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DE10327558A1 - Kontinuierliche Produktionsplanung unter Verwendung einer Übergangsmatrix - Google Patents

Kontinuierliche Produktionsplanung unter Verwendung einer Übergangsmatrix Download PDF

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DE10327558A1
DE10327558A1 DE10327558A DE10327558A DE10327558A1 DE 10327558 A1 DE10327558 A1 DE 10327558A1 DE 10327558 A DE10327558 A DE 10327558A DE 10327558 A DE10327558 A DE 10327558A DE 10327558 A1 DE10327558 A1 DE 10327558A1
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DE
Germany
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product
products
production
bridge
transition
Prior art date
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Ceased
Application number
DE10327558A
Other languages
English (en)
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Gregory H. Dallas Slocum
Anand Flower Mound Iyer
John D. Allston Brigham
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Blue Yonder Group Inc
Original Assignee
I2 Technologies Inc
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Publication date
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Ceased legal-status Critical Current

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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B15/00Systems controlled by a computer
    • G05B15/02Systems controlled by a computer electric
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06QINFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGY [ICT] SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES; SYSTEMS OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06Q10/00Administration; Management
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Abstract

Ein Verfahren zur kontinuierlichen Produktionsplanung beinhaltet Identifizieren eines unzulässigen Übergangs, der mit der Produktion von ersten und zweiten Endprodukten verbunden ist. Der unzulässige Übergang zeigt an, dass ein Hersteller die ersten und zweiten Endprodukte nicht aufeinander folgend produzieren sollte. Das Verfahren beinhaltet weiterhin Identifizieren eines Brückenproduktes, das mit dem unzulässigen Übergang verbunden ist. Das Brückenprodukt stellt ein Produkt dar, das der Hersteller zwischen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte produzieren könnte. Das Verfahren beinhaltet weiter Bestimmen einer Menge des Brückenproduktes, die durch den Hersteller produziert werden könnte. Zusätzlich beinhaltet das Verfahren zeitliches Planen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte und des Brückenproduktes. Wenigstens ein Teil der Menge des Brückenproduktes wird zeitlich zur Produktion zwischen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte geplant.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich im allgemeinen auf Produktionsplanung, und insbesondere auf kontinuierliche Produktionsplanung unter Verwendung einer Übergangsmatrix.
  • In der verarbeitenden Industrie beinhaltet die Herstellung eines fertiggestellten Endproduktes üblicherweise die Verwendung eines oder mehrerer Rohmaterialien. Hersteller können die gleichen Fertigungseinrichtungen verwenden, um verschiedene Endprodukte in einem kontinuierlichen Arbeitsgang zu produzieren. Rohmaterialien können den Fertigungseinrichtungen in einem kontinuierlichen Strom bereitgestellt werden, und Produkte können von den Fertigungseinrichtungen in einem kontinuierlichen Strom produziert werden. Beispielweise kann ein Hersteller kontinuierlich chemische Rohmaterialien in einen Teil der Fertigungseinrichtung einfüllen, welcher die Rohmaterialien mischt. Der Hersteller kann anfänglich eine erste Zusammenstellung von Rohmaterialien in die Fertigungseinrichtung einfüllen, welche ein erstes Endprodukt herstellt. Zu einem späteren Zeitpunkt kann der Hersteller anfangen, andere Rohmaterialien in den gleichen Teil der Fertigungseinrichtung einzufüllen. Die Fertigungseinrichtung kann dann ein zweites Endprodukt produzieren.
  • Übliche Fertigungseinrichtungen können nicht in der Lage sein, unverzüglich die Produktion des ersten Endproduktes zu beenden und mit der Produktion des zweiten Endproduktes zu beginnen. Stattdessen kann, nachdem die Fertigungseinrichtung angefangen hat, andere Rohmaterialien zu erhalten, die Fertigungseinrichtung ein Übergangsprodukt produzieren, bevor das zweite Produkt produziert wird. Das Übergangsprodukt stellt ein Produkt dar, welches sich auf wenigstens eine Art von den ersten und zweiten Endprodukten unterscheidet. Ein Übergangsprodukt kann sich von einem oder beiden der Endprodukte wenig unterscheiden, in welchem Fall das .
  • Übergangsprodukt mit einem oder beiden der Endprodukte gemischt werden oder als "Off-Spec"-Produkt verkauft werden kann. Ein Übergangsprodukt könnte sich ebenfalls von den Endprodukten in einem größeren Ausmaß unterscheiden, in welchem Fall das Übergangsprodukt unbrauchbar sein kann und der Hersteller das Übergangsprodukt beseitigen müsste.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung können Probleme und Nachteile, die mit herkömmlichen Produktionsplanungstechniken verbunden sind, reduziert oder aufgehoben werden.
  • In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beinhaltet ein Verfahren zur kontinuierlichen Produktionsplanung das Identifizieren eines unzulässigen Übergangs, der mit der Produktion von ersten und zweiten Endprodukten verbunden ist. Der unzulässige Übergang zeigt an, dass ein Hersteller die ersten und zweiten Endprodukte nicht aufeinander folgend produzieren sollte. Das Verfahren beinhaltet weiter das Identifizieren eines Brückenproduktes, das mit dem unzulässigen Übergang verbunden ist. Das Brückenprodukt stellt ein Produkt dar, das der Hersteller zwischen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte produzieren könnte. Das Verfahren beinhaltet weiter das Bestimmen einer Menge des Brückenproduktes, die durch den Hersteller produziert werden könnte. Zusätzlich beinhaltet das Verfahren das zeitliche Planen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte und des Brückenproduktes. Wenigstens ein Teil der Menge des Brückenproduktes wird zeitlich zur Produktion zwischen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte geplant.
  • Ein oder mehrere technische Vorteile können gemäß den verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung geboten werden. Bestimmte Ausführungsformen der Erfindung können keinen, einige oder alle der nachfolgenden Vorteile aufweisen. In einer Ausführungsform ist beispielsweise ein System zur Produktionsplanung vorgesehen. In einer bestimmten Ausführungsform kann das System eine Übergangsmatrix verwenden, welche verschiedene Produkte identifiziert, die durch einen Hersteller produziert werden könnten. Die Übergangsmatrix identifiziert weiter zulässige und unzulässige Übergänge zwischen den Produkten. Ein zulässiger Übergang kann anzeigen, dass der Hersteller zwei Produkte aufeinander folgend produzieren könnte. Ein unzulässiger Übergang kann anzeigen, dass der Hersteller zwei Produkte nicht aufeinander folgend produzieren sollte, wie beispielsweise, wenn der Hersteller dadurch ein unbrauchbares Produkt herstellen würde. Das System kann weiter ein Brückenprodukt identifizieren, das verwendet werden kann, um einen unzulässigen Übergang in der Übergangsmatrix zu überwinden. Ein Brückenprodukt kann ein Produkt darstellen, das der Hersteller zwischen der Produktion zweier anderer Produkte produzieren könnte, die durch einen unzulässigen Übergang getrennt sind. Als bestimmtes Beispiel kann eine Übergangsmatrix anzeigen, dass ein Hersteller nicht die Produkte A und C aufeinander folgend produzieren sollte, und das System kann bestimmen, dass Produkt B als Brückenprodukt fungieren kann. In diesem Beispiel könnte ein Hersteller beide Produkte A und C produzieren, solange der Hersteller zwischen Produkten A und C Produkt B produziert. Das kann dem System beispielsweise ermöglichen, die Produktion der Produkte um die unzulässigen Übergänge zu planen. Es kann weiter helfen, die Effizienz des Produktplanungsprozesses zu steigern und die Produktion unbrauchbarer Produkte zu mindern.
  • Ein weiterer Vorteil bestimmter Ausführungsformen der Erfindung ist, dass der Hersteller mehr Geld durch den Verkauf der Brückenprodukte verdienen kann. Beispielsweise kann ein Hersteller bestimmte Mengen verschiedener Endprodukte herstellen müssen, um der Nachfrage seiner Kunden gerecht zu werden. Das System kann die Übergangsmatrix verwenden und bestimmen, dass die Produktion der Endprodukte die Produktion einer Menge eines Brückenprodukts erfordern würde. Das System könnte weiter bestimmen, dass eine zusätzliche Menge des Brückenproduktes produziert werden könnte. Unter Verwendung einer oder beider identifizierter Mengen könnte der Hersteller dann zum Beispiel sein Verkaufs- und Marketingpersonal verwenden, um eine Nachfrage für eine geeignete Menge des Brückenproduktes zu erzeugen. Dies könnte dem Hersteller ermöglichen, vorteilhaftere Preise festzusetzen oder günstigere Vertragsbedingungen für den Verkauf des Brückenproduktes zu erhalten.
  • Ein oder mehrere andere technische Vorteile werden dem Durchschnittsfachnann anhand der Zeichnungsfiguren, Beschreibung und der hierin enthaltenen Patentansprüche offenbar werden.
  • Um ein besseres Verständnis der vorliegenden Erfindung und ihrer Merkmale und Vorteile zu liefern, wird auf die nachfolgende Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungsfiguren Bezug genommen, in denen:
  • 1 ein beispielhaftes System zur Produktionsplanung unter Verwendung einer Übergangsmatrix darstellt;
  • 2A und 2B beispielhafte Produktionszeitabläufe eines Herstellers zeigen;
  • 3A bis 3F eine beispielhafte Übergangsmatrix zeigen, verwendet zum Durchführen von Produktionsplanungsabläufen;
  • 4 einen beispielhaften Graphen zeigt, der zulässige Übergänge identifiziert, verwendet zum Durchführen von Produktionsplanungsabläufen;
  • 5 in beispielhaftes Verfahren zeigt zur kontinuierlichen Produktionsplanung unter Verwendung einer Übergangsmatrix;
  • 6 ein beispielhaftes Verfahren zeigt zum Identifizieren wenigstens eines Brückenproduktes, welches einen unzulässigen Übergang in einer Übergangsmatrix überwindet;
  • 7 ein beispielhaftes Verfahren zeigt zum Bestimmen einer Menge von wenigstens einem zu produzierendem Brückenprodukt; und
  • 8 ein beispielhaftes Verfahren zeigt zum Bestimmen einer maximalen Menge von wenigstens einem zu produzierendem Brückenprodukt.
  • 1 zeigt ein beispielhaftes System 100 zur Produktionsplanung unter Verwendung einer Übergangsmatrix 128. In der dargestellten Ausführungsform beinhaltet System 100 einen oder mehrere Rohmaterialien-Lieferanten 102, einen oder mehrere Hersteller 104, einen oder mehrere Anbieter 106 und einen oder mehrere Händler 108. Andere Ausführungsformen von System 100 können verwendet werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
  • Ein Rohmaterialien-Lieferant 102 kann jede geeignete Einheit sein, die anbietet, ein oder mehrere Rohmaterialien an einen oder mehrere Hersteller 104 zu verkaufen oder auf andere Art bereitzustellen. Ein Hersteller 104 kann jede geeignete Einheit sein, die wenigstens ein Endprodukt herstellt. Hersteller 104 kann ein oder mehrere Rohmaterialien während eines Produktionsvorgangs verwenden, um ein Endprodukt zu produzieren. In dieser Beschreibung kann sich der Begriff "Endprodukt" auf jeden produzierten, fabrizierten, zusammengebauten oder auf andere Art verarbeiteten Artikel beziehen. Ein Endprodukt kann einen Artikel darstellen, welcher zur Lieferung an eine andere Einheit in System 100, wie beispielsweise Anbieter 106, bereitsteht, einen Artikel, welcher weiterer Verarbeitung bedarf, oder jeden anderen Artikel. Ein Hersteller 104 kann zum Beispiel ein Endprodukt produzieren und an einen Rohmaterialien-Lieferanten 102, einen anderen Hersteller 104, einen Anbieter 106, einen Händler 108 oder jede andere geeignete Person oder Unternehmen verkaufen. Ein Anbieter 106 kann jede geeignete Einheit sein, die anbietet, wenigstens ein Endprodukt an einen oder mehrere Händler 108 zu verkaufen oder auf andere Art zu vertreiben. Ein Händler 108 kann jede geeignete Einheit sein, die ein oder mehrere Endprodukte erhält, um diese an eigene Kunden zu verkaufen. Obwohl 1 Rohmaterialien-Lieferanten 102, Hersteller 104, Anbieter 106 und Händler 108 als getrennte und unterschiedliche Einheiten darstellt, könnte die gleiche Person oder das gleiche Unternehmen gleichzeitig als ein Rohmaterialien-Lieferant 102, ein Hersteller 104, ein Anbieter 106 und/oder ein Händler 108 tätig sein. Zum Beispiel könnte ein Unternehmen, das als ein Hersteller 104 tätig ist, ein Endprodukt produzieren, und das gleiche Unternehmen kann als Rohmaterialien-Lieferant 102 tätig sein, um Rohmaterialien einem anderen Hersteller 104 zu liefern. Weiter zeigt 1 eine beispielhafte Lieferkette oder Einsatzumgebung der Erfindung. Andere Umgebungen und/oder Lieferketten können verwendet werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Rohmaterialien-Lieferanten 102, Hersteller 104, Anbieter 106 und Händler 108 können mit einem Produktionsserver 110 unter Verwendung von Verbindungen 112 verbunden werden. Verbindungen 112 können jeweils ein oder mehrere lokale Netzwerke (LANs), regionale Netzwerke (MANs) oder überregionale Netzwerke (WANs), einen Teil des globalen Computernetzwerks, welches als Internet bekannt ist, oder jede andere geeignete drahtgebundene, drahtlose oder andere Verbindung beinhalten. In dieser Beschreibung bezieht sich der Begriff "verbinden" auf jede direkte oder indirekte Kommunikation zwischen zwei oder mehreren Elementen, egal ob diese Elemente in physischem Kontakt miteinander stehen oder nicht.
