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Technisches
Gebiet
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Die vorliegende Erfindung betrifft
ein Verteilerventil, in dem mehrere Magnetventile leicht an einem
Verteilersockel befestigt werden können und welches leicht mit
Fluiddruckeinrichtungen zu verbinden ist.
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Stand der Technik
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Ein herkömmlicher Weise bekanntes Verteilerventil
wird grundsätzlich
gebildet, indem mehrere Magnetventile auf einem sockelförmigen Verteilersockel
angeordnet werden, Druckfluid zu und von den jeweiligen Magnetventilen
durch den Verteilersockel zugeführt
und abgeführt
wird und Auslassrohre direkt mit dem Verteilersockel oder den Magnetventilen
verbunden sind.
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Bei diesem bekannten Verteilerventil
werden die Auslassrohre jedoch üblicherweise
individuell mit entsprechenden Fluiddruckeinrichtungen verbunden und
daher ist die Installation der Rohre mühsam und es besteht die Möglichkeit,
dass die Rohre durch Nachlässigkeit
eines Arbeiters nicht korrekt installiert werden.
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Darüber hinaus ist zumindest eine
Länge des Verteilersockels
notwendig, die gleich oder größer als
die Ausdehnung ist, die durch Multiplizieren einer Breite eines
Magnetventils mit der Anzahl der Magnetventile erhalten wird, weil
mehrere Magnetventile in einer Reihe angeordnet und an dem Verteilersockel
verteilt sind. Da die Länge
des Verteilersockels mit steigender Anzahl der Magnetventile ansteigt, müssen die
Magnetventile auf mehrere Verteilerventile aufgeteilt werden. Daher
ist eine weitere Miniaturisierung des Verteilerventils wünschenswert.
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Beschreibung
der Erfindung
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Es ist eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, ein miniaturisiertes Verteilerventil bereitzustellen,
indem mehrere Magnetventile intensiviert mit hoher Dichte auf einem
Verteilersockel befestigt sind, indem die Struktur des Verteilersockels
verbessert wird.
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Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, ein
Verteilerventil bereitzustellen, bei welchem die Rohrinstallation
leicht ist und daher nicht die Gefahr einer falschen Rohrinstallation
besteht.
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Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, ein
Verteilerventil bereitzustellen, bei welchem ein Verteilersockel,
an dem Magnetventile befestigt sind, von den Rohren für die Magnetventile
getrennt werden kann, während
die Rohre an ihren Positionen bleiben, um dadurch das Reparieren,
Ersetzen und dergleichen von einzelnen Magnetventilen und des Verteilersockels
zu erleichtern.
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Darüber hinaus ist es eine weitere
Aufgabe der Erfindung, ein Verteilerventil bereitzustellen, an welchem
eine staub- oder wasserdichte kleine Abdeckung leicht befestigt
werden kann.
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Zur Lösung der obigen Aufgaben wird
erfindungsgemäß ein Verteilerventil
bereitgestellt mit: einem Verteilersockel der einen an einer unteren
Fläche
davon mit mehreren Rohrverbindungen befestigten Basisabschnitt,
einen Ventilbefestigungsabschnitt, welcher an dem Basisabschnitt
vorgesehen ist und auf gegenüberliegenden
Seitenflächen
des Ventilbefestigungsabschnittes zwei Ventilbefestigungsflächen aufweist,
an denen mehrere Magnetventile befestigt sind, einen Trägerbefestigungsabschnitt,
der auf dem Ventilbefestigungsabschnitt vorgese hen ist und auf dem
ein Trägeraufbau
angeordnet ist, einer Vielzahl von Fluidöffnungen, die an entsprechenden
Ventilbefestigungspositionen der Ventilbefestigungsflächen offen
sind, und Fluidleitungen aufweist, um die Fluidöffnungen mit den Rohrverbindungen
zu verbinden; wobei der Trägeraufbau
gebildet ist, indem Zufuhrverbinder, deren Anzahl der der Magnetventile
entspricht, und ein oder mehrere Außenanschlussverbinder, welche
mit den Zufuhrverbindern in Verbindung stehen, auf einem Träger angeordnet
sind, und wobei der Trägeraufbau
auf dem Trägerbefestigungsabschnitt
angeordnet ist; wobei die mehreren Magnetventile, von denen jedes
einen mit dem Zufuhrverbinder des Trägeraufbaus verbundenen Zufuhranschluss
und mehrere Anschlussöffnungen
aufweist, die mit den entsprechenden Fluidöffnungen an den Ventilbefestigungsflächen in
Verbindung stehen, und die jeweils auf zwei Ventilbefestigungsflächen an
dem Ventilbefestigungsabschnitt angeordnet und befestigt sind; und
einer Abdeckung, mit welcher die Magnetventile und der Trägeraufbau abgedeckt
sind.
