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DE1032755B - Vorrichtung zur Einstellung des Seiten- und Umfangsregisters bei Druckmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur Einstellung des Seiten- und Umfangsregisters bei Druckmaschinen

Info

Publication number
DE1032755B
DE1032755B DEM21962A DEM0021962A DE1032755B DE 1032755 B DE1032755 B DE 1032755B DE M21962 A DEM21962 A DE M21962A DE M0021962 A DEM0021962 A DE M0021962A DE 1032755 B DE1032755 B DE 1032755B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing cover
plate cylinder
threaded
page
register
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM21962A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Reinartz
Oskar Morgenlaender
Hans Bayer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority to DEM21962A priority Critical patent/DE1032755B/de
Publication of DE1032755B publication Critical patent/DE1032755B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/08Cylinders
    • B41F13/10Forme cylinders
    • B41F13/12Registering devices
    • B41F13/14Registering devices with means for displacing the cylinders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supply, Installation And Extraction Of Printed Sheets Or Plates (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zur Einstellung des Seiten- und Umfangsregisters bei Druckmaschinen, insbesondere Offsetmaschinen.
Bei einer bekannten Ausführung ist die Vorrichtung für die Einstellung des Seitenregisters getrennt von der Vorrichtung für die Einstellung des Umfangsregisters ausgeführt, und zwar ist je eine der beiden Vorrichtungen an jedem Ende des Plattenzylinders angeordnet. Die Vorrichtung zur axialen Verschiebung des Zylinders greift an seinem einen Achsstummel und die Vorrichtung zur Verdrehung an seinem anderen Achsstummel an. Dies hat den großen Nachteil, daß der Drucker bei der Registriereinstellung von der einen Maschinenseite auf die andere wechseln muß und damit viel Zeit verlorengeht bzw., um Zeit zu sparen, die Registereinstellung nicht sorgfältig genug durchgeführt wird.
Man hat infolgedessen schon vorgeschlagen, das Bedienungsgestänge der einen Einstellvorrichtung durch die Maschine hindurchzuführen, so daß der Drucker von einer Maschinenseite aus beide Einstellvorrichtungen betätigen kann. Eine solche Notlösung ergibt aber immer eine verwickelte und unsichere Konstruktion. Außerdem behindert dieses Gestänge innerhalb der Maschine auch oft die notwendigen Arbeiten an den Zylindern und, Walzen.
Es ist auch bekannt, das Seitenregister durch axiales Verschieben des Plattenzylinders und das Umfangsregister durch Verdrehen des Gummizylinders bzw. Gegendruckzylinders einzustellen. Diese bekannte Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß die Antriebsräder von Platten- und Gummizylinder geradverzahnt ausgeführt sein müssen, wodurch infolge des größeren Zahnspiels leicht Zahnstreifen auftreten können.
Bei einer weiteren bekannten Ausführung wird die Seiten- und Umfangsregisterverstellung mit Hilfe zweier auf der gleichen Seite der Maschine übereinander angeordneter Handräder durch Verschieben oder Verdrehen des Plattenzylinders bewirkt. Die dabei verwendete Schaltgabel und die Art der Lagerung ermöglichen aber wegen des zur Betätigung erforderlichen Spiels keine einwandfreie Einstellung.
Man hat auch bereits vorgeschlagen, die Seiten- und Umfangsregisterverstellung mittels zweier konzentrisch zum Plattenzylinder im Gehäusedeckel angeordneter Gewindebüchsen durchzuführen, welche mittels zweier Handräder axial verschoben werden. Durch das Ineinandergreifen der beiden Gewindebüchsen ist das Einstellen der Register jedoch schwierig und zeitraubend.
Diese Nachteile werden bei einer Vorrichtung zum Einstellen des Seiten- und Umfangsregisters bei Druckmaschinen, insbesondere Offsetmaschinen, Vorrichtung zur Einstellung
des Seiten- und Umfangsregisters
bei Druckmaschinen
Anmelder:
Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg A. G.r Augsburg 2, Stadtbachstr. 7
Robert Reinartz, Oskar Morgenländer
und Hans Bayer, Augsburg,
sind als Erfinder genannt worden
mittels nebeneinander auf der gleichen Maschinenseite angeordneter Handräder, durch deren Verstellen zwei konzentrisch zur Plattenzylinderachse im Gehäusedeckel angeordnete Gewindebüchsen verdreht und dabei axial verschoben werden, erfindungsgemäß dadurch behoben, daß die beiden Gewindebüchsen innerhalb und außerhalb eines feststehenden zylindrischen Einsatzes vorgesehen sind, welcher das oder die Gegengewinde für die Büchsen aufweist.
Diese Ausbildung der Einstellvorrichtung ergibt eine außerordentlich gedrungene und Platz sparende Ausführung, welche sich in einem verhältnismäßig kleinen Gehäuse an der Maschinenseitenwand unterbringen läßt. Die beiden Bedienungsräder für das Seiten- und Umfangsregister liegen dicht beieinander und können dabei vom Drucker einzeln schnell betätigt werden, ohne daß dieser seinen Standplatz verlassen muß. Weitere Einzelheiten der Vorrichtung sind aus der nachfolgenden Beschreibung der Zeichnung zu ersehen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 einen axialen Schnitt durch die Vorrichtung und