  • In einer Ausführungsform kann ein Hersteller 104 Fertigungseinrichtung 114 enthalten. Fertigungseinrichtung 114 kann eine oder mehrere Anordnungen oder Apparate darstellen, die in der Lage sind, ein oder mehrere Rohmaterialien 116 zu erhalten und wenigstens einen Arbeitsgang durchzuführen, um die Rohmaterialien 116 in ein oder mehrere Endprodukte 118 umzuwandeln. In einer bestimmten Ausführungsform kann Hersteller 104 Rohmaterialien 116 für Fertigungseinrichtung 114 in einem kontinuierlichen Strom bereitstellen, und Fertigungseinrichtung 114 kann Endprodukte 118 in einem kontinuierlichen Strom produzieren. Beispielsweise kann Hersteller 104 eine Zusammenstellung von Rohmaterialien 116 in Fertigungseinrichtung 114 einfüllen, und Fertigungseinrichtung 114 kann ein erstes Endprodukt 118 produzieren. Hersteller 104 kann, zu einem späteren Zeitpunkt, mit dem Einfällen einer unterschiedlichen Zusammenstellung von Rohmaterialien 116 in Fertigungseinrichtung 114 beginnen. Fertigungseinrichtung 114 kann dann während einer Zeitspanne ein Übergangsprodukt 120 produzieren, abgelöst durch Produktion eines zweiten Endproduktes 118. Fertigungseinrichtung 114 kann das Übergangsprodukt 120 produzieren, weil Fertigungseinrichtung 114 nicht in der Lage sein kann, unmittelbar das Produzieren des ersten Endproduktes 118 einzustellen und mit dem Produzieren des zweiten Endproduktes 118 zu beginnen. In dieser Beschreibung bezieht sich der Begriff "Übergang" auf die Fertigungseinrichtung 114, die von der Produktion eines Endproduktes 118 zu der Produktion eines anderen Endproduktes 118 wechselt. Die produzierte Menge eines Übergangsproduktes 120 und die Zeitdauer, in der das Übergangsprodukt 120 produziert wird, kann von der Fertigungseinrichtung 114, den Rohmaterialien 116, den Endprodukten 118, dem Übergangsprodukt 120 und/oder allen anderen geeigneten Faktoren abhängen. Beispiele der von Fertigungseinrichtung 114 verwendeten Produktionszeitabläufe sind in 2A und 2B, welche unten beschrieben werden, dargestellt.
  • In der dargestellten Ausführungsform kann ein Produktionsserver 110 zeitliche Produktionsablaufvorgänge in System 100 durchführen. Im allgemeinen kann Produktionsserver 110 Informationen erhalten und/oder erzeugen, welche die durch Hersteller 104 zu produzierenden Endprodukte 118 und die zu produzierenden Mengen der Endprodukte 118 identifizieren. Produktionsserver 110 kann weiter Informationen erhalten und/oder erzeugen, die identifizieren, welche Produkte, zum Beispiel Endprodukte 118, von Fertigungseinrichtung 114 aufeinander folgend produziert werden können und welche Produkte nicht aufeinander folgend produziert werden sollten. Wenn zwei Produkte nicht aufeinander folgend produziert werden sollten, kann Produktionsserver 110 ein oder mehrere Brückenprodukte 122 identifizieren. Ein Brückenprodukt 122 stellt ein Produkt dar, das zwischen der Produktion zweier anderer Produkte produziert werden könnte, wenn Fertigungseinrichtung 114 auf geeignete Art von einem Produkt zu Brückenprodukt 122 übergehen könnte und von dem Brückenprodukt 122 zu dem anderen Produkt. Ein Brückenprodukt 122 könnte ein Endprodukt 118 und/oder jedes andere geeignete Produkt darstellen, das zwischen zwei anderen Produkten produziert werden könnte. Zusätzlich kann Produktionsserver 110 zeitlich planen, wann die Endprodukte 118 und Brückenprodukte 122 von Fertigungseinrichtung 114 produziert werden sollen.
  • In einer Ausführungsform kann Produktionsserver 110 ein oder mehrere Prozessoren 124 und einen Speicher 126 beinhalten. Speicher 126 kann jede einer Vielzahl von Datenstrukturen, Anordnungen und/oder Kompilationen aufweisen, welche in der Lage sind, Informationen zu speichern und den Abruf von Informationen zu erleichtern. Speicher 126 kann zum Beispiel einen oder mehrere flüchtige oder nichtflüchtige Speichervorrichtungen aufweisen. Obwohl 1 Speicher 126 als innerhalb von Produktionsserver 110 befindlich darstellt, kann sich Speicher 126 an jedem Ort oder Orten befinden, die für Prozessor 124 zugänglich sind. Speicher 126 erhält und speichert Informationen verbunden mit Produktionsplanungsabläufen. Prozessor 124 verarbeitet Informationen, die in Speicher 126 gespeichert sind, und führt Produktionsplanungsabläufe für Hersteller 104 durch.
  • Speicher 126 kann jede geeignete Information speichern und Prozessor 124 kann jede geeignete Information verarbeiten, um Produktionsplanungsabläufe in System 100 durchzuführen. Die nachfolgenden Beispiele dienen nur Illustrationszwecken. Jede andere geeignete Art von Information kann von System 100 verwendet werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Weiter können, obwohl die nachfolgende Beschreibung beschreibt, dass Produktionsserver 110 Informationen elektronisch von verschiedenen Quellen erhält, andere Abrufungsverfahren verwendet werden. Beispielsweise könnte ein Benutzer manuell Daten in Produktionsserver 110 unter Verwendung einer Workstation, eines PCs oder jeder anderen geeigneten Dateneingabevorrichtung eingeben.
  • In einer Ausführungsform speichert Speicher 126 eine Übergangsmatrix 128. Übergangsmatrix 128 speichert Informationen, die identifizieren, welche Produkte, wie beispielsweise Endprodukte 118, von Fertigungseinrichtung 114 aufeinander folgend produziert werden können und welche Produkte nicht aufeinander folgend produziert werden sollten. In dieser Beschreibung bezieht sich der Begriff "Matrix" auf jede Kompilation, Datenstruktur und/oder Anordnung von Informationen, die identifiziert, welche Produkte von Fertigungseinrichtung 114 aufeinander folgend produziert werden könnten oder sollten. In einer Ausführungsform beinhaltet Übergangsmatrix 128 ein Gitter, welches Reihen und Spalten hat. Jedes der Produkte, das von Fertigungseinrichtung 114 produziert werden kann, kann mit einer Reihe und einer Spalte in Übergangsmatrix 128 verbunden werden. In einer bestimmten Ausführungsform, an einem Schnittpunkt zwischen einer Reihe und einer Spalte, identifiziert Übergangsmatrix 128, ob Fertigungseinrichtung 114 von der Produktion des Produktes verbunden mit der Reihe zur Produktion des Produktes verbunden mit der Spalte übergehen kann. Wenn zulässig, identifiziert Übergangsmatrix 128 dieses als einen zulässigen Übergang und liefert andere geeignete Informationen, wie beispielsweise die Zeitdauer, die ein Übergangsprodukt 120 während des zulässigen Übergangs produziert werden kann. Andernfalls kann Übergangsmatrix 128 dieses als unzulässigen Übergang identifizieren. Wenn Produktionsserver 110 ein Brückenprodukt 122 identifiziert, welches den unzulässigen Übergang überwindet, kann Produktionsserver 110 die Identität des Brückenproduktes 122 und die Zeitdauer, in der das Brückenprodukt 122 produziert werden sollte, in Übergangsmatrix 128 einsetzen. Übergangsmatrix 128 kann jede andere und/oder zusätzliche Information speichern, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Ein Beispiel einer Übergangsmatrix ist in den 3A bis 3F dargestellt, welche unten beschrieben werden.
  • Speicher 126 kann weiter Produktionsinformation 130 speichern. Produktionsinformation 130 kann Informationen beinhalten, die verschiedene Merkmale über die Produktion der Produkte 118-122 identifizieren. Zum Beispiel könnte Produktionsinformation 130 die Zeitdauer identifizieren, die Fertigungseinrichtung 114 benötigt, um eine bestimmte Menge eines Endproduktes 118 zu produzieren, wie beispielsweise die Zeit, die benötigt wird, um ein Fertigungslos eines Endproduktes 118 zu produzieren. Produktionsinformation 130 könnte weiter die Menge eines Übergangsproduktes 120 identifizieren, die zwischen der Produktion zweier Endprodukte 118 produziert wird, sowie die Zeitdauer, in der das Übergangsprodukt 120 produziert wird. Produktionsinformation 130 könnte weiter die Rohmaterialien 116 identifizieren, die zum Produzieren jedes Produktes 118-122 benötigt werden, die Mengen der Rohmaterialien, die zum Produzieren jedes Produktes 118-122 benötigt werden, die Menge eines Endproduktes 118, welche ein Fertigungslos bildet, und jede andere und/oder zusätzliche Information hinsichtlich der Produktion von Produkten 118-122.
  • Speicher 126 kann weiter Nachfrageinformation 132 speichern. Nachfrageinformation 132 kann Informationen beinhalten, die verwendet werden können, um die Nachfrage nach einem oder mehreren Produkten 118-122 vorherzusagen. Zum Beispiel könnte Nachfrageinformation 132 historische, gegenwärtige oder geplante Bestellungen von anderen Herstellern 104, Anbietern 106 und Händlern 108 für Endprodukte 118 beinhalten. Die Bestellungen für die Endprodukte 118 können die bestellten Endprodukte 118 identifizieren, die Menge der bestellten Endprodukte 118, und wann die Endprodukte 118 geliefert werden sollen. Nachfrageinformation 132 könnte weiter Verkaufsinformationen beinhalten, wie beispielsweise Informationen, die an einem oder mehreren Kassenterminals verbunden mit einem oder mehreren Händlern 108 gesammelt werden. Nachfrageinformation 132 könnte weiter Verkaufsprognosen von anderen Herstellern 104, Anbietern 106 und Händlern 108 beinhalten. Zusätzlich könnte Nachfrageinformation 132 Informationen über die Verfügbarkeit eines oder mehrerer Rohmaterialien 116 von Rohmaterialien-Lieferanten 102 beinhalten, Verkaufshistorien des Endproduktes 118, Preishistorien des Endproduktes 118, Informationen bezüglich verbundener Produkte und/oder jede andere geeignete Information, die verwendet werden kann, um die Nachfrage nach einem oder mehreren Endprodukten 118, Übergangsprodukten 120 und/oder Brückenprodukten 122 vorherzusagen.
  • Zusätzlich kann Speicher 126 Geschäftsregeln 134 speichern. Geschäftsregeln 134 können verschiedene Benutzer und/oder andere Präferenzen identifizieren, die Produktionsserver 110 verwenden kann, wenn Produktionsplanungsabläufe durchgeführt werden. Geschäftsregeln 134 können zum Beispiel identifizieren, wie Produktionsserver 110 Brückenprodukte 122 für unzulässige Übergänge in Übergangsmatrix 128 identifizieren sollte. Als bestimmtes Beispiel könnten zwei verschiedene Brückenprodukte 122 verwendet werden, um einen unzulässigen Übergang in Übergangsmatrix 128 zu überwinden. Die Produktion eines Brückenproduktes 122 könnte länger dauern. Ein anderes Brückenprodukt 122 könnte ein "Off-Spec"-Produkt darstellen oder ein Produkt, das sich von den festgelegten Merkmalen eines Endproduktes 118 unterscheidet. Eine Geschäftsregel 134 könnte identifizieren, ob es ein Benutzer vorzieht, die zum Produzieren eines Brückenproduktes 122 erforderliche Zeit zu minimieren, oder die Menge eines produzierten Off-Spec-Produktes zu minimieren. Als weiteres Beispiel könnte Produktionsserver 110 die Produktion von Endprodukten 118 zeitlich planen. Eine Geschäftsregel 134 könnte anzeigen, dass die Endprodukte 118 für einen Anbieter 106 bis zu fünf Tage später geliefert werden könnten, während eine andere Geschäftsregel 134 anzeigen könnte, dass die Endprodukte 118 für einen anderen Anbieter 106 nicht zu spät geliefert werden sollten. Jede andere und/oder zusätzliche Geschäftsregel 134 kann in System 100 verwendet werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
  • In einer Ausführungsform könnte Produktionsserver 110 weiter einen Lieferkettenplaner (SCP) 136 und/oder einen Produktonszeitplaner (PS) 138 beinhalten. Lieferkettenplaner 136 kann Planungsabläufe durchführen über einer Lieferkette, wie beispielsweise eine Lieferkette, die Rohmaterialien-Lieferanten 102, Hersteller 104, Anbieter 106 und Händler 108 einschließt. Zum Beispiel könnte Lieferkettenplaner 136 den Einheiten in der Lieferkette ermöglichen, zusammenzuarbeiten, zu überwachen und verschiedene Aspekte zu kontrollieren, wie Endprodukte 118 produziert werden können und in der Lieferkette verteilt werden können. Als bestimmtes Beispiel kann Lieferkettenplaner 136 verschiedene Vorgänge durchführen, um die Nachfrage nach Produkten 118-122 zu identifizieren, den Bestand der Produkte 118-122 zu kontrollieren und die Verteilung und den Transport der Produkte 118-122 zu planen. Zusätzlich kann Lieferkettenplaner 136 verschiedenen Einheiten in der Lieferkette ermöglichen, Bestellungen einzureichen und zu akzeptieren, wie beispielsweise einem Hersteller 104, der Bestellungen für Endprodukte 118 von Anbietern 106 akzeptiert. Lieferkettenplaner 136 kann jede Hardware, Software, Firmware oder Kombinationen davon beinhalten, die in der Lage sind, Einheiten einer Lieferkette zu ermöglichen, zusammenzuarbeiten, und einen oder mehrere Planungsabläufe durchzuführen. In einer Ausführungsform kann Lieferkettenplaner 136 eine oder mehrere Software-Routinen beinhalten, die von Prozessor 124 ausgeführt werden.
