DE1032780B - Verfahren zur frequenzgetreuen UEbertragung von Nachrichten ueber einen oder mehrere hintereinandergeschaltete, vorzugsweise mit magnetisierbaren Aufzeichnungstraegern arbeitende Speicher - Google Patents
Verfahren zur frequenzgetreuen UEbertragung von Nachrichten ueber einen oder mehrere hintereinandergeschaltete, vorzugsweise mit magnetisierbaren Aufzeichnungstraegern arbeitende SpeicherInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Schaltungsanordnung zur frequenzgetreuen Übertragung
von Nachrichten über einen oder mehrere hintereinaindergeschaltete, vorzugsweise mit magnetisierbaren
Aufzeichnungsträgern arbeitende Speicher,-bei denen die zu übertragende Nachricht auf dem Aufzeichnungsträger
des bzw. des ersten Zwischenspeichers einer Trägerwechselspannung mit entsprechend
höherer konstanter Frequenz aufmoduliert und bei der Wiedergabe der aufgezeichneten Nachrieht
die Abtastgeschwindigkeit des Aufzeichnungsträgers des bzw. des letzten Zwischenspeichers selbsttätig
im Sinne einer Wiederherstellung der ursprünglichen Frequenzlage der zu übertragenden Nachricht
regelbar ist.
Es ist in der Tonfilmtechnik bekannt, den synchronen Lauf zwischen getrennt aufgenommenen. BiId-
und Tonträgern dadurch herzustellen, daß beispielsweise neben der eigentlichen Tonspur, also1 der Nachricht,
noch eine weitere Steuerspur mit einer be- ao stimmten Frequenz aufgezeichnet und bei der Wiedergabe
die Frequenzlage dieses Steuertones zur Synchronisierung der Wiedergabeantriebe benutzt wird.
Dieses Verfahren gestattet wohl eine einwandfreie Synchronisation, erfordert aber eigene Aufzeichnungs-
und Abtastorgane für den Steuerton sowie einen für zwei Tonspuren geeigneten Aufzeichnungsträger.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beseitigen. Zur Lösung der Aufgabe geht
die Erfindung von dem Gedanken aus, für die Regelung der Geschwindigkeit eines Wiedergabeantriebes
auf einen der Geschwindigkeit des Aufzeichnungsantriebs entsprechenden Wert den Steuerton nicht
neben der eigentlichen Nachricht aufzuzeichnen, sondem ihn aus der aufgezeichneten Nachricht selbst zu
gewinnen. Gelöst wird diese Aufgabe bei in Form einer modulierten Trägerwechselspannung aufgezeichneten
Nachrichten dadurch, daß zur selbsttätigen Regelung der Abtastgeschwindigkeit des Aufzeichnungsträgers
des bzw. des letzten Zwischenspeichers die Frequenz der durch die zu übertragende Nachricht
in der Amplitude modulierten Trägerwechselspannung selbst benutzt wird.
Auf diese \Veise ist es gemäß der Erfindung erreichbar,
an Hand der Frequenzlage der ursprünglichen, mit einem bestimmten Frequenzwert aufgezeichneten
Trägerwechselspannung zu erkennen, ob die Wiedergabegeschwindigkeit gegenüber der Aufzeichnungsgeschwindigkeit zu schnell oder zu langsam ist und
entsprechend korrigiert werden muß.
Es ist zwar in der Tonfilmtechnik auch bekannt, in einer Nachrichtenspur selbst zusätzlich zu der Nachricht
noch einen Steuerton aufzuzeichnen. Dies hat Verfahren zur frequenzgetreuen
Übertragung von Nachrichten über einen oder mehrere hintereinandergeschaltete,
vorzugsweise mit magnetisierbaren Aufzeichnungsträgern arbeitende Speicher
Anmelder: Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München, München 2, Wittelsbacherplatz 2
Erhard Roßberg und Walter Bauder, München, sind als Erfinder genannt worden
aber den Nachteil, daß die Nachricht in mehreren Tonspuren aufgeteilt werden muß, von denen jede nur
einen bestimmten Frequenzbereich umfassen darf, und der Steuerton so in einem dieser Frequenzbereiche
aufgezeichnet werden muß, daß zwischen ihm und der aufgezeichneten Nachricht keine Scihwebungen auftreten
können.
