ein Strom in das Gate des betreffenden IGBT 7 zu
fließen
und lädt
dort die Gatekapazität
auf. Der IGBT 7 wird leitend. In dem Maße indem der Transistor leitend
wird, verringert sich die Spannung zwischen Kollektor und Emitter,
was einen Spannungsdurchbruch verhindert.
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Dennoch
kann es geschehen, dass einzelne IGBTs 7 versagen. In dem
Maße,
in dem solche Transistoren durchlegieren, nehmen sie am Sperrverhalten
der gesamten Kette nicht teil, während
die anderen funktionsfähigen
Transistoren in den Sperrzustand übergehen. Das Durchlegieren
eines Transistors führt
dazu, dass die übrigen
ordnungsgemäß arbeitenden
Transistoren eine größere Sperrspannung verkraften
müssen.
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Um
zu erkennen, ob ein IGBT 7 durchlegiert ist oder nicht,
ist eine zusätzliche
Beschaltung in jeder Treiberschaltung 16 vorgesehen, wie
sie aus dem Blockschaltbild nach 2 hervorgeht.
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Jede
Treiberschaltung 16 enthält ihr eigenes Schaltnetzteil 18,
das galvanisch getrennt die elektrische Energie aus einem durchgeschleiften
Stromversorgungsleiter 19 erhält. Das Schaltnetzteil 18 mit Ausgängen 21 und 22 erzeugt
daraus sekundärseitig eine
Gleichspannung von ca. 10 V. Der negative Spannungsausgang 21 ist
mit dem Emitter des IGBT 7 verbunden. Der positive Anschluss 22 liegt über einem
Widerstand 23 an der Anode einer Diode 24, deren
Katode mit dem Kollektor des IGBT 7 verbunden ist. Außerdem dient
das Schaltnetzteil 18 zur Stromversorgung einer Wandlerschaltung 25,
die das über den
Lichtwellenleiter 15 ankommende optische Signal in ein
elektrisches Signal wandelt, das an einem Ausgang 26 abgegeben
wird, an den das Gate des IGBT 7 angeschlossen ist.
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Von
der Stromversorgung ist lediglich eine Leitung versinnbildlicht,
die die Wandlerschaltung 25 mit der Schaltungsmasse verbindet;
das heiße
Ende ist nicht gezeigt. Die Schaltungsmasse entspricht dem Emitter
des IGBT 7 der jeweiligen Stufe.
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Ein
Schmitt-Trigger 27 mit zwei Eingängen 28 und 29 ist
einerseits mit der Anode der Diode 24 und andererseits
mit der Schaltungsmasse verbunden. Sein Ausgang 31 liegt
an einem Eingang 32 einer Wandlerschaltung 33,
die das an dem Eingang 32 anstehende elektrische Signal
in ein optisches Signal umsetzt, dass über einen Lichtwellenleiter 34 zu
der zentralen Steuer- und Überwachungsschaltung
gelangt. Die Eingänge 28 und 29 könnten auch
zu dem Widerstand 23 paarallel liegen um den Spannungsabfall
direkt zu messen.
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Die
Stomversorgung der Wandlerschaltung 33 und des Schmitt-Triggers 27 erfolgt
ebenfalls aus dem Schaltnetzteil 18 über die Ausgänge 21 und 22. Die
Verbindungsleitungen hierzu sind aus Übersichtlichkeitsgründen nicht
dargestellt.
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Die
Schaltungsanordnung nach 2 arbeitet
wie folgt:
Wenn sich der IGBT 7 im Sperrzustand befindet,
liegt an ihm eine hohe Spannung an, die die Diode 24 in Sperrrichtung
vorspannt. Es kann über
die Diode 24 kein Strom fließen. Die Spannung zwischen
der Schaltungsmasse und der Anode der Diode 24 entspricht
in diesem Schaltzustand im Wesentlichen der Ausgangsspannung des
Schaltnetzteils 18. Der Schmitt-Trigger 27 ist
mit der Schaltschwelle entsprechend gewählt, beispielsweise liegt die
Schaltschwelle um die 7 V, so dass der Schmitt-Trigger 27 ein
binäres
Signal an seinem Ausgang erzeugt, das dem Überschreiten der Schaltschwelle
von 7 V entspricht. Dieses binäre
Signal wird durch den Wandler 33 in ein optisches Signal
umgewandelt und an die zentrale Steuer- und Überwachungsschaltung 5 übermittelt.