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Gemäß dem erfindungsgemäßen Verteilerventil
mit dem obigen Aufbau sind die beiden Ventilbefestigungsflächen in
dem Ventilbefestigungsabschnitt des Verteilersockels gebildet und
die mehreren Magnetventile sind jeweils an diesen Ventilbefestigungsflächen befestigt.
Daher können
die mehreren Magnetventile intensiviert an dem Verteilersockel befestigt
werden, während
sie mit großer
Dichte angeordnet sind. Als ein Ergebnis wird die Miniaturisierung
des Verteilerventils erleichtert. Zudem kann die staub- oder wasserdichte
kleine Abdeckung leicht montiert werden.
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Darüber hinaus können die
Rohrverbindungen effizient an solchen Positionen angeordnet werden,
an denen sie nicht die Anordnung der Magnetventile mit hoher Dichte
behindern, weil die mehreren Rohrverbindungen, die mit den entsprechenden
Magnetventilen in Verbindung stehen an der unteren Fläche des
Basisabschnittes in dem Verteilersockel angeordnet sind. Als ein
Ergebnis ist die Installation der Rohre zwischen dem Verteilerventil
und Fluiddruckeinrichtungen leicht und es besteht nicht die Gefahr
einer falschen Rohrinstallation.
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Der Trägerbefestigungsabschnitt ist
auf dem Ventilbefestigungsabschnitt vorgesehen, der Trägeraufbau
ist auf dem Trägerbefestigungsabschnitt
angeordnet, die Zufuhrverbinder sind auf dem Träger des Trägeraufbaus vorgesehen, die
Zufuhranschlüsse
der Magnetventile werden mit den Zufuhrverbindern zur gleichen Zeit
verbunden, wenn die jeweiligen Magnetventile an den Ventilbefestigungsflächen angebracht
werden. Als Ergebnis hiervon wird die Befestigung der Magnetventile
deutlich vereinfacht.
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Erfindungsgemäß ist es vorgesehen, dass der
Ventilbefestigungsabschnitt eine geringere seitliche Breite als
der Basisabschnitt aufweist und sich durch einen (entlang eines)
zentralen Abschnitts) des Basisabschnitts in einer Längsrichtung
erstreckt, dass die beiden Ventilbefestigungsflächen symmetrisch zueinander
sind, dass die jeweiligen Magnetventile an gegenüberliegenden Positionen der
einander gegenüberliegenden
Ventilbefestigungsflächen derart
befestigt sind, dass die Achsen der Magnetventile in vertikale Richtungen
weisen, und dass die Trägerbefestigungsabschnitte
eines Paares an Positionen auf dem Ventilbefestigungsabschnitt an äußeren Seiten
der Ventilbefestigungsflächen
vorgesehen sind, um gegenüberliegende
Endabschnitte des Trägers
des Trägeraufbaus
abzustützen.
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Erfindungsgemäß ist der Außenanschlussverbinder
an einer derartigen Position auf dem Träger in dem Trägeraufbau
vorgesehen, dass er durch den Trägerbefestigungsabschnitt
von unten gestützt wird,
und die Abdeckung ist mit einer Fensteröffnung versehen, durch welche
der Außenanschlussverbinder
zugänglich
ist.
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Weiter ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass
die mehreren Rohrverbindungen in der Verbindungsplatte aufgenommen
und an der unteren Fläche
des Basisabschnitts befestigt sind, indem die Verbindungsplatte
an der unteren Fläche
des Basisabschnitts befestigt wird.
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Als Ergebnis hiervon ist es möglich, nur
den Verteilersockel mit daran befestigten Magnetventilen abzunehmen,
während
die Rohre für
die befestigten Magnetventile an ihren Positionen bleiben, um dadurch
das Reparieren, Ersetzen und dergleichen von einzelnen befestigten
Magnetventilen und des Verteilersockels zu erleichtern.
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Erfindungsgemäß ist die Abdeckung in mehrere
Abdeckteile unterteilt und wird gebildet, indem diese Abdeckteile
sukzessiv miteinander verbunden werden. Die Abdeckung kann dabei
lichtdurchlässig sein.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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1 ist
eine Perspektivdarstellung eines wesentlichen Abschnitts einer ersten
Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Verteilerventils
in aufgelösten
Einzelteilen.
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2 ist
eine Schnittansicht eines zusammengebauten Zustands der ersten Ausführungsform.
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3 ist
eine Perspektivdarstellung der ersten Ausführungsform in aufgelösten Einzelteilen.