Zur Durchführung der Erfindung kann die Trägerwechselspannung bei der Wiedergabe der Nachricht
mittels des die Nachricht abfühlenden Abtastkopfes einer frequenzempfindlichen Regeleinrichtung zugeführt
werden, die den Abtastantrieb so beeinflußt, daß die Trägerfrequenz wieder ihren ursprünglichen konstanten
oder einen in einem bestimmten Verhältnis zu diesem stehenden Wert einnimmt.
Mit besonderem Vorteil kann ein Aufzeichnungsverfahren gemäß der Erfindung für die Übertragung
impulsförmiger Signale, insbesondere in der Fernschreibtechnik, angewendet werden. In der Fernschreibtechnik
ist es z. B. bekannt, Nachrichten, die nicht sofort weitergeleitet .werden können, durch Aufzeichnung
auf einen vorzugsweise löschbaren Aufzeichnungsträger zu speichern. Besonders gut eignen
sich für diesen Zweck magnetisierbare Bänder oder Drähte. Bei der Wiedergabe dieser gespeicherten
Nachrichten können aber Verzerrungen auftreten, die einerseits bei größerem Zeitabstand zwischen Aufzeichnung
und Wiedergabe durch klimatisch bedingte Schrumpfungen oder Dehnungen der Aufzeichnungsträger
selbst und andererseits durch Schwankungen der Abtastgeschwindigkeit, insbesondere aber bei getrenntem
Antrieb der Aufzeichnungs- und Wiedergabegeräten durch Geschwindigkeitsunterschiede, her1
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vorgerufen werden. Besonders stark machen sich solche
Verzerrungen bemerkbar, wenn eine Nachricht auf ihrem Übertragungsweg aus vermittlungstechnischen
Gründen mehrmals umgespeichert werden muß, da durch die wiederholten Umspeicherungen und die
dabei jeweils auftretenden Geschwindigkeitsschwankungen das Produkt sämtlicher Verzerrungen die
Qualität der letzten Wiedergabe bestimmt. Diese Verzerrungen können durch das Verfahren gemäß der Erfindung
beseitigt werden.
Zur Durchführung dieses Verfahrens in Fernschreibanlagen kann in einem Stromkreis eines durch
eine Wechselspannung konstanter Frequenz gespeisten Aufzeichnungskopfes ein durch die Nachrichtenimpulse
gesteuerter Sendeschalter angeordnet sein, der im Takte der einzelnen Impulse die Amplitude des
den Aufzeichnungskopf durchfließenden Wechselstromes ändert. Bei der Wiedergabe der so aufgezeichneten
Nachricht kann dann mittels des die Aufzeichnung abtastenden Wiedergabekopfes die Trägerwechselspannung
einer frequenzempfindlichen Regeleinrichtung zugeführt werden, die durch Auswerten
der Frequenz der Trägerwechselspannung den Abtastantrieb der Wiedergabeeinrichtung auf eine mit der
Aufzeichnungsgeschwindigkeit übereinstimmende oder in einem bestimmten Verhältnis zu ihr stehende Wiedergabegeschwindigkeit
des Aufzeichnungsträgers einregelt.
Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus den an Hand der Figuren erläuterten Ausführungsbeispielen
hervor. In der Zeichnung veranschaulicht
Fig. 1 eine Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung für eine Fernschreibvermittlungsanlage
mit einer einmaligen Speicherung,
Fig. 2 den prinzipiellen Aufbau einer Fernsehreibvermittlungsanlage
mit mehrmaliger Speicherung.
