DE2408743A1 - Traggehaeuse fuer elektromagneten - Google Patents
Traggehaeuse fuer elektromagnetenInfo
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Description
MO 4659
Traggehäuse für Elektromagneten
Die Erfindung betrifft ein Traggehäuse für Elektromagneten und die zugehörigen beweglichen Teile, bestehend aus einem
beweglichen Anker und einer Führungshülse des Ankerschafts, insbesondere für Elektromagnetanordnungen für Sicherheitsvorrichtungen
in Gasventilen.
Die Elektromagnetanordnungen, die in Sicherheitsvorrichtungen
für Gasventile verwendet werden, bestehen im wesentlichen
aus dem eigentlichen Elektromagneten und dem zugehörigen beweglichen Teil, die in einem Trag- und Schutzgehäuse
angeordnet sind. Die derzeit verwendeten Trag- und Schutzgehäuse sind becherförmig ausgebildet, wie z.B. aus
der DT-PS 1 551 970 bekannt iet. Ihre Verwendung zur Herstellung
von Elektromagnetanordnungen erfordert eine erhebliche Ansah! von aufeinanderfolgenden Arbeitsvorgängen,
die sich erheblich auf die tägliche Produktion und auf den Herstellungspreis einer jeden einzelnen Elektromagnetanordnung
auswirkt. Diese Arbeitsvorgänge bestehen darin, den Anker des beweglichen Teils im Inneren des Gehäuses
anzuordnen, den Schaft des Ankers durch eine durchgehende Öffnung, die axial im Boden des becherförmigen Gehäuses
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ausgebildet ist, zu schieben, den Elektromagneten mit einem Tragsockel zu verbinden, im Inneren des Gehäuses den Elektromagneten
anzuordnen und seinen Sockel, mit dem er versehen ist, in der öffnung des Gehäuses zu befestigen und schließlich die elektrischen Eigenschaften der so montierten Anordnung
zu prüfen. Wenn es dann aufgrund dieser Kontrolle notwendig ist, Änderungen oder Einstellungen am Elektromagneten
vorzunehmen, führt die Demontage des Sockels, der den Elektromagneten trägt, vom Gehäuse, außer daß dies
relativ schwierig ist, zu einer erheblichen Gefahr der Verformung der Mittel zur Verbindung des Sockels mit dem
Gehäuse.
Ein weiterer Nachteil besteht in der Möglichkeit, daß im Inneren des Gehäuses infolge der normalen Handhabung der
Elektromagnetanordnungen und Infolge mehr oder weniger zufälliger Stöße eine Verschiebung der Wicklung bezüglich
der Schenkel des Elektromagneten und damit eine Beschädigung einer oder mehrerer Windungen der Wicklung durch den
Anker des beweglichen Teils eintreten kann. Dies kann zu Beschädigungen und zum Ausfall der Elektromagnetanordnung
führen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Traggehäuse für Elektromagnetanordnungen zu schaffen, mit dem sich zugleich
alle Nachteile, die bei der Verwendung des bekannten becherförmigen Gehäuses auftreten, beseitigen lassen.
Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung durch zwei gleiche, im'wesentlichen halbkreisförmige GehäuseteiIe,
die längs ihrer, zu den Erzeugenden des Gehäuses parallel verlaufenden Längsseiten verbindbar sind und innen nahe
einem Ende mit im wesentlichen halbkreisförmigen Querwänden versehen sind, die, wenn die Gehäuseteile verbunden sind,
eine quer verlaufende Stützfläche für den Elektromagneten
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bilden, und die am anderen Ende mit Mitteln zum lösbaren
Befestigen der Hülse versehen sind.
Um die Verschiebung der Windungen der Wicklung gegenüber den Schenkeln des Magneten zu verhindern, sind die Gehäuseteile
innen mit Vorsprüngen versehen, die sich in Umfangsrichtung erstrecken und, wenn die Gehäuseteile verbunden
sind, einen inneren ringförmigen Rand bilden, der die Außenwände der Schenkel des Elektromagneten berührt, wobei
der Abstand der Vorsprünge von den Querwänden geringer als die Länge der Schenkel ist.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Figuren 1 und 2 beispielsweise beschrieben. Es zeigt:
Figur 1 in auseinandergezogener Anordnung eine perspektivische
Darstellung einer Elektromagnetanordnung
für eine Sicherheitsvorrichtung für Gasventile unter Verwendung eines Traggehäuses
gemäß der Erfindung, und
Figur. 2 einen Axialschnitt der Elektromagnetanordnung in Fig. 1.
