DE4206073A1 - Grundeinheit fuer eine steuerung - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Grundeinheit für eine
Steuerung und eine Steuerung mit einer Vielzahl von Grund
einheiten zur Aufnahme von Modulen, denen jeweils eine be
stimmte Funktion zugeordnet ist.
Eine bekannte Steuerungsgrundeinheit zur Aufnahme von Modu
len mit bestimmten Funktionen, beispielsweise als Stromver
sorgung, als Zentraleinheit, als Eingabe/Ausgabe-Module zur
Verwendung in einer programmierbaren Steuerung ist in Fig.
8 perspektivisch dargestellt. Fig. 9 zeigt einen Schnitt in
der Ebene 9-9 aus Fig. 8 und Fig. 10 eine Schnittansicht
des mit E bezeichneten Teils in Fig. 8.
Die in Fig. 8, 9 und 10 gezeigte Grundeinheit 25 weist ein
Chassis 26 und eine gedruckte Leiterplatte 27 auf. Bei dem
Chassis 26 handelt es sich um eine rechteckige Stahlplatte
mit einer Ausnehmung, in der die Leiterplatte 27 aufgenom
men wird, wie Fig. 9 zeigt, wobei an den vier Ecken des
Chassis Löcher 8 zum Anbringen der Leiterplatte vorgesehen
sind. Die Leiterplatte 27 hat einen externen Verbinder 18
zum Anschluß der Grundeinheit 25 an eine später noch näher
zu beschreibende Erweiterungsgrundeinheit 30. Die Leiter
platte 27 ist in einer Ausnehmung des Chassis 26 aufgenom
men, wie Fig. 8 zeigt. Chassis 26 und Leiterplatte 27 sind
mit Montageschrauben 7 aneinander befestigt, wie Fig. 10
zeigt. Um das Chassis 26 fest mit der Leiterplatte 27 zu
verbinden, sind mehrere Montageschrauben 7 erforderlich.
In Fig. 11 ist ein bekanntes Modul 28 perspektivisch darge
stellt, an dem nach DIN-Normen eine Nut 9 ausgebildet ist,
um das Modul an einer Schiene gemäß DIN-Normen anbringen zu
können. Das Modul besteht aus einem nichtleitfähigen Werk
stoff, der für die inneren Schaltkreiskomponenten auf einer
Steuerungsgrundeinheit Schutz bietet und eine nichtleit
fähige Verbindung des Moduls mit der DIN-Schiene erlaubt.
Am Modul 28 sind Haken 29 vorgesehen, mit deren Hilfe das
Modul auf die DIN-Schiene aufsetzbar und von ihr abnehmbar
ist, wobei jeder Haken eine einzige Eingriffsstelle mit der
Schiene bildet. Im Modul 28 vorgesehene Schraublöcher 28B
erlauben es, das Modul wahlweise auf einer Platte anzubrin
gen. Das Modul 28 stellt eine Verbesserung gegenüber der in
Fig. 8 gezeigten Grundeinheit dar, die wegen der sonst er
forderlichen Bearbeitungskosten für die Grundeinheit 26
keine Möglichkeit zum Anbringen an einer Schiene bietet und
bei der ein leitfähiger Kontakt zwischen der Grundeinheit
26 und einer DIN-Schiene entstehen würde. Die Grundeinheit
25 würde in das Modul 28 eingebaut, um die gewünschten
Steuerungsfunktionen zu erzielen.
In dem in der Ebene 12-12 in Fig. 11 gelegten Schnitt gemäß
Fig. 12 ist ein Werkzeug 13 gezeigt, dessen Spitze am rech
ten Ende eines Hakens 29 eingreift, an dem eine abgestufte
Ausnehmung vorgesehen ist. Das Werkzeug 13 kann sich nicht
durch den Haken 29 erstrecken, kann aber, wie in der Zeich
nung durch Pfeile angedeutet, seitlich bewegt werden, wobei
die Ecke 28A des Moduls 28 als Stütze dient. Das Modul 28
ist von hier nicht gezeigten Federn gegen die DIN-Schiene,
das heißt nach links, angedrückt. Das Modul 28 wird von der
DIN-Schiene freigegeben, wenn der Haken 29 mittels des
Werkzeugs 13 nach rechts bewegt wird, und wird in seiner
ursprünglichen Lage befestigt, wenn das Werkzeug 13 den
Haken 29 freigibt.
Fig. 13, 14 und 15 zeigen Beispiele von Anordnungen der
Grundeinheit 25 sowie einer Erweiterungsgrundeinheit 30,
die kein unabhängiges Modul für die Stromversorgung hat.
Fig. 13 ist ein vertikales Einbaudiagramm, Fig. 14 ist ein
horizontales Einbaudiagramm, und Fig. 15 zeigt eine Anord
nung, bei der horizontale und vertikale Einbauten gemischt
sind. In den Figuren bezeichnet "PW" ein herkömmliches
Stromversorgungs-Modul, "CPU" ein herkömmliches Zentral
einheit-Modul, "I/O" ein herkömmliches E/A-Modul und 23 und
31 herkömmliche Versorgungs/Signal-Kabel.