  • Produktionszeitplaner 138 kann einen oder mehrere Planungsabläufe durchführen, um die Produktion von Endprodukten 118, Übergangsprodukten 120 und/oder Brückenprodukten 122 zeitlich zu planen. In einer Ausführungsform kann zum Beispiel Hersteller 104 Endprodukte 118, Übergangsprodukte 120 und/oder Brückenprodukte 122 während einer Mehrzahl von Zeitfenstern in einem Planungshorizont produzieren. In dieser Ausführungsform kann Produktionszeitplaner 138 bestimmen, welches Produkt während jedem der Zeitfenster produziert werden sollte. In einer bestimmten Ausführungsform kann Produktionszeitplaner 138 beim Erzeugen der Produktionszeitplanung alle Geschäftsregeln 134 berücksichtigen, die Benutzerpräferenzen spezifizieren. Produktionszeitplaner 138 kann jede Hardware, Software, Firmware oder Kombinationen davon beinhalten, die in der Lage sind, die Produktion eines oder mehrerer Produkte zeitlich zu planen. In einer Ausführungsform kann Produktionszeitplaner 138 eine oder mehrere Software-Routinen beinhalten, die von Prozessor 124 ausgeführt werden.
  • In einer Ausführungsform kann Produktionsserver 110 einige oder alle Informationen in Speicher 126 verwenden, um ein oder mehrere Brückenprodukte 122 zu identifizieren, die verwendet werden, um unzulässige Übergänge in Übergangsmatrix 128 zu überwinden. Produktionsserver 110 kann weiter wenigstens einige der Informationen in Speicher 126 verwenden, um die Menge von Brückenprodukten 122 zu identifizieren, die durch Hersteller 104 produziert werden kann. Zum Beispiel könnte Produktionsserver 110 Lieferkettenplaner 136 verwenden, um jede bestehende Nachfrage nach einem Brückenprodukt 122 zu identifizieren. Produktionsserver 110 könnte weiter eine zusätzliche Menge des Brückenproduktes 122 identifizieren, die von Hersteller 104 produziert werden könnte. Produktionsserver 110 könnte die Identität des Brückenproduktes 122, die Menge des Brückenproduktes 122, die benötigt wird, um die bestehende Nachfrage zu erfüllen, und die zusätzliche Menge des Brückenproduktes 122, die produziert werden könnte, dem Produktionszeitplaner 138 verfügbar machen. Produktionszeitplaner 138 könnte die Produktion der Endprodukte 118 und der Brückenprodukte 122 zeitlich planen. Als bestimmtes Beispiel könnte Produktionszeitplaner 138 die Produktion einer Menge des Brückenproduktes 122 zeitlich planen, welche die komplette bestehende Nachfrage nach Brückenprodukt 122 erfüllt. Produktionszeitplaner 138 könnte weiter die Produktion von allen, einigen oder keinen zusätzlichen Mengen des Brückenproduktes 122 zeitlich planen. Wenn wenigstens ein Teil der zusätzlichen Menge des Brückenproduktes 122 zur Produktion zeitlich geplant ist, kann Hersteller 104 Schritte unternehmen, um Nachfrage nach der zusätzlichen Menge zu erzeugen, wie beispielsweise durch Verwendung seines Verkaufs- und Marketingpersonals, um zusätzliche Nachfrage nach dem Brückenprodukt 122 zu erzeugen und/oder die zusätzliche Menge in einem elektronischen Marktplatz zum Verkauf verfügbar zu machen. Das kann System 100 ermöglichen, die Produktion von Endprodukten 118 um die unzulässigen Übergänge, die in Übergangsmatrix 128 beinhaltet sind, zu planen. Es kann weiter helfen, die Effizienz des Produktionsplanungsprozesses zu steigern, und die Produktion von unbrauchbaren Produkten zu senken, wie beispielsweise von unbrauchbaren Übergangsprodukten 120. Dadurch wird es Hersteller 104 möglich, vorteilhaftere Preise festzusetzen oder günstigere Vertragsbedingungen für den Verkauf des Brückenproduktes 122 zu erhalten.
  • Obwohl 1 eine beispielhafte Ausführungsform von System 100 darstellt, können verschiedene Änderungen an System 100 durchgeführt werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Beispielsweise können die Komponenten von Produktionsserver 110 auf einem oder mehreren Computern an einem oder mehreren Orten arbeiten. Obwohl Produktionsserver 110 primär als getrennt von den verschiedenen Einheiten in System 100 beschrieben wird, kann Produktionsserver 110 einen oder mehrere Computer oder andere geeignete Ressourcen mit einem oder mehreren Rohmaterialien-Lieferanten 102, Herstellern 104, Anbietern 106 und/oder Händlern 108 gemäß den bestimmten Bedürfnissen teilen. Weiter können Informationen 128-134 Produktionsserver 110 elektronisch, durch einen Benutzer oder auf jede andere geeignete Weise bereitgestellt werden. Weiter kann die Funktionalität von Produktionsserver 110 auf jeder Computervorrichtung oder Vorrichtungen implementiert werden wie beispielsweise einem Desktop-Computer, einem Laptop, einem Server oder einem PDA (personal digital assistant). Zusätzlich sind die funktionalen Unterteilungen von Produktionsserver 110 nur zur Illustrationszwecken. Verschiedene Komponenten können entsprechend den bestimmten Bedürfnissen hinzugefügt, kombiniert oder entfernt werden. Andere Änderungen können an System 100 durchgeführt werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
  • 2A und 2B zeigen beispielhafte Produktionszeitpläne eines Herstellers 104. Insbesondere zeigt 2A einen beispielhaften Produktionszeitplan 200 ohne Produktion eines Brückenproduktes, und 2B zeigt einen beispielhaften Produktionszeitplan 250, der die Produktion eines Brückenproduktes beinhaltet. In der dargestellten Ausführungsform zeigen Zeitpläne 200 und 250 die Produktion von Produkten 240 durch Hersteller 104 während Zeitfenstern 242 eines Planungshorizonts. Die in 2A und 2B dargestellte Information dient nur Informationszwecken. Andere Produkte 240 und/oder Zeiten können durch Hersteller 104 verwendet werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
  • In 2A produziert Hersteller 104 Produkt 240b während des ersten Zeitfensters 242a. Danach geht Hersteller 104 während des zweiten Zeitfensters 242b zum Produzieren von Produkt 240c über. Aufgrund des Übergangs produziert Hersteller 104 ein Übergangsprodukt 244a zwischen der Produktion der Produkte 240b und 240c. Entsprechend geht Hersteller 104 nach dem zweiten Zeitfenster 242b zum Produzieren von Produkt 240e während des dritten Zeitfensters 242c über. Aufgrund dieses Übergangs produziert Hersteller 104 Übergangsprodukt 244b. Weiter geht Hersteller 104 während des vierten Zeitfensters 242d zum Produzieren von Produkt 240a über, was zur Produktion von Übergangsprodukt 244c führt.
  • In einer bestimmten Ausführungsform können Übergangsprodukte 244a und 244b durch den Hersteller 104 verwendbar sein. Zum Beispiel kann Hersteller 104 in der Lage sein, Übergangsprodukt 244a mit Produkt 240b zu mischen und Übergangsprodukt 244b mit Produkt 240e zu mischen. Übergangsprodukt 244c kann jedoch ein unbrauchbares Produkt darstellen. Zum Beispiel kann Hersteller 104 nicht in der Lage sein, Übergangsprodukt 244c mit einem anderen Produkt 240 zu mischen. Als Ergebnis kann Hersteller 104 nicht wünschen, Fertigungseinrichtung 114 zu erlauben, von Produkt 240e zu Produkt 240a überzugehen, und dieser Übergang kann als unzulässiger Übergang in Übergangsmatrix 128 gekennzeichnet sein.
  • In 2B fügt Hersteller 104 die Produktion eines Brückenproduktes 246 zwischen der Produktion von Produkt 240e und Produkt 240a ein. In dem dargestellten Beispiel stellt Brückenprodukt 246 Produkt 240d dar. Durch Einfügen der Produktion eines Brückenproduktes 246 zwischen der Produktion der Produkte 240e und 240a kann Hersteller 104 besser Übergangsprodukte 244d und 244e produzieren als Übergangsprodukt 244c. Hersteller 104 kann in der Lage sein, die Übergangsprodukte 244d und 244e zu verwenden, wie beispielsweise durch Mischen der Übergangsprodukte 244d und 244e mit einem oder mehreren Produkten 240. Als Ergebnis kann Produktionsserver 110 Brückenprodukt 246 in Übergangsmatrix 128 als Überbrückung der unzulässigen Übergänge zwischen Produkten 240e und 240a identifizieren. Wenn Hersteller 104 Produkte 240e und 240a in einem Planungshorizont produzieren möchte, kann Produktionsserver 110 eine Menge des Brückenproduktes 246 identifizieren, welche durch Hersteller 104 zu produzieren ist. Wenn die zu produzierende Menge des Brückenproduktes 246 eine bestehende Nachfrage nach diesem Brückenprodukt 246 übersteigt, kann Hersteller 104 jede geeignete Handlung vornehmen, wie beispielsweise die Verwendung seines Verkaufs- und Marketingpersonals, um eine Nachfrage für eine angemessene Menge des Brückenproduktes 246 zu erzeugen.
  • Obwohl 2A und 2B beispielhafte Produktionszeitpläne 200 und 250 darstellen, können verschiedene Änderungen an Zeitplänen 200 und 250 vorgenommen werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Beispielsweise kann ein Produktionszeitplan jede Anzahl von Produkten 240 und/oder Zeitfenstern 242 betreffen. Weiter sind die dargestellten Produktionszeitpläne 200 und 250 nur beispielhaft. Jeder andere geeignete Zeitplan kann verwendet werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
  • 3A bis 3F zeigen eine beispielhafte Übergangsmatrix 328, die zum Durchführen von Produktionsplanungsabläufen verwendet wird. In der dargestellten Ausführungsform identifiziert Übergangsmatrix 328 zulässige und unzulässige Übergänge unter Einbeziehung der Herstellung von fünf Produkten 340a-340e. Die in 3A bis 3F dargestellte Information dient nur Illustrationszwecken. Andere Produkte 340 und/oder Übergänge können durch Hersteller 104 verwendet werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
  • Wie in 3A dargestellt, kann Übergangsmatrix 328 zwei Achsen 350a und 350b beinhalten. Jede Achse 350 kann die Produkte 340 identifizieren, die durch Hersteller 104 produziert werden können. Produkte 340 könnten Endprodukte 118, Übergangsprodukte 120, Brückenprodukte 122 und/oder alle anderen geeigneten Produkte darstellen. Die Achsen 350 können Einträge 352 in Übergangsmatrix 328 definieren. Ein Eintrag 352 kann mit einem Produkt 340 auf der ersten Achse 350a und einem Produkt 340 auf der zweiten Achse 350b verbunden werden. In dieser Ausführungsform kann ein Eintrag 352 einen Übergangswert enthalten, der identifiziert, ob Fertigungseinrichtung 114 von dem Produzieren des Produktes 340 von Achse 350a zum Produzieren des Produktes 340 von Achse 350b übergehen sollte. Zum Beispiel hat Eintrag 352a einen Übergangswert von eins, welcher anzeigt, dass die Fertigungseinrichtung 114 vom Produzieren des Produktes 340a zum Produzieren des Produktes 340e übergehen könnte. Das kann beispielsweise auftreten, wenn das Übergehen vom Produzieren des Produktes 340a zum Produzieren des Produktes 340e in der Produktion eines brauchbaren Übergangsproduktes 120 resultieren würde. Ähnlich dazu hat Eintrag 352b einen Übergangswert von null, welcher anzeigt, dass Fertigungseinrichtung 114 nicht vom Produzieren des Produktes 340b zum Produzieren des Produktes 340e übergehen sollte. Das kann beispielsweise auftreten, wenn das Übergehen vom Produzieren des Produktes 340b zum Produzieren des Produktes 340e in der Produktion eines unbrauchbaren Übergangsproduktes 120 resultieren würde. Einige Einträge 352, wie beispielsweise Eintrag 352e, brauchen keine Art von Übergang identifizieren. Das kann zum Beispiel auftreten, wenn der Eintrag 352 mit dem gleichen Produkt 340 entlang beider Achsen 350 verbunden ist.