In der Fig. 1 ist eine Fernschreibvermittlungsanlage
mit den zum Verständnis der Erfindung erforderlichen Einzelheiten dargestellt. Eine ankommende
Leitung L1 ist mit einem Empfangsrelais E abgeschlossen,
dessen Kontakt e ein der Auf zeichnung der Nachrichten dienendes Magnettongerät aussteuert. In
Fig. 1 ist dieses Magnettongerät im Prinzip durch den Aufzeichnungskopf SK und den Aufzeichnungsantrieb
SA dargestellt. Der Aufzeichnungskopf SK liegt in Reihe mit einem Widerstand W2 im Stromkreis
einer Wechselspannungsquelle WQ und ist mit dem Sendekontakt e des Empfangsrelais E verbunden.
Zwischen dem der Zeichenlage entsprechenden An-Schluß
Z des Sendekontaktes e und Erde ist ein Widerstand
Wl angeordnet, der jeweils in der Zeichenlage des Sendekontakts e einen Parallelstromkreis zu dem
Aufzeichnungskopf SK bildet. Der Abtastkopf AK ist über einen Verstärker V und einen Gleichrichter G/
mit einem Senderelais S verbunden, das mittels seines Kontakts s die abgetasteten Zeichen auf eine zu einem
Teilnehmer oder zu einer Wahlstufe führende Leitung L 2 überträgt. Außerdem ist der die Nachricht abfühlende
Abtastkopf AK über den Verstärker V mit einer Regeleinrichtung R verbunden, die den Abtastantrieb
AA des Wiedergabegerätes steuert.
Die Wirkungsweise der in der Fig. 1 dargestellten Schaltungsanordnung ist im einzelnen folgende:
Im Ruhezustand ist das Empfangsrelais E zeichenseitig
erregt, und sein Sendekontakt e befindet sich in der zu der dargestellten entgegengesetzten Lage.
Trifft über die Leitung Ll eine Nachricht ein, so legt das Empfangsrelais E zunächst in bekannter Weise als
Kennzeichen des Belegtseins seinen Kontakt e in die mit T bezeichnete Trennlage um. In dieser Lage
öffnet der Kontakt e den parallel zur Wicklung des Aufzeichnungskopfes SK angeordneten, aus dem
Widerstand Wl gebildeten Stromkreis. Der Widerstand Wl kann auch durch den Wicklungswiderstand
eines für Steuerzwecke vorgesehenen Relais gebildet werden. Der Sendeantrieb SA wird gleichzeitig über
Schaltmittel, die der Übersichtlichkeit wegen nicht dargestellt sind, eingeschaltet und beginnt mit einer
bestimmten, festeingestellten Geschwindigkeit zu laufen, wodurch der Aufzeichnungsträger AT in Pfeilrichtung
unter dem Aufzeichnungskopf SK vorbeibewegt wird. Gleichzeitig mit der Einschaltung des
Aufzeichnungsantriebs SA wird durch ebenfalls nicht dargestellte Schaltmittel in bekannter Weise die
Wechselspannungsquelle WQ eingeschaltet, so daß mittels des Aufzeichnungskopfes SK die Aufzeichnung
einer Wechselspannung von bestimmter Amplitude und Frequenz, beispielsweise 5 kHz, auf dem
Aufzeichnungsträger AT erfolgt.
(Erde, Wechselspannungsquelle WQ, Widerstand W2, Aufzeichnungskopf SK, Erde.)
Durch die nun vom Empfangsrelais E empfangenen
Signale und Nachrichtenimpulse wird die von der Wechselspannungsquelle WQ gelieferte Wechselspannung
in ihrer Amplitude moduliert, indem bei jedem Nachrichtenimpuls der Kontakt e in die der Strotnart
entsprechende Lage umgesteuert wird und so durch Schließen oder öffnen des zum Aufzeichnungskopf
parallel liegenden, aus dem Widerstand Wl gebildeten Stromkreises die die Amplitudengröße der
Wechselspannung bestimmende Erregung des Aufzeichnungskopfes SK ändert.
Nach der Aufzeichnung eines Teiles oder der gesamten ankommenden Nachricht durch den Aufzeichnungskopf SK wird durch nicht dargestellte Schaltmittel
in bekannter Weise, z. B. durch Auswerten eines Steuersignals, der Abtastantrieb AA eingeschaltet.
