DE10327558A1 - Kontinuierliche Produktionsplanung unter Verwendung einer Übergangsmatrix - Google Patents
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Abstract
Description
- Die Erfindung bezieht sich im allgemeinen auf Produktionsplanung, und insbesondere auf kontinuierliche Produktionsplanung unter Verwendung einer Übergangsmatrix.
- In der verarbeitenden Industrie beinhaltet die Herstellung eines fertiggestellten Endproduktes üblicherweise die Verwendung eines oder mehrerer Rohmaterialien. Hersteller können die gleichen Fertigungseinrichtungen verwenden, um verschiedene Endprodukte in einem kontinuierlichen Arbeitsgang zu produzieren. Rohmaterialien können den Fertigungseinrichtungen in einem kontinuierlichen Strom bereitgestellt werden, und Produkte können von den Fertigungseinrichtungen in einem kontinuierlichen Strom produziert werden. Beispielweise kann ein Hersteller kontinuierlich chemische Rohmaterialien in einen Teil der Fertigungseinrichtung einfüllen, welcher die Rohmaterialien mischt. Der Hersteller kann anfänglich eine erste Zusammenstellung von Rohmaterialien in die Fertigungseinrichtung einfüllen, welche ein erstes Endprodukt herstellt. Zu einem späteren Zeitpunkt kann der Hersteller anfangen, andere Rohmaterialien in den gleichen Teil der Fertigungseinrichtung einzufüllen. Die Fertigungseinrichtung kann dann ein zweites Endprodukt produzieren.
- Übliche Fertigungseinrichtungen können nicht in der Lage sein, unverzüglich die Produktion des ersten Endproduktes zu beenden und mit der Produktion des zweiten Endproduktes zu beginnen. Stattdessen kann, nachdem die Fertigungseinrichtung angefangen hat, andere Rohmaterialien zu erhalten, die Fertigungseinrichtung ein Übergangsprodukt produzieren, bevor das zweite Produkt produziert wird. Das Übergangsprodukt stellt ein Produkt dar, welches sich auf wenigstens eine Art von den ersten und zweiten Endprodukten unterscheidet. Ein Übergangsprodukt kann sich von einem oder beiden der Endprodukte wenig unterscheiden, in welchem Fall das .
- Übergangsprodukt mit einem oder beiden der Endprodukte gemischt werden oder als "Off-Spec"-Produkt verkauft werden kann. Ein Übergangsprodukt könnte sich ebenfalls von den Endprodukten in einem größeren Ausmaß unterscheiden, in welchem Fall das Übergangsprodukt unbrauchbar sein kann und der Hersteller das Übergangsprodukt beseitigen müsste.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung können Probleme und Nachteile, die mit herkömmlichen Produktionsplanungstechniken verbunden sind, reduziert oder aufgehoben werden.
- In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beinhaltet ein Verfahren zur kontinuierlichen Produktionsplanung das Identifizieren eines unzulässigen Übergangs, der mit der Produktion von ersten und zweiten Endprodukten verbunden ist. Der unzulässige Übergang zeigt an, dass ein Hersteller die ersten und zweiten Endprodukte nicht aufeinander folgend produzieren sollte. Das Verfahren beinhaltet weiter das Identifizieren eines Brückenproduktes, das mit dem unzulässigen Übergang verbunden ist. Das Brückenprodukt stellt ein Produkt dar, das der Hersteller zwischen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte produzieren könnte. Das Verfahren beinhaltet weiter das Bestimmen einer Menge des Brückenproduktes, die durch den Hersteller produziert werden könnte. Zusätzlich beinhaltet das Verfahren das zeitliche Planen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte und des Brückenproduktes. Wenigstens ein Teil der Menge des Brückenproduktes wird zeitlich zur Produktion zwischen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte geplant.
- Ein oder mehrere technische Vorteile können gemäß den verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung geboten werden. Bestimmte Ausführungsformen der Erfindung können keinen, einige oder alle der nachfolgenden Vorteile aufweisen. In einer Ausführungsform ist beispielsweise ein System zur Produktionsplanung vorgesehen. In einer bestimmten Ausführungsform kann das System eine Übergangsmatrix verwenden, welche verschiedene Produkte identifiziert, die durch einen Hersteller produziert werden könnten. Die Übergangsmatrix identifiziert weiter zulässige und unzulässige Übergänge zwischen den Produkten. Ein zulässiger Übergang kann anzeigen, dass der Hersteller zwei Produkte aufeinander folgend produzieren könnte. Ein unzulässiger Übergang kann anzeigen, dass der Hersteller zwei Produkte nicht aufeinander folgend produzieren sollte, wie beispielsweise, wenn der Hersteller dadurch ein unbrauchbares Produkt herstellen würde. Das System kann weiter ein Brückenprodukt identifizieren, das verwendet werden kann, um einen unzulässigen Übergang in der Übergangsmatrix zu überwinden. Ein Brückenprodukt kann ein Produkt darstellen, das der Hersteller zwischen der Produktion zweier anderer Produkte produzieren könnte, die durch einen unzulässigen Übergang getrennt sind. Als bestimmtes Beispiel kann eine Übergangsmatrix anzeigen, dass ein Hersteller nicht die Produkte A und C aufeinander folgend produzieren sollte, und das System kann bestimmen, dass Produkt B als Brückenprodukt fungieren kann. In diesem Beispiel könnte ein Hersteller beide Produkte A und C produzieren, solange der Hersteller zwischen Produkten A und C Produkt B produziert. Das kann dem System beispielsweise ermöglichen, die Produktion der Produkte um die unzulässigen Übergänge zu planen. Es kann weiter helfen, die Effizienz des Produktplanungsprozesses zu steigern und die Produktion unbrauchbarer Produkte zu mindern.
- Ein weiterer Vorteil bestimmter Ausführungsformen der Erfindung ist, dass der Hersteller mehr Geld durch den Verkauf der Brückenprodukte verdienen kann. Beispielsweise kann ein Hersteller bestimmte Mengen verschiedener Endprodukte herstellen müssen, um der Nachfrage seiner Kunden gerecht zu werden. Das System kann die Übergangsmatrix verwenden und bestimmen, dass die Produktion der Endprodukte die Produktion einer Menge eines Brückenprodukts erfordern würde. Das System könnte weiter bestimmen, dass eine zusätzliche Menge des Brückenproduktes produziert werden könnte. Unter Verwendung einer oder beider identifizierter Mengen könnte der Hersteller dann zum Beispiel sein Verkaufs- und Marketingpersonal verwenden, um eine Nachfrage für eine geeignete Menge des Brückenproduktes zu erzeugen. Dies könnte dem Hersteller ermöglichen, vorteilhaftere Preise festzusetzen oder günstigere Vertragsbedingungen für den Verkauf des Brückenproduktes zu erhalten.
- Ein oder mehrere andere technische Vorteile werden dem Durchschnittsfachnann anhand der Zeichnungsfiguren, Beschreibung und der hierin enthaltenen Patentansprüche offenbar werden.
- Um ein besseres Verständnis der vorliegenden Erfindung und ihrer Merkmale und Vorteile zu liefern, wird auf die nachfolgende Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungsfiguren Bezug genommen, in denen:
-
1 ein beispielhaftes System zur Produktionsplanung unter Verwendung einer Übergangsmatrix darstellt; -
2A und2B beispielhafte Produktionszeitabläufe eines Herstellers zeigen; -
3A bis3F eine beispielhafte Übergangsmatrix zeigen, verwendet zum Durchführen von Produktionsplanungsabläufen; -
4 einen beispielhaften Graphen zeigt, der zulässige Übergänge identifiziert, verwendet zum Durchführen von Produktionsplanungsabläufen; -
5 in beispielhaftes Verfahren zeigt zur kontinuierlichen Produktionsplanung unter Verwendung einer Übergangsmatrix; -
6 ein beispielhaftes Verfahren zeigt zum Identifizieren wenigstens eines Brückenproduktes, welches einen unzulässigen Übergang in einer Übergangsmatrix überwindet; -
7 ein beispielhaftes Verfahren zeigt zum Bestimmen einer Menge von wenigstens einem zu produzierendem Brückenprodukt; und -
8 ein beispielhaftes Verfahren zeigt zum Bestimmen einer maximalen Menge von wenigstens einem zu produzierendem Brückenprodukt. -
1 zeigt ein beispielhaftes System100 zur Produktionsplanung unter Verwendung einer Übergangsmatrix128 . In der dargestellten Ausführungsform beinhaltet System100 einen oder mehrere Rohmaterialien-Lieferanten102 , einen oder mehrere Hersteller104 , einen oder mehrere Anbieter106 und einen oder mehrere Händler108 . Andere Ausführungsformen von System100 können verwendet werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. - Ein Rohmaterialien-Lieferant
102 kann jede geeignete Einheit sein, die anbietet, ein oder mehrere Rohmaterialien an einen oder mehrere Hersteller104 zu verkaufen oder auf andere Art bereitzustellen. Ein Hersteller104 kann jede geeignete Einheit sein, die wenigstens ein Endprodukt herstellt. Hersteller104 kann ein oder mehrere Rohmaterialien während eines Produktionsvorgangs verwenden, um ein Endprodukt zu produzieren. In dieser Beschreibung kann sich der Begriff "Endprodukt" auf jeden produzierten, fabrizierten, zusammengebauten oder auf andere Art verarbeiteten Artikel beziehen. Ein Endprodukt kann einen Artikel darstellen, welcher zur Lieferung an eine andere Einheit in System100 , wie beispielsweise Anbieter106 , bereitsteht, einen Artikel, welcher weiterer Verarbeitung bedarf, oder jeden anderen Artikel. Ein Hersteller104 kann zum Beispiel ein Endprodukt produzieren und an einen Rohmaterialien-Lieferanten102 , einen anderen Hersteller104 , einen Anbieter106 , einen Händler108 oder jede andere geeignete Person oder Unternehmen verkaufen. Ein Anbieter106 kann jede geeignete Einheit sein, die anbietet, wenigstens ein Endprodukt an einen oder mehrere Händler108 zu verkaufen oder auf andere Art zu vertreiben. Ein Händler108 kann jede geeignete Einheit sein, die ein oder mehrere Endprodukte erhält, um diese an eigene Kunden zu verkaufen. Obwohl1 Rohmaterialien-Lieferanten102 , Hersteller104 , Anbieter106 und Händler108 als getrennte und unterschiedliche Einheiten darstellt, könnte die gleiche Person oder das gleiche Unternehmen gleichzeitig als ein Rohmaterialien-Lieferant102 , ein Hersteller104 , ein Anbieter106 und/oder ein Händler108 tätig sein. Zum Beispiel könnte ein Unternehmen, das als ein Hersteller104 tätig ist, ein Endprodukt produzieren, und das gleiche Unternehmen kann als Rohmaterialien-Lieferant102 tätig sein, um Rohmaterialien einem anderen Hersteller104 zu liefern. Weiter zeigt1 eine beispielhafte Lieferkette oder Einsatzumgebung der Erfindung. Andere Umgebungen und/oder Lieferketten können verwendet werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Rohmaterialien-Lieferanten102 , Hersteller104 , Anbieter106 und Händler108 können mit einem Produktionsserver110 unter Verwendung von Verbindungen112 verbunden werden. Verbindungen112 können jeweils ein oder mehrere lokale Netzwerke (LANs), regionale Netzwerke (MANs) oder überregionale Netzwerke (WANs), einen Teil des globalen Computernetzwerks, welches als Internet bekannt ist, oder jede andere geeignete drahtgebundene, drahtlose oder andere Verbindung beinhalten. In dieser Beschreibung bezieht sich der Begriff "verbinden" auf jede direkte oder indirekte Kommunikation zwischen zwei oder mehreren Elementen, egal ob diese Elemente in physischem Kontakt miteinander stehen oder nicht. - In einer Ausführungsform kann ein Hersteller