  • Übergangsmatrix 328 könnte weiter zusätzliche Informationen beinhalten. In der dargestellten Ausführungsform beinhaltet Übergangsmatrix 328 beispielsweise Produktionszeiten 354a-354e für Produkte 340. In einer Ausführungsform kann Hersteller 104 Produkte 340 in Fertigungslosen produzieren, und jede Produktionszeit 354 identifiziert die minimale Größe eines jeden Fertigungsloses eines Produktes 340 in Produktionsstunden. Zum Beispiel zeigt Produktionszeit 354a an, dass Fertigungseinrichtung 114 ein Minimum von sechs Stunden mit dem Produzieren eines oder mehrerer Fertigungslose von Produkt 340a verbringt. Andere und/oder zusätzliche Informationen können in Übergangsmatrix 328 gespeichert sein, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
  • Produktionsserver 110 kann die in Übergangsmatrix 328 enthaltenen Informationen verarbeiten und ein oder mehrere Brückenprodukte 122 für jeden unzulässigen Übergang identifizieren. Wie in 3B dargestellt, kann Produktionsserver 110 in einer Ausführungsform zuerst die Größe der Übergangsmatrix 328 reduzieren. Zum Beispiel kann Produktionsserver 110 bestimmen, dass keine Nachfrage nach Produkt 340e besteht. Das kann auftreten, wenn keine anderen Einheiten in der Lieferkette das Produkt 340e von Hersteller 104 zu erhalten wünschen. Da für dieses Produkt 340e keine Nachfrage besteht, muss Produktionsserver 110 keine Einträge 352 verarbeiten, die das Produkt 340e betreffen. Das ist in 3B durch Schattierung von Einträgen 352 verbunden mit Produkt 340e dargestellt. Um jedoch die Arbeitsweise von Produktionsserver 110 besser zu erklären, zeigen 3C bis 3F, wie Produktionsserver 110 Einträge 352 verbunden mit Produkt 340e verarbeitet. Weiter kann in einer anderen Ausführungsform Produktionsserver 110 Einträge 352 verarbeiten ohne Bezug darauf, ob Nachfrage nach einem Produkt 340 besteht.
  • Wie in 3C dargestellt ist, kann Produktionsserver 110 die Übergangswerte, die in Einträgen 352 enthalten sind, durch Übergangszeitwerte ersetzen. Zum Beispiel kann ein Eintrag 352, der mit einem zulässigen Übergang verbunden ist, anfänglich einen Übergangswert von eins haben. Produktionsserver 110 kann den Übergangswert in diesem Eintrag 352 ersetzen mit einem Übergangszeitwert, der identifiziert, wie lange Produktionsserver 110 braucht, um vom Produzieren eines Produktes 340 zu einem anderen Produkt 340 überzugehen. Als bestimmtes Beispiel zeigt Eintrag 352a an, dass Fertigungseinrichtung 114 ein Übergangsprodukt 120 für zwei Stunden produzieren kann, wenn Fertigungseinrichtung 114 vom Produzieren des Produktes 340a zum Produzieren des Produktes 340e wechselt. Die Zwei-Stunden-Zeitspanne, während welcher Fertigungseinrichtung 114 das Übergangsprodukt 120 produziert, kann als Teil der Produktionszeit 354e von Produkt 340e auftreten oder auch nicht. In diesem Beispiel würde Fertigungseinrichtung 114 das Übergangsprodukt 120 während zwei Stunden produzieren. Als weiteres Beispiel beinhaltet Eintrag 352b einen Wert "f", welcher anzeigt, dass der Übergang von Produkt 340b zu Produkt 340e ein unzulässiger Übergang ist. Obwohl Produktionsserver 110 so beschrieben wurde und weiter beschrieben wird, dass er Werte in Übergangsmatrix 328 ersetzt oder einfügt, können andere Ausführungsformen verwendet werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Beispielsweise könnte Produktionsserver 110 besser neue Datenstrukturen erzeugen und füllen, als Werte in einer bestehenden Übergangsmatrix 328 zu ersetzen.
  • Produktionsserver 110 kann Übergangsmatrix 328 verarbeiten und versuchen, ein oder mehrere Brückenprodukte 122 für jeden unzulässigen Übergang zu identifizieren. In einer Ausführungsform identifiziert Produktionsserver 110 ein oder mehrere Brückenprodukte 122 für einen unzulässigen Übergang unter Verwendung eines Graphen, der zulässige Übergänge zwischen Produkten 340 identifiziert. Ein Beispiel eines Graphen, der zulässige Übergänge darstellt, ist in 4 aufgezeigt, welche unten beschrieben wird. In einer bestimmten Ausführungsform kann Produktionsserver 110 zuerst versuchen, unzulässige Übergänge in Übergangsmatrix 328 mit einem Brückenprodukt 122 zu überbrücken. Falls Produktionsserver 110 nicht in der Lage ist, einen unzulässigen Übergang mit einem Brückenprodukt 122 zu überbrücken, kann Produktionsserver 110 dann versuchen, die unzulässigen Übergänge in Übergangsmatrix 328 mit mehreren Brückenprodukten 122 zu überbrücken. Andere Verfahren zum Identifizieren eines oder mehrerer Brückenprodukte 122 für einen unzulässigen Übergang können von Produktionsserver 110 verwendet werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
  • Wie in 3D dargestellt, kann Produktionsserver 110 versuchen, ein Brückenprodukt 122 zu identifizieren, um einen unzulässigen Übergang zu überbrücken. Zum Beispiel enthalten Einträge 352b und 352d Produktwerte "A", welche anzeigen, dass Produkt 340a verwendet werden kann, um einen Übergang zwischen Produkten 340b und 340e zu überbrücken. Das kann in 3D bestätigt werden. Eintrag 352e zeigt, dass ein Übergang zwischen Produkt 340b und Produkt 340a zulässig ist, und Eintrag 352a zeigt, dass ein Übergang zwischen Produkt 340a und 340e zulässig ist. Als Ergebnis kann Produkt 340a verwendet werden, um Produkte 340b und 340e zu überbrücken. Ähnlich enthalten Einträge 352f und 352g Produktwerte "E", welche anzeigen, dass Produkt 340e verwendet werden kann, um einen Übergang zwischen Produkten 340a und 340c zu überbrücken. Jedoch enthalten Einträge 352h und 352i noch einen Übergangswert "f", welcher anzeigt, dass der unzulässige Übergang zwischen Produkten 340b und 340c nicht mit einem Brückenprodukt 122 überbrückt werden kann.
  • Da wenigstens ein unzulässiger Übergang nicht mit einem Brückenprodukt 122 überbrückt werden kann, kann Produktionsserver 110 versuchen, mehrere Brückenprodukte 122 zu identifizieren, um die verbleibenden unzulässigen Übergänge zu überbrücken. Wie in 3E dargestellt, enthalten Einträge 352f und 352g nun Produktwerte "A" und "E", welche anzeigen, dass Produkte 340a und 340e verwendet werden können, um die unzulässigen Übergänge zwischen Produkten 340b und 340c zu überbrücken. Das kann ebenfalls in 3D bestätigt werden. Eintrag 352e zeigt, dass ein Übergang zwischen Produkt 340b und 340a zulässig ist, Eintrag 352a zeigt, dass ein Übergang zwischen Produkt 340a und 340e zulässig ist und Eintrag 352j zeigt, dass ein Übergang zwischen Produkt 340e und 340c zulässig ist. Als Ergebnis können Produkte 340a und 340e verwendet werden, um Produkte 340b und 340c zu überbrücken.
  • Schließlich kann, wie in 3F dargestellt, Produktionsserver 110 die Produktionszeiten 354 verbunden mit den Brückenprodukten 122 in Einträge 352 einsetzen. Zum Beispiel enthält Eintrag 352b sowohl einen Produktwert, der Produkt 340a identifiziert, als auch eine Produktionszeit gleich der Produktionszeit 354a von Produkt 340a. Dies zeigt an, dass Hersteller 104 den Übergang zwischen Produkten 340b und 340e unter Verwendung von Produkt 340a überbrücken könnte, und Produkt 340a würde während sechs Stunden zwischen Produkten 340b und 340e produziert werden. Ähnlich enthält Eintrag 352i Produktwerte "A" und "E", plus Produktionszeiten von sechs Stunden und vier Stunden entsprechend. Dadurch wird angezeigt, dass Hersteller 104 den Übergang zwischen Produkten 340b und 340c unter Verwendung von Produkten 340a und 340e überbrücken könnte, und Produkte 340a und 340e würden zusammen während zehn Stunden produziert werden.
  • Obwohl 3A bis 3F ein Beispiel einer Übergangsmatrix 328 zeigen und zeigen, wie Produktionsserver 110 Übergangsmatrix 328 verarbeiten und ändern kann, können verschiedene Änderungen an Übergangsmatrix 328 vorgenommen werden und/oder Änderungen daran, wie Produktionsserver 110 Übergangsmatrix 328 verarbeitet, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Zum Beispiel wird Übergangsmatrix 328 so dargestellt, dass sie Produktionszeiten 354 enthält. In einer anderen Ausführungsform könnten Produktionszeiten 354 außerhalb von Übergangsmatrix 328 gespeichert werden. Weiter wird Produktionsserver 110 so dargestellt, dass er Übergangswerte in Einträgen 352 mit Übergangszeitwerten, Produktwerten und/oder Produktionszeiten ersetzt. In einer weiteren Ausführungsform könnte Produktionsserver 110 ein oder mehrere separate Datenstrukturen erzeugen, um Überganszeitwerte, Produktwerte und/oder Produktionszeiten zu speichern. Andere Änderungen können vorgenommen werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
  • 4 zeigt einen beispielhaften Graphen 400, der zulässige Übergänge identifiziert, die verwendet werden, um Produktionsplanungsabläufe durchzuführen. In der dargestellten Ausführungsform beinhaltet Graph 400 Knoten 402 und Verbindungen 404. Andere Ausführungsformen von Graph 400 können verwendet werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Weiter dienen die in 4 beinhalteten Informationen nur der Illustration. Insbesondere können, obwohl Graph 400 die in Übergangsmatrix 328 in 3A bis 3F enthaltenen Informationen nachbildet, alle geeigneten Informationen von Graph 400 nachgebildet werden.
  • In einer Ausführungsform beinhaltet Graph 400 einen Knoten 402 für jedes Produkt 340. Wenn ein direkter Übergang zwischen zwei Produkten 340 zulässig ist, verbindet eine Verbindung 404 die zwei Knoten 402 verbunden mit diesen Produkten 340. In der dargestellten Ausführungsform stellt jede Verbindung 404 eine gerichtete Verbindung zwischen zwei Knoten 402 dar. Als Ergebnis bilden Knoten 402 und Verbindungen 404 einen zusammenhängenden, gerichteten Graphen 400.
  • In einer Ausführungsform kann Produktionsserver 110 Graph 400 verwenden, um ein oder mehrere Brückenprodukte 122 zu identifizieren, die einen unzulässigen Übergang überbrücken. Beispielsweise verbindet, wie in 4 dargestellt, keine Verbindung 404 die Knoten 402b und 402c, so dass der Übergang zwischen Produkten 340b und 340c anfänglich als unzulässiger Übergang in Übergangsmatrix 328 erscheinen kann. Produktionsserver 110 kann ein oder mehrere Brückenprodukte 122 identifizieren, um den u unzulässigen Übergang zwischen Produkten 340b und 340c zu überbrücken.
  • Produktionsserver 110 kann jedes geeignete Verfahren verwenden, um ein oder mehrere Brückenprodukte 122 zu identifizieren, um einen unzulässigen Übergang zu überbrücken. In einer Ausführungsform kann Produktionsserver 110 alle Artikulations-Punkte in Graph 400 zwischen zwei Knoten 402 identifizieren. Ein Artikulations-Punkt kann einen bestimmten Punkt 402 in Graph 400 darstellen, der nötig ist, um den Graphen 400 von einem Anfangs- oder Quellknoten 402 zu einem End- oder Zielknoten 402 zu durchqueren. Mit anderen Worten, wenn ein bestimmter Knoten 402 aus Graph 400 entfernt wurde und kein Weg zwischen dem Quellknoten 402 und dem Zielknoten 402 existieren würde, würde der bestimmte Knoten 402 einen Artikulations- Punkt in Graph 400 darstellen. Als Beispiel stellt in 4 Knoten 402a einen Artikulations- Punkt zwischen Knoten 402b und Knoten 402c dar. Wenn Knoten 402a aus Graph 400 entfernt wird, würde kein Weg zwischen Knoten 402b und 402c bestehen. Als Ergebnis stellt das Produkt 340a verbunden mit dem Knoten 402a ein Brückenprodukt 122 zwischen Produkten 340b und 340c verbunden mit Knoten 402b und 402c entsprechend dar.
  • Die identifizierten Artikulations- Punkte können einen unzulässigen Übergang vollständig überbrücken oder auch nicht. Beispielsweise, wie in 4 dargestellt, vervollständigt die Verwendung von Produkt 340a als ein Brückenprodukt 122 nicht den Weg zwischen Konten 402d und 402c. Als Ergebnis kann der unzulässige Übergang zwischen Produkten 340b und 340c nicht mit einem einzigen Brückenprodukt 122 überbrückt werden. Insbesondere können, wenn die von Produktionsserver 110 identifizierten Artikulations-Punkte nicht vollständig den Weg zwischen Knoten 402b und 402c überbrücken, mehrere Wege zwischen diesen Knoten bestehen. In dem oben genannten Beispiel, wo Knoten 402a einen Artikulations- Punkt zwischen Knoten 402b und 402c ist, existieren in Graph 400 mehrere Wege, da der Weg zwischen Knoten 402b und 402c entweder Knoten 402d oder 402e beinhalten kann. An diesem Punkt kann Produktionsserver 110 einen der mehreren Wege zwischen Knoten 402b und 402c auswählen.