Wie Fig. 13 zeigt, weist nur die gedruckte Leiterplatte 27
ein "PW"-Modul und ein "CPU"-Modul auf, während solche Mo
dule an der Erweiterungsgrundeinheit 30 nicht vorhanden
sind. Das Stromversorgungsmodul der Leiterplatte 27 ver
sorgt 0 V und 5 V Stromversorgungsleitungsmuster, und die
Zentraleinheit stellt Verbindungen zu Signalleitungsmustern
her. Die Versorgungs- und Signalleitungen erstrecken sich
auf der Leiterplatte 27 zu einem E/A-Modul und einem ex
ternen Verbinder 18, der zum Anschluß an das Kabel 23
dient.
Die Erweiterungsgrundeinheit 30 hat weder "PW"- noch "CPU"-
Module, sondern nur "I/O"-Module mit Eingabe/Ausgabeverbindern
und externen Verbindern 21A und 21B.
Herkömmlicherweise sind die beiden externen Verbinder 21A
und 21B der Erweiterungsgrundeinheit 30 an einer Seite der
Einheit angeordnet, wie gezeigt. Wie bei der Grundeinheit
25 hat die Erweiterungsgrundeinheit 30 ähnliche Versor
gungs- und Signalleitungsmuster, die zwischen ihren Verbin
dern 21A, 21B und Eingabe/Ausgabe-Verbindern verlaufen.
Die Grundeinheit 25 und die Erweiterungsgrundeinheit 30
sind mittels eines Kabels 23 verbunden, welches vom exter
nen Verbinder 18 zum externen Verbinder 21A verläuft.
Fig. 14 zeigt ein Ausführungsbeispiel der horizontalen An
ordnung der Grundeinheit 25 und der Erweiterungsgrundein
heit 30, die beide mittels eines Kabels 31 verbunden sind,
welches von einem externen Verbinder 18 zum Verbinder 21A
verläuft.
Fig. 15 zeigt ein Beispiel, bei dem Erweiterungsgrundein
heiten 30 sowohl horizontal als auch vertikal eingebaut
sind. Eine Grundeinheit 25 und eine erste von mehreren Er
weiterungsgrundeinheiten 30 sind mittels eines Kabels 31
verbunden, welches vom externen Verbinder 18 zum externen
Verbinder 21A verläuft. Erweiterungsgrundeinheiten 30 kön
nen miteinander mittels eines Kabels 31 verbunden werden,
welches von einem externen Verbinder 21B zum externen Ver
binder 21A der nächsten horizontalen Erweiterungsgrundein
heit verläuft. Eine vertikale Verbindung kann mittels eines
langen Kabels 31A oder eines kurzen Kabels 23 vom Verbinder
21B einer Einheit zum Verbinder 21A einer anderen Einheit
erfolgen.
Der vorstehend beschriebene bekannte Stand der Technik hat
folgende Nachteile:
- 1.) Das Chassis 26 besteht aus Stahlblech und hat nur eine begrenzte Genauigkeit hinsichtlich seiner Gestalt, Abmes sungen usw.
- 2.) Die Grundeinheit 25 ist allein zum Anbringen an einer Platte geeignet und kann nicht gleichzeitig entweder an einer Platte oder einer DIN-Schiene angebracht werden, weil das Chassis 26 aus Stahlblech besteht. Ein Anbringen an einer DIN-Schiene ist nur mit Hilfe eines DIN-Normen ent sprechenden Moduls 28 möglich.
- 3.) Ein DIN-Modul 28 kann mehr als zwei Haken 29 zur siche ren aber lösbaren Anbringung an der DIN-Schiene benötigen. Wenn aber mehr Haken hinzugefügt werden, wird es außer ordentlich schwierig, diese Vielzahl von Haken 29 bequem zu entriegeln.
- 4.) Der Ein- und Ausbau der Leiterplatte 27 an und von der Grundeinheit 25 erfordern eine ziemlich große Anzahl von Schritten, weil viele Einbauschrauben 7 vorgesehen sind.
- 5.) Für die in der Erweiterungsgrundeinheit 30 eingebauten I/O-Module, die mit Energie vom Modul der Grundeinheit 25 versorgt werden, kommt es zu einem Spannungsabfall (Kabelwiderstand×Stromstärke der Ströme, die von den I/O-Mo dulen einer Erweiterungsgrundeinheit 30 verbraucht wer den) über die Länge des Kabels 31, welche bei der horizon talen Anordnung erhebliche Abmessungen hat. Dieser Span nungsabfall kann nicht außer acht gelassen werden und ver hindert die Benutzung von I/O-Modulen mit großem Stromver brauch in der Erweiterungsgrundeinheit 30.
Aufgabe der Erfindung ist es, unter Vermeidung der Nach
teile des Standes der Technik eine Steuerungsgrundeinheit
zu schaffen, die sowohl an einer Platte als auch an einer
DIN-Schiene leicht anbringbar und von ihnen ebenso leicht
wieder abnehmbar ist.