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4 ist
eine Perspektivansicht des Aufbaus einer unteren Flächenseite
der ersten Ausführungsform.
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5 ist
eine Perspektivansicht eines wesentlichen Abschnitts einer zweiten
Ausführungsform eines
erfindungsgemäßen Verteilerventils
in aufgelösten
Einzelteilen.
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6 ist
eine Schnittansicht eines zusammengebauten Zustands der zweiten
Ausführungsform.
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7 ist
eine Perspektivansicht der zweiten Ausführungsform in aufgelösten Einzelteilen,
bei welcher ein Teil der Abdeckung entfernt ist.
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8 ist
eine Perspektivansicht, die die äußere Erscheinung
der zweiten Ausführungsform zeigt.
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9 ist
eine Perspektivansicht eines Abschnitts der Abdeckung in der zweiten
Ausführungsform.
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10 ist
eine Perspektivansicht einer unteren Fläche der zweiten Ausführungsform.
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Detaillierte
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
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1 bis 4 zeigen eine erste Ausführungsform
eines Verteilerventils gemäß der vorliegenden Erfindung.
Das Verteilerventil wird gebildet, indem mehrere Magnetventile 5 auf
einem Verteilersockel 1 befestigt werden. Der Verteilersockel 1 umfasst
einstückig
einen Basisabschnitt 2, der an einem unteren Endabschnitt
des Verteilersockels 1 angeordnet ist, einen Ventilbefestigungsabschnitt 3,
auf dem die Magnetventile 5 befestigt sind, und ein Paar
Trägerbefestigungsabschnitte 4,
auf denen ein Trägeraufbau 6 angeordnet
ist.
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Der Ventilbefestigungsabschnitt 3 ragt
von dem Basisabschnitt 2 nach oben, hat eine geringere Seitenbreite
als der Basisabschnitt und eine gewisse Höhe, und erstreckt sich in einer
Längsrichtung
durch einen zentralen Abschnitt des Basisabschnitts 2.
Auf gegenüberliegenden
Seitenflächen
des Befestigungsabschnitts 3 sind zwei Ventilbefestigungsflächen 11a, 11b ausgebildet,
die in entgegengesetzten Orientierungen zueinander und symmetrisch
zueinander sind, und an denen die mehreren Magnetventile 5 angeordnet
und befestigt sind. An den Positionen der Ventilbefestigungsflächen 11a und 11b,
an denen die entsprechenden Magnetventile 5 befestigt werden
sollen, sind jeweils mehrere Fluidöffnungen 12p, 12r bzw. 12a vorgesehen.
Diese Fluidöffnungen stehen
jeweils mit Fluidleitungen 7p, 7r und 7a in
Verbindung, welche innen in dem Ventilbefestigungsabschnitt 3 vorgesehen
sind, sie stehen mit entsprechenden Verbindungsanschlussöffnungen 2a in
einer unteren Fläche
des Basisabschnitts 2 durch die Fluidleitungen in Verbindung
und sie stehen jeweils mit Rohrverbindungen 13, 14, 15a und 15b in
Verbindung, welche an den entsprechenden Verbindungsanschlussöffnungen 2a befestigt
sind. Unter Druck stehendes Fluid wird den entsprechenden Magnetventilen 5 durch
die Rohrverbindungen, Leitungen und Fluidöffnungen zugeführt und
von diesen abgeführt.
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Um es konkreter zu sagen, sind die
Fluidöffnungen 12p und 12r,
die an den Befestigungsflächen 11a und 11b vorgesehen
sind, Fluidöffnungen
zur Zufuhr und Abfuhr von Druckfluid zu und von den jeweiligen Magnetventilen 5.
Diese Fluidöffnungen 12p bzw.
12r stehen jeweils mit den Zufuhrleitungen 7p und den Abfuhrleitungen 7r im
Inneren des Ventilbefestigungsabschnitts 3 in Verbindung
und jede der Fluidöffnungen 12p und 12r steht
mit einer der Rohrverbindungen 13 und 14 in Verbindung,
die an gegenüberliegenden
Enden von mehreren Rohrverbindungen in der unteren Fläche des
Basisabschnitts 2 durch diese Zufuhrleitung und Abfuhrleitung
angeordnet sind. Daher ist eine der Rohrverbindungen 13 und 14 für die Zufuhr
und die andere für
die Abfuhr bestimmt. Die Fluidöffnungen 12a,
die an den Ventilbefestigungsflächen 11a und 11b vorgesehen
sind, sind Fluidöffnungen
für den
Auslass und führen
wie in 2 gezeigt durch
Auslassleitungen 7a in dem Ventilbefestigungsabschnitt 3 zu
der unteren Fläche
des Basisabschnitts 2. Jede der Fluidöffnungen 12a steht mit
einer der Rohrverbindungen 15a und 15b in Verbindung,
die an den jeweiligen Magnetventilen 5 entsprechenden Positionen
angeordnet und befestigt sind. Daher sind diese Rohrverbindungen 15a und 15b für den Auslass
bestimmt.
