DE1032445B - Induktive Erwaermungseinrichtung mit Konzentrator - Google Patents
Induktive Erwaermungseinrichtung mit KonzentratorInfo
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B6/00—Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
- H05B6/02—Induction heating
- H05B6/36—Coil arrangements
- H05B6/40—Establishing desired heat distribution, e.g. to heat particular parts of workpieces
- H05B6/405—Establishing desired heat distribution, e.g. to heat particular parts of workpieces for heating gear-wheels
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Description
Die Erfindung betrifft eine induktive Erwärmungseinrichtung mit Konzentrator, dessen mit einem durchgehenden
radialen Schlitz versehene Scheibe zusätzlich nicht durchgehende Aussparungen hat.
Zur Erhitzung von Werkstücken, vor allem geringerer Ausdehnung, ist es bekannt. Konzentratoren zu
verwenden, d. h. also Glühübertrager, die eine Primärspule besitzen und deren Sekundärteil aus einem
geschlitzten 1 lohlzylinder mit einer geschlitzten Scheibe besteht. Werden diese Konzentratoren beispielsweise
für die Oberflächenhärtung von Zahnrädern verwandt, so ist die Scheibe mit einer Innenverzahnung
versehen, in welche das zu härtende Zahnrad eingesetzt wird. Um bei derartigen Einrichtungen
zu vermeiden, dal.i der Kopf des Zahnrades, d. h. also der vorspringende Teil allgemein, stärker
eingehärtet wird als der am Werkstück zurückliegende, bei Zahnrädern also der Zahngrund, ist eine Einrichtung
bekannt, bei der am Zahnkopf der Scheibe des Konzentrator nicht durchgehende Schlitze vorgesehen
sind. Wenn auch mit diesen Einrichtungen bereits eine wesentliche Verbesserung der Erwärmung, insbesondere
eine gute Vergleichmäßigung der Erwärmung, erzielbar war, so haben sich insbesondere bei Mittelfrequenzeinrichtungen
Nachteile dadurch ergeben, daß die notwendige Energiekonzentration an den dem Werkstück zugewandten Flächen des Konzentrator
nur mit verhältnismäßig großem primärem Energieaufwand zu erzielen war. Der sekundäre Strom in der
Konzentratorscheibe sucht sich natürlicherweise den Wreg geringeren Widerstandes, und da durch die Vorsprünge
und die durch die Schlitze erzwungene größere Weglänge eine Erhöhung der Induktivität dieses
Zweiges der Konzentratorscheibe bedingt, folgt oft der größere Stromanteil nicht diesem Wege.
Üie Erfindung hat die Aufgabe, einen Konzentrator
zu schaffen, bei dem der Strom gezwungen wird, im wesentlichen den für die Erhitzung des Werkstückes
zweckmäßigsten Weg zu nehmen und somit die primär aufzuwendende Leistung zu verringern.
Auch bei der induktiven Erwärmungseinrichtung mit Konzentrator nach der Erfindung sind in der
mit einem durchgehenden radialen Schlitz versehenen Scheibe zusätzliche, nicht durchgehende Durchbrechungen
vorgesehen. Erfindungsgemäß sind die Durchbrechungen mit ferromagneti schein Material
ausgefüllt. Hierdurch wird erreicht, daß der Stromlauf im Konzentrator wesentlich besser dem geforderten
Profil des zu behandelnden Werkstückes angepaßt werden kann.
Es ist zwar bekannt, zwischen den Zähnen eines einen Induktorstrom führenden Zahnrades Füllstücke
aus dem gleichen magnetischen Stoff einzuordnen, aus dem auch die Zähne bestehen; hierbei handelt es sich
Induktive Erwärmungseinrichtung
mit Konzentrator
mit Konzentrator
Anmelder:
Siemens-Schuckertwerke
Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Dr.-Ing. Friedrich Schmidt
und Dipl.-Ing. Wilhelm Mosch, Erlangen,
sind als Erfinder genannt worden
aber um Füllstücke, die dem Werkstück selbst zugeordnet sind und das Zahnrad zu einem zylindrischen
Körper ergänzen sollen. Dadurch soll erreicht werden, daß sich die Erhitzung des Zahnrades nur auf die
Köpfe der Zähne beschränkt, wogegen der Zahngrund von der Erwärmung ausgeschlossen werden soll.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnung näher erläutert.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen jeweils eine Scheibe 1 mit einer kreisringförmigen, mit ferromagnetischem Material
ausgefüllte Durchbrechung 2, wobei es zweckmäßig ist, deren Abstand vom Außenrand der Scheibe
kleiner als vom Innenrand der Scheibe zu wählen. Bei der Ausführungsform nach den Fig. 2 und 3 sind
außerdem noch von dieser Durchbrechung einwärts gerichtete, nicht durchgehende, mit ferromagnetischem
Material ausgefüllte Schlitze 3 bzw. 4 in den Vor-Sprüngen 5 der Scheibe vorgesehen.