Ein Vorteil der Erfindung besteht darin, daß eine gedruckte
Leiterplatte und ein Chassis so konstruiert werden können,
daß sie leicht zusammenzusetzen sind.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, Erweite
rungsgrundeinheiten so konstruieren zu können, daß sie
leicht durch ein verhältnismäßig kurzes Kabel miteinander
verbindbar sind.
Die Grundeinheit gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der
Erfindung ist gegen Verwerfen und Verbiegen beständig und
erleidet bei Temperaturschwankungen keine Formänderungen
und bildet auch keine Risse. Die Grundeinheit weist ein
Chassis und einen Formboden zum Halten des Chassis auf,
durch das Chassis erstrecken sich Öffnungen, die den Form
boden integral am Chassis festhalten, und der Formboden hat
in Querrichtung verlaufende Spannungsschlitze, die den
Boden in eine Vielzahl von Abschnitten unterteilen.
Die Grundeinheit gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel
der Erfindung kann sowohl an einer Platte als auch an einer
DIN-Schiene angebracht werden. In der Rückseite des Form
bodens ist eine Nut zur Aufnahme der DIN-Schiene ausgebil
det, und es sind Haken zum Einbau und Ausbau an DIN-Schie
nen vorgesehen, mit denen die Grundeinheit lösbar an der
DIN-Schiene angebracht werden kann. Dabei pressen elasti
sche Mittel die Haken verschiebbar gegen die DIN-Schiene.
Bei einem dritten Ausführungsbeispiel ist die Grundeinheit
auf die DIN-Schiene frei aufsetzbar und von dieser abnehm
bar. In der Nähe eines Vorsprungs, der von der Seitenfläche
des Formbodens nach außen ragt, ist ein Durchgangsloch für
ein Werkzeug ausgebildet. Der Vorsprung ist dabei an einer
Vielzahl von Haken angebracht. Der Vorsprung dient dazu,
die vielen Haken zugleich gegen die elastische Kraft von
elastischen Mitteln von der DIN-Schiene wegzuziehen, die
die Haken gegen die Schiene pressen.
Die Grundeinheit gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel
erlaubt das Anbringen einer gedruckten Leiterplatte am
Formboden mit einer verhältnismäßig kleinen Anzahl von
Schrauben. Laschen, die an der Leiterplatte vorgesehenen
Ausschnitten entsprechen, sind längs des Umfanges einer
Ausnehmung ausgebildet, die in der Stirnfläche des Form
bodens vorgesehen ist und die Leiterplatte aufnimmt. Zwi
schen den Laschen und der Oberfläche der Leiterplatte ist
Spielraum vorgesehen, der es ermöglicht, die Leiterplatte
seitlich zu verschieben und durch Kraftaufbringung zu befe
stigen. Gemäß einer Alternative können die Laschen auch an
der Leiterplatte und die Ausschnitte am Boden vorgesehen
sein, oder es können Kombinationen dieser beiden Konstruk
tionen benutzt werden.
Die Grundeinheit gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel
der Erfindung ermöglicht die Verwendung kürzerer Kabel zum
Verbinden mit weiteren Grundeinheiten, gleichgültig ob
diese an horizontaler und/oder vertikaler Stelle angeordnet
sind. Hierzu sind zum Verbinden mit den Versorgungs- und
Signalleitungsmustern auf der Leiterplatte zwei externe
Verbinder vorgesehen, und zwar jeweils in der Nähe von
einem der gegenüberliegenden Enden der Oberfläche der Lei
terplatte, die an der Stirnseite des Formbodens angebracht
ist.
Im folgenden ist die Erfindung mit weiteren vorteilhaften
Einzelheiten anhand schematisch dargestellter Ausführungs
beispiele näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Grundeinheit
gemäß allen Ausführungsbeispielen der Erfindung;
Fig. 2 einen Schnitt in der Ebene 2-2 gemäß Fig. 1;
Fig. 3 einen Haken, der in Fig. 2 zu sehen ist und zum
Einbau an und Abbau von einer DIN-Schiene vorge
sehen ist;
Fig. 4 eine Detailansicht des in Fig. 2 mit C bezeichne
ten Abschnitts;
Fig. 5 eine Detailansicht des in Fig. 1 mit B bezeichne
ten Abschnitts;
Fig. 6 eine Anordnung von Kabeln bei der vertikalen Aus
richtung der Grundeinheit und einer Erweiterungs
grundeinheit gemäß einem Ausführungsbeispiel der
Erfindung;
Fig. 7A eine Kabelverbindung bei der horizontalen Anord
nung der Grundeinheit und der Erweiterungsgrund
einheit gemäß einen Ausführungsbeispiel der Erfin
dung;
Fig. 7B eine Kabelverbindung, bei der Erweiterungsgrund
einheiten horizontal und vertikal eingebaut sind,
gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht einer bekannten
Grundeinheit;
Fig. 9 einen Schnitt in der Ebene 9-9 in Fig. 8;
Fig. 10 eine Detailansicht des in Fig. 8 mit E bezeichne
ten Abschnitts;
Fig. 11 eine perspektivische Ansicht eines herkömmlichen
Moduls;
Fig. 12 einen Schnitt in der Ebene 12-12 in Fig. 10;
Fig. 13 eine Kabelverbindung bei vertikaler Anordnung der
Grundeinheit und einer Erweiterungsgrundeinheit
gemäß dem Stand der Technik;
Fig. 14 eine Kabelverbindung bei horizontaler Anordnung
der Grundeinheit und der Erweiterungsgrundeinheit
gemäß dem Stand der Technik;
Fig. 15 eine Kabelverbindung beim Stand der Technik, bei
dem Erweiterungsgrundeinheiten sowohl horizontal
als auch vertikal eingebaut sind.
Ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung soll anhand
von Fig. 1 bis 5 näher beschrieben werden, in denen die für
den Stand der Technik benutzten Bezugszeichen ähnliche oder
entsprechende Teile bezeichnen.
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer Grundeinheit
gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung und
zeigt eine Grundeinheit 1, einen Formboden 3, der mit
Schlitzen 5 versehen ist sowie Löcher 6 zum Anbringen an
einer Platte aufweist und eine Schraube 7 zur Befestigung
einer später noch zu beschreibenden gedruckten Leiterplatte
15 am Formboden 3. Eine Nut 9 ist vorgesehen zum Aufsetzen
auf eine später noch im einzelnen zu beschreibende DIN-
Schiene 10, an der die Grundeinheit 1 mit einer Hakenanord
nung 11 befestigt wird. Der Formboden 3 hat Laschen 16 zum
Befestigen der Leiterplatte 15, und die Leiterplatte 15 ist
mit Ausschnitten 17 entsprechend den Laschen 16 versehen.
Verbinder 18 und 19 dienen zum Anschluß an eine getrennt
vorgesehene Erweiterungsgrundeinheit 20.
Fig. 2 ist ein Schnitt in der Ebene 2-2 in Fig. 1 und zeigt
ein Chassis 2, welches mit dem Formboden 3 bedeckt ist,
wobei das Chassis 2 Löcher 4 zur konstruktiven Verbindung
zwischen dem Chassis 2 und dem Formboden 3 hat. Löcher 8
dienen zur Befestigung an einer Platte, mit 10 ist wiederum
die DIN-Schiene bezeichnet. An der Hakenanordnung 11 ist
ein Federdraht 12 befestigt, und die Hakenanordnung 11 hat
ein durchgehendes Loch 14. Das Chassis 2 besteht vorzugs
weise aus einem rechteckigen Blech, welches an mehreren
Stellen abgebogen und mit dem Formboden 3 bedeckt ist.
Die Löcher 4 im Chassis 2 liegen an verschiedenen, verteil
ten Stellen zum Vereinigen mit der Form. Der Formboden 3
und das Chassis 2 werden integral geformt, wobei das
Chassis 2 vom Material des Formbodens umgeben und durch die
Löcher 4 fest mit ihm verbunden wird. Der Formboden kann
aus einem nichtleitfähigen Kunststoff, Epoxy- oder ähn
lichem Material hergestellt sein, welches einen höheren
Wärmedehnungskoeffizienten hat als Stahl oder ein sonsti
ger, für das Chassis gewählter Werkstoff.
Da der Formboden 3 einen höheren Wärmedehnungskoeffizienten
hat als das Chassis 2, hat er, wie Fig. 1 zeigt, einen oder
mehrere in Querrichtung verlaufende Schlitze 5, die bis zum
Chassis durchgehen können. Diese Schlitze dienen als Trenn
fugen, die den Formboden 3 in eine Vielzahl von Bereichen
unterteilen und dadurch verhindern, daß es zu unerwünschten
Gestalt- und Dimensionsänderungen der Grundeinheit 1 auf
grund von Temperaturschwankungen an den integrierten Werk
stoffen des Bodens und Chassis kommt.
Das Loch 6 zum Anbringen an einer Platte an den vier Ecken
der Grundeinheit 1 entspricht der Außengestalt eines
Schraubenkopfes, und das Loch 8 entspricht dem Durchmesser
der Schraube. Das Chassis 2 ist vom Formboden 3 abgestützt,
um eine Verwindung aufgrund des Drucks beim Anziehen der
Schraube im hinteren Umfang der Löcher 8 im Chassis 2 zu
verhindern. In ähnlicher Weise bietet das Chassis 2 eine
Abstützung für die Grenzfläche zwischen dem Grundmaterial
und dem Material der DIN-Schiene.
Fig. 3 zeigt im einzelnen die Hakenanordnung 11 von der
Rückseite des Formbodens 3 gesehen. In Fig. 3 ist ein Befe
stigungsbereich 3A für den Federdraht 12 an der Rückseite
des Formbodens 3 zu sehen. Für die Hakenanordnung 11 sind
in der Rückseite des Formbodens 3 Gleitnuten 3C vorgesehen.
Mit dem Federdraht 12 tritt die Hakenanordnung 11 an Ein
griffsstellen 11A in Eingriff. Wie aus der Figur zu entneh
men ist, drückt der Federdraht 12 die Hakenanordnung 11 an
den Eingriffsstellen 11A an die DIN-Schiene 10.