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Jedes Magnetventil 5 hat
die gleiche Struktur wie ein normales Magnetventil und umfasst einen Magnetantriebsabschnitt 5a,
der von Zufuhranschlüssen 5b mit
Energie versorgt wird, und einen Ventilabschnitt 5c, der
durch den Magnetantriebsabschnitt 5a gesteuert ist, um
es einer Auslassanschlussöffnung
zu ermöglichen,
entweder mit einer Zufuhranschlussöffnung oder einer Abfuhranschlussöffnung in
Verbindung zu stehen. Die Magnetventile 5 sind mit ihren
Achsen in einer vertikalen Richtung an Positionen der gegenüberliegenden
Ventilbefestigungsflächen 11a und 11b angeordnet
und befestigt und weisen mit entsprechenden Anschlussöffnungen aufeinander
zu, welche mit den entsprechenden Fluidöffnungen 12p, 12r und 12a auf
den Ventilbefestigungsflächen 11a und 11b in
Verbindung stehen.
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Das Magnetventil 5 ist nicht
auf das oben beschriebene Drei-Öffnungs-Ventil
beschränkt,
sondern kann als ein Vier-Öffnungs-
oder Fünf-Öffnungs-Ventil
ausgebildet sein. In diesem Fall müssen erforderliche Fluidleitungen
an den Ventilbefestigungsflächen 11a und 11b vorgesehen
sein und mit den Rohrverbindungen in Verbindung stehen, welche an
der unteren Fläche
des Basisabschnitts 2 vorgesehen sind.
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Der Verteilersockel 1 weist
die Trägerbefestigungsabschnitte 4 an
dem Ventilbefestigungsabschnitt 3 auf und der Trägeraufbau 6 zur
Steuerung der Versorgung der jeweiligen Magnetventile 5 wird auf
den Trägerbefestigungsabschnitten 4 angeordnet.
Die Trägerbefestigungsabschnitte 4 sind
derart ausgebildet, dass sie vier Ecken des rechteckigen Trägeraufbaus 6 abstützen, sie
können
jedoch auch in anderen Formen ausgebildet sein.
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Der Trägeraufbau 6 wird durch
Befestigen von mehreren Zufuhrverbindern 6b, die mit den
Zufuhranschlüssen 5b der
jeweiligen Magnetventile 5 zu verbinden sind, einem Außenanschlussverbinder 6c,
der elektrisch mit den Zufuhrverbindern 6b durch einen
elektrischen Schaltkreis auf einem Träger 6a verbunden ist,
und lichtemittierenden Einrichtungen 6d gebildet, die Licht
emittieren, um die Betriebszustände
der jeweiligen Magnetventile 5 auf dem Träger 6a anzuzeigen,
der den elektrischen Schaltkreis und elektronische Komponenten zur
Steuerung der jeweiligen Magnetventile 5 umfasst. Zwei
Zufuhrverbinder 6b sind in entgegengesetzten Orientierungen zueinander
angeordnet und an jeder Position auf dem Träger positioniert, die dem Magnetventil 5 entspricht.
Der Außenanschlussverbinder 6c ist
an einer Endseite in einer Längsrichtung
an dem Träger 6a vorgesehen.
Die lichtemittierenden Einrichtungen 6d sind an dem anderen
Endabschnitt in der Längsrichtung
auf dem Träger 6a vorgesehen.
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Wenn die entsprechenden Magnetventile 5 an
den Ventilbefestigungsflächen 11a und 11b des Ventilbefestigungsabschnitts 3 in
dem Verteilersockel 1 befestigt sind, stehen die entsprechenden
Anschlussöffnungen,
die in dem Ventilabschnitt 5c jedes Magnetventils gebildet
sind, mit den entsprechenden Fluidöffnungen 12p, 12r und 12a auf
den Ventilbefestigungsflächen 11a und 11b in
Verbindung und die Zufuhranschlüsse 5b des
Magnetantriebsabschnittes 5a werden in die Anschlussöffnungen
der entsprechenden Zufuhrverbinder 6b des Trägeraufbaus 6 eingesetzt.
Daher sind die entsprechenden Zufuhrverbinder 6b auf dem
Träger 6a derart
angeordnet, dass sie den Zufuhranschlüssen 5b der jeweiligen
Magnetventile 5 entsprechen.