  • Produktionsserver 110 kann jedes geeignete Kriterium verwenden, um einen der Wege zwischen Knoten 402b und 402c auszuwählen. In einer Ausführungsform wählt Produktionsserver 110 den kürzesten Weg zwischen Knoten 402b und 402c aus. Der "kürzeste Weg" kann einen Weg darstellen, der eine minimale Zeitdauer einschließt, die zum Produzieren des Produkts 340 entlang des Weges benötigt wird, einen Weg, der die minimale Anzahl oder Menge von Off-Spec – Produkten einschließt und/oder jeden anderen geeigneten Weg. In einer bestimmten Ausführungsform kann Produktionsserver 110 den kürzesten Weg zwischen den Quell- und den Zielknoten 402 unter Verwendung einer oder mehrerer Geschäftsregeln 134 identifizieren. Als bestimmtes Beispiel kann eine Geschäftsregel 134 anzeigen, dass ein Benutzer möchte, dass Produktionsserver 110 die zum Produzieren eines Brückenproduktes 122 erforderliche Zeit minimiert. Unter Verwendung dieser Geschäftsregel 134 würde Produktionsserver 110 die Produktionszeit 354d, die zum Produzieren des Produktes 340d, dargestellt durch Knoten 402d, benötigt wird, mit der Produktionszeit 354e vergleichen, die zum Produzieren von Produkt 340e, dargestellt durch Knoten 402e, benötigt wird. Wie in der Übergangsmatrix 328 der 3A bis 3F dargestellt, ist die Produktionszeit 354d für Produkt 340d acht Stunden, während die Produktionszeit 354e für Produkt 340e vier Stunden ist. Als Ergebnis durchquert der kürzeste Weg Knoten 402e, und Produktionsserver 110 würde Produkt 340e, dargestellt durch Knoten 402e, als das zweite Brückenprodukt 122 zwischen Knoten 402b und 402c auswählen. Als ein weiteres bestimmtes Beispiel kann eine Geschäftsregel 134 anzeigen, dass der Benutzer möchte, dass Produktionsserver 110 die Menge eines zu produzierenden Off-Spec-Produktes minimiert. Wenn Knoten 402d ein von Hersteller 104 produziertes Endprodukt 118 darstellt und Knoten 402e ein Off-Spec-Produkt darstellt, geht der kürzeste Weg durch Knoten 402d, und Produktionsserver 110 würde Produkt 340d, dargestellt durch Knoten 402d, als das zweite Brückenprodukt 122 zwischen Knoten 402b und 402c auswählen.
  • Obwohl 4 ein Beispiel eines Graphen 400 darstellt, welcher zulässige Übergänge in der Produktion von Produkten 340 durch Hersteller 104 identifiziert, können verschiedene Änderungen an Graph 400 vorgenommen werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Zum Beispiel könnte Graph 400 jede geeignete Anzahl von Knoten 402 und/oder Verbindungen 404 beinhalten. Weiter ist jedes Paar verbundener Knoten 402 in 4 durch zwei Verbindungen 404 verbunden. Zwei Knoten 402 könnten durch eine einfache Verbindung 404 verbunden werden. In diesem Fall könnte Hersteller 104 von einem ersten Knoten 402 zu einem zweiten Knoten 402 übergehen, aber es wäre für Hersteller 104 nicht zulässig, von dem zweiten Knoten 402 zu dem ersten Knoten 402 überzugehen.
  • 5 zeigt ein beispielhaftes Verfahren 500 zur kontinuierlichen Produktionsplanung unter Verwendung einer Übergangsmatrix. Obwohl Verfahren 500 unter Bezugnahme auf System 100 aus 1, welches die Übergangsmatrix 328 aus 3A bis 3F verarbeitet, beschrieben werden kann, können andere Systeme und/oder Übergangsmatrizen verwendet werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
  • Produktionsserver 110 initialisiert die Übergangsmatrix 328 bei Schritt 502. Das kann beispielsweise beinhalten, dass Produktionsserver 110 Übergangsmatrix 328 durch Erzeugen eines Gitters generiert, welches zwei Achsen 350 aufweist, wobei jede Achse 350 die Produkte 340 auflistet, die von Hersteller 104 produziert werden können. Das kann weiter beinhalten, das Produktionsserver 110 Werte speichert, die zulässige und unzulässige Übergänge in einem oder mehreren Einträgen 352 in Übergangsmatrix 328 identifizieren. Produktionsserver 110 kann Werte in Einträgen 352 unter Verwendung jedes geeigneten Verfahrens speichern. Zum Beispiel kann Produktionsserver 110 in Speicher 126 gespeicherte Informationen verwenden, um die Einträge 352 in Übergangsmatrix 328 zu initialisieren. Produktionsserver 110 könnte ebenfalls Informationen von einem Benutzer erhalten, wie beispielsweise einem mit Hersteller 104 verbundenen Benutzer, und die Information verwenden, um die Einträge 352 in Übergangsmatrix 328 zu initialisieren. In einer bestimmten Ausführungsform stellt ein Wert von null in einem Eintrag 352 einen unzulässigen Übergang dar, und ein Wert von eins stellt einen zulässigen Übergang dar.
  • Produktionsserver 110 versucht bei Schritt 504, Übergangsmatrix 328 zu reduzieren. Das kann zum Beispiel beinhalten, dass Produktionsserver 110 bestimmt, ob eine Nachfrage nach den Produkten 340 verbunden mit Übergangsmatrix 328 besteht. Wenn für ein Produkt 340 keine Nachfrage besteht, kann Produktionsserver 110 die mit diesem Produkt 340 verbundene Reihe und Spalte aus Übergangsmatrix 328 entfernen. Durch Reduzieren der Übergangsmatrix 328 kann Produktionsserver 110 weniger Zeit mit dem Verarbeiten von Übergangsmatrix 328 während späteren Schritten verbringen. In einer anderen Ausführungsform braucht Produktionsserver 110 die Größe der Übergangsmatrix 328 nicht zu reduzieren.
  • Produktionsserver 110 fügt bei Schritt 506 die Übergangszeiten in Übergangsmatrix 328 ein. Das kann zum Beispiel beinhalten, dass Produktionsserver 110 jeden Eintrag 352 lokalisiert, der einen zulässigen Übergang darstellt. Das kann weiter beinhalten, dass Produktionsserver 110 einen Zeitwert in jeden identifizierten Eintrag 352 einfügt, wo der Zeitwert identifiziert, wie lange Fertigungseinrichtung 114 ein Übergangsprodukt 120 während des Übergehens zwischen zwei Produkten 340 produziert. Das kann weiter beinhalten, dass Produktionsserver 110 jeden Eintrag 352 lokalisiert, der einen unzulässigen Übergang darstellt, und ein Kennzeichen einfügt, wie beispielsweise einen Wert "f' in diesen Einträgen 352.
  • Produktionsserver 110 identifiziert bei Schritt 508 ein oder mehrere Brückenprodukte 122, die verwendet werden, um alle unzulässigen Übergänge zu überbrücken. Das kann zum Beispiel beinhalten, dass Produktionsserver 110 einen unzulässigen Übergang in Übergangsmatrix 328 lokalisiert. Das kann weiter beinhalten, dass Produktionsserver 110 Graph 400 verwendet, um ein oder mehrere Brückenprodukte 122 für diesen unzulässigen Übergang zu identifizieren. Ein Beispiel eines Verfahrens zum Identifizieren eines Brückenproduktes 122 für einen unzulässigen Übergang ist in 6 dargestellt, welche unten beschrieben wird. Produktionsserver 110 kann dann das identifizierte Brückenprodukt oder die identifizierten Brückenprodukte 122 in die Übergangsmatrix 328 bei Schritt 510 einfügen. Das kann beispielsweise beinhalten, dass Produktionsserver 110 Informationen speichert, die das eine oder die mehreren Brückenprodukte 122 in dem entsprechenden Eintrag 352 oder Einträgen 352 identifizieren.
  • Produktionsserver 110 bestimmt bei Schritt 512 eine Menge von wenigstens einem Brückenprodukt 122, das produziert werden könnte. Das kann zum Beispiel beinhalten, dass Produktionsserver 110 die bestehende Nachfrage nach dem Brückenprodukt 122 unter Verwendung von Lieferkettenplaner 136 identifiziert, um die Nachfrage von verschiedenen Einheiten in der Lieferkette zu analysieren. Das kann weiter beinhalten, dass Produktionsserver 110 die maximale Menge von Brückenprodukten 122 identifiziert, die produziert werden kann. Das kann weiter beinhalten, dass Produktionsserver 110 die Menge der bestehenden Nachfrage mit der maximalen Menge vergleicht und jede mögliche zusätzliche Menge identifiziert, die produziert werden könnte. Ein Beispiel eines Verfahrens zum Bestimmen einer Menge von wenigstens einem zu produzierenden Brückenprodukt 122 ist in 7 dargestellt, welche unten beschrieben wird.
  • Bei Schritt 514 plant Produktionsserver 110 die Produktion von Produkten 340 und den Brückenprodukten 122 zeitlich. Das kann beispielsweise beinhalten, dass Produktionsserver 110 Produktionszeitplaner 138 verwendet, um die Produktion der Produkte 340 und der Brückenprodukte 122 zeitlich zu planen. Produktionszeitplaner 138 kann die Produktion einer oder mehrerer Mengen des bei Schritt 512 identifizierten Brückenproduktes zeitlich planen wie beispielsweise die Menge, die verwendet wird, um der bestehenden Nachfrage und/oder der zusätzlichen Menge zu genügen. Das kann weiter beinhalten, dass Produktionsserver 110 einen Produktionszeitplan erzeugt, welcher identifiziert, wann jedes Produkt zu produzieren ist, die Menge der zu produzierenden Produkte und alle anderen und/oder zusätzlichen Informationen in Bezug auf die Produktion von Produkten durch Hersteller 104.
  • Obwohl 5 ein Beispiel eines Verfahrens 500 zur kontinuierlichen Produktionsplanung unter Verwendung einer Übergangsmatrix darstellt, können verschiedene Änderungen an Verfahren 500 vorgenommen werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Zum Beispiel braucht Produktionsserver 110 Übergangsmatrix 328 bei Schritt 504 nicht zu reduzieren und/oder die Übergangswerte in Einträgen 352 bei Schritt 506 nicht durch Übergangszeiten zu ersetzen.
  • 6 zeigt ein beispielhaftes Verfahren 600 zum Identifizieren wenigstens eines Brückenproduktes 122, das einen unzulässigen Übergang in einer Übergangsmatrix 328 überwindet. Obwohl Verfahren 600 unter Bezugnahme auf System 100 aus 1, welches die Übergangsmatrix 328 aus 3A bis 3F verarbeitet, beschrieben wird, können andere Systeme und/oder Übergangsmatrizen verwendet werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
  • Produktionsserver 110 wandelt bei Schritt 602 Übergangsmatrix 328 in einen Graphen 400 um. Das kann zum Beispiel beinhalten, dass Produktionsserver 110 für jedes der auf den Achsen 350 der Übergangsmatrix 328 gelisteten Produkte einen Knoten 402 erzeugt. Das kann weiter beinhalten, dass Produktionsserver 110 Knoten 402 unter Verwendung von Verbindungen 404 verbindet, wobei jede Verbindung 404 einen zulässigen Übergang zwischen zwei Produkten 340 darstellt. Produktionsserver 110 kann zum Beispiel Graph 400 erzeugen, bevor Übergangsmatrix 328 bei Schritt 504 des Verfahrens 500 aus 5 reduziert wird.
  • Produktionsserver 110 identifiziert bei Schritt 604 einen Quellknoten 402 und einen Zielknoten 402 in Graph 400. Das kann zum Beispiel beinhalten, dass Produktionsserver 110 die Produkte 340 identifiziert, die durch einen unzulässigen Übergang getrennt sind. Ein Produkt 340 kann das vor dem Übergang produzierte Produkt darstellen, und ein anderes Produkt 340 kann das nach dem Übergang produzierte Produkt darstellen. Produktionsserver 110 kann den Quellknoten 402 als den Knoten 402 identifizieren, der mit dem vor dem Übergang produzierten Produkt 340 verbunden ist. Produktionsserver 110 kann weiter den Zielknoten 402 als den Knoten 402 verbunden mit dem nach dem Übergang produzierten Produkt 340 identifizieren.
  • Produktionsserver 110 identifiziert bei Schritt 606 alle Artikulations- Punkte zwischen den Quell- und Zielknoten 402. Das kann zum Beispiel beinhalten, dass Produktionsserver 110 alle Knoten 402 in Graph 400 identifiziert, die benötigt werden, um Graph 400 von dem Quellknoten 402 zu dem Zielknoten 402 zu durchqueren. Produktionsserver 110 identifiziert weiter bei Schritt 608 alle Knoten 402 in Graph 400, die mit Produkten 340 verbunden sind, für die keine Nachfrage besteht. Das kann beispielsweise beinhalten, dass Produktionsserver 110 die Nachfrage nach Produkten 340 identifiziert, und bestimmt, ob nach Produkten 340 keine Nachfrage besteht und alle Knoten 402 identifiziert verbunden mit Produkten 340, nach denen keine Nachfrage besteht.
  • Produktionsserver 110 bestimmt bei Schritt 610, ob irgend welche der identifizierten Knoten 402 verbunden mit Produkten 340, nach denen keine Nachfrage besteht, ebenfalls Artikulations- Punkte sind. Wenn keine der identifizierten Knoten 402 Artikulations-Punkte sind, entfernt Produktionsserver 110 die identifizierten Knoten 402 bei Schritt 612. Das kann beispielsweise beinhalten, dass Produktionsserver 110 die identifizierten Knoten 402 aus Graph 400 entfernt. Das kann weiter beinhalten, dass Produktionsserver 110 alle Verbindungen 404, die mit den identifizierten Knoten 402 verbunden sind, entfernt. Andernfalls, wenn wenigstens ein identifizierter Knoten 402 ebenfalls ein Artikulations-Punkt ist, entfernt Produktionsserver 110 bei Schritt 614 die identifizierten Knoten 402, die keine Artikulations- Punkte sind.