Die Rückseite des Formbodens 3 ist, wie Fig. 3 zeigt, mit
einer U-förmigen Nut 9 zum Aufsetzen auf die DIN-Schiene 10
versehen. Die Nut 9 weist einen in den Formboden 3 einge
bauten Riegel 9A auf, der sich oben an die DIN-Schiene 10
anhängt. Mit dem Boden der DIN-Schiene treten zwei oder
mehr Haken 11B in Eingriff, die in senkrechter Richtung
durch die Kraft des Federdrahtes 12 zwischen einer Ein
griffsstellung und einer gelösten Stellung bewegbar sind
und den Formboden sicher auf der Schiene halten.
In Fig. 4 sind das mit C bezeichnete Detail aus Fig. 2 zu
sehen und ein Werkzeug 13 gezeigt, welches in das durch
gehende Loch 14 der Hakenanordnung 11 eingesetzt ist, um
auf den Federdraht 12 eine Kraft auszuüben.
Das Loch 14, durch das die Spitze des Werkzeugs ragt, ist
im Boden der Hakenanordnung 11 gemäß Fig. 2 ausgebildet.
Wie Fig. 4 zeigt, wird das Werkzeug 13 in das durchgehende
Loch 14 eingesetzt und dabei die Ecke des Formbodens 3 als
Stütze benutzt. Beim weiteren Einschieben des Werkzeugs 13
wird die Hakenanordnung 11 in der Figur nach unten bewegt
und die Vielzahl Haken 11B von der DIN-Schiene 10 freigege
ben. Wenn diese Stellung erreicht ist, ist die Belastung
des vom Haken 11 vorspringenden Teils natürlich nach unten
gerichtet. Wenn diese Belastung größer wird als die Bela
stung des Formbodens 3 an der Stützecke, kann das Werkzeug
13 an Ort und Stelle gehalten werden.
In Fig. 5 ist der Ausschnitt B aus Fig. 1 im Schnitt ge
zeigt. Die Leiterplatte 15 gemäß Fig. 1 hat eine Vielzahl
von Ausschnitten 17 an bestimmten Stellen. Im Formboden 3
sind eine rechteckige Ausnehmung zur Aufnahme der Leiter
platte 15 ebenso vorgesehen wie Laschen 16 an den Aus
schnitten 17 der Leiterplatte 15 entsprechenden Stellen.
Wie im Abschnitt B der Fig. 1 zu erkennen ist, wird die
Leiterplatte 15 von oben eingebaut, wobei die Laschen 13
des Formbodens mit den Ausschnitten 17 ausgerichtet und zu
sammengesetzt werden und die Platte dann seitlich verscho
ben wird. Fig. 5 zeigt die fertig eingebaute Leiterplatte,
wobei der Ausschnitt 17 der Leiterplatte 15 gegenüber der
Lasche 16 nach links versetzt ist, während das rechte Ende
der Lasche 16 einen Teil der Leiterplatte 15 überlappt, so
daß die Lasche 16 verhindert, daß die Leiterplatte 15 sich
in Richtung nach oben löst. Die in Fig. 1 vorgesehene,
einzige Schraube 7 für den Einbau dient zum Festlegen der
Leiterplatte 15, um deren seitliche Bewegung zu verhindern.
Als Alternative können die Laschen auch an der Leiterplatte
vorgesehen sein und mit entsprechenden Ausschnitten in der
Form zusammenwirken, oder es können Kombinationen von bei
dem vorgesehen sein.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung soll anhand
von Fig. 6, 7A und 7B beschrieben werden. Fig. 6 zeigt die
vertikale Anordnung einer Grundeinheit 1 und einer Erweite
rungsgrundeinheit 20 ohne Stromversorgungsmodul. Die Ein
heiten sind durch ein Kabel 23 (Signal- und Stromversor
gungskabel) und ein Kabel 32 (Stromversorgungskabel) ver
bunden, die sich von externen, an entgegengesetzten Enden
der Grundeinheit 1 vorgesehenen Verbindern 18 und 19 er
strecken. An der Erweiterungsgrundeinheit 20 sind zwei der
Erweiterung dienende Verbinder 21A und 21B an einem Ende
und ein der Erweiterung dienender Verbinder 22 am entgegen
gesetzten Ende vorgesehen. Fig. 7A zeigt eine horizontale
Anordnung der beiden Grundeinheiten 1 und 20, wobei ein
Kabel 24 (Signal- und Stromversorgungskabel) diese über
externe Verbinder 19 und 21A verbindet. Fig. 7B zeigt eine
Anordnung, bei der horizontale und vertikale Einbauten ge
mischt sind. Die einzelnen Einheiten sind in vertikaler
Ausrichtung durch Kabel 23 (Signal- und Stromversorgungs
kabel) und in horizontaler Ausrichtung durch ein Kabel 24
(Signal- und Stromversorgungskabel) verbunden.