Der Abtastkopf AK tastet nunmehr die als amplitudenmodulierte Wechselspannung aufgezeichneten
Impulse ab und überträgt sie auf den Verstärker V, an dessen Ausgang die Regelvorrichtung R angeschlossen
ist.
Ist beispielsweise in einer der vorhergehenden Einrichtungen die Aufzeichnungs- oder die Abtastgeschwindigkeit
durch irgendwelche Einflüsse von ihrem Sollwert abgewichen, so gelangt jetzt bei einer
Sollabtastgeschwindigkeit auch eine von ihrem Sollwert abweichende Trägerfrequenz auf die Regelvorrichtung
R, die in bekannter Weise nach dem Prinzip einer Nachlaufbrücke oder einer andere« bekannten
Konstruktion aufgebaut sein kann. Die Regelvorrichtung R beginnt zu arbeiten und korrigiert entsprechend
der Sollfrequenz den Abtastantrieb AA in seiner Geschwindigkeit. Dadurch erhalten die einzelnen
Impulse, z. B. die Schritte der Fernschreibzeichen, ihre ursprüngliche Länge. Die durch Geschwindigkeitsschwankungen
verursachten Verzerrungen der Nachricht werden damit korrigiert.
Durch den Gleichrichter Gl wird die entzerrte Nachricht demoduliert und in Form von Gleichstromsimpulsen
auf das Senderelais S übertragen, welches mittels seines Kontaktes .r die Nachricht auf eine abgehende
Leitung L2 weitergibt.
In Fig. 2 ist eine Femschreibvermittlung mit drei
Speicherstufen, die im Prinzip wie die in Fig. 1 aztgestellte
Schaltungsanordnung aufgebaut sind, dargestellt. Auf der linken Seite ist ein Magnettongerät
Ml angeordnet, das die über die Leitung Ll afc
kommenden Nachrichten in der bereits beschriebenen Weise empfängt. Das Magnettongerät M1 kann mit
einem endlichen oder, wie dargestellt, mit einem unendlichen Aufzeichnungsträger AT1 ausgerüstet sein.
Zur Aufnahme der ankommenden Nachricht wird der Magnettonträger ATl mit einer Aufzeichnungsgeschwindigkeit vl unter dem Aufzeichnungskopf SK1
vorbeibewegt. Die Weitergabe der gespeicherten Nachricht zur Übertragung auf die nächste Speicherstufe
erfolgt durch Abtasten des Aufzeichnungsträgers ATl mittels des Abtastkopfes AKl. Hierbei kann die
Trägergeschwindigkeit ν 2 von der Aufzeichnungsgeschwindigkeit ν 1 abweichen,, insbesondere sogar aus
Gründen beschleunigter Übertragung größer sein.
Das in der Mitte der Fig. 2 dargestellte, die zweite
Speicherstufe bildende Magnettongerät M2 ist beispielsweise
über einen Wähler AS an das Magnettongerät M1 anschaltbar und kann ausgangsseitig über
einen weiteren Wähler LW mit einem die dritte Speicherstufe bildenden Magnettongerät M 3 verbun- «0
den sein. Das Magnettongerät M 2 nimmt die vom Magnettongerät Ml gesendete Nachricht mit einer
Trägergeschwindigkeit ν 3 entgegen und sendet sie mit einer Trägergeschwindigkeit ν4 weiter. In diesem
Magnettongerät braucht keine Korrektur der Geschwindigkeiten stattzufinden.
Erst von dem auf der rechten Seite dargestellten, im vorliegenden Beispiel letzten Magnettongerät M 3 muß
die mit einer Trägergeschwindigkeit ν S aufgenommene Nachricht wieder mit der ursprünglichen Geschwindigkeit
ausgesendet werden. Bei dieser Abtastung wird jetzt die Geschwindigkeit ν6 durch die
Regeleinrichtung R und den Abtastantrieb AA 3, wie
bereits in Fig. 1 beschrieben, korrigiert, bevor die Nachricht über die Leitung L2 zum Teilnehmer gesendet
wird.