104 Fertigungseinrichtung114 enthalten. Fertigungseinrichtung114 kann eine oder mehrere Anordnungen oder Apparate darstellen, die in der Lage sind, ein oder mehrere Rohmaterialien116 zu erhalten und wenigstens einen Arbeitsgang durchzuführen, um die Rohmaterialien116 in ein oder mehrere Endprodukte118 umzuwandeln. In einer bestimmten Ausführungsform kann Hersteller104 Rohmaterialien116 für Fertigungseinrichtung114 in einem kontinuierlichen Strom bereitstellen, und Fertigungseinrichtung114 kann Endprodukte118 in einem kontinuierlichen Strom produzieren. Beispielsweise kann Hersteller104 eine Zusammenstellung von Rohmaterialien116 in Fertigungseinrichtung114 einfüllen, und Fertigungseinrichtung114 kann ein erstes Endprodukt118 produzieren. Hersteller104 kann, zu einem späteren Zeitpunkt, mit dem Einfällen einer unterschiedlichen Zusammenstellung von Rohmaterialien116 in Fertigungseinrichtung114 beginnen. Fertigungseinrichtung114 kann dann während einer Zeitspanne ein Übergangsprodukt120 produzieren, abgelöst durch Produktion eines zweiten Endproduktes118 . Fertigungseinrichtung114 kann das Übergangsprodukt120 produzieren, weil Fertigungseinrichtung114 nicht in der Lage sein kann, unmittelbar das Produzieren des ersten Endproduktes118 einzustellen und mit dem Produzieren des zweiten Endproduktes118 zu beginnen. In dieser Beschreibung bezieht sich der Begriff "Übergang" auf die Fertigungseinrichtung114 , die von der Produktion eines Endproduktes118 zu der Produktion eines anderen Endproduktes118 wechselt. Die produzierte Menge eines Übergangsproduktes120 und die Zeitdauer, in der das Übergangsprodukt120 produziert wird, kann von der Fertigungseinrichtung114 , den Rohmaterialien116 , den Endprodukten118 , dem Übergangsprodukt120 und/oder allen anderen geeigneten Faktoren abhängen. Beispiele der von Fertigungseinrichtung114 verwendeten Produktionszeitabläufe sind in2A und2B , welche unten beschrieben werden, dargestellt. - In der dargestellten Ausführungsform kann ein Produktionsserver
110 zeitliche Produktionsablaufvorgänge in System100 durchführen. Im allgemeinen kann Produktionsserver110 Informationen erhalten und/oder erzeugen, welche die durch Hersteller104 zu produzierenden Endprodukte118 und die zu produzierenden Mengen der Endprodukte118 identifizieren. Produktionsserver110 kann weiter Informationen erhalten und/oder erzeugen, die identifizieren, welche Produkte, zum Beispiel Endprodukte118 , von Fertigungseinrichtung114 aufeinander folgend produziert werden können und welche Produkte nicht aufeinander folgend produziert werden sollten. Wenn zwei Produkte nicht aufeinander folgend produziert werden sollten, kann Produktionsserver110 ein oder mehrere Brückenprodukte122 identifizieren. Ein Brückenprodukt122 stellt ein Produkt dar, das zwischen der Produktion zweier anderer Produkte produziert werden könnte, wenn Fertigungseinrichtung114 auf geeignete Art von einem Produkt zu Brückenprodukt122 übergehen könnte und von dem Brückenprodukt122 zu dem anderen Produkt. Ein Brückenprodukt122 könnte ein Endprodukt118 und/oder jedes andere geeignete Produkt darstellen, das zwischen zwei anderen Produkten produziert werden könnte. Zusätzlich kann Produktionsserver110 zeitlich planen, wann die Endprodukte118 und Brückenprodukte122 von Fertigungseinrichtung114 produziert werden sollen. - In einer Ausführungsform kann Produktionsserver
110 ein oder mehrere Prozessoren124 und einen Speicher126 beinhalten. Speicher126 kann jede einer Vielzahl von Datenstrukturen, Anordnungen und/oder Kompilationen aufweisen, welche in der Lage sind, Informationen zu speichern und den Abruf von Informationen zu erleichtern. Speicher126 kann zum Beispiel einen oder mehrere flüchtige oder nichtflüchtige Speichervorrichtungen aufweisen. Obwohl1 Speicher126 als innerhalb von Produktionsserver110 befindlich darstellt, kann sich Speicher126 an jedem Ort oder Orten befinden, die für Prozessor124 zugänglich sind. Speicher126 erhält und speichert Informationen verbunden mit Produktionsplanungsabläufen. Prozessor124 verarbeitet Informationen, die in Speicher126 gespeichert sind, und führt Produktionsplanungsabläufe für Hersteller104 durch. - Speicher
126 kann jede geeignete Information speichern und Prozessor124 kann jede geeignete Information verarbeiten, um Produktionsplanungsabläufe in System100 durchzuführen. Die nachfolgenden Beispiele dienen nur Illustrationszwecken. Jede andere geeignete Art von Information kann von System100 verwendet werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Weiter können, obwohl die nachfolgende Beschreibung beschreibt, dass Produktionsserver110 Informationen elektronisch von verschiedenen Quellen erhält, andere Abrufungsverfahren verwendet werden. Beispielsweise könnte ein Benutzer manuell Daten in Produktionsserver110 unter Verwendung einer Workstation, eines PCs oder jeder anderen geeigneten Dateneingabevorrichtung eingeben. - In einer Ausführungsform speichert Speicher
126 eine Übergangsmatrix128 . Übergangsmatrix128 speichert Informationen, die identifizieren, welche Produkte, wie beispielsweise Endprodukte118 , von Fertigungseinrichtung114 aufeinander folgend produziert werden können und welche Produkte nicht aufeinander folgend produziert werden sollten. In dieser Beschreibung bezieht sich der Begriff "Matrix" auf jede Kompilation, Datenstruktur und/oder Anordnung von Informationen, die identifiziert, welche Produkte von Fertigungseinrichtung114 aufeinander folgend produziert werden könnten oder sollten. In einer Ausführungsform beinhaltet Übergangsmatrix128 ein Gitter, welches Reihen und Spalten hat. Jedes der Produkte, das von Fertigungseinrichtung114 produziert werden kann, kann mit einer Reihe und einer Spalte in Übergangsmatrix128 verbunden werden. In einer bestimmten Ausführungsform, an einem Schnittpunkt zwischen einer Reihe und einer Spalte, identifiziert Übergangsmatrix128 , ob Fertigungseinrichtung114 von der Produktion des Produktes verbunden mit der Reihe zur Produktion des Produktes verbunden mit der Spalte übergehen kann. Wenn zulässig, identifiziert Übergangsmatrix128 dieses als einen zulässigen Übergang und liefert andere geeignete Informationen, wie beispielsweise die Zeitdauer, die ein Übergangsprodukt120 während des zulässigen Übergangs produziert werden kann. Andernfalls kann Übergangsmatrix128 dieses als unzulässigen Übergang identifizieren. Wenn Produktionsserver110 ein Brückenprodukt122 identifiziert, welches den unzulässigen Übergang überwindet, kann Produktionsserver110 die Identität des Brückenproduktes122 und die Zeitdauer, in der das Brückenprodukt122 produziert werden sollte, in Übergangsmatrix128 einsetzen. Übergangsmatrix128 kann jede andere und/oder zusätzliche Information speichern, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Ein Beispiel einer Übergangsmatrix ist in den3A bis3F dargestellt, welche unten beschrieben werden. - Speicher
126 kann weiter Produktionsinformation130 speichern. Produktionsinformation130 kann Informationen beinhalten, die verschiedene Merkmale über die Produktion der Produkte118-122 identifizieren. Zum Beispiel könnte Produktionsinformation130 die Zeitdauer identifizieren, die Fertigungseinrichtung114 benötigt, um eine bestimmte Menge eines Endproduktes118 zu produzieren, wie beispielsweise die Zeit, die benötigt wird, um ein Fertigungslos eines Endproduktes118 zu produzieren. Produktionsinformation130 könnte weiter die Menge eines Übergangsproduktes120 identifizieren, die zwischen der Produktion zweier Endprodukte118 produziert wird, sowie die Zeitdauer, in der das Übergangsprodukt120 produziert wird. Produktionsinformation130 könnte weiter die Rohmaterialien116 identifizieren, die zum Produzieren jedes Produktes118-122 benötigt werden, die Mengen der Rohmaterialien, die zum Produzieren jedes Produktes118-122 benötigt werden, die Menge eines Endproduktes118 , welche ein Fertigungslos bildet, und jede andere und/oder zusätzliche Information hinsichtlich der Produktion von Produkten118-122 . - Speicher
126 kann weiter Nachfrageinformation132 speichern. Nachfrageinformation132 kann Informationen beinhalten, die verwendet werden können, um die Nachfrage nach einem oder mehreren Produkten118-122 vorherzusagen. Zum Beispiel könnte Nachfrageinformation132 historische, gegenwärtige oder geplante Bestellungen von anderen Herstellern104 , Anbietern106 und Händlern108 für Endprodukte118 beinhalten. Die Bestellungen für die Endprodukte118 können die bestellten Endprodukte118 identifizieren, die Menge der bestellten Endprodukte118 , und wann die Endprodukte118 geliefert werden sollen. Nachfrageinformation132 könnte weiter Verkaufsinformationen beinhalten, wie beispielsweise Informationen, die an einem oder mehreren Kassenterminals verbunden mit einem oder mehreren Händlern108 gesammelt werden. Nachfrageinformation132 könnte weiter Verkaufsprognosen von anderen Herstellern104 , Anbietern106 und Händlern108 beinhalten. Zusätzlich könnte Nachfrageinformation132 Informationen über die Verfügbarkeit eines oder mehrerer Rohmaterialien116 von Rohmaterialien-Lieferanten102 beinhalten, Verkaufshistorien des Endproduktes118 , Preishistorien des Endproduktes118 , Informationen bezüglich verbundener Produkte und/oder jede andere geeignete Information, die verwendet werden kann, um die Nachfrage nach einem oder mehreren Endprodukten118 , Übergangsprodukten120 und/oder Brückenprodukten122 vorherzusagen. - Zusätzlich kann Speicher
126 Geschäftsregeln134 speichern. Geschäftsregeln134 können verschiedene Benutzer und/oder andere Präferenzen identifizieren, die Produktionsserver110 verwenden kann, wenn Produktionsplanungsabläufe durchgeführt werden. Geschäftsregeln134 können zum Beispiel identifizieren, wie Produktionsserver110 Brückenprodukte122 für unzulässige Übergänge in Übergangsmatrix128 identifizieren sollte. Als bestimmtes Beispiel könnten zwei verschiedene Brückenprodukte122 verwendet werden, um einen unzulässigen Übergang in Übergangsmatrix128 zu überwinden. Die Produktion eines Brückenproduktes122 könnte länger dauern. Ein anderes Brückenprodukt122 könnte ein "Off-Spec"-Produkt darstellen oder ein Produkt, das sich von den festgelegten Merkmalen eines Endproduktes118 unterscheidet. Eine Geschäftsregel134 könnte identifizieren, ob es ein Benutzer vorzieht, die zum Produzieren eines Brückenproduktes122 erforderliche Zeit zu minimieren, oder die Menge eines produzierten Off-Spec-Produktes zu minimieren. Als weiteres Beispiel könnte Produktionsserver110 die Produktion von Endprodukten118 zeitlich planen. Eine Geschäftsregel134 könnte anzeigen, dass die Endprodukte118 für einen Anbieter106 bis zu fünf Tage später geliefert werden könnten, während eine andere Geschäftsregel134 anzeigen könnte, dass die Endprodukte118 für einen anderen Anbieter106 nicht zu spät geliefert werden sollten. Jede andere und/oder zusätzliche Geschäftsregel134 kann in System100 verwendet werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. - In einer Ausführungsform könnte Produktionsserver
110 weiter einen Lieferkettenplaner (SCP)136 und/oder einen Produktonszeitplaner (PS) 138 beinhalten. Lieferkettenplaner136 kann Planungsabläufe durchführen über einer Lieferkette, wie beispielsweise eine Lieferkette, die Rohmaterialien-Lieferanten102 , Hersteller104 , Anbieter106 und Händler108 einschließt. Zum Beispiel könnte Lieferkettenplaner136 den Einheiten in der Lieferkette ermöglichen, zusammenzuarbeiten, zu überwachen und verschiedene Aspekte zu kontrollieren, wie Endprodukte118 produziert werden können und in der Lieferkette verteilt werden können. Als bestimmtes Beispiel kann Lieferkettenplaner136 verschiedene Vorgänge durchführen, um die Nachfrage nach Produkten118-122 zu identifizieren, den Bestand der Produkte118-122 zu kontrollieren und die Verteilung und den Transport der Produkte118-122 zu planen. Zusätzlich kann Lieferkettenplaner136 verschiedenen Einheiten in der Lieferkette ermöglichen, Bestellungen einzureichen und zu akzeptieren, wie beispielsweise einem Hersteller104 , der Bestellungen für Endprodukte118 von Anbietern106 akzeptiert. Lieferkettenplaner136 kann jede Hardware, Software, Firmware oder Kombinationen davon beinhalten, die in der Lage sind, Einheiten einer Lieferkette zu ermöglichen, zusammenzuarbeiten, und einen oder mehrere Planungsabläufe durchzuführen. In einer Ausführungsform kann Lieferkettenplaner136 eine oder mehrere Software-Routinen beinhalten, die von Prozessor124 ausgeführt werden. - Produktionszeitplaner
138 kann einen oder mehrere Planungsabläufe durchführen, um die Produktion von Endprodukten118 , Übergangsprodukten120 und/oder Brückenprodukten122 zeitlich zu planen. In einer Ausführungsform kann zum Beispiel Hersteller104 Endprodukte118 , Übergangsprodukte120 und/oder Brückenprodukte122 während einer Mehrzahl von Zeitfenstern in einem Planungshorizont produzieren. In dieser Ausführungsform kann Produktionszeitplaner138 bestimmen, welches Produkt während jedem der Zeitfenster produziert werden sollte. In einer bestimmten Ausführungsform kann Produktionszeitplaner138 beim Erzeugen der Produktionszeitplanung alle Geschäftsregeln134 berücksichtigen, die Benutzerpräferenzen spezifizieren. Produktionszeitplaner138 kann jede Hardware, Software, Firmware oder Kombinationen davon beinhalten, die in der Lage sind, die Produktion eines oder mehrerer Produkte zeitlich zu planen. In einer Ausführungsform kann Produktionszeitplaner138 eine oder mehrere Software-Routinen beinhalten, die von Prozessor124 ausgeführt werden. - In einer Ausführungsform kann Produktionsserver