Wie Fig. 6 zeigt, hat die Leiterplatte 15 am linken Ende
einen Verbinder 18 zum Anschluß an die Erweiterungsgrund
einheit 20 und am rechten Ende einen Verbinder 19, wobei
die Verbinder durch die Muster von 0 V und 5 V Stromversor
gungsleitungen und die Signalleitungen untereinander ver
bunden sind. Wie die Grundeinheit 1 hat auch die Erweite
rungsgrundeinheit 20 ohne eigenes Stromversorgungsmodul
ähnliche Versorgungs- und Signalleitungen, die die externen
Verbinder 21A und 21B an der linken Seite und einen Verbin
der 22 an der rechten Seite miteinander in Verbindung brin
gen.
Zwischen der Grundeinheit 1 und der Erweiterungsgrundein
heit 20 sind die Stromversorgungs- und Signalleitungen
durch das Kabel 23 vom Verbinder 18 zum Verbinder 21A ver
bunden. Vom Verbinder 19 zum Verbinder 22 sind allein die
Stromversorgungsleitungen durch das Kabel 32 verbunden.
Fig. 7A zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem die Grund
einheit 1 und die Erweiterungsgrundeinheit 20 horizontal
angeordnet und durch das Kabel 24 vom Verbinder 19 zum Ver
binder 21A verbunden sind.
Fig. 7B zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem Erweite
rungsgrundeinheiten 20 sowohl horizontal als auch vertikal
eingebaut sind. Beim horizontalen Einbau sind die Grundein
heit 1 und die Erweiterungsgrundeinheit 20A durch das Kabel
24 vom Verbinder 19 zum Verbinder 21A miteinander verbun
den, während die Erweiterungsgrundeinheiten 20A und 20B
miteinander durch das Kabel 24 vom Verbinder 22 zum Verbin
der 21A verbunden sind. Alle Kabellängen sind hierbei ver
hältnismäßig kurz und reichen nur vom rechten Ende einer
Einheit zum linken Ende der anderen Einheit.
Ähnlich ist beim vertikalen Einbau eine Grundeinheit 1 mit
einer Erweiterungsgrundeinheit 20C mittels des Kabels 23
vom Verbinder 18 zum Verbinder 21A verbunden, während eine
Erweiterungsgrundeinheit 20C mit einer Erweiterungsgrund
einheit 20E durch ein Kabel 23 vom Verbinder 21B an der
Einheit 20C zum Verbinder 21A an der Einheit 20E verbunden
ist. Wie vorstehend beschrieben, ist eine horizontale Ver
bindung zwischen den Grundeinheiten 20C und 20D herge
stellt. Aus dieser Beschreibung geht klar hervor, daß die
Konstruktion der Einheiten eine Verbindung mehrerer Einhei
ten mit einem Minimum an Kabellänge in paralleler oder
serieller Anordnung, nebeneinander oder übereinander usw.
möglich macht.
Die vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele zeichnen
sich durch folgendes aus:
- 1.) Das Chassis 2 hat Löcher 4 und ist integral verbunden mit dem Formboden 3, so daß die komplizierte Gestalt und Abmessungen für den Halterungsbereich der DIN-Schiene 10 leicht geformt werden können. Außerdem hat der Formboden 3 Schlitze 5, die ihn mechanisch in eine Vielzahl von Berei chen unterteilen, was verhindert, daß sich Risse und/oder Formänderungen aufgrund von Temperaturschwankungen einstel len. Ferner ist im Formboden 3 ein Chassis 2 von großer Festigkeit aufgenommen, was die Beständigkeit gegen Verwer fen und/oder Verbiegen in Richtung der Breite oder in Quer richtung wesentlich verbessert. Es liegt auf der Hand, daß die den Formboden 3 unterteilenden Schlitze 5 Spalte sein können, die bis zum Kern reichen oder sich nur teilweise bis zum Chassis 2 erstrecken und dabei verhältnismäßig dünne Wände in Richtung der Dicke des Formbodens 3 hinter lassen.
- 2.) Im Gegensatz zu der herkömmlichen Grundeinheit, die An bringungslöcher allein zum Befestigen an einer Platte auf weist, hat die Rückseite des Formbodens 3 eine Nut 9 sowie Haken 11 zum Anbau an einer DIN-Schiene 10, so daß diese Grundeinheit 1 nicht nur an der DIN-Schiene 10, sondern auch an einer Platte angebracht werden kann, was die Ein baumöglichkeiten erweitert. Es sind keine teuren Modul konstruktionen und Deckel entsprechend DIN-Normen nötig.
- 3.) Jede Hakenanordnung 11 hat ein durchgehendes Loch 14 zur Aufnahme eines Werkzeugs 13, so daß die an der Grund einheit 1 vorgesehene Vielzahl von Haken 11B gleichzeitig mit dem Werkzeug 13 an der DIN-Schiene 10 befestigt oder von ihr gelöst werden kann, was ein leichtes Abnehmen der Grundeinheit 1 von der DIN-Schiene 10 ermöglicht.
- 4.) Statt des bekannten Befestigungssystems mittels Schrau ben ist ein Gleitsystem zum Anbringen und Abnehmen der Leiterplatte 15 an und vom Formboden 3 vorgesehen, was die Einbauzeit verkürzt und das Handhaben und Bedienen erleich tert.