Die gezeigte Elektromagnetanordnung für eine Sicherheitsvorrichtung
für Gasventile besteht aus einem Elektromagneten 1 und einem relativ beweglichen Teil 2, die in einem
Gehäuse geschützt und getragen werden, das im folgenden im einzelnen beschrieben wird. Das bewegliche Teil 2 besteht
aus einem beweglichen Anker 3, der mit einem Federteller 4 mittels eines Schaftes 5 verbunden ist. Der Schaft
5 ist in der öffnung 5a einer Hülse 6 geführt, an deren Basis 6a sich das Ende einer Feder 7 abstützt. Das andere
Ende der Feder stützt sich an dem Federteile 4 ab.
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Das Traggehäuse gemäß der Erfindung besteht aus zwei gleichen,
halbkreisförmigen Gehäuseteilen 8 und 9, die längs ihrer Längsseiten 10, 11 und 10a, 11a, die parallel zu den Erzeugenden
verlaufen, miteinander verbunden werden.
Die Gehäuseteile 8 und 9 sind innen nahe ihrem unteren Ende mit halbkreisförmigen Quermembranen bzw. -wänden 12 und
versehen, die, wenn die Gehäuseteile verbunden sind, eine Stütz- und Tragfläche für den Elektromagneten 1 bilden,
wie im folgenden näher erläutert wird, Zweckmäßigerweise sind in den Querwänden 12 und 13 durchgehende Ausnehmungen
14 und 15 ausgebildet, die sich radial erstrecken und eine Breite haben, die etwas größer als der Durchmesser des
Leitungsdrahtes ist, der die Wicklung la des Elektromagneten 1 bildet. Nahe dem anderen Ende sind die Gehäuseteile
8 und 9 mit ümfangsnuten 16 und 17 versehen, die, wenn die Gehäuseteile verbunden sind, einen ununterbrochenen
Ringsitz bilden, der den ringförmigen ümfangsrand 6b der Basis 6a lösbar aufnimmt, mit dem die Hülse 6 versehen
ist.
In einem Abstand von den Querwänden 12 und 13, der geringer als die Gesamthöhe des Elektromagneten 1 ist, sind die
Gehäuseteile 8 und 9 innen mit halbringförmigen Rändern 18 und 19 versehen, die sich in ümfangsrichtung erstrecken.
In radialer Richtung sind die Ränder 18 und 19 derart bemessen, daß sie die Außenwände der Schenkel Ib, Ic des
Elektromagneten berühren, wenn dieser zwischen den miteinander verbundenen Gehäuseteilen angeordnet ist.
Unter den Querwänden 12 und 13 sind die Gehäuseteile 8 und 9 innen mit halbkreisförmigen Nuten 20 und 21 versehen,
die, wenn die Gehäuseteile verbunden sind, einen ringförmigen Sitz zur Aufnahme des ringförmigen Randes
22 eines Verschlußsockels 23 des Gehäuses gemäß der Erfindung bilden. Der Zusammenbau der Elektromagnetan-
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Ordnung unter Verwendung des beschriebenen Traggehäuses geschieht wie folgt: Man nimmt z.B. das Gehäuseteil 8
und ordnet in diesem den Elektromagneten 1 derart an, daß seine Unterseite auf der Querwand 12 aufsitzt, wobei
man gleichzeitig seitlich am Magneten ein Stück des Endes 111 der Wicklung la durch die Ausnehmung 14 der Querwand
herausführt. Danach ordnet man in dem restlichen Abschnitt des Gehäuseteils 8 den beweglichen Teil 2 an, wobei man
den ringförmigen Rand 6b der Hülse 6 in die obere Nut 16 einführt. Nun wird der Gehäuseteil 9 mit dem Gehäuseteil 8
längs ihrer Längsseiten 10, 11, 10a, 11a verbunden. Um
diesen letzten Vorgang zu erleichtern, sind die Gehäuseteile 8 und 9 längs ihrer Längsseiten mit Vorsprüngen 24
und Vertiefungen 25 versehen, die zickzackförmig aufeinanderfolgen, so daß ihre gegenseitige Verbindung die genaue
Anordnung der Gehäuseteile 8 und 9 sicherstellt. Nun wird die so erhaltene Elektromagnetanordnung stabilisiert,
z.B. durch Umwickeln mit einem Klebeband, und einer elektrischen Prüfung unterzogen. Im Falle einer
negativen Prüfung sind der Elektromagnet und der zugehörige bewegliche Teil für notwendige Änderungen oder
Einstellungen zugänglich, wozu man nur das Klebeband entfernen und den Gehäuseteil 9 von dem Gehäuseteil 8
lösen muß. Im Falle, einer positiven Prüfung werden die Gehäuseteile 8 und 9 dagegen z.B. durch Heißschweißen,
Ultraschallschweißen oder durch Kleben oder dergleichen fest miteinander verbunden. Die so erhaltene Elektromagnetanordnung
wird durch das am Ende erfolgende Einsetzen des Sockels 23 vervollständigt, der in bekannter
Weise einen der elektrischen Versorgungsanschlüsse
(nicht gezeigt) tragen kann, der allgemein in der öffnung 23a descSockels befestigt wird. Die Vorteile, die