110 einige oder alle Informationen in Speicher126 verwenden, um ein oder mehrere Brückenprodukte122 zu identifizieren, die verwendet werden, um unzulässige Übergänge in Übergangsmatrix128 zu überwinden. Produktionsserver110 kann weiter wenigstens einige der Informationen in Speicher126 verwenden, um die Menge von Brückenprodukten122 zu identifizieren, die durch Hersteller104 produziert werden kann. Zum Beispiel könnte Produktionsserver110 Lieferkettenplaner136 verwenden, um jede bestehende Nachfrage nach einem Brückenprodukt122 zu identifizieren. Produktionsserver110 könnte weiter eine zusätzliche Menge des Brückenproduktes122 identifizieren, die von Hersteller104 produziert werden könnte. Produktionsserver110 könnte die Identität des Brückenproduktes122 , die Menge des Brückenproduktes122 , die benötigt wird, um die bestehende Nachfrage zu erfüllen, und die zusätzliche Menge des Brückenproduktes122 , die produziert werden könnte, dem Produktionszeitplaner138 verfügbar machen. Produktionszeitplaner138 könnte die Produktion der Endprodukte118 und der Brückenprodukte122 zeitlich planen. Als bestimmtes Beispiel könnte Produktionszeitplaner138 die Produktion einer Menge des Brückenproduktes122 zeitlich planen, welche die komplette bestehende Nachfrage nach Brückenprodukt122 erfüllt. Produktionszeitplaner138 könnte weiter die Produktion von allen, einigen oder keinen zusätzlichen Mengen des Brückenproduktes122 zeitlich planen. Wenn wenigstens ein Teil der zusätzlichen Menge des Brückenproduktes122 zur Produktion zeitlich geplant ist, kann Hersteller 104 Schritte unternehmen, um Nachfrage nach der zusätzlichen Menge zu erzeugen, wie beispielsweise durch Verwendung seines Verkaufs- und Marketingpersonals, um zusätzliche Nachfrage nach dem Brückenprodukt122 zu erzeugen und/oder die zusätzliche Menge in einem elektronischen Marktplatz zum Verkauf verfügbar zu machen. Das kann System100 ermöglichen, die Produktion von Endprodukten118 um die unzulässigen Übergänge, die in Übergangsmatrix128 beinhaltet sind, zu planen. Es kann weiter helfen, die Effizienz des Produktionsplanungsprozesses zu steigern, und die Produktion von unbrauchbaren Produkten zu senken, wie beispielsweise von unbrauchbaren Übergangsprodukten120 . Dadurch wird es Hersteller104 möglich, vorteilhaftere Preise festzusetzen oder günstigere Vertragsbedingungen für den Verkauf des Brückenproduktes122 zu erhalten. - Obwohl
1 eine beispielhafte Ausführungsform von System100 darstellt, können verschiedene Änderungen an System100 durchgeführt werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Beispielsweise können die Komponenten von Produktionsserver110 auf einem oder mehreren Computern an einem oder mehreren Orten arbeiten. Obwohl Produktionsserver110 primär als getrennt von den verschiedenen Einheiten in System100 beschrieben wird, kann Produktionsserver110 einen oder mehrere Computer oder andere geeignete Ressourcen mit einem oder mehreren Rohmaterialien-Lieferanten102 , Herstellern104 , Anbietern106 und/oder Händlern108 gemäß den bestimmten Bedürfnissen teilen. Weiter können Informationen128-134 Produktionsserver110 elektronisch, durch einen Benutzer oder auf jede andere geeignete Weise bereitgestellt werden. Weiter kann die Funktionalität von Produktionsserver110 auf jeder Computervorrichtung oder Vorrichtungen implementiert werden wie beispielsweise einem Desktop-Computer, einem Laptop, einem Server oder einem PDA (personal digital assistant). Zusätzlich sind die funktionalen Unterteilungen von Produktionsserver110 nur zur Illustrationszwecken. Verschiedene Komponenten können entsprechend den bestimmten Bedürfnissen hinzugefügt, kombiniert oder entfernt werden. Andere Änderungen können an System100 durchgeführt werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. -
2A und2B zeigen beispielhafte Produktionszeitpläne eines Herstellers104 . Insbesondere zeigt2A einen beispielhaften Produktionszeitplan200 ohne Produktion eines Brückenproduktes, und2B zeigt einen beispielhaften Produktionszeitplan250 , der die Produktion eines Brückenproduktes beinhaltet. In der dargestellten Ausführungsform zeigen Zeitpläne200 und250 die Produktion von Produkten240 durch Hersteller104 während Zeitfenstern242 eines Planungshorizonts. Die in2A und2B dargestellte Information dient nur Informationszwecken. Andere Produkte240 und/oder Zeiten können durch Hersteller104 verwendet werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. - In
2A produziert Hersteller104 Produkt240b während des ersten Zeitfensters242a . Danach geht Hersteller104 während des zweiten Zeitfensters242b zum Produzieren von Produkt240c über. Aufgrund des Übergangs produziert Hersteller104 ein Übergangsprodukt244a zwischen der Produktion der Produkte240b und240c . Entsprechend geht Hersteller104 nach dem zweiten Zeitfenster242b zum Produzieren von Produkt240e während des dritten Zeitfensters242c über. Aufgrund dieses Übergangs produziert Hersteller104 Übergangsprodukt244b . Weiter geht Hersteller104 während des vierten Zeitfensters242d zum Produzieren von Produkt240a über, was zur Produktion von Übergangsprodukt244c führt. - In einer bestimmten Ausführungsform können Übergangsprodukte
244a und244b durch den Hersteller104 verwendbar sein. Zum Beispiel kann Hersteller104 in der Lage sein, Übergangsprodukt244a mit Produkt240b zu mischen und Übergangsprodukt244b mit Produkt240e zu mischen. Übergangsprodukt244c kann jedoch ein unbrauchbares Produkt darstellen. Zum Beispiel kann Hersteller104 nicht in der Lage sein, Übergangsprodukt244c mit einem anderen Produkt240 zu mischen. Als Ergebnis kann Hersteller104 nicht wünschen, Fertigungseinrichtung114 zu erlauben, von Produkt240e zu Produkt240a überzugehen, und dieser Übergang kann als unzulässiger Übergang in Übergangsmatrix128 gekennzeichnet sein. - In
2B fügt Hersteller104 die Produktion eines Brückenproduktes246 zwischen der Produktion von Produkt240e und Produkt240a ein. In dem dargestellten Beispiel stellt Brückenprodukt246 Produkt240d dar. Durch Einfügen der Produktion eines Brückenproduktes246 zwischen der Produktion der Produkte240e und240a kann Hersteller104 besser Übergangsprodukte244d und244e produzieren als Übergangsprodukt244c . Hersteller104 kann in der Lage sein, die Übergangsprodukte244d und244e zu verwenden, wie beispielsweise durch Mischen der Übergangsprodukte244d und244e mit einem oder mehreren Produkten240 . Als Ergebnis kann Produktionsserver110 Brückenprodukt246 in Übergangsmatrix128 als Überbrückung der unzulässigen Übergänge zwischen Produkten240e und240a identifizieren. Wenn Hersteller104 Produkte240e und240a in einem Planungshorizont produzieren möchte, kann Produktionsserver110 eine Menge des Brückenproduktes246 identifizieren, welche durch Hersteller104 zu produzieren ist. Wenn die zu produzierende Menge des Brückenproduktes246 eine bestehende Nachfrage nach diesem Brückenprodukt246 übersteigt, kann Hersteller104 jede geeignete Handlung vornehmen, wie beispielsweise die Verwendung seines Verkaufs- und Marketingpersonals, um eine Nachfrage für eine angemessene Menge des Brückenproduktes246 zu erzeugen. - Obwohl
2A und2B beispielhafte Produktionszeitpläne200 und250 darstellen, können verschiedene Änderungen an Zeitplänen200 und250 vorgenommen werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Beispielsweise kann ein Produktionszeitplan jede Anzahl von Produkten240 und/oder Zeitfenstern242 betreffen. Weiter sind die dargestellten Produktionszeitpläne200 und250 nur beispielhaft. Jeder andere geeignete Zeitplan kann verwendet werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. -
3A bis3F zeigen eine beispielhafte Übergangsmatrix328 , die zum Durchführen von Produktionsplanungsabläufen verwendet wird. In der dargestellten Ausführungsform identifiziert Übergangsmatrix328 zulässige und unzulässige Übergänge unter Einbeziehung der Herstellung von fünf Produkten340a-340e . Die in3A bis3F dargestellte Information dient nur Illustrationszwecken. Andere Produkte340 und/oder Übergänge können durch Hersteller104 verwendet werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. - Wie in
3A dargestellt, kann Übergangsmatrix328 zwei Achsen350a und350b beinhalten. Jede Achse350 kann die Produkte340 identifizieren, die durch Hersteller104 produziert werden können. Produkte340 könnten Endprodukte118 , Übergangsprodukte120 , Brückenprodukte122 und/oder alle anderen geeigneten Produkte darstellen. Die Achsen350 können Einträge352 in Übergangsmatrix328 definieren. Ein Eintrag352 kann mit einem Produkt340 auf der ersten Achse350a und einem Produkt340 auf der zweiten Achse350b verbunden werden. In dieser Ausführungsform kann ein Eintrag352 einen Übergangswert enthalten, der identifiziert, ob Fertigungseinrichtung114 von dem Produzieren des Produktes340 von Achse350a zum Produzieren des Produktes340 von Achse350b übergehen sollte. Zum Beispiel hat Eintrag352a einen Übergangswert von eins, welcher anzeigt, dass die Fertigungseinrichtung114 vom Produzieren des Produktes340a zum Produzieren des Produktes340e übergehen könnte. Das kann beispielsweise auftreten, wenn das Übergehen vom Produzieren des Produktes340a zum Produzieren des Produktes340e in der Produktion eines brauchbaren Übergangsproduktes120 resultieren würde. Ähnlich dazu hat Eintrag352b einen Übergangswert von null, welcher anzeigt, dass Fertigungseinrichtung114 nicht vom Produzieren des Produktes340b zum Produzieren des Produktes340e übergehen sollte. Das kann beispielsweise auftreten, wenn das Übergehen vom Produzieren des Produktes340b zum Produzieren des Produktes340e in der Produktion eines unbrauchbaren Übergangsproduktes120 resultieren würde. Einige Einträge352 , wie beispielsweise Eintrag352e , brauchen keine Art von Übergang identifizieren. Das kann zum Beispiel auftreten, wenn der Eintrag352 mit dem gleichen Produkt340 entlang beider Achsen350 verbunden ist. - Übergangsmatrix
328 könnte weiter zusätzliche Informationen beinhalten. In der dargestellten Ausführungsform beinhaltet Übergangsmatrix328 beispielsweise Produktionszeiten354a-354e für Produkte340 . In einer Ausführungsform kann Hersteller104 Produkte340 in Fertigungslosen produzieren, und jede Produktionszeit354 identifiziert die minimale Größe eines jeden Fertigungsloses eines Produktes340 in Produktionsstunden. Zum Beispiel zeigt Produktionszeit354a an, dass Fertigungseinrichtung114 ein Minimum von sechs Stunden mit dem Produzieren eines oder mehrerer Fertigungslose von Produkt340a verbringt. Andere und/oder zusätzliche Informationen können in Übergangsmatrix328 gespeichert sein, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. - Produktionsserver
110 kann die in Übergangsmatrix328 enthaltenen Informationen verarbeiten und ein oder mehrere Brückenprodukte122 für jeden unzulässigen Übergang identifizieren. Wie in3B dargestellt, kann Produktionsserver110 in einer Ausführungsform zuerst die Größe der Übergangsmatrix328 reduzieren. Zum Beispiel kann Produktionsserver110 bestimmen, dass keine Nachfrage nach Produkt340e besteht. Das kann auftreten, wenn keine anderen Einheiten in der Lieferkette das Produkt340e von Hersteller104 zu erhalten wünschen. Da für dieses Produkt340e keine Nachfrage besteht, muss Produktionsserver110 keine Einträge352 verarbeiten, die das Produkt340e betreffen. Das ist in3B durch Schattierung von Einträgen352 verbunden mit Produkt340e dargestellt. Um jedoch die Arbeitsweise von Produktionsserver110 besser zu erklären, zeigen3C bis3F , wie Produktionsserver110 Einträge352 verbunden mit Produkt340e verarbeitet. Weiter kann in einer anderen Ausführungsform Produktionsserver110 Einträge352 verarbeiten ohne Bezug darauf, ob Nachfrage nach einem Produkt340 besteht. - Wie in