Diese kann überprüfen, ob
der Sperrzustand an der zeitlich richtigen Stelle auftritt.
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Wenn
der IGBT 7 durchgesteuert ist, verschwindet die negative
Vorspannung für
die Diode 24. Das kalte Ende des Widerstands 23 liegt über die Diode 24 und
den durchgeschalteten IGBT 7 auf der Schaltungsmasse. Die
Spannung an der Diode 24 ist entsprechend klein und liegt
beispielsweise unter den zuvor erwähnten 7 V der Schaltschwelle
des Schmitt-Triggers 27, der daraufhin in den anderen binären Zustand
wechselt. Er liefert an seinem Ausgang 31 ein elektrisches
Signal entsprechend dem Unterschreiten der Schaltschwelle an den
beiden Eingängen 28 und 29.
Dieses Signal wird über
den Wandler 33 wiederum in das optische Signal für den Lichtwellenleiter 34 konvertiert.
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Somit
erhält
die zentrale Steuer- und Überwachungsschaltung 5 eine
Information darüber,
ob sich der IGBT 7 in gesperrten oder im leitenden Zustand
befindet. Wenn der IGBT 7 im leitenden Zustand bleibt,
obwohl das Signal auf dem Lichtwellenleiter 15 verschwindet,
das den IGBT 7 in den leitenden Zustand schalten soll,
ist das Signal auf dem Lichtwellenleiter 34 ein Anzeichen
dafür,
dass der betreffende IGBT 7 der kette von IGBTs durchlegiert
ist.
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Über die
zentrale Steuer- und Überwachungsschaltung 5 kann
entweder das Filter vollständig
abgeschaltet werden, oder eine Wartungsdienst alamiert werden, um
den fehlerhaften IGBT 7 oder die Gruppe von IGBTs 7 auszuwechseln,
zu denen der fehlerhafte IGBT 7 gehört.
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Wenn
eine ausreichende Anzahl von IGBT 7 vorhanden ist, kann
mit dem restlichen Transistoren der Betrieb der Filteranordnung
aufrecht erhalten werden, bis der nächste Zustand auftritt, an
dem ohne Beeinträchtigung
des Betriebs eine Wartung möglich
ist. 3 zeigt schließlich noch
eine Alternative, falls die Z-Diode 17 schwächer dimensioniert
ist und möglicherweise
durch den Ladestrom für
das Gate des IGBT 7 überlastet
wird. In diesem Falle liegt zwischen dem Kollektor und dem Gate
des IGBT 7 eine weiterer IGBT 35 mit seiner Kollektor-Emitterstrecke.
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Das
Gate liegt über
die bereits zuvor erwähnte
ZDiode 17 an dem Kollektor sowohl des IGBT 7 als auch
des IGBT 35. Ein Entladewiderstand 36 ist zwischen
dem Gate und dem Emitter des IGBT 35 geschaltet.
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Die
Zusammenschaltung aus der Z-Diode 17 und dem IGBT 35 wirkt
wie eine Z-Diode mit größerer Verlustleistung.
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Die
Erfindung ist vorstehend in Verbindung mit IGBTs erläutert worden.
Es ist für
den Fachmann auch ohne weiteres er kennbar, dass sowohl die Überwachung
als auch die zwangsweise Triggerung des elektronischen Schalters
nicht auf diese Form von elektronische Bauelemente beschränkt ist.
Vielmehr sind die IGBTs 7 nur exemplarisch gezeigt. An ihrer
Stelle können
auch GTOs oder andere geeignete elektronische Bauelemente eingesetzt
werden.
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Eine
elektrostatische Filteranordnung weist eine Art Schaltnetzteil auf,
um die zur Koronaentladung führende
Hochspannung zu erzeugen. In diesem Schaltnetzteil wird eine Kaskade
von elektronischen Schaltern verwendet. Zu jedem elektronischen Schalter
gehört
eine Schaltungsanordnung, die dafür sorgt, dass der Schalter
in den leitenden Zustand gelangt, wenn die an seiner Hauptstrecke
anstehende Spannung einen vorgegebenen Wert überschreitet.
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Ferner
ist eine Schaltungsanordnung vorgesehen, die dazu dient einer zentralen
Steuer- und Überwachungsschaltung
zu melden, ob sich das überwachte
Schaltelement im gesperrten oder leitenden Zustand befindet.