  • Produktionsserver 110 identifiziert bei Schritt 616 den kürzesten Weg zwischen den Quellund Zielknoten 402. Das kann zum Beispiel beinhalten, dass Produktionsserver 110 eine oder mehrere Geschäftsregeln 134 verwendet, um den kürzesten Weg zu identifizieren. Als bestimmtes Beispiel könnte eine Geschäftsregel 134 identifizieren, ob es ein Benutzer vorzieht, die zum Produzieren eines Brückenproduktes 122 erforderliche Zeit zu minimieren, oder die Menge eines produzierten Off-Spec-Produktes zu minimieren. Unter Verwendung von Geschäftsregeln 134 kann Produktionsserver 110 einen Weg durch Graph 400 zwischen den Quell- und Zielknoten 402 auswählen.
  • Produktionsserver 110 kann bei Schritt 618 ein oder mehrere Produkte 340 verbunden mit dem Knoten 402 entlang des kürzesten Weges identifizieren. Dieses eine oder die mehreren Produkte 340 stellen die Brücke zwischen den Quell- und Zielknoten 402 dar. Als Ergebnis fungieren diese Produkte 340 als Brückenprodukte 122, die verwendet werden können, um einen unzulässigen Übergang zwischen den Produkten 340, dargestellt durch die Quell- und Zielknoten 402, zu überwinden.
  • Obwohl 6 ein beispielhaftes Verfahren 600 zum Identifizieren von wenigstens einem Brückenprodukt 122, welches einen unzulässigen Übergang in einer Übergangsmatrix 328 überwindet, darstellt, können verschiedene Änderungen an Verfahren 600 durchgeführt werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Zum Beispiel könnte Produktionsserver 110 Knoten 402 verbunden mit Produkten 340, nach denen keine Nachfrage besteht, identifizieren, bevor alle Artikulations- Punkte identifiziert werden.
  • 7 zeigt ein beispielhaftes Verfahren 700 zum Bestimmen einer Menge von wenigstens einem zu produzierenden Brückenprodukt 122. Obwohl Verfahren 700 unter Bezugnahme auf System 100 aus 1 beschrieben werden kann, können andere Systeme Verfahren 700 verwenden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
  • Produktionsserver 110 bestimmt bei Schritt 702 eine Menge einer bestehenden Nachfrage nach einem Brückenprodukt 122. Das kann zum Beispiel beinhalten, dass Lieferkettenplaner 136 die Nachfrage der verschiedenen Einheiten in der Lieferkette analysiert und eine bestehende Gesamtnachfrage nach dem Brückenprodukt 122 bestimmt. Produktionsserver 110 bestimmt bei Schritt 704 eine maximale Menge des Brückenproduktes 122, die durch Hersteller 104 produziert werden könnte. Verschiedene Verfahren können verwendet werden, um die maximale Menge des Brückenproduktes 122 zu bestimmen, welche von Hersteller 104 produziert werden könnte. Ein Beispiel ist in 8 dargestellt, welche unten beschrieben wird.
  • Produktionsserver 110 bestimmt bei Schritt 706, ob die bestehende Nachfrage nach dem Brückenprodukt 122 geringer ist als die maximale Menge des Brückenproduktes 122. Das kann beispielsweise beinhalten, dass Produktionsserver 110 den bei Schritt 704 bestimmten maximalen Wert mit dem bei Schritt 702 identifizierten Wert vergleicht. Ist die bestehende Nachfrage gleich oder größer als der maximale Wert, bestimmt Produktionsserver 110 bei Schritt 708, dass Hersteller 104 keine zusätzliche Menge des Brückenproduktes 122 produzieren kann. Andernfalls ist die bestehende Nachfrage kleiner als der maximale Wert, und Produktionsserver 110 bestimmt bei Schritt 710, dass Hersteller 104 eine zusätzliche Menge des Brückenproduktes 122 produzieren kann. In einer Ausführungsform gleicht die zusätzliche Menge des Brückenproduktes 122, die produziert werden könnte, dem Unterschied zwischen der maximalen Menge und der bestehenden Nachfrage.
  • Produktionsserver 110 setzt bei Schritt 712 eine Priorität der bestehenden Nachfrage nach Brückenprodukt 122 auf eine höhere Ebene als eine Priorität der zusätzlichen Menge. Die unterschiedlichen Prioritätsebenen informieren Produktionszeitplaner 138, dass die bestehende Nachfrage eine höhere Wichtigkeit hat als die zusätzliche Menge von Brückenprodukt 122. Alle geeigneten Prioritätswerte können verwendet werden. Produktionsserver 110 setzt weiter bei Schritt 714 die minimale Produktionslänge verbunden mit der zusätzlichen Menge von Brückenprodukt 122 auf ein Fertigungslos. Die Prioritätsebenen und Produktionslängen können von Produktionszeitplaner 138 verwendet werden, um die Produktion des Brückenproduktes 122 zeitlich zu planen. Zum Beispiel könnte Produktionszeitplaner 138 die minimale Produktionslänge verwenden und bestimmen, dass Hersteller 104 nicht sowohl eine Menge des Brückenproduktes 122, welche zum Erfüllen der bestehenden Nachfrage verwendet wird, als auch die zusätzliche Menge von Brückenprodukt 122 produzieren kann. In diesem Beispiel könnte Produktionszeitplaner 138 die unterschiedlichen Prioritäten untersuchen und die Produktion der Menge, die zum Erfüllen der bestehenden Nachfrage verwendet wird, zeitlich planen, während die zusätzliche Menge ignoriert wird.
  • Obwohl 7 ein Beispiel eines Verfahrens 700 zum Bestimmen einer Menge wenigstens eines zu produzierenden Brückenproduktes 122 darstellt, können verschiedene Änderungen an Verfahren 700 durchgeführt werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Zum Beispiel könnte Produktionsserver 110 die maximale Menge von Brückenprodukt 122 identifizieren, bevor die bestehende Nachfrage identifiziert wird. Weiter zeigt 7, dass Produktionsserver 110 die Prioritätsebene der bestehenden Nachfrage höher setzt als die Priorität der zusätzlichen Nachfrage. In einer anderen Ausführungsform könnte Produktionsserver 110 niedrigere Prioritäten vor höheren Prioritäten verarbeiten, und Produktionsserver 110 könnte die Prioritätsebene der bestehenden Nachfrage bei Schritt 712 niedriger setzen als die Priorität der zusätzlichen Nachfrage. Zusätzlich braucht Produktionsserver 110 nicht eine minimale Produktionslänge der zusätzlichen Nachfrage bei Schritt 714 zu spezifizieren. In einer anderen Ausführungsform könnte Produktionsserver 110 die Produktionszeiten 354 verwenden, die mit dem Brückenprodukt 122 in der Übergangsmatrix 328 verbunden sind.
  • 8 zeigt ein beispielhaftes Verfahren 800 zum Bestimmen einer maximalen Menge wenigstens eines zu produzierenden Brückenproduktes 122. Obwohl Verfahren 800 unter Bezugnahme auf System 100 aus 1 beschrieben werden kann, können andere Systeme Verfahren 800 verwenden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
  • Produktionsserver 110 identifiziert bei Schritt 802 ein oder mehrere Paare von Endprodukten 118, die mit einem Brückenprodukt 122 verbunden sind. Das kann beispielsweise beinhalten, dass Produktionsserver 110 Übergangsmatrix 128 untersucht und bestimmt, ob ein Brückenprodukt 122 als Brücke zwischen einem oder mehreren Paaren von Endprodukten 118 fungiert. Als bestimmtes Beispiel, wie in 3D dargestellt, überbrückt Produkt 340e den Übergang zwischen Produkten 340a und 340c, also fungiert Produkt 340e als Brückenprodukt für ein Paar von Endprodukten 340a und 34c. Produkt 340a überbrückt den Übergang zwischen zwei Paaren von Endprodukten 340b, 340d und 340b, 340e.
  • Produktionsserver 110 bestimmt bei Schritt 804 eine Übergangsblockzeit für jedes Paar von Endprodukten 118. In einer Ausführungsform stellt die Übergangsblockzeit für ein Brückenprodukt 122 die kleinere von entweder (1) der minimalen Produktionszeit 354 des ersten Endproduktes 118 plus der Laufzeit eines Fertigungsloses des Brückenproduktes 122 dar, und (2) die minimale Produktionszeit 354 des zweiten Endproduktes 118 plus die Laufzeit eines Fertigungsloses des Brückenproduktes 122.
  • Produktionsserver 110 bestimmt bei Schritt 806 die Anzahl von Zeiteinheiten, die einen Planungshorizont bilden. Das kann zum Beispiel beinhalten, dass Produktionsserver 110 die Anzahl von Zeitfenstern 242 in dem Planungshorizont identifiziert. Die Zeitfenster 242 könnten Stunden, Tage, Wochen oder andere geeignete Zeitperioden darstellen.
  • Produktionsserver 110 bestimmt bei Schritt 808 eine obere Grenze für die Anzahl von Fertigungslosen von Brückenprodukt 122, die während des Planungshorizonts für jedes Paar von Endprodukten 118 produziert werden könnten In einer Ausführungsform kann die obere Grenze für ein Paar von Endprodukten 118 bestimmt werden durch Teilen einer Anzahl von Zeiteinheiten. in dem Planungshorizont durch die Übergangsblockzeit verbunden mit dem Paar von Endprodukten 118. Dieser Wert stellt die maximale Anzahl von Malen dar, die ein Übergang zwischen dem Paar von Endprodukten 118 während des Planungshorizonts auftreten könnte. Angenommen, dass ein Fertigungslos des Brückenproduktes 122 während jedem Übergang produziert werden würde, stellt dieser Wert ebenfalls die maximale Anzahl von Fertigungslosen von Brückenprodukt 122 dar, die während des Planungshorizonts für dieses Paar von Endprodukten 118 produziert werden könnte. In einer bestimmten Ausführungsform könnte die obere Grenze, die mit einem Paar von Endprodukten 118 verbunden ist, auf null gesetzt werden, wenn die bestehende Nachfrage nach beiden Endprodukten 118 in dem Paar gleich null ist. Das bestimmte Verfahren, das zum Identifizieren der oberen Grenzwerte verwendet wird, könnte zum Beispiel durch den Benutzer unter Verwendung einer oder mehrerer Geschäftsregeln 134 spezifiziert werden.
  • Durch Bestimmen der oberen Grenze für das Brückenprodukt 122 könnten zusätzliche Regeln 134 und Produktionstaktiken berücksichtigt werden. Beispielsweise könnte eine Regel 134 eine minimale Anzahl von Fertigungslos-Läufen für ein Brückenprodukt 122 identifizieren. Als bestimmtes Beispiel könnte Regel 134 festlegen, dass Hersteller 104 wenigstens "n" Fertigungslose von Brückenprodukt 122 produzieren sollte, nachdem die Produktion von Brückenprodukt 122 beginnt. In diesem Fall könnten die Regeln 134 zum Bestimmen der oberen Grenze von Brückenprodukt 122 die minimale Anzahl von Fertigungslos-Läufen berücksichtigen, wenn die endgültige Obergrenze bestimmt wird.
  • Sicherheitsvorratsregeln 134 könnten ebenfalls beim Bestimmen der oberen Grenze für Brückenprodukt 122 berücksichtigt werden. Zum Beispiel könnte eine Regel 134 festlegen, dass Hersteller 104 "x" Einheiten eines Produktes auf Vorrat halten sollte, um Nachfrageoder Lieferänderungen Rechnung zu tragen. Diese Regel 134 könnte auf ein bestimmtes Produkt, eine Gruppe von Produkten oder alle durch Hersteller 104 produzierten Produkte zutreffen. Die Endmengen, die für Endprodukte 118 bestimmt sind, sowie die Berechnungen für Brückenprodukte 122 können dies einbeziehen durch Berücksichtigen zusätzlicher Erfordernisse für ein Produkt als zusätzliche Quellen der Nachfrage. Diesen Quellen der Nachfrage könnte ebenfalls eine unterschiedliche Priorität gegeben werden. Beispielsweise könnten die Nachfrage nach Endprodukten 118, die geschätzte Nachfragte nach Brückenprodukten 122 basierend auf den oberen Grenzen und die Sicherheitsvorratsnachfrage verschiedene Prioritäten haben.