3C dargestellt ist, kann Produktionsserver110 die Übergangswerte, die in Einträgen352 enthalten sind, durch Übergangszeitwerte ersetzen. Zum Beispiel kann ein Eintrag352 , der mit einem zulässigen Übergang verbunden ist, anfänglich einen Übergangswert von eins haben. Produktionsserver110 kann den Übergangswert in diesem Eintrag352 ersetzen mit einem Übergangszeitwert, der identifiziert, wie lange Produktionsserver110 braucht, um vom Produzieren eines Produktes340 zu einem anderen Produkt340 überzugehen. Als bestimmtes Beispiel zeigt Eintrag352a an, dass Fertigungseinrichtung114 ein Übergangsprodukt120 für zwei Stunden produzieren kann, wenn Fertigungseinrichtung114 vom Produzieren des Produktes340a zum Produzieren des Produktes340e wechselt. Die Zwei-Stunden-Zeitspanne, während welcher Fertigungseinrichtung114 das Übergangsprodukt120 produziert, kann als Teil der Produktionszeit354e von Produkt340e auftreten oder auch nicht. In diesem Beispiel würde Fertigungseinrichtung114 das Übergangsprodukt120 während zwei Stunden produzieren. Als weiteres Beispiel beinhaltet Eintrag352b einen Wert "f", welcher anzeigt, dass der Übergang von Produkt340b zu Produkt340e ein unzulässiger Übergang ist. Obwohl Produktionsserver110 so beschrieben wurde und weiter beschrieben wird, dass er Werte in Übergangsmatrix328 ersetzt oder einfügt, können andere Ausführungsformen verwendet werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Beispielsweise könnte Produktionsserver110 besser neue Datenstrukturen erzeugen und füllen, als Werte in einer bestehenden Übergangsmatrix328 zu ersetzen. - Produktionsserver
110 kann Übergangsmatrix328 verarbeiten und versuchen, ein oder mehrere Brückenprodukte122 für jeden unzulässigen Übergang zu identifizieren. In einer Ausführungsform identifiziert Produktionsserver110 ein oder mehrere Brückenprodukte122 für einen unzulässigen Übergang unter Verwendung eines Graphen, der zulässige Übergänge zwischen Produkten340 identifiziert. Ein Beispiel eines Graphen, der zulässige Übergänge darstellt, ist in4 aufgezeigt, welche unten beschrieben wird. In einer bestimmten Ausführungsform kann Produktionsserver110 zuerst versuchen, unzulässige Übergänge in Übergangsmatrix328 mit einem Brückenprodukt122 zu überbrücken. Falls Produktionsserver110 nicht in der Lage ist, einen unzulässigen Übergang mit einem Brückenprodukt122 zu überbrücken, kann Produktionsserver110 dann versuchen, die unzulässigen Übergänge in Übergangsmatrix328 mit mehreren Brückenprodukten122 zu überbrücken. Andere Verfahren zum Identifizieren eines oder mehrerer Brückenprodukte122 für einen unzulässigen Übergang können von Produktionsserver110 verwendet werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. - Wie in
3D dargestellt, kann Produktionsserver110 versuchen, ein Brückenprodukt122 zu identifizieren, um einen unzulässigen Übergang zu überbrücken. Zum Beispiel enthalten Einträge352b und352d Produktwerte "A", welche anzeigen, dass Produkt340a verwendet werden kann, um einen Übergang zwischen Produkten340b und340e zu überbrücken. Das kann in3D bestätigt werden. Eintrag352e zeigt, dass ein Übergang zwischen Produkt340b und Produkt340a zulässig ist, und Eintrag352a zeigt, dass ein Übergang zwischen Produkt340a und340e zulässig ist. Als Ergebnis kann Produkt340a verwendet werden, um Produkte340b und340e zu überbrücken. Ähnlich enthalten Einträge352f und352g Produktwerte "E", welche anzeigen, dass Produkt340e verwendet werden kann, um einen Übergang zwischen Produkten340a und340c zu überbrücken. Jedoch enthalten Einträge352h und352i noch einen Übergangswert "f", welcher anzeigt, dass der unzulässige Übergang zwischen Produkten340b und340c nicht mit einem Brückenprodukt122 überbrückt werden kann. - Da wenigstens ein unzulässiger Übergang nicht mit einem Brückenprodukt
122 überbrückt werden kann, kann Produktionsserver110 versuchen, mehrere Brückenprodukte122 zu identifizieren, um die verbleibenden unzulässigen Übergänge zu überbrücken. Wie in3E dargestellt, enthalten Einträge352f und352g nun Produktwerte "A" und "E", welche anzeigen, dass Produkte340a und340e verwendet werden können, um die unzulässigen Übergänge zwischen Produkten340b und340c zu überbrücken. Das kann ebenfalls in3D bestätigt werden. Eintrag352e zeigt, dass ein Übergang zwischen Produkt340b und340a zulässig ist, Eintrag352a zeigt, dass ein Übergang zwischen Produkt340a und340e zulässig ist und Eintrag352j zeigt, dass ein Übergang zwischen Produkt340e und340c zulässig ist. Als Ergebnis können Produkte340a und340e verwendet werden, um Produkte340b und340c zu überbrücken. - Schließlich kann, wie in
3F dargestellt, Produktionsserver110 die Produktionszeiten354 verbunden mit den Brückenprodukten122 in Einträge352 einsetzen. Zum Beispiel enthält Eintrag352b sowohl einen Produktwert, der Produkt340a identifiziert, als auch eine Produktionszeit gleich der Produktionszeit354a von Produkt340a . Dies zeigt an, dass Hersteller104 den Übergang zwischen Produkten340b und340e unter Verwendung von Produkt340a überbrücken könnte, und Produkt340a würde während sechs Stunden zwischen Produkten340b und340e produziert werden. Ähnlich enthält Eintrag352i Produktwerte "A" und "E", plus Produktionszeiten von sechs Stunden und vier Stunden entsprechend. Dadurch wird angezeigt, dass Hersteller104 den Übergang zwischen Produkten340b und340c unter Verwendung von Produkten340a und340e überbrücken könnte, und Produkte340a und340e würden zusammen während zehn Stunden produziert werden. - Obwohl
3A bis3F ein Beispiel einer Übergangsmatrix328 zeigen und zeigen, wie Produktionsserver110 Übergangsmatrix328 verarbeiten und ändern kann, können verschiedene Änderungen an Übergangsmatrix328 vorgenommen werden und/oder Änderungen daran, wie Produktionsserver110 Übergangsmatrix328 verarbeitet, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Zum Beispiel wird Übergangsmatrix328 so dargestellt, dass sie Produktionszeiten354 enthält. In einer anderen Ausführungsform könnten Produktionszeiten354 außerhalb von Übergangsmatrix328 gespeichert werden. Weiter wird Produktionsserver110 so dargestellt, dass er Übergangswerte in Einträgen352 mit Übergangszeitwerten, Produktwerten und/oder Produktionszeiten ersetzt. In einer weiteren Ausführungsform könnte Produktionsserver110 ein oder mehrere separate Datenstrukturen erzeugen, um Überganszeitwerte, Produktwerte und/oder Produktionszeiten zu speichern. Andere Änderungen können vorgenommen werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. -
4 zeigt einen beispielhaften Graphen400 , der zulässige Übergänge identifiziert, die verwendet werden, um Produktionsplanungsabläufe durchzuführen. In der dargestellten Ausführungsform beinhaltet Graph400 Knoten402 und Verbindungen404 . Andere Ausführungsformen von Graph400 können verwendet werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Weiter dienen die in4 beinhalteten Informationen nur der Illustration. Insbesondere können, obwohl Graph400 die in Übergangsmatrix328 in3A bis3F enthaltenen Informationen nachbildet, alle geeigneten Informationen von Graph400 nachgebildet werden. - In einer Ausführungsform beinhaltet Graph
400 einen Knoten402 für jedes Produkt340 . Wenn ein direkter Übergang zwischen zwei Produkten340 zulässig ist, verbindet eine Verbindung404 die zwei Knoten402 verbunden mit diesen Produkten340 . In der dargestellten Ausführungsform stellt jede Verbindung404 eine gerichtete Verbindung zwischen zwei Knoten402 dar. Als Ergebnis bilden Knoten402 und Verbindungen404 einen zusammenhängenden, gerichteten Graphen400 . - In einer Ausführungsform kann Produktionsserver
110 Graph400 verwenden, um ein oder mehrere Brückenprodukte122 zu identifizieren, die einen unzulässigen Übergang überbrücken. Beispielsweise verbindet, wie in4 dargestellt, keine Verbindung404 die Knoten402b und402c , so dass der Übergang zwischen Produkten340b und340c anfänglich als unzulässiger Übergang in Übergangsmatrix328 erscheinen kann. Produktionsserver110 kann ein oder mehrere Brückenprodukte122 identifizieren, um den u unzulässigen Übergang zwischen Produkten340b und340c zu überbrücken. - Produktionsserver
110 kann jedes geeignete Verfahren verwenden, um ein oder mehrere Brückenprodukte122 zu identifizieren, um einen unzulässigen Übergang zu überbrücken. In einer Ausführungsform kann Produktionsserver110 alle Artikulations-Punkte in Graph400 zwischen zwei Knoten402 identifizieren. Ein Artikulations-Punkt kann einen bestimmten Punkt402 in Graph400 darstellen, der nötig ist, um den Graphen400 von einem Anfangs- oder Quellknoten402 zu einem End- oder Zielknoten402 zu durchqueren. Mit anderen Worten, wenn ein bestimmter Knoten402 aus Graph400 entfernt wurde und kein Weg zwischen dem Quellknoten402 und dem Zielknoten402 existieren würde, würde der bestimmte Knoten402 einen Artikulations- Punkt in Graph400 darstellen. Als Beispiel stellt in4 Knoten402a einen Artikulations- Punkt zwischen Knoten402b und Knoten402c dar. Wenn Knoten402a aus Graph400 entfernt wird, würde kein Weg zwischen Knoten402b und402c bestehen. Als Ergebnis stellt das Produkt340a verbunden mit dem Knoten402a ein Brückenprodukt122 zwischen Produkten340b und340c verbunden mit Knoten402b und402c entsprechend dar. - Die identifizierten Artikulations- Punkte können einen unzulässigen Übergang vollständig überbrücken oder auch nicht. Beispielsweise, wie in
4 dargestellt, vervollständigt die Verwendung von Produkt340a als ein Brückenprodukt122 nicht den Weg zwischen Konten402d und402c . Als Ergebnis kann der unzulässige Übergang zwischen Produkten340b und340c nicht mit einem einzigen Brückenprodukt122 überbrückt werden. Insbesondere können, wenn die von Produktionsserver110 identifizierten Artikulations-Punkte nicht vollständig den Weg zwischen Knoten402b und402c überbrücken, mehrere Wege zwischen diesen Knoten bestehen. In dem oben genannten Beispiel, wo Knoten402a einen Artikulations- Punkt zwischen Knoten402b und402c ist, existieren in Graph400 mehrere Wege, da der Weg zwischen Knoten402b und402c entweder Knoten402d oder402e beinhalten kann. An diesem Punkt kann Produktionsserver110 einen der mehreren Wege zwischen Knoten402b und402c auswählen. - Produktionsserver
110 kann jedes geeignete Kriterium verwenden, um einen der Wege zwischen Knoten402b und402c auszuwählen. In einer Ausführungsform wählt Produktionsserver110 den kürzesten Weg zwischen Knoten402b und402c aus. Der "kürzeste Weg" kann einen Weg darstellen, der eine minimale Zeitdauer einschließt, die zum Produzieren des Produkts340 entlang des Weges benötigt wird, einen Weg, der die minimale Anzahl oder Menge von Off-Spec – Produkten einschließt und/oder jeden anderen geeigneten Weg. In einer bestimmten Ausführungsform kann Produktionsserver110 den kürzesten Weg zwischen den Quell- und den Zielknoten402 unter Verwendung einer oder mehrerer Geschäftsregeln134 identifizieren. Als bestimmtes Beispiel kann eine Geschäftsregel134 anzeigen, dass ein Benutzer möchte, dass Produktionsserver110 die zum Produzieren eines Brückenproduktes122 erforderliche Zeit minimiert. Unter Verwendung dieser Geschäftsregel134 würde Produktionsserver110 die Produktionszeit354d , die zum Produzieren des Produktes340d , dargestellt durch Knoten402d , benötigt wird, mit der Produktionszeit354e vergleichen, die zum Produzieren von Produkt340e , dargestellt durch Knoten402e , benötigt wird. Wie in der Übergangsmatrix328 der3A bis3F dargestellt, ist die Produktionszeit354d für Produkt340d acht Stunden, während die Produktionszeit354e für Produkt340e vier Stunden ist. Als Ergebnis durchquert der kürzeste Weg Knoten402e , und Produktionsserver110 würde Produkt340e , dargestellt durch Knoten402e , als das zweite Brückenprodukt122 zwischen Knoten402b und402c auswählen. Als ein weiteres bestimmtes Beispiel kann eine Geschäftsregel134 anzeigen, dass der Benutzer möchte, dass Produktionsserver110 die Menge eines zu produzierenden Off-Spec-Produktes minimiert. Wenn Knoten402d ein von Hersteller104 produziertes Endprodukt118 darstellt und Knoten402e ein Off-Spec-Produkt darstellt, geht der kürzeste Weg durch Knoten402d , und Produktionsserver110 würde Produkt340d , dargestellt durch Knoten402d , als das zweite Brückenprodukt122 zwischen Knoten402b und402c auswählen. - Obwohl