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Falls die mehreren Magnetventile 5 in
zwei Reihen angeordnet und auf den Ventilbefestigungsflächen 11a und 11b befestigt
sind, die auf gegenüberliegenden
Seitenflächen
des Ventilbefestigungsabschnittes 3 gebildet sind, und
die Zufuhranschlüsse 5b mit
den Zufuhrverbindern 6b auf dem Träger 6a zur gleichen
Zeit wie oben beschrieben verbunden sind, wird die Befestigung der
Magnetventile 5 an dem Verteilersockel 1 deutlich
vereinfacht und auch die Länge
des Magnetventilbefestigungsabschnitts kann wesentlich, um die Hälfte verglichen
mit dem Stand der Technik, reduziert werden, in welchem Magnetventile
in einer Reihe angeordnet und auf dem Verteilersockel befestigt
sind.
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Bei den mehreren Magnetventilen 5,
sind die aneinander auf den rechten und linken Seiten angrenzenden
Magnetventile 5 miteinander durch Befestigungsteile 17 verbunden.
Mit anderen Worten sind Verriegelungshaken 17a auf gegenüberliegenden
Enden der Befestigungsteile 17 mit Eingreifabschnitten
verriegelt, die an den Ventilabschnitten 5c der aneinander
angrenzenden Magnetventile 5 vorgesehen sind, und die Befestigungsteile 17 werden
in diesem Zustand mit Befestigungsschrauben 19 in Gewindeöffnungen 3a in
dem Ventilbefestigungsabschnitt 3 fixiert. Weil das an
dem äußersten
Ende positionierte Befestigungsteil 18 kein angrenzendes Magnetventil
hat, ist in diesem Fall der Verriegelungshaken 18a nur
an einem Ende des Befestigungsteils 18 vorgesehen und an
der anderen Endseite ist eine an die Ventilbefestigungsfläche 11a oder 11b reichende
Trägerwand 18b vorgesehen.
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Der Trägeraufbau 6 wird auf
dem Paar von Trägerbefestigungsabschnitten 4, 4 angeordnet,
die an gegenüberliegenden
Enden des Ventilbefestigungsabschnittes 3 positioniert
sind und gegenüberliegende
Enden des Trägers 6a werden
auf den Trägerbefestigungsabschnitten 4, 4 abgestützt. In
diesem Fall ist der Außenanschlussverbinder 6c vorzugsweise
an einer oberen Fläche
eines Abschnitts von einem Ende des Trägers 6a vorgesehen
und wird durch den Trägerbefestigungsabschnitt 4 abgestützt. Als
ein Ergebnis kann eine einwir kende Kraft die nach unten gerichtet
auf den Außenanschlussverbinder 6c beim
Verbinden eines Anschlussverbinders mit dem Außenanschlussverbinder 6c ausgeübt wird, direkt
durch den Trägerbefestigungsabschnitt 4 abgestützt werden.
Der Träger 6a ist
vorzugsweise an den Trägerbefestigungsabschnitten 4 durch
Eingreifvorsprünge
bzw. -rücksprünge fixiert,
die auf den Trägerbefestigungsabschnitten 4 und
dem Träger 6a, wie
in 1 gezeigt, vorgesehen
sind.
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Folglich sind die mehreren Magnetventile
in zwei Reihen angeordnet und an den Ventilbefestigungsflächen 11a und 11b befestigt,
die auf gegenüberliegenden
Seitenflächen
des Ventilbefestigungsabschnittes 3 vorgesehen sind, der
Trägeraufbau 6 ist
auf dem oberen Abschnitt des Ventilbefestigungsabschnittes 3 angeordnet,
und die Anschlussöffnungen
der jeweiligen Magnetventile 5 stehen mit den Rohrverbindungen
in der unteren Fläche
des Verteilersockels 1 durch die Leitungen in Verbindung,
die in dem Ventilbefestigungsabschnitt 3 vorgesehen sind. Als
ein Ergebnis kann eine große
Anzahl von Magnetventilen 5 intensiviert (dicht) auf dem
Verteilersockel 1 befestigt werden, und das Verteilerventil
kann extrem kompakt und klein gestaltet werden.