  • Produktionsserver 110 bestimmt bei Schritt 810 die gesamte Anzahl von Fertigungslosen des Brückenproduktes 122, die während des Planungshorizonts produziert werden könnten. Das kann zum Beispiel beinhalten, dass Produktionsserver 110 die bei Schritt 808 bestimmten oberen Grenzen verwendet, die mit Paaren von Endprodukten verbunden sind. In einer Ausführungsform kann Produktionsserver 110 die oberen Grenzen aller Paare von Endprodukten 118 summieren, um die Gesamtanzahl von Fertigungslosen des Brückenproduktes 122 zu bestimmen. In einer anderen Ausführungsform könnte Produktionsserver 110 die maximale obere Grenze identifizieren und die maximale obere Grenze als die Gesamtanzahl von Fertigungslosen des Brückenproduktes 122 verwenden. Andere Verfahren zum Bestimmen der Gesamtanzahl von Fertigungslosen der zu produzierenden Brückenprodukte 122 können durch Produktionsserver 110 verwendet werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
  • Obwohl 8 ein Beispiel eines Verfahrens 800 zum Bestimmen einer maximalen Menge wenigstens eines zu produzierenden Brückenproduktes 122 darstellt, können verschiedene Änderungen an Verfahren 800 durchgeführt werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Zum Beispiel könnte Produktionsserver 110 die Anzahl von Zeiteinheiten in einem Planungshorizont bestimmen, bevor er Paare von Endprodukten 118 identifiziert. Weiter können andere Verfahren verwendet werden, um eine maximale Menge wenigstens eines zu produzierenden Brückenproduktes 122 zu bestimmen, ohne von dem Schutzbereich dieser Offenbarung abzuweichen. In einer anderen Ausführungsform könnte Produktionsserver 110 einen beispielhaften Produktionszeitplan aufstellen und den Produktionszeitplan verwenden, um die maximale Menge eines zu produzierenden Brückenproduktes 122 zu identifizieren. In einer bestimmten Ausführungsform könnte Produktionsserver 110 einen Produktionszeitplan aufstellen, der den "schlimmsten" Zeitplan darstellt, oder einen Zeitplan, der unter Verwendung der längsten Übergangszeiten zwischen Produkten in dem Zeitplan aufgestellt wurde. Zusätzlich könnte die in 8 dargestellte Logik in mehreren Schritten ausgeführt werden. Zum Beispiel könnte Produktionsserver 110 in jedem Schritt eine Untermenge von Produkten 118 (und ihren verbundenen Brückenprodukten 122) verarbeiten und die Produktion dieser ersten Untermenge zeitlich planen. Produktionsserver 110 könnte dann die Logik für eine zweite Untermenge von Produkten 118 (und ihren verbundenen Brückenprodukten 122) erneut ausführen. Dadurch kann es Hersteller 104 zum Beispiel ermöglicht werden, verschiedene Geschäftsregeln 134 für jede Untermenge von Produkten 118 zu berücksichtigen.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung mit mehreren Ausführungsformen beschrieben wurde, können verschiedene Änderungen, Ersetzungen, Variationen, Abänderungen und Modifikationen einem Durchschnittsfachmann vorgeschlagen werden, und es ist beabsichtigt, dass die Erfindung all diese Änderungen, Ersetzungen, Variationen, Abänderungen und Modifikationen einschließt, die in den Schutzbereich der anhängenden Ansprüche fallen.

Claims (32)

  1. Verfahren zur kontinuierlichen Produktionsplanung, welches aufweist: Identifizieren eines unzulässigen Übergangs, der mit der Produktion von ersten und zweiten Endprodukten verbunden ist, wobei der unzulässige Übergang anzeigt, dass ein Hersteller die ersten und zweiten Endprodukte nicht aufeinander folgend produzieren sollte; Identifizieren eines Brückenproduktes, das mit dem unzulässigen Übergang verbunden ist, wobei das Brückenprodukt ein Produkt darstellt, dass der Hersteller zwischen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte produzieren könnte; Bestimmen einer Menge des Brückenproduktes, welche durch den Hersteller produziert werden könnte; und zeitliches Planen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte und des Brückenproduktes, wobei wenigstens ein Teil der Menge des Brückenproduktes zeitlich zwischen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte zur Produktion geplant wird.
  2. Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei: die ersten und zweiten Endprodukte zwei einer Mehrzahl von Produkten aufweisen; und Identifizieren des unzulässigen Übergangs verbunden mit der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte Zugreifen auf eine Übergangsmatrix aufweist, wobei die Übergangsmatrix eine Mehrzahl von Übergangswerten aufweist, die jeweils mit zwei einer Mehrzahl von zwischen den zweien der Mehrzahl von Produkten zulässig oder unzulässig ist.
  3. Verfahren gemäß Anspruch 2, wobei das Identifizieren des Brückenproduktes verbunden mit dem unzulässigen Übergang aufweist: Erzeugen eines Graphen verbunden mit der Übergangsmatrix, wobei der Graph eine Mehrzahl von Knoten aufweist, die jeweils mit einem der Mehrzahl von Produkten verbunden sind; Identifizieren eines Quellknotens verbunden mit dem ersten Endprodukt und eines Zielknotens verbunden mit dem zweiten Endprodukt; und Identifizieren aller Artikulations-Punkte in dem Graphen zwischen den Quell- und Zielknoten, wobei ein Artikulations-Punkt wenigstens ein Brückenprodukt verbunden mit dem unzulässigen Übergang identifiziert.
  4. Verfahren gemäß Anspruch 3, wobei das Identifizieren des Brückenproduktes verbunden mit dem unzulässigen Übergang weiter aufweist: Identifizieren eines Zwischenknotens verbunden mit einem der Mehrzahl von Produkten, für welche es keine Nachfrage gibt; Bestimmen, ob der Zwischenknoten ebenfalls eine der Artikulations-Punkte darstellt; und Entfernen des Zwischenknotens aus dem Graphen, wenn der Zwischenknoten keinen Artikulations- Punkt darstellt.
  5. Verfahren gemäß Anspruch 4, wobei das Identifizieren des Brückenproduktes verbunden mit dem unzulässigen Übergang weiterhin Identifizieren eines kürzesten Weges zwischen den Quell- und Zielknoten aufweist, wobei der kürzeste Weg einen oder mehrere Knoten in dem Graphen beinhaltet, wobei der eine oder die mehreren Knoten, die den kürzesten Weg bilden, alle Artikulations-Punkte zwischen den Quellund Zielknoten beinhalten, wobei ein oder mehrere Knoten ein oder mehrere Brückenprodukte identifizieren.
  6. Verfahren gemäß Anspruch 5, wobei der kürzeste Weg aufweist wenigstens einen aus: einem ersten Weg, der eine minimale Zeitdauer betrifft, die zum Produzieren des einen oder der mehreren Produkte benötigt wird, die mit dem einen oder den mehreren Knoten verbunden sind, die den ersten Weg bilden; einem zweiten Weg, der eine minimale Anzahl eines oder mehrerer Produkte betrifft, die keine Endprodukte darstellen; und einem dritten Weg, der eine minimale Menge eines oder mehrerer Produkte betrifft, die keine Endprodukte darstellen.
  7. Verfahren gemäß Anspruch 5, wobei das Identifizieren des kürzesten Weges zwischen den Quell- und Zielknoten Identifizieren des kürzesten Weges zwischen den Quell- und Zielknoten unter Verwendung einer oder mehrerer Geschäftsregeln aufweist.
  8. Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei das Bestimmen der Menge des Brückenproduktes aufweist: Bestimmen einer Nachfragemenge, die benötigt wird, um eine bestehende Nachfrage nach dem Brückenprodukt zu erfüllen; Bestimmen einer maximalen Menge des Brückenproduktes, die der Hersteller produzieren kann; Vergleichen der Nachfragemenge und der maximalen Menge; und Bestimmen einer zusätzlichen Menge des Brückenproduktes, die der Hersteller zusätzlich zu der Nachfragemenge des Brückenproduktes produzieren kann, wobei die zusätzliche Menge gleich einer Differenz zwischen der Nachfragemenge und der maximalen Menge ist, wenn die Nachfragemenge kleiner als die maximale Menge ist, wobei die zusätzliche Menge gleich null ist, wenn die Nachfragemenge nicht kleiner als die maximale Menge ist.
  9. Verfahren gemäß Anspruch 8, wobei das zeitliche Planen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte und des Brückenproduktes zeitliches Planen der Produktion einer oder mehrerer der Nachfragemengen des Brückenproduktes und der zusätzlichen Menge des Brückenproduktes aufweist.
  10. Verfahren gemäß Anspruch 9, wobei: das Verfahren weiter Zuweisen eines ersten Prioritätswertes zu der Nachfragemenge und eines zweiten Prioritätswertes zu der zusätzlichen Menge aufweist, wobei die Prioritätswerte anzeigen, dass die Nachfragemenge eine höhere Wichtigkeit hat als die zusätzliche Menge; und zeitliches Planen der Produktion einer oder mehrerer der Nachfragemengen des Brückenproduktes und der zusätzlichen Menge des Brückenproduktes zeitliches Planen der Produktion einer oder mehrerer der Nachfragemengen des Brückenproduktes und der zusätzlichen Menge des Brückenproduktes unter Verwendung der ersten und zweiten Prioritätsebenen aufweist.
  11. Verfahren gemäß Anspruch 10, wobei das zeitliche Planen der Produktion einer oder mehrerer der Nachfragemengen des Brückenproduktes und der zusätzlichen Menge des Brückenproduktes unter Verwendung der ersten und zweiten Prioritätsebenen zeitliches Planen der Produktion aller Nachfragemengen des Brückenproduktes und nur eines Teils der zusätzlichen Menge des Brückenproduktes aufweist.
  12. Verfahren gemäß Anspruch 8, wobei: die ersten und zweiten Endprodukte zwei aus einer Mehrzahl von Produkten aufweisen; und Bestimmen der maximalen Menge aufweist: Identifizieren eines oder mehrerer Paare von Produkten verbunden mit dem Brückenprodukt; Bestimmen einer Übergangsblockzeit verbunden mit jedem Paar von Produkten; Identifizieren einer Anzahl von Zeiteinheiten in einem Planungshorizont; Bestimmen einer oberen Grenze verbunden mit jedem Paar von Produkten, wobei die obere Grenze eine Anzahl von Fertigungslosen des Brückenproduktes, welche produziert werden könnten, darstellt; und Bestimmen einer Gesamtanzahl von Fertigungslosen des Brückenproduktes unter Verwendung der oberen Grenze verbunden mit wenigstens einem Paar von Produkten, wobei die maximale Menge auf der Gesamtanzahl der Fertigungslose basiert.
  13. Verfahren gemäß Anspruch 12, wobei: eines der Paare von Produkten ein erstes Produkt und ein zweites Produkt aufweist; und die obere Grenze verbunden mit dem Paar von Produkten aufweist ein Minimum von: einer Summe einer minimalen Produktionszeit des ersten Produktes und einer Laufzeit eines Fertigungsloses des Brückenproduktes; einer Summe einer minimalen Produktionszeit des zweiten Produktes und der Laufzeit eines Fertigungsloses des Brückenproduktes; und null, wenn es keine bestehende Nachfrage nach wenigstens einem der ersten und zweiten Endprodukte gibt.
  14. Verfahren gemäß Anspruch 12, wobei die Gesamtanzahl der Fertigungslose eines einer Summe der oberen Grenzen über alle Paare von Produkten und einer maximalen oberen Grenze aufweist.
  15. System zur kontinuierlichen Produktionsplanung, welches aufweist: Speicher zum Identifizieren eines unzulässigen Übergangs, der mit der Produktion von ersten und zweiten Endprodukten verbunden ist, wobei der unzulässige Übergang anzeigt, dass ein Hersteller die ersten und zweiten Endprodukte nicht aufeinander folgend produzieren sollte; und einen oder mehrere Prozessoren, die gemeinsam in der Lage sind zum: Identifzieren eines Brückenproduktes, das mit dem unzulässigen Übergang verbunden ist, wobei das Brückenprodukt ein Produkt darstellt, dass der Hersteller zwischen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte produzieren könnte; Bestimmen einer Menge des Brückenproduktes, welche durch den Hersteller produziert werden könnte; und zeitliches Planen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte und des Brückenproduktes, wobei wenigstens ein Teil der Menge des Brückenproduktes zeitlich zwischen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte zur Produktion geplant wird.
  16. System gemäß Anspruch 15, wobei: die ersten und zweiten Endprodukte zwei einer Mehrzahl von Produkten aufweisen; der Speicher eine Übergangsmatrix aufweist, wobei die Übergangsmatrix eine Mehrzahl von Übergangswerten aufweist, die jeweils mit zwei einer Mehrzahl von Produkten verbunden sind und identifizieren, ob ein Übergang zwischen den zweien der Mehrzahl von Produkten zulässig oder unzulässig ist; und der eine oder die mehreren Prozessoren gemeinsam in der Lage sind zum Identifizieren des unzulässigen Übergangs verbunden mit der Produktion des ersten und zweiten Endproduktes unter Verwendung der Übergangsmatrix.
  17. System gemäß Anspruch 16, wobei der eine oder die mehreren Prozessoren gemeinsam in der Lage sind zum Identifizieren des Brückenproduktes verbunden mit dem unzulässigen Übergang durch: Erzeugen eines Graphen verbunden mit der Übergangsmatrix, wobei der Graph eine Mehrzahl von Knoten aufweist, die jeweils mit einem der Mehrzahl von Produkten verbunden sind; Identifizieren eines Quellknotens verbunden mit dem ersten Endprodukt und eines Zielknotens verbunden mit dem zweiten Endprodukt; und Identifizieren aller Artikulations-Punkte in dem Graphen zwischen den Quell- und Zielknoten, wobei ein Artikulations-Punkt wenigstens ein Brückenprodukt verbunden mit dem unzulässigen Übergang identifiziert.
  18. System gemäß Anspruch 17, wobei der eine oder die mehreren Prozessoren weiterhin gemeinsam in der Lage sind zum Identifizieren des Brückenproduktes verbunden mit dem unzulässigen Übergang durch: Identifizieren eines Zwischenknotens verbunden mit einem der Mehrzahl von Produkten, für welche es keine Nachfrage gibt; Bestimmen, ob der Zwischenknoten ebenfalls eine der Artikulations-Punkte darstellt; und Entfernen des Zwischenknotens aus dem Graphen, wenn der Zwischenknoten kein Artikulations-Punkt darstellt.