4 ein Beispiel eines Graphen400 darstellt, welcher zulässige Übergänge in der Produktion von Produkten340 durch Hersteller104 identifiziert, können verschiedene Änderungen an Graph400 vorgenommen werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Zum Beispiel könnte Graph400 jede geeignete Anzahl von Knoten402 und/oder Verbindungen404 beinhalten. Weiter ist jedes Paar verbundener Knoten402 in4 durch zwei Verbindungen404 verbunden. Zwei Knoten402 könnten durch eine einfache Verbindung404 verbunden werden. In diesem Fall könnte Hersteller104 von einem ersten Knoten402 zu einem zweiten Knoten402 übergehen, aber es wäre für Hersteller104 nicht zulässig, von dem zweiten Knoten402 zu dem ersten Knoten402 überzugehen. -
5 zeigt ein beispielhaftes Verfahren500 zur kontinuierlichen Produktionsplanung unter Verwendung einer Übergangsmatrix. Obwohl Verfahren500 unter Bezugnahme auf System100 aus1 , welches die Übergangsmatrix328 aus3A bis3F verarbeitet, beschrieben werden kann, können andere Systeme und/oder Übergangsmatrizen verwendet werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. - Produktionsserver
110 initialisiert die Übergangsmatrix328 bei Schritt 502. Das kann beispielsweise beinhalten, dass Produktionsserver110 Übergangsmatrix328 durch Erzeugen eines Gitters generiert, welches zwei Achsen350 aufweist, wobei jede Achse350 die Produkte340 auflistet, die von Hersteller104 produziert werden können. Das kann weiter beinhalten, das Produktionsserver110 Werte speichert, die zulässige und unzulässige Übergänge in einem oder mehreren Einträgen352 in Übergangsmatrix328 identifizieren. Produktionsserver110 kann Werte in Einträgen352 unter Verwendung jedes geeigneten Verfahrens speichern. Zum Beispiel kann Produktionsserver110 in Speicher126 gespeicherte Informationen verwenden, um die Einträge352 in Übergangsmatrix328 zu initialisieren. Produktionsserver110 könnte ebenfalls Informationen von einem Benutzer erhalten, wie beispielsweise einem mit Hersteller104 verbundenen Benutzer, und die Information verwenden, um die Einträge352 in Übergangsmatrix328 zu initialisieren. In einer bestimmten Ausführungsform stellt ein Wert von null in einem Eintrag352 einen unzulässigen Übergang dar, und ein Wert von eins stellt einen zulässigen Übergang dar. - Produktionsserver
110 versucht bei Schritt504 , Übergangsmatrix328 zu reduzieren. Das kann zum Beispiel beinhalten, dass Produktionsserver110 bestimmt, ob eine Nachfrage nach den Produkten340 verbunden mit Übergangsmatrix328 besteht. Wenn für ein Produkt340 keine Nachfrage besteht, kann Produktionsserver110 die mit diesem Produkt340 verbundene Reihe und Spalte aus Übergangsmatrix328 entfernen. Durch Reduzieren der Übergangsmatrix328 kann Produktionsserver110 weniger Zeit mit dem Verarbeiten von Übergangsmatrix328 während späteren Schritten verbringen. In einer anderen Ausführungsform braucht Produktionsserver110 die Größe der Übergangsmatrix328 nicht zu reduzieren. - Produktionsserver
110 fügt bei Schritt 506 die Übergangszeiten in Übergangsmatrix328 ein. Das kann zum Beispiel beinhalten, dass Produktionsserver110 jeden Eintrag352 lokalisiert, der einen zulässigen Übergang darstellt. Das kann weiter beinhalten, dass Produktionsserver110 einen Zeitwert in jeden identifizierten Eintrag352 einfügt, wo der Zeitwert identifiziert, wie lange Fertigungseinrichtung114 ein Übergangsprodukt120 während des Übergehens zwischen zwei Produkten340 produziert. Das kann weiter beinhalten, dass Produktionsserver110 jeden Eintrag352 lokalisiert, der einen unzulässigen Übergang darstellt, und ein Kennzeichen einfügt, wie beispielsweise einen Wert "f' in diesen Einträgen352 . - Produktionsserver
110 identifiziert bei Schritt 508 ein oder mehrere Brückenprodukte122 , die verwendet werden, um alle unzulässigen Übergänge zu überbrücken. Das kann zum Beispiel beinhalten, dass Produktionsserver110 einen unzulässigen Übergang in Übergangsmatrix328 lokalisiert. Das kann weiter beinhalten, dass Produktionsserver110 Graph400 verwendet, um ein oder mehrere Brückenprodukte122 für diesen unzulässigen Übergang zu identifizieren. Ein Beispiel eines Verfahrens zum Identifizieren eines Brückenproduktes122 für einen unzulässigen Übergang ist in6 dargestellt, welche unten beschrieben wird. Produktionsserver110 kann dann das identifizierte Brückenprodukt oder die identifizierten Brückenprodukte122 in die Übergangsmatrix328 bei Schritt 510 einfügen. Das kann beispielsweise beinhalten, dass Produktionsserver110 Informationen speichert, die das eine oder die mehreren Brückenprodukte122 in dem entsprechenden Eintrag352 oder Einträgen352 identifizieren. - Produktionsserver
110 bestimmt bei Schritt 512 eine Menge von wenigstens einem Brückenprodukt122 , das produziert werden könnte. Das kann zum Beispiel beinhalten, dass Produktionsserver110 die bestehende Nachfrage nach dem Brückenprodukt122 unter Verwendung von Lieferkettenplaner136 identifiziert, um die Nachfrage von verschiedenen Einheiten in der Lieferkette zu analysieren. Das kann weiter beinhalten, dass Produktionsserver110 die maximale Menge von Brückenprodukten122 identifiziert, die produziert werden kann. Das kann weiter beinhalten, dass Produktionsserver110 die Menge der bestehenden Nachfrage mit der maximalen Menge vergleicht und jede mögliche zusätzliche Menge identifiziert, die produziert werden könnte. Ein Beispiel eines Verfahrens zum Bestimmen einer Menge von wenigstens einem zu produzierenden Brückenprodukt122 ist in7 dargestellt, welche unten beschrieben wird. - Bei Schritt
514 plant Produktionsserver110 die Produktion von Produkten340 und den Brückenprodukten122 zeitlich. Das kann beispielsweise beinhalten, dass Produktionsserver110 Produktionszeitplaner138 verwendet, um die Produktion der Produkte340 und der Brückenprodukte122 zeitlich zu planen. Produktionszeitplaner138 kann die Produktion einer oder mehrerer Mengen des bei Schritt512 identifizierten Brückenproduktes zeitlich planen wie beispielsweise die Menge, die verwendet wird, um der bestehenden Nachfrage und/oder der zusätzlichen Menge zu genügen. Das kann weiter beinhalten, dass Produktionsserver110 einen Produktionszeitplan erzeugt, welcher identifiziert, wann jedes Produkt zu produzieren ist, die Menge der zu produzierenden Produkte und alle anderen und/oder zusätzlichen Informationen in Bezug auf die Produktion von Produkten durch Hersteller104 . - Obwohl
5 ein Beispiel eines Verfahrens500 zur kontinuierlichen Produktionsplanung unter Verwendung einer Übergangsmatrix darstellt, können verschiedene Änderungen an Verfahren500 vorgenommen werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Zum Beispiel braucht Produktionsserver110 Übergangsmatrix328 bei Schritt504 nicht zu reduzieren und/oder die Übergangswerte in Einträgen352 bei Schritt 506 nicht durch Übergangszeiten zu ersetzen. -
6 zeigt ein beispielhaftes Verfahren600 zum Identifizieren wenigstens eines Brückenproduktes122 , das einen unzulässigen Übergang in einer Übergangsmatrix328 überwindet. Obwohl Verfahren600 unter Bezugnahme auf System100 aus1 , welches die Übergangsmatrix328 aus3A bis3F verarbeitet, beschrieben wird, können andere Systeme und/oder Übergangsmatrizen verwendet werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. - Produktionsserver
110 wandelt bei Schritt 602 Übergangsmatrix328 in einen Graphen400 um. Das kann zum Beispiel beinhalten, dass Produktionsserver110 für jedes der auf den Achsen350 der Übergangsmatrix328 gelisteten Produkte einen Knoten402 erzeugt. Das kann weiter beinhalten, dass Produktionsserver110 Knoten402 unter Verwendung von Verbindungen404 verbindet, wobei jede Verbindung 404 einen zulässigen Übergang zwischen zwei Produkten340 darstellt. Produktionsserver110 kann zum Beispiel Graph400 erzeugen, bevor Übergangsmatrix328 bei Schritt 504 des Verfahrens500 aus5 reduziert wird. - Produktionsserver
110 identifiziert bei Schritt 604 einen Quellknoten402 und einen Zielknoten402 in Graph400 . Das kann zum Beispiel beinhalten, dass Produktionsserver110 die Produkte340 identifiziert, die durch einen unzulässigen Übergang getrennt sind. Ein Produkt340 kann das vor dem Übergang produzierte Produkt darstellen, und ein anderes Produkt340 kann das nach dem Übergang produzierte Produkt darstellen. Produktionsserver110 kann den Quellknoten402 als den Knoten402 identifizieren, der mit dem vor dem Übergang produzierten Produkt340 verbunden ist. Produktionsserver110 kann weiter den Zielknoten402 als den Knoten402 verbunden mit dem nach dem Übergang produzierten Produkt340 identifizieren. - Produktionsserver
110 identifiziert bei Schritt 606 alle Artikulations- Punkte zwischen den Quell- und Zielknoten402 . Das kann zum Beispiel beinhalten, dass Produktionsserver110 alle Knoten402 in Graph400 identifiziert, die benötigt werden, um Graph400 von dem Quellknoten402 zu dem Zielknoten402 zu durchqueren. Produktionsserver110 identifiziert weiter bei Schritt608 alle Knoten402 in Graph400 , die mit Produkten340 verbunden sind, für die keine Nachfrage besteht. Das kann beispielsweise beinhalten, dass Produktionsserver110 die Nachfrage nach Produkten340 identifiziert, und bestimmt, ob nach Produkten340 keine Nachfrage besteht und alle Knoten402 identifiziert verbunden mit Produkten340 , nach denen keine Nachfrage besteht. - Produktionsserver
110 bestimmt bei Schritt610 , ob irgend welche der identifizierten Knoten402 verbunden mit Produkten340 , nach denen keine Nachfrage besteht, ebenfalls Artikulations- Punkte sind. Wenn keine der identifizierten Knoten402 Artikulations-Punkte sind, entfernt Produktionsserver110 die identifizierten Knoten402 bei Schritt612 . Das kann beispielsweise beinhalten, dass Produktionsserver110 die identifizierten Knoten402 aus Graph400 entfernt. Das kann weiter beinhalten, dass Produktionsserver110 alle Verbindungen404 , die mit den identifizierten Knoten402 verbunden sind, entfernt. Andernfalls, wenn wenigstens ein identifizierter Knoten402 ebenfalls ein Artikulations-Punkt ist, entfernt Produktionsserver110 bei Schritt614 die identifizierten Knoten402 , die keine Artikulations- Punkte sind. - Produktionsserver
110 identifiziert bei Schritt616 den kürzesten Weg zwischen den Quellund Zielknoten402 . Das kann zum Beispiel beinhalten, dass Produktionsserver110 eine oder mehrere Geschäftsregeln134 verwendet, um den kürzesten Weg zu identifizieren. Als bestimmtes Beispiel könnte eine Geschäftsregel134 identifizieren, ob es ein Benutzer vorzieht, die zum Produzieren eines Brückenproduktes122 erforderliche Zeit zu minimieren, oder die Menge eines produzierten Off-Spec-Produktes zu minimieren. Unter Verwendung von Geschäftsregeln134 kann Produktionsserver110 einen Weg durch Graph400 zwischen den Quell- und Zielknoten402 auswählen. - Produktionsserver
110 kann bei Schritt 618 ein oder mehrere Produkte340 verbunden mit dem Knoten402 entlang des kürzesten Weges identifizieren. Dieses eine oder die mehreren Produkte340 stellen die Brücke zwischen den Quell- und Zielknoten402 dar. Als Ergebnis fungieren diese Produkte340 als Brückenprodukte122 , die verwendet werden können, um einen unzulässigen Übergang zwischen den Produkten340 , dargestellt durch die Quell- und Zielknoten402 , zu überwinden. - Obwohl
6 ein beispielhaftes Verfahren600 zum Identifizieren von wenigstens einem Brückenprodukt122 , welches einen unzulässigen Übergang in einer Übergangsmatrix328 überwindet, darstellt, können verschiedene Änderungen an Verfahren600 durchgeführt werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Zum Beispiel könnte Produktionsserver110 Knoten402 verbunden mit Produkten340 , nach denen keine Nachfrage besteht, identifizieren, bevor alle Artikulations- Punkte identifiziert werden. -