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Der Verteilersockel 1 ist
mit einer staubdichten Abdeckung 20 versehen, mit welcher
die gesamten Magnetventile 5 und der Trägeraufbau 6 abgedeckt
werden. Die Abdeckung 20 ist mit einer Fensteröffnung 20a,
durch welche der Außenanschlussverbinder 6c zugänglich ist,
einer Befestigungsöffnung 20b und
einem zurückgesetzten
Abschnitt 20c zur Befestigung eines Namensschildes versehen. Die
gesamte Abdeckung 20 oder ein Teil hiervon besteht aus
farblosem oder eingefärbtem
transparenten Material oder lichtdurchlässigem Material mit geringer
Transparenz, so dass die lichtemittierenden Einrichtungen 6d und
andere Abschnitte, die innerhalb der Abdeckung 20 sind,
und welche sichtbar sein müssen,
durch die Abdeckung 20 gesehen werden können. Indem Dichtungen an Abschnitten
(Verbindungsabschnitte der Elemente und dgl.), an de nen Dichtungen
erforderlich sind, vorgesehen werden, kann die gesamte Abdeckung
wasserdicht gemacht werden.
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Die Rohrverbindungen 13, 14, 15a und 15b werden
auf folgende Weise an der unteren Fläche des Basisabschnittes 2 des
Verteilersockels 1 befestigt. Die jeweiligen Rohrverbindungen 13, 14, 15a und 15b sind
auf einer Verbindungsplatte 22 aufgenommen und die Verbindungsplatte 22 ist
mit der unteren Fläche
des Basisabschnitts 2 verbunden, um dadurch die entsprechenden
Rohrverbindungen an der unteren Fläche des Basisabschnitts 2 anzubringen.
Basisendabschnitte der jeweiligen Rohrverbindungen 13, 14, 15a und 15b sind
auf einer oberen Fläche
der Verbindungsplatte 22 verriegelt, während sie von der oberen Fläche hervorstehen
und die spitzen Endabschnitte der entsprechenden Rohrverbindungen
stehen von einer unteren Fläche
der Platte 22 hervor und sind mit Schnappringen 23 fixiert.
Auf der anderen Seite sind die entsprechenden Leitungen 7a, 7p und 7r in
dem Ventilbefestigungsabschnitt 3 in den entsprechenden
Verbindungsanschlussöffnungen 2a in
der unteren Fläche
des Basisabschnitts 2 offen. Wenn die Platte 22 an
der unteren Fläche des
Basisabschnitts 2 befestigt wird, werden die Basisendabschnitte
der entsprechenden Rohrverbindungen 13, 14, 15a und 15b in
einem Arbeitsschritt mit den Verbindungsanschlussöffnungen 2a des
Basisabschnitts 2 durch Dichtungen 24 verbunden.
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Wenn die Rohrverbindungen an dem
Verteilersockel 1 befestigt sind, indem eine derartige
Verbindungsplatte 22 verwendet wird, ist es möglich, den Verteilersockel 1,
der mit den Magnetventilen befestigt ist, zu demontieren, während die
Platte 22 zusammen mit den Rohrverbindungen an den angeordneten
Positionen belassen wird. Mit anderen Worten kann nur der Verteilersockel 1,
der mit den Magnetventilen befestigt ist, angebracht und demontiert
werden, während
die Rohre für
die Magnetventile 5 belassen werden, wie sie sind, und
es ist möglich,
einzelne Magnetventile, den Trägeraufbau
und den Verteilersockel mit befestigten Magnetventilen zu reparieren
und zu ersetzen.
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Es ist jedoch auch möglich, die
jeweiligen Rohrverbindungen individuell und direkt an der unteren
Fläche
des Basisabschnitts 2 in dem Verteilersockel 1 zu
montieren.
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Obwohl die Abdeckung 20 und
die Verbindungsplatte 22 an dem Verteilersockel 1 fixiert
sind, indem der Verteilersockel 1 und die Abdeckung 20 aneinander
mit Schrauben oder dgl. vorher (nicht gezeigt) fixiert werden und
dann Befestigungsschrauben 25 nach unten in Gewindelöcher 22a in
der Verbindungsplatte 22 durch Befestigungsöffnungen 20b geschraubt
werden, die in Eckabschnitten der Abdeckung 20 vorgesehen
sind, ist die Befestigungsmethode nicht hierauf beschränkt. Die
Befestigungsöffnungen 22b in
der Platte 22 sind Befestigungsöffnungen zum Fixieren des Verteilerventils
an verteilten Positionen, an denen das Verteilerventil angeordnet werden
muss.
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Als nächstes wird unter Bezugnahme
auf die 5 bis 10 eine zweite Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Verteilerventils
beschrieben.