man bei der Herstellung von Elektromagnetanordnungen unter Verwendung des Gehäuses gemäß der Erfindung statt
der bekannten becherförmigen Gehäuse erhält, sind folgende :
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Bei der Montage der verschiedenen Teile, die eine Elektromagnetanordnung bilden, sind weniger Arbeitsvorgänge notwendig
und die einzelnen Vorgänge sind leichter durchzuführen;
die Funktion der Elektromagnetanordnung kann vor dem Anbringen des Sockels 23 an dem Gehäuse und vor dem endgültigen
Verschließen des Gehäuses kontrolliert werden, dieser Vorteil ermöglicht es, einheitliche, standardisierte
Elektromagnetanordnungen zu erhalten und sie durch Anbringen eines Sockels beliebiger Form aufeinanderfolgend
zu kennzeichnen;
durch den inneren ringförmigen Rand 18, 19 wird die Störung einer oder mehrerer Windungen der Wicklung la durch den
Anker 3 des beweglichen Teils verhindert;
die Anschlüsse der Wicklung treten aus dem Gehäuse seitlich am Magneten und nicht wie beim Stand der Technik, durch eine
axiale öffnung im Magneten selbst aus; dies ist hinsichtlich
der Herstellung des Magneten und des magnetischen Kreises von Vorteil, der keinen Einschränkungen infolge des Vorhandenseins
der öffnung unterliegt.
Um die unerwünschte Drehung des Ankers 3 in dem in aufnehmendem Teil des Gehäuses zu verhindern, wird ein Anker
(Fig. 1) verwendet, der von geraden, gegenüberliegenden Seitenflächen 3a und 3b begrenzt wird, während die Innenwand
des Teils des Gehäuses, in dem sich der Anker bewegt, mit ebenen, diametral gegenüberliegenden Flächen versehen
sind, die ihnen im Querschnitt ein Profil verleihen, das demjenigen des Ankers entspricht.
In Abwandlung der beschriebenen Ausführungsform können die
durchgehenden Ausnehmungen 14 und 15 der Querwände 12 und 13, statt sich radial über die gesamte Länge der Querwände
zu erstrecken, eine begrenzte Länge haben, solange der Durchgang des Leitungsdrahtes in das Gehäuse möglich ist.
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Claims (5)
1.) Traggehäuse für Elektromagneten und die zugehörigen beweglichen
Teile, bestehend aus einem beweglichen Anker und einer Führungshülse des Ankerschafts, gekennzeichnet
durch zwei gleiche, im wesentlichen halbkreisförmige Gehäuseteile (8, 9), die längs ihrer, zu den Erzeugenden
des Gehäuses parallel verlaufenden Längsseiten (10, 11; 1Oa, lla) verbindbar sind und innen nahe einem Ende mit
im wesentlichen halbkreisförmigen Querwänden (12, 13) versehen sind, die, wenn die Gehäuseteile (8, 9) verbunden
sind, eine quer verlaufende Stützfläche für den Elektromagneten (1) bilden, und die am anderen Ende mit
Mitteln (16) zum lösbaren Befestigen der Hülse (6) versehen sind.
2. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseteile (8, 9) innen mit Vorsprüngen (18, 19) versehen
sind, die sich in Umfangsrichtung erstrecken und,
wenn die Gehäuseteile (8, 9) verbunden sind, einen inneren ringförmigen Rand bilden, der die Außenwände der
Schenkel (Ib, Ic) des Elektromagneten (1) berührt, wobei
der Abstand der Vorsprünge (18, 19) von den Querwänden (12, 13) geringer als die Länge der Schenkel (Ib, Ic)
ist.
3. Gehäuse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Querwand (12, 13) mit einer durchgehenden Ausnehmung
(14, 15) versehen ist, die sich radial erstreckt und eine Breite hat, die etwas größer als der Durchmesser
des Drahtes (111) ist, der die Wicklung (la) des Elektromagneten (1) bildet.
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4. Gehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zum lösbaren Befestigen der Hülse (6) aus einer halbringförmigen Nut (16) an der Innenseite
der Gehäuseteile (8, 9) bestehen, die Abmessungen und eine
Form haben, die den Abmessungen und der Form eines ringförmigen Randes (6b) der Hülse (6) entsprechen.
5. Gehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 4f dadurch gekennzeichnet,
daß die Gehäuseteile (8, 9) innen zwischen den Querwänden (12, 13) und dem unteren Ende Nuten (20, 21)
aufweisen, die sich in ümfangsrichtung erstrecken und,
wenn die Gehäuseteile (8, 9) verbunden sind, einen ringförmigen Sitz zur Aufnahme des ringförmigen Randes (22)
eines Verschlußsockels (23) des Gehäuses bilden.
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