7 zeigt ein beispielhaftes Verfahren700 zum Bestimmen einer Menge von wenigstens einem zu produzierenden Brückenprodukt122 . Obwohl Verfahren700 unter Bezugnahme auf System100 aus1 beschrieben werden kann, können andere Systeme Verfahren700 verwenden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. - Produktionsserver
110 bestimmt bei Schritt 702 eine Menge einer bestehenden Nachfrage nach einem Brückenprodukt122 . Das kann zum Beispiel beinhalten, dass Lieferkettenplaner136 die Nachfrage der verschiedenen Einheiten in der Lieferkette analysiert und eine bestehende Gesamtnachfrage nach dem Brückenprodukt122 bestimmt. Produktionsserver110 bestimmt bei Schritt704 eine maximale Menge des Brückenproduktes122 , die durch Hersteller104 produziert werden könnte. Verschiedene Verfahren können verwendet werden, um die maximale Menge des Brückenproduktes122 zu bestimmen, welche von Hersteller104 produziert werden könnte. Ein Beispiel ist in8 dargestellt, welche unten beschrieben wird. - Produktionsserver
110 bestimmt bei Schritt706 , ob die bestehende Nachfrage nach dem Brückenprodukt122 geringer ist als die maximale Menge des Brückenproduktes122 . Das kann beispielsweise beinhalten, dass Produktionsserver110 den bei Schritt704 bestimmten maximalen Wert mit dem bei Schritt702 identifizierten Wert vergleicht. Ist die bestehende Nachfrage gleich oder größer als der maximale Wert, bestimmt Produktionsserver110 bei Schritt708 , dass Hersteller104 keine zusätzliche Menge des Brückenproduktes122 produzieren kann. Andernfalls ist die bestehende Nachfrage kleiner als der maximale Wert, und Produktionsserver110 bestimmt bei Schritt710 , dass Hersteller104 eine zusätzliche Menge des Brückenproduktes122 produzieren kann. In einer Ausführungsform gleicht die zusätzliche Menge des Brückenproduktes122 , die produziert werden könnte, dem Unterschied zwischen der maximalen Menge und der bestehenden Nachfrage. - Produktionsserver
110 setzt bei Schritt712 eine Priorität der bestehenden Nachfrage nach Brückenprodukt122 auf eine höhere Ebene als eine Priorität der zusätzlichen Menge. Die unterschiedlichen Prioritätsebenen informieren Produktionszeitplaner138 , dass die bestehende Nachfrage eine höhere Wichtigkeit hat als die zusätzliche Menge von Brückenprodukt122 . Alle geeigneten Prioritätswerte können verwendet werden. Produktionsserver110 setzt weiter bei Schritt714 die minimale Produktionslänge verbunden mit der zusätzlichen Menge von Brückenprodukt122 auf ein Fertigungslos. Die Prioritätsebenen und Produktionslängen können von Produktionszeitplaner138 verwendet werden, um die Produktion des Brückenproduktes122 zeitlich zu planen. Zum Beispiel könnte Produktionszeitplaner138 die minimale Produktionslänge verwenden und bestimmen, dass Hersteller104 nicht sowohl eine Menge des Brückenproduktes122 , welche zum Erfüllen der bestehenden Nachfrage verwendet wird, als auch die zusätzliche Menge von Brückenprodukt122 produzieren kann. In diesem Beispiel könnte Produktionszeitplaner138 die unterschiedlichen Prioritäten untersuchen und die Produktion der Menge, die zum Erfüllen der bestehenden Nachfrage verwendet wird, zeitlich planen, während die zusätzliche Menge ignoriert wird. - Obwohl
7 ein Beispiel eines Verfahrens700 zum Bestimmen einer Menge wenigstens eines zu produzierenden Brückenproduktes122 darstellt, können verschiedene Änderungen an Verfahren700 durchgeführt werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Zum Beispiel könnte Produktionsserver110 die maximale Menge von Brückenprodukt122 identifizieren, bevor die bestehende Nachfrage identifiziert wird. Weiter zeigt7 , dass Produktionsserver110 die Prioritätsebene der bestehenden Nachfrage höher setzt als die Priorität der zusätzlichen Nachfrage. In einer anderen Ausführungsform könnte Produktionsserver110 niedrigere Prioritäten vor höheren Prioritäten verarbeiten, und Produktionsserver110 könnte die Prioritätsebene der bestehenden Nachfrage bei Schritt712 niedriger setzen als die Priorität der zusätzlichen Nachfrage. Zusätzlich braucht Produktionsserver110 nicht eine minimale Produktionslänge der zusätzlichen Nachfrage bei Schritt714 zu spezifizieren. In einer anderen Ausführungsform könnte Produktionsserver110 die Produktionszeiten354 verwenden, die mit dem Brückenprodukt122 in der Übergangsmatrix328 verbunden sind. -
8 zeigt ein beispielhaftes Verfahren800 zum Bestimmen einer maximalen Menge wenigstens eines zu produzierenden Brückenproduktes122 . Obwohl Verfahren800 unter Bezugnahme auf System100 aus1 beschrieben werden kann, können andere Systeme Verfahren800 verwenden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. - Produktionsserver
110 identifiziert bei Schritt 802 ein oder mehrere Paare von Endprodukten118 , die mit einem Brückenprodukt122 verbunden sind. Das kann beispielsweise beinhalten, dass Produktionsserver110 Übergangsmatrix128 untersucht und bestimmt, ob ein Brückenprodukt122 als Brücke zwischen einem oder mehreren Paaren von Endprodukten118 fungiert. Als bestimmtes Beispiel, wie in3D dargestellt, überbrückt Produkt340e den Übergang zwischen Produkten340a und340c , also fungiert Produkt340e als Brückenprodukt für ein Paar von Endprodukten340a und34c . Produkt340a überbrückt den Übergang zwischen zwei Paaren von Endprodukten340b ,340d und340b ,340e . - Produktionsserver
110 bestimmt bei Schritt804 eine Übergangsblockzeit für jedes Paar von Endprodukten118 . In einer Ausführungsform stellt die Übergangsblockzeit für ein Brückenprodukt122 die kleinere von entweder (1) der minimalen Produktionszeit354 des ersten Endproduktes118 plus der Laufzeit eines Fertigungsloses des Brückenproduktes122 dar, und (2) die minimale Produktionszeit354 des zweiten Endproduktes118 plus die Laufzeit eines Fertigungsloses des Brückenproduktes122 . - Produktionsserver
110 bestimmt bei Schritt 806 die Anzahl von Zeiteinheiten, die einen Planungshorizont bilden. Das kann zum Beispiel beinhalten, dass Produktionsserver110 die Anzahl von Zeitfenstern242 in dem Planungshorizont identifiziert. Die Zeitfenster242 könnten Stunden, Tage, Wochen oder andere geeignete Zeitperioden darstellen. - Produktionsserver
110 bestimmt bei Schritt 808 eine obere Grenze für die Anzahl von Fertigungslosen von Brückenprodukt122 , die während des Planungshorizonts für jedes Paar von Endprodukten118 produziert werden könnten In einer Ausführungsform kann die obere Grenze für ein Paar von Endprodukten118 bestimmt werden durch Teilen einer Anzahl von Zeiteinheiten. in dem Planungshorizont durch die Übergangsblockzeit verbunden mit dem Paar von Endprodukten118 . Dieser Wert stellt die maximale Anzahl von Malen dar, die ein Übergang zwischen dem Paar von Endprodukten118 während des Planungshorizonts auftreten könnte. Angenommen, dass ein Fertigungslos des Brückenproduktes122 während jedem Übergang produziert werden würde, stellt dieser Wert ebenfalls die maximale Anzahl von Fertigungslosen von Brückenprodukt122 dar, die während des Planungshorizonts für dieses Paar von Endprodukten118 produziert werden könnte. In einer bestimmten Ausführungsform könnte die obere Grenze, die mit einem Paar von Endprodukten118 verbunden ist, auf null gesetzt werden, wenn die bestehende Nachfrage nach beiden Endprodukten118 in dem Paar gleich null ist. Das bestimmte Verfahren, das zum Identifizieren der oberen Grenzwerte verwendet wird, könnte zum Beispiel durch den Benutzer unter Verwendung einer oder mehrerer Geschäftsregeln134 spezifiziert werden. - Durch Bestimmen der oberen Grenze für das Brückenprodukt
122 könnten zusätzliche Regeln134 und Produktionstaktiken berücksichtigt werden. Beispielsweise könnte eine Regel 134 eine minimale Anzahl von Fertigungslos-Läufen für ein Brückenprodukt122 identifizieren. Als bestimmtes Beispiel könnte Regel134 festlegen, dass Hersteller104 wenigstens "n" Fertigungslose von Brückenprodukt122 produzieren sollte, nachdem die Produktion von Brückenprodukt122 beginnt. In diesem Fall könnten die Regeln134 zum Bestimmen der oberen Grenze von Brückenprodukt122 die minimale Anzahl von Fertigungslos-Läufen berücksichtigen, wenn die endgültige Obergrenze bestimmt wird. - Sicherheitsvorratsregeln
134 könnten ebenfalls beim Bestimmen der oberen Grenze für Brückenprodukt122 berücksichtigt werden. Zum Beispiel könnte eine Regel134 festlegen, dass Hersteller104 "x" Einheiten eines Produktes auf Vorrat halten sollte, um Nachfrageoder Lieferänderungen Rechnung zu tragen. Diese Regel134 könnte auf ein bestimmtes Produkt, eine Gruppe von Produkten oder alle durch Hersteller104 produzierten Produkte zutreffen. Die Endmengen, die für Endprodukte118 bestimmt sind, sowie die Berechnungen für Brückenprodukte122 können dies einbeziehen durch Berücksichtigen zusätzlicher Erfordernisse für ein Produkt als zusätzliche Quellen der Nachfrage. Diesen Quellen der Nachfrage könnte ebenfalls eine unterschiedliche Priorität gegeben werden. Beispielsweise könnten die Nachfrage nach Endprodukten118 , die geschätzte Nachfragte nach Brückenprodukten122 basierend auf den oberen Grenzen und die Sicherheitsvorratsnachfrage verschiedene Prioritäten haben. - Produktionsserver
110 bestimmt bei Schritt810 die gesamte Anzahl von Fertigungslosen des Brückenproduktes122 , die während des Planungshorizonts produziert werden könnten. Das kann zum Beispiel beinhalten, dass Produktionsserver110 die bei Schritt808 bestimmten oberen Grenzen verwendet, die mit Paaren von Endprodukten verbunden sind. In einer Ausführungsform kann Produktionsserver110 die oberen Grenzen aller Paare von Endprodukten118 summieren, um die Gesamtanzahl von Fertigungslosen des Brückenproduktes122 zu bestimmen. In einer anderen Ausführungsform könnte Produktionsserver110 die maximale obere Grenze identifizieren und die maximale obere Grenze als die Gesamtanzahl von Fertigungslosen des Brückenproduktes122 verwenden. Andere Verfahren zum Bestimmen der Gesamtanzahl von Fertigungslosen der zu produzierenden Brückenprodukte122 können durch Produktionsserver110 verwendet werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. - Obwohl
8 ein Beispiel eines Verfahrens800 zum Bestimmen einer maximalen Menge wenigstens eines zu produzierenden Brückenproduktes122 darstellt, können verschiedene Änderungen an Verfahren800 durchgeführt werden, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Zum Beispiel könnte Produktionsserver110 die Anzahl von Zeiteinheiten in einem Planungshorizont bestimmen, bevor er Paare von Endprodukten118 identifiziert. Weiter können andere Verfahren verwendet werden, um eine maximale Menge wenigstens eines zu produzierenden Brückenproduktes122 zu bestimmen, ohne von dem Schutzbereich dieser Offenbarung abzuweichen. In einer anderen Ausführungsform könnte Produktionsserver110 einen beispielhaften Produktionszeitplan aufstellen und den Produktionszeitplan verwenden, um die maximale Menge eines zu produzierenden Brückenproduktes122 zu identifizieren. In einer bestimmten Ausführungsform könnte Produktionsserver110 einen Produktionszeitplan aufstellen, der den "schlimmsten" Zeitplan darstellt, oder einen Zeitplan, der unter Verwendung der längsten Übergangszeiten zwischen Produkten in dem Zeitplan aufgestellt wurde. Zusätzlich könnte die in8 dargestellte Logik in mehreren Schritten ausgeführt werden. Zum Beispiel könnte Produktionsserver110 in jedem Schritt eine Untermenge von Produkten118 (und ihren verbundenen Brückenprodukten122 ) verarbeiten und die Produktion dieser ersten Untermenge zeitlich planen. Produktionsserver110 könnte dann die Logik für eine zweite Untermenge von Produkten118 (und ihren verbundenen Brückenprodukten122 ) erneut ausführen. Dadurch kann es Hersteller104 zum Beispiel ermöglicht werden, verschiedene Geschäftsregeln134 für jede Untermenge von Produkten118 zu berücksichtigen. - Obwohl die vorliegende Erfindung mit mehreren Ausführungsformen beschrieben wurde, können verschiedene Änderungen, Ersetzungen, Variationen, Abänderungen und Modifikationen einem Durchschnittsfachmann vorgeschlagen werden, und es ist beabsichtigt, dass die Erfindung all diese Änderungen, Ersetzungen, Variationen, Abänderungen und Modifikationen einschließt, die in den Schutzbereich der anhängenden Ansprüche fallen.