Fig. 4 und 5 zeigen eine weitere Möglichkeit, die Durchbrechungen so auszugestalten, daß eine Vergleichmäßigung
des induktiven Widerstandes der Stromwege in der Konzentratorscheibe 1 und damit
eine Vergleichmäßigung der Erwärmung herbeigeführt wird. In Fig. 4 sind die Schlitze 8 in radialer Richtung
keilförmig ausgebildet und die Keilspitze einwärts gerichtet. Fig. 5 zeigt dagegen eine Ausführungsform,
bei der die Schlitze aus in ihren Durchmessern abgestuften Bohrungen 9, 10 bestehen, wobei
die Durchmesser zur Scheibenmitte hin abnehmen. Selbstverständlich können bei entsprechender Stärke
der Scheibe auch mehr als zwei abgestufte Bohrungen vorgesehen werden.
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10
In den weiteren Fig. 6 bis 8 ist eine konstruktiv besonders einfach herstellbare Form der Scheibe von
Konzentratoren dargestellt. Die Scheibe 12 besteht hierbei aus einem hochkant gewundenen, elektrisch
gut leitenden Metallband, wobei im wesentlichen nur ein dem Umriß der Scheibe folgender geschlossener
Linienzug des Bandes vorgesehen ist. Hierbei sind in den Fig. 7 und 8 noch Querstreben 13,14 zur Erhöhung
der mechanischen Festigkeit der Scheibe angebracht.
Bei allen dargestellten Beispielen sind die Durchbrechungen mit ferromagnetischem Material ausgefüllt.
Claims (5)
1. Induktive Erwärmungseinrichtung mit Konzentrator, dessen mit einem durchgehenden radialen
Schlitz versehene Scheibe zusätzliche, nicht durchgehende Durchbrechungen hat. dadurch gekennzeichnet,
daß die Durchbrechungen mit ferro- ao magnetischem Material ausgefüllt sind.
2. Erwärmungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe eine
kreisringförmige Durchbrechung hat, insbesondere derart, daß deren Abstand vom Außenrand der
Scheibe kleiner ist als vom Innenrand, und von dieser Durchbrechung einwärts gerichtete, nicht
durchgehende Schlitze in den Vorsprüngen der Scheibe aufweist.
3. Erwärmungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe aus einem
hochkant gewundenen, elektrisch gut leitenden Metallband besteht, wobei im wesentlichen nur
ein dem Umriß der Scheibe folgender geschlossener Linienzug des Bandes vorgesehen ist.
4. Erwärmungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß Hin- und Rückleiter
des Linienzuges durch Querstreben miteinander versteift sind.
5. Erwärmungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze in radialer
Richtung keilförmig sind, die mit der Keilspitze einwärts gerichtet sind. —'
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 819 305;
USA.-Patentschrift Nr. 2 428 705;
französische Patentschrift Nr. 816 363.
Deutsche Patentschrift Nr. 819 305;
USA.-Patentschrift Nr. 2 428 705;
französische Patentschrift Nr. 816 363.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
® 809 557/369 6.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES39119A DE1032445B (de) | 1954-05-12 | 1954-05-12 | Induktive Erwaermungseinrichtung mit Konzentrator |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES39119A DE1032445B (de) | 1954-05-12 | 1954-05-12 | Induktive Erwaermungseinrichtung mit Konzentrator |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1032445B true DE1032445B (de) | 1958-06-19 |
Family
ID=7483170
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES39119A Pending DE1032445B (de) | 1954-05-12 | 1954-05-12 | Induktive Erwaermungseinrichtung mit Konzentrator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1032445B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR816363A (fr) * | 1936-12-10 | 1937-08-06 | Perfectionnements à la trempe en surface de pièces | |
| US2428705A (en) * | 1945-09-06 | 1947-10-07 | Induction Heating Corp | Inductor for induction heating of objects of various sizes and shapes |
| DE819305C (de) * | 1949-07-19 | 1951-10-31 | Deutsche Edelstahlwerke Ag | Induktor fuer das elektrische Erhitzen von metallischen Werkstuecken |
-
1954
- 1954-05-12 DE DES39119A patent/DE1032445B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR816363A (fr) * | 1936-12-10 | 1937-08-06 | Perfectionnements à la trempe en surface de pièces | |
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