- 5.) Die Parallelschaltung der Stromversorgungsleitungen zwischen der Grundeinheit 1 und der Erweiterungsgrundein heit 20 verringert den Spannungsabfall an den für die ver tikalen Verbindungen nötigen Verlängerungskabeln 23 und 32 im Vergleich zu dem beim Stand der Technik auftretenden Spannungsabfall. Ähnlich ist bei der in Fig. 7A gezeigten horizontalen Anordnung ein Kabel 24 vorgesehen, welches kurz ist und einen geringen Spannungsabfall hat im Ver gleich zum Kabel 31 beim Stand der Technik. Folglich kann die Erweiterungsgrundeinheit 20 mit I/O-Modulen arbeiten, die mehr Strom verbrauchen als im Fall der bekannten Erwei terungsgrundeinheit 30. Ähnliche Vorteile lassen sich bei Anordnungen nebeneinander erzielen.
Claims (16)
1. Steuerungsgrundeinheit mit einer gedruckten Leiterplatte
von länglicher Abmessung, die mit Verbindungsleitungen zwi
schen mindestens zwei entlang der Längserstreckung angeordne
ten Verbindern bedruckt ist, um Steuerungsmodule, denen be
stimmte Funktionen zugeordnet sind, integral aufzunehmen,
gekennzeichnet durch
- - ein Chassis (2), welches ein erstes Material mit einem ersten Wärmedehnungskoeffizienten aufweist und eine ebene Oberfläche hat, in der eine Vielzahl von durchgehenden Löchern (4) ausgebildet ist, und
- - einen Formboden (3), der ein zweites Material aufweist, welches verformbar ist und einen anderen Wärmedehnungs koeffizienten hat als das erste Material, und der mit dem Chassis (2) durch Verteilung des zweiten Materials mindestens um einen Teil des Chassis und innerhalb der durchgehenden Löcher (4) integral geformt ist, wobei in dem Formboden (3) Schlitze (5) ausgebildet sind, die das Material des Bodens thermisch in eine Vielzahl von Segmenten unterteilen.
2. Einheit nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerung an einer Tragschiene anbringbar ist und daß
der Formboden (3) eine Schiene-Nut-Konstruktion zum lösbaren
Zusammensetzen mit der Tragschiene aufweist.
3. Einheit nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Chassis (2) mindestens einem Teil der Nut (9) eine
konstruktive Abstützung bietet.
4. Einheit nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schiene-Nut-Konstruktion eine unter Federspannung
stehende Hakeneinrichtung aufweist, die eine Vielzahl von
Haken zum lösbaren Anbringen des Bodens an der Schiene auf
weist.
5. Einheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Formboden (3) in seiner Rückseite mit einer Nut (9)
zum Einbau auf einer DIN-Schiene (10) versehen ist und eine
Hakenanordnung (11) zum Anbringen und Abnehmen der Grundein
heit (1) an der DIN-Schiene (10) aufweist, wobei die Hakenan
ordnung (11) eine Vielzahl von Einbau/Abnahme-Haken (11B),
elastische Mittel, die die Haken verschiebbar gegen die DIN-
Schiene (10) pressen, sowie Gleitnuten (11B, 11C) aufweist,
die die gleichzeitige Gleitbewegung der Haken führen.
6. Einheit nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder der Haken (11B) einen Vorsprung hat, der von der Seitenfläche des Formbodens (3) nach außen vorsteht,
und daß in der Nähe des Vorsprungs ein durchgehendes Loch (14) für ein Werkzeug (13) ausgebildet ist, um die Grundein heit entgegen der elastischen Kraft der die Haken gegen die DIN-Schiene pressenden elastischen Mittel von der DIN-Schiene (10) abzuziehen.
daß jeder der Haken (11B) einen Vorsprung hat, der von der Seitenfläche des Formbodens (3) nach außen vorsteht,
und daß in der Nähe des Vorsprungs ein durchgehendes Loch (14) für ein Werkzeug (13) ausgebildet ist, um die Grundein heit entgegen der elastischen Kraft der die Haken gegen die DIN-Schiene pressenden elastischen Mittel von der DIN-Schiene (10) abzuziehen.
7. Einheit nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die gedruckte Schaltung entlang der Längsabmessung minde stens eine Lascheneinrichtung und/oder eine Ausschnittsein richtung aufweist,
und daß der Formboden (3) in einer ersten ebenen Fläche mit einer Ausnehmung versehen ist, in der die gedruckte Leiter platte (15) aufgenommen ist, wobei längs des Umfanges der Ausnehmung mindestens entweder eine Ausschnittseinrichtung oder eine Lascheneinrichtung entsprechend der Lascheneinrich tung oder Ausschnittseinrichtung an der gedruckten Leiter platte (15) vorgesehen sind, und zwischen der Lascheneinrich tung und der Oberfläche der Ausnehmung zur Aufnahme der ge druckten Leiterplatte ein Spielraum besteht, in welchem die gedruckte Leiterplatte (15) verschiebbar und sicherbar ist.
daß die gedruckte Schaltung entlang der Längsabmessung minde stens eine Lascheneinrichtung und/oder eine Ausschnittsein richtung aufweist,
und daß der Formboden (3) in einer ersten ebenen Fläche mit einer Ausnehmung versehen ist, in der die gedruckte Leiter platte (15) aufgenommen ist, wobei längs des Umfanges der Ausnehmung mindestens entweder eine Ausschnittseinrichtung oder eine Lascheneinrichtung entsprechend der Lascheneinrich tung oder Ausschnittseinrichtung an der gedruckten Leiter platte (15) vorgesehen sind, und zwischen der Lascheneinrich tung und der Oberfläche der Ausnehmung zur Aufnahme der ge druckten Leiterplatte ein Spielraum besteht, in welchem die gedruckte Leiterplatte (15) verschiebbar und sicherbar ist.