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung in Richtung des Pfeiles Λ! in Fig. 1.
Um durch einen möglichst großen Maßstab die Übersichtlichkeit der Zeichnung zu fördern, ist der Plattenzylinder 1 nur mit seinem äußersten Ende dargestellt. Er ist in den Lagern 2 und. 3 in der Maschinenseitenwand gelagert. Auf seinem Achsstummel 4 ist eine Büchse 5 befestigt, auf die mittels der Profilverzahnung 6 das Rad 7 gesetzt ist, welches
«09 558/5
mit dem Antriebsrad &: kämmt. Die Verstellung des Seitenregisters, d. h. die axiale Verschiebung des Plattenzylinders 1 erfolgt mittels des Handrades 10 (Fig. 2) über das Ritzel 11, welches in das Zahnrad 12 eingreift. Das Zahnrad 12 ist verbunden mit einer Gewindebüchse 13, deren Außengewinde in ein Gewinde 14 eingreift, das in der Ringwand 15 am Gehäusedeckel 16 angeordnet ist. Bei einer Drehung des Handrades 10 wird die Gewindebuchse 13 ebenfalls verdreht und durch das Gewinde 14 axial verschoben. Hierbei nimmt die Gewindebuchse 13 über das Lagergehäuse 17 und das Lager 18 den am Achsstummel 4 befestigten Zapfen 19 in axialer Richtung mit, wodurch im gleichen Maße der Zylinder 1 axial bewegt wird.
Die Einstellung des- Umfangsregisters erfolgt mittels des Handrades 20, dessen Drehung über das Ritzel 21 auf die Verzahnung 22 der Gewindebüchse 23 einwirkt. Die Gewindebüchse 23 ist mit Außengewinde in das Gewinde 24 der äußeren Gehäusewand 25 eingeschraubt und wird ebenfalls bei ihrer Drehung axial verschoben. Diese axiale Verschiebung wird über das. Lagergehäuse 26, das Lager 27 und die Büchse 28 auf das Zahnrad 7 übertragen. Eine axiale Verschiebung des Zahnrades 7 ruft infolge der Schrägverzahnung 11 mit dem Antriebsrad 8 eine entsprechende Winkelverdrehung des Zahnrades 7 in Umfangsrichtung hervor. Diese Winkelverdrehung wird unmittelbar über die Profilverzahnung 6 und die Büchse 5 auf den Achsstummel 4 und von dort auf den Plattenzylinder 1 übertragen. Sie bewirkt hier eine entsprechende Verstellung des Registers in Umfangsrichtung.
Da der Plattenzylinder 1 aber nicht nur zur Einstellung des Seiten- und Umfangsregisters in axialer Richtung verschoben und in Umfangsrichtung verdreht wird, sondern auch seine Anstellung an dem Druck- bzw. Offsetzylinder eine Parallelverschiebung der Plattenzylinderachse notwendig macht, sind die Lager 18 und 27 bzw. ihre Gehäuse 17 und 26 mit radialem Spiel 29 überhaupt versehen, wodurch diese Parallelverschiebung der" Zylinderachse erst möglich ist.
Um eine unbefugte oder unbeabsichtigte Verstellung der Registereinstellvorrichtung zu verhindern, sind für die Gewindebüchsen 13 und 23 Feststellvorrichtungen vorgesehen. Zu diesem Zweck ist die Ringwand 15 am Gehäusedeckel 16 an ihrem hinteren Ende mit einem Schlitz 30 versehen, der sich etwa über dem halben Umfang dieser Wand erstreckt, so Durch die Wand ist an einer Stelle im Bereich des Schlitzes 30 eine von außen mittels Kopf 31 drehbare Schraube 32 geführt, die bei ihrem Anziehen das durch den Schlitz abgetrennte elastische Stück der Wand 15 nachzieht und damit das Gewinde 14 festklemmt Die gleiche Vorrichtung ist an der Gehäusewand 16 angeordnet. Hier ist die Wand 33 jedoch auf beiden Seiten, mit je einem Schlitz 34 und 35 versehen, um das Werkstück zwischen den Schlitzen genügend beweglich gegenüber dem Zug der Schraube 36 zu machen. Diese Schraube 36 ist in der Zeichnung nur teilweise dargestellt, um die Zeichnung im •unteren Teil nicht unnötig zu komplizieren. Die Her-.ausführung der Schraube 36 durch den Gehäusedeckel 16 und ihre Betätigung durch einen Handknopf erfolgt in der gleichen Weise wie bei der Schraube 32. Auch bei dieser Feststellvorrichtung wird durch An- -ziehen der Schraube 36 das Gewinde durch das elastische Wandstück 33 verklemmt und eine Bewegung der Büchse 23 verhindert.
Die Vorrichtung nach der Erfindung weist noch zwei verschiedene Arten von Anzeigevorrichtungen auf, welche die jeweilige Verschiebung bzw. Verdrehung der Gewindebüchsen 13 und 23 nach außen kenntlich machen. Bei der Gewindebüchse 23 geschieht dies beispielsweise durch einen im Zylindergehäusedeckel 16 geführten Stift 40, welcher sich mittels der Feder 41 stets gegen die Stirnseite der Gewindebüchse 23 anlegt. Das aus dem Gehäusedeckel 16'herausragende Ende 43 des Folgestiftes 40 ist mit einer Skala versehen, die es ermöglicht, den jeweiligen Stand bzw. die jeweilige Verschiebung der Gewindebüchse 23 von außen abzulesen.
Die Anzeigevorrichtung für den Stand bzw. die jeweilige Bewegung der Gewindebüchse 13, welche zur Einstellung des Seitenregisters dient, besteht aus einer Kappe 50, die auf einem Zapfen 51 befestigt ist, der fest mit der Gewindebüchse 13 verbunden ist. Eine an der Kappe angeordnete Skala läßt gegenüber einem Festpunkt am Gehäusedeckel 16 in einfacher Weise die Verdrehung der Gewindebüchse 13 erkennen. Selbstverständlich kann man auch statt dieser Anzeigevorrichtung einen Folgestift entsprechend der Anzeigevorrichtung 41, 42 wählen.
Die Vorrichtung zur Einstellung des Seiten- und Umfangsregisters nach der Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt, Einzelheiten können auch in beliebiger anderer Weise ausgeführt werden.