  19. System gemäß Anspruch 18, wobei der eine oder die mehreren Prozessoren weiterhin gemeinsam in der Lage sind zum Identifizieren des Brückenproduktes verbunden mit dem unzulässigen Übergang durch Identifizieren eines kürzesten Weges zwischen den Quell- und Zielknoten, wobei der kürzeste Weg einen oder mehrere Knoten in dem Graphen beinhaltet, wobei der eine oder die mehreren Knoten, die den kürzesten Weg bilden, alle Artikulations-Punkte zwischen den Quell- und Zielknoten beinhalten, wobei ein oder mehrere Knoten ein oder mehrere Brückenprodukte identifizieren.
  20. System gemäß Anspruch 21, wobei der kürzeste Weg aufweist wenigstens einen aus: einem ersten Weg, der eine minimale Zeitdauer betrifft, die zum Produzieren des einen oder der mehreren Produkte benötigt wird, die mit dem einen oder den mehreren Knoten verbunden sind, die den ersten Weg bilden; einem zweiten Weg, der eine minimale Anzahl eines oder mehrerer Produkte betrifft, die keine Endprodukte darstellen; und einem dritten Weg, der eine minimale Menge eines oder mehrerer Produkte betrifft, die keine Endprodukte darstellen.
  21. System gemäß Anspruch 19, wobei der eine oder die mehreren Prozessoren gemeinsam in der Lage sind zum Identifizieren des kürzesten Weges zwischen den Quell- und Zielknoten unter Verwendung einer oder mehrerer Geschäftsregeln.
  22. System gemäß Anspruch 15, wobei der eine oder die mehreren Prozessoren gemeinsam in der Lage sind zum Bestimmen der Menge des Brückenproduktes durch: Bestimmen einer Nachfragemenge, die benötigt wird, um eine bestehende Nachfrage nach dem Brückenprodukt zu erfüllen; Bestimmen einer maximalen Menge des Brückenproduktes, die der Hersteller produzieren kann; Vergleichen der Nachfragemenge und der maximalen Menge; und Bestimmen einer zusätzlichen Menge des Brückenproduktes, die der Hersteller zusätzlich zu der Nachfragemenge des Brückenproduktes produzieren kann, wobei die zusätzliche Menge gleich einer Differenz zwischen der Nachfragemenge und der maximalen Menge ist, wenn die Nachfragemenge kleiner als die maximale Menge ist, wobei die zusätzliche Menge gleich null ist, wenn die Nachfragemenge nicht kleiner als die maximale Menge ist.
  23. System gemäß Anspruch 22, wobei der eine oder die mehreren Prozessoren gemeinsam in der Lage sind zum zeitlichen Planen der Produktion einer oder mehrerer der Nachfragemengen des Brückenproduktes und der zusätzlichen Menge des Brückenprodukte.
  24. System gemäß Anspruch 23, wobei: der eine oder die mehreren Prozessoren weiterhin gemeinsam in der Lage sind zum Zuweisen eines ersten Prioritätswertes zu der Nachfragemenge und eines zweiten Prioritätswertes zu der zusätzlichen Menge, wobei die Prioritätswerte anzeigen, dass die Nachfragemenge eine höhere Wichtigkeit hat als die zusätzliche Menge; und der eine oder die mehreren Prozessoren weiterhin gemeinsam in der Lage sind zum zeitlichen Planen der Produktion einer oder mehrerer der Nachfragemengen des Brückenproduktes und der zusätzlichen Menge des Brückenproduktes unter Verwendung der ersten und zweiten Prioritätsebenen.
  25. System gemäß Anspruch 24, wobei der eine oder die mehreren Prozessoren weiterhin gemeinsam in der Lage sind zum zeitlichen Planen der Produktion einer oder mehrerer der Nachfragemengen des Brückenproduktes und der zusätzlichen Menge des Brückenproduktes unter Verwendung der ersten und zweiten Prioritätsebenen durch zeitliches Planen der Produktion aller der Nachfragemengen der Brückenprodukte und nur eines Teils der zusätzlichen Menge des Brückenproduktes.
  26. System gemäß Anspruch 22, wobei: die ersten und zweiten Endprodukte zwei einer Mehrzahl von Produkten aufweisen; und der eine oder die mehreren Prozessoren gemeinsam in der Lage sind zum Bestimmen der maximalen Menge durch: Identifizieren eines oder mehrerer Paare von Produkten verbunden mit dem Brückenprodukt; Bestimmen einer Übergangsblockzeit verbunden mit jedem Paar von Produkten; Identifizieren einer Anzahl von Zeiteinheiten in einem Planungshorizont; Bestimmen einer oberen Grenze verbunden mit jedem Paar von Produkten, wobei die obere Grenze eine Anzahl von Fertigungslosen des Brückenproduktes, welche produziert werden könnten, darstellt; B estimmen einer Gesamtanzahl von Fertigungslosen des Brückenproduktes unter Verwendung der oberen Grenze verbunden mit wenigstens einem Paar von Produkten, wobei die maximale Menge auf der Gesamtanzahl der Fertigungslose basiert.
  27. System gemäß Anspruch 26, wobei: eines der Paare von Produkten ein erstes Produkt und ein zweites Produkt aufweist; und die obere Grenze verbunden mit dem Paar von Produkten aufweist ein Minimum von: einer Summe einer minimalen Produktionszeit des ersten Produktes und einer Laufzeit eines Fertigungsloses des Brückenproduktes; einer Summe einer minimalen Produktionszeit des zweiten Produktes und der Laufzeit eines Fertigungsloses des Brückenproduktes; und null, wenn es keine bestehende Nachfrage nach wenigstens einem der ersten und zweiten Endprodukte gibt.
  28. System gemäß Anspruch 26, wobei die Gesamtanzahl der Fertigungslose eines einer Summe der oberen Grenzen über alle Paare von Produkten und einer maximalen oberen Grenze aufweist.
  29. Software zur kontinuierlichen Produktionsplanung, wobei die Software in einem computerlesbaren Medium verkörpert ist, und, wenn sie durch einen oder mehrere Prozessoren ausgeführt wird, in der Lage ist zum: Identifizieren eines unzulässigen Übergangs, der mit der Produktion von ersten und zweiten Endprodukten verbunden ist, wobei der unzulässige Übergang anzeigt, dass ein Hersteller die ersten und zweiten Endprodukte nicht aufeinander folgend produzieren sollte; Identifizieren eines Brückenproduktes, das mit dem unzulässigen Übergang verbunden ist, wobei das Brückenprodukt ein Produkt darstellt, dass der Hersteller zwischen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte produzieren könnte; Bestimmen einer Menge des Brückenproduktes, welche durch den Hersteller produziert werden könnte; und zeitlichen Planen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte und des Brückenproduktes, wobei wenigstens ein Teil der Menge des Brückenproduktes zeitlich zwischen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte zur Produktion geplant wird.
  30. Verfahren zur kontinuierlichen Produktionsplanung, welches aufweist: Identifizieren eines unzulässigen Übergangs verbunden mit der Produktion von ersten und zweiten Endprodukten unter Verwendung einer Übergangsmatrix, wobei der unzulässige Übergang anzeigt, dass ein Hersteller die ersten und zweiten Endprodukte nicht aufeinander folgend unter Verwendung einer herkömmlichen Fertigungseinrichtung produzieren sollte, wobei die Übergangsmatrix eine Mehrzahl von Übergangswerten aufweist, die jeweils mit zwei einer Mehrzahl von Produkten verbunden sind, und Identifizieren, ob ein Übergang zwischen den zweien der Mehrzahl von Produkten zulässig oder unzulässig ist, wobei die Mehrzahl der Produkte die ersten und zweiten Endprodukte beinhalten; Identifizieren eines Brückenproduktes verbunden mit dem unzulässigen Übergang durch Konvertieren der Übergangsmatrix in einen Graphen, welcher eine Mehrzahl von Knoten aufweist, die jeweils mit einem der Mehrzahl von Produkten verbunden sind und einen kürzesten Weg zwischen einem Quellknoten und einem Zielknoten in dem Graphen identifizieren, wobei der Quellknoten mit dem ersten Endprodukt verbunden ist, der Zielknoten mit dem zweiten Endprodukt verbunden ist, das Brückenprodukt ein Produkt darstellt, welches der Hersteller zwischen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte produzieren könnte; Bestimmen einer Nachfragemenge des Brückenproduktes, die benötigt wird, um bestehende Nachfrage nach dem Brückenprodukt zu erfüllen; Bestimmen einer zusätzlichen Menge des Brückenproduktes, die der Hersteller zusätzlich zu der Nachfragemenge des Brückenproduktes produzieren kann; und zeitliches Planen der Produktion von Mengen der ersten und zweiten Endprodukte und wenigstens eines Teils von einer oder mehreren der Nachfragemengen und der zusätzlichen Menge des Brückenproduktes, wobei wenigstens einiges des Brückenproduktes zeitlich zwischen der Produktion der ersten und zweien Endprodukte geplant ist.
  31. System zur kontinuierlichen Produktionsplanung, welches aufweist: einen Speicher, der in der Lage ist zum Speichern einer Übergangsmatrix, wobei die Übergangsmatrix eine Mehrzahl von Übergangswerten aufweist, die jeweils mit zwei einer Mehrzahl von Produkten verbunden sind, und Identifizieren, ob ein Übergang zwischen den zweien der Mehrzahl von Produkten zulässig oder unzulässig ist, wobei die Mehrzahl der Produkte die ersten und zweiten Endprodukte beinhalten; und ein oder mehrere Prozessoren gemeinsam in der Lage sind zum: Identifizieren eines unzulässigen Übergangs verbunden mit der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte unter Verwendung der Übergangsmatrix, wobei der unzulässige Übergang anzeigt, dass ein Hersteller die ersten und zweiten Endprodukte nicht aufeinander folgend unter Verwendung einer herkömmlichen Fertigungseinrichtung produzieren sollte; Identifizieren eines Brückenproduktes verbunden mit dem unzulässigen Übergang durch Konvertieren der Übergangsmatrix in einen Graphen, welcher eine Mehrzahl von Knoten aufweist, die jeweils mit einem der Mehrzahl von Produkten verbunden sind und einen kürzesten Weg zwischen einem Quellknoten und einem Zielknoten in dem Graphen identifizieren, wobei der Quellknoten mit dem ersten Endprodukt verbunden ist, der Zielknoten mit dem zweiten Endprodukt verbunden ist, das Brückenprodukt ein Produkt darstellt, welches der Hersteller zwischen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte produzieren könnte; Bestimmen einer Nachfragemenge des Brückenproduktes, die benötigt wird, um bestehende Nachfrage nach dem Brückenprodukt zu erfüllen; Bestimmen einer zusätzlichen Menge des Brückenproduktes, die der Hersteller zusätzlich zu der Nachfragemenge des Brückenproduktes produzieren kann; und zeitlichen Planen der Produktion von Mengen der ersten und zweiten Endprodukte und wenigstens eines Teils von einer oder mehreren der Nachfragemengen und der zusätzlichen Menge des Brückenproduktes, wobei wenigstens einiges des Brückenproduktes zeitlich zwischen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte zur Produktion geplant ist.
  32. Software zur kontinuierlichen Produktionsplanung, wobei die Software in einem computerlesbaren Medium verkörpert ist, und, wenn sie durch einen oder mehrere Prozessoren ausgeführt wird, in der Lage ist zum: Identifizieren eines unzulässigen Übergangs verbunden mit der Produktion von ersten und zweiten Endprodukten unter Verwendung einer Übergangsmatrix, wobei der unzulässige Übergang anzeigt, dass ein Hersteller die ersten und zweiten Endprodukte nicht aufeinander folgend unter Verwendung einer herkömmlichen Fertigungseinrichtung produzieren sollte, wobei die Übergangsmatrix eine Mehrzahl von Übergangswerten aufweist, die jeweils mit zwei einer Mehrzahl von Produkten verbunden sind, und Identifizieren, ob ein Übergang zwischen den zweien der Mehrzahl von Produkten zulässig oder unzulässig ist, wobei die Mehrzahl der Produkte die ersten und zweiten Endprodukte beinhalten; Identifizieren eines Brückenproduktes verbunden mit dem unzulässigen Übergang durch Konvertieren der Übergangsmatrix in einen Graphen, welcher eine Mehrzahl von Knoten aufweist, die jeweils mit einem der Mehrzahl von Produkten verbunden sind und einen kürzesten Weg zwischen einem Quellknoten und einem Zielknoten in dem Graphen identifizieren, wobei der Quellknoten mit dem ersten Endprodukt verbunden ist, der Zielknoten mit dem zweiten Endprodukt verbunden ist, das Brückenprodukt ein Produkt darstellt, welches der Hersteller zwischen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte produzieren könnte; Bestimmen einer Nachfragemenge des Brückenproduktes, die benötigt wird, um bestehende Nachfrage nach dem Brückenprodukt zu erfüllen; Bestimmen einer zusätzlichen Menge des Brückenproduktes, die der Hersteller zusätzlich zu der Nachfragemenge des Brückenproduktes produzieren kann; und zeitlichen Planen der Produktion von Mengen der ersten und zweiten Endprodukte und wenigstens eines Teils von einer oder mehreren der Nachfragemengen und der zusätzlichen Menge des Brückenproduktes, wobei wenigstens einiges des Brückenproduktes zeitlich zwischen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte zur Produktion geplant ist.
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