Die Erfindung ist nicht nur auf Speicher oder Wiedergabeanlagen
beschränkt, die, wie in den Ausführungsbeispielen angegeben, aus einer oder drei Stufen
gebildet sind, sondern kann auch für Anlagen, die aus beliebig vielen Stufen aufgebaut sind, angewendet
werden, um mittels des Verfahrens zur Aufzeichnung von. Nachrichten gemäß der Erfindung eine Synchronisierung
der Abtastgeschwindigkeit mit der ursprünglichen Aufzeichnungsgeschwindigkeit durchzuführen.
Claims (3)
1. Verfahren zur frequenzgetreuen Übertragung von Nachrichten über einen oder mehrere hintereinandergeschaltete,
vorzugsweise mit magnetisierbarer! Aufzeichnungsträgern arbeitende Speicher,
bei denen die zu übertragende Nachricht auf dem Aufzeichnungsträger des bzw. des ersten Zwischenspeichers
einer Trägerwechselspannung mit entsprechend höherer konstanter Frequenz aufmoduliert
und bei der Wiedergabe der aufgezeichneten Nachricht die Abtastgeschwindigkeit des
Aufzeichnungsträgers des bzw. des letzten Zwischenspeichers selbsttätig im Sinne einer Wiederherstellung
der ursprünglichen Frequenzlage der zu übertragenden Nachricht regelbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß zur selbsttätigen Regelung der Abtastgeschwindigkeit des Aufzeichnungsträgers
des bzw. des letzten Zwischenspeichers die Frequenz der durch die zu übertragende
Nachricht in der Amplitude modulierten Trägerwechselspannung selbst benutzt wird.
2. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Trägerwechselspannung bei der Wiedergabe der Nachricht mittels des die Nachricht
abfühlenden Abtastkopfes einer frequenzempfindlichen Regeleinrichtung zugeführt wird,
die den Abtastantrieb so beeinflußt, daß die Trägerfrequenz wieder ihren ursprünglichen konstanten
oder einen in einem bestimmten Verhältnis zu diesem stehenden Wert annimmt.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 für die Übertragung von Nachrichten, vorzugsweise
Fernschreibzeichen, über mehrere hintereinandergeschaltete Speichereinrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Modulation der Nachricht
durch eine Trägerwechselspannung nur in der ersten Speichereinrichtung bei der Aufzeichnung
der zu übertragenden, Nachricht erfolgt und daß der Abtastantrieb nur in der letzten, Speichereinrichtung
durch die Frequenz der Trägerwechselspannung geregelt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 447 307, 800 157,
365, 883 836.
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Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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| DES43790A DE1032780B (de) | 1955-05-03 | 1955-05-03 | Verfahren zur frequenzgetreuen UEbertragung von Nachrichten ueber einen oder mehrere hintereinandergeschaltete, vorzugsweise mit magnetisierbaren Aufzeichnungstraegern arbeitende Speicher |
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| DE1032780B true DE1032780B (de) | 1958-06-26 |
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Family Applications (1)
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| DES43790A Pending DE1032780B (de) | 1955-05-03 | 1955-05-03 | Verfahren zur frequenzgetreuen UEbertragung von Nachrichten ueber einen oder mehrere hintereinandergeschaltete, vorzugsweise mit magnetisierbaren Aufzeichnungstraegern arbeitende Speicher |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE1032780B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE447307C (de) * | 1926-01-19 | 1927-07-22 | August Karolus Dr | Verfahren zum Synchronisieren bewegter Antriebe fuer Schnell- und Bildtelegraphie |
| DE800157C (de) * | 1949-04-10 | 1950-09-25 | Josef Schuerer | Verfahren zur Synchronisierung von Bild- und Tontraeger bei Tonfilmaufnahme und -wiedergabe |
| DE856365C (de) * | 1941-07-25 | 1952-11-20 | Philips Nv | Schallaufzeichnung |
| DE883836C (de) * | 1940-12-24 | 1953-07-20 | Aeg | Verfahren zum Synchronisieren getrennt aufgezeichneter Bildfilme und Magnettonfilme |
-
1955
- 1955-05-03 DE DES43790A patent/DE1032780B/de active Pending
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