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Das Verteilerventil der zweiten Ausführungsform
weist gesehen in einer Richtung der Anordnung der Magnetventile 5 einen
im Vergleich mit der ersten Ausführungsform
noch längeren
Verteilersockel 31 auf. Mit anderen Worten ist in dem Verteilersockel 31 ein
Ventilbefestigungsabschnitt 33 einstückig auf einem Basisabschnitt 32 ausgebildet
und ein Trägerbefestigungsabschnitt 34 ist
an dem Ventilbefestigungsabschnitt 33 durch Anschrauben
fixiert. Der Verteilersockel 31 ist um ein Vielfaches länger als
der Verteilersockel 1 der ersten Ausführungsform, so dass mehr Magnetventile 5 an
Ventilbefestigungsflächen 41a und 41b auf
gegenüberliegenden
Flächen
des Ventilbefestigungsabschnitts 33 montiert werden können. 5 zeigt ein Beispiel, in
dem ein Magnetventil 5 an jeder der Ventilbefestigungsflächen 41a und 41b angebracht
ist, andere Magnetventile sind in 5 jedoch
weggelassen.
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Weil die große Anzahl von Magnetventilen 5 an
dem Verteilersockel 31 wie oben beschrieben befestigt ist,
ist der Verteilersockel bei dem Verteilersockel der zweiten Ausführungsform
als Ergebnis der gestiegenen Anzahl der befestigten Magnetventile
in seiner Struktur teilweise verschieden von dem der ersten Ausführungsform.
Daher werden in der folgenden Beschreibung hauptsächlich verschiedene
Abschnitte der Struktur beschrieben und die Beschreibung von Abschnitten,
die im Wesentlichen denen der ersten Ausführungsform ähnlich sind, wird weggelassen.
Abschnitte, die nicht beschrieben sind, sind so zu verstehen, dass
sie ähnliche
Strukturen und Betriebsweisen wie die der ersten Ausführungsform
haben.
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In dem Ventilbefestigungsabschnitt 33 in dem
Verteilersockel 31 sind Leitungen zur Zufuhr und Abfuhr
von unter Druck stehendem Fluid zu und von den entsprechenden Magnetventilen 5 vorgesehen. Diese
Leitungen sind an den Befestigungspositionen der jeweiligen Magnetventile 5 offen
und stehen mit Rohrverbindungen 43 und 44 zur
Zufuhr und Abfuhr in Verbindung und sind an einer unteren Fläche des Basisabschnittes 32 angeordnet
und stehen mit Rohrverbindungen 45a und 45b zum
Auslass in Verbindung, die mit den jeweiligen Magnetventilen korrespondieren.
Dies entspricht der ersten Ausführungsform.
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Auf der anderen Seite umfasst ein
auf dem Trägerbefestigungsabschnitt 34 abgestützter Trägeraufbau 36 Zufuhrverbinder 36b,
deren Anzahl den jeweiligen Magnetventilen 5 entspricht,
und zwei Außenanschlussverbinder 36c, 36c auf
einem Träger 36a.
Die Hälfte
der Zufuhrverbinder 36 sind mit dem einen Außenanschlussverbinder 36c verbunden,
der auf einer Endseite des Trägers 36a angeordnet
ist, und die andere Hälfte
ist mit dem anderen Außenanschlussverbinder 36c verbunden,
der an der anderen Endseite des Trägers 36a vorgesehen
ist. Dies ist der Fall, weil die Anzahl der Magnetventile 5 groß ist. Falls
jedoch der eine Außenanschlussverbinder
ausreichend ist, können,
falls notwendig, lichtemittierende Einrichtungen an der anderen
Endseite des Trägers 36a ähnlich der
ersten Ausführungsform
vorgesehen sein.
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Der Verteilersockel 31 ist
mit einer staubdichten Abdeckung 50 versehen, mit welcher
die gesamten Magnetventile 5 und der Trägeraufbau 36 abgedeckt
sind. Die Abdeckung 50 wird gebildet, indem nacheinander
mehrere Abdeckungsteile 50a und 50b, die einen
bogenförmigen
Querschnitt haben, zusammengefügt
werden. Durch die Ausbildung der Abdeckung 50 aus mehreren
Abdeckungsteilen ist es möglich,
diese leicht an Verteilerventile mit unterschiedlicher Anzahl von
befestigten Magnetventilen anzupassen, d. h.
Magnetventile mit Verteilersockeln 31, die unterschiedliche
Längen
aufweisen.
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Ein Abdeckteil 50a von den
beiden Arten von Abdeckteilen 50a und 50b ist
auf jeder der einander gegenüberliegenden
Endabschnitte des Verteilersockels 31 vorgesehen und weist
eine Fensteröffnung 51a auf,
durch welche der Außenanschlussverbinder 36c zugänglich ist,
und eine Befestigungsöffnung 51b.
Das andere Befestigungsteil 50b ist zur Abdeckung eines
mittleren Abschnitts des Verteilersockels 31 bestimmt und
hat eine solche Länge,
dass mehrere Magnetventile 5 (hier drei Magnetventile)
mit einem Abdeckteil 50b abgedeckt werden können.