8. Einheit nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Leiterplatte (15) und der Formboden (3) Durchgangs löcher haben, die miteinander fluchten, wenn die Leiterplatte (15) in gesicherte Stellung geschoben ist,
und daß die Einheit ferner Sicherungsmittel aufweist, die in die Durchgangslöcher einschiebbar sind und die Leiterplatte (15) und den Formboden (3) gegen seitliche Bewegung sichern.
daß die Leiterplatte (15) und der Formboden (3) Durchgangs löcher haben, die miteinander fluchten, wenn die Leiterplatte (15) in gesicherte Stellung geschoben ist,
und daß die Einheit ferner Sicherungsmittel aufweist, die in die Durchgangslöcher einschiebbar sind und die Leiterplatte (15) und den Formboden (3) gegen seitliche Bewegung sichern.
9. Steuerungsgrundeinheit,
gekennzeichnet durch
- - ein Chassis (2),
- - einen Formboden (3), der mit dem Chassis integral gebil det ist, und
- - eine gedruckte Leiterplatte (15), die eine Längsabmessung hat und eine Vielzahl externer Verbinder aufweist, wobei min destens ein erster und ein zweiter dieser Verbinder an ent gegengesetzten Enden der Längsabmessung vorgesehen sind, so wie Verbindungsleitungen zwischen dem ersten und zweiten Ver binder zur integralen Aufnahme von Steuerungsmodulen, die auf Funktionsbasis modulartig gestaltet sind.
10. Einheit nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der erste und zweite externe Verbinder den Anschluß an
ein externes Stromversorgungs- und Signalkabel bewirken.
11. Einheit nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein dritter externer Verbinder an einer Stelle in der
Nähe des ersten oder zweiten Verbinders vorgesehen ist.
12. Einheit nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Formboden die gedruckte Leiterplatte in seiner Stirn
fläche aufnimmt, und daß die Leiterplatte an den beiden ent
gegengesetzten Längsenden jeweils mindestens einen externen
Verbinder (18, 19) aufweist, der mit der einen oder anderen
Seite einer getrennt angeordneten Erweiterungsgrundeinheit
durch ein Kabel verbindbar ist.
13. Einheit nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens zwei der externen Verbinder an einem Längsende
der Leiterplatte (15) angeordnet sind.
14. Steuerung mit einer Vielzahl von Grundeinheiten, ein
schließlich einer ersten Einheit und einer Vielzahl zweiter
Einheiten, die jeweils gekennzeichnet sind durch:
- - ein Chassis (2),
- - einen Formboden (3), der mit dem Chassis einstückig aus gebildet ist,
- - eine gedruckte Leiterplatte (15) mit einer Längsabmessung und einer Vielzahl externer Verbinder, von denen mindestens ein erster und ein zweiter Verbinder an entgegengesetzten Enden der Längsabmessung angeordnet sind, sowie Verbindungsleitungen zwischen dem ersten und zweiten Verbin der zur integralen Aufnahme von Steuerungsmodulen, denen be stimmte Funktionen zugeordnet sind, und
- - Kabeleinrichtungen, die mindestens einen der ersten externen Verbinder einer Einheit mit mindestens einem der zweiten externen Verbinder einer anderen Einheit verbinden.
15. Steuerung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einheiten auf einer ebenen Oberfläche angeordnet sind
und daß die Kabelverbindungen zwischen einander benachbarten
Einheiten, die horizontal ausgerichtet sind, wobei ihre
Längsabmessungen im wesentlichen in einer ersten orthogonalen
Richtung kolinear verlaufen, auf ein Minimum reduziert sind.
16. Steuerung nach Anspruch 14 oder 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einheiten auf einer ebenen Oberfläche angeordnet
sind, und daß die Kabelverbindungen zwischen einander benach
barten Einheiten, die vertikal ausgerichtet sind, wobei ihre
Längsabmessungen im wesentlichen längs einer zweiten orthogo
nalen Richtung parallel verlaufen, auf ein Minimum reduziert
sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP3034334A JP2794965B2 (ja) | 1991-02-28 | 1991-02-28 | 制御装置のベースユニット |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4206073A1 true DE4206073A1 (de) | 1992-09-03 |
| DE4206073C2 DE4206073C2 (de) | 2001-02-08 |
Family
ID=12411244
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Country Status (3)
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|---|---|
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| JP (1) | JP2794965B2 (de) |
| DE (1) | DE4206073C2 (de) |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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