Claims (32)
- Verfahren zur kontinuierlichen Produktionsplanung, welches aufweist: Identifizieren eines unzulässigen Übergangs, der mit der Produktion von ersten und zweiten Endprodukten verbunden ist, wobei der unzulässige Übergang anzeigt, dass ein Hersteller die ersten und zweiten Endprodukte nicht aufeinander folgend produzieren sollte; Identifizieren eines Brückenproduktes, das mit dem unzulässigen Übergang verbunden ist, wobei das Brückenprodukt ein Produkt darstellt, dass der Hersteller zwischen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte produzieren könnte; Bestimmen einer Menge des Brückenproduktes, welche durch den Hersteller produziert werden könnte; und zeitliches Planen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte und des Brückenproduktes, wobei wenigstens ein Teil der Menge des Brückenproduktes zeitlich zwischen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte zur Produktion geplant wird.
- Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei: die ersten und zweiten Endprodukte zwei einer Mehrzahl von Produkten aufweisen; und Identifizieren des unzulässigen Übergangs verbunden mit der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte Zugreifen auf eine Übergangsmatrix aufweist, wobei die Übergangsmatrix eine Mehrzahl von Übergangswerten aufweist, die jeweils mit zwei einer Mehrzahl von zwischen den zweien der Mehrzahl von Produkten zulässig oder unzulässig ist.
- Verfahren gemäß Anspruch 2, wobei das Identifizieren des Brückenproduktes verbunden mit dem unzulässigen Übergang aufweist: Erzeugen eines Graphen verbunden mit der Übergangsmatrix, wobei der Graph eine Mehrzahl von Knoten aufweist, die jeweils mit einem der Mehrzahl von Produkten verbunden sind; Identifizieren eines Quellknotens verbunden mit dem ersten Endprodukt und eines Zielknotens verbunden mit dem zweiten Endprodukt; und Identifizieren aller Artikulations-Punkte in dem Graphen zwischen den Quell- und Zielknoten, wobei ein Artikulations-Punkt wenigstens ein Brückenprodukt verbunden mit dem unzulässigen Übergang identifiziert.
- Verfahren gemäß Anspruch 3, wobei das Identifizieren des Brückenproduktes verbunden mit dem unzulässigen Übergang weiter aufweist: Identifizieren eines Zwischenknotens verbunden mit einem der Mehrzahl von Produkten, für welche es keine Nachfrage gibt; Bestimmen, ob der Zwischenknoten ebenfalls eine der Artikulations-Punkte darstellt; und Entfernen des Zwischenknotens aus dem Graphen, wenn der Zwischenknoten keinen Artikulations- Punkt darstellt.
- Verfahren gemäß Anspruch 4, wobei das Identifizieren des Brückenproduktes verbunden mit dem unzulässigen Übergang weiterhin Identifizieren eines kürzesten Weges zwischen den Quell- und Zielknoten aufweist, wobei der kürzeste Weg einen oder mehrere Knoten in dem Graphen beinhaltet, wobei der eine oder die mehreren Knoten, die den kürzesten Weg bilden, alle Artikulations-Punkte zwischen den Quellund Zielknoten beinhalten, wobei ein oder mehrere Knoten ein oder mehrere Brückenprodukte identifizieren.
- Verfahren gemäß Anspruch 5, wobei der kürzeste Weg aufweist wenigstens einen aus: einem ersten Weg, der eine minimale Zeitdauer betrifft, die zum Produzieren des einen oder der mehreren Produkte benötigt wird, die mit dem einen oder den mehreren Knoten verbunden sind, die den ersten Weg bilden; einem zweiten Weg, der eine minimale Anzahl eines oder mehrerer Produkte betrifft, die keine Endprodukte darstellen; und einem dritten Weg, der eine minimale Menge eines oder mehrerer Produkte betrifft, die keine Endprodukte darstellen.
- Verfahren gemäß Anspruch 5, wobei das Identifizieren des kürzesten Weges zwischen den Quell- und Zielknoten Identifizieren des kürzesten Weges zwischen den Quell- und Zielknoten unter Verwendung einer oder mehrerer Geschäftsregeln aufweist.
- Verfahren gemäß Anspruch 1, wobei das Bestimmen der Menge des Brückenproduktes aufweist: Bestimmen einer Nachfragemenge, die benötigt wird, um eine bestehende Nachfrage nach dem Brückenprodukt zu erfüllen; Bestimmen einer maximalen Menge des Brückenproduktes, die der Hersteller produzieren kann; Vergleichen der Nachfragemenge und der maximalen Menge; und Bestimmen einer zusätzlichen Menge des Brückenproduktes, die der Hersteller zusätzlich zu der Nachfragemenge des Brückenproduktes produzieren kann, wobei die zusätzliche Menge gleich einer Differenz zwischen der Nachfragemenge und der maximalen Menge ist, wenn die Nachfragemenge kleiner als die maximale Menge ist, wobei die zusätzliche Menge gleich null ist, wenn die Nachfragemenge nicht kleiner als die maximale Menge ist.
- Verfahren gemäß Anspruch 8, wobei das zeitliche Planen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte und des Brückenproduktes zeitliches Planen der Produktion einer oder mehrerer der Nachfragemengen des Brückenproduktes und der zusätzlichen Menge des Brückenproduktes aufweist.
- Verfahren gemäß Anspruch 9, wobei: das Verfahren weiter Zuweisen eines ersten Prioritätswertes zu der Nachfragemenge und eines zweiten Prioritätswertes zu der zusätzlichen Menge aufweist, wobei die Prioritätswerte anzeigen, dass die Nachfragemenge eine höhere Wichtigkeit hat als die zusätzliche Menge; und zeitliches Planen der Produktion einer oder mehrerer der Nachfragemengen des Brückenproduktes und der zusätzlichen Menge des Brückenproduktes zeitliches Planen der Produktion einer oder mehrerer der Nachfragemengen des Brückenproduktes und der zusätzlichen Menge des Brückenproduktes unter Verwendung der ersten und zweiten Prioritätsebenen aufweist.
- Verfahren gemäß Anspruch 10, wobei das zeitliche Planen der Produktion einer oder mehrerer der Nachfragemengen des Brückenproduktes und der zusätzlichen Menge des Brückenproduktes unter Verwendung der ersten und zweiten Prioritätsebenen zeitliches Planen der Produktion aller Nachfragemengen des Brückenproduktes und nur eines Teils der zusätzlichen Menge des Brückenproduktes aufweist.
- Verfahren gemäß Anspruch 8, wobei: die ersten und zweiten Endprodukte zwei aus einer Mehrzahl von Produkten aufweisen; und Bestimmen der maximalen Menge aufweist: Identifizieren eines oder mehrerer Paare von Produkten verbunden mit dem Brückenprodukt; Bestimmen einer Übergangsblockzeit verbunden mit jedem Paar von Produkten; Identifizieren einer Anzahl von Zeiteinheiten in einem Planungshorizont; Bestimmen einer oberen Grenze verbunden mit jedem Paar von Produkten, wobei die obere Grenze eine Anzahl von Fertigungslosen des Brückenproduktes, welche produziert werden könnten, darstellt; und Bestimmen einer Gesamtanzahl von Fertigungslosen des Brückenproduktes unter Verwendung der oberen Grenze verbunden mit wenigstens einem Paar von Produkten, wobei die maximale Menge auf der Gesamtanzahl der Fertigungslose basiert.
- Verfahren gemäß Anspruch 12, wobei: eines der Paare von Produkten ein erstes Produkt und ein zweites Produkt aufweist; und die obere Grenze verbunden mit dem Paar von Produkten aufweist ein Minimum von: einer Summe einer minimalen Produktionszeit des ersten Produktes und einer Laufzeit eines Fertigungsloses des Brückenproduktes; einer Summe einer minimalen Produktionszeit des zweiten Produktes und der Laufzeit eines Fertigungsloses des Brückenproduktes; und null, wenn es keine bestehende Nachfrage nach wenigstens einem der ersten und zweiten Endprodukte gibt.
- Verfahren gemäß Anspruch 12, wobei die Gesamtanzahl der Fertigungslose eines einer Summe der oberen Grenzen über alle Paare von Produkten und einer maximalen oberen Grenze aufweist.
- System zur kontinuierlichen Produktionsplanung, welches aufweist: Speicher zum Identifizieren eines unzulässigen Übergangs, der mit der Produktion von ersten und zweiten Endprodukten verbunden ist, wobei der unzulässige Übergang anzeigt, dass ein Hersteller die ersten und zweiten Endprodukte nicht aufeinander folgend produzieren sollte; und einen oder mehrere Prozessoren, die gemeinsam in der Lage sind zum: Identifzieren eines Brückenproduktes, das mit dem unzulässigen Übergang verbunden ist, wobei das Brückenprodukt ein Produkt darstellt, dass der Hersteller zwischen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte produzieren könnte; Bestimmen einer Menge des Brückenproduktes, welche durch den Hersteller produziert werden könnte; und zeitliches Planen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte und des Brückenproduktes, wobei wenigstens ein Teil der Menge des Brückenproduktes zeitlich zwischen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte zur Produktion geplant wird.
- System gemäß Anspruch 15, wobei: die ersten und zweiten Endprodukte zwei einer Mehrzahl von Produkten aufweisen; der Speicher eine Übergangsmatrix aufweist, wobei die Übergangsmatrix eine Mehrzahl von Übergangswerten aufweist, die jeweils mit zwei einer Mehrzahl von Produkten verbunden sind und identifizieren, ob ein Übergang zwischen den zweien der Mehrzahl von Produkten zulässig oder unzulässig ist; und der eine oder die mehreren Prozessoren gemeinsam in der Lage sind zum Identifizieren des unzulässigen Übergangs verbunden mit der Produktion des ersten und zweiten Endproduktes unter Verwendung der Übergangsmatrix.
- System gemäß Anspruch 16, wobei der eine oder die mehreren Prozessoren gemeinsam in der Lage sind zum Identifizieren des Brückenproduktes verbunden mit dem unzulässigen Übergang durch: Erzeugen eines Graphen verbunden mit der Übergangsmatrix, wobei der Graph eine Mehrzahl von Knoten aufweist, die jeweils mit einem der Mehrzahl von Produkten verbunden sind; Identifizieren eines Quellknotens verbunden mit dem ersten Endprodukt und eines Zielknotens verbunden mit dem zweiten Endprodukt; und Identifizieren aller Artikulations-Punkte in dem Graphen zwischen den Quell- und Zielknoten, wobei ein Artikulations-Punkt wenigstens ein Brückenprodukt verbunden mit dem unzulässigen Übergang identifiziert.
- System gemäß Anspruch 17, wobei der eine oder die mehreren Prozessoren weiterhin gemeinsam in der Lage sind zum Identifizieren des Brückenproduktes verbunden mit dem unzulässigen Übergang durch: Identifizieren eines Zwischenknotens verbunden mit einem der Mehrzahl von Produkten, für welche es keine Nachfrage gibt; Bestimmen, ob der Zwischenknoten ebenfalls eine der Artikulations-Punkte darstellt; und Entfernen des Zwischenknotens aus dem Graphen, wenn der Zwischenknoten kein Artikulations-Punkt darstellt.
- System gemäß Anspruch 18, wobei der eine oder die mehreren Prozessoren weiterhin gemeinsam in der Lage sind zum Identifizieren des Brückenproduktes verbunden mit dem unzulässigen Übergang durch Identifizieren eines kürzesten Weges zwischen den Quell- und Zielknoten, wobei der kürzeste Weg einen oder mehrere Knoten in dem Graphen beinhaltet, wobei der eine oder die mehreren Knoten, die den kürzesten Weg bilden, alle Artikulations-Punkte zwischen den Quell- und Zielknoten beinhalten, wobei ein oder mehrere Knoten ein oder mehrere Brückenprodukte identifizieren.
- System gemäß Anspruch 21, wobei der kürzeste Weg aufweist wenigstens einen aus: einem ersten Weg, der eine minimale Zeitdauer betrifft, die zum Produzieren des einen oder der mehreren Produkte benötigt wird, die mit dem einen oder den mehreren Knoten verbunden sind, die den ersten Weg bilden; einem zweiten Weg, der eine minimale Anzahl eines oder mehrerer Produkte betrifft, die keine Endprodukte darstellen; und einem dritten Weg, der eine minimale Menge eines oder mehrerer Produkte betrifft, die keine Endprodukte darstellen.