Claims (6)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Vorrichtung zum Einstellen des Seiten- und Umfangsregisters bei Druckmaschinen, insbesondere Offsetmaschinen, mittels nebeneinander auf der gleichen Maschinenseite angeordneter Handräder, durch deren Verstellen zwei konzentrisch zur Plattenzylinderachse im Gehäusedeckel angeordnete Gewindebüchsen verdreht und dabei axial verschoben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Gewindebüchsen (13,23) innerhalb und außerhalb eines feststehenden zylindrischen Einsatzes (15) vorgesehen sind, welcher das oder die Gegengewinde (14,24) für die Büchsen (13, 23) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellhandräder (10 und 20) über je ein Ritzel (11 und 21) auf an den Gewindebüchsen (13 und 23) befestigte Zahnräder (12 und 22) einwirken.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäusedeckel (16) der Einstellvorrichtung in an sich bekannter Weise ein oder zwei nach außen ragende Stifte (40) federnd eingesetzt sind, die der axialen Bewegung der Gewindebüchsen (13 und 23) folgen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem aus dem Gehäusedeckel (16) herausragenden Ende des Folgestiftes (40) eine Skala angeordnet ist, welche das Maß der Umfangsbewegung des Plattenzylinders anzeigt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit der das Seitenregister einstellenden Gewindebüchse (13) ein koaxialer Zapfen (51) verbunden ist, der durch den Gehäusedeckel (16) nach außen ragt, mit welchem in an sich bekannter Weise in Verbindung mit einer
Winkelgradeinteilung die jeweilige Axialverschiebung des Plattenzylinders abzulesen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Lager (18 und 27) bzw. für deren Lagerbüchsen (17 und 26), welche zur Lagerung des mit dem Achsstummel (4) verbundenen Zapfens (19) bzw. der mit dem Rad (7) verbundenen Büchse (28) dienen, ein radiales Spiel vorgesehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: österreichische Patentschrift Nr. 167 974; schweizerische Patentschrift Nr. 267 969; USA.-Patentschriften Nr. 2 425 914, 2 372 783.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM21962A 1954-02-16 1954-02-16 Vorrichtung zur Einstellung des Seiten- und Umfangsregisters bei Druckmaschinen Pending DE1032755B (de)

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DE (1) DE1032755B (de)

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