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Aneinander angrenzende Abdeckteile 50a und 50b werden
miteinander verbunden, indem ein vorspringender Wandabschnitt und
ein zurückgesetzter
Stufenabschnitt ineinander eingepasst werden, die an Verbindungsabschnitten
der Endabschnitte der Abdeckteile vorgesehen sind. Mit anderen Worten
ist bei dem Verbindungsabschnitt von jedem der Abdeckteile 50a und 50b der
vorspringende Wandabschnitt 52a, der sich auf einer äußeren Randflächenseite
des Abdeckteils entlang eines Bogens erstreckt, auf einem linken
Halbabschnitt des Bogens vorgesehen und der vorspringende Wandabschnitt 52c,
der sich an einer inneren Randflächenseite
des Abdeckteils entlang eines Bogens erstreckt, ist auf einem rechten
Halbabschnitt eines Bogens vorgesehen. Daher wird der zurückgesetzte Stufenabschnitt 52b auf
der inneren Randflächenseite
des vorstehenden Wandabschnitts 52a gebildet und der zurückgesetzte
Stufenabschnitt 52d ist auf der äußeren Randflächenseite
des vorspringenden Wandabschnitts 52c gebildet. Mit dem
zurückgesetzten
Stufenabschnitt 52b und 52d des einen Abdeckteils
werden die vorspringenden Wandabschnitte 52c und 52a des
anderen Abdeckteils eingepasst, um dadurch aneinander angrenzende
Abdeckteile miteinander zu verbinden.
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Darüber hinaus sind in dem Verbindungsabschnitt
jedes Abdeckteils ein oder mehrere vorspringende Elemente 52e, 52e an
der Halbabschnittsseite des Bogens vorgesehen und kleine Öffnungen 52f, 52f deren
Anzahl der der vorspringenden Elemente entspricht, sind auf dem
anderen Halbabschnitt des Bogens vorgesehen. Beim Zusammenfügen der
Abdeckteile werden die vorspringenden Elemente 52e in die
kleinen Öffnungen 52f eingepasst.
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Vorspringende Streifen 52g,
die sich in einer axialen Richtung des Abdeckteils erstrecken, sind
an den Innenseiten der Seitenwände
der jeweiligen Abdeckteile 50a und 50b ausgebildet.
Indem die vorspringenden Streifen 52g in zurückgesetzte
Nuten 32b eingepasst werden, die in Seitenenden des Basisabschnitts 32 des
Verteilersockels 31 ausgebildet sind, werden die jeweiligen
Abdeckteile 50a und 50b in dem Verteilersockel 31 verriegelt.
Darüber
hinaus sind die Abdeckteile 50a an gegenüberliegenden
Enden an einer Verbindungsplatte 62 fixiert, indem Befestigungsschrauben 65 in
Gewindeöffnungen 62a in der
Verbindungsplatte 62 durch die in Eckabschnitten der Abdeckteile 50a ausgebildeten
Befestigungsöffnungen 51b geschraubt
werden.
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Die gesamten Abdeckteile 50a und 50b oder ein
Teil hiervon können
auch aus farblosem oder eingefärbtem
transparenten Material oder lichtdurchlässigem Material mit geringer
Transparenz hergestellt werden.
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Obwohl die mehreren Außenleitungsrohrverbindungen 43, 44, 45a und 45b an
dem Basisabschnitt 32 in dem Verteilersockel 31 befestigt
sind, indem die Verbindungsplatte 62, in der diese Rohrverbindungen
aufgenommen sind, an dem Basisabschnitt 32 ähnlich der
ersten Ausführungsform
befestigt sind, ist es auch möglich,
diese Rohrverbindungen individuell und direkt zu befestigen. Eine
Struktur zur Befestigung der Außenleitungsrohrverbindungen an
der Verbindungsplatte 62 ist ähnlich der der ersten Ausführungsform.
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Gemäß dem oben beschriebenen erfindungsgemäßen Verteilerventil
kann eine weitere intensivierte Befestigung einer großen Anzahl
von Magnetventilen an dem Verteilersockel erreicht werden, um dadurch
das Verteilerventil zu erhalten, welches vollständig als ein Verteilerventil
miniaturisiert ist und in welchem die Leitungsinstallation jedes
Magnetventils leicht ist und die Möglichkeit einer falschen Leitungsinstallation
deutlich reduziert wird. Da die große Anzahl von Magnetventilen
intensiviert an dem Verteilersockel befestigt sind, kann leicht
eine kleine staub- oder wasserdichte Abdeckung vorgesehen werden.