- System gemäß Anspruch 19, wobei der eine oder die mehreren Prozessoren gemeinsam in der Lage sind zum Identifizieren des kürzesten Weges zwischen den Quell- und Zielknoten unter Verwendung einer oder mehrerer Geschäftsregeln.
- System gemäß Anspruch 15, wobei der eine oder die mehreren Prozessoren gemeinsam in der Lage sind zum Bestimmen der Menge des Brückenproduktes durch: Bestimmen einer Nachfragemenge, die benötigt wird, um eine bestehende Nachfrage nach dem Brückenprodukt zu erfüllen; Bestimmen einer maximalen Menge des Brückenproduktes, die der Hersteller produzieren kann; Vergleichen der Nachfragemenge und der maximalen Menge; und Bestimmen einer zusätzlichen Menge des Brückenproduktes, die der Hersteller zusätzlich zu der Nachfragemenge des Brückenproduktes produzieren kann, wobei die zusätzliche Menge gleich einer Differenz zwischen der Nachfragemenge und der maximalen Menge ist, wenn die Nachfragemenge kleiner als die maximale Menge ist, wobei die zusätzliche Menge gleich null ist, wenn die Nachfragemenge nicht kleiner als die maximale Menge ist.
- System gemäß Anspruch 22, wobei der eine oder die mehreren Prozessoren gemeinsam in der Lage sind zum zeitlichen Planen der Produktion einer oder mehrerer der Nachfragemengen des Brückenproduktes und der zusätzlichen Menge des Brückenprodukte.
- System gemäß Anspruch 23, wobei: der eine oder die mehreren Prozessoren weiterhin gemeinsam in der Lage sind zum Zuweisen eines ersten Prioritätswertes zu der Nachfragemenge und eines zweiten Prioritätswertes zu der zusätzlichen Menge, wobei die Prioritätswerte anzeigen, dass die Nachfragemenge eine höhere Wichtigkeit hat als die zusätzliche Menge; und der eine oder die mehreren Prozessoren weiterhin gemeinsam in der Lage sind zum zeitlichen Planen der Produktion einer oder mehrerer der Nachfragemengen des Brückenproduktes und der zusätzlichen Menge des Brückenproduktes unter Verwendung der ersten und zweiten Prioritätsebenen.
- System gemäß Anspruch 24, wobei der eine oder die mehreren Prozessoren weiterhin gemeinsam in der Lage sind zum zeitlichen Planen der Produktion einer oder mehrerer der Nachfragemengen des Brückenproduktes und der zusätzlichen Menge des Brückenproduktes unter Verwendung der ersten und zweiten Prioritätsebenen durch zeitliches Planen der Produktion aller der Nachfragemengen der Brückenprodukte und nur eines Teils der zusätzlichen Menge des Brückenproduktes.
- System gemäß Anspruch 22, wobei: die ersten und zweiten Endprodukte zwei einer Mehrzahl von Produkten aufweisen; und der eine oder die mehreren Prozessoren gemeinsam in der Lage sind zum Bestimmen der maximalen Menge durch: Identifizieren eines oder mehrerer Paare von Produkten verbunden mit dem Brückenprodukt; Bestimmen einer Übergangsblockzeit verbunden mit jedem Paar von Produkten; Identifizieren einer Anzahl von Zeiteinheiten in einem Planungshorizont; Bestimmen einer oberen Grenze verbunden mit jedem Paar von Produkten, wobei die obere Grenze eine Anzahl von Fertigungslosen des Brückenproduktes, welche produziert werden könnten, darstellt; B estimmen einer Gesamtanzahl von Fertigungslosen des Brückenproduktes unter Verwendung der oberen Grenze verbunden mit wenigstens einem Paar von Produkten, wobei die maximale Menge auf der Gesamtanzahl der Fertigungslose basiert.
- System gemäß Anspruch 26, wobei: eines der Paare von Produkten ein erstes Produkt und ein zweites Produkt aufweist; und die obere Grenze verbunden mit dem Paar von Produkten aufweist ein Minimum von: einer Summe einer minimalen Produktionszeit des ersten Produktes und einer Laufzeit eines Fertigungsloses des Brückenproduktes; einer Summe einer minimalen Produktionszeit des zweiten Produktes und der Laufzeit eines Fertigungsloses des Brückenproduktes; und null, wenn es keine bestehende Nachfrage nach wenigstens einem der ersten und zweiten Endprodukte gibt.
- System gemäß Anspruch 26, wobei die Gesamtanzahl der Fertigungslose eines einer Summe der oberen Grenzen über alle Paare von Produkten und einer maximalen oberen Grenze aufweist.
- Software zur kontinuierlichen Produktionsplanung, wobei die Software in einem computerlesbaren Medium verkörpert ist, und, wenn sie durch einen oder mehrere Prozessoren ausgeführt wird, in der Lage ist zum: Identifizieren eines unzulässigen Übergangs, der mit der Produktion von ersten und zweiten Endprodukten verbunden ist, wobei der unzulässige Übergang anzeigt, dass ein Hersteller die ersten und zweiten Endprodukte nicht aufeinander folgend produzieren sollte; Identifizieren eines Brückenproduktes, das mit dem unzulässigen Übergang verbunden ist, wobei das Brückenprodukt ein Produkt darstellt, dass der Hersteller zwischen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte produzieren könnte; Bestimmen einer Menge des Brückenproduktes, welche durch den Hersteller produziert werden könnte; und zeitlichen Planen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte und des Brückenproduktes, wobei wenigstens ein Teil der Menge des Brückenproduktes zeitlich zwischen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte zur Produktion geplant wird.
- Verfahren zur kontinuierlichen Produktionsplanung, welches aufweist: Identifizieren eines unzulässigen Übergangs verbunden mit der Produktion von ersten und zweiten Endprodukten unter Verwendung einer Übergangsmatrix, wobei der unzulässige Übergang anzeigt, dass ein Hersteller die ersten und zweiten Endprodukte nicht aufeinander folgend unter Verwendung einer herkömmlichen Fertigungseinrichtung produzieren sollte, wobei die Übergangsmatrix eine Mehrzahl von Übergangswerten aufweist, die jeweils mit zwei einer Mehrzahl von Produkten verbunden sind, und Identifizieren, ob ein Übergang zwischen den zweien der Mehrzahl von Produkten zulässig oder unzulässig ist, wobei die Mehrzahl der Produkte die ersten und zweiten Endprodukte beinhalten; Identifizieren eines Brückenproduktes verbunden mit dem unzulässigen Übergang durch Konvertieren der Übergangsmatrix in einen Graphen, welcher eine Mehrzahl von Knoten aufweist, die jeweils mit einem der Mehrzahl von Produkten verbunden sind und einen kürzesten Weg zwischen einem Quellknoten und einem Zielknoten in dem Graphen identifizieren, wobei der Quellknoten mit dem ersten Endprodukt verbunden ist, der Zielknoten mit dem zweiten Endprodukt verbunden ist, das Brückenprodukt ein Produkt darstellt, welches der Hersteller zwischen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte produzieren könnte; Bestimmen einer Nachfragemenge des Brückenproduktes, die benötigt wird, um bestehende Nachfrage nach dem Brückenprodukt zu erfüllen; Bestimmen einer zusätzlichen Menge des Brückenproduktes, die der Hersteller zusätzlich zu der Nachfragemenge des Brückenproduktes produzieren kann; und zeitliches Planen der Produktion von Mengen der ersten und zweiten Endprodukte und wenigstens eines Teils von einer oder mehreren der Nachfragemengen und der zusätzlichen Menge des Brückenproduktes, wobei wenigstens einiges des Brückenproduktes zeitlich zwischen der Produktion der ersten und zweien Endprodukte geplant ist.
- System zur kontinuierlichen Produktionsplanung, welches aufweist: einen Speicher, der in der Lage ist zum Speichern einer Übergangsmatrix, wobei die Übergangsmatrix eine Mehrzahl von Übergangswerten aufweist, die jeweils mit zwei einer Mehrzahl von Produkten verbunden sind, und Identifizieren, ob ein Übergang zwischen den zweien der Mehrzahl von Produkten zulässig oder unzulässig ist, wobei die Mehrzahl der Produkte die ersten und zweiten Endprodukte beinhalten; und ein oder mehrere Prozessoren gemeinsam in der Lage sind zum: Identifizieren eines unzulässigen Übergangs verbunden mit der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte unter Verwendung der Übergangsmatrix, wobei der unzulässige Übergang anzeigt, dass ein Hersteller die ersten und zweiten Endprodukte nicht aufeinander folgend unter Verwendung einer herkömmlichen Fertigungseinrichtung produzieren sollte; Identifizieren eines Brückenproduktes verbunden mit dem unzulässigen Übergang durch Konvertieren der Übergangsmatrix in einen Graphen, welcher eine Mehrzahl von Knoten aufweist, die jeweils mit einem der Mehrzahl von Produkten verbunden sind und einen kürzesten Weg zwischen einem Quellknoten und einem Zielknoten in dem Graphen identifizieren, wobei der Quellknoten mit dem ersten Endprodukt verbunden ist, der Zielknoten mit dem zweiten Endprodukt verbunden ist, das Brückenprodukt ein Produkt darstellt, welches der Hersteller zwischen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte produzieren könnte; Bestimmen einer Nachfragemenge des Brückenproduktes, die benötigt wird, um bestehende Nachfrage nach dem Brückenprodukt zu erfüllen; Bestimmen einer zusätzlichen Menge des Brückenproduktes, die der Hersteller zusätzlich zu der Nachfragemenge des Brückenproduktes produzieren kann; und zeitlichen Planen der Produktion von Mengen der ersten und zweiten Endprodukte und wenigstens eines Teils von einer oder mehreren der Nachfragemengen und der zusätzlichen Menge des Brückenproduktes, wobei wenigstens einiges des Brückenproduktes zeitlich zwischen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte zur Produktion geplant ist.
- Software zur kontinuierlichen Produktionsplanung, wobei die Software in einem computerlesbaren Medium verkörpert ist, und, wenn sie durch einen oder mehrere Prozessoren ausgeführt wird, in der Lage ist zum: Identifizieren eines unzulässigen Übergangs verbunden mit der Produktion von ersten und zweiten Endprodukten unter Verwendung einer Übergangsmatrix, wobei der unzulässige Übergang anzeigt, dass ein Hersteller die ersten und zweiten Endprodukte nicht aufeinander folgend unter Verwendung einer herkömmlichen Fertigungseinrichtung produzieren sollte, wobei die Übergangsmatrix eine Mehrzahl von Übergangswerten aufweist, die jeweils mit zwei einer Mehrzahl von Produkten verbunden sind, und Identifizieren, ob ein Übergang zwischen den zweien der Mehrzahl von Produkten zulässig oder unzulässig ist, wobei die Mehrzahl der Produkte die ersten und zweiten Endprodukte beinhalten; Identifizieren eines Brückenproduktes verbunden mit dem unzulässigen Übergang durch Konvertieren der Übergangsmatrix in einen Graphen, welcher eine Mehrzahl von Knoten aufweist, die jeweils mit einem der Mehrzahl von Produkten verbunden sind und einen kürzesten Weg zwischen einem Quellknoten und einem Zielknoten in dem Graphen identifizieren, wobei der Quellknoten mit dem ersten Endprodukt verbunden ist, der Zielknoten mit dem zweiten Endprodukt verbunden ist, das Brückenprodukt ein Produkt darstellt, welches der Hersteller zwischen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte produzieren könnte; Bestimmen einer Nachfragemenge des Brückenproduktes, die benötigt wird, um bestehende Nachfrage nach dem Brückenprodukt zu erfüllen; Bestimmen einer zusätzlichen Menge des Brückenproduktes, die der Hersteller zusätzlich zu der Nachfragemenge des Brückenproduktes produzieren kann; und zeitlichen Planen der Produktion von Mengen der ersten und zweiten Endprodukte und wenigstens eines Teils von einer oder mehreren der Nachfragemengen und der zusätzlichen Menge des Brückenproduktes, wobei wenigstens einiges des Brückenproduktes zeitlich zwischen der Produktion der ersten und zweiten Endprodukte zur Produktion geplant ist.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: DF-MP, 80333 MUENCHEN |
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| R016 | Response to examination communication | ||
| R002 | Refusal decision in examination/registration proceedings | ||
| R082 | Change of representative |
Representative=s name: DF-MP, DE Representative=s name: DF-MP, 80333 MUENCHEN, DE |
|
| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: JDA SOFTWARE GROUP, INC., SCOTTSDALE, US Free format text: FORMER OWNER: I2 TECHNOLOGIES, INC., DALLAS, TEX., US Effective date: 20120119 Owner name: JDA SOFTWARE GROUP, INC., US Free format text: FORMER OWNER: I2 TECHNOLOGIES, INC., DALLAS, US Effective date: 20120119 |
|
| R082 | Change of representative |
Representative=s name: DF-MP DOERRIES FRANK-MOLNIA & POHLMAN PATENTAN, DE Effective date: 20120119 Representative=s name: DF-MP, DE Effective date: 20120119 |
|
| R003 | Refusal decision now final |
Effective date: 20111220 |